Vergangene Veranstaltungen

Sehr geehrter Besucher!

Hier finden Sie laufend aktualisiert, alle vergangenen Konzert-Highlights, die wir in Bildern oder Presseartikel festhalten konnten.

Herzlichst,
Ihr Johannes Bauer


Dezember 2011 im Klavierhaus Klavins

Samstag, 10. Dezember: Weihnacht der Spielzeuge

mit Liedern aus Kindertagen, wundervolle Winter-, und Weihnachtsmelodien

 Weihnacht der Spielzeuge

… ist eine gefühlvolle und besinnliche Einstimmung auf die schönste Zeit des Jahres, die Weihnachtszeit.

Mit romantischen Winter-, und Weihnachtsliedern, die teils bekannt und teils lange schon vergessen sind. Und die man mit diesem Programm in gemütlicher Runde wiederentdecken kann.

Interpretiert wird dieses Programm von der gebürtigen Bonnerin Katharina Wingen (dramatische Sopranistin) und Ingrid Wessels (Konzertpianistin).


Interpreten des Abends

 Katharina Wingen und Ingrid Wessels

Die Edda Moser-Schülerin Katharina Wingen ist mittlerweile international bekannt für ihre warmherzige, volle und dramatische Sopranstimme und ihre gefühlvollen Interpretationen, die den Zuhörer berühren.

Ihre jahrelange Begleiterin am Klavier Ingrid Wessels fesselt mit ihrer einfühlsamen Begleitungen und hoher Musikalität.

Ein traumhaftes musikalisches Duo.

Unter kammeroper-leipzig.de finden Sie weitere Infos des Künstlerduos.



November 2011 im Klavierhaus Klavins

Samstag, 26. November: Lieder und Kammermusik für Violine, Cello, Oboe, Klarinette, Heckelphon und Klavier

Komponistenporträt Roland Vossebrecker

 Roland Vossebrecker
Joshua und Roland Vossebrecker

Der Bergisch Gladbacher Komponist und Pianist Roland Vossebrecker stellt in diesem Komponistenporträt seine Vielseitigkeit unter Beweis. Neben anspruchsvollen und virtuosen Kammermusikkompositionen und Liedern für seine Musikerfreunde stehen auch Stücke, die er für seine Kinder komponierte, sowie Lieder in romantischem Stil auf dem Programm.

Somit ist dies keine bierernste „Neue-Musik-Veranstaltung“, sondern ein abwechslungsreiches Konzert für jeden Musikliebhaber, der gerne Anspruchsvolles und Neues entdecken möchte.



Programm

  • Zwei Stücke für Oboe und Klavier (2010)
  • Molto appassionato für Geige und Klavier (2011)
  • Allegro molto agitato für Cello und Klavier (2009)
  • Adagio für Cello und Klavier (2011)
  • Quartettsatz für Oboe, Geige, Cello und Klavier (2010)
  • Für Heckelphon und Klavier (2009)
  • Vier deutsche Volkslieder, Übungen in Brahms’schem Stil (2001)
  • Drei Stücke für Oboe und Klavier (2009)
  • Sechs Eichendorff-Lieder, Übungen in romantischem Stil (2000/01)
  • Drei Stücke für Klarinette und Klavier (2011)
  • Vier Lieder für Sopran und Klavier auf ein Gedicht von Rilke (2011)
  • „O Leben, Leben, wunderliche Zeit“
  • Duett für ein Sopran- und ein Tenorinstrument mit Klavierbegleitung (2011)
  • Die Wiese hinter dem weißen Häuschen, für Klavier (2007)

Die Mitwirkenden

Judith Vossebrecker, Violine

8-jährige Tochter des Komponisten

Joshua Vossebrecker, Cello

11-jähriger Sohn des Komponisten

Uta Vossebrecker, Oboe

Jahrgang 1971, studierte Oboe an der Musikhochschule Köln bei Prof. Christian Schneider und an der Royal Academy of Music, London, bei Celia Nicklin und Douglas Boyd. Sie schloss ihre künstlerischen Studiengänge im Jahr 2000 mit dem Konzertexamen ab Von 1996 bis 2006 war sie Mitglied des „Trio Scaramouche“, das auch bereits zwei Werke von Roland Vossebrecker uraufgeführt hat. Neben ihrer künstlerischen Tätigkeit arbeitet sie auch als Diplom-Musikpädagogin, unter anderem auch in der Musikschularbeit mit Menschen mit Behinderung. Seit 1999 ist sie mit Roland Vossebrecker verheiratet.

Christine Albert, Sopran

Die Sopranistin stammt aus Aachen und studierte an der Universität zu Köln und an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Wien die Fächer Deutsch, Theologie und Musikpädagogik mit den Schwerpunkten Blockflöte und Gesang. 2006 absolvierte sie ein praktisches Jahr bei den Wiener Sängerknaben im Bereich Kinder- und Jugendstimmbildung.
Von 2004 bis 2008 studierte sie Gesang bei Thomas Heyer in Köln, seit 2008 bei Prof. Arthur Jantzen, Musikhochschule Köln. Sie absolvierte mehrere Meisterkurse und hat in vielen Konzerten u.a. in Köln und Wien vor allem im Bereich Lied und Opern- und Operettenbereich auf sich aufmerksam gemacht.

Gil Shaked-Agababa, Klarinette

wurde 1985 in Tel-Aviv geboren. Sie absolvierte ihr Diplom- und „Master of Music“-Studium bei Prof. Ralph Manno an der Hochschule für Musik Köln. Ihre musikalische Ausbildung begann sie mit 9 Jahren in Israel bei Frau Eva Wasserman-Margolis und Herr Richard Lesser (Israel Philharmonic) und machte ihren Schulabschluss an dem Musik Gymnasium "Thelma Yellin".
Als Solistin trat sie mit dem "Israel Chamber Orchestra" und "Thelma Yellin Symphony Orchestra" mehrmals auf und spielte unter anderem mit dem „Young Israel Philharmonic“, „Tel-Aviv Solisten Ensemble“, „Philharmonie der Nationen“, und dem „West Eastern Divan Orchestra“, dirigiert von Maestro Daniel Barenboim. Sie spielte mehrere Radioproduktionen für den israelischen Rundfunk und aktuell für den WDR Köln.
Gil Shaked hat in den letzten Jahren mehrere Preise gewonnen: unter anderem den 1. Preis des Fördervereins der Musikhochschule Köln (2009), den 1. Preis beim „Deutschen Hochschulen-Wettbewerb“” für Kammermusik mit Gesang (2008), einen 2. Preis beim internationalen „Saverio Mercadante“” Klarinettenwettbewerb (Italien 2007), sowie eine Auszeichnung vom ersten „Aeolus“ Klarinettenwettbewerb (2006). Sie wurde gefördert durch Stipendien der „America-Israel Cultural Foundation“ (sowohl solistisch als auch im Kammermusikbereich), der „Musik Stiftung Köln“ und dem Lions Club Köln.
Seit 2007 ist sie Stipendiatin der Yehudi Menuhin Organisation „Live Music Now“ in verschiedenen Kammermusikalischen Besetzungen.

Albrecht Bode, Heckelphon

studierte an der Hochschule für Musik Hannover bei Kurt Kessler und Lothar Koch Oboe und hat außerdem eine Ausbildung zum Orgelbauer absolviert. Er war stellvertretender Solo-Oboist im Saarländischen Staatsorchester Saarbrücken, bevor er 1972 Mitglied im Gürzenich-Orchester Köln wurde – zunächst als stellvertretender Solo-Oboist und ab 1986 als Solo-Englischhornist. Seit 2005 und besonders seit seiner Pensionierung im Jahre 2007 widmet er sich intensiv dem Heckelphon, mit dem er u.a. mehrfach Gast war beim Deutschen Sinfonieorchester Berlin, der Berliner Staatsoper, der Hamburger Staatsoper und dem Saarländischen Rundfunk. Sein besonderes Interesse gilt der Kammermusik für Heckelphon.

Pascal Schweren, Klavier

Studierte klassisches Klavier an der Universität zu Köln und Jazzklavier an der Folkwanghochschule Essen. Erster Klavierunterricht bei dem Jazzpianisten Andy Lumpp in Dormagen, der entscheidende Impulse für die weitere Entwicklung gab. Abgerundet wurde die pianistische Ausbildung bei dem Rudolf-Serkin-Schüler Peter Orth und die musikalische Kenntnis maßgeblich durch zahlreiche Meisterkurse beim Rascher Saxophon Quartett.
Er begleitet zahlreiche Sänger im Ruhrgebiet und in Köln, dank seiner vielseitigen Ausbildung kommen diese aus Klassik, Jazz und Musical.
Künstlerische Höhepunkte: die Uraufführung der Kammeroper „Borrowed Lives“ von John Patrick Thomas, mehrere Aufführungen von Schuberts Winterreise mit dem Tenor Arno Bovensmann sowie die Realisierung von Bachs „Kunst der Fuge“ mit seinem Saxophonquartett „Art of Sax“.

Roland Vossebrecker, Klavier

(1965) studierte in Köln Klavier bei Prof. W. Neuhaus und Dirigieren bei Prof. V. Wangenheim. Er lebt freischaffend als Komponist, Dirigent, Pianist sowie als Lehrer in diesen Fächern in Bergisch Gladbach. Als Lehrer, wie auch als Komponist gilt sein besonderes Interesse dem Vermitteln von emotionalen und intellektuellen Verständnis von Musik. In Workshops und Seminaren gibt er dem neugierigen Musikliebhaber einen Einblick in die Denk- und Arbeitsweise eines Komponisten.
Vossebrecker komponierte zahlreiche Klavier-, Kammermusik-, Ensemble- und Orchesterwerke, darunter z.B. das „Lyrische Requiem“ (1989) auf Texte von Kindern des Theresienstädter Konzentrationslagers, ein Konzert für 12 Instrumente (1993), ein Konzert für 5 Solisten und Orchester (1998), eine Sonate für Cello und Klavier (2000), das Klavierbuch (2004), zwei Trios für Oboe Heckelphon und Klavier (2006, 2009), das Klavierbuch Band 2 (2007/08) sowie viele Kammermusikwerke für seine Freunde.

