Vergangene Veranstaltungen

Dezember 2009 im Klavierhaus Klavins

Sonntag, 20. Dezember: Antonio Acunto

 Antonio Acunto



Franz Liszt
Sonetto del Petrarca 104
(Années de Pèlerinage, Italia)

Sergej Rachmaninov
8 Preludes aus op.23 und op.32
Op.23 no.2, 4, 5, 7
Op.32 no.6, 8, 10, 12

- - - - - - - Pause - - - - - - -

Frederic Chopin
Klaviersonate op.58
1. Allegro maestoso
2. Scherzo Molto vivace
3. Largo
4. Finale Presto non tanto


Sonntag, 20. Dezember: Adventskonzert

Adventskonzert mit der Klavierschule Oleg Krimer

Im Programm stehen die Werke von unter anderem: Johann Sebastian Bach, Joseph Haydn, Ludwig van Beethoven, Johannes Brahms, Sergej Rachmaninow, Charles Camille Saint-Saëns, Arthur Honneger.

Im Konzert nehmen die Schüler von H. Kreipl (Oboe), B. Varsanyi (Cello) teil.


Samstag, 5. Dezember: Konzert mit Werken der Moderne

 Ralf Bauer
Ralf Bauer, Klassische Gitarre


Ralf Bauer’s Werke werden weltweit gesendet und von international bekannten Künstlern, wie Charles Postlewate (USA), Alma Nova (USA) und Hans Werner Huppertz (Musikhochschule Aachen) aufgeführt.

1981 gründete er die Musikschule „Metronom“, die er heute in Zusammenarbeit mit examinierten Pädagogen und diplomierten Musikern leitet.


November 2009 im Klavierhaus Klavins

Sonntag, 29. November: Kammermusik der Weltklasse

 Duo Nuances
Duo Nuances, Deutschland

„Sie beeindrucken nicht nur durch vorzüglich ausbalanciertes Ensemblespiel, sondern fesseln vor allem klanglich und musikalisch.“
— Rheinische Post, Düsseldorf

Das vielseitige Ensemble ist nicht nur in Deutschland, sondern auch in vielen europäischen Ländern, wie Polen, Belgien, Österreich und Schweden, aufgetreten.

Neben Kooperationen mit Sängern gab es 2008 ein gemeinsames Projekt mit dem Deutsche Welle Chor Bonn.

Programm IV (2009)

Hier gilt unser Motto „Weltklasse“ auch für das vorgetragene Programm. „Musica del Mundo“ ist ein internationales erfrischendes Kammermusikprogramm für Querflöte und Gitarre, gespielt und erläutert von Anke Kreuz und Achim Busch. Die Erklärungen zu den Stücken aus aller Ecken der Welt stammen teilweise aus persönlichen Kontakten zu den Komponisten. Ein passender Abschluss zum Ausklang der „Kammermusik der Weltklasse 2009“.


Samstag, 21. November: Wilhelm Pfeiffer & Larissa Swarovsky

Ein Abend seltener Arien und Lieder

Wolfgang Amadeus Mozart (1756–1791)
Sarastro – O Isis und Osiris — aus „DIE ZAUBERFLÖTE“
Leporello – Madamina, il catalogo è questo — aus „DON GIOVANNI“
Don Giovanni – Deh vieni alla finestra — aus „DON GIOVANNI“
Conte d’Almaviva – Hai già vinta la causa — aus „LE NOZZE DI FIGARO“

 Wilhelm Pfeiffer
Wilhelm Pfeiffer

Joseph Haydn (1732–1809)
The Wanderer
The Spirit’s Song
Recollection
Fidelity
Das Leben ist ein Traum
Auch die Sprödeste der Schönen

Joseph Haydn (1732–1809)
Arien aus „DIE JAHRESZEITEN“
Simon – Vom Widder strahlet jetzt … Schon eilet froh der Ackersmann
Lukas / Simon – In grauem Schleier … Des Tages Herold meldet … Der muntre Hirt versammelt nun

Arien aus DIE SCHÖPFUNG
Raphael / Uriel – Im Anfange schuf Gott … Und Gott sah das Licht … Und Gott machte das Firmament
Raphael – Und Gott sprach: Es sammle sich das Wasser … Rollend in schäumenden Wellen
Raphael / Uriel – Nun scheint in vollem Glanze der Himmel … Mit Würd’ und Hoheit angetan


Über die Künstler

Am 21. November 2009 wird das renommierte Klavierhaus Klavins in Bonn-Beuel zum Schauplatz für einen anspruchsvollen Abend voll seltener Arien und Lieder mit Klassiksänger Wilhelm Pfeiffer. Die Werke von Haydn und Mozart werden von Wilhelm Pfeiffer gemeinsam mit der erfahrenen Pianistin und Korrepetitorin Larissa Swarovsky dargeboten.

Wilhelm Pfeiffer (Bass / Bariton / Tenor)
Larissa Swarovsky (Musikalische Leitung / Klavier)


Samstag, 14. November: Kammermusik der Weltklasse

 Charlotte Dentan
Charlotte Dentan, Konzertpianistin (Schweiz)

„Schon die ersten Noten versprachen viel und war bereits Inspiration selbst“
—Neue Luzerner Zeitung—

Preisträgerin des Internationalen Wettbewerbs in Rom, des Concours d'Exécution Musicale in Saint Imier, u.A.

Solistin u.a. mit dem Luzerner Sinfonieorchester und dem Berner Sinfonieorchester inklusive Radioproduktion für DRS 2. Tourneen in Griechenland, Mexiko, Italien.

Programm III (2009)

Ein exklusiver Klavierabend fehlt mittlerweile bei keinem ernsten Kammermusikfestival. So wird die fulminante Pianistin Charlotte Dentan mit „Karneval mal Klassisch!“ ein alternatives Karnevalsprogramm mit Werken von Couperin, Debussy, Liszt, Schumann, Saint-Saens und Rachmaninoff zum Besten geben.


Samstag, 7. November: Duo Cardozo, Buenos Aires, Argentinien

Argentinische Tangomusik

Die Gitarre ist vielleicht das „Ur-Instrument“ der Tangomusik - schon im 19. Jahrhundert als einzige Begleitung der „payadas“ (gesungene Musikduelle) in der Pampa verwendet, später in der ländlichen Milonga und in den ersten Tangos überhaupt.

Über die Künstler

 Duo Cardozo
Pablo Cardozo (27) und Mauro Cardozo (33)

Sind seit mehr als 10 Jahren international gefragte Gitarristen.

Bei den Europa Tourneen 2003, 2004, 2005, 2006, 2007 und 2008 gaben sie mehr als 60 Konzerte jährlich in Deutschland, Schweiz, Frankreich, Dänemark, den Niederlanden und Italien.

Die Brüder Mauro und Pablo studierten die „Gitarre Tango“ in Argentinien bei Anibal Arias (ab. Anibal Troilo’s Gitarrenspieler), Jorge Cordone (ab. Edmundo Rivero-Roberto Grela) und mit Vicente Correa (ab. Dino Saluzzi, Alfredo Zitarrosa,). Ihre Musik zeigt einen ursprünglichen Anblick auf die Tango-Geschichte. Tangos, Milongas und Valses als Interpretation eines rhythmischen und merklich melodischen Wegs, mit einer eigenen Hochdosis an Originalität in den Vorbereitungen und Energie in der Deutung, das sind Konzerte des DUOS CARDOZO.

Studium am Conservatory of Alberto Ginastera in Buenos Aires und an der School of popular music in Avellaneda Buenos Aires, in Argentinien.


