Vergangene Veranstaltungen

Sehr geehrter Besucher!

Hier finden Sie laufend aktualisiert, alle vergangenen Konzert-Highlights, die wir in Bildern oder Presseartikel festhalten konnten.

Herzlichst,
Ihr Johannes Bauer


Dezember 2012 im Klavierhaus Klavins

Samstag, 8. Dezember: Jauchzet, Frohlocket

Erzählkonzert mit dem Albert Maiden Triett

 Kleiner Engel lacht schelmisch neben einem kleinen Weihnachtsbaum
Lieder und Erzählungen zur Weihnachtszeit
mit Klassischem zum Zuhören, Bekanntem zum Mitsingen und Geschichten zum Wegträumen

Ein Konzert für die ganze Familie: Kein typischer Liederabend, aber auch kein Theater. Keine Märchenstunde und auch kein Opernabend. “Irgendwie so ein bisschen von allem, und ganz anders als das, was man sonst so zu sehen und hören bekommt”, so eine Konzertbesucherin.

Eine musikalische und literarische Adventsstunde, bei der sich Lieder und Erzählungen zu einem lyrischen Reigen, einer abwechslungsreichen Winterreise verbinden, die Lustiges mit Dramatischem, Fröhliches mit Wehmütigem vereint.

Die Künstlerinnen des Albert Maiden Trietts treten mit diesem Erzählkonzert einmal mehr den Beweis an, wie viel Spaß Klassische Musik machen kann. Durch die unverkrampfte Frische der Akteurinnen springt der Funke schnell auf das Publikum über. Ein musikalisch-literarischer Abend, den Sie als Einstimmung auf die Adventszeit nicht verpassen sollten.

Also: „Kommet, Ihr Hirten, ihr Männer und Frauen!“ Und Kinder natürlich auch.


Lieder u.a. von Hugo Wolf, Max Reger, Robert Schumann, Texte von u.a. Reiner Maria Rilke, Joachim Ringelnatz, Wolfgang Koeppen, Legenden und Erzählungen so wie Weihnachtslieder zum Mitsingen.

Charlotte-Maria Brückner – Mezzosopran
Andrea Kramer-Rodermund – Klavier
Nike Roos – Erzählung, Rezitation

Nähere Informationen zum Triett finden Sie auf der Website albertmaidentriett.de/ueber_uns.



November 2012 im Klavierhaus Klavins

Mittwoch, 28. November: Kammerkonzert

Musik für Solisten und Klavier mit dem Ausbildungsmusikkorps Der Bundeswehr

 Plakatmotiv zum Konzert
Musikstudenten in Uniform

Studierende der Robert Schumann Hochschule für Musik in Düsseldorf / Angehörige des Ausbildungsmusikkorps der Bundeswehr präsentieren Werke von der Klassik bis zur Moderne.

Es werden Werke für Horn und Klavier sowie Kammermusik für Hornensemble zu hören sein.

Das Ausbildungsmusikkorps der Bundeswehr ist die zentrale Ausbildungsstätte des Militärmusikdienstes der Bundeswehr. Hier werden bis zu 160 junge Musikerinnen und Musiker in vier Jahren zum professionellen Orchestermusiker/In ausgebildet. Seit nunmehr über 30 Jahren findet diese Ausbildung in enger Zusammenarbeit mit der Robert Schumann Hochschule für Musik Düsseldorf statt. Im dritten und vierten Ausbildungsjahr studieren die angehenden Militärmusiker im Bachelor-Studiengang Musik und werden somit optimal und von namhaften Professoren/Innen und Dozenten/Innen auf ihre spätere Tätigkeit als Berufsmusiker vorbereitet.

Nähere Informationen zum Ausbildungsmusikkorps finden Sie auf der Website der Bundeswehr militaermusik.bundeswehr.de.



November 2012 im Klavierhaus Klavins

Freitag, 23. November: Rosa geht weg!

Die ganze Story – Theater, Klavier, Chanson

 Melitta Bubalo und Simone Silberzahn

Rosa Meier hat Urlaub und will verreisen. Sie ist gut vorbereitet.

Der Regenschirm passt zum Schlafsack. Selbst ihr Koffer beweist allen, dass sie sich auf eine wirklich grosse Reise begibt. Dieser Urlaub wird ein Erfolg! Das muss er auch, denn nach Hause kann sie nicht. Dort wartet der Tod und eine Vitrine, die sie anglotzt.

Jetzt ist sie im Bahnhofscafé, und schon bald wird deutlich, daß sie im Grunde überhaupt nicht weiß, wo die Reise hingehen soll. Das will sich Rosa nicht eingestehen. Sie lenkt sich ab mit uralten Geschichten und irrsinnigen Vorsätzen.

Die Zeit vergeht. Rosa fühlt sich zunehmend unwohler. Sie sucht Rettung im Gepäck, findet sie aber überraschend in der merkwürdigen Pianistin, die sich in ihre Reiseplanungen einzumischen beginnt. Von dieser schutzengelhaften Person geleitet, begibt sich Rosa auf eine unerwartete Abenteuerreise.

Sie begegnet unter anderem ihrem ersten Rosenkavalier und erlebt den kindlichen Stolz eines Indianer-Häuptlings.

Sie darf singen, lachen und verrückte Dinge machen, sogar fliegen!

Und auf dem Gipfel ihres spektakulären Tripps spürt sie endlich wieder, daß sie lebt.

Eine wahre Geschichte vom Abhauen und Ankommen.


Spritziges Schauspiel, feine und freche Lieder sowie dynamisches Klavierspiel sorgen für einen exquisiten Theatergenuss.

95 abwechslungsreiche und spannende Minuten zwischen banger Hoffnung und glücklichem Höhenflug.

Chansontheater

Schauspiel: Simone Silberzahn
Am Piano: Melitta Bubalo

Nähere Informationen zum Duo finden Sie auf der Website chansontheater.de.



November 2012 im Klavierhaus Klavins

Donnerstag, 22. November: PIANO-PIANO Jazzpiano

Teil 3: Ratko Delorko – A tribute to George Gershwin

 Ratko Delorko


Das Abschlusskonzert der Jazz-Konzertreihe PIANO-PIANO des Vereins Jazzin’Bonn.

Nähere Informationen zum Pianisten finden Sie auf der Website delorko.com.



November 2012 im Klavierhaus Klavins

Freitag, 16. November: Klavierduo Bonum

Marielen Laufenberg-Simmler und Richard Klemm

Seit 2008 haben sich die Pianisten Marielen Laufenberg-Simmler (Bochum) und Richard Klemm (Bonn) zum Klavierduo Bonum (lateinisch: Gutes) zusammengetan, um die reichhaltige Literatur für Klavier zu vier Händen zu studieren und vorzutragen. Der Name Bonum deutet an, dass das Duo gern Gutes tut, indem es für gute Zwecke konzertiert, aber auch, dass sich beide Partner um höchste musikalische Qualität bemühen. Man mag in dem Namen Bonum auch zwei Bestandteile der Wohnorte Bonn und Bochum erkennen. Das Repertoire umfasst klassische Werke von Mozart, Schubert, Brahms, Dvorak, Grieg, Debussy, Fauré, Moszkowski u.a.. Wir haben große Freude am Musizieren, ist das nicht etwas Gutes? BONUM?

 Klavierduo Bonum
Marielen Laufenberg-Simmler, Klavier und Richard Klemm, Klavier

Wir spielen ein nicht alltägliches Programm

Johann Sebastian Bach. Contrapunctus I-IV aus der Kunst der Fuge (ca. 1750)
Hierfür gibt es eine Reihe von Bearbeitungen für verschiedene Instrumentalgruppen, aber keine Noten für Klavierduo; wir spielen aus Noten, die wir selbst nach dem Bachschen Urtext erstellt haben. Sie können diese Version nur von uns hören!

Fanny Hensel. Drei Stücke für vier Hände
Zu Lebzeiten von Fanny Hensel (1805-1847), der älteren Schwester von Felix Mendelssohn Bartholdy, war es Frauen praktisch unmöglich, als Musiker an die Öffentlichkeit zu treten, geschweige denn eigene Kompositionen zu veröffentlichen. Die uns vorliegenden Noten wurden 1990 gedruckt.

George Bizet. Jeux d’enfants (Kinderspiele)
Zwölf Stücke, die verschiedene Kinderspiele musikalisch illustrieren. Die Stücke sind von der unverwechselbaren Frische und Spritzigkeit, die typisch für den Komponisten der Oper Carmen ist.

