Vergangene Veranstaltungen

Sehr geehrter Besucher!

Hier finden Sie laufend aktualisiert, alle vergangenen Konzert-Highlights, die wir in Bildern oder Presseartikel festhalten konnten.

Herzlichst,
Ihr Johannes Bauer


Dezember 2010 im Klavierhaus Klavins

Freitag, 10. Dezember: Klarinette singt Oper

Duo Pamela Coats und Antonis Stoitsoglou spielen fabelhafte Melodien
aus berühmten Opern wie Rigoletto, Carmen, Don Giovanni

 Pamela Coats, Klarinette & Antonis Stoitsoglou, Klavier

Biographie

„Ein herzhaftamüsanter Beweis, wie spaßig die ernste Musik sein kann“ (Westdeutsche Allgemeine Zeitung) - „Klassische Musik: meistens nur für Kenner ein Genuß. Daß es auch anders geht, hat das Duo Coats-Stoitsoglou aus Köln gezeigt“ (Hamburg-Harburger Anzeiger).

So schreibt die deutsche Presse über das aus der amerikanischen Klarinettistin Pamela Coats und dem griechischen Pianisten Antonios Stoitsoglou bestehende Duo. Und dies ist keine Überraschung angesichts der internationalen Pressestimmen über die zwei Musiker. Das Klavierspiel von Antonios Stoitsoglou ist „ein Klangerreignis, ein exquisiter Hörgenuss“ (Magazin Elf, Bern), seine Interpretationen sind „brillant und mit Sinn für Dramaturgie“ (Nova Musica, Sofia). Beeindruckt von Pamela Coats war die Presse in Zürich: „welche eine eindrückliche Persönlichkeit, welche leidenschaftliche Ausdrucksweise, …eine glänzende Klarinettistin!“. Umso spannender ist es, wenn die zwei Virtuosen ihre Kräfte vereinen.

Das Duo Coats-Stoitsoglou tritt in Deutschland, USA, Italien, England, Griechenland und der Schweiz auf und begeistert das Publikum mit seinem „professionellen Zusammenspiel und perfekten Timing“ (Solinger Morgenpost). Das Duo Coats-Stoitsoglou initiiert oft große Ensemble Projekte mit thematischen Schwerpunkten. So kommentierte die Rhein Zeitung: „Die Vielseitigkeit vom Duo Coats-Stoitsoglou zeigt sich nicht nur in der internationalen Besetzung der Musiker, sondern auch darin, dass sie ihre Konzerterfahrung in erstklassigen Ensembles mit einbringen können“. Die versierten Kammermusiker kooperieren auch mit anderen Spitzenensembles wie dem Vardanyan Quartett aus London und dem International Chamber Artists Ensemble, bestehend aus Mitgliedern des Chicago Symphony Orchestra. Enthusiastisch reagierten die Musikfreunde auf die Gründung des Festivals „Kammermusik der Weltklasse“ im Herbst 2009 in Bonn, mit dem sich das Duo ein eigenes Podium für solche Begegnungen mit erstklassigen Kammermusikern aus aller Welt geschaffen hat.



Dezember 2010 im Klavierhaus Klavins

Sonntag, 5. Dezember: Nachwuchskonzert mit Trio

 Elena Lichte, Violine; Viviana Rieke Klarinette und Selma Kalkutschke, Klavier
Elena Lichte, Violine; Viviana Rieke Klarinette und Selma Kalkutschke, Klavier

ENSEMBLE LEGGIERO BONN

Elena Lichte, Violine
Viviana Rieke Klarinette und
Selma Kalkutschke, Klavier

spielen Werke von

Antonio Vivaldi, Georg Friedrich Telemann, Wolfgang Amadeus Mozart,
Robert Schumann, Niels Wilhelm Gade, Darius Milhaud,
Aram Khatschaturjan, Witold Lutoslawski und Béla Kovácz



November 2010 im Klavierhaus Klavins

Samstag, 20. November: Konzert für Klavier & Violine

Hirotaka Aisawa und Antonio Acunto spielen
Beethoven, Bach, Chopin und Liszt

 Hirotaka Aisawa, Violine und Antonio Acunto, Klavier
Hirotaka Aisawa, Violine & Antonio Acunto, Klavier

Ludwig van Beethoven. Sonate in F-Dur op.24 für Klavier und Violine (Frühlingssonate)

Johann Sebastian Bach. Partita in E-Dur BWV 1006 für Violine solo

 ~ Pause ~

Frédéric Chopin. Ballade op.23

Franz Liszt. Petrarca sonetto 104 dagli anni di pellegrinaggio in italia

Frédéric Chopin. Scherzo op.31


Vitae

Hirotaka Aisawa

Geboren in Fukushima Japan. Erster Violinunterricht im Alter von 3 Jahren.

Studium an der Toho-Gakuen Musikhochschule in Tokio bei Prof. Toshiya Eto. Studium an der Musikhochschule Hannover und an der Alanus-Hochschule in Alfter bei Bonn auf Einladung von Prof. Werner Heutling. Gastspiele als Konzertmeister und Solist in verschiedenen Städten Europas und Japans, TV-Produktionen sowie CD-Einspielungen verschiedener Musikrichtungen. Hirotaka Aisawa spielt eine Violine von S. Peter Greiner, Bonn, eine Kopie von Guarneri del Gesu 1742.

Antonio Acunto

Antonio Acunto wurde in Italien auf der Insel Ischia geboren. Er studierte Klavier am Konservatorium S. Pietro a Majella in Neapel bei Vincenzo Vitale.

Acunto setzte sein Studium in Bologna am Musikkonservatorium Gian Battista Martini fort und erhielt ein ausgezeichnetes Abschiusdiplom. Sein Debuet gab er beim Festival Bologna Sogna.

Im Sommer 1990 studierte Acunto im Rahmen der „International Post Graduate Studies“ am Mozarteum in Salzburg, wo er fuer die Master Class der beruehmten russischen Pianistin Tatjana Nikolayewa ausgewaehlt wurde. Hier konnte er in den folgenden Jahren sein Repertoire vervollkommnen. Anschliesend hatte Acunto dort Unterricht in den Master Classes von Alfons Kontarsky und Sergej Dorensky.

Unter studio-il-violino.de finden Sie Hörbeispiele von Herrn Aisawa
Unter antonioacunto.com finden Sie Hörbeispiele von Herrn Acunto



November 2010 im Klavierhaus Klavins

Donnerstag, 18. November: Piano, Piano – Jazzpiano

Ray Smith aus den Niederlanden spielt Ragtime und frühe Jazz-Klavierstile, insbesondere Werke von Jelly Roll Morton

Piano, Piano – Jazzpiano. Präsentiert von Jazzin’ Bonn e.V.