Oktober 2009 im Klavierhaus Klavins

Samstag, 31. Oktober: Hirotaka Aisawa & Leopoldo Lipstein

Jubiläumsprogramm Mendelssohn – Händel

 Hirotaka Aisawa & Leopoldo Lipstein
Leopoldo Lipstein (Klavier) & Hirotaka Aisawa (Violine)

Georg Friedrich Händel (1685–1759)
Sonate in E-Dur op.1 Nr.15
1. Adagio
2. Allegro
3. Allegro

Felix Mendelssohn-Bartholdy (1829–1847)
Sonata in F-Dur
1. Allegro vivace
2. Adagio
3. Assai vivace

Astor Piazzolla (1921–1992)
Histoire du Tango
1. Bordel 1900
2. Café 1930
3. Nightclub 1960
4. Concert d´aujourd´hui

Maurice Ravel (1875–1937)
Sonate für Violine und Klavier in G-Dur (1923–1927)
1. Allegretto
2. Blues: Moderato
3. Perpetuum mobile: Allegro

Über die Künstler

Klicken Sie auf den Namen, um mehr über Hirotaka Aisawa und Leopoldo Lipstein zu erfahren.


Oktober 2009 im Klavierhaus Klavins

Sonntag, 25. Oktober: Mozart, Grünter, Beethoven, Liszt

Matineekonzert mit Bildern

 Rotes Fabelwesen von Udo Eich
Rotes Fabelwesen von Udo Eich

Wolfgang Amadeus Mozart
Sonate in B-Dur KV 333

Markus Grünter
Neun Miniaturen für Klavier, Liegeklänge und CD

Ludwig van Beethoven
Sonate in As-Dur op.26

Franz Liszt
Funérailles

Über das Konzert

Mit der Matinee am 25. Oktober im Klavierhaus Klavins kehrt der Sankt Augustiner Pianist Daniel Höhr das erste Mal wieder an den Ort seines ersten Soloabends im Jahr 1993 zurück.

Eröffnet wird das Matineekonzert mit der Klaviersonate in B-Dur KV 333 von Wolfgang Amadeus Mozart. Ferner stehen auf dem Programm: Komposition Neun Miniaturen für Klavier, Liegeklänge und CD nach Bildern von Udo Eich von Markus Grünter, die im April 2009 bei der Vernissage der Ausstellung mit Bildern von Udo Eich im Rathaus Troisdorf uraufgeführt wurde. Die neun Bilder Eichs, nach denen die Neun Miniaturen komponiert worden sind, werden begleitend zum Konzert im Klavierhaus Klavins ausgestellt.

So wie die Sonate in As-Dur Opus 26 („Trauermarsch“) von Ludwig van Beethoven und die „Funérailles“ aus der Sammlung Harmonies poétiques et religieuses von Franz Liszt.

Die Einnahmen des Konzertes kommen der Stiftung Deutsche KinderKrebshilfe zugute.


Oktober 2009 im Klavierhaus Klavins

Sonntag, 11. Oktober: Musik für Oboe und Klavier

 Yvonne Schabarum & Johannes Freiburg
Yvonne Schabarum & Johannes Freiburg

Programm

Robert Schumann (1810-1856)
3 Romanzen op.94
1. Nicht schnell
2. Einfach, innig
3. Nicht schnell

Robert Schumann (1810-1856)
Arabeske op.18
Blumenstück op.19

Camille Saint-Saëns (1835-1921)
Sonate für Oboe und Klavier op.166
1. Andantino
2. Allegretto
3. Molto Allegro

Klaus-Hinrich Stahmer (1941)
Marsiada (miti antichi I)

Maurice Ravel (1875-1937)
Pavane pour une infante defunte
Jeux d´eau

Robert Schumann (1810-1856)
Adagio und Allegro op.70

Weitere Informationen unter www.johannes-freiburg.de.


Sonntag, 4. Oktober: Kammermusik der Weltklasse

 International Chamber Artists
International Chamber Artists

International Chamber Artists (Chicago, USA)

Musiker aus sechs Nationen (Rumänien, Kolumbien, Japan, Schweiz, Polen, USA) bilden dieses einzigartige Ensemble aus Chicago (Mitglieder u.a. Chicago Symphony Orchestra, New World Symphony, Chicago Chamber Orchestra, Seattle Symphony Orchestra, Vancouver Symphony, Singapore Symphony, Polen Radio Symphony Orchestra), das in variablen Besetzungen spielt und im Rahmen seiner Deutschland-Tourneé bei uns gastieren wird.

Klavierquintette von Beethoven und Herzogenberg und das Trio für Klavier, Violine und Horn von Brahms bilden ein besonderes Programm, das man auf dem Niveau selten zu hören bekommt.

Programm II (2009)

Ludwig van Beethoven (1770–1827)
Klavier Quintett in Es-Dur, op.16

Johannes Brahms (1833–1897)
Trio in Es-Dur, op.40 (Horn, Violine, Klavier)

H. von Herzogenberg (1843–1900)
Klavier Quintett op.43


Freitag, 2. Oktober: Klavierabend mit Claudia Klinkenberg

 Claudia Klinkenberg
Claudia Klinkenberg

Programm

Georg Friedrich Händel (1685–1759)
Chaconne G-Dur

Wolfgang Amadeus Mozart (1756–1791)
Sonate A-Dur KV331
Andante grazioso e variazioni
Menuetto - Trio
Alla Turca. Allegretto

Isaac Albéniz (1860–1909)
aus der Suite Espagnole op.47
Sevilla Sevillanas
Granada Serenata
Asturias Leyenda

Frédéric Chopin (1810–1849)
Etude f-moll op.posthum
Etude As-Dur op.25 Nr.1
Fantasie f-moll op.49


September 2009 im Klavierhaus Klavins

Samstag, 5. September: Duo Coats-Stoitsoglou & Vardanyan Quartett

Liebe Musikfreunde!

 Antonis und Pamela
Coats & Stoitsoglou
 Vardanyan Quartett
Vardanyan Quartett

Im Herbst 2009 wird zum ersten Mal das Festival „Kammermusik der Weltklasse“ stattfinden. Auf Sie warten internationale Kammermusiker und Solisten mit internationaler Konzert-Tätigkeit, die spannend zusammengestellte Programme auf höchstem Niveau präsentieren werden.

Formationen aus England, Deutschland und USA und insgesamt Musiker aus Armenien, Bulgarien, Deutschland, England, Griechenland, Japan, Kolumbien, Polen, Rumänien, USA und der Schweiz sind dabei, um Ihnen einen musikalischen Hochgenuss zu bereiten. Die atmosphärischen Räume des Klavierhauses Klavins in Bonn bieten das ideale Ambient dafür.

Zum Auftakt eine mit Spannung erwartete Kooperation

Das Vardanyan Quartett aus London, eines der aufregendsten Streichquartetten seiner Generation mit Musikern aus Armenien, England und Bulgarien, trifft auf das virtuose Klarinette-Klavier-Duo Coats-Stoitsoglou, das mit perfekt aufeinander abgestimmtem Zusammenspiel begeistert.

Neben Quartetten von Mendelssohn und Shostakovich werden das Klarinettenquintett von Mozart und die Ouvertüre über Jüdischen Themen von Prokofieff erklingen.

Presse

General Anzeiger vom 7. September

„Kammermusik der Weltklasse“ - Saisoneröffnung im Beueler Klavierhaus Klavins

Das kleine Festival wird geleitet von der Klarinettistin Pamela Coats

Bonn. Klavins. Mit dem ersten Konzert eines kleinen Festivals eröffnete das Klavierhaus Klavins die Saison. Die Klarinettistin Pamela Coats leitet "Kammermusik der Weltklasse 2009".