Das Heckelphon

Richard Wagner war der Meinung, dass im Holzbläsersatz die Lücke zwischen Englisch Horn und Fagott in der Tenorlage geschlossen werden müsse und regte 1879 beim Wiesbaden-Biebricher Instumentenbauer Wilhelm Heckel den Bau eines Instrumentes eine Oktave tiefer als die Oboe stehend an. „…mit dem Charakter der Oboe und dem weichen, aber mächtigen Ton des Alphorns“.

Die erste quasi offizielle Vorführung dieses neuen Instrumentes fand am 11. August 1904 in Bayreuth durch Carl Erkert (von 1899 bis 1921 Solo-Oboist im Gürzenich-Orchester Köln) statt, der somit der erste offizielle Heckelphonspieler sein dürfte. Er berichtet:

„Auf Wunsch des Herrn Heckel habe ich dessen neues Instrument, genannt Heckelphon –Modell– in der Villa Wahnfried, sowie auch den Herren Dr. Carl Muck, Prof. Nikisch, Dr. Hans Richter und dem Festspielorchester vorgeführt. Ich konnte sofort auf diesem wunderbar klingenden Instrument blasen. Das Heckelphon ist nicht zu verwechseln mit der französischen Bariton-Oboe, auf welcher ich in Cöln öfters blase, denn das Heckelphon ist ein ganz neuer Typus von einem Blasinstrument. Die Ansprache, Bindungen/Reinheit, Mechanik, kurz alles was man von einem erstklassigen Holz-Blasinstrument verlangen kann, war im höchsten Maße vereinigt. Obengenannte Meister waren aufs höchste überrascht von dem schönen Ton des Heckelphons und haben dies auch Herrn Heckel bestätigt.

Bayreuth, den 11. August 1904, gez. Carl Erkert, Mitglied des Bayreuther Festspielorchesters, Lehrer am Conservatorium zu Cöln am Rhein.“

Nur wenige Wochen danach führte Wilhelm Heckel das Instrument Richard Strauss vor, der es, von dem neuen Klang inspiriert, sofort in seiner „Salome“ einsetzte. Der erste öffentliche Auftritt des Heckelphons war somit die Uraufführung der „Salome“ am 9. Dezember 1905 in Dresden.

Die heute noch hoch renommierte Firma Heckel, alleiniger Erbauer der gesetzlich geschützten Instrumente seit 1904, fertigt pro Jahr 1 — 2 Instrumente zum Neupreis von 28.000 € an.



November 2011 im Klavierhaus Klavins

Freitag, 25. November: Liederabend

Susanna Frank und Trung Sam spielen
Barber, Brahms, Korngold, Quilter und Schubert

 Susanna Frank
Susanna Frank, Mezzosopran

Susanna Frank und Trung Sam freuen sich, Ihnen bekannte Lieder sowie auch Raritäten von Franz Schubert, Johannes Brahms, Roger Quilter, Samuel Barber sowie Wolfgang-Erich Korngold zu präsentieren.

Die zwei sensiblen Ausnahmekünstler, die seit mehreren Jahren zusammen musizieren, führen Sie durch das früh- bis spätromantische Liedgut bekannter und auch unbekannterer Komponisten um Sie mit Emotionen zu verzaubern, die jedes einzelne Lied in seinem eigenen Klangfarbenkosmos mit sich bringt.

Vitae

Susanna Frank wurde in Würzburg geboren und wuchs in einem musikalischen Elternhaus auf.Sie schloss zunächst ein Pharmaziestudium ab, um sich erst dann einer privaten Gesangsausbildung zuzuwenden.Sie studierte bei Melinda Paulsen, Frankfurt, Ulf Bästlein, Graz, Beata Heuer-Christen, Freiburg und Stewart Emerson, Berlin.Vertiefend absolvierte sie etliche Meisterkurse, u.a. bei Charles Spencer, Graham Johnson, Brigitte Fassbaender, Norman Shetler, Thomas Heyer sowie Nathalie Stutzmann. Zudem erhielt sie ein Stipendium der Villa Musica Rheinland-Pfalz.

Sie gewann den 1. Preis beim IX. Brahmswettberb in Österreich, den Nordfriesischen Liedpreis des Landes Schleswig-Holstein sowie den Marien-Preis der Stadt Husum und den Thomas Wiese Preis für Liedgestaltung.Es folgten zahlreiche Konzerte und Liederabende in Deutschland, Italien, Polen, Tschechien und Österreich, u.a. beim Musiksommer Eppan auf Einladung von KS Brigitte Fassbaender.

Besonders hervorzuheben ist die Zusammenarbeit mit den Dresdner Kapellsolisten unter Helmut Branny, der Baltischen Philharmonie unter Gerd Müller-Lorenz und dem Philharmonischen Sinfonieorchester Köln unter Horst Meinardus.

Susanna Frank sang in einer vielbeachteten privaten Opernproduktion der „Opera mobile“ die Titelpartie Dido in der Oper „Dido und Aeneas“ von Henry Purcell in Bonn und Paris. Zuletzt wurde sie von der Oper Frankfurt als „Savitri“ in der gleichnamigen Kammeroper von Gustav Holst unter der Leitung von Erik Nielsen und der Regie von Katharina Thoma engagiert.Susanna Frank war in der Aufführung der Achten Symphonie von Gustav Mahler wieder in der Kölner Philharmonie mit dem WDR- Symphonieorchester unter der Leitung von Heinz- Walter Florin zu hören.Einen weiteren Schwerpunkt ihrer künstlerischen Arbeit bilden Konzerte mit dem „Trio Contrejour“ mit Daniel Agi und Hedayet Djeddikar, das sich u.a. selten aufgeführte Werke der französischen Kammermusik zur Aufgabe gemacht hat.Uraufführungen der Komponisten Christoph Butz, Berthold Wicke und Johannes Quint sind Belege ihres Engagements für zeitgenössische Musik.

Trung Sam
 Trung Sam
Trung Sam, Klavier

In Essen geboren absolvierte er sein Studium mit Auszeichnung in Karlsruhe und Wien bei André Boainain, Oleg Maisenberg und Charles Spencer und ist ein gefragter Liedbegleiter seiner Generation.

Trung Sam war Stipendiat der „Studienstiftung des Deutschen Volkes“, des „Richard-Wagner-Verbandes“, des DAAD sowie der Yehudi-Menuhin-Stiftung „Live Music Now“.

Darüber hinaus wurden ihm folgende Preise verliehen: „Liedpreis“ des Kultusministerium Schleswig-Holsteins 2005 & 2006, „Thomas-Wiese-Förderpreis“ für Liedbegleitung 2005 & 2006, "Preis für die beste Liedbegleitung beim Joseph-Suder-Liedwettbewerb", „Liedbegleiter des Jahres 2007“ des Kulturfonds Baden sowie Preis des Deutschen Musikwettbewerbs Berlin 2007 in der Kategorie "Liedbegleitung" und Aufnahme in die „Bundesauswahl Konzerte junger Künstler“.

Liederabende mit Sängern wie Roman Trekel, Konstantin Wolff, Susanna Frank u.a. führten den Pianisten durch ganz Europa zu verschiedenen Festivals wie der Schubertiade Schwarzenberg, den Niedersächsischen Musiktagen Hannover, dem Beaminster Festival England, den Weingartner Musiktagen, den Ludwigsburger Schlossfestspielen; weitere Konzerte in der Sinfonie Bamberg, Konzerthaus Berlin, Philharmonie Essen, Schloss Ettlingen, Göttingen, Graz, Hamburg, Helsinki, Karlsruhe, Liederhalle Stuttgart, Opéra de Lille, Paris, Musikverein Wien, Tonhalle Zürich u.a.

Studio- und Live-Produktionen verschiedener Liederabende wurden vom SWR, BR, HR, NDR, Deutschlandradio und Radio France mehrfach gesendet.
Seine Debut-CD „Victor Hugo en musique“ mit Liedern französischer Komponisten und Bassbariton Konstantin Wolff ist bei „Harmonia Mundi France“ erschienen.

Trung Sam ist auch ein gefragter Begleiter bei Gesangsmeisterkursen sowie offizieller Begleiter des „Internationalen Wettbewerbs für Gesang Hilde Zadek in Wien“, des „Richard-Wagner-Wettbewerbs“ in Bayreuth und des „Johannes-Brahms-Wettbewerbs“ in Pörtschach.

Neben seiner aktiven Konzerttätigkeit unterrichtet er Liedgestaltung für Sänger und Pianisten an den Musikhochschulen in Bremen und Trossingen sowie Vokal-Solokorrepetition an der Musikhochschule in Würzburg.

Unter susannafrank.de finden Sie Hörbeispiele, Fotos, das Repertoire und Termine.



November 2011 im Klavierhaus Klavins

Samstag, 19. November: Saxophon und Klavier

Duo Cayas

 Duo Cayas Camilla Köhnken und Jacob Shapiro

Das Saxophon-Klavier-Duo CAYAS wurde von Jacob Shapiro und Camilla Köhnken 2009 in New York gegründet. Seitdem haben sie sich ein Repertoire aufgebaut, daß sowohl aus Originalstücken für diese Besetzung, als auch aus vielen Bearbeitungen barocken, klassischen und romantischen Repertoires besteht, die oft von Jacob Shapiro selbst umgesetzt werden.

Das Duo verfolgt seit seiner Gründung eine rege Konzerttätigkeit, wobei es bisher in Amerika (z.B. im German Consulate, New York), Israel (auch an ungewöhnlichen Orten wie dem Club ‘The Left Bank’ in Tel Aviv), Deutschland und der Schweiz auftrat.

Programm

Johann Sebastian Bach 1685 – 1750.
Sonate für Flöte in e-moll BWV 1034 (arrangiert für Sopransaxophon)
I. Adagio ma non tanto
II. Allegro
III. Andante
IV. Allegro

Robert Schumann 1810 – 1856.
Violinsonate nr.1 a-moll op.105 (arrangiert für Sopransaxophon)
I. Mit leidenschaftlichem Ausdruck
II. Allegretto
III. Lebhaft

~ Pause ~

Alfred Desenclos 1912 – 1971.
Prélude, Cadence et Finale

Heitor Villa-Lobos 1887 – 1959.
Fantasia

Unter cayas.org finden Sie Fotos, Videos, das Repertoire und Termine.



