Vergangene Veranstaltungen

2017 | 2016 | 2015 | 2014 | 2013 | 2012 | 2011 | 2010 | 2009 | 2008 | 2007 | 2006 | 2005

Vergangene Veranstaltungen

Alle vergangenen Konzerte 2015

Sehr geehrter Besucher!

Hier finden Sie laufend aktualisiert, alle vergangenen Konzert-Highlights,
die wir in Bildern oder Presseartikel festhalten konnten.

Herzlichst,
Ihr Johannes Bauer

Dez 19

 Yulia Parnes

Eine musikalische Weihnachtsreise um den Globus

Yulia Parnes

Dez 17

 Winterkonzert

Winterkonzert mit Jazz & Latin

Heupel/Driesen/de Cayres/Schneider

Nov 28

 Marta Arbonés und Rosario Caselle

Unsterbliche Melodien

Marta Arbonés und Rosario Caselles

Nov 22

 Nussknacker und Mausekönig

Nussknacker und Mausekönig

Piccolino Kinderkonzert

Nov 19

 Paolo Alderighi und Stephanie Trick

Piano-Duo Paolo Alderighi und Stephanie Trick

PIANO-PIANO 2015: Teil 3

Nov 18

 BWKorps

Musik für Solisten und Klavier

Ausbildungsmusikkorps der Bundeswehr

Nov 12

 Exploding Tickets

Exploding Tickets

De Joode/Mahnig/Schubert/Vossas/Zoubek

Nov 8

 Eugen Malinin

Gedenkkonzert zum 85. Jahrestag von Eugen Malinin

E. Makarova, E. Zhukova, Krimer Musikschule

Nov 7

 Violina Petrychenko

„Ukrainian Moods“

Violina Petrychenko

Nov 4

 Verklungene Stimmen

Verklungene Stimmen: Große Sänger der Vergangenheit

Ferdinand Kösters

Nov 2

 Trio

Improvisierte Musik

Trio "Freies Europa"

Okt 31

 Liederabend der Romantik

Liederabend der Romantik

Kalinowska/Kokott/Bodsch/Wagner

Okt 28

 Akane Tanaka

Chopin Abend

Akane Tanaka

Okt 22

 Ratko Delorko

Ratko Delorko - Solopiano

PIANO-PIANO 2015: Teil 2

Sep 29

 Melitta Bubalo

Mit 88 Tasten, da fängt das Leben an!

Schnupper-Workshop für reife Menschen

Sep 16

 Chris Hopkins und Bernd Lhotzky

Chris Hopkins meets his piano friends

PIANO-PIANO 2015: Teil 1

Sep 12

 Maria Streltsova

Werke von Haydn, Chopin, Schubert, Liszt

Maria Streltsova

Jun 20

 Josiane Traun

„Von Spanien in die neue Welt“

Josiane Traun

Jun 19

 Ulla Haesen

Italy goes Brazil - CD Präsentation „Abre Alas“

Ulla Haesen Quintett

Jun 18

 Fields Henkel Nabatov Vossas

Konzert

Fields/Henkel/Nabatov/Vossas

Jun 13

 Friederike Wiechert

Konzert

Wiechert/Klaas/Hilner

Jun 12

 Da-Ai Kim

Friday night at 7. STAGE!

Da-Ai Kim, Sohyun Park, Dahye Jeong

Jun 10

 BWKorps

Musik für Solisten und Klavier

Ausbildungsmusikkorps der Bundeswehr

Jun 8

 Melitta Bubalo

Pianokreise - Mitspiel-Experimente

Melitta Bubalo

Mai 29

 Dahye Jeong

Friday night at 7. STAGE!

Dahye Jeong und Lea Heimsoeth

Mai 27

 BWKorps

Musik für Solisten und Klavier

Ausbildungsmusikkorps der Bundeswehr

Mai 12

 Antonio Acunto

Klavierkonzert: Rachmaninov, Chopin, Schumann

Antonio Acunto

Mai 11

 Melitta Bubalo

Pianokreise - Mitspiel-Experimente

Melitta Bubalo

Mai 8

 Sanziana Mircea

Friday night at 7. STAGE!

Sanziana Mircea und Wei Lee

Mai 7

 BWKorps

Musik für Solisten und Klavier

Ausbildungsmusikkorps der Bundeswehr

Mai 6

 Marielen Laufenberg Simmler und Plarent Kazani

Klassik pur – Vergnügen mit Kultur

Marielen Laufenberg-Simmler / Plarent Kazani

Mai 5

 Pierre-Yves Martel

Konzert Klavier, Tuba und Viola da gamba

Trio Hübsch/Martel/Zoubek

Apr 26

 Kessel-Denhoff

Werke von Michael Denhoff

Klavierklasse Susanne Kessel

Apr 24

 Ingrid Wessels

Romantisches Konzert

Uli Keyl und Ingrid Wessels

Apr 22

 Christine und Uwe Wasgindt

Eine musikalische Reise von Bonn nach Paris

Christine und Uwe Wasgindt

Apr 18

 Bach und Schridde

TANGO AND MORE II

Christina Bach und Dorothea Schridde

Apr 17

 Nati Blanco

Friday night at 7. STAGE!

Don Domingo Escarlate

Apr 16

 Roland Vossebrecker

Klavierkonzert

Roland Vossebrecker

Apr 13

 Melitta Bubalo

Pianokreise - Mitspiel-Experimente

Melitta Bubalo

Mär 28

 Duo Appassionata

Duo Appassionata

Pervez Mody und Isabel Steinbach

Mär 27

 Jakob Sommer

Friday night at 7. STAGE!

Jannik Truong, Jakob Sommer

Mär 21

 WortSpiel

August Macke musikalisch

Wortspiel

Mär 19

 Die Metropol Solisten

Die Metropol Solisten

Deutsche Tonfilm-Evergreens und Schlager der 20er, 30er & 40er Jahre

Mär 15

 Ruth Zetzsche und Werner Fürst

Chansons und Balladen

Ruth Zetzsche und Werner Fürst

Mär 7

 Tatiana Kozlova

Time... and again

Tatiana Kozlova und Berta Metz-Kukuk

Feb 28

 Meike Krautscheid

Konzert

Meike Krautscheid & Mr. Big

Feb 22

 Tine Mai

Chansonabend

Tine Mai & Band „Chanson Deluxe“

Feb 7

 Verklungene Stimmem

Zum 100. Todesjahr von Alexander Skrjabin

Pervez Mody

Jan 31

 Uwe Wasgindt

Klavierkonzert

Uwe Wasgindt

Jan 23

 Knut Hanssen

Friday night at 7. STAGE!

Knut Hanssen

Jan 19

 Verklungene Stimmem

Verklungene Stimmen –
Tenöre der Vergangenheit

präsentiert von Ferdinand Kösters

Jan 17

 Menachem Har-Zahav

I Got Rhythm – Klavierhommage an George Gershwin

Mit Meisterpianist Menachem Har-Zahav



 

Dezember 2015 im Klavierhaus Klavins

Samstag, 19. Dezember: Eine musikalische Weihnachtsreise um den Globus

 Yulia Parnes

Vita

Die russische Sopranistin Yulia Parnes wurde in Moskau geboren und hat dort ihre Ausbildung als Konzertsängerin, Gesanglehrerinn und Chordirigentin abgeschlossen.

Einen erheblichen Anteil an ihrer stimmlichen Ausbildung hatte außerdem ihr Vater, der in Russland zu den großen Stimmbildern des Landes zählte. Nach Beendigung Ihres Studiums sammelte sie erste künstlerische Erfahrungen als Opernsängerin am Bolschoi-Theater. Yulia hat im Rahmen ihrer Karriere als Solistin für das Staatliche Russische Ensemble „Madrigal“ gesungen, welches sich auf Mittelalterliche Musik spezialisiert hatte.

Seit 2004 lebt Yulia in Bonn, wo sie bis 2012 als Chorsängerin für die dortige Oper gesungen hat. Seit einigen Jahren tritt Yulia als Solosängerin auf und begleitet sich selbst auf Gitarre und Klavier. Ihr Repertoire umfasst Klassik, Oper, Volkslieder, aber auch Chanson und Schlager aus verschiedenen Jahrhunderten.

Als Einstimmung auf die Weihnachtszeit hat Yulia sich etwas ganz Besonderes ausgedacht. Ihr heutiges Programm lautet „Eine musikalische Weihnachtsreise um den Globus“. Dabei präsentiert sie bekannte und weniger bekannte Weihnachtslieder aus verschiedenen Ländern, z.B. USA, Frankreich, Ukraine und Polen.


Nähere Informationen zur Sängerin finden Sie unter yulia-parnes.de.


 

Dezember 2015 im Klavierhaus Klavins

Donnerstag, 17. Dezember: Winterkonzert mit Jazz & Latin von und mit Michael Heupel, Werner Driesen, André de Cayres und Stephan Schneider

 Winterkonzert

Michael Heupel – Flöten

Michael Heupel kommt aus Bonn, studierte Flöte an der Hochschule für Musik in Köln bei Herrn Prof. Ullrich und sammelte reiche Erfahrungen zwischen Jazz und Neuer Improvisierter Musik: Zusammenarbeit mit Sam Rivers auf den Tagen für Neue Musik in Donaueschingen, Solokonzerte mit eigenen Kompositionen, Kurse für außergewöhnliche Spieltechniken und Improvisation an verschiedenen Musikhochschulen Deutschlands. 1990 gründete er sein eigenes Quartett, mit dem er u.a. für das Goethe-Institut Gastspiele in Australien und Neuseeland gab. Tourneen mit dem Gitarristen Uwe Kropinski führten ihn in verschiedene Länder Ostafrikas, zusammen mit dem Vibraphonisten Stefan Bauer bereiste er West Afrika von der Elfenbeinküste bis Nigeria. Mit seinem Soloprogramm gastierte er auf den Festivals in Montreal und Toronto sowie in Khartoum/Sudan. Als Mitglied bei Norbert Stein ́s Pata Masters unternahm er mit diesem Ensemble zahlreiche Reisen nach Brasilien, Australien, Indonesien und Marroko. Die eigens für ihn gebaute Subkontrabassflöte sorgt immer wieder für großes Aufsehen, seine außergewöhnlichen Spieltechniken auf dieser und auf den anderen vier Instrumenten der Querflötenfamilie (Piccolo-, Alt-, Bass- und Konzertflöte) ziehen seine Zuhörer unwillkürlich in ihren Bann.

Werner Driesen – Piano

Ein erfahrener und vielseitiger Jazz-Pianist, der sich aufgrund seiner – neben Köln/Bonn – weiteren Heimat Rio de Janeiro auch in der brasilianischen Klangwelt sehr zu Hause fühlt und an zahlreichen Konzerten und Sessions im In- und Ausland teilgenommen hat; schon in sehr jungen Jahren (Anfang 1970er) nach Ausbildung in Klassik und Jazz bei dem Komponisten und Pianisten Hans Ziegler u.a. mit Elis Regina und Jon Hendricks, später im Trio mit Gunnar Plümer und Michael Küttner sowie auch mit Peter Fessler, Paul Shigihara, Andreas Lonardoni und Garcia Morales; ferner mit Patricia Cruz, Werner Neumann, André de Cayres, Michael Klaukien und Alex Gunia; in den letzten zehn Jahren in Rio de Janeiro u.a. mit Alfonso Claudio (in Brasilien bekannt als „AC-Jazz“), Rodrigo Ferreira und Zaza Desiderio.

André de Cayres – Bass

Kommt aus São Paulo und arbeitet seit dem 17. Lebensjahr als Profimusiker. Vor 20 Jahren kam er nach Deutschland, um zu studieren. Abschluss an der Kölner Musikhochschule (Jazz E-Bass und Musikpädagogik) sowie an der Folkwang Hochschule Essen (Jazz Kontrabass) – beides mit der besten Note. Sehr aktiv in der Jazz-, Latin- und Weltmusik Szene. Zu hören auf über 40 CD Produktionen. Gespielt und aufgenommen hat er u.a. mit Kamal Ben Hitchan, Terence N'Gassa, Alex Gunia, Tony Lakatos, Kim Bart, Paulo Morello, Matthias Schriefel, Viviane de Farias, Reiner Witzel, Frank Sackenheim, Claus Osterloh und aus Brasilien Arthur Maia, Carlos Malta, Simoninha und Max De Castro.

Mit seiner Band „Samba Jazz Clube“ hat er soeben im Rahmen der Veranstaltungsreihe jazztube-bonn.de den ersten Platz belegt!