Franz Schubert. Fantasie f-moll, op.103

Unter klavierduo-bonum.de finden Sie Termine und einiges mehr…



November 2012 im Klavierhaus Klavins

Freitag, 9. November: Goldbergvariationen

Roland Vossebrecker spielt Johann Sebastian Bach

 Konzertplakat





Der Bergisch Gladbacher Komponist und Pianist Roland Vossebrecker stellt in diesem Konzertprogramm Bachs „Goldbergvariationen“ in den Mittelpunkt, nach seiner Überzeugung das bedeutendste Klavierwerk überhaupt!

Warum er dieser Meinung ist, wird er in seiner Einführung in das Konzert erläutern. Daneben wird er außerdem seine eigene neue Klavierkomposition „Adagio (2012)“ vorstellen.

Programm

Einführung

Roland Vossebrecker. Adagio für Klavier (2012)

~ Pause ~

Johann Sebastian Bach. Goldbergvariationen BWV 988

Nähere Informationen über den Abend finden Sie im Wikipedia-Eintrag de.wikipedia.org/wiki/Roland_Vossebrecker.



November 2012 im Klavierhaus Klavins

Sonntag, 4. November: Duo OboePiano

Yvonne Schabarum und Johannes Freiburg interpretieren Moderne Klassiker


Programm

 Yvonne Schabarum und Johannes Freiburg Yvonne Schabarum, Oboe; Johannes Freiburg, Klavier

Robert Schumann. 1810–1856
3 Romanzen op.94
1. Nicht schnell
2. Einfach innig
3. Nicht schnell

Edvard Grieg. 1843–1907
6 Lyrische Stücke op.43
1. Schmetterling
2. Einsamer Wanderer
3. In der Heimat
4. Vöglein
5. Erotik
6. An den Frühling

Nino Rota. 1911–1979
Elegia

Gabriel Fauré. 1845–1924
Sicilienne op.78

~ Pause ~

Benjamin Godard. 1849–1895
Légende Pastorale. Andante quasi adagio, op.138

Edmund Rubbra. 1901–1986
Sonate in c-moll, op.100
1. Con moto
2. Elegy
3. Presto

Ratko Delorko. 1959*
Zeitklang
1. Bewegung
2. Fortgang
3. Bedrohung
4. Zuversicht
5. Eispalast
6. Tanzende Wasser
7. Saitenwind
8. Der Zauberer
9. Frühzeit
10. Erneuerung

Eugène Bozza. 1905–1991
Fantasie pastorale


Duo OboePiano

Das Duo OboePiano widmet sich in beständiger Zusammenarbeit der Pflege des bekannten und weniger bekannten Repertoires für Oboe und Klavier. Die dabei entstehenden Programme sind ebenso reizvoll wie ungewöhnlich. Resonanz bei Publikum und Presse bestätigt darüber hinaus das Konzept des Duos und geben Ansporn, die Zusammenarbeit und Kreativität immer weiter zu vertiefen.


Nähere Informationen zu dem Künstleduo finden Sie auf der Website oboepiano.de.



November 2012 im Klavierhaus Klavins

Samstag, 3. November: Herztöne

Ensemble Tityre entführt in musikalisch–literarische Welten

 Ensemble Tityre mit Buch

Bach komponierte seine Goldbergvariationen als Medizin gegen die Schmerzen seines Auftraggebers. Sie sollen geholfen haben. Musik als Heilmittel für Seele, Kopf und Herz.

Das Ensemble Tityre hat diesen Gedanken aufgenommen und entwickelte ein Programm aus ihm: „Herztöne“. Mit Chansons und Instrumentalmusik im Caféhausstil und humoristischen Texten wird das Publikum in ein Wechselbad der Gefühle versetzt.

Schwelgte man eben noch in den Melodien eines Theobald Böhm oder eines Friedrich Holländer, holen einen die Lebensweisheiten eines Ernst Jandl oder eines Robert Gernhardt wieder auf den Boden der Alltagsfragen: Ob der Trotz von Ottos Mops oder Gernhardts Betrachtungen zum Thema „Älterwerden“, nichts scheint der Dichtung zu schade.

Aber es werden auch stillere Töne angeschlagen: Kästners „Sachliche Romanze“, Mascha Kalékos „Kurzer Epilog“ oder Ringelnatz’ „Und auf einmal steht es neben Dir“ setzen einen melancholischen Kontrapunkt zum Witz der Ironiker unter den Dichtenden.

Das Versöhnliche entsteht in der Vermählung beider Elemente.


Programm

Joachim Ringelnatz. 1883–1934. Ein Nagel

Ferdinand Büchner. 1825–1912. Nr.8 aus: Duos op.65 (Flöte, Oboe und Klavier)

Joachim Ringelnatz. Die Pellka

Ferdinand Büchner. Nr.7 aus: Duos op.65 (Flöte, Oboe und Klavier)

Joachim Ringelnatz. Gedicht in Bi-Sprache

Theobald Böhm. 1794–1881
Duo nach Felix Mendelssohn Bartholdy
Allegretto (Flöte, Oboe und Klavier)

Joachim Ringelnatz. Ich hab dich so lieb

Georges Bizet. 1838–1875. Entr´acte aus „Carmen“ (Flöte und Klavier)

Friedrich Rückert. 1788–1866. Böser Wunsch aus Liebe

Carl Maria von Weber. 1786–1826. Allegretto aus: Sonate für Flöte und Klavier op.10 nr.5

Moro Al. Vagabunden der Liebe

Madeleine Dring. 1923–1977. Italian Dance (Oboe und Klavier)

Harry Rowohlt. Herr Lehmann

Enrico Santucci. Brazilian Thing

Lotar Olias / Kurt Schwabach. Ich möchte mal…

Robert Gernhardt. 1937–2007. Selbstportrait/Begegnung

Emil Kronke. 1865–1938. Walzer aus: Deux Papillons (Flöte, Oboe und Klavier)

Jochen Breuer. 1925–2012. Du hast mir bis zuletzt… (Text: Mascha Kaleko)

Georg Kreisler. 1922–2011. Ein herrliches Weib

~ Pause ~

Anselme Vinée. 1847–1921. Romance

Erich Kästner. 1899–1974. In der Seitenstraße

Anselme Vinée. Intermezzo aus: Trio für Flöte, Oboe und Klavier

Erich Kästner. Sachliche Romanze

Theobald Böhm.
Duo nach Felix Mendelssohn Bartholdy
Allegro agitato (Flöte, Oboe und Klavier)

Joachim Ringelnatz. Und auf einmal steht es neben Dir

Camille Saint-Saens. 1835–1921. Allegretto aus der Sonate für Oboe und Klavier

Joachim Ringelnatz. Ein männlicher Briefmark…

Franz Schubert. 1797–1828. Ständchen (bearbeitet für Altflöte und Klavier)

Joachim Ringelnatz. Kuttel Daddeldu erzählt den Kindern das Märchen von Rotkäppchen und dem Wolf

Madeleine Dring. Allegro giocoso aus: Trio für Flöte, Oboe und Klavier

Ernst Jandl. 1925–2000. Ottos Mops hopst

Ferdinand Büchner. Nr.4 aus: Duos op.65 (Flöte, Oboe und Klavier)

Günter Neumann. 1913–1972. Ein Neandertaler

Robert Gernhardt. Gelungener Abend

Anselme Vinée. Villanelle aus: Trio für Flöte, Oboe und Klavier

Heino Gaze. 1908–1967. Egon


Über das Ensemble

Das Ensemble Tityre - nach einem Flöte spielenden griechischen Hirten benannt - war ursprünglich ein Duo: Annette Hermeling (Flöte) und Bettina Pfeiffer (Klavier) treten seit 1994 zusammen auf.

1997 kamen eine Oboistin und eine freie Autorin und Sprecherin hinzu, und es wurde die Idee aus der Taufe gehoben, Worte und Musik zu einem Thema als Zwiegespräch an einem Konzertabend miteinander zu verschmelzen - ein einzigartiges Hörerlebnis für das Publikum.

Seit 2007 hat die Schauspielerin, Synchronsprecherin und Sängerin Katja Geist die Rolle der Sprecherin des Ensembles übernommen.

Seit Januar 2011 bereichert die Oboistin Katharina Apel-Scholl mit ihrem Spiel das Ensemble.


Im Rahmen des Rheinischen Lesefestes Käpt’n Book werden von der Stadt Bonn über zwei Wochen lang Lesefeste, Theaterspiele und musikalisch-literarische Veranstaltungen angeboten.
Das Ensemble Tityre ist dabei mit drei verschiedenen Programmen vertreten. Schauen Sie sich die vielfältigen Veranstaltungen für Kinder und Familien an, auf der Veranstaltungsseite von: kaeptnbook-lesefest.de.

Nähere Informationen zum Ensemble finden Sie auf der Website ensembletityre.de/tityre/ensemble.html.