November 2010 im Klavierhaus Klavins

Samstag, 13. November: Kammerkonzert für Violoncello und Klavier

Olga Zolotova und Grigory Alumyan spielen
Beethoven, Schostakowitch und Franck

Programm

Ludwig van Beethoven. Sonate für Klavier und Violoncello Nr.3 A-Dur op.69
   Allegro, ma non tanto
   Scherzo (Allegro molto)
   Adagio cantabile-Allegro vivace

Dmitry Schostakowitch. Sonate für Violoncello und Klavier d-moll op.40
   Allegro non troppo
   Allegro
   Largo
   Allegro

 ~ Pause ~

César Franck. Sonate für Violoncello und Klavier A-Dur
   Allegretto moderato
   Allegro
   Recitativo-Fantasia
   Allegretto poco mosso


 Olga Zolotova, Klavier & Grigory Alumyan, Violoncello
Olga Zolotova, Klavier & Grigory Alumyan, Violoncello



November 2010 im Klavierhaus Klavins

Mittwoch, 3. November: Kammerduo

Chopin & Schumann

In seinem Programm zum Chopin- und Schumannjahr 2010 interpretiert das Duo Neckelmann-Reichow die wesentlichen Beiträge dieser Komponisten zum Repertoire für Cello und Klavier im 19.Jahrhundert:

Die Sonate g-moll als eines der an Umfang (und Schönheiten) reichsten Werke von Frédéric Chopin ebenso wie seine frühe, virtuos-konzertante Polonaise.

Von Robert Schumann erklingen lauter Werke aus dem Frühjahr 1849, die verschiedener voneinander nicht sein könnten: das zunächst innige, dann extrovertierte Adagio und Allegro, ursprünglich für Horn und Klavier komponiert, die fast improvisatorischen Drei Fantasie-Stücke und der imaginäre deutsch-romantische Volkston der Fünf Stücke.

Programm

Robert Schumann
Adagio und Allegro op.70 (1849)

Fünf Stücke im Volkston op.102 (1849)

Frédéric Chopin
Introduction et Polonaise brillante op.3 (1830)

 ~ Pause ~

Robert Schumann
Drei Fantasie-Stücke op.73 (1849)

Frédéric Chopin
Sonate g-moll op.65 (1845–1847)

 Das NR Duo
J. Marc Reichow, Klavier & Arne Neckelmann, Violoncello

Vitae

Den Cellisten Arne Neckelmann und den Pianisten J. Marc Reichow verbindet eine zwanzigjährige Zusammenarbeit, begonnen einst in der Kammermusikklasse des Amadeus-Quartetts an der Kölner Musikhochschule.

Neckelmann, in Bocholt aufgewachsen, studierte das Cellospiel in Köln, Genf, Paris und bei Janos Starker in den U.S.A. und ist heute Mitglied des Orquestra de la Comunitat Valenciana im spanischen Valencia sowie darüber hinaus ein äußerst gefragter und erfolgreicher Cellopädagoge.

Reichow, vielseitig spezialisierter Pianist mit Konzertexamina auf dem modernen Klavier und auf dem Hammerklavier (Den Haag), war u.a. 1996 Preisträger beim Int.Concours Musica Antiqua in Brugge und ist Pianist des ensembles aisthesis und der SCHOLA HEIDELBERG. Zahlreiche Ersteinspielungen von Klavierwerken für Rundfunk und CD dokumentieren seine kritische Nähe zur Musik des 20.Jahrhunderts.

In der Saison 2009/2010 widmeten sich Neckelmann und Reichow neben zahlreichen Auftritten mit dem Gesamtwerk für Violoncello und Klavier von Felix Mendelssohn-Bartholdy (2009) mehrfach der Interpretation aller Cellosonaten und Variationenzyklen von Ludwig van Beethoven. Ein spanischer Rezensent sprach anlässlich eines Beethoven-Abends von der „Serenidad del virtuosismo“, der Abgeklärtheit in der Virtuosität des Duos.

Unter nr-duo.com finden Sie Hörbeispiele, Termine und vieles mehr…



 Kinder ins Konzert Logo

Oktober 2010 im Klavierhaus Klavins

Sonntag, 31. Oktober: Piccolino Kinderkonzert

Die zerstreute Brillenschlange und Stier Ferdinand

Mitmach-Konzert für Kinder

 Brillenschlange und Stier

Was wird geschehen, wenn eine sehr hungrige und zugleich sehr kurzsichtige Brillenschlange ihre Brille vergessen hat – die sie ohne Brille ja auch gar nicht finden kann – und auf der Suche nach etwas Freßbarem an ihr eigenes Schwanzende gerät?

Was passiert, wenn Stier Ferdinand, der am liebsten duftende Blumen auf seiner Wiese mag, versehentlich zum Stierkampf gebracht wird, da man ihn für einen tollen Kampfstier hält? Eigentlich wurde er auf seiner Wiese nur von einer Biene gestochen und war deshalb richtig wütend.

Diesen und anderen Fragen können Kinder wie immer bei Piccolino-Kinderkonzerten gemeinsam mit den Musikern auf den Grund gehen.

Für Kinder ab 6 Jahren.

Andere Mitmach-Konzerte findest Du unter kinder-ins-konzert.de/piccolino



Oktober 2010 im Klavierhaus Klavins

Donnerstag, 28. Oktober: Klavierkonzert

Bernd Lhotzky

 Bernd Lhotzky
Bernd Lhotzky

Zur Einstimmung – Bernd Lhotzky “Carolina Shout”

Piano, Piano – Jazzpiano. Präsentiert von Jazzin’ Bonn e.V.

Unter hopkins.de finden Sie Fotos, Termine und vieles mehr…



Oktober 2010 im Klavierhaus Klavins

Dienstag, 5. Oktober: Konzert. „Zum Wald!“

 

Beethoven, Schumann, Liszt, Schubert

 Akane Tanaka
Akane Tanaka, Klavier

Programm

Ludwig van Beethoven
Klaviersonate Nr.15 D-Dur op.28 Pastral

Robert Schumann
Waldszenen op.82

 ~ Pause ~

Franz Liszt
Zwei Konzert-Etüden
Waldesrauschen
Gnomen-Reigen

Franz Schubert
Fantasie C-Dur op.15 Wandererfantasie


Zur Künstlerin

  • Ihre Ausbildung zur Pianistin begann 1984 an der Staatlichen Hochschule für Musik und bildende Kunst in Tokyo.
  • 1987 gewann sie den 2. Preis und MAEDA-Preis beim 2. japanischen Mozart-Wettbewerb / ATAKA-Preis der Staatlichen Hochschule für Musik in Tokyo.
  • Von 1988 bis 1992 belegte sie einen Magisterkurs im Fach Klavier.
  • Von 1989 bis 1991 folgte ein Aufbaustudium an der Hochschule für Musik in München.
  • 1992 Diplom-Abschluss an der Staatlichen Hochschule für Musik und bilbende Kunst in Tokyo.
  • Von 1992 bis 1994 hat sie sich mit einem Klavierstudium an der Hochschule für Musik „Mozarteum“ in Salzburg weiterqualifiziert.
  • Bis 1992 hat sie bei den Professoren Herrn Kazuhiko Nakajima, Frau Ryoko Fukazawa, Herrn Yukio Miyazaki, Frau Haruko Kasama und Herrn Hiroshi Tamura ihre Ausbildung erhalten.
  • Von 1989 bis 1991 hat sie ihre Kenntnisse in einem Aufbaustipendium bei Herrn Gerhard Oppitz vertieft.
  • Von 1992 bis 1994 hat sie sich am Salzburger Mozarteum bei Herrn Hans Leygraf weiterqualifiziert.
  • Von 1999 bis 2008 hat sie in Giessen, Münster, Bonn, Siegburg, etc. Konzerte gegeben.
  • 2006 hat sie beim Japanischen Kulturzentrum in Köln ein Konzert gegeben.
  • März 2008 ist sie nach Japan zurückgekehrt.
  • Mai 2009 hat sie in Tokyo ihre Konzert-Serie „Aus der Stadt Bonn“ bei KAWAI in Omotesando begonnen.
  • Seit April 2009 ist sie Lehrkraft bei dem HAKUOH Universität-Musikgymnasium.