Ihrer Einladung folgte das Londoner „Vardanyan Quartett“, dessen Mitglieder Astghik Vardanyan (Violine), Rowan Bell (Violine), Dan Shilladay (Viola) und Stefan Hadjiev (Cello) am Royal College of Music studierten. In Mozarts Klarinettenquintett A-Dur umschmeichelten sie die Solistin mit superbem Zusammenspiel.

Coats faszinierte mit weichen Kantilenen, besonders der zweite Satz strahlte große Ruhe aus. Schostakowitschs Streichquartett Nr. 7 in fis-Moll wurde zum Ereignis, man agierte ungemein dicht und konzentriert.

Auch nach Mendelssohns Streichquartett a-Moll wagte aufgrund des intensiven Vortrags zunächst niemand zu applaudieren. Für die Ouvertüre über hebräische Themen op. 34 von Prokofjew nahm Coats' Duo-Partner Antonis Stoitsoglou am Flügel Platz - und alle sechs spendierten eine gelöst melancholische Ouvertüre.

Thomas Kirchhoff


Juni 2009 im Klavierhaus Klavins

Samstag, 20. Juni: Klavierkonzert. Andreas Wolter

 Andreas Wolter
Andreas Wolter

Programm

Werke von Bach, Haydn, Beethoven, Chopin, Skrjabin, und Andreas Wolter

Mehr über den Künstler unter www.musikbilder.de.


Samstag, 13. Juni: Klavierrecital. Kazue Suzuki

 

Programm

 Kazue Suzuki
Kazue Suzuki

Francis Poulenc (1899–1963)

Trois Novelettes
1. Modéré sans lenteur – C-Dur (1928)
2. Très rapide et rythmé – b-moll (1928)
3. Andantino tranquillo – e-moll (1959)

Leoš Janáček (1854–1928)

Sonáta pro klavírní `I.X.1905, Zulice´ es-moll (1905)
1. Die Ahnung: Con moto
2. Der Tod: Adagio

Frédéric Chopin (1810–1849)

Grand valse Nr.5 op.42 As-Dur (1840)

Frédéric Chopin

Fantaisie op.49 f-moll (1840–41)

---- Pause ----

Frédéric Chopin

Nocturne Nr.8 op.27-2 Des-Dur (1835)

Francis Poulenc

Française d’après Claude Gervaise g-moll (1939)

Maurice Ravel (1875–1937)

Le tombeau de Couperin (1914–17)
1. Prélude: Vif
2. Fugue: Allegro moderato
3. Forlane: Allegretto
4. Rigaudon: Assez vif
5. Menuet: Allegro moderato
6. Toccata: Vif


Sonntag, 14. Juni: Messiaen. Piazolla. DuoLibre plus2

 DuoLibre
DuoLibre

Olivier Messiaen - Quartett an das Ende der Zeit

Kleine Pause

Werke für Klaviertrio von Astor Piazolla

Barbara Littmann, Violine
Franz Georg Kreuzer, Violoncello
Thomas Meyer, Klarinette
Anja Breuer, Klavier


Presse

General Anzeiger vom 16. Juni

Sommerliche Konzerte in Bonn

Tango bei Klavins

Bonn. Klavins. Der Kontrast hätte größer kaum sein können. Beim gemeinsamen Konzert der Ensembles DuoLibre und Plus2 im Klavierhaus Klavins erklang in der ersten Konzerthälfte das „Quatuor pour la fin du Temps“ von Olivier Messiaen, nach der Pause gab es dann die „Vier Jahreszeiten“ des Argentiniers Astor Piazzolla. Katholischer Mystizismus und südländisches Tangofeeling, das hatte nicht wirklich etwas miteinander zu tun.

Barbara Littmann, Violine und Anja Breuer, Klavier, die sonst das DuoLibre bilden, sowie Franz Georg Kreutzer, Violoncello, und Thomas Meyer, Klarinette, die normalerweise als Duo Plus2 zusammen spielen, hinterließen bei Piazzollas Tango-Jahreszeiten jedenfalls einen formidablen Eindruck. Bei Messiaen zeigten sich die Musiker ebenfalls von ihrer besten Seite, vor allem Thomas Meyer, der seinen Part mit gutem Gespür für die leisen Zwischentöne gestaltete.

Guido Krawinkel


Mai 2009 im Klavierhaus Klavins

Donnerstag, 28. Mai: Drei Klaviertrios – Lalo, van Beethoven, Dvořák

 

Karel Walravens, Elisabeth Quint, Constanze Ferencik-Lauer

 Das Rhenus-Trio

Programm

Édouard Lalo Trio für Violine, Violoncello und Klavier in c-Moll

Allegro moderato
Romanze. Andante
Scherzo. Allegretto
Finale. Recitativ ad libitum – Allegro

Ludwig van Beethoven Klaviertrio op.1 no.1 in Es-Dur

Allegro
Adagio cantabile
Scherzo und Trio. Allegro assai
Finale. Presto

----------------- Pause -------------------

Antonín Dvořák Dumky

Klaviertrio op. 90 in e-Moll
Lento maestoso – Allegro - Lento maestoso
Poco Adagio - Vivace non troppo - Poco Adagio – Vivace
Andante – Poco piu mosso – Vivace non troppo – Andante – Allegretto
Andante moderato quasi tempo di Marcia – Allegretto scherzando – Moderato
Allegro
Lento maestoso – Vivace – Lento - Vivace


Édouard Lalo (1823–1892): Klaviertrio op.7 c-Moll

In Frankreich hatte die Kammermusik noch wenig Tradition, als sich im 19. Jahrhundert französische Komponisten ihrer annahmen, unter Anknüpfung an die Vorbilder der Wiener Klassik. Dem Beethovenschen Vorbild nahe steht Édouard Lalo. Er wurde in Lille geboren, studierte zunächst in seiner Heimatstadt und setzte sechzehnjährig ab 1839 seine Ausbildung in Paris fort. Zunächst unbeachtet als Komponist, wirkte er dort als Geiger und Lehrer. In den 1870er Jahren gewann er an Popularität durch den Geiger Pablo de Sarasate, der einige seiner Werke bekannt machte, u.a. die „Symphonie espagnole“. Seltener sind Lalos Kammermusikwerke zu hören, die jedoch reizvolle Entdeckungen offenbaren. Das Klaviertrio op.7 ist das erste von drei Trios und entstand im Jahre 1849.

Der erste Satz wirkt homogen durch ein Zusammenspiel zweier schöner, weniger kontrastreicher Themen. Der als Romanze überschriebene zweite Satz erinnert an ein „Lied ohne Worte“. Rhythmisch pikant und fesselnd präsentiert sich der dritte Satz als Scherzo, was wiederum hinsichtlich der formalen Anlage der Viersätzigkeit eine Parallele zu Beethoven darstellt. Das Finale wird von einem Rezitativ des Cellos eingeleitet, was sich als rhythmisch scharf geprägtes Hauptthema in Violine und Klavier fortsetzt und nach einigen gesanglichen Episoden schließlich in einen kraftvollen Schluss mündet.

Ludwig van Beethoven (1770–1827): Klaviertrio op.1 no.1 Es-Dur

Mit den Trios op.1 beginnt Beethovens „offizielles“, also von ihm selbst als vollgültig anerkanntes oeuvre. Beethoven leistete in der Gattung des Klaviertrios Pionierarbeit, da er das Cello von seiner bisherigen Koppelung an die Bassstimme des Cembalos entband. Er gab allen drei Instrumenten Gleichrangigkeit und Selbstständigkeit. Obwohl als Opuszahl 1 im Jahre 1795 herausgegeben, wurden die unter op.1 zusammengefassten und Fürst Carl von Lichnowsky gewidmeten drei Klaviertrios bereits 1793/94 komponiert.