Stephan Schneider – Schlagzeug

Seit 1979 als Musiker live und im Studio tätig. Erste professionelle Band war das Kölner Jazzquintett Welcome mit Henning Berg, Michael Villmow, Theo Kierdorf und Ira Coleman (später mit Tony Williams, Freddie Hubbard, heute mit Herbie Hancock, Sting etc). Mit der Gruppe NoNett zweimal den Preis der dt. Schallplattenkritik erlangt; Tournee für das Goetheinstitut nach Rumänien, Ungarn, Jugoslawien. Mit der KölnBigBand – KBB zwei CD-Produktionen und zahlreiche Auftritte im In und Ausland, u.a. mit Randy Brecker, Bendik Hofseth und vielen namhaften deutschen Musikern, z.B. Peter Weniger, Rüdiger Balldauf, Paul Heller. Ferner im Trio mit Norbert Scholly und Claus Fischer ... u.s.w. Weitere Einzelheiten unter stephanschneiderdrums.com.


 

November 2015 im Klavierhaus Klavins

Samstag, 28. November: Unsterbliche Melodien

 Marta Arbonés und Rosario Caselle

Unsterbliche Melodien

Marta Arbonés, Sopran und Rosario Caselle, Gitarre, zwei junge Künstlerinnen aus Spanien, beide Meister ihres Fachs, präsentieren Melodien längst verstorbener Komponisten, die die Welt erobert haben und heute noch genauso gern gehört werden wie einst, Lieder, die die Seele wärmen.

Programm

ENRIC MORERA
CLAVELL FLORIT
MARGARIDA
ABRIL
L'ORENETA
ESTEL DEL DEMATÍ
LA FONT

MARIA GREVER
MUÑEQUITA LINDA

ERNESTO LECUONA
MARIA LA O

~Pause~

ERNESTO GASTALDON
MUSICA PROIBITA

PAOLO TOSTI
VORREI

HEITOR VILLA-LOBOS
MODINHA
AI CHE LINDA MOÇA

FRANZ LEHAR
VILJA

FRANZ GROTHE
NACHTIGALL

Vita

Die Sopranistin Marta Arbonés (Barcelona) stammt aus einer Familie mit langer Tradition in der Welt des Gesangs und der Zarzuela. Sie ist mit ihrer vollen und ausdruckstarken Stimme eine hervorragende Interpretin spanischer und italienischer Lieder, aber auch Liedern deutscher Opern. Zahlreiche Verpflichtungen führten sie durch ganz Europa, wo sie bedeutende, sowie Hauptrollen in großen Opern und Zarzuelas übernahm.

Die Konzertgitarristin Rosario Caselles (Alicante) studierte in Valencia und Barcelona, spielte als Solistin in verschiedenen Orchestern und Kammermusik-Ensembles und nahm an Veranstaltungen für Kulturaustausch teil, die sie in andere europäische Länder führten. Sie gewann viele Wettbewerbe und besticht durch ihre eigene Art der Interpretation. Sie lernten sich 2003 an der ESMUC, der katalanischen Musikhochschule in Barcelona kennen. Mit der Liebe zur Musik wuchs ihre Freundschaft und so gründeten sie 2008 ihr Duett. Viele der meisterhaften Arrangements stammen von Rosario und mit ihrem steigenden Repertoire gewinnen sie nicht nur in ihrer Heimat Spanien stetig mehr Fans.

Nähere Informationen zu Marta Arbonés finden Sie unter martaarbones.com.


 

November 2015 im Klavierhaus Klavins

Sonntag, 22. November: Nussknacker und Mausekönig

 Nussknacker und Mausekönig

Piccolino Kinderkonzert

Mutig stehen dem Nussknacker Zinnsoldaten, Puppen, der Pate Drosselmeier und sogar das Menschenkind Marie zur Seite, wenn es darum geht, sich gegenüber dem Mausekönig zu behaupten. E.T.A. Hoffmanns Erzählung, in der Traum und Wirklichkeit ineinander übergehen, hat Carl Reinecke für Kinder in einer Fassung für Klavier zu vier Händen tonmalerisch mit schönen Melodien umgesetzt. Eine eigens für diese Musik zusammengestellte kürzere Fassung des Märchens lässt Kinder die Geschichte mit anderen Ohren hören.

Carl Reinecke war seinerzeit als Dirigent und Komponist sehr geschätzt. Um das heute aktuelle Thema „Musikvermittlung für Kinder” machte er sich früh Gedanken und ließ diesen auch Taten folgen: mehrere Klavierwerke und Märchenerzählungen für Chor belegen sein pädagogisches Anliegen.

Mitwirkende: Annette Müller und Jovita Zähl, Klavier | Wolfgang Pohl, Erzähler

Für Kinder ab 6 Jahren.


Nähere Informationen über Kinder ins Konzert! finden Sie unter kinder-ins-konzert.de.


 

November 2015 im Klavierhaus Klavins

Donnerstag, 19. November: Paolo Alderighi und Stephanie Trick

 Paolo Alderighi und Stephanie Trick

Konzertreihe PIANO-PIANO 2015: Teil 3

Paolo Alderighi bereitete uns im vergangenen Herbst ein wunderschönen Solopianoabend. In diesem Jahr wir er uns zum Abschluss unserer Piano - Piano Serie mit seiner kongenialen amerikanischen Duopartnerin Stephanie Trick erfreuen, die nicht nur sein künstlerisches Schaffen als Duopartnerin begleitet, sondern auch im normalen Leben, seine bezaubernde Ehefrau ist.


Nähere Informationen über Stephanie Trick und Paolo Alderighi finden Sie unter stephanietrick.com und paoloalderighi.com.


 

November 2015 im Klavierhaus Klavins

Mittwoch, 18. November: Kammerkonzert – Musik für Solisten und Klavier

 BWKorps in der Tonhalle Düsseldorf

Ausbildungsmusikkorps der Bundeswehr

Studierende der Robert-Schumann-Hochschule für Musik in Düsseldorf / Angehörige des Ausbildungsmusikkorps der Bundeswehr präsentieren Werke vom Barock bis zur Moderne.

Bei den Solisten handelt es sich gleichzeitig um Studierende der Robert-Schumann-Hochschule für Musik Düsseldorf, die sich im Rahmen ihres Bachelor-Studiums mit diesem Kammerkonzert auf ihre anstehenden Prüfungen vorbereiten.

An diesem Abend werden unter Anderem Werke für Trompete und Klavier, Schlagzeugensemble sowie für Fagott und Klavier zu hören sein.

Das Ausbildungsmusikkorps der Bundeswehr ist die zentrale Ausbildungsstätte des Militärmusikdienstes der Bundeswehr. Hier werden bis zu 140 junge Musikerinnen und Musiker in vier Jahren zum professionellen Orchestermusiker/In ausgebildet. Seit nunmehr über 30 Jahren findet diese Ausbildung in enger Zusammenarbeit mit der Robert-Schumann-Hochschule für Musik Düsseldorf statt.


Nähere Informationen zu dem Ausbildungsmusikkorps finden Sie unter militaermusik.bundeswehr.de/portal/a/milmus/.


 

2015 im Klavierhaus Klavins

Donnerstag, 12. November: Exploding Tickets

In Situ Art Society presents The Dissonant Series 22 "Exploding Tickets"

Exploding Tickets

Matthias Schubert (DE) – Saxophon
Philip Zoubek (AT/DE) – Klavier
Wilbert de Joode (NL) – Kontrabass
Dominik Mahnig (DE) – Schlagzeug
Eckard Vossas (DE) – Synthesizer, Elektronik, Continuum Fingerboard, Kelstone

Erneut wird der Konzertsaal des Klavierhauses Klavins zum Labor expressiver, energiegeladener Klangfarbenexperimente. Bei der zweiten diesjährigen Begegnung seiner unverkennbaren elektronischen Klangerzeugung mit Virtuosen auf natürlichen Instrumenten stellt sich Eckard Vossas mit seiner Formation „Exploding Tickets“ vor.

Den Kern von „Exploding Tickets“ bildet seit Jahren die Instrumentierung mit Saxophon, Bass, Schlagzeug und Instrumenten elektronischer Musik. Für dieses Konzert werden die klanglichen Möglichkeiten außerdem durch Philip Zoubek am Klavier erweitert. Diese spannende Konstellation bietet großartige Improvisationskunst mit ungehörten akustischen Ereignissen und Hörerlebnissen.

Angetrieben von Dominik Mahnigs variantenreichem Energiespiel voller rhythmischer Fantasie auf dem Schlagzeug, verschmelzen ungewöhnliche elektronischen Klangkaskaden und Klangtransformationen von Eckard Vossas organisch mit Matthias Schuberts kraftvollen, expressiven Sound-Ideen auf dem Saxophon, unterlegt mit dem variablen, impulsstarken Bass Wilbert de Joodes. Vervollständigt wird dieses Klanguniversum durch ein in einen aufregenden Klangfarben-Generator verwandeltes Klavier, mit dem Philip Zoubek die Grenzen der Klangvielfalt dieses Instruments sowohl hochenergetisch als auch sinnlich auslotet.

"Dabei fasziniert, wie frisch und anders akustische Instrumente - Saxophon, Bass, Schlagzeug, Klavier - klingen, wenn sie in freier Improvisation mit elektronischer Klangforschung konfrontiert werden."

Wilbert de Joode (Bass)

Der holländische Bassist und Improvisationsmusiker Wilbert de Joode spielt seit 1982 Kontrabass. Angefangen hat er als Autodidakt auf seinem Instrument; seine herausragende, eigenständige Spielkunst führte aber schon bald zu zahlreichen Einladungen zu Projekten mit improvisierter Musik, Tanz und bildender Kunst. Inzwischen kann de Joode als einer der führenden Spezialisten auf dem Gebiet der kollektiven Improvisation und des Instant Composing angesehen werden.

Sein riesiges musikalisches Vokabular, seine Ausdrucksstärke und der spezielle Klang sowie die Verwendung von Darmsaiten sind dabei typisch. Diese Eigenschaften machen de Joode zu einem gefragten Bassisten in verschiedenen Gruppen auf der ganzen Welt und auch zu einer respektierten Quelle der Inspiration und zu einem Lehrer im Bereich der Improvisationsmusik.

Im Laufe seiner Karriere arbeitete de Joode mit Musikern wie Ab Bars, Eric Boeren, Han Bennink, Michael Moore und in weiteren Formationen wie der Bigband und dem Trio von Michiel Braam, verschiedenen Bands von Joost Buis, dem Trio Fuhler/Bennink/DeJoode, dem Chris Abelen Quintett, einem Trio mit Achim Kaufmann und Frank Gratkowski (gelegentlich mit Tony Buck zum Quartett ergänzt) und der Gruppe Intermission.

Weiterhin gab de Joode Konzerte als Solist und im Duo mit Tobias Delius und wirkte an Tanzprojekten von David Zambrano und Eileen Standley mit. Gerard Ammerlaan komponierte für ihn das Stück Common Sense für improvisierenden Kontrabass und Streichorchester, das er mehrfach mit dem Nederelands Jeugd StrijkOrkest unter Roland Kieft aufführte.

Dominik Mahnig (Schlagzeug)

Der Schweizer Schlagzeuger Dominik Mahnig wurde in Willisau geboren und erhielt seinen ersten Schlagzeugunterricht im Alter von 11 Jahren. Als mehrfacher Preisträger und Gewinner des Schweizerischen Drummer- und Percussionisten Wettbewerbs absolvierte er nach dem Abitur ein Bachelorstudium an der Hochschule Luzern. Seine Lehrer waren Gerry Hemingway, Norbert Pfammatter und Marc Halbheer. Für sein Masterstudium zog er nach Köln (DE), wo er zur Zeit lebt und arbeitet.

Mit The Great Harry Hillman, Die Fichten, Zooom Trio, Botter, Frank Haunschild Electric Trio, BuJazzO u.a. tourte und tourt er durch Ungarn, Litauen, Belgien, Östereich und die Schweiz.

Daneben spielte er Konzerte u.a. mit Simon Nabatov, Mark Dresser, Heiri Känzig und Manfred Schoof. 2011 gewann er den Solistenpreis beim Convento Jazzpreis NRW und 2013 einen Sonderpreis für ein starkes kreatives Statement beim Wilhelm-Fabry Förderpreis der Stadt Hilden.

Matthias Schubert (Saxophon)

Der Saxophonist und Komponist Matthias Schubert wurde 1960 in Kassel geboren. Unterricht hatte Matthias Schubert bei Andy Scherer in der Schweiz und bei Herb Geller und Walter Norris in Hamburg. Im Lauf seiner Karriere erhielt er viele Auszeichnungen (u.a. Preis beim Wettbewerb der „International Jazz Federation“, Preisträger des renommierten Jazzpreises des Südwestfunks) und hatte neben seiner regen Konzerttätigkeit auch diverse Lehraufträge für Saxophon und Improvisation (GHK in Kassel, Hochschule für Musik und Theater in Hannover, Gastprofessor am Tianjin Conservatory of Music China).