Oktober 2012 im Klavierhaus Klavins

Sonntag, 28. Oktober: All Liszt

Liszt-Klavierabend mit Akane Tanaka

 Akane Tanaka

Programm

Anne’es de Pe’lerinage Deuxie’me Anne’e “Italie”
Sonetto 47 del Petrarca
Sonetto 104 del Petrarca
Sonetto 123 del Petrarca

Premie‘re valse oublie’e nr.1 Cis-Dur

Polonaise nr.2 E-Dur

aus “Trois e’tudes de concert” nr.3 Es-Dur “Un sospiro”

aus “Grosse Etüden von Paganini” nr.3 gis-moll „La Campanella“

aus Valse – Impromptu

aus “Soire’es de Vienne” Valse nr.8 – ca’pris Fr. Schubert nr.8 D-Dur

Consolation nr.3 Des-Dur

Der Tanz in der Dorfschenke “Mephisto-Walzer” nr.1



Oktober 2012 im Klavierhaus Klavins

Samstag, 27. Oktober: Beethoven & Brahms

Daniel Höhr spielt Brahms und Beethoven

 Daniel Höhr bei Beethoven




Programm

Johannes Brahms. 1833–1897
Balladen op.10
Drei Intermezzi op.117

~ Pause ~

Ludwig van Beethoven. 1770–1827
Sonate nr.17 d-moll op.31 nr.2 (“Der Sturm”)


Nähere Informationen zum Pianisten finden Sie auf der Website danielhoehr.de.



Oktober 2012 im Klavierhaus Klavins

Donnerstag, 25. Oktober: PIANO-PIANO Jazzpiano

Teil 2: Stefan Ulbricht – Boogie & Blues an 2 Flügeln (mit Jan Luley)

 Stefan Ulbricht


Das zweite von drei Jazz-Konzerten der Reihe PIANO-PIANO des Vereins Jazzin’Bonn.




Nähere Informationen zu den Pianisten finden Sie auf der Website boogie4ever.de, oder hier: luleymusic.de oder zum Veranstalter hier: jazzinbonn-ev.de.



Oktober 2012 im Klavierhaus Klavins

Samstag, 6. Oktober: Die mit der Liebe!

Premiere mit Melitta Bubalo und Florian Stadler

 Melitta Bubalo und Florian Stadler

Programm

Ein Konzert voller Abgründe, Sehnsüchte und dem ganz normalen Wahnsinn zwischen Frau und Mann.

Melitta Bubalo und Florian Stadler begeben sich als zwei individuelle und kraftvolle Musiker auf eine unverblümt offene Reise in die Hinterzimmer der Liebe.

Mit Klavier, Akkordeon, Stimme und Spielereien flirten und verachten sie, berühren und betrachten sie, verlangen und reflektieren sie.

In allem steckt die Hoffnung, wenigstens am Ende ein bißchen klüger zu sein.

„Du… !? Wie geht Liebe?“
„Weiß ich auch nicht. Aber wir können ja zusammen suchen.“

Nähere Informationen zum Duo finden Sie auf der Website melittabubalo.de.



September 2012 im Klavierhaus Klavins

Samstag, 15. September: Operetten-Rendezvous mit dem Charme Wiener Melodien

Ein musikalisches Potpourri der schönsten Werke weltberühmter Komponisten, wie Johann Strauß, Robert Stolz, Franz Lehar, Nico Dostal uvm.

 Melanie Gobbo in Abendkleid auf einer großzügigen Marmortreppe

Präsentiert von:
Melanie Gobbo (Sopran) und Melissa Pawlik (Piano)

Die jungen, hochkarätigen Künstler, mit über Deutschland weit hinausgehenden Erfolgen, werden das Publikum mit einem außergewöhnlichen Streifzug der Operette und Wiener Melodien überraschen. So sind „Kaiserwalzer“, „Radetzky-Marsch“ und traditionelle Wiener Melodien wie „Wien, Wien, nur Du allein“, „Wiener Blut“ ebenso vertreten, wie herausragende solistische Gesangseinlagen aus unvergänglichen Melodien. Kompositionen wie „Ich bin verliebt“, „Ich küss’ genau so gut wie Tangolita“, „Einmal möcht’ ich was Närrisches tun“, „Zwei Herzen im Dreivierteltakt“, „Spiel auf deiner Geige, Zigeuner“, „Wer will heut’ Nacht mein Liebster sein?“ und viele, viele andere, werden zum Träumen, Lachen, Klatschen und vielleicht sogar ein Anlass zum Mitsingen sein.

Fiel leider aus!

Sopranistin Melanie Gobbo, nicht nur für ihre gesanglichen, sondern auch schauspielerischen und tänzerischen Fähigkeiten bekannt, führt stimmlich exzellent und mit der nötigen Spur Humor durch das Programm.

Gemeinsam mit ihrer Pianistin Melissa Pawlik verwöhnen sie das Publikum mit einer äußerst harmonischen Kombination zweier absoluter Klassiker. Mit viel Charme und Esprit, Temperament und Romantik, führt das sympathische Ensemble sein Publikum in eine Welt bunter Melodien.




 Wappen des Ausbildungsmusikkorps

Juli 2012 im Klavierhaus Klavins

Mittwoch, 11. Juli: Musik für Solisten und Klavier
Musikstudenten in Uniform

Kammerkonzert mit Solisten des Ausbildungsmusikkorps der Bundeswehr

 Ausbildungsmusikkorps der Bundeswehr Ausbildungsmusikkorps der Bundeswehr

An diesem Abend werden unter anderem Werke für Klarinette und Klavier, sowie für Oboe und Klavier von Eugène Bozza, Ralph Vaughan Williams, Louis Spohr und Carl Maria von Weber zu hören sein.

Das Ausbildungsmusikkorps der Bundeswehr ist die zentrale Ausbildungsstätte des Militärmusikdienstes der Bundeswehr. Hier werden bis zu 160 junge Musikerinnen und Musiker in vier Jahren zum professionellen Orchestermusiker/In ausgebildet.

Seit nunmehr über 30 Jahren findet diese Ausbildung in enger Zusammenarbeit mit der Robert-Schumann-Hochschule für Musik Düsseldorf statt.

Im dritten und vierten Ausbildungsjahr studieren die angehenden Militärmusiker im Bachelor-Studiengang Musik und werden somit optimal und von namhaften Professoren/Innen und Dozenten/Innen auf ihre spätere Tätigkeit als Berufsmusiker vorbereitet.

Programm

Feldwebel Verena Stremme
Henrik Bernhard Crusell — Introduktion und Variationen über ein schwedisches Volkslied für Klarinette und Orchester

Feldwebel Anna Baltes
Eugène Bozza — Fantaisie Italienne

Feldwebel Alexander Größler
Carl Maria von Weber — Grand Duo Concertant. Andante con moto Rondo

~ Pause ~

Feldwebel Carina Miehe
Ralph Vaughan Williams — Konzert für Oboe und Streicher. Rondo Pastorale. Minuet und Musette Finale

Feldwebel Steffen Weiss
Louis Spohr — Konzert Nr.1 für Klarinette und Orchester. Allegro

Feldwebel Michael Baust
Gioacchino Rossini — Konzert für Trompete. Introduktion, Thema und Variationen für Klarinette und Orchester

Klavierbegleitung: Thomas Möller und Maki Hayashida

Nähere Informationen über die Ausbildung erhalten sie am Abend oder über ausbildungsmusikkorps.de.



Juni 2012 im Klavierhaus Klavins

Sonntag, 17. Juni: Das Cello und sein Freund

Die Geschichte vom Kazoo

 Piccolino Kazoo

Das Kazoo, eigentlich gar kein „richtiges“ Instrument, trifft eines Tages ein Cello, das sich auf einen großen Wettbewerb vorbereitet. Das Cello lässt sich vom Kazoo bewundern und zum Wettbewerb begleiten. Als sich überraschend herausstellt, dass es sich um einen Wettbewerb nur für Ensembles handelt, tun Cello und Kazoo sich zusammen und gewinnen, dank der Außergewöhnlichkeit des Kazoos, den ersten Preis.

Mit diesem Konzert wird die Kammermusikfassung des Werkes „Concerto for Kazoo and famous Cellist“ des Amerikaners Justin Locke realisiert, in der Besetzung für Kazoo, Cello, Erzähler und Klavier. Hier beteiligt sich das Publikum als Kazoo-Ensemble und lernt praktisch nebenbei einige bekannte Werke und deren berühmte Komponisten kennen. Von Locke stammen verschiedene Familienkonzert-taugliche Werke wie das bekannte „Peter gegen den Wolf“.

Für Kinder ab 6 Jahren.

Mitwirkende

Henrike Heider – Cello, Annette Müller – Klavier, Wolfgang Pohl – Erzähler

Unter kinder-ins-konzert.de/piccolino finden Sie weitere Infos über die Mitmach-Konzertreihe für Kinder.