Der Bauplan des Trios Es-Dur op.1 no.1 folgt dem viersätzigen Muster: Der erste Satz in Sonatenhauptsatzform eröffnet impulsiv mit signalhaften Akkorden in Dreiklangsthematik, dagegen kontrastiert ein lyrisches Seitenthema. Im Adagio des zweiten Satzes offenbart sich ein friedlicher Gesang mit solistisch vorgetragenen Kantilenen. Der dritte Satz zeigt sich in Form eines Tanzsatzes als typisches ganztaktiges Beethoven-Scherzo. Das Finale in Es-Dur, der vierte Satz in Sonatenhauptsatzform, erinnert in seiner Dreiklangsmotivik an den ersten Satz und schließt mit schwungvollem Gestus.

Antonín Dvořák (1841–1904): Trio „Dumky“ Op. 90 in e-Moll

„Dumky“ bedeutet als Plural des Wortes „dumka“ etwa „Gedanke, Nachsinnen“. Unter dem Begriff „Dumka“ versteht man im 16. Jahrhundert ein ukrainisches Klagelied elegischen Charakters, später auch ein episches slawisches Heldenlied. Im 19. Jahrhundert als rein instrumentale Komposition bezeichnet dieser Begriff einen Folkloretypus, für den der Wechsel wehmütig sinnender Abschnitte mit übermütig frohgemuten Csardasrhythmen charakteristisch ist. Dvorak, der slawischer Folklore in den 1870er Jahren studierte, komponierte dieses Werk 1890/1891.

Es besteht aus einer Folge von sechs Sätzen. Die ersten drei Dumkas sind als zusammenhängendes Ganzes gedacht, was am Satzende der ersten und zweiten Dumka durch „attacca subito“ (gleich weiter) deutlich wird. Sie bilden also in ihrem Zusammenschluss einen Einleitungssatz. Die vierte Dumka ähnelt einem langsamen Sonatensatz, die fünfte Dumka tritt als Scherzo auf, und die letzte Dumka beschließt das Werk nach Art eines Rondo-Schlussatzes.


Künstler-Biografien

Karel Walravens

erhielt seinen ersten Violinunterricht mit acht Jahren. Er studierte am Robert-Schumann-Institut in Düsseldorf bei Prof. H. Thoene und legte dort die künstlerische Reifeprüfung ab. Von 1980 bis 86 war er Mitglied des Sebastian-Quartett. In dieser Zeit erhielt er ständig Kammermusikunterricht an der Musikhochschule Köln bei Mitgliedern des Amadeus-Quartett und bei Prof. G. Kehr. Verschiedene internationale Meisterkurse besuchte er unter anderem bei S. Devich (Bartók-Quartett), Prof- G. Kurtag und Prof. H. Schlichtig (Cherubini-Quartett). Rege Konzerttätigkeit im In- und Ausland, Rundfunk- und Fernsehauftritte und Mitgliedschaft bei der klassischen Philharmonie Bonn. Neben engagierter Lehrtätigkeit war er lange Zeit Geiger des Telemann-Ensemble Bonn. Heute ist er Stimmführer der Sinfonietta Köln und seit 1994 Geiger des Rhenus Trio.

Elisabeth Quint

erhielt ersten Klavierunterricht mit vier Jahren. Später lernte sie Cello spielen und begann ihr Studium an der Musikhochschule Würzburg. Sie studierte bei Prof. J. Metzger, Prof. J. Berger und Prof. A. Speermann und schloß ihr Studium mit der künstlerischen Reifeprüfung ab. Während dieser Zeit erhielt sie Kammermusikunterricht beim Bartholdy-Quartett. Ab 1986 spielte sie bei den Hofer Symphonikern und den Bamberger Symphonikern. Neben weiterer Orchestertätigkeit bei den Trierer Symphonikern und der Klassischen Philharmonie Bonn und reger solistischer Konzerttätigkeit absolvierte sie Meisterkurse in Österreich und in der Schweiz und nahm Unterricht bei Mitgliedern des Amadeus-Quartett in Köln. Ab 1993 war sie Mitglied des Telemann-Ensemble Bonn und seit 1994 ist sie Cellistin des Rhenus Trio.

Constanze Ferencik-Lauer

erhielt ihren ersten Klavierunterricht mit acht Jahren. Sie studierte Klavier an der Staatlichen Hochschule für Musik Heidelberg-Mannheim bei Elinor Clauß und Prof.Paul Dan, wo sie auch ihr Musiklehrerdiplom machte. In dieser Zeit absolvierte sie Meisterkurse bei Menahem Pressler, Vitalij Margulis, Karl-Heinz Kämmerling, Jürgen Uhde, Nina Svetlanova und Coleman Blumfield. Im Anschluss daran machte sie nach einem Aufbaustudium „Künstlerische Ausbildung“ ihr Konzertexamen. Neben mehrjähriger Konzerttätigkeit als Solistin, Kammermusikerin und Liedbegleiterin ist ihr auch immer die pädagogische Arbeit ein Anliegen.

Das Rhenus Trio

gründete sich 1994 in Bonn am Rhein, der auch der Namensgeber war. Das Trio fühlt sich vor allem den Klaviertrios Beethovens verpflichtet, die auch auf der 1995 entstandenen CD zu hören sind. In der jetzigen Besetzung spielt es seit dem Jahr 2008.


Dienstag, 26. Mai: Jazz. Lars Duppler Trio

Lars Duppler Trio

 
 Lars Duppler
Lars Duppler

Le Grand Lustucru: Lars Duppler Trio spielt Kurt Weill

Der Mackie hat (bekanntlich) ein Messer – und das wetzt Lars Duppler ihm mit seinem Trio, bis es blitzt! Für seine neue CD „Le Grand Lustucru“ wählte der Kölner Pianist und Komponist zehn Lieder von Kurt Weill, darunter so bekannte Stücke wie eben „Mackie Messer“ oder „Polly's Song“, aber auch einiges aus der Schatztruhe des erfolgreichen Komponisten der 20er Jahre.

Lars Duppler nimmt die Fährte, die Weill mit jazzigen Spuren gelegt hat, auf und entwickelt sie weiter. Dabei sind Interpretationen entstanden, die neben Weills Liebe für Eingängigkeit und Verspieltheit auch Dupplers tiefes Verständnis für den Gehalt der Weillschen Musik widerspiegeln. „Weill“, sagt Duppler, „war ein sehr humorvoller Mensch, mit einer Vorliebe für Ironie, ganz anders als viele andere Komponisten der E-Musik.“ Als Stipendiat des Landes NRW verbrachte Lars Duppler 2006 sechs Monate an der Cité des Arts in Paris, man darf also auch gespannt sein auf neue Kompositionen, die das Programm abrunden.

Im April 2008 war das Lars Duppler Trio auf Einladung des Goethe Instituts Almaty zu Gast bei den Jazzfestivals in Almaty und Bishkek.


Samstag, 16. Mai: Jazz. Constantin Krahmer Trio feat. Henning Berg

 
 Das Constantin Krahmer Trio
Das Constantin Krahmer Trio

Die Musik des Constantin Krahmer Trios bewegt sich zwischen impressionistischen Klangbildern, zeitgenössischer Musik und mal mehr, mal weniger modernem Jazz. Verbunden werden die unterschiedlichen Ansätze durch den immerwährenden Fokus auf die Melodik, sie vereint die verschiedenen Einflüsse und formt sie zu einem neuen Ganzen. Mal lyrisch zurückhaltend, mal mit traditionell swingendem Drive werden auf sehr persönliche Art Klangbilder gemalt, die Geschichten erzählen und einladen, in die Musik einzutauchen und sie zu erleben. Oft wird in den Stücken Erlebtes und Erdachtes abstrahiert und der Versuch unternommen, beides musikalisch zu verbinden.