November 2011 im Klavierhaus Klavins

Donnerstag, 17. November: Piano Piano. Jazz-Piano

Ein Pianist, fünfzig Pianos

 Joep Peeters Joep Peeters

Joep Peeters, aus Breda, Holland, geboren in 1949, spielt Klavier, Altosax und Vibraphon; singen tut er auch. Auf der Jazz-Bühne steht er seit 1965.

Er hat sein eigenes Trio aber er war auch Chef der JoJo Swingband, sechs Musiker im original Swing-Stil, von 1982 bis 2000. Jetzt stellt er Bands von verschiedener Grösse zusammen.

Als Musiker hat er seine Spezialität gefunden in die klassische Jazzformen der 20er und 30er Jahre:

Classic Jazz, Hot Jazz und Swing. Aber er kennt sich fast genauso gut aus im New Orleans Revival und im Jump&Jive, Rhythm&Blues der 40er und 50er Jahren.


Besuchen Sie unbedingt auch joeppeeters.nl,
um mehr über den passionierten Jazz-Musiker zu erfahren.



 piccolino Kinderkonzerte

November 2011 im Klavierhaus Klavins

Sonntag, 13. November: Nussknacker und Mäusekönig

Märchenkonzert rund um E.T.A. Hoffmann

 Nussknacker und Mäusekönig

Mutig stehen dem Nussknacker Zinnsoldaten, Puppen, der Pate Drosselmeier und sogar das Menschenkind Marie zur Seite, wenn es darum geht, sich gegenüber dem Mausekönig zu behaupten.

E.T.A. Hoffmanns Erzählung, in der Traum und Wirklichkeit ineinander übergehen, hat Carl Reinecke für Kinder in einer Fassung für Klavier zu vier Händen tonmalerisch mit schönen Melodien umgesetzt.

Eine eigens für diese Musik geschriebene kürzere Fassung des Märchens lässt Kinder die Geschichte mit anderen Ohren hören.

Carl Reinecke war zu seinen Lebzeiten als Dirigent und Komponist sehr geschätzt. Um das heute aktuelle Thema der Musikvermittlung für Kinder machte er sich früh Gedanken und ließ diesen auch Taten folgen: mehrere Klavierwerke und Märchenerzählungen für Chor belegen sein pädagogisches Anliegen.

Besetzung

 Kinder ins Konzert Logo
  • Annette Müller und
  • Hans-André Stamm, Klavier
  • Wolfgang Pohl, Erzähler

Für Kinder ab 6 Jahren

Kartentelefon: 0228 946 95 95
Karten online: kinder-ins-konzert.de



November 2011 im Klavierhaus Klavins

Freitag, 4. November: Klavierduo Bonum

Marielen Laufenberg-Simmler und Richard Klemm

Seit 2008 haben sich die Pianisten Marielen Laufenberg-Simmler (Bochum) und Richard Klemm (Bonn) zum Klavierduo Bonum (lateinisch: Gutes) zusammengetan, um die reichhaltige Literatur für Klavier zu vier Händen zu studieren und vorzutragen. Der Name Bonum deutet an, dass das Duo gern Gutes tut, indem es für gute Zwecke konzertiert, aber auch, dass sich beide Partner um höchste musikalische Qualität bemühen. Man mag in dem Namen Bonum auch zwei Bestandteile der Wohnorte Bonn und Bochum erkennen. Das Repertoire umfasst klassische Werke von Mozart, Schubert, Brahms, Dvorak, Grieg, Debussy, Fauré, Moszkowski u.a.. Wir haben große Freude am Musizieren, ist das nicht etwas Gutes? BONUM?

 Klavierduo Bonum
Marielen Laufenberg-Simmler, Klavier und Richard Klemm, Klavier

Programm

Wolfgang Amadeus Mozart. Sonate B-dur KV497

Wolfgang Amadeus Mozart. Fuge g-moll

Franz Schubert. Fuge e-moll

Franz Schubert. Rondo D-dur

Felix Mendelssohn-Bartholdy. 7 Lieder ohne Worte. Vom Komponisten für Klavier vierhändig gesetzt
Andante espressivo op.62/1
Allegro con fuoco op.62/2
Andante Maestoso op.62/3
Allegro con anima op.62/4
Venetian Barcarole op.62/5
Allegretto grazioso op.62/6
Andante cantabile op.67/1

~ Pause ~

Johannes Brahms. 16 Walzer op.39

Gabriel Fauré. Dolly op.56
Berceuse
Messieu Aoul!
Le jardin de Dolly
Ketty-Valse
Tendresse
Le pas espagnol

Unter klavierduo-bonum.de finden Sie Termine und einiges mehr…



Oktober 2011 im Klavierhaus Klavins

Sonntag, 30. Oktober: Lieder Spanischer Meister

Marta Arbonés und Rosario Caselles spielen
Werke von Granados, Tárrega, Viardot, Alvarez, Serrano, Sorozabal, Ruiz-Pipó, Halpern, Alonso und Chapí

Ein Reigen unsterblicher spanischer Melodien, die, präsentiert mit Gitarre und Sopran hier zu neuem Leben erweckt werden. Die Künstlerinnen, beide Meister ihres Fachs, stellen zum ersten Mal in Deutschland ihre Arrangements vor – Lieder ihrer Heimat, die die Welt erobert haben.

 Marta Arbonés und Rosario Caselles
Marta Arbonés, Sopran und Rosario Caselles, Gitarre

Die Sopranistin Marta Arbonés (Barcelona) stammt aus einer Familie mit langer Tradition in der Welt des Gesangs und der Zarzuela. Sie ist mit ihrer vollen und ausdruckstarken Stimme eine hervorragende Interpretin spanischer und italienischer Lieder, aber auch Liedern deutscher Opern. Zahlreiche Verpflichtungen führten sie durch ganz Europa, wo sie bedeutende, sowie Hauptrollen in großen Opern und Zarzuelas übernahm.

Die Konzertgitarristin Rosario Caselles (Alicante) studierte in Valencia und Barcelona, spielte als Solistin in verschiedenen Orchestern und Kammermusik-Ensembles und nahm an Veranstaltungen für Kulturaustausch teil, die sie in andere europäische Länder führten. Sie gewann viele Wettbewerbe und besticht durch ihre eigene Art der Interpretation.

Programm

Enrique Granados.
Majo Discreto
Amor Y Odio
El Mirar De La Maja
El Majo Tímido

Francisco Tárrega.
Recuerdos De La Alhambra

Pauline Viardot.
Habanera

Fermin Maria Alvarez.
La Partida

José Serrano.
Marinela

~ Pause ~

Pablo Sorozabal.
Noche Hermosa

Antonio Ruiz-Pipó.
Canción Y Danza No1

Jorge Halpern.
Yo Te Diré

Francisco Alonso.
La Canción Del Espejo

Ruperto Chapí.
Mi Tio Se Figura

Unter arbonescaselles.com lädt Sie eine Seite des Duos zum Verweilen und Zuhören ein.



Oktober 2011 im Klavierhaus Klavins

Samstag, 15. Oktober: Frauenliebe… von Kopf bis Fuß

Lieder von erster Liebe, Mutterglück… und „Männergeschichten“

 Susanne John
Susanne John, Sopran und Fritz Wagner, Klavier

Ein zauberhafter Abend verspricht der Auftritt des Künstlerehepaares zu werden.

Unter dem Titel “Frauenliebe… von Kopf bis Fuß” spannen die beiden einen gewagten Bogen vom romantischen Robert Schumann und seinem Liederzyklus “Frauenliebe und -leben” zu den lebensfrohen und bisweilen recht verrucht getexteten Songs von Friedrich Hollaender.

Susanne John hat neben musikalischen Fächern auch die Kunst der Schauspielerei studiert, und das stellt sie an diesem Abend beeindruckend unter Beweis. Vom biedermeierlich scheuen und platonisch liebenden Fräulein wird sie im zweiten Teil des Abends zur selbstbewussten und modernen Frau, die ihre Reize genauso einsetzt wie ihre Stimme und ihr Mundwerk. Ihr Begleiter am Klavier ist Fritz Wagner, Ehegatte und bevorzugter musikalischer Partner.


Programm

Robert Schumann. 1810 – 1856
Frauenliebe und –leben

  1. Seit ich ihn gesehen
  2. Er, der Herrlichste von allen
  3. Ich kann’s nicht fassen
  4. Du Ring an meinem Finger
  5. Helft mir ihr Schwestern
  6. Süßer Freund, du blickest
  7. An meinem Herzen
  8. Nun hast du mir den ersten Schmerz getan

~ Pause ~


Friedrich Hollaender. 1896 – 1976
Chansons

Kinder, heut abend, da such ich mir was aus
Ich bin die fesche Lola
Ich bin von Kopf bis Fuß auf Liebe eingestellt
Das Lied von der Treue
Die Kleptomanin

~ Pause ~

Ich weiß nicht, zu wem ich gehöre
Wenn ich mir was wünschen dürfte
Keiner weiß, wie ich bin, nur du!
Wie hab ich nur leben können ohne dich
Reizend


Presseecho

Susanne John und Fritz Wagner bereiteten den Zuhörern einen bezaubernden Abend …
zum Zauber der Liebe gesellte sich der Zauber der Sängerin … (Nordbayerischer Kurier)

Susanne John
… gesanglich wie auch mimisch hinreißend (Kölner Stadt-Anzeiger)
… eine Diseuse ersten Ranges, die den Vergleich mit den ganz großen Diven nicht zu scheuen braucht (Rhein-Neckar-Zeitung)
… das Publikum folgte fasziniert, der Abend hatte Stil (Bonner GENERAL-ANZEIGER)


Über das Künstlerpaar

Susanne John
Studium an der Musikhochschule Heidelberg mit den Hauptfächern Gesang, Dirigieren und Klavier.

Anschließend Gesangstudien bei Eugen Rabine in Frankfurt, Meisterkurse bei Cornelius Reid in New York, und Schauspielunterricht in Stuttgart.