Oktober 2010 im Klavierhaus Klavins

Samstag, 9. Oktober: Klavierkonzert

Beethoven, Chopin, Granados, Liszt

Programm

 Rafael Lipstein
Rafael Lipstein, Klavier

Ludwig van Beethoven
Sonate nr.6 in F-Dur op.10 Nr.2
   Allegro
   Allegretto
   Presto

Frédéric Chopin
2 Walzer
   op.69 Nr.1 in As-Dur
   op.posthumum in E-moll
   Scherzo nr.1 in H-moll op.20

 ~ Pause ~

Enrique Granados
Valses Poéticos
   Vivace molto
   Melódico
   Tempo de Vals noble
   Tempo de Vals lento
   Allegro humoristico
   Allegretto (elegante)
   Vivo
   Presto
   Tempo dil 1er.Vals

Franz Liszt
Gnomenreigen
   (Nr.2 aus 2 Konzertetüden)
   Opernparaphrase
   über Verdis Rigoletto


Rafael Lipstein

Rafael Lipstein ist 1995 geboren. Im Alter von 4 Jahren begann er Geige zu spielen, und wechselte einige Jahre später zum Klavier, wo er von seinem Vater unterrichtet wird.

Er ist mehrfacher Preisträger des Wettbewerbs „Jugend Musiziert“.

Außerdem gewann er 2010 den 1. Preis, und den Sonderpreis beim Bitburger Klavierwettbewerb, und ist Preisträger des „Münchener Klavierpodiums“, bei dem er auch den Preis für die beste Darbietung eines romantischen Werkes bekam. Im Rahmen des Münchener Klavierpodiums spielte er in der Münchener Philharmonie.

Ab Winter 2010 beginnt er als Pre-College-Cologne Student sein Studium an der Musikhochschule Köln bei Prof. Pavel Gililov.

Zur Einstimmung – Rafael Lipstein “Chopin – Valse no.14 E-minor op. posthum”



Oktober 2010 im Klavierhaus Klavins

Freitag, 1. Oktober: Das Münchner Gitarren-Quartett. Werke von Bach, Albert, Roemer, Bauer

 Das Münchner Ensemble
Michael Koch, Michael Andreas Haas, Ute Koch, Andreas Stevens

Künstler

Das Neue Münchner Gitarrenensemble beruft sich in Besetzung und Repertoire auf das Münchner Gitarrenquartett. Dieses in Anlehnung an das Streichquartett mit Gitarren in verschiedenen Tonlagen (Terz-, Prim- und Quintbassgitarren) besetzte Ensemble inspirierte durch seine Konzertreisen im deutschsprachi- gen Raum andere Gitarristen in gleicher Besetzung zu spielen, aber auch Komponisten originale Werke für diese Besetzung zu schreiben.

Fast hundert Jahre nach Entstehen des Münchner Gitarrequartetts greift das Neue Münchner Gitarren- ensemble diesen Ansatz wieder auf und holt ihn in die klingende Gegenwart zurück. Dabei kommen zu- nächst die originalen Werke zur Wiederaufführung, die zwischen 1911 und 1955 entstanden sind. Wie beim Münchner Gitarrequartett sollen aber auch Anregungen für in der Jetztzeit schaffende Komponisten gegeben werden, neue Werke zu schreiben, die die klanglichen Möglichkeiten dieses einzigartigen Klang- körpers schöpferisch nutzen.

Das Ensemble hat nach seinem ersten Auftritt in Gauting (2007) weitere erfolgreiche Konzerte in Deutschland und Österreich gegeben. Stellvertretend genannt seien München („850-Jahrfeier München“ im Deutschen Museum 2008) und Bregenz (Eröffnungskonzert des 2nd Lake Konstanz Guitar Research Meeting im Kuppelsaal der Landesbibliothek 2009).

Die Mitglieder sind vier musikalische Persönlichkeiten, die reichhaltige Erfahrungen aus ihren jeweiligen bisherigen Aktivitäten in dieses Ensemble einbringen.

Bei Andreas Stevens,

dem Initiator des Quartetts, ist – neben seinen kammermusikalischen Projekten, wie dem Trio La Galanteri@ (Geige, Cello Gitarre) – in den letzten Jahren eine Schwerpunktverlagerung hin zum Gitarrenrepertoire des deutschsprachigen Raumes erfolgt. Konzerte, Artikel und Vorträge über Leben und Schaffen von Heinrich Albert, Georg Meier, Willy Meier-Pauselius und Luigi Mozzani lassen ihn zum wichtigen Ansprechpartner für diese Epoche werden. Bei seiner Recherche zu dem Repertoire jener Zeit stieß er auf die Werke, die nun die Grundlage des neuen Quartetts bilden. – Sein Studium absolvierte er an der Robert-Schumann-Musikhochschule Düsseldorf in der Klasse von Prof. Maritta Kersting. Neben und nach seinem Studium besuchte er Meisterkurse bei Leo Brouwer, Abel Carlevaro, Konrad Ragossnig, David Russel und Raphaela Smits und betrieb private Studien bei Baltazar Benitez und Ernesto Cordero. Er unterrichtet an der Clara-Schumann-Musikschule in Düsseldorf.

Ute Koch

ist seit vielen Jahren im Duo mit ihrem Mann Michael Koch aktiv, darüber hinaus war sie Mitglied im Mainzer Gitarrenquartett SONIDO. Ihr Studium erfolgte an den Musikhochschulen Dortmund, Köln und schließlich Wien, bei Prof. Karl Scheit. Nach dem Ablegen des Solistendiploms mit Auszeichnung erhielt sie den Würdigungspreis des Österreichischen Ministeriums für Wissenschaft und Forschung. Sie nahm an Meisterkursen von W. Kanengiser, A. Pierri, D. Russel, K. Ragossnig u.a. teil. Sie unterrichtete an der Musikhochschule Saarbrücken und ist aktuell am Peter-Cornelius-Konservatorium in Mainz tätig.

Michael Koch

musiziert mit seiner Frau Ute Koch im Duo. Er spielte ebenfalls im Mainzer Gitarrenquartett SONIDO. Seine Ausbildung umfasste sowohl ein Studium von Schulmusik (mit Hauptfach Klavier) an der Musikhochschule Saarbrücken und Musikwissenschaft an der dortigen Universität als auch ein Studium Künstlerische Ausbildung an der Frankfurter Musikhochschule bei Prof. Heinz Teuchert. Er war Finalist beim renommierten „Concours International de la Guitare“ in Paris und Preisträger der „Bundesauswahl Konzerte junger Künstler“ des Deutschen Musikrats. Im Bereich der Neuen Musik war er mit zahlreichen Uraufführungen bei wichtigen Konzertreihen betraut. Michael Koch war Lehrbeauftragter für Gitarre an der Musikhochschule Saarbrücken. Mittlerweile unterrichtet er Gitarre, Kammermusik, Fachdidaktik und Unterrichtspraxis am Peter-Cornelius-Konservatorium und an der Musikhochschule in Mainz.