 Wappen des Ausbildungsmusikkorps

Juni 2012 im Klavierhaus Klavins

Donnerstag, 14. Juni: Klarinettenabend
Musikstudenten in Uniform

Kammerkonzert mit Solisten des Ausbildungsmusikkorps der Bundeswehr

 Ausbildungsmusikkorps der Bundeswehr Ausbildungsmusikkorps der Bundeswehr

An diesem Abend werden Werke für Klarinette und Klavier unter Anderem von Louis Spohr, Aaron Copland und Giuseppe Verdi zu hören sein.

Das Ausbildungsmusikkorps der Bundeswehr ist die zentrale Ausbildungsstätte des Militärmusikdienstes der Bundeswehr. Hier werden bis zu 160 junge Musikerinnen und Musiker in vier Jahren zum professionellen Orchestermusiker/In ausgebildet.

Seit nunmehr über 30 Jahren findet diese Ausbildung in enger Zusammenarbeit mit der Robert-Schumann-Hochschule für Musik Düsseldorf statt. Hier studieren die angehenden Militärmusiker und werden somit optimal und von namhaften Professoren und Dozenten auf ihre spätere Tätigkeit vorbereitet.

Die Solisten des Abends werden im Sommer ihre musikfachliche Abschlussprüfung ablegen und die Ausbildung beenden.

Nähere Informationen über die Ausbildung erhalten sie am Abend oder über ausbildungsmusikkorps.de.



Juni 2012 im Klavierhaus Klavins

Sonntag, 3. Juni: Ensemble Quatuor
Konzert mit dem Ensemble Quatuor und dem Sprecher Moritz Führmann

 Ensemble Quatuor

Programm

Wolfgang Amadeus Mozart. Trio in Es „Kegelstatt Trio“ KV 498 für Klavier, Klarinette und Violoncello

Tatjana Komarova. „Kalenderblätter“. Für Klarinette, Violine, Violoncello und Piano

Arnold Schönberg. „Verklärte Nacht“ op.4 für Violine, Violoncello und Klavier
Bearbeitung: Eduard Steuermann



 Wappen des Ausbildungsmusikkorps

Mai 2012 im Klavierhaus Klavins

Mittwoch, 9. Mai: Musik für Oboe – Musik für Trompete
Junge Künstler in Uniform stellen sich vor

Kammerkonzert mit Solisten des Ausbildungsmusikkorps der Bundeswehr

Das Ausbildungsmusikkorps der Bundeswehr ist die zentrale Ausbildungsstätte des Militärmusikdienstes der Bundeswehr. Hier werden bis zu 160 junge Musikerinnen und Musiker in vier Jahren zum professionellen Orchestermusiker/In ausgebildet.

Seit nunmehr über 30 Jahren findet diese Ausbildung in enger Zusammenarbeit mit der Robert-Schumann-Hochschule für Musik Düsseldorf statt. Hier studieren die angehenden Militärmusiker und werden somit optimal und von namhaften Professoren und Dozenten auf ihre spätere Tätigkeit vorbereitet.

Die Solisten des Abends werden im Sommer ihre musikfachliche Abschlussprüfung ablegen und die Ausbildung beenden.

 Ausbildungsmusikkorps der Bundeswehr Ausbildungsmusikkorps der Bundeswehr

Programm

Feldwebel Nikola Volk
Francesco Antonio Rosetti — Konzert für Oboe und Kammerorchester C-Dur

Feldwebel Carina Miehe
Anton Reicha — Scene für Englischhorn und Orchester (1811)

Feldwebel Sven Haas
Kuzimierz Serocki — Sonatine für Posaune und Klavier

Feldwebel Dennis Borchers
Oskar Böhme — Trompetenkonzert f-moll op 18

~ Pause ~

Feldwebel Carsten Winter
Georg Friedrich Händel — Konzert für Oboe g-moll (HWV 287)

Feldwebel Florian Bayer
Alexander Goedicke — Konzert für Trompete

Feldwebel Alexander Albiez
Alexander Arutjunjan — Konzert für Trompete

Klavierbegleitung: Kazuyuki Ogimoto und Maya Hayashida

Nähere Informationen über die Ausbildung erhalten sie am Abend oder über ausbildungsmusikkorps.de.



Mai 2012 im Klavierhaus Klavins

Donnerstag, 3. Mai: Solojazzpiano
Eigenkompositionen und Bearbeitungen von Jazzstandards

Von Martin Sasse

 Martin Sasse

Martin Sasse, geb. 1968 in Hamm / Westfalen, wohnhaft in Köln, ist seit ca. 20 Jahren einer der gefragtesten Jazzpianisten Deutschlands.

Seine CD-Veröffentlichungen bekommen seit Jahren weltweit beste Kritiken und sind in amerikanischen und japanischen Radio-Playlists regelmäßig ganz oben vertreten. Neben zahlreichen Clubtourneen, Festivalauftritten, TV- und Rundfunkproduktionen gab er 2008 ein Konzert im Rahmen des größten Klavierfestivals der Welt, dem Klavierfestival Ruhr in der Jahrhunderthalle Bochum und tourte in demselben Jahr mit dem ehemaligen Miles Davis Drummer Al Foster und dessen Band durch Europa.

Sasse konzertiert(e) mit zahlreichen, renommierten Jazz-Größen, u.a. den New York Voices, Peter Bernstein, Vincent Herring, Jimmy Cobb, Dick Oatts, Charlie Mariano, Billy Cobham, Hiram Bullock Band, Tommy Emmanuel, Roberta Gambarini, Tierney Sutton Quartett, Janis Siegel, Till Brönner, Nils Landgren, Tom Gäbel, Dusko Gojkovich, Steve Grossman, Dennis Mackrel, Philip Catherine, Lee Konitz, u.v.a.

Für seine letzte CD-Veröffentlichung Good Times bekam er den Preis der deutschen Schallplattenkritik 4/2010.

2010 war Martin Sasse auf dem renommiertesten Solopiano-Festival Europas zu hören, dem Lucerne-Festival Piano Off-Stage.

2011 trat er erneut mit seinem Trio im Rahmen des Klavierfestival Ruhr auf.

Im selben Jahr tourte er mit Pop-Ikone Sting und den Bochumer Symphonikern durch Deutschland und der Schweiz (u.a. auf dem Jazzfestival Montreux)

Martin Sasse studierte klassisches Klavier in Essen (Folkwanghochschule) und Jazzpiano an der Musikhochschule in Köln, war Mitglied im Bundesjugendjazzorchester. Er war 10 Jahre Lehrbeauftragter für Jazzpiano an der Johannes Gutenberg Universität Mainz, z.Zt. lehrt er an der Robert Schumann Hochschule Düsseldorf.

Unter martinsasse.de finden Sie weitere Infos über den Künstler.



April 2012 im Klavierhaus Klavins

Sonntag, 29. April: Klassisches Klavierduo
Konzert für zwei Klaviere

Mit dem Klavierduo Claudia Hölbling und Christian Strauß

 Claudia Hölbling und Christian Strauß

Programm

Richard Wagner. 1813–1883 / Max Reger. 1873–1916
„Tannhäuser-Ouverture“

Franz Liszt. 1811–1886
„Concerto pathetique“

Paul Dukas. 1865–1935
„L’Apprenti Sorcier“ („Der Zauberlehrling“)

~ Pause ~

Frédéric Chopin. 1810–1849
Rondo in C-Dur

Maurice Ravel. 1875–1937
„La Valse“

Piotr Tschaikowsky. 1840–1893 / Nicolas Economu. 1953–1993
„Nußknacker-Suite“


Vitae

 Claudia Hölbling und Christian Strauß
Claudia Hölbling und Christian Strauß

Claudia Hölbling und Christian Strauß musizieren seit fast drei Jahren an zwei Klavieren miteinander. Sie konzertieren im In- und Ausland in Konzerthäusern und bei Musikfestivals. Außerdem gewannen sie beim „Internationalen Grieg-Wettbewerb“ in Oslo den 1. Preis (2010), beim „1. internationalen Albert Mamriev Wettbewerb“ in Braunschweig einen Sonderpreis (2011) und den 2. Preis beim „Internationalen Chopin-Wettbewerb“ in Rom (2011).

Künstlerische Anregungen bekommen sie von der berühmten russischen Pianistin Lilya Zilberstein (Hamburg), der Klavierduopartnerin von Martha Argerich.

Unter claudia-hoelbling.de und konzertpianist-strauss.de finden Sie weitere Infos über das Duo.