Leitung eines Gesangstudios in Bonn.

Konzerttätigkeit zunächst vorwiegend im klassischen Oratorienbereich. Jedoch mehr und mehr setzte sich ihre Liebe zur leichten Muse und zum Komödiantischen durch.

Fritz Wagner
studierte an den Musikhochschulen in Saarbrücken und Detmold Musik mit den Hauptfächern Gesang und Klavier.

Danach Studienaufenthalt in New York: während einer zweijährigen Ausbildung zum Gesangpädagogen bei Cornelius Reid entdeckte er als dessen Studiobegleiter seine Liebe für die Liedbegleitung.

In seiner Ehefrau, der Sängerin Susanne John, fand er eine kongeniale musikalische Partnerin, mit der er seit 1998 verschiedene Programme zur Aufführung gebracht hat.



Oktober 2011 im Klavierhaus Klavins

Samstag, 8. Oktober: Klavierabend mit Daniel Höhr

Daniel Höhr spielt Liszt, Schubert und Wagner

 Daniel Höhr
Daniel Höhr, Klavier

Franz Schubert. “Ständchen” aus Schwanengesang. D957 nr.4

Franz Liszt. Funérailles. Harmonies poétiques et religieuses

Franz Liszt. Consolations

Richard Wagner. “Isoldes Liebestod” aus Tristan und Isolde

Franz Liszt. Les jeux d’eaux à la Villa d’Este. Années de Pèlerinage. Troisième Année

Franz Liszt. Trübe Wolken

Franz Liszt. Ungarische Rhapsodie nr.2 in cis-moll

Unter danielhoehr.de finden Sie Hörbeispiele, Termine, die Künstlerbiographie und vieles mehr…



Oktober 2011 im Klavierhaus Klavins

Freitag, 7. Oktober: Konzert. Akane Takana

spielt Schubert und Liszt

 Akane Tanaka
Akane Tanaka, Klavier

Programm

Franz Schubert. “Moments Musicaux”, op.94 D780

Schubert–Liszt. Aus “Soirees de Vienne”
Valses-Caprices d’apres Franz Schubert, nr.6, nr.7

Franz Liszt. Sonate h-moll


Zur Künstlerin

  • Ihre Ausbildung zur Pianistin begann 1984 an der Staatlichen Hochschule für Musik und bildende Kunst in Tokyo.
  • 1987 gewann sie den 2. Preis und MAEDA-Preis beim 2. japanischen Mozart-Wettbewerb / ATAKA-Preis der Staatlichen Hochschule für Musik in Tokyo.
  • Von 1988 bis 1992 belegte sie einen Magisterkurs im Fach Klavier.
  • Von 1989 bis 1991 folgte ein Aufbaustudium an der Hochschule für Musik in München.
  • 1992 Diplom-Abschluss an der Staatlichen Hochschule für Musik und bilbende Kunst in Tokyo.
  • Von 1992 bis 1994 hat sie sich mit einem Klavierstudium an der Hochschule für Musik „Mozarteum“ in Salzburg weiterqualifiziert.
  • Bis 1992 hat sie bei den Professoren Herrn Kazuhiko Nakajima, Frau Ryoko Fukazawa, Herrn Yukio Miyazaki, Frau Haruko Kasama und Herrn Hiroshi Tamura ihre Ausbildung erhalten.
  • Von 1989 bis 1991 hat sie ihre Kenntnisse in einem Aufbaustipendium bei Herrn Gerhard Oppitz vertieft.
  • Von 1992 bis 1994 hat sie sich am Salzburger Mozarteum bei Herrn Hans Leygraf weiterqualifiziert.
  • Von 1999 bis 2008 hat sie in Giessen, Münster, Bonn, Siegburg, etc. Konzerte gegeben.
  • 2006 hat sie beim Japanischen Kulturzentrum in Köln ein Konzert gegeben.
  • März 2008 ist sie nach Japan zurückgekehrt.
  • Mai 2009 hat sie in Tokyo ihre Konzert-Serie „Aus der Stadt Bonn“ bei KAWAI in Omotesando begonnen.
  • Seit April 2009 ist sie Lehrkraft bei dem HAKUOH Universität-Musikgymnasium.


Oktober 2011 im Klavierhaus Klavins

Donnerstag, 6. Oktober: Piano – Piano. Jazzpiano


Fraser Gartshore (Schottland)

Stilsicher von Ragtime bis Mainstream

 Fraser Gartshore, Piano
Fraser Gartshore (Schottland)

Gute Reise mit der “Fraser Gartshore Piano Show”

Der Pianist, Moderator und Entertainer Gartshore verspricht mit seiner Solo Show eine bunte Reise in die Welt des Swing, Stride-Pianos und Boogie Woogie. Als einer der wenigen klassischen Jazzpianisten in ganz Europa betreut Fraser Gartshore sein Publikum auf dieser Reise zum Beispiel mit original Arrangements des King of Swing, Count Basie. Auch der pulsierende Rythmus des Stridepiano-Styles der 20er Jahre ist ein Reiseziel, zu dem Gartshore sein Publikum führt.

Historische „Spielorte“ werden bei diesem musikalischen Event natürlich auch besucht. So genießt die Reisegesellschaft bei einem Stop auch den original New Orleans Barrelhouse Blues oder gerät beim Umsteigen in ein Feuerwerk aus Boogie Woogie. Während der Besteigung des Stimmungsgipfels unterhält Gartshore das Publikum auf informative und charmante Art.

Unter gartshore-music.com finden Sie (zur Zeit keine) Hörbeispiele, Termine und vieles mehr…

Unter jazzinbonn-ev.de finden Sie weitere Termine des Rahmenprogramms.



September 2011 im Klavierhaus Klavins

Donnerstag, 15. September: Piano Piano. Jazzpiano


Chris Hopkins meets his Piano Friends feat. Mike Lipskin (San Francisco)

Virtuoser klassischer Jazz & Swing an 2 Flügeln

 Mike Lipskin und Willie ‘the Lion’ Smith
Mike Lipskin und Willie ‘the Lion’ Smith

Jazzkonzert mit Mike Lipskin, der noch Duke Ellington persönlich kannte und vom ihm wie anderen großen Pianisten in den 50er Jahren sein Handwerk lernte.

Harlem Stride Piano

 Chris Hopkins
Chris Hopkins

Chris Hopkins verbindet mit einigen wenigen Pianisten auf der Welt eine besondere Leidenschaft für die Tradition des Jazz-Pianos und insbesondere für den virtuosen Solo-Stil, genannt “Harlem Stride Piano”, dem im New York der 20er bis 40er Jahre Legenden wie Fats Waller, James P. Johnson und Willie ‘the Lion’ Smith zu einzigartiger Popularität verhalfen und der gleichsam den Weg für die großen Pianisten des Swing wie Teddy Wilson, Art Tatum oder Errol Garner bereitete.

Weltweit gibt es heutzutage vielleicht ein gutes Dutzend Pianisten, die diesen orchestralen und technisch höchst äußerst anspruchsvollen Klavierstil beherrschen, der gerade im Duo hochgradig kommunikative und magische musikalische Begegnungen entstehen lässt.

Programm

Auf dem Programm stehen stilbildende Kompositionen der alten Meister und geschickt arrangierte Titel aus der Swingära und dem “Great American Song Book”. Dabei geht es nicht um den nostalgisch verklärenden Rückblick, sondern um die zeitgemäße Fortführung dieser so faszinierenden pianistischen Kunstform, mit enormem Spielwitz und großer Freude an der brillanten und mitreißenden Improvisation.



Juli 2011 im Klavierhaus Klavins

Freitag, 8. Juli: Jazzkonzert

Henning Berg und Hendrik Soll
mit eigenen Werken sowie Werken von Jazz-Standards

 Henning Berg, Posaune und Hendrik Soll, Klavier
Henning Berg, Posaune und Hendrik Soll, Klavier




Das Duo Berg/Soll, zwei Jazz-Professoren an der Hochschule für Musik in Köln, hat sich zu einer Form des kammermusikalischen Spielens gefunden, in der sich der gestalterische Prozess aus der Gleichberechtigung von Ideen entwickelt.

Musikalische Bausteine wie Melodie, Rhythmus oder harmonische Form werden zum Thema der Improvisation. Neben Interpretationen klassischer Jazz-Standards spielt das Duo auch eigene Kompositionen.



 piccolino Kinderkonzerte

Juni 2011 im Klavierhaus Klavins

Sonntag, 19. Juni: Schmetterling & Zinnsoldat

Märchenkonzert rund um Hans-Christian Andersen

 Schmetterling und Zinnsoldat

Die Märchen Hans Christian Andersens sind manchmal für Kinder gar nicht so einfach zu verstehen. Doch wenn zu Andersens Sprache die zauberhafte Klaviermusik „Aus Andersens Märchen“ des Russen Serge Bortkiewicz gespielt wird und das junge Publikum selbst „mitspielen“ kann, dann werden die Geschichten des dänischen Nationaldichters für Kinder zum nahegehenden Erlebnis.

Andersen-Klassiker wie „Der standhafte Zinnsoldat“ und „Die Prinzessin auf der Erbse“, aber auch unbekanntere Märchen können so ganz neu erfahren werden: Bei "Der Schmetterling" darf mitgeflattert werden. Truthähne und Hühner, die das "Hässliche junge Entlein" über den Hof verfolgen, werden musikalisch aufgespürt. Erspürt werden soll auch, ob „Die Prinzessin auf der Erbse“ trotz der vielen Matratzen tatsächlich nicht schlafen konnte.

Besetzung

 Kinder ins Konzert Logo
  • Annette Müller, Klavier
  • Wolfgang Pohl, Erzähler
  • Christiane Wader, Pädagogische Gestaltung

Für Kinder ab 5 Jahren



Juni 2011 im Klavierhaus Klavins

Freitag, 17. Juni: Typisch Gitarre

Ralf Bauer spielt Werke des 21. Jahrhunderts

 Ralf Bauer, Gitarre
Ralf Bauer, Gitarre















Uraufführung der Komposition Mondklänge für Sprecher und Gitarre

Unter composer-ralfbauer.com finden Sie viele Klangbeispiele des Künstlers



Juni 2011 im Klavierhaus Klavins

Donnerstag, 16. Juni: Liederabend

Ulrich Schütte singt und Trung Sam spielt Dichterliebe op.48 von Robert Schumann und andere Lieder

 Trung Sam, Piano
Trung Sam, Piano

Programm

Robert Schumann. Dichterliebe op.48
und andere Lieder

Vitae

Trung Sam wurde in Essen geboren und absolvierte sein Studium im Fach Liedbegleitung mit Auszeichnung in Karlsruhe und Wien bei André Boainain, Peter Nelson und Charles Spencer.