Matthias Schubert spielte außer in eigenen Formationen (z.B. Matthias Schubert Quartett mit Simon Nabatov, Tom Rainey, Lindsey Homer) unter anderem in der Euro Jazz Big Band, der Graham Collier Band, der Marty Cook Band, dem Albert Mangelsdorff Quintett, Basslab, Jazzartrio, Gunter Hample Duo und der Galaxy Dream Band, Duo Di Sax, den Jungle Pilots, dem Klaus König Orchester, der koreanischen Gruppe „Saul Nori“, Carl Ludwig Hübschs Longrun Developement of the Universe, Günter „Baby“ Sommer Projekt und im Scott Fields Ensemble.

Konzertreisen im Auftrag des Goethe Instituts führten ihn nach Portugal, Litauen, Polen, Rumänien, Slowakei, Tschechien, Bulgarien, Kroatien, Kanada, USA, Guinea, Elfenbeinküste, Australien und Neuseeland.

Philip Zoubek (Klavier)

Der in Köln lebende Pianist und Komponist Philip Zoubek wurde 1978 in Tulln, Niederösterreich, geboren. Er studierte Jazz-Klavier in Wien und Köln. Auffallend ist sein hochenergetisches, die Grenzen des Pianos auslotendes Spiel, zu dem auch Präparationstechniken und Aktionen im Inneren des Instrumentes gehören.

Er ist Mitglied in Formationen mit Frank Gratkowski, Wilbert de Joode, Thomas Lehn, Clayton Thomas, Paul Lytton und vielen anderen. Als Solist gab er Konzerte u. a. im Konzerthaus Wien, in der Philharmonie Luxemburg, auf dem Moersfestival, Ullrichsberger Kaleidophon, GetItLouder Festival Shanghai/Beijing.

Eckard Vossas (Synthesizer, Electronics, Continuum Fingerboard, Kelstone)

Der Elektronikmusiker Eckard Vossas, Jahrgang 1960, lebt in Bonn und hat diese Formation initiiert, um seine musikalischen Ideen umzusetzen. Seit seinem 14. Lebensjahr macht er Musik mit allen Arten von Keyboards, Synthesizern und anderen elektronischen Klangerzeugern, solo oder in Kommunikation mit anderen Musikern. Er bewegt sich dabei in einem breiten Spektrum musikalischer Richtungen und Stile (von zeitgenössischer Musik über Free Jazz bis hin zum Rock), aber immer mit Schwerpunkt auf improvisierter Musik. Seit 2002 konzentriert er sich auf das Kyma Sound System in Verbindung mit speziellen Controllern wie dem Haken Continuum Fingerboard.

Mit seinem Kyma-System, angesteuert von einem Continuum Fingerboard und diversen anderen Controllern wie iPads und Pedalen, pflegt Eckard Vossas einen eigenständigen Stil improvisierter elektronischer Musik auf der Suche nach organischen Sounds. Unterschiedlichstes synthetisches Klangmaterial wird sensibel mit den Fingern moduliert und so expressiv und lebendig gespielt wie die natürlichen Instrumente, mit denen diese Klangtransformationen in einen dynamischen Dialog treten.

Neben rein elektronischen Solo-Auftritten spielt er in Projekten zusammen mit Scott Fields, Matthias Schubert, Robert Landfermann, Simon Nabatov, Philip Zoubek, Wilbert de Joode, Etienne Nillesen, Dominik Mahnig, Christian Lillinger und Achim Tang.


Nähere Informationen über die Musiker finden Sie unter dominikmahnig.com, jazzpages.com, wilbertdejoode.me und philipzoubek.com.


 

November 2015 im Klavierhaus Klavins

Sonntag, 8. November: Gedenkkonzert zum 85. Jahrestag des Pianisten Eugen Malinin

 Eugen Malinin Eugen Malinin

Teilnehmer des Konzertes sind Gäste aus Moskau: Elena Makarova (Gesang), Elena Zhukova (Klavier, ehemalige Studentin Prof.Malinin) und Klavierschüler der Musikschule Krimer. Das Konzert ist initiiert und organisiert von Tatiana Malinin-Fedkina (Internationales Malinin-Piano-Zentrum, Kassel) und Oleg Krimer (Krimer Musikschule, Bonn).

Wie jedes Jahr, organisiert aus Moskau stammende Pianistin Tatiana Malinin-Fedkina, Witwe des herausragenden Pianisten Prof. Eugen Malinin (8.11.1930 Moskau - 6.4.2001 Kassel), ein Gedenkkonzert. Dieses Mal zu seinem 85. Jahrestag und zum ersten Mal in Bonn. Zu diesem Anlass hat Sie mithilfe des Pianisten Oleg Krimer ein interessantes Programm zusammengestellt und dazu ihre langjährigen musikalischen Freunde eingeladen den Abend zu gestalten. Die Musikschule Krimer ist bereits eine bekannte Institution in Bonn für musikalisch hochbegabte Klavierschüler. Sie werden den ersten Teil des Konzerts bestreiten.

Im zweiten Teil wird das Publikum zwei Gäste aus Moskau erleben dürfen: Pianistin Elena Zhukova, ehemalige Studentin Prof.Malinin, sie wird Klaviersonate № 8 B-Dur, оp. 84 von Sergej Prokofjew spielen und Mezzosopranistin Elena Makarova, Leiterin des Elena Obraztsova Musikzentrum für junge Sänger in St.Petersburg. Sie wird Lieder von Tschaikowsky und Rachmaninow vortragen.

 Eugen Malinin Mezzosopranistin Elena Makarova

Vita

Elena Makarova studierte Gesang in Moskau, ihrer Heimatstadt, bei Prof. Viktor Stulov und ihrer Mutter Elena Obraztsova. In letzter Zeit studierte sie Gesangstechnik und Repertoire bei Montserrat Caballé. Seit 1997 lebt und konzertiert Elena Makarova in Spanien. Im Sommer 1998 unternahm sie mit Montserrat Caballé und Dirigenten José Collado eine Konzerttournee in Estland, Ukrania und Russland. Zu ihrem Repertoiren zählen die Operpartien aus Wagners "Lohengrin", Verdis "La Traviata", Puccinis "Suor Angelica". Sie ist ein willkommener Gast bei vielen Festivals: Palau de la Música de Valencia, Rom Festival, Festival "Castel de Peralada" und anderen. Sie gibt Liederabende, unter anderem mit mit Montserrat Marti und Elena Obraztsova in Spanien, Italien, Russland, Frankreich, Moldawien und Lettland.

Elena Zhukova studierte an der Moskauer Akademischen Ballettschule und an der Moskauer Tschaikowsky-Konservatorium bei Prof. Zhukov, dann bei Prof. Malinin. Seit 1978 ist sie in Bolschoi-Theater zuerst als Ballerina und zurzeit als Klavierkorrepetitorin tätig. Als Solo-Tänzerin nahm sie an vielen Theaterproduktionen teil, gastierte in Länder wie USA, Japan, Deutschland, Frankreich, Italien, Großbritannien und anderen, wurde Preisträgerin in Festivals in Mexiko und Sri Lanka. Parallel zur Arbeit in Bolschoi konzertiert Elena als Pianistin. Sie arbeitete mit berühmten Dirigenten: F.Mansurov, M.Annamamedov, A.Feldman, A.Hurgin, I.Chalyshev, spielt Solo- und Kammerkonzerte.


 

November 2015 im Klavierhaus Klavins

Samstag, 7. November: Violina Petrychenko

 Violina Petrychenko

"Ukrainian Moods"

Violina Petrychenkos neues Programm ist eine Schatzkiste voller Ersteinspielungen und verhilft damit ukrainischen Komponisten zu einer Aufmerksamkeit, die ihnen bisher größtenteils verwehrt blieb.

Die junge Pianistin aus der Ukraine, die bereits im letzten Jahr mit Werken von Viktor Kosenko und Alexander Skjabin ihre erste CD eingespielt hat, beschäftigt sich auf ihrem zweiten Album intensiv mit fünf ukrainischen Komponisten: Hier trifft Kosenko auf Lev Revutskiy, Mykola Kolessa, Igor Schamo und Jurii Schamo. Namen, die außerhalb der Ukraine kaum bekannt sind – zu Unrecht. Um die kompositorischen Besonderheiten zu sammeln, reiste die in Saporoschje geborene Pianistin in die Ukraine, das Land ihrer Kindheit. „Es ist erstaunlich: Als ich mich hier in Deutschland auf die Spuren der ukrainischen Musik begab, konnte ich fast nichts finden - als ob die klassische ukrainische Musik gar nicht existierte. Als ich aber dort war, konne ich mich kaum entscheiden, welche Noten ich mitnehmen soll, so viel schöne Stücke fand ich, die ich auf jeden Fall kennenlernen wollte.“

Das Programm des Albums bildet einen reichhaltigen Querschnitt durch die ukrainischen Kompositionskunst des 20. Jahrundert und repräsentiert dabei die verschiedensten Gattungen – etwa die Duma, eine ukrainische epische Poème über historische Ereignisse, die Vesnyanka, Lieder beschwörenden Charakters zur typisch ostslawischen Anrufung des Frühlings, Karpatische Fantasien und ein Huzulisches Präludium. „Lev Revutskiy, der älteste unter den Komponisten und ein Freund Kosenkos, spielte eine ausschlaggebende Rolle in der Entwicklung einer genuin ukrainischen Klaviermusik. Mykola Kolessa wiederum verarbeitete in seinen Kompositionen die volkstümliche Musik der Karpaten. Schamo ging diesen Weg noch konsequenter weiter und inspirierte eine regelrechte Welle der Folklore.“

Im Zuge ihrer Konzerttätigkeit befasst sich Violina Petrychenko auch mit historischen Tasteninstrumenten. Außerdem gründete sie 2011 mit der Saxophonistin Kirstin Niederstraßer das Duo Kiol und unterrichtet derzeit als Klavierdozentin an der Music Academy Köln-Süd. Schon mit 16 Jahren veröffentlichte sie außerdem ihre erste musiktheoretische Arbeit. Ihr Hintergrund in den Musikwissenschaften motiviert Violina Petrychenko dazu, immer wieder Neues in der Musik zu suchen – auch außerhalb des üblichen Kanons – und mit ihrer musikalischen Arbeiten auf der Bühne, im Klassenzimmer und auf Aufnahmen eine kulturelle Brücke zwischen der Ukraine und der Weltmusik zu bauen.

Programm

Lev Revutskiy (1889-1977)
3 Präludien op.4 (1914)
1. Des-dur
2. Fis-molle
3. Cis-moll

Viktor Kosenko (1896-1938)
3 Mazurken op.3
2 Etüden aus op.8
2. B-moll
9. Fis-moll

3 Klavierstücke opus 9
3 Präludien op.4 (1914)
Trost H-dur
Nocturne fis-moll
Mazurka es-moll

„Verlangen“ op.11 cis-moll

Mykola Kolessa (1903-2006)
"Bilder aus Huzulenland" (1934)
Präludium
Kontraste

4 Prälüdien (1938-1981)
Herbstprälüdium C-dur
Fantasieprälüdium Es-dur
Über Dovbusch g-moll
Huzulisches Präludium f-moll

~Pause~

Igor Schamo (1925-1982)
"Ukrainische Suite" 1948
1. Duma
2. Vesnyanka
3. Melodie
4. Tanz

aus dem Zyklus 12 Präludien (1962)

2. A-moll
3. G-dur
8. Fis-moll

Jurii Schamo (1947-2015)
"Karpatische Fantasie" 1992

Vita

Violina Petrychenko kommt aus der Ukraine. Sie wurde in Saporoschje als Kind einer Musikerfamilie geboren, wo sie bereits mit 6 Jahren mit dem Klavierspiel begann. Am Musikgymnasium in Saporoschje studierte sie in den Hauptfächern Klavier und Musikwissenschaft. Dabei lag ihr anfänglicher Schwerpunkt mehr im wissenschaftlichen Bereich. In diesem Zusammenhang nahm sie an internationalen Konferenzen teil, aber auch an Klavierwettbewerben. Mit 12 Jahren war sie Teilnehmerin am Internationalen Prokofiev Wettbewerb und mit 16 Jahren wurde ihre erste theoretische Arbeit herausgegeben. Beide Diplome bestand sie mit Auszeichnung.

Trotzdem begann Violina ein Studium an der Nationalen Tschaikowsky-Musikakademie der Ukraine (Kiew) im Hauptfach Klavier. Seit 2007 studierte sie an die Hochschule für Musik „FRANZ LISZT“ Weimar und dann an der Hochschule für Musik und Tanz Köln bei Prof. Jacob Leuschner weiterhin Klavier.

Violina vervollständigt nun ihr Studium in der Klasse von Prof. Evgueni Sinaiski an der Folkwang Universität der Künste in Essen. Ausserdem nahm sie an Meisterkursen bei Peter Nagy, Ferenz Rados, Jeffry Swann, Evgeny Skovorodnikov, Bernd Götzke, Konrad Elser und Pierre-Laurent Aimard teil.