Michael Andreas Haas

ist Gitarrist, Kontrabassist und Dirigent. Sein musikalisches Spektrum reicht von der Volksmusikpflege bis zur Orchestertätigkeit. Gitarrenunterricht erhielt er bei Fritz Engel, der selbst als Vorsitzender der Innsbrucker Gitarristischen Vereinigung das zeitliche Umfeld der Kompositionen für das Münchner Gitarrenquartett und ihre Aufführung unmittelbar miterlebt und mitgestaltet hat. Michael Andreas Haas erhielt sein Konzertdiplom mit Auszeichnung am Konservatorium Innsbruck in der Klasse von Prof. Dr. Stefan Hackl. Darüber hinaus nahm er an Meisterkursen von Luise Walker, Walter Würdinger, Konrad Ragossnig, Costas Cotsiolis, Leo Brouwer und Joszef Eötvös teil. Er wirkte an zahlreichen CD-Produktionen mit und veröffentlichte zwei Tonträger mit seinem Ensemble Saitenwind, auf denen auch eigene Kompositionen zu hören sind. Er unterrichtet an der Tiroler Landesmusikschule Reutte-Außerfern Gitarre, Kontrabass und Ensemblespiel.

Repertoire 2010

Im Jahre 1624 erschien in München das berühmte Sammelwerk PHILOMELA COELESTIS SIVE SUAVISSIMAE. Darin enthalten sind neben mehr als 90 Vokalsätzen auch Drei Canzonen, deren Besetzung frei und rein instrumental ist. Die Ausführung der Stücke durch das Neue Münchner Gitarrenensemble lässt auf Grund des transparenten Klangbilds der Besetzung das kontrapunktische Stimmengefüge der Kompositionen besonders deutlich zur Geltung kommen.

Heinrich Albert (1870-1950)

entwickelte ab 1906 schrittweise das Münchner Gitarre Quartett vom doppelt besetzten Duo zu einem Klangkörper weiter, der sich am Streichquartett, dem Ideal klassischer Musik, orientierte. Für eine beginnende Konzerttätigkeit fehlte es jedoch vor allem an originalen Werken für diese neu entstandene Instrumentalgattung. Im Jahr 1895 hatte Albert bereits unter dem Namen Henry Albert in Trieste seine ersten Kompositionen – zehn Mandolinenquartette – veröffentlicht. Sein erstes Gitarrenquartett (F-Dur) komponierte er im Sommer 1911. Der Duktus des viersätzigen Opus’ lehnt sich an die klassischen Werke der Streicherliteratur an, die Albert in jungen Jahren als ausgebildeter Geiger selbst beim Streichquartettspiel kennen gelernt hatte. Durch die Verwendung von vier Gitarren in drei verschiedenen Tonlagen konnte Albert in klassizistischer Tonsprache eine motivische Arbeit verwirklichen, die für Gitarrenkompositionen einzigartig ist. Darüber hinaus sind die vier Sätze thematisch verbunden.

Die Komposition avancierte nach ihrem Erscheinen beim Leipziger Verlagshaus Julius Heinrich Zimmermann zum Standardwerk der überall im deutschen Sprachraum nach dem Vorbild der Münchner Besetzung entstehenden Gitarrenquartette. So gab es beispielsweise sowohl in Wien als auch in Berlin je zwei professionell auftretende Quartette. Zwei Jahre nach dem ersten schrieb Albert ein weiteres Gitarrenquartett (c-moll). Beide blieben die einzigen Originalwerke für diese Besetzung, die jemals im Druck erschienen sind. Der italienische Gitarrenvirtuose und spätere Instrumentenbauer Luigi Mozzani erinnerte sich später: „Ich werde niemals den guten Eindruck vergessen, den ich beim Hören des Gitarrenquartettes unter der Leitung von Maestro Albert aus München erhalten habe.“

Dr. Matthaeus Roemer (1871-1954)

Der in München ansässige Sänger und Komponist Dr. Matthaeus Roemer (1871-1954) hatte unter anderem 1908 in Bayreuth Richard Wagners „Parzival“ gesungen. Seine Liebe galt neben dem Gesang auch erklärtermaßen der Gitarre, deren Spiel er bei Heinrich Albert erlernt hatte. Bereits 1909 erschienen einige gitarrenbegleitete Lieder als Musikbeilage der Münchner Fachzeitschrift „Der Gitarrefreund“. Im Anschluss an die Aufführung seiner Vertonung von Ludwig Thomas „Heilige Nacht. Eine Weihnachtslegende“ im Januar 1924 (dreistimmiger Frauenchor, Sopran, Tenor, Alt, Bass, Gitarrenchor, Orgel und Erzähler) komponierte er die fünfsätzige Unterhaltungsmusik als erstes von mehreren Kammermusikwerken für Gitarre. Das Stück ersetzte nach Alberts Ausscheiden in den frühen Zwanzigern dessen Kompositionen und ermöglichte so dem Münchner Gitarre Quartett weitere Aufführungen von aktueller Musik.

Eindrucksvoll führt Roemer in diesem Werk – nach der Introduktion – von Sätzen, die eine entrückende Wirkung haben, in die Wirklichkeit zurück: vom „Lied“ zum „Deutschen Walzer“, von „Um Mitternacht“ zum „Marsch“. Mit dem Marsch als Schlusssatz reiht sich Roemers Komposition in die Divertimento- oder Serenaden-Tradition Mozarts oder auch Diabellis ein.

Die Komposition fand nach ihrer Erstaufführung im November 1924 eine positive Aufnahme in der Fachpresse. Roemer selbst schreibt in einem Artikel, in dem er eine Bestandsaufnahme der Gitarristik in Deutschland vornimmt: „Segovia und Llobet waren entzückt von dieser Musik…“ Der Komponist äußert sich in einem späteren Artikel über das Quartettspiel: „Ich muß gestehen, daß mir die Beschäftigung mit dem Quartett als wertvollste und vollkommenste Betätigung der Gitarristik erscheint.“

Ferdinand Rebay (1880-1953)