April 2012 im Klavierhaus Klavins

Sonntag, 22. April: In der Bar zum Krokodil
Eine musikalische Revue mit Marco Parrino

Am Klavier wird Marco Parrino von Tobias Krampen begleitet

In der musikalischen Revue In der Bar zum Krokodil singt, tanzt und spielt sich Marco Parrino durch die musikalischen Höhen und Tiefen der 20er bis 40er Jahre in Deutschland.
Aus den Schlagern, Arien und Couplets von Hollaender, Léhar, Weill, den Comedian Harmonists und deren Zeitgenossen entwickelt sich ein Kaleidoskop spannender Geschichten und Gesellschafttableaus – voll prickelnder Erotik, exotischer Couleurs, deftiger Sozialkritik und einer Extra Portion Humor.


Vitae

 In der Bar zum Krokodil
In der Bar zum Krokodil
Marco Parrino, Tenor
studierte Gesang, Tanz und Schauspiel an der Musikhochschule Mannheim sowie am Bird College of performing arts in London.

Während seiner Theaterlaufbahn war er in diversen Musicals, Opern und Operetten, Kleinkunstprogrammen sowie in konzertanten Produktionen u.a. am Landestheater Innsbruck, Nationaltheater Mannheim, Capitol und Casablanca Mannheim, Theater der Stadt Bonn, Theater Trier und Schlossfestspiele Ettlingen zu sehen.

Seine musikalische Bandbreite reicht von den Oratorien Bachs und Händels über Operette und Musical bis zum Chanson.
Seine große Leidenschaft gilt dem deutschsprachigen Repertoire der 20er bis 40er Jahre.
Die unvergesslichen Melodien von Weill, Hollaender, Léhar, Mackeben und vielen anderen wurden von ihm bereits in zahlreichen Bühnenproduktionen interpretiert.

Im Dezember 2010 feierte sein neues Programm „In der Bar zum Krokodil“ Premiere.

Tobias Krampen, Klavier

studierte zunächst Klavier bei Prof. Heidi Koehler, bevor er an der McGill University in Montréal den „Artist Diploma“ -Studiengang für Klaviersolo und Kammermusik absolvierte.
Es schloss sich ein Studium für Liedbegleitung an der Hochschule für Musik Köln sowie das Konzertexamen Lied-Duo in der Meisterklasse von Prof. Irwin Gage in Saarbrücken an.
Tobias Krampen ist Stipendiat des Richard Wagner Verbandes Köln und war Preisträger zahlreicher Wettbewerbe (u.a Deutscher Musikratwettbewerb)
Ihm wurde außerdem der „Schubertpreis 2007“ der Deutschen Schubertgesellschaft e.V. verliehen.
Tobias Krampen ist Dozent für Liedgestaltung an der Hochschule für Musik Köln.



April 2012 im Klavierhaus Klavins

Freitag, 20. April: the duo

Zwei Männer ein Ziel – Jazz mit Stimme

 Norbert Gottschalk und Frank Haunschild Norbert Gottschalk und Frank Haunschild

Die Stimme hat einen Namen: Norbert Gottschalk, Jazzsänger, Trompeter und Gitarrist. Im feinen inneren Zirkel der deutschen Jazzgemeinde längst kein Unbekannter mehr, und auch im Ausland inzwischen geadelt.

Gottschalks erste CD erschien schon 1988, seither ist der Mann mit der hohen Stirn ein gefragter Musiker. Jetzt hat sich Gottschalk erneut mit dem Jazz-Gitarristen Frank Haunschild zusammengetan, um mit sparsamen Mitteln optimale Musik zu zaubern. Das Ergebnis heißt „Bridges“ und ist ein Jazz-Album, das vor allem Freunde sentimentaler und warmer Klänge begeistern dürfte.

Es ist schon eine spannende Verbindung, die diese beiden da eingehen: Hier die meist in hohen Lagen arbeitende Stimme Gottschalks (der zudem auch zur Trompete und Nylonstring-Gitarre greift), dort die tänzerische Gitarre Haunschilds. Das hat nicht nur seinen eigenen Charme, es hat auch eine spürbare Tiefe und vor allem viel Gefühl. So etwa bei der Adaption des James-Taylor-Songs „Another Day“, aber auch bei den Songs mit lateinamerikanischem Einschlag. Der Jobim-Klassiker „One Note Samba“, der aus irgendeinem Grunde in jüngster Zeit auf keiner neuen Jazz-CD fehlt, bekommt solch eine Portion Feuer – dass selbst Freunde des klassischen Bossa Nova vor Freude jauchzen möchten.

„Bridges“ ist das zweite Album, das Gottschalk und Haunschild gemeinsam eingespielt haben. Der Verdacht, deshalb in Routine zu verfallen, ist indes unbegründet. „Bridges“ ist ein glänzend ausbalanciertes Album, aber es ist auch eine Platte mit Herz. Ein intimes Album, im besten Sinne des Wortes. Es ist zudem ein Beweis dafür, wie wenig Begriffe wie Jazz, Pop oder Folk in Wahrheit aussagen und wie erfrischend es klingen kann, wenn man sich auf hohem Niveau über die Grenzen solcher Begriffe hinwegsetzen kann.

Uwe Neesemann, Lübecker Nachrichten

Unter theduo.de finden Sie weitere Infos über das Künstlerduo.



März 2012 im Klavierhaus Klavins

Sonntag, 25. März: Musica Bellissima

Marta Arbonés und Rosario Caselles mit Werken von…

 Marta Arbonés und Rosario Caselles Marta Arbonés, Soprano und Rosario Caselles, Gitarre

Enrico Toselli
Paolo Tosti
Teodore Cottrau
Giacomo Puccini
Luigi Arditi
Francisco Tàrrega
und mehr…

Unter arbonescaselles.com finden Sie weitere Infos über das Künstlerduo.



März 2012 im Klavierhaus Klavins

Samstag, 17. März: Winterreise
Ein Cyclus von Liedern von Wilhelm Müller

Für eine Singstimme mit Begleitung des Pianoforte komponiert von Franz Schubert, op.89 (D 911)

 Nicole Ferrein und Micheal Veltman
Nicole Ferrein und Micheal Veltman

„Schubert wurde durch einige Zeit düster gestimmt und schien angegriffen. Auf meine Frage, was in ihm vorgehe, sagte er nur, ‚Nun, ihr werdet es bald hören und begreifen.’ Eines Tages sagte er zu mir, ‚Komme heute zu Schober, ich werde euch einen Zyklus schauerlicher Lieder vorsingen. Ich bin begierig zu sehen, was ihr dazu sagt. Sie haben mich mehr angegriffen, als dieses bei anderen Liedern der Fall war.’“

So berichtet Schuberts Freund Josef von Spaun.

Was Schubert dann seinen Freunden im Herbst 1827 – ein Jahr vor seinem frühen Tod – vorsang, war seine „Winterreise“.

Worum geht es? Was hat Schubert an diesen Liedern so angegriffen?
Der Ausgangspunkt ist die enttäuschte Liebe. Da wurden Versprechungen gemacht, gehofft, und dann ein anderer wohl vorgezogen.
Und dann beginnt eine Reise, Winterreise, auf der wir den Sänger, die Sängerin begleiten. Eine Reise voller Unruhe, aber ohne Ziel.
Wir sehen die Tritte im Schnee, die gefrorenen Tränen, den zugefrorenen Fluss. Wir hören von Verzweiflung, aber auch von Träumen, von Erinnerung an die schöne Zeit der Liebe, von Sehnsucht und von Erschöpfung.

Dann aber immer wieder das Wandern, das Suchen, aber wonach? Am Ende ist es die Todessehnsucht, die übrigbleibt, ohne Hoffnung oder Willen nach Erlösung, vielmehr eine, die nur ins Nichts fallen will.

Wenn wir diese Reise also ernst nehmen, uns nicht zurücklehnen und in Schubert den Komponisten des beginnenden Biedermeier sehen und hören wollen, dann ist es eine Reise in den Abgrund, eine schwer zu ertragende Herausforderung.


Vitae

Nicole Ferrein und Michael Veltman verbindet ein lange musikalische Freundschaft. Insbesondere auf dem Gebiet der Neuen Musik arbeiten sie in ihrem Ensemble TRA I TEMPI immer wieder zusammen und haben ein ganze Anzahl von Uraufführungen in mehr oder weniger großer kammermusikalischer Besetzung gemeinsam bestritten. Seit 2010 bilden sie auch ein festes Lied-Duo.

Nicole Ferrein studierte Gesang in Aachen, Köln und zuletzt bei Jessica Cash in London. Neben ihren Musikstudien legte sie das erste Staatsexamen für neuere deutsche Literatur und Mediävistik an der Kölner Universität ab. Auftritte u.a. in der Kölner und Essener Philharmonie, im Trienter Dom und in der Kathedrale von Lissabon, regelmäßiger Gast im Festival TroisdorfBarock, Hörspielproduktionen für den SWR, Mitglied im Ensemble für neue Musik TRA I TEMPI, Gastauftritte in Produktionen der Gerd Schneider Gesellschaft in Frankfurt und Marburg (Hessische Theatertage). Nicole Ferrein unterrichtet Gesang und Stimmbildung.