Trung Sam war Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes, des Richard-Wagner-Verbandes und des DAAD.

Folgende Preise zeugen von seiner Tätigkeit als Liedbegleiter: „Liedpreis“ des Kultusministerium Schleswig-Holsteins 2005 & 2006, „Thomas-Wiese-Förderpreis“ für Liedbegleitung 2006, „Liedbegleiter des Jahres 2007“ des Kulturfonds Baden sowie Preis des Deutschen Musikwettbewerbs Berlin 2007 in der Kategorie Liedbegleitung und Aufnahme in die „Bundesauswahl Konzerte junger Künstler“.

Liederabende führten den Pianisten durch ganz Europa zu verschiedenen Festivals wie der Schubertiade Schwarzenberg, den Niedersächsischen Musiktagen Hannover, dem Beaminster Festival England, den Weingartner Musiktagen, den Ludwigsburger Schlossfestspielen; weitere Konzerte in der Sinfonie Bamberg, im Konzerthaus Berlin, Philharmonie Essen, in Graz, Helsinki, an der Opéra Lille, in Paris, Liederhalle Stuttgart, Musikverein Wien, Zürich, u.a.

Studio- und Live-Aufnahmen verschiedener Liederabende wurden vom SWR, BR, Deutschlandradio und Radio France gesendet.

Trung Sam ist ein gefragter Begleiter bei Gesangsmeisterkursen sowie internationaler Gesangswettbewerbe und unterrichtet neben seiner aktiven Konzerttätigkeit Liedgestaltung für Sänger und Pianisten sowie Vokalkorrepetition an den Musikhochschulen in Bremen, Trossingen und Würzburg.

 Ulrich Schütte, Bassbariton
Ulrich Schütte, Bassbariton

Ulrich Schütte, Bassbariton, studierte Gesang an der Musikhochschule Köln und ist dort seit 1995 als Dozent für Gesang tätig. Durch seine Rundfunkproduktionen und Auftritte beim Fernsehen sowie durch seine reichhaltige Konzerttätigkeit machte er sich einen Namen als Lied- und Oratoriensänger weit über die Grenzen Deutschlands hinaus. Seine Konzerttourneen führten ihn nach Zürich, Wien, Stockholm, Warschau, Krakau, Ulan Bator (Mongolei), nach Bosnien, Brasilien und in die USA. Zum 150. Geburtstag von Heinrich Heine war er für mehrere Liederabende nach Paris eingeladen.

Immer wieder überrascht er mit neuen Programmen jenseits des „klassischen“ Repertoires. So entdeckte er den verschollenen Liederzyklus von Edmund Nick und bringt ihn endlich nach 40 Jahren in die Konzertsäle.

Unter ulrichschuette.de finden Sie einige aktuell Klangbeispiele des Sängers



Mai 2011 im Klavierhaus Klavins

Samstag, 21. Mai: Klarinette-Klavier Duo & Violoncello

Duo Coats-Stoitsoglou und Caroline Hobbs entführen
in die Kammermusik von Schumann, Brahms, Beethoven und Mendelssohn-Bartholdy

 Antonis Stoitsoglou, Klavier und Pamela Coats, Klarinette
Antonis Stoitsoglou, Klavier und Pamela Coats, Klarinette

Robert Schumann. (1810 – 1856)
Fantasie-Stücke op.73
I. Zart und mit Ausdruck
II. Lebhaft leicht
III. Rasch und mit Feuer

Johannes Brahms. (1833 – 1897)
Trio op.114
I. Allegro
II. Adagio
III. Andantino grazioso
IV. Allegro

~ Pause ~

Claude Debussy. (1862 – 1918)
Sonate in d-moll, op.135
I. Prologue. Lent, sostenuto et molto risoluto
II. Sérénade. Modérément animé
III. Finale. Animé

Ludwig van Beethoven. (1770 – 1827)
Vier Bagatellen aus op.33

Felix Mendelssohn-Bartholdy. (1809 – 1847)
Konzertstück op.114
I. Allegro
II. Andante
III. Presto


Antonis Stoitsoglou und Pamela Coats

„Ein herzhaftamüsanter Beweis, wie spaßig die ernste Musik sein kann“ (Westdeutsche Allgemeine Zeitung) - „Klassische Musik: meistens nur für Kenner ein Genuß. Daß es auch anders geht, hat das Duo Coats-Stoitsoglou aus Köln gezeigt“ (Hamburg-Harburger Anzeiger).

So schreibt die deutsche Presse über das aus der amerikanischen Klarinettistin Pamela Coats und dem griechischen Pianisten Antonios Stoitsoglou bestehende Duo. Und dies ist keine Überraschung angesichts der internationalen Pressestimmen über die zwei Musiker.

Das Klavierspiel von Antonios Stoitsoglou ist „ein Klangerreignis, ein exquisiter Hörgenuss“ (Magazin Elf, Bern), seine Interpretationen sind „brillant und mit Sinn für Dramaturgie“ (Nova Musica, Sofia). Beeindruckt von Pamela Coats war die Presse in Zürich: „welche eine eindrückliche Persönlichkeit, welche leidenschaftliche Ausdrucksweise, …eine glänzende Klarinettistin!“.

Umso spannender ist es, wenn die zwei Virtuosen ihre Kräfte vereinen. Das Duo Coats-Stoitsoglou tritt in Deutschland, USA, Italien, England, Griechenland und der Schweiz auf und begeistert das Publikum mit seinem „professionellen Zusammenspiel und perfekten Timing“ (Solinger Morgenpost). Das Duo Coats-Stoitsoglou initiiert oft große Ensemble Projekte mit thematischen Schwerpunkten. So kommentierte die Rhein Zeitung: „Die Vielseitigkeit vom Duo Coats-Stoitsoglou zeigt sich nicht nur in der internationalen Besetzung der Musiker, sondern auch darin, dass sie ihre Konzerterfahrung in erstklassigen Ensembles mit einbringen können“.

Die versierten Kammermusiker kooperieren auch mit anderen Spitzenensembles wie dem Vardanyan Quartett aus London und dem International Chamber Artists Ensemble, bestehend aus Mitgliedern des Chicago Symphony Orchestra. Enthusiastisch reagierten die Musikfreunde auf die Gründung des Festivals „Kammermusik der Weltklasse“ im Herbst 2009 in Bonn, mit dem sich das Duo ein eigenes Podium für solche Begegnungen mit erstklassigen Kammermusikern aus aller Welt geschaffen hat.

Caroline Hobbs

 Caroline Hobbs, Violoncello
Caroline Hobbs, Violoncello

Als junge Musikerin verfügt Caroline Hobbs (Australien) schon über eine reiche kammermusikalische (z.B. mit der Goldner String Quartett, International Music Academy- Tschechien) sowie Orchester Erfahrung (z.B. Sydney Symphony Orchestra) mit internationalen Tourneen (u.A. England, Niederlande, Tschechien, Deutschland), und Wettbewerbsauszeichnungen.

Im Alter von 9 Jahren erlernte sie das Cellospiel, als 20-Jährige begann sie ihr Studium am Conservatorium of Music in Sydney und erhielt dort ihren Bachelor of Music. Nach zweijähriger freiberuflicher pädagogischer Erfahrung nahm sie ein Aufbaustudium am Royal Northern College of Music in Großbritannien aug, das sie 2009 mit dem Postgraduate Diploma of Music abschloss Dort wurde Professor Gregor Horsch auf sie aufmerksam und riet ihr, ihre musikalische Ausbildung in seiner Klasse an der Düsseldorfer Robert-Schumann-Hochschule fortzusetzen. Caroline studiert derzeit im Studiengang Master Orchesterspiel am Orchesterzentrum Dortmund.

Unter pamelacoats.com finden Sie einige Klangbeispiele des Duos



Mai 2011 im Klavierhaus Klavins

Sonntag, 15. Mai: Liederabend

 Sibylle Eichhorn, Mezzosopran und Volker Kolmetz, Piano
Sibylle Eichhorn, Mezzosopran und Volker Kolmetz, Piano

Sibylle Eichhorn singt und Volker Kolmetz spielt Schubert, Wolf, Schumann, Brahms, Wagner, Hildach, Meyer-Helmund und Strauss

Programm

Franz Schubert (1797 – 1828)
Ganymed – Wie im Morgenglanze
Der Musensohn – Durch Feld und Wald zu streifen
Gretchen am Spinnrade – Meine Ruh ist hin

Hugo Wolf (1860 – 1903)
Begegnung – Ist doch heut nacht ein Sturm gewesen
Auf einer Wanderung – In ein freundliches Städtchen tret ich ein
Er istʼs – Frühling lässt sein blaues Band

Robert Schumann (1810 – 1856)
Liederkreis op.39 nach Gedichten von Joseph von Eichendorff
In der Fremde – Aus der Heimat hinter den Blitzen rot
Intermezzo – Dein Bildnis wunderselig
Waldesgespräch – Es ist schon spät, es ist schon kalt
Die Stille – Es weiß und rät es doch keiner
Mondnacht – Es war, als hätt der Himmel
Schöne Fremde – Es rauschen die Wipfel und schauern
Auf einer Burg – Eingeschlafen auf der Lauer
In der Fremde – Ich hör die Bächlein rauschen
Wehmut – Ich kann wohl manchmal singen
Zwielicht – Dämmrung will die Flügel spreiten
Im Walde – Es zog eine Hochzeit den Berg entlang
Frühlingsnacht – Überm Garten durch die Lüfte

~ Pause ~

Johannes Brahms (1833 – 1897)
Von ewiger Liebe - Dunkel, wie dunkel
Auf dem See - Blauer Himmel, blaue Wogen
Meine Liebe ist grün

Richard Wagner (1813 – 1883)
Träume – Sag, welch wunderbare Träume

Eugen Hildach (1849 – 1924)
Lenz – Die Finken schlagen

Erik Meyer-Helmund (1861 – 1932)
Das Zauberlied – Wenn Dein ich denkʼ

Richard Strauss (1864 – 1949)
Die Georgine – Warum so spät erst
Allerseelen – Stell auf den Tisch die duftenden Reseden
Cäcilie - Wenn Du es wüsstest


Vitae

Sibylle Eichhorn
studierte Gesang und Musiktheater an der Hochschule für Musik „Franz Liszt“ in Weimar. Ihre ersten Engagements führten Sie nach Freiberg und an das Mecklenburgische Staatstheater Schwerin.