Der Wiener Komponist Ferdinand Rebay (1880-1953) war der erste nicht aus dem Münchner Umfeld stammende Musiker, der sich mit dem neuartigen Klangkörper Gitarrenquartett auseinander setzte. Rebay selber, der für seine Kompositionen mehrfach Preise erhalten hatte, unter anderem die Brahms-Prämie, war selbst kein Gitarrist. Er leitete den Wiener Chorverein und später den Wiener Schubertbund. Von 1920 bis zum „Anschluss“ im Jahr 1938 unterrichtete er eine eigene Klavierklasse an der Akademie für Musik und darstellende Kunst in Wien. Sein Beitrag zur Bereicherung der Literatur für Gitarre entstand durch eine Freundschaft mit dem ebenfalls an der Akademie unterrichtenden Jakob Ortner und durch seine Nichte Gertha Hammerschmied, die eine Schülerin Ortners war. Rebay komponierte im Jahr 1925 ein viersätziges Gitarrenquartett in g-moll. Bislang ist noch nicht geklärt, ob diese Komposition als Reaktion auf ein Konzert des Münchner Gitarre Quartetts in Wien oder als Werk für eines der beiden Wiener Quartette entstanden ist. Das Stück selbst überschreitet in Anlage und Harmonik alles, was zu seiner Enstehungszeit im Bereich der originalen Gitarrenliteratur existierte. Man könnte es fast als symphonisch bezeichnen. Bislang gibt es keine Hinweise dafür, dass dieses Quartett jemals aufgeführt worden ist. Es lag ausschliesslich eine handschriftliche Partitur des Komponisten vor. Durch Mittel, die die Hermann Hauser Guitar Foundation bereitstellte, konnte eine Fassung erstellt werden, nach der jetzt eine Aufführung möglich ist.

Im Jahr 2009 entstand auf Anregung des Neuen Münchner Gitarrensembles nach langer Zeit wieder ein neues Werk für diese Besetzung. Der Gitarrist und Komponist Ralf Bauer-Mörkens (*1953) schrieb Vier Quellen, die von den vier Instrumenten klanglich realisiert werden. Der Komponist bemerkt dazu: „Die Bilder, die ich beim Komponieren immer im Kopf hatte: Ursprung und Wasserläufe verschiedener Gebirgsquellen, damit verbunden eigener Rhythmus, Fluss, verschiedene Lichtreflexe, Ruhe. In den letzten Takten kommen die vier Wasserläufe zur Ruhe und Einheit. Bild: See.“



September 2010 im Klavierhaus Klavins

Sonntag, 12. September: Quasi una Fantasia – Märchen für Erwachsene

 
 Daniel Höhr
Daniel Höhr
 Daniel Seibert
Daniel Seibert

Matinée mit Daniel Höhr (Klavier) und Daniel Seibert (Sprecher)

Programm

Ludwig van Beethoven (1770 – 1827)
Sonata quasi una fantasia cis-moll, op.27 Nr.2 („Mondscheinsonate“)

Franz Liszt (1811 – 1886)
Consolations

Richard Wagner (1813 – 1883)
Albumblatt für Frau Betty Schott

Robert Schumann (1810 – 1856)
„In der Nacht“ (aus: Fantasiestücke op.12)

In ihrem Programm „Quasi una Fantasia – Märchen für Erwachsene“ präsentieren Daniel Höhr und Daniel Seibert ausgewählte Werke der Klavierliteratur, eingerahmt in Geschichten aus Literatur und Biographie, welche die Musik und ihre berühmten Schöpfer umranken.

Die Musik an sich ist dabei unzweifelhaft das einzig Wahre, denn über den Wahrheitsbegriff der Nachwelt und auch der Kunstschaffenden selber muss sich das geneigte Publikum am Ende selbst eine Meinung bilden.

Unter Daniel Höhr finden Sie Hörbeispiele, Termine und vieles mehr…



 

September 2010 im Klavierhaus Klavins

Donnerstag, 16. September: Swing-Konzert mit zwei Flügeln

Chris Hopkins meets Louis Mazetier

Virtuoser klassischer Jazz & Swing an zwei Flügeln

 Chris Hopkins
Chris Hopkins

Chris Hopkins verbindet mit einigen wenigen Pianisten auf der Welt eine besondere Leidenschaft für die Tradition des Jazz Pianos und insbesondere für den virtuosen Solo-Stil, genannt “Harlem Stride Piano”, dem im New York der 20er bis 40er Jahre Legenden wie Fats Waller, James P. Johnson und Willie “The Lion” Smith zu einzigartiger Popularität verhalfen und der gleichsam den Weg für die großen Pianisten des Swing wie Teddy Wilson, Art Tatum oder Errol Garner bereitete.

Weltweit gibt es heute vielleicht noch ein gutes Dutzend Pianisten, die diesen orchestralen und technisch äußerst anspruchsvollen Klavierstil beherrschen, der gerade im Duo hochgradig kommunikative und magische musikalische Begegnungen entstehen lässt.

Auf dem Programm stehen stilbildende Kompositionen der alten Meister und geschickt arrangierte Titel aus der Swing-Ära und dem “Great American Songbook”. Dabei geht es nicht um den nostalgisch verklärenden Rückblick, sondern um die zeitgemäße Fortführung dieser so faszinierenden pianistischen Kunstform, mit enormem Spielwitz und großer Freude an der brillianten und mitreißenden Imporvisation.

 Louis Mazetier
Louis Mazetier

Zu Gast: Louis Mazetier (*1960, Paris)

… gilt schon längst nicht nur in Frankreich als einer der heute bedeutendsten Meister des Stride Piano. Umso erstaunlicher, als er sich das gesamte Repertoire ohne jegliche klassische Vorbildung erarbeitete und nebenbei noch den Hauptberuf des Arztes ausübte.

Mit seinem breit gefächerten Repertoire und mit seiner ungeheuren Energie zieht er jedes Publikum in seinen Bann. Als Vehikel nutzt er dabei nicht nur die Standards jener Jazz-Epoche, sondern auch weithin unbekanntes und neueres Material oder überrascht gar mit originellen Eigenkompositionen.

Neben seinen zahlreichen gefeierten Auftritten als Solo-Pianist ist er Mitglied in der legendären “Paris Washboard” Band. Bereits 1992 wurde ihm sowohl der Sidney Bechet-Preis wie auch der Bill-Coleman-Preis verliehen.

Ein Beispiel dieser magischen musikalischen Kommunikation – Louis Mazetier und Rossano Sportiello “Runnin’ Wild”, 2008

Piano, Piano – Jazzpiano. Präsentiert von Jazzin’ Bonn e.V.

Unter hopkins.de finden Sie Fotos, Termine und vieles mehr…



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Juni 2010 im Klavierhaus Klavins

Sonntag, 20. Juni: Kinderkonzert. Die Geschenke des Prinzen

 

Ein Prinz hatte sich in die Tochter des Kaisers verliebt und wollte sie heiraten. Um die Prinzessin für sich zu gewinnen, schickte er ihr seine wertvollsten und schönsten Geschenke:

 Kinderzeichnung vom schenkenden Prinz

Eine Rose und eine Nachtigall. Die Prinzessin aber rümpfte ihre Nase, fand die Geschenke abscheulich und schickte sie dem Prinzen zurück. Der war sehr traurig, gab sich aber so schnell nicht geschlagen. Er machte sich mit weiteren Geschenken daran, der Prinzessin eine Lehre zu erteilen.

Wie die Geschichte ausgeht, erfahren die Kinder in der mit wunderschönen Melodien komponierten, musikalischen Erzählung von Carl Reinecke mit Annette Müller und Hans-André Stamm am Klavier und Wolfgang Pohl als Erzähler. Wie immer bei Piccolino-Kinderkonzerten ist Langeweile Fehlanzeige und Mitmachen im Konzert erwünscht.