Zudem erhielt Violina zahlreiche Auszeichnungen, Stipendien und Förderpreise, u.a. von der Gesellschaft der Freunde und Förderer der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar, der Neuen Liszt Stiftung Weimar, Klassik Stiftung Weimar, Anna-Ruths Stiftung , der Stadt Köln,Werner Richard - Dr. Carl Dörken Stiftung und Theodor-Rogler Stiftung.

Für besondere akademische und künstlerische Leistungen erhielt sie den DAAD-Preis, Folkwang-Preis in der Sparte Musik, bei Rosario Marciano Wettbewerb wurde sie mit einem Diplom ausgezeichnet,beim Medenuswettbewerb erhielt sie Publikumpreis.

Dabei kann die Künstlerin auf eine sehr aktive Konzerttätigkeit zurückblicken. Konzertreisen führten sie durch Deutschland, Holland, Frankreich, Österreich, Spanien, Tschechien und in der Ukraine.Violina hat mehrmals für Deutschlandradio Kultur sowie Radio und Fernsehen MDR und WDR gespielt. Sie spielte bei mehreren Festivals (u.a Bayreuther Klavierfestival, Euro Music Festival, Rösrath Klavierfestival, Klangwelten (Bad Ahrweiler), Alt Kainacher Musiktage (Österreich).

Einen großen Teil ihrer Konzerte spielt sie auch als Kammermusikpartnerin und Liedbegleiterin, sie gründete mit der Saxofonistin Kirstin Niederstraßer im Jahr 2011 das Duo Kiol.

Ausserdem befasst sie sich zusäztlich mit historischen Tasteninstrumenten. Es findet den Ausdruck bei zahlreichen Konzerten (u.a Stadtschloss und Franz Liszt Wohnhaus in Weimar, Schlossmuseum in Sondershausen).

Zur Zeit wohnt Violina in Köln und ist Klavierdozentin an der Music Academy Köln-Süd.

Violina stellt sich in die Tradition der ukrainischen Kultur und sucht sie zu popularisieren. So erschien ihre Solo-CD bei ARS mit Klavierwerken von A.Skrjabin und Ersteinspielungen des ukrainischen Komponisten V.Kosenko. Die CD erhielt hohes Kritikerlob und für das nächste Jahr ist weitere Arbeit mit den Klavierwerken Kosenkos geplant.


Nähere Informationen zur Pianistin finden Sie unter violina-petrychenko.de.


 

November 2015 im Klavierhaus Klavins

Mittwoch, 4. November: Verklungene Stimmen - Große Sänger der Vergangenheit

 Verklungene Stimmen

Ferdinand Kösters, Vorsitzender der Opernfreunde Bonn, präsentiert: Arien und Lieder aus Oper und Operette mit Richard Tauber, Joseph Schmidt, Jan Kiepura, Peter Anders.


 

November 2015 im Klavierhaus Klavins

Montag, 2. November: Trio "Freies Europa"

 Trio

Simon Nabatov (RU/US/DE) – Klavier
Barry Guy (UK/CH) – Kontrabass
Gerry Hemingway (US/CH) – Schlagzeug

Schon in Moskau machte Simon Nabatov seine Erfahrungen im Bereich Improvisierte Musik als Teil der allgemeinen romantisch-rebellischen Einstellung und Praxis, typisch für die jungen Künstler und Musiker der späten 70er Jahre in den UdSSR. Nach 10 Jahren in New York, während derer Nabatov sein Interesse anderen Musikgenres gewidmet hatte, kam er 1989 nach Köln und war gleich Teil der kreativen, experimentierfreudigen Musikszene der Stadt. Die Möglichkeit, in Kultureinrichtungen wie Stadtgarten oder LOFT diese Art von Musik auf höchstem Niveau zu erleben hat ihn nachhaltig geprägt. Seit vielen Jahren ist nun die Art des spontanen Zusammenmusizierens zu einem der Hauptgenres seiner musikalischen Aktivitäten geworden, diesmal jedoch mit dem Ziel der stätigen Verfeinerung dieser Form statt eines Aktes der plakativen Rebellion.

Zu diesem Konzertprogramm lädt Simon Nabatov zwei wahre Koryphäen auf dem Gebiet der improvisierten Musik ein, den britischen Bassisten und Komponisten Barry Guy und den amerikanischen Schlagzeuger und Komponisten Gerry Hemingway. Die beiden Ausnahmemusiker, die seit Jahren in der Schweiz leben, haben die Geschichte der Improvisierten Musik der letzten 35 Jahre mitgeprägt.


Nähere Informationen zu Simon Nabatov finden Sie unter nabatov.com.


 

Oktober 2015 im Klavierhaus Klavins

Samstag, 31. Oktober: Liederabend der Romantik

 Liederabend der Romantik

Magdalena Kalinowska Sopran
Julian Kokott Tenor
Dr. Ingrid Bodsch Moderation
Sibylle Wagner Klavier

"en passant", Rheinmotive aus dem Reisezug skizziert von Frank-Rüdiger Hildebrandt


 

Oktober 2015 im Klavierhaus Klavins

Mittwoch, 28. Oktober: Chopin Abend mit Akane Tanaka

Akane Tanaka

Programm

Chopin

4 Impromptus
Nr. 1 As-Dur Op. 29
Nr. 2 Fis-Dur Op. 36
Nr. 3 Des-Dur Op. 51
Nr. 4 cis-moll «Fantasie-Impromptu» Op. 66

Aus Etuden
Op. 10–3 «Tristesse»
Op. 10–12 «Revolutionsetüde»
Op. 25–1 «Harfenetüde»

Nocturne
Des–Dur Op. 27–2

Valse brillante
As–Dur Op. 34–1

4 Balladen
Nr. 1 g–moll Op. 23
Nr. 2 F-Dur Op. 38
Nr. 3 As-Dur Op. 47
Nr. 4 f–moll Op. 52


 

Oktober 2015 im Klavierhaus Klavins

Donnerstag, 22. Oktober: Ratko Delorko

 Ratko Delorko

Konzertreihe PIANO-PIANO 2015: Teil 2

Ratko Delorko arbeitet als freischaffender Komponist, Pianist und Dirigent. Er gilt als einer der vielseitigsten Musiker unserer Zeit. Neben dem konventionellen Auftritt als Pianist ist er der einzige Künstler, der bis zu 22 historische Tasteninstrumente in der Produktion „Geschichte des Klaviers“ auf die Bühne bringt und spielt. Er verfügt über eine umfangreiche Sammlung historischer Klaviere und Flügel und hält Vorträge und Meisterkurse in Europa, Asien und USA.

Sein Repertoire umfasst Werke vom Barock bis zur zeitgenössischen Musik. Er beschäftigt sich auch mit weniger bekannten Komponisten oder bislang unbekannten Stücken. Die Bandbreite seiner künstlerischen Tätigkeiten zeigt sich auch an seinen vielfältigen Radio- und Fernsehproduktionen.

Sein kompositorisches Schaffen reicht von der Oper über sinfonische Musik, Liederzyklen, Klavierzyklen bis zu Miniaturen für ausgefallene Instrumente und elektronischer Musik.

Ratko Delorko hat über zwanzig CDs auf verschiedenen Labels veröffentlicht, schreibt für renommierte Fachzeitschriften in Deutschland und USA und lehrt an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt. Ratko Delorko gastierte mit Konzerten und Meisterkursen nach 2008 in folgenden Ländern: Italien, Österreich, Rumänien, England, Malaysia, China, Russland und USA.

Nähere Informationen über Ratko Delorko finden Sie unter delorko.com.


 

September 2015 im Klavierhaus Klavins

Dienstag, 29. September: Mit 88 Tasten, da fängt das Leben an!

 Melitta Bubalo

Schnupper-Workshop für reife Menschen

Klavier spielen ist leichter als Sie denken. Erfüllen Sie sich einen lang gehegten Wunsch.

In zwei Stunden bekommen Sie einen fröhlichen Einstieg in die Welt des Klavierspielens. Tasten Sie sich vor. Die Klavierlehrerin Melitta Bubalo nimmt Sie an die Hand.

Für max. acht Teilnehmer

Nähere Informationen über Melitta Bubalo finden Sie unter www.melittabubalo.de.


 

September 2015 im Klavierhaus Klavins

Mittwoch, 16. September: Chris Hopkins und Bernd Lhotzky

 Chris Hopkins und Bernd Lhotzky

Konzertreihe PIANO-PIANO 2015: Teil 1

Chris Hopkins und sein langjähriger Duo-Partner Bernd Lhotzky bestreiten gemeinsam das erste Konzert der Konzertreihe Piano 2015, die aus drei Konzerten besteht.

Das Duo

Chris Hopkins und Bernd Lhotzky bilden seit nunmehr 20 Jahren ein kongeniales Gespann und zählen heute jeder für sich zu den weltweit führenden Vertretern des klassischen Jazz Pianos. Gemeinsam gründeten sie 1997 das international erfolgreiche und mehrfach preisgekrönte Quartett „Echoes of Swing“ und touren darüber hinaus regelmäßig als Solisten um den Globus. Die Begegnungen der beiden Virtuosen an zwei Flügeln - stets gewürzt mit einer humorvollen Moderation und spontanen Bühnenpräsentation - haben längst Kultcharakter. Neben allen wichtigen Stilen des Classic Jazz stand von Anfang an insbesondere das Harlem Stride Piano im Zentrum des gemeinsamen Interesses. Das Stride Piano ist ein klangfarbenreicher, vor Energie und Spielwitz überbordender Klavierstil, dabei höchst raffiniert, voller Nuancen und feiner Schattierungen. Vom Pianisten verlangt das absolute Stilsicherheit und ein Höchstmass an Instrumentenbeherrschung. An zwei Flügeln zelebriert, wird diese Musik zu einer kammermusikalischen Herausforderung ganz besonderer Art, der ein gewisser sportlicher Aspekt nicht abzusprechen ist. Neben den stilbildenden Kompositionen der Pioniere des Genres, stehen intelligente Bearbeitungen unzähliger Standards aus dem Great American Songbooks auf dem Programm, unvergessene Kompositionen großer Songwriter wie Cole Porter, George Gershwin oder Irving Berlin.

Eine besondere Spezialität des Tandems sind swingende, dabei immer geschmackvolle Bearbeitungen von Vorlagen aus der europäischen Klassik und Romantik. Auch in diesem Idiom kann bei allem gebotenen Respekt sehr wohl improvisiert werden. Damit setzen Bernd Lhotzky und Chris Hopkins auf ihre ganz eigene Art die Kunst der Transkription fort, die Ende des 19. Jahrhunderts von europäischen Meistern wie Sergei Rachmaninow, Franz Liszt oder Leopold Godowsky zu Perfektion getrieben wurden. Diese humorvolle und kreative Auseinandersetzung mit dem europäischen Repertoire stellt im klassischen Konzertbetrieb eine erfrischende Ausnahme dar.

Vita

Bernd Lhotzky wurde 1970 in Tegernsee geboren. Heute gilt er weltweit als einer der kompetentesten Vertreter des klassischen Jazz-Pianos. Er wird regelmäßig zum „International Stride Piano Summit“ im Rahmen des Festivals „Jazz In July“ nach New York sowie zur „Arbors Records Jazz Party“ nach Clearwater, Florida eingeladen. Das Londoner Magazin "Piano" zeichnete Bernd Lhotzky neben Lang Lang, Grigory Sokolow und Keith Jarrett für eines der besten 10 Klavieralben des Jahres 2001 aus. Mit Dick Hyman spielte er das viel beachtete Album „Stridin’ The Classics“ ein. In jüngster Vergangenheit wurde ihm der „Prix de L’Académie du Jazz“, der Tassilo-Preis der Süddeutschen Zeitung sowie mehrfach der „Grand Prix du Disque de Jazz“ des Hot Club de France verliehen. Darüber hinaus schrieb Bernd Lhotzky die Soundtracks zu einigen deutschen Kurzfilmen.

Nähere Informationen über Bernd Lhotzky finden Sie unter lhotzky.com.

Chris Hopkins wurde 1972 in Princeton (New Jersey) geboren. Gleichermaßen versiert an Piano und Alt-Saxophon, zählt er zu den meistbeschäftigten Künstlern der internationalen Jazzszene. Unzählige Konzerte an der Seite von Größen wie Clark Terry, Harry „Sweets“ Edison, Bucky Pizzarelli, Scott Hamilton oder Butch Miles führten ihn durch ganz Europa, die USA, Japan, Australien und Neuseeland. Für Aufmerksamkeit der Fachpresse, insbesondere in Amerika, sorgte seine Duo-Einspielung „Teddy Wilson in 4 Hands“ mit Piano-Legende Dick Hyman. Das letzte Album „Message from Mars“ seines Ensembles „Echoes of Swing“ wurde unlängst mit dem „Preis der Deutschen Schallplattenkritik“ (Bestenliste) prämiert und erhielt in Paris den „Prix de L’Académie du Jazz“. Über seine rege Konzerttätigkeit hinaus wirkt Chris Hopkins seit 2005 als Jazz-Dozent an der Hochschule für Musik Köln und ist Pate des Projektes „Jedem Kind ein Instrument“.