Michael Veltman studierte Kirchenmusik, Orgel, Komposition (Friedrich Jaecker) und Kammermusik (Vladimir Mendelssohn) an den Musikhochschulen in Köln, Saarbrücken und Essen. Kirchenmusiker. Konzerttätigkeit als Organist im In- und Ausland, besonders immer wieder an den großen romantischen Orgeln Frankreichs (Paris/Notre-Dame, Rouen, St.Denis). 1992 Gründung des Ensemble TRA I TEMPI für Neue Musik, dessen künstlerischer Leiter er ist. Seit 2005 gestaltet er mit TRA I TEMPI die Konzertreihe „Erlebnis Neue Musik“ im Theater im Ballsaal Bonn. Kompositionen vom Solo über Kammermusik bis hin zum Musiktheater und Orchesterstücken.



März 2012 im Klavierhaus Klavins

Donnerstag, 15. März: Deutsche Tonfilm Evergreens und Schlager
der 20er, 30er und 40er Jahre

in originalgetreuer Ensemble-Besetzung

 Die Metropol Solisten
Die METROPOL Solisten

„Das gibt’s nur einmal … “

sang Lilian Harvey 1931 in dem Ufa-Film „Der Kongreß tanzt“. Da hatte sie recht. Die goldenen Zeiten deutscher Unterhaltungsmusik sind wirklich einmalig: Schlager voll Witz und Esprit mit einem Schuß Frivolität, andere voller Romantik, mit Melodien, wie sie in diesen Jahren den Komponisten und Textdichtern nur so aus der Feder flossen.

„ … das kommt nie wieder.“

Keine Sorge, da hatte Lilian Harvey Unrecht. Die Evergreens von damals sind heute so gefragt wie eh und je. Und es gibt auch heute noch Musiker, die Wert darauf legen, ihre Zuhörer gepflegt zu unterhalten. Ein solches Ensemble sind die METROPOL Solisten.

Wir machen Musik …

… und bringen Ihnen die Schlagererfolge der 20er, 30er und 40er Jahre originalgetreu zurück. Ganz gleich, ob Sie das kokette „Fräul’n Helen’“ baden seh’n oder mit den „Capri-Fischern“ sehnsuchtsvoll gen Süden geh’n: Eines ist sicher …

… da geht Ihnen der Hut hoch …

… oder auch der Zylinder. Reisen Sie mit den METROPOL Solisten Erster Klasse in die Zeiten unvergessener Melodien. Begegnen Sie unterwegs Komponisten wie Peter Kreuder, Theo Mackeben, Gerhard Winkler, Michael Jary und vielen anderen.

Für eine Nacht voller Seligkeit …

Unter metropolsolisten.de finden Sie weitere Infos über die Solisten.



März 2012 im Klavierhaus Klavins

Samstag, 3. März: Jüdische Komponisten des 19. Jahrhunderts

Meisterpianist spielt Mendelssohn

 Menachem Har-Zahav Foto: Axel Breuer – Plan B Fotografie

Keinesfalls verpassen sollten Freunde virtuoser und romantischer Klaviermusik das Gastspiel des israelisch-amerikanischen Meisterpianisten Menachem Har-Zahav, der ein Konzert mit Werken Felix Mendelssohns und anderer jüdischer Komponisten des 19. Jahrhunderts präsentiert.


Klavierstücke von:

Moritz Moszkowski (1854–1925).
Etüde in F-Dur, op.72, Nr. 6

Moritz Moszkowski (1854–1925).
Etüde in g-moll, op.72, nr.2

Moritz Moszkowski (1854–1925).
Etüde in E-Dur, op.72 nr.1

Moritz Moszkowski (1854–1925).
Polonaise in h-moll, op.55 Nr. 3

Charles-Valentin Alkan (1813–1888).
Nocturne in H-Dur, op.22

Felix Mendelssohn (1809–1847).
Fantasie in fis-moll, op.28
Con moto agitato
Allegro con moto
Presto

Anton Rubinstein (1829–1894).
Vierte Barcarolle

Moritz Moszkowski (1854–1925).
Gondoliera, op.41

Carl Tausig (1841–1871).
Introduction und Tarantella, op.2

~ Pause ~

Louis Moreau Gottschalk (1829–1869).
Souvenir de Porto Rico

Carl Tausig (1841–1871).
Impromptu in f-moll, op.1

Anton Rubinstein (1829–1894).
Rêverie op.8, nr.2 (aus Voix Intérieures)

Felix Mendelssohn (1809–1847).
Scherzo a Capriccioso in fis-moll

Louis Moreau Gottschalk (1829–1869).
O, ma Charmante, épargnez moi!

Carl Tausig (1841–1871).
Rêverie in A-Dur, op.5

Felix Mendelssohn (1809–1847).
Andante cantabile e Presto agitato in H-Dur

Änderungen vorbehalten.


Auf dem Programm stehen bekanntere Werke von Felix Mendelssohn, darunter die dreisätzige Fantasie op.28, ebenso wie Werke zu Unrecht in Vergessenheit geratener Komponisten und Pianisten wie Charles-Valentin Alkan, Louis Moreau Gottschalk, Moritz Moszkowski, Anton Rubinstein und Carl Tausig.

Die multiplen musikalischen Einflüsse der Komponisten, die aus Deutschland, Frankreich, Polen, Russland und den USA stammen, spiegeln sich im Programm wider und geben ihm einen sehr lebendigen Charakter. Es finden sich daher u.a. sowohl Titel wie „Polonaise“, „Tarantella“, „Barcarolle“ und „Gondoliera“ als auch ein „Souvenir de Porto Rico“ mit viel südländischem Temperament. Ebenso ist Musik zum Träumen vertreten. Die Selektion der Stücke ist sowohl qualitativ als auch emotional ansprechend, eine gelungene, abwechslungsreiche Mischung romantischer internationaler Klavierliteratur, von Menachem Har-Zahav mit Finesse und Hingabe exzellent interpretiert.

Den meisten dieser Komponisten ist gemein, dass trotz der einstigen Erfolge, trotz der hohen pianistischen Qualität ihrer kompositorischen Werke und trotz ihrer künstlerischen Persönlichkeiten ihre zeitgenössische Bedeutung bisher nicht (oder selten) entsprechend gewürdigt wurde. Menachem Har- Zahav möchte mit diesem Programm auch diesen vergessenen Künstlern Gehör verschaffen.


Unter menachem-har-zahav.com finden Sie weitere Infos über den Künstler.



März 2012 im Klavierhaus Klavins

Freitag, 2. März: Klarinettenduo mit Klavier

Das Klarinettenduo Zelinsky/Smeyers mit Luisa Imorde, Klavier

 Luisa Imorde
Luisa Imorde, Klavier

Das heutige Trio-Konzert bietet mit Bruch, Mendelssohn und Ponchielli ein rundum romantisches Programm mit einem kleinen Ausflug ins frühe französische 20. Jahrhundert (Debussy, Poulenc).

Die Klarinette ist DAS Instrument der Romantik, sie kann in hinreißender Kantabilität schwelgen und sich mit beeindruckender Virtuosität präsentieren, die Zuhörer dabei vom musikalischen Drama bis zur brillanten Humoreske führen.

In den beiden Konzertstücken von Mendelssohn wird der Klarinette ihre große Schwester, das in sonorer Altlage eine Quarte tiefer klingende Bassetthorn, zur Seite gestellt, dessen klangliche Vielseitigkeit schon W.A. Mozart zu schätzen wußte.

Wo Debussys „Bilder“ aus heutiger Sicht musikalisch zu verorten sind, können die Zuhörer an diesem Abend selbst beurteilen. Debussy jedenfalls sah es so voraus: „Ohne falsche Eitelkeit, […] ich glaube, daß sie einen Platz in der Klavierliteratur einnehmen werden … zur Linken Schumanns und zur Rechten Chopins … as you like.“


Programm

 Beate Zelinsky und David Smeyers
Klarinettenduo Zelinsky/Smeyers

Felix Mendelssohn-Bartholdy. 1809 – 1847
Konzertstück nr.2 in d moll, op.114
für Klarinette, Bassetthorn und Klavier

Francis Poulenc. 1899 – 1963
Sonata (1918; rev.1945)
für B- und A-Klarinetten

Claude Debussy. 1862 – 1918
Images – Livre II (1907)
für Klavier

Amilicare Ponchielli. 1834 – 1886
Il Convegno (1868)
für zwei B-Klarinetten und Klavier

~ Pause ~

Max Bruch. 1838 – 1920
8 Stücke, op.83, nr.1, 2, 6 und 7
für Klarinette, Bassetthorn und Klavier

Felix Mendelssohn-Bartholdy. 1809 – 1847
Konzertstück nr.1 in f moll, op.113
für Klarinette, Bassetthorn und Klavier


Unter luisaimorde.de und das-klarinettenduo.de finden Sie weitere Infos über die Künstler.