Neben eigenen Stücken fügen sich auch einige ausgewählte Jazzstandards in dieses Bild, immer als Teil eben dieser Klangwelt.

www.myspace.com/constantinkrahmer


Henning Berg
 Henning Berg

geboren 1954, war seit 1982 Posaunist der international renommierten WDR Big Band. Hier arbeitete er ständig mit führenden europäischen und amerikanischen Komponisten, Arrangeuren und Solisten in Konzerten und Schallplatten/CD-Produktionen. Um wieder mehr Zeit für eigene Projekte und improvisierte Musik zu haben, verließ er die Band 1996.

Henning Berg war Partner von Bob Brookmeyer in mehreren Duoprojekten und schrieb/produzierte einige Filmmusiken für den WDR.

Die Software „TANGO“, programmiert von Henning Berg, hört ihren menschlichen Partnern zu und improvisiert selbständig musikalische Antworten. Sie wurde von dem großen Musik-Softwarehaus Steinberg weltweit veröffentlicht, von Henning Berg und anderen bei vielen Konzerten im In- und Ausland eingesetzt und ständig weiterentwickelt. Seit 1999 ist eine völlig neue Version (TangoII) in Arbeit, voraussichtliche Fertigstellung 2006. Seit 1994 regelmäßige Duo-Arbeit mit dem englischen Pianisten John Taylor in der Formation „Tango & Company“ (CD „Tango & Company“ erschienen 1997 bei Jazzhaus Musik).

Live-Auftritte mit John Taylor u.a. im WDR, bei den Berliner Jazztagen 1998 und den Festivals in Bath/England 2002 sowie Cheltenham/England 2004. Neben seiner eigenen Band, dem „Henning Berg Quartett“ mit Hendrik Soll (p), Christian Ramond (b) und Daniel Schröteler (dr) (CD „Mìnnola“ erschienen 2003 bei Jazzhaus Musik) und dem Duo mit Hendrik Soll (p) (CD „Findings, puzzling...“, 2006 bei Jazzhaus Musik) spielt er in weiteren Ensembles Jazz und Improvisierte Musik.

Henning Berg ist Professor für Jazzposaune an der Hochschule für Musik Köln.

www.henning-berg.de


Sonntag, 17. Mai: Kinderkonzert – Plüschtiere mitbringen erwünscht!

 

Wozu bist Du auf der Welt? – Der Teddy und die Tiere

 piccolino Kinderkonzert
Eine tierische Musikgeschichte nach Michael Ende

„Wozu bist Du eigentlich auf der Welt?“ fragt eines Tages eine vorlaute Fliege den alten Teddy, der wegen eines Schildes am Ohr von allen nur „Washable“ genannt wird. Washable ist ein wirklich netter Bär. Aber er fühlt sich einsam, und eine Antwort auf die Frage der Fliege weiß er nicht. Washable fragt nun die anderen Tiere: die Maus, das Huhn, zwei Mistfinken, eine Biene und viele andere. Jedes weiß aber nur für sich selbst, wozu es auf der Welt ist. Wozu er, Washable, da ist, kann niemand sagen. Erst ganz am Ende der Geschichte findet auch Washable seine Antwort.

Cello und Klavier ahmen in der Geschichte von Michael Ende mit der Musik von Werner Thomas-Mifune und Wilfried Hiller die Tiere nach – in ihren Eigenarten und in ihren Seltsamkeiten. Wie bei jedem Piccolino-Kinderkonzert wird das junge Publikum einbezogen: Zu diesem Konzert sind alle Kinder herzlich eingeladen, mit einem passenden Plüschtier oder anderen Tierfigur den Teddy und seine Freunde* mitzuspielen.

Für Kinder ab 6 Jahren.

* Washables Freunde: Maus, Huhn, Finken, Biene, Schwan, Kuckuck, Affe, Elefant, Schildkröte, Schlange, Schmetterling …

Cello: Ursula Riemer
Klavier: Hans-André Stamm
Erzähler: Sebastian Teichner


Unter Wegbeschreibung finden Sie einen Routenplaner für die Anfahrt.


Dienstag, 12. Mai: Jazz. Nils Tegen Quartett

 Das Nils Tegen Quartett
Nils Tegen (Piano), Sebastian Müller (Gitarre), Markus Braun (Kontrabass), Silvio Morger (Schlagzeug)

Kurzbiographie Nils Tegen

Geboren 1972 in Bad Segeberg, lebt seit 12 Jahren in Köln.

Jazzklavierstudium in Köln bei Frank Wunsch und Hans Lüdemann:Abschlüsse 1998 und 2001, Konzertexamen Jazzklavier 2003

Jazzkompositionsstudium in Köln bei Joachim Ullrich und Frank Reinshagen, Abschluss 2001

Seit 20 Jahren als Schlagzeuger aktiv
(eineinhalb Jahre Unterricht bei Michael Küttner)

Kompositions-Masterclass 1992 bei George Gruntz und 1997 Masterclass-Workshop bei Bob Mintzer

2002 Auftritt mit der Band FIROMANUM beim Jazzfestival Jazzbaltica in Salzau (Hauptprogramm).
Internationale Konzerte und Tourneen u.a. in Polen, Belgien,Italien,Spanien, Dänemark, Finnland, Holland

Nils Tegen arbeitet freischaffend als Schlagzeuger, Pianist und Komponist.
Ferner ist er als Lehrer für Klavier,Keyboard und Schlagzeug an einer Musikschule tätig.

Neben seiner künstlerischen Tätigkeit im Großbereich Jazz arbeitet Nils Tegen auch im Pop und Rock-Sektor (u.a. Fernsehauftritte, 2005 keyboards bei NuPagadi, seit 1990 ein Synthipop-Duo) und im Bereich der frei-improvisierten Musik. Ab 2006 auch Filmmusik.

Zu aktuellen Projekten gehören u.a.

ein eigenes Klaviertrio (piano)
Niels Klein Trio (drums), CD-Produktion 2004
Firomanum (drums), CD-Produktion 2001
Laia Genc-Liaison Tonique(drums), CD-Produktion 2004

Sebastian Müller electric Quintett (keyb.)

Pablo Held Quartett(Drums)
Realtime Research (drums/keys)

Nils Tegen arbeitete u.a. mit:
Hans Lüdemann, Frank Wunsch, Manfred Schoof,
Matthias Schubert, Jochen Rückert, Jörg-Achim Keller,
Christoph Hillmann, Lutz Büchner, Bob Mintzer, Frank Gratkowski,
Matthias Erlewein, Frank Reinshagen, dem Gitarristen PC u.v.a.

auf Sessions u.a. mit:
Jeff Tain Watts, Randy Brecker, Peter Weniger, James Carter,
Cecile Norby, Juka Perkko, Uli Beckerhoff, Herb Geller, Nat Reeves

weitere CD-Produktionen:
Joscha Oetz: the Loonators (2000) als Pianist
Mr. Slin and the Phunk (1999) als Keyboarder
Delbroux Bass Society: Planet X (2000) als Keyboarder

www.nilstegen.de

www.myspace.com/nilstegen


Samstag, 9. Mai: Mit dem Herrn der Diebe auf den Spuren Vivaldis in Venedig

Eine literarisch – musikalische Reise in die Stadt des Mondes

 Herr der Diebe
für Kinder, Jugendliche und Familien

Die Schauspielerin Juliane Ledwoch leiht dem „Herrn der Diebe“ ihre Stimme und entführt uns nach Venedig – dort werden wir in den Gassen, auf den Plätzen, in den Kirchen und auf schwimmendem Untergrund die Musik von Vivaldi und seinen Zeitgenossen hören und zwar auf den Instrumenten die die Komponisten damals zur Verfügung hatten.