Hier geht's zur Ticketbuchung adticket.de.

Nähere Informationen über Chris Hopkins finden Sie unter hopkins.de.


 

September 2015 im Klavierhaus Klavins

Samstag, 12. September: Klavierabend mit Werken von J. Haydn, F. Chopin, F. Schubert, F. Liszt

 Maria Streltsova

Programm

Joseph Haydn
Sonata D-Dur Hob.XVI:37

Frédéric Chopin
4 Mazurkas
Grande Valse Brillante Es-Dur op.18
Scherzo Nr.2 b-moll op. 31

Franz Schubert
Impromptus op.90:
Nr.2 Es-Dur
Nr.3 Ges-Dur
Nr.4 As-Dur

Franz Schubert / Franz Liszt
Soirées de Vienne Valse-caprice n°6
Ständchen „ Leise flehen meine Lieder“

Franz Liszt
Mephisto Walzer Nr.1

Vita

"(Sie) ist... eine große Künstlerin,die sich der Musik ganz und sensibel hingibt,darin lebt und aufblüht - wie man es selten in dieser Intensität erlebt". So schrieb die Norddeutsche Zeitung über die in Kiew/Ukraine geborene Pianistin Maria Streltsova.

Mit fünf Jahren begann sie ihre Klavierausbildung an der Fachmusikschule für hochbegabte Kinder in Kiew. Anschließend folgte das Studium an der Ukrainischen Nationalen Tschaikowsky Akademie der Musik in Kiew, das sie mit Auszeichnung beendete.

Es folgte eine Einladung zum Meisterkurs an der Sommeruniversität " Musique-Esperance",Frankreich, unter der Schirmherrschaft der UNESCO. Mit großem Erfolg konzertierte sie als Solistin mit dem Ukrainischen Nationalen Symphonieorchester unter Theodor Kuchar, USA.

Schon bald errang sie nationale und internationale Auszeichnungen. So ist sie ErstePreisträgerin beim Internationalen Wettbewerb der Kammermusik "Solotaja Osen"(Chmelnizkij/ Ukraine 1993), Diplomand des XXIII.Internationalen Klavierwettbewerbs "Sitta di Senigalia" (Italien 1994), Siegerin der Festspiele der Sergej-Rachmaninoff-Klavierwerke (Kiew 1994).

Seit 1997 lebt die Pianistin in Deutschland und hat das Aufbaustudium "Konzertexamen" an der Hochschule für Musik in Köln bei Frau Prof. Merle mit Erfolg abgeschlossen. Meisterkurse bei Prof. Eric le Sage(Frankreich), Prof. Pavel Gililov (Köln) und bei Prof. Irina Edelstein (Frankfurt) waren weitere Stationen ihrer Klavierausbildung.

Für das Frühjahr 2004 wurde Maria Streltsova von der Kunststiftung Nordrhein-Westfalen, der Werner Richard - Dr.Carl Dörken Stiftung und dem WDR für die Konzertreihe "Best of NRW" ausgewählt, in deren Rahmen sie in mehrern Städten erfolgreich konzertierte.

Maria Streltsova ist Lehrbeauftragte des Instituts für Musikwissenschaft und Musikpädagogik im Fach Klavier an der Universität Koblenz und lebt als freie Konzertpianistin und Klavierpädagogin in Bonn.

Nähere Informationen über Maria Streltsova finden Sie unter maria-streltsova-klavier.de.


 

Juni 2015 im Klavierhaus Klavins

Samstag, 20. Juni: Klavierabend mit Josiane Traun

 Josiane Traun

Werke von Albéniz, de Falla, Granados, Rodrigo und Lecuóna

Die spanischen Komponisten des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts orientieren sich an den großen Impressionisten, wie Debussy und Ravel, nahmen aber auch die reiche Folklore ihres Landes in ihre Werke auf. Entstanden ist eine ganz eigenständige Klavierliteratur - emotional, temperamentvoll und virtuos - die Ihnen Josiane Traun an diesem Abend vorstellen wird, ergänzt und unterstützt durch einige Anmerkungen zu den Stücken von Andreas Wahmhoff.

Josiane Traun lebt und arbeitet als Pianistin und Klavierlehrerin in Bonn. Mit ihrem emotionalen und leidenschaftlichen Stil finden die spanischen und südamerikanischen Komponisten eine ausdrucksstarke Interpretin.

Nähere Informationen zur Pianistin finden Sie unter klavierschule-bonn.de.


 

Juni 2015 im Klavierhaus Klavins

Freitag, 19. Juni: Italy goes Brazil - CD Präsentation „Abre Alas“

 Ulla Haesen Quartett

Spätestens seit ihrer CD „beleza!“, die begeisterte Rezensionen bekam, steht der Name Ulla Haesen für authentischen, hochklassigen Bossa Nova. Ohne dekoratives Beiwerk gelingt es ihr, die Seele dieser brasilianischen Musikrichtung auf ganz persönliche Weise zum Klingen zu bringen. In immer wieder neuen Formationen beweist sie, dass man nicht in Südamerika geboren sein muss, um den Bossa Nova glaubwürdig und beseelt zu spielen. Denn die Sängerin und Gitarristin hat eigentlich finnisch-deutsche Wurzeln. Ihre langjährige Zusammenarbeit mit brasilianischen Musikern hat wesentlichen Einfluss auf Ulla Haesens musikalische Haltung, die geprägt ist von tiefem Respekt und Liebe zum Samba, zum Bossa Nova, zu der melancholischen Tiefe der „Saudade“, der Sehnsucht oder der „Tristeza“, der Traurigkeit. Es ist der Blues Südamerikas, der hier von Europäern in begeisternder Authenzität dargeboten wird.

 Ulla Haesen Ulla Haesen

Ulla Haesen, Lorenzo Petrocca (g), Wilhelm Geschwind (b) und Jorge Brasil (percussion) gelingt es durch ihr feinsinniges Zusammenspiel auch noch die versteckten Feinheiten der Musik zum Klingen zu bringen. Jeder der vier ist für sich ein erfahrener Musiker, doch die Klammer des Bossa Nova fügt sie zu einer Einheit zusammen.

In verschiedenen Formationen hat Ulla Haesen zwei Alben veröffentlicht: „Love, Tears and Joy“ und das von der Schallplattenkritik hochgelobte „Beleza!“, das vor allem mit brasilianischen Musikern aufgenommen wurde. Nun präsentiert sie ihr drittes Album „Abre Alas“ u.a. mit zauberhaften Kompositionen von Ivan Lins, Joyce Moreno, Carlos Lyra.

Lorenzo Petrocca arbeitet seit den Aufnahmen zu „Beleza!“ mit Ulla Haesen zusammen. Der renommierte Jazzgitarrist stammt aus Crotone in Süditalien und lebt seit 1979 in Deutschland und spielt sowohl mit seinem Organ Trio als auch als Sideman in vielen verschiedenen Jazzformationen national und international Konzerte. 2011 gewann er für sein Album „My Music“ den Preis „CD des Jahres“ der Jazzgitarren-Website „Archtop-Germany“ als beste Jazzgitarren-CD.

Jorge Brasil zählt mit zahlreichen Konzerten, Tourneen, Lehrtätigkeit, Rundfunk, Fernsehen und CD Aufnahmen weltweit zu den besten und gefragtesten Percussionisten in Deutschland. Ein Meister auf allen Percussionsinstrumenten, unter anderem dem seltenen brasilianischen Berimbau und dem Pandeiro.

Der Bassist Wilhelm Geschwind komplettiert mit seinem perkussiven Spielstil auf seinem 6-Saiter, dem Fretless Bass sowie dem eigens für ihn konzipierten Piccolo Double Bass das "Ulla Haesen Quartett“.

Nähere Informationen zur Sängerin und Gitarristin Ulla Haesen finden Sie unter ulla-haesen.de.


 

Juni 2015 im Klavierhaus Klavins

Donnerstag, 18. Juni: Fields - Henkel - Nabatov - Vossas

In Situ Art Society presents The Dissonant Series 9

 Fields Henkel Nabatov Vossas

Fields - Henkel - Nabatov - Vossas

Scott Fields: elektrische Gitarre
Brad Henkel: Trompete
Simon Nabatov: Klavier
Eckard Vossas: Synthesizer, Electronics, Continuum Fingerboard, Kelstone

Vier in der Szene der Avantgarde- und Improvisationsmusik bekannte Musiker, die alle einen eigenständigen, individuellen und unverkennbaren Umgang mit ihrem Instrument pflegen, loten im freien Zusammenspiel neue, ungewöhnliche und ungewohnte Klangkombinationen aus. Die Formation verbindet freie Improvisation, innovative Spieltechniken und expressives Hochenergiespiel mit Elektronik und elektronischen Instrumenten. Die Elektronik erweitert einerseits das musikalische Repertoire, andererseits treten synthetische Sounds in einen fruchtbaren Disput mit den Möglichkeiten „natürlicher“ Instrumente, um in Stücken mit offener Form einzigartige und vielfältige Strukturen in einem Live-Setting erlebbar zu machen. Eine spezielle Welt des Klangs wird in dieser Begegnung elektronischer mit natürlicher Klangerzeugung durch verschiedene Perspektiven, Stile und expressive, kraftvolle, leidenschaftliche Klangkombinationen erschlossen. Dabei verschmelzen unterschiedlichste Klangquellen zu bisher ungehörten neuen akustischen Ereignissen und Hörerlebnissen. Ein Muss für Hörer, die unbekannte Territorien im Musikuniversum erobern wollen.

Scott Fields

Der Gitarrist Scott Fields arbeitet seit den 1970er Jahren als Musiker, zunächst in Chicago, später dann in ganz Nordamerika, Europa und Asien. Seine Musik wird dem Avantgarde-Jazz oder der Neuen Musik zugeordnet. Dabei versteht es Scott Fields mit ausgefeilten, eigenständigen und erweiterten Spieltechniken frei improvisierte mit komponierter Musik zu verbinden. Neben seiner Tätigkeit als Instrumentalist hat er auch zahlreiche Kompositionen geschaffen. Fields hat mehr als 30 CDs unter seinem Namen bei Labels wie Delmark, Clean Feed, NEOS, Music&Arts, NotTwo, Rouge Art, Between the Lines, Ayler und New World veröffentlicht.

Im Laufe seiner Karriere arbeitete Fields mit Musikern wie Hamid Drake, Jan Klare, Guerino Mazzola, Myra Melford, Larry Ochs, Jeff Parker, Matthias Schubert und Elliott Sharp zusammen. Derzeit lebt er in Köln, bildet ein Trio mit Achim Tang und Paul Lytton und tritt mit seinem String Feartet auf. Überdies ist er Mitglied des Multiple Joy[ce] Orchestra.

Brad Henkel

Brad Henkel, geboren 1985, arbeitet als Trompeter und Komponist. Im vergangenem Jahr ist er von New York nach Köln umgezogen. Sein Wirken verbindet Komposition und Improvisation mit neuen und innovativen Instrumentaltechniken und avantgardistischer Aufführungspraxis. Er hat einen ausgebuchten Tourneekalender mit zeitgenössischer und improvisierter Musik in den Vereinigten Staaten und Europa.

2011 hat er das von Künstlern selbst betriebene Label „Prom Night Records“ mit Sitz in den Vereinigten Staaten mitbegründet, das bisher 21 Aufnahmen veröffentlicht hat. Er ko-kuratiert eine Konzertserie in Köln, die unter dem Titel „Luftbrücke“ das Ziel verfolgt, junge, experimentelle Musiker aus den USA mit Musikern aus verschiedensten anderen Ländern in Köln zusammen zu bringen und so einen Dialog zwischen diversen Musikszenen zu eröffnen.

Simon Nabatov

Der Pianist und Komponist Simon Nabatov wurde 1959 in Moskau geboren, studierte am Moskauer Konservatorium und setzte nach der Emigration seiner Familie nach New York 1979 seine Ausbildung dort an der Juilliard School of Music fort. Seine Aktivitäten umfassen Jazz, improvisierte, experimentelle Musik und Weltmusik. Der Pianist wurde 1987 mit dem Förderpreis des „National Endowment for the Arts“ ausgezeichnet. 1989 wurde er zum Preisträger des ersten „Martial Solal International Jazz Piano Competition“ in Paris. Simon Nabatov hat sich als international renommierter Spieler in Soloarbeit sowie in zahlreichen Kollaborationen einen Namen gemacht, u.a. in kontinuierlicher Zusammenarbeit in Duos mit Steve Lacy, Nils Wogram, Matthias Schubert, Tom Rainey und Ernst Reijseger; in Quartetten von Ray Anderson, Arthur Blythe, Perry Robinson, Nils Wogram und Matthias Schubert; sowie mit der NDR Bigband und dem Klaus König Orchestra.