Zweimal war sie Preisträgerin beim Internationalen Opernwettbewerb „Kammeroper Schloss Rheinsberg“. Seit 1996 ist Sibylle Eichhorn an der Deutschen Oper am Rhein engagiert.

Zu ihren gesungenen Partien zählen beispielsweise Cherubino ("Le nozze di Figaro"), Zerlina ("Don Giovanni"), Hänsel ("Hänsel und Gretel"), Mercedes ("Carmen"), Telemaco ("Die Heimkehr des Odysseus") sowie Eliza Doolittle im Musical „My fair Lady“ und die Titelpartie in Rossinis Oper „La Cenerentola“. Neben ihrer Tätigkeit auf der Opernbühne widmet sich Sibylle Eichhorn dem Liedgesang und der Gestaltung von Soloprogrammen.

Volker Kolmetz
studierte Klavier und Liedbegleitung bis zur Konzertreife an der Hochschule für Musik in Köln.

Bereits während seines Studiums wirkte er dort mehrere Jahre als Korrepetitor. Später setzte er diese Tätigkeit an der Robert-Schumann-Hochschule in Düsseldorf fort.

Als Pianist und Arrangeur ist Volker Kolmetz gefragter musikalischer Partner bei zahlreichen Sängern, Instrumentalisten und sowohl Vokal- als auch Kammermusikensembles.

Über den klassischen Bereich hinaus tritt er seit vielen Jahren als Begleiter bei Chanson- und Kabarettabenden auf.

Unter sibylle-eichhorn.blogspot.com finden Sie ein Repertoire und weitere Konzertermine.



Mai 2011 im Klavierhaus Klavins

Sonntag, 8. Mai: Streicher & Klarinette

Das Bernardel Quartett spielt mit Stanislaw Kadlubicki Werke von
Boccherini, Dvořák, Beethoven und Mozart

Programm

Luigi Boccherini. (1742-1805)
Quartettino op.40 nr.1
Andantino lento. Tempo di

Antonín Dvořák. (1841-1904)
Walzer op.54 nr.1 & 4

~ Pause ~

Ludwig van Beethoven. (1770-1827)
Streichquartett op.18
Allegro ma non tanto
Scherzo
Menuetto
Allegro

Wolfgang Amadeus Mozart. (1756-1791)
Klarinettenquintett A-Dur
Allegro
Larghetto
Menuetto
Allegretto con Variazioni


Vitae

 Das Bernardel Quartett
Das Bernardel Quartett

Das Quartett hat seinen Namen nach der Geigenbauerfamilie Bernardel (nachweislich seit 1802). Leon Bernardel (geb.1853) lernte Geigenbau in Mirecourt und kam 1870 nach Paris. 1898 eröffnete er seine eigene Werkstatt. 1900 bekam er auf der Weltausstellung eine Medaille verliehen.

Das Violoncello des Quartetts ist von Leon Bernardel aus dem Jahre 1910.

Die vier Künstlerinnen des Ensembles sind seit Jahren als professionelle Musikerinnen in verschiedenen Orchestern des Rheinlandes tätig. Sie haben sich 1999 als Streichquartett zusammengeschlossen.

Der besondere kammermusikalische Klang geprägt durch ihre gegensätzlichen Temperamente und die schwungvolle Musizierfreude, wurde zum Hauptanliegen des Bernardel Quartetts. Diese so entstandene homogene Einheit ist in Kammermusikabenden und Kirchenkonzerten zu hören.

Um die musikalische Palette zu bereichern erweitert das Ensemble gelegentlich die Besetzung und wird dann zum Quintett z.B.: Boccherini-Streichquintett, Mozart- und Weber -Klarinettenquintett, Schumann-Klavierquintett.

Unter bernardel-quartett.de finden Sie ein Repertoire und weitere Konzertermine.



Mai 2011 im Klavierhaus Klavins

Samstag, 7. Mai: Klavierrecital

Camilla Köhnken spielt
Bach, Brahms, Albéniz und Messiaen

Programm

Johann Sebastian Bach. Toccata d-moll BWV 913

Johannes Brahms. Fantasien op.116

~ Pause ~

Isaac Albéniz. El Albaicin (aus: Iberia)

Alexander Scriabin. Sonata No.5 op.53

Olivier Messiaen. Regard de l’Esprit de Joie (aus: Vingt Regards sur l’Enfant-Jesus)


Vita

 Camilla Köhnken, Piano
Camilla Köhnken, Piano

Camilla Köhnken
wurde 1983 in Bonn geboren und bekam im Alter von vier Jahren ersten Klavierunterricht. Mit 15 Jahren wurde sie in die Klavierklasse von Pierre-Laurent Aimard an der Musikhochschule Köln aufgenommen, wo sie sechs Jahre lang studierte. Nach einem Erasmus-Semester in Wien setzte sie ihr Studium an der Musikhochschule in Frankfurt/Main bei Lev Natochenny fort und legte dort 2008 das künstlerische Diplom mit Höchstnote ab. Gefördert von Stipendien der Bernhard-Scheuble-Stiftung und des DAAD ging sie hierauf für zwei Jahre nach New York, wo sie am Mannes College of Music mit Jerome Rose arbeitete und 2010 mit dem ‘Professional Studies Diploma’ abschloss.

Weitere künstlerische Anregungen erhielt Camilla Köhnken u.a. von Dmitri Bashkirov, Claude Frank und Menahem Pressler in den Verbier Academies 2003 und 2006, oder Robert Levin, den sie im Internationalen Sommerkurs Salzburg 2005 kennenlernte.

Seit ihrem 12. Lebensjahr erfreut sich Camilla Köhnken einer zunehmend regen Konzerttätigkeit, deren bisheriger Höhepunkt ihr Auftritt in der Carnegie Hall im April 2010 war. Dabei interessiert sie sich für die ganze Bandbreite des Klavierrepertoires, von Barock und der Beschäftigung mit historischen Instrumenten (viele Jahre lang spielte sie regelmässige Konzerte auf dem Graf-Hammerflügel des Beethovenhauses in Bonn) bis hin zu einer intensiven Beschäftigung mit zeitgenössischer Musik – wofür sie 2006 mit dem Lenzewski Preis, (Frankfurt/Main) und 2010 mit dem Joseph-Fidelman-Award (New York) ausgezeichnet wurde. Auch die Kammermusik spielt eine wichtige Rolle in ihrem musikalischen Leben, so organisierte sie z.B. im Juni 2010 ein ungewöhnliches Kammermusikprogramm für das Deutsche Konsulat von New York. 2009 gründete sie ausserdem mit dem Saxophonisten Jacob Shapiro das CAYAS Duo.



April 2011 im Klavierhaus Klavins

Samstag, 30. April: Lebenslieder

 Constanze Albrecht und Holger Queck
Constanze Albrecht und Holger Queck
Constanze Albrecht und Holger Queck spielen Lebenslieder … von Operette bis Chanson

Mit ihrem neuen Programm entzünden die Sopranistin Constanze Albrecht und der stimmlich wie instrumental virtuose Holger Queck ein Feuerwerk klangvoller Unterhaltung mit ihren leidenschaftlichen Lebensliedern, die natürlich von der Liebe aber auch von der Sehnsucht nach "dem Anderen" und dem Glück des "Sich - Findens" erzählen.

Dabei beschreiten sie mit großem Können und spontanem Witz die musikalischen Welten von Operette, Musical, Jazz, Chanson und Tango.

Die beiden schwelgen in den Melodien der Belle Époque von Franz Lehár und Robert Stolz, lassen mit Liedern von Friedrich Holländer und Theo Mackeben die spannenden 20er & 30er Jahre und damit Persönlichkeiten wie Zarah Leander und Marlene Dietrich aufleben und singen aus der Zeit der großen Entertainer der Fifties & Sixties Melodien wie „Something Stupid“ und „Dream a little Dream of me“.

Ein Liederabend, der das Leben in seinen vielseitigen Facetten besingt.


Unter constanzealbrecht.de finden Sie weitere Informationen zur Sopranistin Constanze Albrecht.
Unter holgerqueck.de finden Sie weitere Informationen zum Pianisten und Sänger Holger Queck.



April 2011 im Klavierhaus Klavins

Dienstag, 12. April: Traumland der Operette

 Katharina Wingen – Dramatische Sopranistin
Katharina Wingen – Dramatische Sopranistin
Eine musikalische Reise ins Traumland der Operette mit ungarischem Paprika und Wienerschmäh

Gehen sie mit uns auf die Reise nach Wien und machen sie halt an traumhaften Städten.

Hören sie „Frühling in San Remo, Reisen sie mit uns sogar zum Mond: „Schlösser die im Monde liegen“, in Tirol: „Schenkt man sich Rosen in Tirol“, in Wien: „Im Prater blühn wieder die Bäume“, in Budapest wie die Julischka über ihr Leben erzählt, am Wörthersee: „Im Salzkammergut, da kann man gut lustig“ sein und viele mehr.

Genießen Sie den Zauber der Operette und lassen Sie sich von Liebesmelodien und –Walzertönen verwöhnen.

Eine Produktion der Kammeroper Leipzig


Vitae

Katharina Wingen

Die deutsche Sopranistin Katharina Wingen studierte u.a. bei Kammersängerin Edda Moser und absolvierte ihre Reifeprüfung im Gesang mit „sehr gut“.