Februar 2012 im Klavierhaus Klavins

Sonntag, 26. Februar: Spätromantik aus vier Nationen

Klavierabend mit Pervez Mody

Edvard Grieg. 1842 – 1907
Hochzeitstag auf Troldhaugen op.65
Kobold op.71 nr.3
Elegie op.47 nr.7
Trolltog. Zug der Zwerge op.54 nr.3

Edward MacDowell. 1860 – 1908
To a wild rose op.51 nr.1 aus „Woodland Sketches“
Poeme nr.2 „Scottish Poeme“ aus „Sechs Poem after Heine“ op.31
Sonate nr.4 „Keltic“
Maestoso
Semplice, Teneramente
Molto Allegro Con Fuoco

~ Pause ~

Claude Debussy. 1862 – 1918
L’isle joyeuse

Alexander Skrjabin. 1872 – 1915
Früh- bis Spätwerke, u.a.:
Nocturne op.9 nr.2 für die linke Hand

 Pervez Mody

„…er ist nicht nur ein Pianist, sondern auch ein Musiker und wundervoller Künstler…“(El Norte Argentinien).

Der aus Indien stammende und in Deutschland lebende Konzertpianist Pervez Mody steht für spannende Klavierabende mit aufregender Virtuosität, ausdrucksstarken, wundervollen Interpretationen voll Dramatik, Witz, Feinfühligkeit und Überraschungen.

Nach seiner ersten Ausbildung in Mumbai schloss Pervez Mody seine Studien am berühmten Tschaikovksy-Konservatorium in Moskau, sowie das Konzertexamen in Karlsruhe mit der höchsten Auszeichnung und dem „Master of fine Arts“ ab. Konzerttourneen führten ihn mit und ohne Orchester durch Indien, Lateinamerika und Europa. Aufnahmen wurden gemacht für All India Radio, Television Tajikstan, den Südwestrundfunk und TV-Aufnahmen BBC Channel Four; CD-Einspielungen für Naxos und Thorofon.

Seine jüngste CD „Pervez Mody plays Scriabin“ Volumen 2 wurde im Juni letzten Jahres über das Label Thorofon veröffentlicht und von verschiedenen Radiosendern in das Programm aufgenommen. Die NeueWestfälische Zeitung erhebt Pervez Mody mit dieser Einspielung „…zu den ersten Scriabin-Interpreten unserer Zeit…“. Geplant ist die Einspielung des Gesamtklavierwerkes von Alexander Scriabin. Hierauf können wir umso mehr gespannt sein, da auch die große Pianistin Martha Argerich Pervez Mody als „…einen außergewöhnlichen Musiker und einzigartigen Künstler mit einer tiefen Verbindung zu Scriabin…“ schätzt.

Pervez Mody bringt uns ein abwechslungsreiches Repertoire von großartigen Komponisten, die selbst allesamt exzellente Klaviervirtuosen waren mit. So von Edvard Grieg lyrische Stücke, von dem selten gespielten amerikanischen Komponisten Edward MacDowell die grandiose Keltic-Sonate, das hochvirtuose L’isle Joyeuse des 2012-Jubi-laren Claude Debussy sowie Früh- und Spätwerke von Alexander Scriabin, unter anderem die Nocturne für die linke Hand sowie die Poéme „Vers la flamme“.

Unter pervez-mody.com finden Sie unter anderem auch einige Hörproben von Herrn Mody
Ausschnitte aus den Scriabin-Einspielungen finden sich unter: youtube.com/user/scriabinproject



Februar 2012 im Klavierhaus Klavins

Donnerstag, 23. Februar: Konzert zugunsten des Festspielhauses

Mit Schülerinnen von Susanne Kessel

 Lichte Rieke Osenau Kalkutschke

Werke von

W. A. Mozart,
J. Brahms,
C. Stamitz,
L. v. Beethoven,
C. Debussy,
I. Stravinsky,
D. Graham,
M. Denhoff

ab 19:00 Uhr Isabelle Osenau, Klavier

ab 19:45 Uhr Elena Lichte, Violine & Klavier

ab 20:30 Uhr, Viviana Rieke, Klarientte

ab 21:15 Uhr Trio Leggiero, Klarinette, Violine, Klavier

Zwischen den Konzertblöcken gibt es Pausen mit Getränken und Snacks.

Unter susanne-kessel.de finden Sie Termine und mehr über den Unterricht von Frau Kessel



Februar 2012 im Klavierhaus Klavins

Samstag, 11. Februar: Konzert der klassischen Musik

Tinatin Beruashvili spielt
Mozart & Brahms. Chopin & Schumann.

Programm

Wolfgang Amadeus Mozart
Sonate KV 333 B-Dur

Johannes Brahms
25 Variationen und Fuge über ein Thema von G. F. Händel op.24 B-Dur

~ Pause ~

Frederic Chopin
Scerzo op.39 cis-moll

Robert Schumann
Geistervariationen Es-Dur (1854)

Frederic Chopin
Ballade op.23 g-moll

Vita

Tinatin Beruashvili, Pianistin, Musikpädagogin, geboren in Gori/Georgien, schloss ihr Studium am Konservatorium und an der Musikhochschule in Tbilisi/Georgien im Fach Klavier ab, setzte ihr Aufbaustudium in Fächern Klavier (bei Prof. Dr. A. L. Iocheles) und Musikpädagogik/Geschichte der Klaviermusik (bei Prof. Dr. A. D. Alekseev) am Gnessin-Institut in Moskau fort.

Seit nun 40 Jahren ist sie am heimatlichen Konservatorium in Gori als Pianistin und Leiterin des Lehrstuhls für Klavier und Musikpädagogik tätig.

Unter Wegbeschreibung finden Sie einen Routenplaner für die Anfahrt.



Februar 2012 im Klavierhaus Klavins

Samstag, 4. Februar: Mondklänge

Musik – Wort – Skulptur
und Gitarrenmusik aus Argentinien

 Mondklänge

Ralf Bauer, klassische Gitarre
Oliver Thedieck, klassische Gitarre
Marc Bauer, Skulpturen

Heute wird bei Klavins Gitarrenmusik aus Argentinien erklingen, gespielt von Oliver Thedieck aus München.

Im 2. Teil des Programms kommt die Komposition „Mondklänge“ zur Aufführung. Dieses Werk beschreibt die Stimmung der einzelnen Monate des Jahres auf klassischer Gitarre, gespielt von Ralf Bauer.

Marc Bauer stellt hierzu seine 12 Mondskulpturen aus, die eigens zur Musik kreiert wurden.

Vitae

Ralf Bauer ist ein Musiker der Extraklasse und ein begnadeter Komponist, der es versteht, persönlichen Eindrücken und Beobachtungen überraschenden musikalischen Ausdruck zu verleihen. Geboren in Bonn studierte er in Köln Gitarre und Laute, Komposition und Mathematik. Seine Werke werden weltweit in 70 Ländern von internationalen Künstlern gespielt. Als Reisender sucht und findet er seine Themen und Rhythmen vorwiegend in Südeuropa, dem Orient und Asien.

Hedwig Gräfin Schweinitz

Marc Bauer ist seit fast 3 Jahrzehnten IT Spezialist und von Kindesbeinen an eng mit der Kunst verbunden.
Malen, zeichnen und gestalten sind bis heute die „Elexire“, die ihm das digitale Zeitalter erträglich machen.
Seine besondere künstlerische Begabung ermöglicht es ihm, sein Hobby auch ohne Kunststudium zur Vollendung zu bringen.
Holz, Stein, und andere natürliche Materialien sind für ihn die wesentlichen Bestandteile, sich künstlerisch auszudrücken und Wachs dient als Bindemittel und Katalysator, Träume, Visionen und Emotionen zu verschmelzen.

Ralf Bauer

Unter composer-ralfbauer.com finden Sie Hörbeispiele von Herrn Bauer



Februar 2012 im Klavierhaus Klavins

Freitag, 3. Februar: Konzert für Klavier

Antonio Acunto spielt Schubert und Chopin

 Antonio Acunto





Franz Schubert
Impromptu D 899 op.90 nr.2
Wanderer-Fantasie D 760 op.15

~ Pause ~

Frederic Chopin
Scherzo nr.1 op. 20 si min.
Grande Walzer op. 34 nr. 2 la min.
Scherzo nr.2 op. 31 si b min.


Vita

Antonio Acunto wurde in Italien auf Ischia geboren.