Seine eigenen Bands und Projekte umfassten, unter anderen, ein Trio mit den New Yorkern Drew Gress und Tom Rainey, das Quartett „Nature Morte“ mit Phil Minton, Nils Wogram und Frank Gratkowski, das Quintett „Roundup“ und ein Oktett. Zudem spielt Nabatov in Duos mit Tom Rainey, Matthias Schubert, Ernst Reijseger, Gareth Lübbe und Hayden Chisholm.

Nabatov hat zahlreiche Festivalauftritte, Konzerttourneen, Rundfunk-Produktionen und Workshops in über 60 Ländern der Welt absolviert. Zudem ist er auf ca. 70 CDs zu hören; darunter sind über 25 Veröffentlichungen unter eigenem Namen.

Eckard Vossas

Der Elektronikmusiker Eckard Vossas, Jahrgang 1960, lebt in Bonn und hat diese Formation initiiert, um seine musikalischen Ideen umzusetzen. Seit seinem 14. Lebensjahr macht er Musik mit allen Arten von Keyboards, Synthesizern und anderen elektronischen Klangerzeugern, solo oder in Kommunikation mit anderen Musikern. Er bewegt sich dabei in einem breiten Spektrum musikalischer Richtungen und Stile (von zeitgenössischer Musik über Free Jazz bis hin zum Rock), aber immer mit Schwerpunkt auf improvisierter Musik. Seit 2002 konzentriert er sich auf das Kyma Sound System in Verbindung mit speziellen Controllern wie dem Haken Continuum Fingerboard.

Mit seinem Kyma-System, angesteuert von einem Continuum Fingerboard und diversen anderen Controllern wie iPads und Pedalen, pflegt Eckard Vossas einen eigenständigen Stil improvisierter elektronischer Musik auf der Suche nach organischen Sounds. Unterschiedlichstes synthetisches Klangmaterial wird sensibel mit den Fingern moduliert und so expressiv und lebendig gespielt wie die natürlichen Instrumente, mit denen diese Klangtransformationen in einen dynamischen Dialog treten.

Neben rein elektronischen Solo-Auftritten spielt er in Projekten zusammen mit Scott Fields, Matthias Schubert, Robert Landfermann, Simon Nabatov, Philip Zoubek, Wilbert de Joode, Etienne Nillesen, Dominik Mahnig, Christian Lillinger und Achim Tang.

Nähere Informationen zu den Musikern finden Sie unter scottfields.com, bradhenkel.com und nabatov.com.


 

Juni 2015 im Klavierhaus Klavins

Samstag, 13. Juni: Friederike Wiechert, Rainer Maria Klaas & Martin Hilner - Konzert

Programm

Armando Ghidoni - Classical Fugue Goes Jazz - Trio
Michael C. Baker - Sonata für Flöte und Klavier in drei Sätzen
Darius Milhaud - 'Scaramouche' für Saxophon und Klavier

~Pause~

Charles Koechlin - Épitaphe de Jean Harlow
Francis Poulenc - Sonate für Flöte und Klavier Allegro malinconico- Cantilena- Presto giocoso
Russell Peterson - Trio for Flute, Saxophone and Piano - I. Andante II.Adagio III. Allegro

 Friederike Wiechert Friederike Wichert

Friederike Wiechert

Die Flötistin Friederike Wiechert, geboren 1963 in Mannheim, absolvierte ihr Studium an der Musikhochschule München bei Prof. Paul Meisen. Zu Ihrer musikalischen Laufbahn zählt die Besetzung als 1. Soloflöte im Sinfonieorchester Lübeck (1988-1991) und Münster (1991-2006) sowie die Besetzung als 1. Soloflöte im Estnischen Nationalorchester Talinn von 2006 bis 2007.

Meisterkurse belegte sie bei René Le Roy, Thierry Mathias (Paris), André Jaunet und Sergiu Celibidache.

Seit 2009 ist Friederike Wiechert, mit Lehrauftrag an der Robert-Schumann-Hochschule, Düsseldorf, auch pädagogisch tätig. Dort übernimmt sie regelmäßig die Leitung von Bläserproben in Münters Studentenorchestern, bereitet Studenten für Aufnahmeprüfungen und Probespiele vor und leitet Konzertprojekte für Schüler.

 Rainer Maria Klaas Rainer Maria Klaas

Rainer Maria Klaas

Rainer Maria Klaas, Klavier, wurde in Recklinghausen geboren und erhielt seine pianistische Ausbildung bei Detlef Kraus, Klaus Hellwig und Yara Bernette sowie in Kursen bei Guido Agosti, Jorge Bolet und Czeslaw Marek. 1977 machte er in Hamburg sein Konzertexamen.

Sein Repertoire umfasst inzwischen mehr als 600 Komponisten. Seit 1975 ist er Leiter der Recklinghausener „integral::musiken" und initiierte mehrere NRW-weite Kammermusikfestivals. Er lehrt am studio::busoni in Recklinghausen und Dortmund.

 Martin Hilner Martin Hilner

Martin Hilner

Martin Hilner wurde 1971 geboren. Mit 10 Jahren nahm er Saxophonunterricht bei Herrn Laszlo Dömötör an der Krefelder Musikschule und wurde mehrfach Bundessieger beim Wettbewerb „Jugend musiziert“. Er erhielt ein Saxophonstudium an der Robert-Schumann Musikhochschule, Düsseldorf, bei Hans-Peter Mertens. Dort diplomierte Hilner mit Auszeichnung und anschließendem Konzertexamen. Seine Meisterkurse absolvierte er bei u.a. Iwan Roth, Arno Bornkamp ,Eugen Rousseau, Claude Delangle. Seit 1985 ist er Mitglied im „Linos-Saxophonquartett“ und spielte Konzerte u.a. in New York und Moskau. Er ist Förderpreisträger und musikalischer Botschafter des Landes NRW.

Ebenfalls hatte er Engagements bei zahlreichen Kammermusikensemblen, z.B. mit dem Ensemble Modern, NoTabu Ensemble Düsseldorf, dem „Deutschen Saxophon Ensemble“ und Kokopelli Saxophonquartett. 2005 erhielt er einen „Echo Klassik“ für die CD „una foce poco fa“ mit dem Alliage Quintett. Er ist regelmäßiger Gast bei den Bochumer Symphonikern, Wuppertaler Sinfonikern, Neue Philharmonie Westfalen, Niederrheinische Symphoniker, Deutsche Oper am Rhein, WDR Köln u.a. Seit 2003 ist Martin Hilner Dozent für Saxophon an der Robert-Schumann Hochschule Düsseldorf.


 

Juni 2015 im Klavierhaus Klavins

Freitag, 12. Juni: Klavierabende mit Studierenden der Klasse Prof. Sheila Arnold

Sohyun Park

 Friday Night at 7 Friday Night at 7

Programm

J.S Bach (1685-1750)
Toccata BWV 911 c­moll
Da­-Ai Kim

Joseph Haydn (1731-1809)
Klaviersonate Nr.58 C­-Dur Hob.XVI:48 (1789/90)
I. Andante con espressione
II. Rondo : Presto
Sohyun Park

Robert Schumann (1810-1856)
Symphonische Etüden Op.13 (1837)
Dahye Jeong

~Pause~

W.A Mozart (1756-1791)
Sonata KV 284 D-Dur
I. Allegro
II. Rondeu En Polonaise. Andante
III. Thema und 12 Variation. Andante
Da­-Ai Kim

Sergei Rachmaninov (1873-1943)
Moments musicaux Op.16 (1896)
I. Andantino b­moll
III. Andante Cantabile h­moll
IV. Presto e­moll
Sohyun Park

F.Liszt (1811-1886)
Paraphrase de concert sur Rigoletto, S.434
Da-­Ai Kim

 Sohyun Park Sohyun Park

Sohyun Park

Sohyun Park wurde am 14. Dezember 1986 in Daegu, Südkorea, geboren und studierte dort und später in Seoul (Oberschule für Künste Gyeongbuk, Nationale Universität Kyungpook, Nationale Universität Seoul) bei Frau Kyung-Shim Jang, Herrn Prof. Wook-hee Jeong und Prof. Hie-Yon Choi Klavier.

Seit 2014 studiert sie im Masterstudiengang als Konzertpianistin an der Hochschule für Musik und Tanz Köln bei Prof. Sheila Arnold.

Meisterkurse besuchte sie bei dem Klavierduo Elisabeth und Eugene Pridonoff (University of Cincinnati, Conservatory-College of Music), Julian Martin (The Julliard School) und Hye-Kyung Suh (Kyunghee Univ. /Manhattan School of Music).

Sie gab bereits erfolgreiche Konzerte in Korea, Japan und in Tschechien. So spielte sie dort in großen Konzertsälen, wie der Woo-Bong Arthall, dem Auditorium der Nationalen Universität Kyungpook, dem Konzertsaal der Nationalen Universität Kyungpook, der Susung Artpia in Daegu, der Ujung Arthall, dem Konzertsaal der Nationalen Universität Seoul, dem Konzertsaal Nagasaki, Japan, und dem Schloss Pulffy in Prag.

Sie hat einen 1. Preis im nationalen Wettbewerb für Jugendliche und einen 2. Preis im Musik¬wettbewerb der Katholischen Universität in Daegu gewonnen.

 Da-Ai Kim Da-Ai Kim

Da-Ai Kim

Da-ai Kim wurde 1991 in Seoul, Südkorea geboren. Bereits mit 5 Jahren hatte sie ihren ersten Klavierunterricht. Seit 2004 ist das Klavier der Schwerpunkt ihrer musikalischen Ausbildung. Ein erstes Studium führte sie bis 2010 an der Sun Hwa Arts School bzw. High School durch. Seit 2011 studiert sie an der Hochschule für Musik und Tanz Köln bei Prof. Sheila Arnold.

Sie besuchte viele Meisterkurse in Korea und Deutschland. So lernte sie bereits bei Prof. Young Hwa Yoon (Kookmin University), bei Prof. Hyung Sil Han (Kyung won University), bei Prof. Reiko Hozu (CNSMD Paris), bei Dr. Donn-Alexandre Feder (Manhatten School of Music) und bei Alexander Lonquich.

Nicht nur der moderne Konzertflügel, sondern auch das Cembalo weckten ihr Interesse und so nahm sie an Meisterkursen bei Prof. Gerald Hambitzer und Prof. Ketil Haugsand (beide HfMT Köln) teil.

Sie gab einige erfolgreiche Konzerte in Korea, Deutschland und Belgien, bei denen sie auch ihr kammermusikalisches Talent unter Beweis gestellt hat.

Im Laufe ihrer Ausbildung hat sie hervorragende Ergebnisse bei zahlreichen Wettbewer-ben erzielt. Darunter sind ein 2. Preis beim Eumak Journal Concours, ein 2. Preis beim Heyri Music Concours, ein 2. Preis beim Sahmyook University Music Concours, ein 2. Preis Haneum Music Concours und ein 2. Preis beim Seoul Philharmonic Music Concours.

 Dahye Jeong Dahye Jeong

Dahye Jeong

Dahye Jeong wurde 1996 in Seoul, Südkorea, geboren. Mit sieben Jahren begann sie Klavier zu spielen. Nach dem Abschluss der Yewon Middle School in Südkorea, absolvier-te sie in Deutschland das Pre-College der Hochschule für Musik und Tanz Köln und studiert jetzt im ersten Semester des künstlerischen Bachelor Studiengangs weiter in der Klasse von Prof. Sheila Arnold.

Sie ist Preisträgerin bei diversen nationalen und internationalen Wettbewerben in Korea, darunter u.a. der International Haydn Competition, der Seoul Phil. Competition und der Nanpa Competition. Außerdem gewann sie in Deutschland jeweils erste Preise beim Münchener Klavierpodium der Jugend (2011) und beim 10. Westfälischen van Bremen Klavierwettbewerb (2012).

In jungen Jahren hatte sie bereits zahlreiche Konzertauftritte in Korea, Deutschland und Belgien und bereicherte Klavierfestivals, wie das Hiller-Festival (2011) und wirkte im Rahmen des Klavierfestivals Ruhr (2012) bei Notations 1 mit, einem Projekt zur Vermitt-lung zeitgenössischer Klaviermusik.

Meisterkurse besuchte sie bei Prof. Sheila Arnold (Bonn, 2012) und bei Prof. Heidi Köhler (Belgien, 2013).