Begleiten wird sie dabei das Ensemble „Windige Saiten“. Die Musikerinnen und Musiker spielen auf originalen Instrumenten der Barockzeit oder deren Nachbauten. Sie lassen die Musik von Vivaldi, Marcello oder Albinoni so erklingen, wie sie vielleicht vor 300 Jahren geklungen haben mag.

Der „Herr der Diebe“ wird uns sein Venedig zeigen und wir werden für einen Nachmittag in den Geschichten und Klängen, in den Gassen, Kirchen oder auf den Kanälen der Lagunenstadt verschwinden.

Begleitet uns in die Stadt des Mondes, hinein in das Gewirr von Gassen, in dem jeder Fremde sich mindestens einmal verläuft …

... „Goldene Höhle“ hatte Bo die Basilika getauft, als Prosper mit ihm zum ersten Mal hineingegangen war. Aber die goldenen Mosaiken von Engeln, Königen und Heiligen, die Wände und Decken schmückten, leuchteten nur zu bestimmten Stunden, wenn das Sonnenlicht hoch oben durch die Kirchenfenster fiel. Jetzt war alles dunkel …

April 2009 im Klavierhaus Klavins

Dienstag, 28. April: Jazzkonzert

Frederik Köster / Benjamin Schaefer Duo

 Frederik Köster (Trompete)
Frederik Köster (Trompete)

Frederik Köster (geb. '77) studierte in Detmold Schulmusik und in Köln Jazz-Trompete und Jazz-Komposition/Arrangement. Lehrer in dieser Zeit waren Oliver Groenewald, Andy Haderer, Ack van Rooyen, Bobby Shew, John Marshall, Nils Wogram, Frank Reinshagen, Joachim Ullrich, Maria Schneider, Michael Abene u.a.

Von 2001 bis 2005 war er Mitglied im BundesJugendJazzOrchester (BuJazzO) unter der Leitung von Peter Herbolzheimer, in dem er auch als Solist, Komponist und Arrangeur tätig war.

Seit 2007 ist Frederik Köster Professor für Jazz-Trompete an der Hochschule für Musik der Fachhochschule Osnabrück.

Der Kölner Trompeter spielte bereits mit internationalen Jazzgrößen wie: Phil Woods, Albert Mangelsdorff, Ack van Rooyen, Biréli Lagrene, Randy Brecker, Wolfgang Haffner, Lalo Shiffrin u.v.a.

Desweiteren arbeitete er mit führenden Big Bands der Szene: WDR Big Band, Peter Herbolzheimer's Rhythm Combination & Brass, Cologne Contemporary Jazz Orchestra, Bobby Burgess Big Band Explosion, u.v.a. Ebenso spielte er mit Musikern aus der Popbranche wie Nina Hagen, Sportfreunde Stiller, Curse, Jazzkantine u.v.a., als auch in vielen kleinen Jazz Formationen: Emil Mangelsdorff Quartett, Stefan Schultze Trio, Benjamin Schaefer Trio, Subtone, Oliver Leicht's Herrenrunde, Denis Gäbel Band, Drei vom Rhein, Franck Band, etc.

Frederik Köster erhielt im September 2006 beim Jazz Hoeilaart International Contest in Belgien den Preis für den besten Solisten, ist seit 2005 Mitglied in Johannes Müller's Jazz Mile und seit 2007 in der Tom Gäbel Band. Köster unternahm mit zahlreichen Bands Konzertreisen nach Namibia, Südafrika, Österreich, Schweiz, Spanien, Holland, Polen, England, Belgien, Bulgarien, Rumänien und Albanien.

Das Frederik Köster Quartett erhielt am 14. Februar 2009 den mit 10.000 € dotierten neuen deutschen Jazzpreis in Mannheim. Der Preis für den besten Solisten ging ebenfalls an Frederik Köster.

Als Komponist und Arrangeur schrieb Frederik Köster für die Wednesday Night Big Band, das Cologne Contemporary Jazz Orchestra (CCJO), das Bundesjugendjazzorchester (BuJazzO), Tom Gäbel, Das Grand Central Orchestra, die Okotposse, das Oliver Groenewald Newnet und viele Andere.

Kritik

„Frederik Köster's new CD 'Zeichen der Zeit' is completely modern in conception and realization with world first! class playing and composing by Frederik and everyone else in this engaging band!“ (Randy Brecker)

„ … His Tone is superb and his solistic Ideas are, quite simply, breathtaking! Iwas deeply impressed by Frederik's command of harmony and rhythm, both as a composer as well as a soloist.“ (Peter O'Mara)

„Purismus ist auch für Frederik Köster ein Fremdwort. Eine der größten Trompeten-Entdeckungen der letzten Zeit, die den Biss des Hardbop mit der Energie der Fusionmusik vereint … “ (WDR)

„ … Köster zeichnet sich einmal durch sein Spiel aus, das er sensibel und treffsicher auf einer Skala von weichem Lyrismus bis hin zum druckvollen Strahl zu platzieren vermag. Er ist darüber hinaus ein einfallsreicher Komponist und Arrangeur … “ (Deutschlandfunk)

 Benjamin Schaefer (Piano)
Benjamin Schaefer (Piano)

Benjamin Schaefer (geb. '81) erhielt nach langjähriger klassischer Ausbildung 1998 erstmals Jazzunterricht bei Otto Wolters in Braunschweig. Workshops führten ihn seither unter anderem mit Uli Beckerhoff, John Hollenbeck, Jacques Loussier und Chick Corea zusammen.

Seit 2001 studiert er Jazzklavier und Komposition an der Kölner Musikhochschule bei Frank Wunsch, Hans Lüdemann, John Taylor und Joachim Ullrich. 2004 wurde er Mitglied des Bundesjazzorchesters (BuJazzO) sowie des Landesjazzorchesters NRW. Tourneen dieser Orchester führten ihn in die Ukraine und durch sieben Länder Zentralamerikas.

2004 erschien auch die Debüt-CD „Shapes & Colours“ seines „Benjamin Schaefer Trios“ im Rahmen der viel beachteten Reihe „Jazzthing Next Generation“. Mit dem Trio gewann er im vergangenen Jahr beim „Concours du Jazz Européen“ in Avignon den Publikumspreis und den Preis für die beste Komposition.

Zudem wurde das Trio 2007 als eine von drei Preisträgerbands beim Wettbewerb „JazzIN“ der LAG Jazz Niedersachsen ausgewählt und hat es immerhin in die Vorschlussrunde des „Neuen Deutschen Jazzpreises“ 2008 geschafft.

Die lang erwartete zweite CD „Roots and Wings“ erscheint Mitte Februar 2008 beim renommierten Münchener Label ENJA

Neben seiner künstlerischen Tätigkeit - die neben Jazz auch Pop-, Chanson- und Theaterprojekte umfasst - arbeitet Benjamin Schaefer als Instrumentalpädagoge und Workshopdozent.

Veranstalter ist www.jazzinconcert.com


März 2009 im Klavierhaus Klavins

Dienstag, 24. März: Jazzkonzert

 Ralf Kleine-Tebbe (Kontrabass)
Ralf Kleine-Tebbe (Kontrabass)

Tilo Bunnies Trio

Tilo Bunnies (Jahrgang 1969) in Düsseldorf geboren, erhielt klassischen Klavierunterricht im Alter von 8 Jahren. Mit 14 begann er sich intensiver mit Jazzmusik zu befassen, insbesondere deren Klavierinterpreten.