Sie ist Meisterschülerin einer der größten französischen dramatischen Sopranistin Kammersängerin Rachel Yakar.

Seit 1999 ist sie freischaffende Sopranistin mit regelmäßigen Gastauftritten in Theatern wie z.B.:

 Katharina Wingen und Ingrid Wessels
Katharina Wingen und Ingrid Wessels
  • Grand Théâtre de Genève (Schweiz)
  • Théâtre de la Monnaie (Belgien)
  • Théâtre de Mons (Belgien)
  • Le Carré Saint Vincent Orléans (Frankreich)
  • Staatsoper Usti nad Labem (Tschechien)
  • Aalto Theater (Essen)
  • Anhaltisches Theater Dessau
  • Deutsche Oper am Rhein (Düsseldorf)
  • Oper Bonn
  • etc.

Sie brilliert mit Titelpartien wie Tosca (Puccini), Csárdásfürstin (Kálmán), Agathe (Freischütz, K.M.v. Weber), Medée (Charpentier) usw.

Seit August 2010 ist Sie neben Ihren Gastauftritten, Regisseurin und Intendantin der Kammeroper Leipzig.

Ingrid Wessels

Die vielbegehrte Begleiterin Ingrid Wessels bietet im Bonner Raum ein umfangreiches Repertoire der Lieder und Vocalwerke aus Klassik, Romatik und Moderne.

Auch Liedraritäten wie z.B. die romantischen und dramatischen Lieder von Gerard Bunk und Paul Graener dürfen in ihren regelmäßigen Konzertauftritten nicht fehlen.

Seit 2010 ist Ingrid Wessels regelmäßige Konzertpianistin der Kammeroper Leipzig, mit Auftritten in Bonn und Umgebung. Wie z.B. im Dezember 2011 mit der Konzertreihe „Konzerte mit Herz“, eine Tournee mit der Kinderoper Gerda „Die Schneekönigin“ (Gerard Bunk) in Bonn und Umgebung.

Unter opern-sopranistin.de finden Sie weitere Informationen zu Katharina Wingen.
Unter ingrid-wessels.de finden Sie weitere Informationen zu Ingrid Wessels.



April 2011 im Klavierhaus Klavins

Samstag, 9. April: Konzert für Violine und Klavier

 Leopoldo Lipstein (Klavier) und Hirotaka Aisawa (Violine)
Leopoldo Lipstein (Klavier) und Hirotaka Aisawa (Violine)

Programm

Ludwig van Beethoven (1770-1827)
Violin Sonata no.2 in A major, op.12-2
1. Allegro vivace
2. Andante, più tosto allegretto
3. Allegro piacevole

Edvard Grieg (1843-1907)
Violin Sonata no.1 in F major, op.8
1. Allegro con brio
2. Allegretto quasi andantino
3. Allegro molto vivace

~ Pause ~

Franz Liszt (1811-1886)
Ungarische Rhapsodie nr.2

Astor Piazzolla (1921-1992)
Histoire du Tango
1. Bordel 1900
2. Café 1930
3. Nightclub 1960
4. Concert d’aujourd’hui


Über die Künstler

Klicken Sie auf den Namen, um mehr über Hirotaka Aisawa und Leopoldo Lipstein zu erfahren.

Unter studio-il-violino.de finden Sie weitere Informationen zu Hirotaka Aisawa.
Unter lipstein.de finden Sie weitere Informationen zu Leopoldo Lipstein.



April 2011 im Klavierhaus Klavins

Freitag, 1. April: Familienkonzert

“Brüderchen, komm tanz mit mir!”

 Gerwig-Gonzales, Piano
Kinderkonzert von Gerwig & Gonzales

Europäische Tänze für Kinder und Erwachsene gespielt und erklärt vom Klavier Duo “Gerwig & González”


Claude Debussy. Petite Suite

Johannes Brahms. Ungarische Tänze 1-5 (erstes Heft)

~ Pause ~

Ottorino Respighi. Sei piccoli pezzi

Edvard Grieg. Norwegische Tänze op.35


Christine Gerwig & Efraín González

Das Klavierduo “Gerwig & González” zählt zu den führenden und interessantesten Klavierduos der neuen Generation.

“Gerwig & González” konzertieren in Konzertsälen und Festivals in Deutschland, Österreich, Italien, Norwegen, den USA und Mexiko, so unter anderem im Klaviersommer des Beethovenhauses Bonn, dem Redlands Bowl Summer Festival in Kalifornien, dem Internationalen Klavierfestival “En Blanco y Negro” in Mexiko City oder der “Mozartwoche” in Salzburg.

2008 gewinnt das Duo Gerwig & González den Internationalen Klavierduowettbewerb “Concours Grieg” sowie den Spezialpreis für die beste Interpretation der Werke Edward Griegs in Oslo.

 Gerwig & González, Piano & Piano
Gerwig & González, Piano & Piano

Die Pianistin Christine Gerwig (geboren in Hennef (Sieg), NRW) und der mexikanische Pianist Efraín González Ruano lernten sich 2001 während ihres Studiums an der Universität “Mozarteum” in Salzburg in der Klavierklasse von Alfons Kontarsky kennen. Diese legendäre Persönlichkeit des Klavierduos inspirierte die Beiden zum Klavierduospiel und führte das Duo in die Literatur ein.

Parallel zu den solistischen Studien bei Alfons Kontarsky und später bei Rolf Plagge spezialisierten sie sich auf die Duoliteratur bei beiden Professoren, sowie in Meisterkursen beim Klavierduo Tal & Groethuysen, von denen sie große künstlerische Impulse bekamen.

Das Künstlerehepaar Gerwig & González bezieht seine inspirativen Kräfte und seinen Ideenreichtum durch die verschiedenen kulturellen Wurzeln. Gerade dadurch zeichnen sich ihre Interpretationen durch eine besondere Frische, Raffinesse, Temperament und Dramatik aus.

Ihre Interpretationen spanischer Musik wurden von Kritikern gar mit den großen Interpretationen von Pianisten wie Rubinstein und Tagliaferro verglichen.



März 2011 im Klavierhaus Klavins

Sonntag, 13. März: Jazz-CD-Release Konzert

Das Stephan Becker Trio spielt
Balladen und Groove-Jazz aus eigener Feder

 Camilla Köhnken, Piano
Stephan Becker – Klavier, Jakob Kühnemann – Kontrabass, Thomas Esch – Schlagzeug

Anlässlich der Veröffentlichung beim renommierten Label NABEL Records präsentiert Stephan Becker die Stücke seiner aktuellen CD. Der Kölner Pianist ist eine immer deutlicher wahrgenommene Stimme im deutschen Jazz. Er ist ein Musiker mit Erfahrung und Tiefe, der sein Spiel in den letzten Jahren immer weiter entwickelt und ausgereift hat. Mit seiner neuen CD „First day of spring“ meldet er sich nun eindrucksvoll zurück. Sie ist ein anregender Hörgenuss für Musikliebhaber und Jazzfans.

Stephan Becker setzt gekonnt musikalische Genres wie Funk, Drum’n’Bass und andere moderne Grooves ein, ohne die Jazztradition außer Acht zu lassen. Der virtuose „Balladenkönig“ zieht seine Inspiration aus dem Moment, aus seiner Zuneigung zur klassischen Musik wie zur Filmmusik.

Seine leichtfüßigen Kompositionen haben alle einen sehr unterschiedlichen Charakter, erzählen vielfältige Geschichten. Die auskomponierten Themen und Melodien sind von großer Klarheit und Gesanglichkeit ohne auf harmonischen Reichtum zu verzichten. Es gelingt dem Trio, diese motivisch-melodische Prägnanz in den Improvisationen aufrecht zu erhalten, auch wenn die Musik impulsiv, schwärmerisch und berauschend wird. Technische Brillianz blitzt immer wieder auf, wird jedoch nie zum Selbstzweck, sondern lässt Platz für den kultivierten, farbenreichen Sound des Trios. Sie trägt vielmehr zur Vielschichtigkeit der Kompositionen und Intensität der Improvisationen bei. Daher ist das Trio live ein großes Hörvergnügen, das dem Publikum lange in Erinnerung bleibt.

Unter stephan-becker-trio.de finden Sie ein Repertoire und weitere Konzertermine.



Februar 2011 im Klavierhaus Klavins

Sonntag, 27. Februar: Romantik für Oboe und Klavier

Yvonne Schabarum & Johannes Freiburg spielen
Colin, Debussy, Kalliwoda, Liszt und Pasculli

Programm

Charles Colin 1832–1881. Solo de Concours op.33

Claude Debussy 1862–1918. Suite bergamasque, 1. Prélude; 3. Clair de lune

Johannes Wenceslaus Kalliwoda 1801–1866. Morceau de Salon op.228

~ Pause ~

Franz Liszt 1811–1886. Liebestraum Nr.1–3

Antonio Pasculli 1842–1924. Gran Concerto (su temi dall´opera “I Vespri Siciliani” di Verdi)


Vitae

 Yvonne Schabarum, Oboe & Johannes Freiburg, Piano
Yvonne Schabarum, Oboe & Johannes Freiburg, Piano

Yvonne Schabarum
Den ersten Klavier- und Oboenunterricht erhielt Yvonne Schabarum an der JMS Wesseling. Es folgten Auftritte als Klavierbegleiterin und Oboistin in den Jahren 1981-1984. Das Studium absolvierte sie an der HfM Köln/Aachen und Wuppertal, Hauptfach Oboe bei Bernd Holz und Volkmar Schöller mit dem Abschluss der Künstlerischen Reifeprüfung. Sie nahm an zahlreichen Orchester- und Kammermusikkursen teil, u.a. in Hitzacker, Berlin, Weikersheim. Von 1989-1993 war sie Mitglied im „Kammerorchester unter den Linden“/ Berlin und spielt in verschiedenen Orchestern der Region. Ebenfalls entfaltet sie rege kammermusikalische Tätigkeit in verschiedenen Ensembles.

Meisterkurse und Unterricht im In- und Ausland vervollständigen ihre Ausbildung. Von 1990-1996 war sie Lehrerin für Oboe an der Domsingschule Köln. Seit 1996 ist sie Lehrerin für Oboe an der Musikakademie der Deutschsprachigen Gemeinschaft in Eupen/Belgien.