Nähere Informationen zur Pianistin Sheila Arnold finden Sie unter sheila-arnold.de.

 

Juni 2015 im Klavierhaus Klavins

Mittwoch, 10. Juni: Kammerkonzert – Musik für Solisten und Klavier

 BWKorps in der Tonhalle Düsseldorf

Ausbildungsmusikkorps der Bundeswehr

Studierende der Robert-Schumann-Hochschule für Musik in Düsseldorf / Angehörige des Ausbildungsmusikkorps der Bundeswehr präsentieren Werke vom Barock bis zur Moderne.

Bei den Solisten handelt es sich gleichzeitig um Studierende der Robert-Schumann-Hochschule für Musik Düsseldorf, die sich im Rahmen ihres Bachelor-Studiums mit diesem Kammerkonzert auf ihre anstehenden Prüfungen vorbereiten.

An diesem Abend werden unter Anderem Werke für Trompete und Klavier, Schlagzeugensemble sowie für Fagott und Klavier zu hören sein.

Das Ausbildungsmusikkorps der Bundeswehr ist die zentrale Ausbildungsstätte des Militärmusikdienstes der Bundeswehr. Hier werden bis zu 140 junge Musikerinnen und Musiker in vier Jahren zum professionellen Orchestermusiker/In ausgebildet. Seit nunmehr über 30 Jahren findet diese Ausbildung in enger Zusammenarbeit mit der Robert-Schumann-Hochschule für Musik Düsseldorf statt.

Nähere Informationen zu dem Ausbildungsmusikkorps finden Sie unter militaermusik.bundeswehr.de/portal/a/milmus/.


 

Juni 2015 im Klavierhaus Klavins

Montag, 8. Juni: Pianokreise: Mitspiel-Experimente

 Pianokreise

Workshop

An vier bis sieben Klavieren kommen wir zusammen, um pianistische, in sich kreisende Stücke zu improvisieren. Getragen von rhythmisch-melodisch wiederkehrenden Strukturen (Loops) und einem gemeinsamen Puls wollen wir eintauchen in die kreisende Urform des gemeinsamen Musizierens.

Nach einer ersten Einspielsequenz und Austauschrunde nehmen wir uns ca. 50 Minuten Zeit, um ausschließlich Klavier zu spielen und zu lauschen, was für eine Musik entstehen möchte.











 Melitta Bubalo Melitta Bubalo

Das Projekt Pianokreise ist für Menschen,

- die Erfahrung mit Improvisation machen / ausbauen möchten.
- die experimentieren möchten.
- die sich nach schlichter Erfülltheit sehnen.
- die ohne Noten Klavier spielen möchten.
- die sich vom klassischen Klavierspiel-Anspruchsdenken lösen möchten

Musikalische Erfahrungen werden vorausgesetzt.

Unter Leitung von Melitta Bubalo, Pianistin, Klavierlehrerin, Künstlerin.


Nähere Informationen zur Künstlerin finden Sie unter melittabubalo.de.

 

Mai 2015 im Klavierhaus Klavins

Freitag, 29. Mai: Klavierabende mit Studierenden der Klasse Prof. Sheila Arnold

Dahye Jeong

 Friday Night at 7 Friday Night at 7

Dahye Jeong wurde 1996 in Seoul, Südkorea, geboren. Mit sieben Jahren begann sie Klavier zu spielen. Nach dem Abschluss der Yewon Middle School in Südkorea, absolvier-te sie in Deutschland das Pre-College der Hochschule für Musik und Tanz Köln und studiert jetzt im ersten Semester des künstlerischen Bachelor Studiengangs weiter in der Klasse von Prof. Sheila Arnold.

Sie ist Preisträgerin bei diversen nationalen und internationalen Wettbewerben in Korea, darunter u.a. der International Haydn Competition, der Seoul Phil. Competition und der Nanpa Competition. Außerdem gewann sie in Deutschland jeweils erste Preise beim Münchener Klavierpodium der Jugend (2011) und beim 10. Westfälischen van Bremen Klavierwettbewerb (2012).

 Dahye Jeong Dahye Jeong

In jungen Jahren hatte sie bereits zahlreiche Konzertauftritte in Korea, Deutschland und Belgien und bereicherte Klavierfestivals, wie das Hiller-Festival (2011) und wirkte im Rahmen des Klavierfestivals Ruhr (2012) bei Notations 1 mit, einem Projekt zur Vermitt-lung zeitgenössischer Klaviermusik.

Meisterkurse besuchte sie bei Prof. Sheila Arnold (Bonn, 2012) und bei Prof. Heidi Köhler (Belgien, 2013).

Programm

Domenico Scarlatti (26.10.1685 - 23.07.1757)

Sonata C-Dur K. 478

Ludwig van Beethoven ( 1770 - 26.03.1827)

Sonata Opus 28 Nr. 15 D-Dur
Allegro
Andante
Allegro vivace
Rondo Allegro ma non troppo

Maurice Ravel ( 03.07.1875- 28.12.1937)

Jeux d'eau

 Lea Heimsoeth Lea Heimsoeth

Lea Heimsoeth

Lea Heimsoeth, geboren 1998 ist eine vielseitig begabte und interessierte junge Musikerin.

Ihre pianistische Ausbildung begann sie im Alter von fünf Jahren bei Katherine Beno.

2010 bestand sie die Eignungsprüfung zum PreCollege Cologne, wo sie jetzt als Jungstudentin der Hochschule für Musik und Tanz in Köln in der Klasse von Prof. Sheila Arnold studiert.

Sie hat bereits zahlreiche erste Preise bei deutschen Wettbewerben gewonnen und wurde mit weiteren Förderungen bedacht.

Ihre besondere Vorliebe gilt den Werken der Wiener Klassik, vorrangig denen von W. A. Mozart. Ein weiteres Interessensfeld bietet schon seit einiger Zeit die Neue Musik. So spielte sie im Jahre 2012 im Rahmen des Klavierfestivals Ruhr Werke von Pierre Boulez und York Höller und brachte dort zugleich eine Eigenkomposition zur Aufführung. Das Projekt wurde von Tamara Stefanovich betreut. Ein Jahr später trat sie im Rahmen eines Meisterkurses mit Lars Vogt gemeinsam mit ihm in einem Kammermusikkonzert im Konzerthaus Berlin auf. Im WDR-Sendesaal in Köln nahm sie an einem Projekt mit Werken von György Ligeti und Peter Eötvös, wieder unter der Leitung von Tamara Stefanovich, teil.

Im Bereich der Kammermusik hat sie bereits wichtige Erfahrungen gesammelt. So war sie als Duopartnerin unter anderem mit der Pianistin Nina Gurol und mit der Oboistin Yeonsu Nam zu hören, mit der sie einen ersten Preis auf Bundesebene beim Wettbewerb Jugend musiziert gewonnen hat. Neben dem Klavier spielt sie Trompete in einem Orchester.

Nähere Informationen zur Pianistin finden Sie unter sheila-arnold.de.


 

Mai 2015 im Klavierhaus Klavins

Mittwoch, 27. Mai: Kammerkonzert – Musik für Solisten und Klavier

 BWKorps in der Tonhalle Düsseldorf

Ausbildungsmusikkorps der Bundeswehr

Studierende der Robert-Schumann-Hochschule für Musik in Düsseldorf / Angehörige des Ausbildungsmusikkorps der Bundeswehr präsentieren Werke vom Barock bis zur Moderne.

Bei den Solisten handelt es sich gleichzeitig um Studierende der Robert-Schumann-Hochschule für Musik Düsseldorf, die sich im Rahmen ihres Bachelor-Studiums mit diesem Kammerkonzert auf ihre anstehenden Prüfungen vorbereiten.

An diesem Abend werden unter Anderem Werke für Trompete und Klavier, Schlagzeugensemble sowie für Fagott und Klavier zu hören sein.

Das Ausbildungsmusikkorps der Bundeswehr ist die zentrale Ausbildungsstätte des Militärmusikdienstes der Bundeswehr. Hier werden bis zu 140 junge Musikerinnen und Musiker in vier Jahren zum professionellen Orchestermusiker/In ausgebildet. Seit nunmehr über 30 Jahren findet diese Ausbildung in enger Zusammenarbeit mit der Robert-Schumann-Hochschule für Musik Düsseldorf statt.

Nähere Informationen zu dem Ausbildungsmusikkorps finden Sie unter militaermusik.bundeswehr.de/portal/a/milmus/.


 

Mai 2015 im Klavierhaus Klavins

Dienstag, 12. Mai: Rachmaninov, Chopin, Schumann

 Antonio Acunto Antonio Acunto

Programm

S. Rachmaninov (1873-1943)

Etude-Tableaux Op. 33 Nr. 8
Prelude Op. 32 Nr. 12
Prelude Op. 23 Nr. 4
Prelude Op. 23 Nr. 2

F. Chopin (1810-1849)
Ballade Op.52
Scherzo Op. 31

R. Schumann (1819- 1856)
Carnaval Op.9

Vita

Antonio Acunto wurde in Italien auf Ischia geboren. Er studierte am Konservatorium S.Pietro a Majella in Neapel und am Konservatorium G.B. Martini in Bologna, machte ein hervorragendes Abschlussdiplom und gab sein Debut beim Festival Bologna Sogna mit den Preludes op.23 von Rachmaninov.

Ab 1990 studierte er bei der berühmten russischen Pianistin Tatiana Nikolayewa am Mozarteum in Salzburg und hat während dieser Zeit an den Meisterkursen von Alfons Kontarsky und Sergej Doresky teilgenommen. Seit 1998 perfektionierte er sein Konzertrepertoire, vor allem die romantischen Werke von Chopin, Liszt und Schumann, bei Noretta Conci Leech, einer ehemaligen Schülerin von Michelangeli.

2007 wurde Antonio ausgezeichnet mit dem Domenico Rea Preis für seine Chopin CD und gehörte zu den Top Ten der italienischen Zeitung Il Manifesto. An amerikanischen Universitäten in Italien gibt er Einführungskurse in Musik und Literatur verbunden mit Gesprächskonzerten z. B. an der Harding University in Florenz, am Trinity College in Rom und der California University in Bologna. Ein Konzert im Juni 2008 wurde von SKY Denaro TV aufgenommen.

Kammermusik spielt er zusammen mit der Flötistin Brigitte Molt, mit dem Schriftsteller Arnold Stadler gab er ein Konzert mit Lesungen. Eine Ausstellung des Fotografen Timm Rautert im Landesmuseum Bonn eroffnete er mit einem Konzert, und die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel kam in Ischia in den Genuss eines Privatkonzerts.


Nähere Informationen zum Pianisten finden Sie unter antonioacunto.com.


 

Mai 2015 im Klavierhaus Klavins

Montag, 11. Mai: Pianokreise: Mitspiel-Experimente

 Pianokreise

Workshop

An vier bis sieben Klavieren kommen wir zusammen, um pianistische, in sich kreisende Stücke zu improvisieren. Getragen von rhythmisch-melodisch wiederkehrenden Strukturen (Loops) und einem gemeinsamen Puls wollen wir eintauchen in die kreisende Urform des gemeinsamen Musizierens.

Nach einer ersten Einspielsequenz und Austauschrunde nehmen wir uns ca. 50 Minuten Zeit, um ausschließlich Klavier zu spielen und zu lauschen, was für eine Musik entstehen möchte.











 Melitta Bubalo Melitta Bubalo

Das Projekt Pianokreise ist für Menschen,

- die Erfahrung mit Improvisation machen / ausbauen möchten.
- die experimentieren möchten.
- die sich nach schlichter Erfülltheit sehnen.
- die ohne Noten Klavier spielen möchten.
- die sich vom klassischen Klavierspiel-Anspruchsdenken lösen möchten

Musikalische Erfahrungen werden vorausgesetzt.

Unter Leitung von Melitta Bubalo, Pianistin, Klavierlehrerin, Künstlerin.


Nähere Informationen zur Künstlerin finden Sie unter melittabubalo.de.


 

Mai 2015 im Klavierhaus Klavins

Freitag, 8. Mai: Klavierabende mit Studierenden der Klasse Prof. Sheila Arnold

 Friday Night at 7 Friday Night at 7

Werke von L. v. Beethoven, S. Rachmaninoff, L. Farrenc und R. Schumann

Sinziana Mircea

Sinziana Mircea wurde 1992 in Bukarest geboren. Sie ist Studentin im vierten Studienjahr an der Hochschule für Musik und Tanz Köln in der Klasse von Prof. Sheila Arnold. Im Rahmen des Erasmusprogramms hat sie auch an der Guildhall School of Music, London studiert. Sie begann mit 5 Jahren Klavier zu spielen und ist Absolventin des Musikgymnasiums George Enescu in Bukarest.