Für Kinder ab 6 Jahren.

Unter Wegbeschreibung finden Sie einen Routenplaner für die Anfahrt.



Juni 2010 im Klavierhaus Klavins

Samstag, 12. Juni: Kammerkonzert für Flöte, Oboe und Klavier

Interpreten

Antje Bettina Fröhlich
Flöte

Siegfried Borggrefe
Oboe

Christian Frommelt
Klavier

Programm

Johann Sebastian Bach (1685–1750)
Triosonate G-Dur – BWV 1039

Carl Reinecke (1824–1910)
Undine – Sonate für Pianoforte und Flöte
Adagio / Allegro ma non presto /Adagio / Presto

Béla Bartók (1881–1945)
Tanz in bulgarischem Rhythmus
Allegro / Intermezzo, Allegro vivace / Andante tranquillo /
Finale, Allegro molto agitato ed appassionato

Robert Schumann (1810–1856)
Drei Romanzen für Oboe und Klavier

Johann Joachim Quantz (1697–1773)
Triosonate c-moll
Andante moderato / Allegro / Larghetto / Vivace



Mai 2010 im Klavierhaus Klavins

Dienstag, 18. Mai: Konzert für Piano, Cello, Violine

 
 Matthew Goodheart / Sue Schlotte
Matthew Goodheart und Sue Schlotte

Duo Goodheart/Schlotte

Matthew Goodheart, Piano
Sue Schlotte, Cello
Christoph Irmer, Violine

Der aus San Francisco stammende Pianist Matthew Goodheart ist ein sehr vielseitiger Musiker. Neben der Improvisierten Musik ist er ebenfalls als Komponist tätig und ein erfahrener Interpret der klassischen Klavierliteratur, sowie vor allem der Neuen Musik, mit anerkannten Aufführungen von Werken Morton Feldmans, Stockhausens und anderen. Seine Improvisationen zeugen dabei von Intellektualität und kraftvoller Körperlichkeit, Klangbewusstsein und Neugier gleichermaßen.

Seit 2008 arbeitet er im Rahmen eines Forschungsprojektes im Center for New Music and Audio Technologies / University of California in Berkeley an “the Beast”, einem Instrument, das Becken und Gongs besteht, die von einem Computer gesteuert werden. “The beast” setzt er auch in Live Konzerten ein.

Die Cellistin Sue Schlotte gibt Konzerte mit improvisierter Musik – solistisch und in den unterschiedlichsten Besetzungen, mit Malerei, Schauspiel, Tanz. Seit ihrem Musikstudium hat sie das Klangspektrums ihres Instrumentes um den Rundbogen und vielfältige zeitgenössische Spieltechniken erweitert. Sie ist Bühnenmusikerin am Schauspiel Köln, Gründerin von “Imprompt – zeitgenössische Kunst und Musik / Bonn”, sie gibt Workshops für Cello-Ensemble und Improvisation, ist Dozentin an der Sommerakademie Alfter, lebt mit ihrer Familie in Bonn.

Seit 2005 arbeiten und konzertieren Matthew Goodheart und Sue Schlotte zusammen. Ihre Musik wird getragen von emotionaler Tiefe, vielfältigen Klangspektren und dem Spiel mit Obertönen. Sie gaben Konzerte in der Bay Area, Deutschland, Schweiz, auf dem Klappstuhl Festival in Wuppertal, ihre CD “Departures” wird im Herbst erscheinen.

Christoph Irmer ist ein deutscher Violinist im Bereich der neuen Improvisationsmusik. Er wirkte an zahlreichen Projekten mit, u.a. dem Improvisationsorchester unter Leitung von Jon Rose auf der documenta IX in Kassel, Tanztheater "Danza e musica in strada" in Südtirol, TanzMusikTheater T.M.T.4.2. nach Heiner Müller. Er arbeitet zusammen mit Kölner Improvisationsorchester Fineworks und dem London Improvisers Orchestra, außerdem spielt er mit dem Vokalisten Mitch Heinrich, dem Pianisten Agusti Fernández und der Flötistin Jane Rigler zusammen. 2006 trat er auf dem Moers Festival auf.

Die drei Musiker kennen sich aus verschiedensten, musikalischen Zusammenhängen - eine spannende Begegnung auf vielen Saiten und mit manch unerwarteten Klängen steht in Aussicht!

Unter matthewgoodheart.com finden Sie die Homepage des Künstlers Matthew Goodheart.
Unter sueschlotte.de finden Sie die Homepage der Künstlerin Sue Schlotte.
Unter de.wikipedia.org/wiki/Christoph_Irmer finden Sie eine Beschreibung über den Künstlers Christoph Irmer.



Mai 2010 im Klavierhaus Klavins

Sonntag, 16. Mai: Klavierabend mit Erläuterungen

 

Maria Heister spielt Fryderyk Chopin und Claude Debussy

 Maria Heister

Das Programm bietet eine sorgfältig aufeinander abgestimmte Auswahl und Reihenfolge der Musikstücke. Dazu gehört, dass Maria Heister den Kontakt mit dem Publikum für sehr wichtig hält.

Sie gibt zu jedem Stück eine Erläuterung, die nicht in erster Linie musikwissenschaftlich ist, sondern versucht, die Hintergründe, die geschichtlichen Zusammenhänge und vor allem die psychologischen Aspekte der Musik in die Interpretation hinein zu nehmen.

Auf diese Weise sind ihre Konzerte mehr als ein bloßes Präsentieren von Musikstücken. Sie geraten geradezu zu einem Kunstwerk, in dem die einzelnen Teile miteinander verknüpft, aufeinander bezogen sind und sich zu einem Ganzen zusammenfügen.

Unter maria-heister.com finden Sie die Homepage der Künstlerin.



Mai 2010 im Klavierhaus Klavins

Freitag, 7. Mai: Kammermusik. Für Oboe, Heckelphon, Cello und Klavier

 
 Uta Vossebrecker, Oboe / Albrecht Bode, Heckelphon / Roland Vossebrecker, Klavier
Uta Vossebrecker, Oboe
Albrecht Bode, Heckelphon
Roland Vossebrecker, Klavier

Roland Vossebrecker
2. Trio für Oboe, Heckelphon und Klavier (2009)
Agitato für Klavier (1999)
Sonate für Cello und Klavier (2000), Uraufführung

Richard Strauss
Romanze für Heckelphon und Klavier

Roland Vossebrecker
Drei Stücke für Oboe und Klavier (2009)
Für Heckelphon und Klavier (2009)
1. Trio für Oboe, Heckelphon und Klavier (2006)

Das Ensemble

… fand sich erstmalig zusammen anlässlich eines Kammerkonzertes in der Kölner Philharmonie am 16.6.2007, in dem Roland Vossebreckers 1. Trio für Oboe, Heckelphon und Klavier (2006) uraufgeführt wurde.

Daraus entwickelte sich eine regelmäßige Zusammenarbeit, getragen durch die gemeinsame Begeisterung für die Kammermusik.