Vor allem Art Tatum und Oscar Peterson, aber auch Errol Garner, Teddy Wilson und Fats Waller gelten heute noch als einige seiner großen Vorbilder im Jazz.

 Tilo Bunnies (Piano)
Tilo Bunnies (Piano)

1989 ging er nach Kalifornien und studierte dort an der California State University, Sacramento. Neben Musik belegte er außerdem Kommunikationswissenschaften (mit Abschluss Bachelor of Arts in Communication Studies) und Politikwissenschaften (mit Abschluss Master of Arts und Bachelor of Arts in Political Science).

1991 gewann er den 1. Preis beim Pacific Coast Jazz Festival in Berkeley, Kategorie Klavier. Seitdem tritt er in eigenen Trios, als Solist und als Begleiter von Sängern und Sängerinnen auf. Hinzu kommen diverse Live-Aufnahmen im Radio und Auftritte bei Jazz Festivals.

 Rolf Behet (Schlagzeug)
Rolf Behet (Schlagzeug)

Dienstag, 10. März: Jazzkonzert

Presse

General Anzeiger vom 12. März

Jazz-Duo begeistert in Bonn

Valk & Sternal überzeugen im Klavierhaus Klavins

Bonn. Klavins. Der Verein „Jazz in Concert“ hat die Räumlichkeiten im Klavierhaus Klavins als neuen Veranstaltungsort für spannende Jazzkonzerte entdeckt, und die Jazzfreunde – darunter auch einige Jugendliche – kamen mit dem „Claudius Valk & Sebastian Sternal“-Duo voll auf ihre Kosten.

In zwei mal 50 Minuten boten der Saxophonist und der Pianist Standards und eigene, sehr gefühlvolle Stücke. Sternal, der 2007 mit dem WDR Jazzpreis in der Sparte „Improvisation“ ausgezeichnet wurde, konnte die emotionale Gabe in „I love you, Porgy“ aus „Porgy and Bess“ und „It could happen to you“ feinfühlig ausspielen und bildete mit dem mal rauchigen, mal in befreiender Höhe schrillen Sound von Valks Tenorsaxophon eine perfekte Einheit.

Lichtdurchflutet mit Sopransaxophon mutete Sternals in Paris entstandene Eigenkomposition an, wohingegen das Wetter im Frühjahr 1997 in New York grauenhaft gewesen war, wie Valk zu seinem Werk „Where is spring“ anmerkte: Die düsteren Tremoli im Bass und ein ekstatisches Solo im Mittelteil gaben ein Bild davon.

Sternals „Lichtspielhaus“ überzeugte mit flottem Impetus, den Valk mit Verve aufnahm. In Valks ruhigem „Mine is yours“ konnte er sein Sopransaxophon singen lassen, bevor beide gegen Ende mit Cole Porters „You do something to me“ und Ornette Colemans „W.R.U“ sämtliche Register zogen.

Thomas Kirchhoff

 Claudius Valk
Claudius Valk

Claudius Valk-Sebastian Sternal-Duo

Claudius Valk (sax) und Sebastian Sternal (piano) gehen auf kammermusikalische Entdeckungsreise! Spontan und kommunikativ erforschen sie legendäre Jazz-Standards und eigene Kompositionen. Sie erzählen Geschichten aus Köln, Paris und New York: mal aufregend, mal beruhigend, alltäglich, mal sentimental – immer auf der Suche nach jenen magischen Momenten, die Miles Davis einst „Momente der Wahrheit“ genannt hat.

Claudius Valk (* 1966)
studierte Saxophon in Köln, Essen und New York bei Wolfgang Engstfeld, Matthias Nadolny und David Liebman. 1994 erhielt er den Folkwangpreis für Musik. Konzertreisen führten in u. a. in die USA, nach Zentral- und Südamerika, Japan, China, Kuba und Großbritannien. Mit seinem „Valktrio“ hat er zahlreiche Rundfunk- und Fernsehproduktionen absolviert und gibt in der ganzen Welt Konzerte. Zurzeit lehrt er Saxophon an der Musikhochschule Köln sowie am Conservatorium Maastricht.

www.claudiusvalk.com

 Sebastian Sternal
Sebastian Sternal

Sebastian Sternal (* 1983)
ist Träger des WDR Jazzpreises 2007. Er studierte Jazz-Klavier in Köln und Paris bei Hubert Nuss, John Taylor und Hervé Sellin und war Mitglied im Bundesjazzorchester unter der Leitung von Peter Herbolzheimer. Konzertreisen führten ihn in die USA, nach Namibia, Südafrika, Frankreich, Luxemburg, Polen, Bulgarien und Albanien. Er hat bereits mit renommierten Jazzgrößen wie John Ruocco, John Riley, David Binney und Dee Dee Bridgewater zusammengearbeitet.

www.sebastiansternal.com


Freitag, 13. März: Barockkonzert im Haus Bachem

Die Klassikreihe

Programm im 1. Halbjahr 2009

Die Klassikreihe wird künftig vom neu gegründeten Kulturverein „Pro Klassik“ weitergeführt, und die Konzerte finden nunmehr im Haus Bachem in Königswinter statt, und zwar nach Möglichkeit jeweils am 1. Freitag im Monat, um 20 Uhr.

Das Preisträgerkonzert und die zwei Jugend- und Kinderkonzerte werden in Zusammenarbeit mit dem Klavierhaus Klavins im Kammerkonzertsaal des Klavierhauses ausgetragen.

Wir freuen uns auf Ihre rege Beteiligung.

Michael Agi

Pro Klassik

widmet sich der Pflege und Förderung der klassischen Musik in der Region. Es werden Konzerte und kulturelle Veranstaltungen durchgeführt, die wesentlich zur Bereicherung des kulturellen Lebens beitragen.

Als Interpreten werden renommierte Kammermusiker bundesweit sowie junge Musiker aus der Region, die am Anfang ihrer Konzertkarriere stehen, engagiert.

Zur Förderung des Nachwuchses werden Preisträgerkonzerte sowie Jugend- und Kinderkonzerte veranstaltet.

Auf der Website von Michael Agi finden Sie mehr zur Konzertreihe und Initiative Pro Klassik.


Sonntag, 1. März: Wie Melodien zieht es mir

Das F.A.E.–Ensemble, Köln

Durch das Programm führt: Alexander Fröhlich.

 Das F.A.E.–Ensemble, Köln
Alexander Fröhlich, Violine | Christof Hallek, Viola | Thomas Rademacher, Violoncello | Kazue Suzuki, Klavier
Programm

Robert Schumann (1810—1856)
Sonate für Violine und Klavier Nr.1 op. 105

Johannes Brahms (1833—1897)
Lieder in der Bearbeitung für Violoncello und Klavier
„Wie Melodien zieht es mir“ (op.105-1)
„Immer leiser wird mein Schlummer“ (op.105-2)
„Auf dem Kirchhofe“ (op.105-4)
„Die Mainacht“ (op.43,2)

Joseph Joachim (1831—1907)
Hebräische Melodien für Viola und Piano op.9

---- Pause ----

Robert Schumann (1810—1856)
Klavierquartett Es-Dur op.47


Künstler

Alexander Fröhlich, Violine
Studium in Essen und Mannheim u.a. bei Prof. Valeri Gradow und Prof. Wanda Wilkomirska, Meisterkurse bei Prof. Yfrah Neaman und Prof. Viktor Liberman, Mitglied Sinfonietta Köln, Neues Rhein. Kammerorchester, Konzerte in ganz Europa, China, USA, CD-Aufnahmen, TV-und Radioproduktionen.