Johannes Freiburg
Johannes Freiburg studierte Klavier bei Prof. Gregor Weichert an der Hochschule für Musik Detmold. Seine Studien schloss er mit der künstlerischen Reifeprüfung sowie als Dipl. Musiklehrer ab. Den ersten Klavierabend gab er im Alter von 16 Jahren. Teilnahme an zahlreichen Meisterkursen von Prof. Peter Feuchtwanger, Prof. Günther Rheinhold, Prof. Renate Kretschmar-Fischer, Annie Gicquel sowie private Fortbildungen im Privatinstitut für Pianistische Studien bei Ratko Delorko sind zu verzeichnen.

Unter oboepiano.de finden Sie ein Repertoire und weitere Konzertermine.



Februar 2011 im Klavierhaus Klavins

Samstag, 5. Februar: Konzertabend für Klavier & Klavier

Sara Koch & Karla Haltenwanger spielen
Schubert, Ravel, Fauré und Rachmaninov

Programm

Franz Schubert. Fantasie f-Moll D 940 für Klavier zu vier Händen

Maurice Ravel. La Valse für zwei Klaviere

Gabriel Fauré. Dolly Suite op.56 für Klavier zu vier Händen

Sergej Rachmaninow. Suite Nr.2 op.17 für zwei Klaviere

Vitae

Die Pianistinnen Sara Koch und Karla Haltenwanger lernten sich während ihres Studiums bei Prof. Markus Becker im Jahr 2002 in Hannover kennen. Da sie auf einer musikalischen und persönlichen Wellenlänge sind, entschieden sie sich das reich bestückte Repertoire für Klavierduo zu erarbeiten. Sie widmen sich vor allem der deutschen Romantik und dem französischen Impressionismus und lassen dabei selten gespielte Werke, wie Johannes Brahms „Geistervariationen“ oder Constantin Silvestri „Tänze“ nicht ausser acht.


 Sara Koch, Klavier & Karla Haltenwanger, Klavier
Sara Koch, Klavier & Karla Haltenwanger, Klavier

Karla Haltenwanger wurde 1977 in Bukarest geboren und konzertierte bereits in jungen Jahren auf den Bühnen Rumäniens. Schon als Vierjährige trat sie als Wettbewerbsgewinnerin im rumänischen Fernsehen auf und spielte mit sieben Jahren Bela Bartoks Mikrokosmos für das Fernsehen ein. Ihr Debut in der Bukarester Philharmonie gab sie 1987 mit einem Solorecital, 1988 trat sie als Solistin mit dem Philharmonischen Orchester Ploiesti unter der Leitung von Ion Baciu auf. Seit 1990 lebt sie in Deutschland. Ihre Studien absolvierte sie in Hannover bei Karl-Heinz Kämmerling und in Zürich bei Homero Francesch. Wichtige künstlerische Impulse erhielt sie außerdem durch Camelia Pavlenco, Vassilia Efstathiadou und Markus Becker. Karla Haltenwanger ist Preisträgerin des Internationalen Wettbewerbs Caltanissetta 2003 und des Internationalen Kammermusikfestivals in Kuhmo 2004 und gewann den ersten Preis beim Bundeswettbewerbs „Jugend musiziert“. Als Solistin, Kammermusikerin und Liedbegleiterin ist Karla Haltenwanger europaweit tätig, Konzertreisen führten sie außerdem nach Israel, in die Türkei und nach China. Ihre Auftritte auf der MIDEM in Cannes, im Slowenischen Rundfunk in Ljubliana, auf der EXPO in Hannover und bei den Festspielen „Europäische Wochen“ fanden großen Anklang bei Publikum und Presse.

Seit 2006 tritt Karla Haltenwanger als Pianistin des Boulanger Trios auf, gemeinsam mit Birgit Erz, Violine und Ilona Kindt, Violoncello. Konzertverpflichtungen führten das Boulanger Trio zu renommierten Konzertreihen und Festivals so zum Beispiel ins Konzerthaus Berlin, der Berliner Philharmonie, zum Heidelberger Frühling, zu den Sommerlichen Musiktagen Hitzacker und in die Musikhalle Hamburg.

Die erste Einspielung mit Werken von Wolfgang Rihm, Clara Schumann und Robert Schumann wurde 2008 bei ARS Produktion veröffentlicht. Ebenfalls bei ARS ist im Mai 2009 eine CD mit Werken von Camille Saint-Saëns und Gabriel Fauré sowie der deutschen Ersteinspielung der Triowerke von Lili Boulanger erschienen.

Sara Koch gewann im Jahr 2003 als erste Künstlerin in der Kategorie Klavierpartner den Deutschen Musikwettbewerb. Gleichzeitig wurde sie in die 48. Bundesauswahl Konzerte Junger Künstler aufgenommen. Im selben Jahr erhielt sie in Berlin einen Sonderpreis der Deutschen Stiftung Musikleben und den Musikpreis 2003 der ZONTA International/Union deutscher Zonta-Clubs.
Bereits 1999 wurde die Pianistin erstmals als Stipendiatin des Deutschen Musikwettbewerbs im Duo Violine/Klavier mit ihrer Schwester Maya Koch in die Bundesauswahl Konzerte Junger Künstler aufgenommen, 2000 gewann sie den Kammermusikwettbewerb des Kulturfonds Baden.

Sara Koch studierte an der Musikhochschule Stuttgart bei Prof. Felix Gottlieb und Prof. Andrzej Ratusinski. Nach dem Diplom („mit Auszeichnung“) erhielt sie ein Frankreich-Stipendium des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD). Ein einjähriges Studium bei Prof. Bernard Ringeissen in Paris beendete sie mit dem „Premier Prix à l'Unanimité“.

Den Schwerpunkt ihrer musikalischen Arbeit bildet die Kammermusik. Zu ihren Partnern zählen Künstler wie Jermolaj Albiker, Nicolas Altstaedt, Andrej Bielow, Suyoen Kim, Maya Koch, Julian Steckel und Matthew Trusler. Sie tritt auf in Konzertreihen in Europa und Japan und ist regelmäßiger Gast bei internationalen Festivals (Rheingau, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern, Oleg-Kagan, Ay/ Frankreich, Bonner Beethovenfest u.a.).

Sara Koch begleitet zahlreiche internationale Wettbwerbe und Meisterkurse, zuletzt als offizielle Klavierpartnerin den Internationalen Joseph-Joachim-Violin-Wettbewerb Hannover, die Internationalen Konzertarbeitswochen in Goslar und die Meisterkurse der Gustav Mahler Akademie in Bozen.

Von 2004 bis 2007 war sie Lehrbeauftragte für Korrepetition an der Hochschule für Musik und Theater Hannover. Seit 2008 lehrt sie an der Robert Schumann Hochschule Düsseldorf.

Es entstanden zahlreiche Aufnahmen für SWR, WDR, NDR, Deutschlandradio. 2006 erschien ihre Debut-CD bei Ars Musici/Primavera.

Unter haltenwanger.com finden Sie ein Repertoire mit Hörbeispielen und weitere Konzertermine von Frau Haltenwanger.

Presse

General Anzeiger vom 8. Februar

„Walzer mit Ravel in Bonn“

Bonn. Klavins. Mehrfach war Karla Haltenwanger bereits zu Gast im Klavierhaus Klavins, immer wieder mit einer anderen Besetzung. Dieses Mal hatte sie mit Sara Koch eine Pianisten-Kollegin mitgebracht und ein interessantes Programm mit Werken für vier Hände oder zwei Klaviere obendrein.

Den Höhepunkt des Konzertes bildete Sergej Rachmaninows zweite Suite op. 17 für zwei Klaviere, die nicht nur im massigen ersten Satz mit seinen wuchtigen Akkordballungen eine pianistische Herausforderung darstellt, die die beiden Interpretinnen jedoch mit Bravour meisterten. Wahrlich berauschend spielten Haltenwanger und Koch auch "La Valse" von Maurice Ravel. Während der Anfang eher mulmig als mystisch geriet, steigerten sich die beiden erheblich und zündeten kontinuierlich Stufe um Stufe auf der musikalischen Eskalationsleiter - bis hin zum rauschhaften Finale.

Ein wenig idyllischer ging es in Gabriel Faurés Dolly-Suite op. 56 zu, bei dem die Koordination der beiden zuweilen zwar leicht aus dem Gleichschritt geriet, bei der sie aber mit feinsinnigem und charaktervollem Spiel bezauberten, das die Eigenheiten dieser eigenwilligen Musik in bezaubernder Weise zum Tragen brachte.

Auch Franz Schuberts eingangs gespielte f-Moll-Fantasie (D 940) gestalteten Haltenwanger und Koch mit viel Fingerspitzengefühl und Sinn für die formalen Zusammenhänge. Das Ergebnis war nicht nur schön anzuhören, es war auch ein geradezu ohrenfälliger Beweis für die Innigkeit und tiefe Durchdringung, mit der die beiden diese Musik spielten

Guido Krawinkel



Januar 2011 im Klavierhaus Klavins

Samstag, 29. Januar: Konzert der klassischen Musik

Tinatin Beruashvili spielt
Mozart und Schumann

Programm

Wolfgang Amadeus Mozart. Klaviersonate KV 282

Wolfgang Amadeus Mozart. Klaviersonate KV 576

Robert Schumann. Symphonische Etüden op.13

Vita

Tinatin Beruashvili, Pianistin, Musikpädagogin, geboren in Gori/Georgien, schloss ihr Studium am Konservatorium und an der Musikhochschule in Tbilisi/Georgien im Fach Klavier ab, setzte ihr Aufbaustudium in Fächern Klavier (bei Prof. Dr. A. L. Iocheles) und Musikpädagogik/Geschichte der Klaviermusik (bei Prof. Dr. A. D. Alekseev) am Gnessin-Institut in Moskau fort.

Seit nun 40 Jahren ist sie am heimatlichen Konservatorium in Gori als Pianistin und Leiterin des Lehrstuhls für Klavier und Musikpädagogik tätig.


Vergangene Veranstaltungen

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