Ein besonderer Reiz des Ensembles ist dabei das Heckelphon, ein der breiten Bevölkerung eher unbekanntes Instrument. Hier hat man eine der ganz seltenen Möglichkeiten, dieses exotische, aber wunderschöne Bariton-Instrument der Oboenfamilie zu erleben.

Uta Vossebrecker, studierte Oboe an der Musikhochschule Köln bei Prof. Christian Schneider und an der Royal Academy of Music, London, bei Celia Nicklin und Douglas Boyd. Sie schloss ihre künstlerischen Studiengänge im Jahr 2000 mit dem Konzertexamen ab. Von 1996 bis 2006 war sie Mitglied des „Trio Scaramouche“, das auch bereits zwei Werke von Roland Vossebrecker uraufgeführt hat. Neben ihrer künstlerischen Tätigkeit arbeitet sie auch als Diplom-Musikpädagogin, unter anderem auch in der Musikschularbeit mit Menschen mit Behinderung.

Albrecht Bode studierte Oboe bei Kurt Keßler an der Hochschule für Musik Hannover und bei Lothar Koch (Berliner Philharmoniker) und hat außerdem eine Ausbildung zum Orgelbauer absolviert. Er wurde 1969 stellvertretender Solo-Oboist im Saarländischen Staatsorchester Saarbrücken, bevor er 1972 zum Gürzenich-Orchester Köln kam, zunächst als stellvertretender Solo-Oboist und ab 1986 als Solo-Englischhornist. Seit 2005 widmet er sich intensiv dem Heckelphon, mit dem er in zahlreichen Spitzenorchestern international gefragter Gast ist, so beim Deutschen Sinfonieorchester Berlin, mit dem Budapest Festival-Orchester u.a. beim Menuhin-Festival Gstaad, London-Proms und Edinburgh-Festival, an der Berliner Staatsoper, der Hamburgischen Staatsoper, dem Saarländischen Rundfunk und dem Gran Teatro del Liceu in Barcelona. Sein besonderes Interesse gilt der Kammermusik für Heckelphon.

Roland Vossebrecker (1965) studierte in Köln Klavier bei Prof. W. Neuhaus und Dirigieren bei Prof. V. Wangenheim. Er lebt freischaffend als Komponist, Dirigent, Pianist sowie als Lehrer in diesen Fächern in Bergisch Gladbach. Als Lehrer, wie auch als Komponist gilt sein besonderes Interesse dem Vermitteln von emotionalen und intellektuellen Verständnis von Musik. In Workshops und Seminaren gibt er dem neugierigen Musikliebhaber einen Einblick in die Denk- und Arbeitsweise eines Komponisten.

Vossebrecker komponierte zahlreiche Klavier-, Kammermusik-, Ensemble- und Orchesterwerke, darunter z.B. das „Lyrische Requiem“ (1989) auf Texte von Kindern des Theresienstädter Konzentrationslagers, eine Sonate für Cello und Klavier (2000), das Klavierbuch (2004), zwei Trios für Oboe Heckelphon und Klavier (2006 und 2009) sowie das Klavierbuch Band 2 (2007/08) u.v.a.m.

Der Gast

Der flämische Cellist Benjamin Glorieux studierte am Konservatorium Kortrijk, an den königlichen Konsevatorien Gent und Brüssel, sowie Kammermusik beim Alban Berg Quartett in Köln. Der mehrfach mit Preisen ausgezeichnete Musiker ist aktiv in mehreren Kammermusikensembles für alte sowie für zeitgenössische Musik.

Das Heckelphon

Richard Wagner war der Meinung, dass im Holzbläsersatz die Lücke zwischen Englisch Horn und Fagott in der Tenorlage geschlossen werden müsse und regte 1879 beim Wiesbaden-Biebricher Instumentenbauer Wilhelm Heckel den Bau eines Instrumentes eine Oktave tiefer als die Oboe stehend an. „…mit dem Charakter der Oboe und dem weichen, aber mächtigen Ton des Alphorns“.

Die erste quasi offizielle Vorführung dieses neuen Instrumentes fand am 11. August 1904 in Bayreuth durch Carl Erkert (von 1899 bis 1921 Solo-Oboist im Gürzenich-Orchester Köln) statt, der somit der erste offizielle Heckelphonspieler sein dürfte. Er berichtet:

„Auf Wunsch des Herrn Heckel habe ich dessen neues Instrument, genannt Heckelphon –Modell– in der Villa Wahnfried, sowie auch den Herren Dr. Carl Muck, Prof. Nikisch, Dr. Hans Richter und dem Festspielorchester vorgeführt. Ich konnte sofort auf diesem wunderbar klingenden Instrument blasen. Das Heckelphon ist nicht zu verwechseln mit der französischen Bariton-Oboe, auf welcher ich in Cöln öfters blase, denn das Heckelphon ist ein ganz neuer Typus von einem Blasinstrument. Die Ansprache, Bindungen/Reinheit, Mechanik, kurz alles was man von einem erstklassigen Holz-Blasinstrument verlangen kann, war im höchsten Maße vereinigt. Obengenannte Meister waren aufs höchste überrascht von dem schönen Ton des Heckelphons und haben dies auch Herrn Heckel bestätigt.

Bayreuth, den 11. August 1904, gez. Carl Erkert, Mitglied des Bayreuther Festspielorchesters, Lehrer am Conservatorium zu Cöln am Rhein.“

Nur wenige Wochen danach führte Wilhelm Heckel das Instrument Richard Strauss vor, der es, von dem neuen Klang inspiriert, sofort in seiner „Salome“ einsetzte. Der erste öffentliche Auftritt des Heckelphons war somit die Uraufführung der „Salome“ am 9. Dezember 1905 in Dresden.

Die heute noch hoch renommierte Firma Heckel, alleiniger Erbauer der gesetzlich geschützten Instrumente seit 1904, fertigt pro Jahr 1 — 2 Instrumente zum Neupreis von 28.000 € an.



März 2010 im Klavierhaus Klavins

Samstag, 20. März: Chansontheater. … und die Liebe wär’ noch warm

 
 Das Constantin Krahmer Trio
Simone Silberzahn, Schauspiel und Gesang
Melitta Bubalo, Klavier

Sie kann sanft und anrührend sein, aber auch schimpfen und vor Wut ein Sektglas in der Hand zerquetschen. Sie zitiert Erich Kästner, Kurt Schwitters oder Marie-Luise Fleißer und singt nach Melodien von Franz Grothe, Holländer, Schwaen, Scriabin und anderen.

Die Rede ist von Anna. Sie sitzt im Park und wartet auf Max. Kein Mann wie alle, und sie muss es doch wissen. Als Barmädchen, das Abend für Abend diverse „Herren“ kennenlernt. Aber keiner ist wie er. Nur, dass Max sie nun schon eine ganze Weile allein im Park warten lässt …

Mit viel Witz und Charme, kindlicher Vorfreude, mörderischer Lust und tiefer Enttäuschung entfaltet sich hier die Geschichte einer Sehnsucht.

Erzählt wird sie von Simone Silberzahn, die in Schauspiel und Gesang so sicher auf der Klaviatur der großen Gefühle tanzt, wie Pianistin Melitta Bubalo sie behutsam mit viel Einfühlungsvermögen begleitet.