Er studierte am Konservatorium S.Pietro a Majella in Neapel und am Konservatorium G.B. Martini in Bologna, machte ein hervorragendes Abschlussdiplom und gab sein Debut beim Festival Bologna Sogna mit den Preludes op.23 von Rachmaninov.

Ab 1990 studierte er bei der berühmten russischen Pianistin Tatiana Nikolayewa am Mozarteum in Salzburg und hat während dieser Zeit an den Meisterkursen von Alfons Kontarsky und Sergej Doresky teilgenommen.

Seit 1998 perfektionierte er sein Konzertrepertoire, vor allem die romantischen Werke von Chopin, Liszt und Schumann, bei Noretta Conci Leech, einer ehemaligen Schülerin von Michelangeli.

In Europa gibt er regelmässig Konzerte als Solist sowie in kammermusikalischer Besetzung,u.a. im Beethovenhaus Bonn, im Sender Freies Berlin, im Mozarteum Salzburg, Teatro Comunale in Bologna, Teatrino di Corte del Palazzo Reale und Maschio Angioino in Neapel, Teatro Verdi in Salerno,Sala Costa in Genova, Atenaeum Maria Callas in Athen, Italienisches Kulturinstitut London, Rheinisches Landesmuseum Bonn.

1997 spielte er beim Schleswig-Holstein Festival verschiedene Konzerte (Schloss Emkendorf, Kiel, Flensburg, Gluecksburg, Neumuenster), und nahm beim Sender Freies Berlin eine CD Aufnahme mit Werken von Mozart, Liszt und Rachmaninov. In 2004 folgte eine weitere CD Aufnahme mit den 4 Scherzi von Chopin im Herbert von Karajan Saal der Universität der Künste Berlin.

 Antonio Acunto

2007 wurde er ausgezeichnet mit dem Domenico Rea Preis für seine Chopin CD und gehörte zu den Top Ten der italienischen Zeitung Il Manifesto.

An amerikanischen Universitäten in Italien gibt er Einführungskurse in Musik und Literatur verbunden mit Gesprächskonzerten z.B. an der Harding University in Florenz, am Trinity College in Rom und der California University in Bologna. Ein Konzert im Juni 2008 wurde von SKY Denaro TV aufgenommen.

Kammermusik spielt er zusammen mit der Flötistin Brigitte Molt, mit dem Schriftsteller Arnold Stadler gab er ein Konzert mit Lesungen. Die Ausstellung des Fotografen Timm Rautert im Landesmuseum Bonn eröffnete er mit einem Konzert, und die Bundeskanzlerin Angela Merkel kam in Ischia in den Genuss eines Privatkonzerts.

Im Jahr 2010 trat er mit Konzerten in Konstanz, Memmingen ,Heilbronn, Wuppertal, Klagenfurt, Graz, Aachen, Florenz und Rimini auf.
In 2011 standen Konzerte in Memmingen, Bonn, Stuttgart, Konstanz und Wuppertal auf dem Programm.
Im Oktober 2011 hat er im Deutschen Bundestag in Bonn zu einer Lesung der Nobel-Preisträgerin für Literatur Herta Müller Werke von Schubert und Chopin gespielt.

Unter antonioacunto.com finden Sie Hörbeispiele von Herrn Acunto
Auf YouTube: Chopin’s Scherzo nr.2 interpretiert von Acunto



Januar 2012 im Klavierhaus Klavins

Freitag, 27. Januar: Die mit dem Flügel

Ein musikalisch poetisches Szenario mit Klavier, Sing Sang und Spielereien

 Melitta Bubalo steht auf Flügel

In ihrem ersten Soloprogramm erzählt Melitta Bubalo auf spritzige, aber auch mystische Weise von einer bescheidenen Menschwerdung.

Plötzlich ist es soweit: Eine sich beständig im Universum ausdehnende, zufriedene und einfache Seele soll den Code eingeben, ob’s passt oder nicht. Ein neuer Mensch ist geplant, und genau diese von der Basis auserkorene Seele soll den bald keimenden Körper auf die Erde holen. O je!

Im Klartext bedeutet das, sich von der geliebten Unendlichkeit des Alls zu lösen, um sich in die Enge fleischlicher Materie einsaugen zu lassen.

Nicht gerade verführerische Aussichten!

Die Seele fragt sich zu Recht: „Wie kriege ich bloß meine galaktische Weite ins Handgepäck? Und vor allem: Wie kriege ich sie da wieder heraus?“ Sie weiß nämlich aus Erfahrung, dass die Schwerkraft der Erde in solchen Angelegenheiten nicht gerade ihre beste Freundin ist.

Mit Klavier, Spielzeuginstrumenten und ganz viel Stimmlichem zaubert Melitta Bubalo ein musikalisch poetisches Szenario auf die Bühne.

Geheimnisvolle, assoziationsreiche Klangwelten und Liedergeschichten entführen in vertraute und vielleicht auch fremde Gefilde und machen zärtlich Lust aufs Leben.

Der Mond schaut zu und … zwinkert?


Mit „Die mit dem Flügel“ bringt Melitta Bubalo auf lebendige Art ihre ureigene musikalische und sprachliche Ausdruckskunst auf den Punkt.

Kraftvolles Klavierspiel, ein magisches Ei, eine kosmische Megafonstimme, ein leuchtendes Weltall in Blau, ein nicht ganz unschuldiges kleines Fräulein und über allem das immer wieder auftauchende Spiel mit der Stimme, ob erzählend oder kindlich juchzend-staunend oder still oder Geheimbotschaften vermittelnd…

Mit all’ diesem und mit noch viel mehr versucht die Musikerin, das Wunder des Lebens ein bißchen begreiflicher zu machen, das heißt, es einfach so zu nehmen, wie es kommt.

Unter melittabubalo.de finden Sie alles Weitere über die Künstlerin.



Januar 2012 im Klavierhaus Klavins

Samstag, 14. Januar: Konzertabend für Violine und Klavier

Jeehyang Shin und Lucio Maier

Programm

 Jeehyang Shin
Violine

Claude Debussy. 1862 – 1918
Sonate fur Violine und Klavier G moll
Allegro vivo
Intermede: Fantasque et leger
Finale: Tres anime

Wolfgang Amadeus Mozart. 1756 – 1791
Sonate fur Violine und Klavier A-Dur, K.526
molto Allegro
Andante
Presto

~ Pause ~

Richard Strauss. 1864 – 1949
Sonate fur Violine und Klavier Es-Dur op.18
Allegro ma non troppo
Improvisation-Andante cantabile
Finale-Andate
Allegro

Jeno Hubay. 1858 – 1937
Walzer-Paraphrase op.105

Vitae

Jeehyang Shin, 1979 in Südkorea geboren, begann ihre musikalische Laufbahn im Alter von sechs Jahren zunächst mit dem Klavier. Ein Jahr später bekam sie ihren ersten Geigenunterricht.

Bereits früh spielte sie zahlreiche Konzerte als Solistin und wurde sie von dem bekannten Jugendorchester in Südkorea als Konzertmeisterin eingeladen.

Ab 2002 studierte sie an der Hochschule fur Musik und Theater München bei Prof. Ern Sebestyen und Prof. Mi-Kyung Lee, wo sie im Jahr 2006 mit dem künstlerischen Diplom abschloss.

Anschluss daran setzte sie ihr Meisterklassenstudium an der Hochschule fur Musik Würzburg bei Prof. Thomas Egel-Goldschmidt fort.

Jeehyng Shin nahm mehrmals an Meisterkursen bei Ulf Schneider, Albrecht Breuninger, Ulf Holscher, Tomasz Tomaszewski und Roman Nodel teil.

Als Solistin wie auch als Kammermusikerin führte sie die Konzerte bei diversen Musikfestivals in die USA, Frankreich und Ungarn.

Seit 2011 – Jeehyang Shin ist eine gefragte Geigerin und war auch schon im Schloss Nymphenburg München sowie im Kulturzentrum Berlin zu hören.

 Lucio Maier
Klavier

Lucio Maier wurde in Argentinien geboren, studierte in Buenos Aires, setzte sein Studium 1997 in Essen fort und beendete es mit der kunstlerischen Abschlussprufung im Jahr 1999.

Sein Meisterklassendiplom hat er im 2003 an der Musikhochschule Würzburg abgeschlossen. Von 2006 bis zu seiner Rückkehr nach Regensburg, 2008, war Lucio Maier Dozent fur Klavier an der Universidad Adventista del Plata, Argentinien.

Zurzeit hat er einen Lehrauftrag in Korepetition an der Hochschule fur Musik Würzburg inne und lehrt Klavier am Seminar Schloss Bogenhofen, Österreich.


Vergangene Veranstaltungen

2017 | 2016 | 2015 | 2014 | 2013 | 2012 | 2011 | 2010 | 2009 | 2008 | 2007 | 2006 | 2005