Christof Hallek, Viola
Studium in Köln, Aachen und Wien u.a.bei Prof. Thomas Kakuska (Alban-Berg-Quartett), privat bei Tabea Zimmermann, Kammermusikstudien beim Alban-Berg Quartett und Amadeus-Quartett, langjähriges Mitglied der Klass. Philharmonie Bonn, Solobratscher Sinfonietta Köln und Deut. Bachsolisten, Konzerte in Japan, China, Vietnam und vielen Ländern Europas, CD- und TV –Aufnahmen.
www.christofhallek.de

Thomas Rademacher, Violoncello
Studium in Maastricht (NL) und am Tanglewood Music Center (USA), Kammermusikstudien Amadeus-Quartett, Julliard-Quartett, Beaux Arts-Trio. Mitglied Sinfonietta Köln, umfangreiche Konzerttätigkeit mit dem Dshamilja-Quartett, Solist. Auftritte, CD- und Rundfunkaufnahmen, Konzerte in Mittel- und Nordamerika, Asien und Europa.

Kazue Suzuki, Klavier
Studium am Conservatoire Royale Bruxelles (BE) bei Prof. J.C. v. den Eynden, Preisträgerin von Wettbewerben, weitreichende Konzerttätigkeit in Europa, Japan und China u.a. als Solistin der Klassischen Philharmonie Bonn in den wichtigsten Konzertsälen Deutschlands, Gast-Dozentin an der Universität Qufu (China).
www.kazue.de


Februar 2009 im Klavierhaus Klavins

Samstag, 28. Februar: Klassik trifft Türkei

Presse

General Anzeiger vom 2. März

Bonner Konzerte: Kammermusik und traditioneller Jazz

Türkei, Armenien und die Klassik – Reise durch Literatur des klassichen Jazz – Erforschung der Volksmusik Anatoliens

Klavins. Für grenzüberschreitende und experimentierfreudige Programme sind sie bekannt: Der Türkei galt jetzt das Interesse von Barbara Littmann (Violine) und Anja Breuer (Klavier), und das „DuoLibre“ wurde für „Türkei trifft Klassik“ im Klavierhaus Klavins kurzerhand zum „DuoLibre alla turca“.

Aber nicht etwa „Klassiker“ wie Mozarts „Türkischer Marsch“ oder Fazil Says Jazzversion davon erklangen – das Duett brillierte in der Eröffnung mit Ahmed Adnan Sayguns (1907–1991) Sonate für Violine und Klavier op.20. 1971 zum Staatsmusiker ernannt, hatte Saygun – auch zusammen mit Béla Bartók – die Volksmusik Anatoliens erforscht, deren Melodik in der Sonate ihren Widerhall findet. In die melancholische Weise des Andante legte Littmann volles Vibrato und trieb den Tanz im „Molto vivo“ mit kraftvollen Rhythmen voran.

Apart kontrastierten dazu die beiden Violinsonaten e-Moll (KV 304) und G-Dur (KV 301) von Mozart. Dass beide seit ihrer Jugend gemeinsam musizieren, erwies sich auch hier nicht nur im homogenen Zusammenspiel. „Black Earth“ (Kara Toprak) für Klavier solo spielt der Komponist Fazil Say (geb. 1970) gerne auch selbst als beliebte Zugabe. Breuer bot eine packende Interpretation mit dem impulsiven Ausbruch im Mittelteil und den staubigen Klängen der gedämpften Basssaiten, die die türkische Laute „Saz“ imitieren. Says Sonate für Violine und Klavier (1997) als „Reise durch Anatolien“ forderte eine Zugabe heraus: Das rasante „Molto vivo“ gab das Duo erneut mit Bravour zum Besten.

Thomas Kirchhoff, Barbara Kaempfert-Weitbrecht und Wolfgang Schneider

 DuoLibre – Foto-Shooting
Anja Breuer, Klavier und
Barbara Littmann, Violine

DuoLibre alla turca

Programm

Wolfgang Amadeus Mozart, Sonate für Violine und Klavier G-Dur kv301
Allegro con spirito
Allegro

Ahmed Adnan Saygun (1907-1991), Sonate für Violine und Klavier opus20
Andante
Molto vivo
Largo
Allegro

• • • • • Pause • • • • •

Wolfgang Amadeus Mozart, Sonate für Klavier und Violine e-moll, kv304
Allegro
Tempo di Menuetto

Fazil Say, Black Earth (Kara Toprak) für Klavier

Fazil Say, Sonate für Violine und Klavier (1997)
„Melancholy…“ Andante Mysterioso
„Grotesque…“ Moderato Scherzando
„Perpetuum mobile…“ Presto
„Anonym…“ Andante
„Melancholy… (da capo)…“ Andante Mysterioso

Auf DuoLibre erfahren Sie mehr über die Künstlerinnen und weitere Konzert-Termine.

Auf peermusic classical erfahren Sie mehr über den türkischen Komponisten Ahmed Adnan Saygun.


Januar 2009 im Klavierhaus Klavins

Samstag, 31. Januar: Stamps from Bulgaria

Presse

General Anzeiger vom 2. Februar

Kontemplative Melodien

Bodurov Trio bringt Jazz der Extraklasse zu Klavins

Klavins. „Stamps from Bulgaria“ ist die neueste CD des „Bodurov Trio“, mit der der am Rotterdamer Konservatorium ausgebildete Pianist Dimitar Bodurov „Eindrucks-Schnipsel“ aus Bulgarien transportiert. Gesänge und Tänze bulgarischer Folklore bilden dafür die Grundlage, die Bodurov zusammen mit seinen Weggefährten Misho Ivanov (Bass) und Jens Düppe (Drums) im Klavierhaus Klavins mit den vielfältigen Elementen des europäischen Jazz verschmilzt.

In die holländische Volkskrant's Top 10 Jazz ist die CD bereits aufgenommen, und in der Live-Performance erweist sich die Formation als ungemein agil und differenziert im Zusammenspiel. In der ruhigen Eröffnung „Mamo“ ranken sich Bass und Drums um eine melancholische kurze Melodie, die Bodurov oftmals mit gesenktem Kopf wie in die Klaviatur versunken vorträgt, um gleich darauf in „Doncho“ zu eingespieltem Gesang mit rhythmischem Drive zu überraschen. „Ot men ti tzin younache“ mit Ivanovs schmelzend vorgetragener Melodie gerät in der musikalischen Steigerung zu einem Höhepunkt. Das melodisch Kontemplative überwiegt an diesem Abend, aber auch auf lange improvisierte Passagen mit sueggestiver Sogwirkung müssen die Zuhörer nicht verzichten. Viel Applaus.

Thomas Kirchhoff

Dimitar Bodurov, Misho Ivanov & Jens Düppe senden Klänge aus dem Balkan

 CD-Cover: Stamps from Bulgaria 2008

Kraftvolle Rhythmen, Nostalgie, Improvisation und der Charme von Folklore vom Balkan formen „Stamps from Bulgaria“, das neue Projekt des Bodurov Trio. Alle Stücke des Albums basieren auf traditionellen bulgarischen Liedern und Tänzen.

Das Bodurov Trio präsentiert eine eindrucksvolle Verschmelzung dieser Balkan-Nostalgie mit wesentlichen Elementen der europäischen Jazzmusik, Interaktivität, Virtuosität und Einfühlsamkeit. Das Bodurov Trio auf dem Weg zu einer neuen Identität des europäischen Jazz und der improvisierten Musik.

Seit ein paar Wochen ist die CD „Stamps from Bulgaria“ auf Challenge Records (niederländisch) erschienen, mit rein bulgarischem Programm.

Vergangene Veranstaltungen

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