70 amüsante und abwechslungsreiche Minuten aus dem Warten auf die große Liebe, in denen es sich schmunzeln, herzlich lachen oder ein bisschen weinen lässt, und manchmal „stockt einem auch einfach nur der Atem“. (Remscheider Generalanzeiger)

Weitere Informationen unter chansontheater.de.

Unter Wegbeschreibung finden Sie einen Routenplaner für die Anfahrt.



März 2010 im Klavierhaus Klavins

Sonntag, 14. März: Konzert. Von fremden Ländern und Menschen …

 

Werke von Schumann, Grieg, Ravel, Saariaho, Birgisson, Miyagi, Villa-Lobos u.a.

Gesang - Flöte – Violoncello – Klavier
Schon häufig gehört?


Sie kennen sicher viel Musik, in der das Violoncello als Bassinstrument genutzt wird. Aber haben Sie schon einmal Musik für Gesang und Violoncello gehört? Oder für Flöte und Violoncello?

In diesem Konzert wollen wir Sie auf eine Zeitreise um den Globus mitnehmen. Dafür benötigen Sie nicht einmal ein Flugticket, können sich entspannt auf Ihren Plätzen zurücklehnen und von Norwegen nach Island und Finnland, von dort nach Polen und Japan und anschließend nach Brasilien, Argentinien oder nach Frankreich reisen.

Freuen Sie sich auf ein abwechselungsreiches und unterhaltsames Konzert.

Johanna Goerner — Gesang

 Johanna Goerner

Die Gesangspädagogin und Sopranistin Johanna Goerner hat im Rahmen ihrer vielfältigen Gesangsausbildung (Reinhold Beiten in Berlin, Bernadette Val in Paris, Angelika Görs und Paola Gronau in Köln) ein breites Spektrum von klassischer bis moderner Musik, vom Opernfach bis zur Liedliteratur erarbeitet.

Einen Schwerpunkt ihrer Konzerttätigkeit bilden Lieder des 19. und 20. Jahrhunderts in unterschiedlicher kammermusikalischer Besetzung (mit Flöte, Fagott, Solocello u.a.).

Sie besuchte in Berlin Interpretationskurse für Neue Musik bei Dieter Schnebel, nahm an Theater- und Opernproduktionen von Achim Freyer teil und sang an der Berliner Akademie der Künste die Uraufführung eines Werkes des israelischen Komponisten Shimon Knoll.

Bereits 2008 gab sie im Klavierhaus Klavins einen Liederabend mit französischen Liedern. Im März 2009 folgte ein Konzert mit dem Bonner Fagottquintett mit englischen Kompositionen des 20.Jahrhunderts.

Für den Juni 2011 laufen bereits die Vorbereitungen als Duopartnerin bei einem Musikmarathon mit dem Stuttgarter Cellisten Roland Graeter.

Antje-Bettina Fröhlich — Flöte

 Antje-Bettina Fröhlich

… begann mit 16 Jahren Flöte zu spielen. Nach dem Abitur studierte sie bei Prof. Karlheinz Ulrich an der Kölner Musikhochschule, anschließend in der Konzertausbildungsklasse von Prof. André Jauret in Zürich (Musikakademie).

Meisterkurse bei Conrad Klemm, Aurèle Nicolet und Sir James Galway ergänzten ihre Ausbildung. Neben ihrer Tätigkeit als Soloflötistin eines Kammerorchesters führten sie ihre Konzerte als Solistin immer wieder nach Frankreich, England, Israel und Japan.

Seit einigen Jahren widmet sie sich vorwiegend der Kammermusik.

Dirk Wietheger — Violoncello

 Dirk Wietheger

… wurde 1972 in Münster/Westf. geboren. Er studierte in Detmold und Hannover Anschließend besuchte er die Meisterklasse von Xenia Jankovic an der Hochschule für Musik Würzburg, welche er 2002 mit dem Meisterklassendiplom abschloss. Auf zahlreichen Meisterkursen vervollständigte er seine Ausbildung.

Er konzertiert viel als Solist und Kammermusiker im deutschsprachigen Raum, schwerpunktmäßig mit Werken des 20. Jahrhunderts. So trat er z.B. bei der Biennale Neue Musik Hannover oder bei den Bielefelder Konzerttagen auf. Seit 2001 ist er festes Mitglied des Solistenensembles musikFabrik NRW. Mit diesem hochrangig und international besetzten Ensemble ist er weltweit auf allen wichtigen Festivals für Neue Musik vertreten.

Regelmäßige CD-, Rundfunk- und Fernsehaufnahmen gehören ebenso dazu wie die Zusammenarbeit mit so bedeutenden Komponisten wie Mauricio Kagel, Nicolaus A. Huber, Helmut Lachenmann, Hans Zender, Wolfgang Rihm, Peter Eötvös.

Hanns Jürgen Eimer — Klavier

 Hanns Juergen Eimer

… geboren in Bonn, studierte Klavier an der Essener Folkwang-Hochschule bei Detlev Kraus und Ludger Maxsein, die er mit einem Konzertexamen verließ.

Er bildete er sich bei namhaften Pianisten wie Homero Francesch, Pierre Sancan und Ludwig Stefanski weiter fort. Außerdem absolvierte er ein Magisterstudium in Musikwissenschaft an der Universität Bonn.

Zahlreiche Konzertreisen führten ihn in viele deutsche und europäische Städte und zuletzt nach Südamerika.

Er arbeitet als Pianist und Klavierpädagoge im Raum Bonn. Gleichzeitig spielt er bei den Metropolsolisten mit einer Formation, die sich den Schlagern der 20er – 40er Jahre widmet.

Termin 14. März 2010
Einlass 17:30 Uhr
Beginn 18:00 Uhr
Eintritt 8,– € ermäßigt / 10,– € regulär

Unter Wegbeschreibung finden Sie einen Routenplaner für die Anfahrt.



März 2010 im Klavierhaus Klavins

Sonntag, 7. März: Konzert. Klassisch bis heiter, Windstärke 5

 

Tänzerisches von Barock bis Jazz

 Bergisches Bläserquintett Windstärke 5
Bergisches Bläserquintett

Programm

Georg Friedrich Händel: Nr.1 und Nr.6 aus Sechs Fugetten
Ludwig Thuille: Sextett B-Dur für Bläserquintett und Klavier
Allegro moderato, Larghetto, Gavotte, Finale

– Pause –

Johann Strauß Sohn: Frühlingsstimmen, Walzer
Maurice Ravel: Menuet, Rigaudon aus Tombeau de Couperin
Jacob Gade: Tango Jalousie
Denes Agay: Five Easy Dances
Polka, Tango, Bolero, Waltz, Rumba
George Gershwin: I got rhythm

Interpreten

Bergisches Bläserquintett
Andrea Will — Flöte
Wolfgang Pohl — Oboe
Wolfgang Weber — Klarinette
Andreas Wiedemann — Horn
Stephan Frede — Fagott

Thomas Greifenberg — Klavier

Weitere Informationen unter bbq-homepage.de.

Unter Wegbeschreibung finden Sie einen Routenplaner für die Anfahrt.

Vergangene Veranstaltungen

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