 Sinziana Mircea Sinziana Mircea

Ihre umfangreiche Konzerttätigkeit führte Sinziana Mircea in viele europäische Länder sowie nach Japan und USA. In der Saison 2013/2014 konzertierte sie in renommierten Sälen wie Tokyo Metropolitan Theatre, St Martin-in-the-Fields (London), PepsiCo Recital Hall (Fort Worth, USA), Bukarest Philharmonie, Holland Music Sessions (Bergen), Bechstein Young Professionals Series (Köln) und Soller Festival (Mallorca). 2007 hat Sinziana Mircea eine Tour in die Vereinigten Staaten von Amerika (Washington DC, Chicago, Hartford, Wilmington) gemacht und 2012 eine Tour in Japan (Tokyo, Toyama, Okayama). Viele ihrer Klavierabende wurden über die wichtigsten rumänischen, englischen (BBC Radio 3), schwedischen (Sveriges Radio), ungarischen und polnischen Radio- und Fernsehsender für klassische Musik ausgestrahlt. Sie hat an Meisterkursen von Aldo Ciccolini, Staffan Scheja, Boris Petrushansky, John Perry, Peter Donohoe, Christiane Karajev, Veda Kaplinsky und anderen teilgenommen.

Zu den Auszeichnungen der Pianistin Sinziana Mircea gehören u.a. die Preise “Plathner’s Eleven“ bei der Rotary Piano Competition (Palma de Mallorca, 2012) sowie „Liszt“ und „Münchener-Klavierpodium“ Preise bei der Vienna Young Pianists (Wien, 2011).

Programm

Ludwig van Beethoven (1770 – 1827)

Klaviersonate Op 2 Nr 3
Allegro con brio
Adagio
Scherzo: Allegro
Allegro assai

Sergei Rachmaninoff (1873 – 1943)

Klaviersonate Op 36 No 2
Allegro agitato
Non allegro
Allegro molto

 Wei Lee Wei Lee

Wei Lee

Wei Lee wurde 1992 in Taiwan geboren. Ihren ersten Klavierunterricht erhielt sie im Alter von 5 Jahren.

Ab ihrem 12. Lebensjahr besuchte sie für 6 Jahre die Spezialschule für Musik in Taipei, wo sie in Klavier, Chinesischer Violine, Querflöte, Gehörbildung, Harmonielehre und Europäischer Musikgeschichte unterrichtet wurde. In dieser Zeit trat sie auch als Solistin mit dem Klavierkonzert von Franz Liszt auf, begleitet von dem Orchester der Spezialschule für Musik. 2005 gewann Wei Lee den 1. Preis beim National Music Contest Taiwan, 2008 gewann sie den 2. Preis beim International Piano Competition Taiwan und 2009 den 1. Preis beim Student Music Contest Taipei in der Kategorie Kammermusik (Klavierquintett). Im Jahr 2011 schloss sie ihr Abitur an der New Taipei Municipal Hsin-Tien Senior High School mit Auszeichnung ab. Im Sommer 2011 besuchte Wei Lee einen Meisterkurs bei Robert Levin am Mozarteum im Rahmen der Salzburger Sommerakademie.
2012 begann sie ihr Studium an der Hochschule für Musik und Tanz Köln bei Prof. Sheila Arnold. Seit 2012 konzertiert sie regelmäßig in Deutschland. Ihre besondere Vorliebe gilt der Beschäftigung mit historischen Tasteninstrumenten. Gleich zu Beginn ihres Studiums belegte sie Kurse in Historischer Aufführungspraxis und Cembalo. Sie hatte Unterricht bei Prof. Gerald Hambitzer, Cembalo und Kammermusikunterricht bei Prof. Anthony Spiri. Ihre Interpretation der 12 Ländler D 790 bei der Claviernacht 2014 am Erard-Fortepiano aus dem Jahre 1843 ließ aufhorchen und zeigte ihre außergewöhnliche Sensibilität im Umgang mit den Klangfarben alter Instrumente. So ist auch demnächst eine Aufnahme mit Werken L. v. Beethoven, R. Schumanns und Lousie Farrencs auf dem Erard-Fortepiano geplant.

Wei Lee hat die Klavierwerke Louise Farrencs (1804-1875) für sich entdeckt und präsentierte sie u. a. beim Klavierfestival Ruhr 2014.


Nähere Informationen zur Pianistin Sheila Arnold finden Sie unter sheila-arnold.de.


 

Mai 2015 im Klavierhaus Klavins

Donnerstag, 7. Mai: Kammerkonzert – Musik für Solisten und Klavier

 BWKorps in der Tonhalle Düsseldorf

Ausbildungsmusikkorps der Bundeswehr

Studierende der Robert-Schumann-Hochschule für Musik in Düsseldorf / Angehörige des Ausbildungsmusikkorps der Bundeswehr präsentieren Werke vom Barock bis zur Moderne.

Bei den Solisten handelt es sich gleichzeitig um Studierende der Robert-Schumann-Hochschule für Musik Düsseldorf, die sich im Rahmen ihres Bachelor-Studiums mit diesem Kammerkonzert auf ihre anstehenden Prüfungen vorbereiten.

An diesem Abend werden unter Anderem Werke für Trompete und Klavier, Schlagzeugensemble sowie für Fagott und Klavier zu hören sein.

Das Ausbildungsmusikkorps der Bundeswehr ist die zentrale Ausbildungsstätte des Militärmusikdienstes der Bundeswehr. Hier werden bis zu 140 junge Musikerinnen und Musiker in vier Jahren zum professionellen Orchestermusiker/In ausgebildet. Seit nunmehr über 30 Jahren findet diese Ausbildung in enger Zusammenarbeit mit der Robert-Schumann-Hochschule für Musik Düsseldorf statt.


Nähere Informationen zu dem Ausbildungsmusikkorps finden Sie unter militaermusik.bundeswehr.de/portal/a/milmus/.


 

Mai 2015 im Klavierhaus Klavins

Mittwoch, 6. Mai: „Klassik pur – Vergnügen mit Kultur“

 Marielen Laufenberg Simmler Marielen Laufenberg-Simmler, Klavier
Plarent Kazani, Violine

Musik für Violine und Klavier von Bach bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts, von der Sonate bis zum kleinen Charakterstück.

Programm

Johann Sebastian Bach (Sonate für Violine und Cembalo (Klavier) in h-Moll, BWV 1014)
Wolfgang Amadeus Mozart (Sonate für Klavier und Violine in e-Moll)
Ludwig van Beethoven (Sonate für Klavier und Violine in G-Dur)
Antonín Dvořák (Romantische Stücke B-Dur Nr. 1 und Nr. 3)
Gabriel Fauré (Berceuse D-Dur und Andante B-Dur)
Dmitri Dmitrijewitsch Schostakowitsch (Romanzen D-Dur und C-Dur)

Plarent Kazani

Geboren in Tirana, Albanien, setzte Plarent Kazani seine im Alter von sechs Jahren in Albanien begonnene künstlerische Ausbildung im Fach Violine in Deutschland am Mainzer Peter Cornelius Konservatorium und an der Johannes Gutenberg Universität Mainz fort. Musikalisch geprägt wurde er dabei insbesondere von seinen Lehrern Islam Pertrela, Maria Egelhof und Yfrah Neaman. Während seines Studiums spielte er in verschiedenen Festivalorchestern und war Stipendiat des Philharmonischen Orchesters der Stadt Heidelberg. Nach Abschluss seines Studiums 1998 gehörte er bis kurz vor ihrer Auflösung der Philharmonia Hungarica als Mitglied an. Neben Engagements an Theatern im Arnsberger Raum und Auftritten als Solist wendete er sich in den letzten Jahren verstärkt auch orchestraler Projektmusik und der Kammermusik zu.

Marielen Laufenberg-Simmler

Marielen Laufenberg-Simmler studierte in Mainz Musik und Germanistik. Im Rahmen ihrer Lehrtätigkeit an Bochumer Gymnasien leitete sie Schulchöre und Orchester und gestaltete zahlreiche Konzertaufführungen. Sie begleitete den Bochumer Kinderchor am Klavier bei Konzerten im In- und Ausland (Österreich, Schweiz), bei Funk-, Fernseh- und Schallplattenaufnahmen. Seit etwa zehn Jahren tritt sie solistisch und kammermusikalisch in verschiedenen Besetzungen bei Vernissagen, Lesungen sowie kirchlichen und sozialen Veranstaltungen auf, unter anderem in der Kombination von Gedichtvorträgen und Klaviermusik zusammen mit Margarethe Riedel, ihrer Freundin seit der ersten Schulklasse („First Class“).


 

Mai 2015 im Klavierhaus Klavins

Dienstag, 5. Mai: Carl Ludwig Hübsch, Pierre-Yves Martel, Philip Zoubek

 Carl Ludwig Hübsch, Pierre-Yves Martel, Philip Zoubek

In Situ Art Society presents The Dissonant Series 9

In der Besetzung Viola da Gamba, Klavier und Tuba entsteht ein Klanggeflecht, das transparent und geheimnisvoll zugleich wirkt. Jeder Ton scheint genau auf den Punkt gesetzt und die einzelnen Stimmen sind eindrucksvoll miteinander verzahnt. Die avancierten Spieltechniken der drei Musiker erschaffen im Zusammenspiel eine derartige musikalische Vielfalt, dass trotz vieler leiser Stellen und Pausen „june 16th“ weit davon entfernt ist, eine blutleere reduktionistische Übung darzustellen.

 Philip Zoubek

Philip Zoubek (Klavier)

Philip Zoubek (1978) wurde in Tulln, Niederösterreich geboren. Jazz-Klavierstudium in Wien und Köln. Lebt und arbeitet als Pianist und Komponist in Köln. Zusammenarbeit mit Frank Gratkowski, Wilbert de Joode, Thomas Lehn, Clayton Thomas, Paul Lytton und vielen anderen. Konzerte u. a. im Konzerthaus Wien, Philharmonie Luxemburg, Moersfestival, Ullrichsberger Kaleidophon, GetItLouder Festival Shanghai/Beijing.

Nähere Informationen zum Musiker finden Sie unter philipzoubek.com.


 Pierre-Yves Martel

Pierre-Yves Martel (Viola da Gamba, Objekte)

Pierre-Yves Martel (1979) ist ein Musiker und Künstler, der sich auf seinem einzigartigen Werdegang kontinuierlich in seiner Identität neu erfindet. Er versteht sich hauptsächlich als Klangkünstler, dessen Arbeit unaufhörlich zwischen Recherche und Experiment pendelt. Auf diesem Weg hat er das alte Instrument – die Viola da Gamba – für sich entdeckt, das er durch die Einbeziehung in aktuelle musikalische Strukturen gekonnt in die Jetztzeit integriert.

Pierre-Yves Martel hat eine authentische musikalische Sprache für sich entwickelt, die ungewöhnliche Techniken und Präparationen seines Instrumentariums beinhaltet. Ferner hat er – jenseits der Viola da Gamba – eine Klangkunst geschaffen, für die er sich einer Vielzahl an Objekten mit Unmengen an Möglichkeiten zur Klangerzeugung bedient. Hierfür nutzt er Kontaktmikrofone, Lautsprecher, Motoren sowie sämtliche Oberflächen und Strukturen.

Nähere Informationen zum Musiker finden Sie unter pymartel.com.


 Carl Ludwig Huebsch

Carl Ludwig Hübsch (Tuba, Objekte)

Carl Ludwig Hübsch (1966) komponiert für kleine und grosse Besetzungen intuitiver oder Neuer Musik und ist als Tubist ein im In- und Ausland gefragter Interpret/Improvisierer. Hübsch studierte Komposition, zunächst autodidaktisch, später als Gasthörer in der Kompositionsklasse von Johannes Fritsch, Köln.

Er schreibt regelmässig für verschiedene Ensembles wie z.B. das Multiple Joy[ce] Orchestra in Köln, seine eigenen Ensembles und in Kompositionsaufträgen wie z.B. für das Ensemble Gelber Klang, Stuttgart im Herbst 2010. Hübschs kompositorisches Schaffen stellt den Interpreten als kreative Instanz im Umgang mit vorab komponierter Musik in den Mittelpunkt.

Nähere Informationen zum Musiker finden Sie unter clhuebsch.de.

Nähere Informationen zu In Situ Art Society finden Sie unter In-Situ-Art-Society.de.


 

April 2015 im Klavierhaus Klavins

Sonntag, 26. April: Michael Denhoff zum 60. Geburtstag

 Kessel-Denhoff

Klavierschüler der Bonner Pianistin Susanne Kessel spielen Werke von Michael Denhoff u.a.

Michael Denhoff

Michael Denhoff wurde 1955 in Ahaus/Westfalen geboren. Erste Kompositionsversuche unternahm er mit zehn Jahren und erhielt dabei entscheidende Impulse durch Günter Bialas. Ab 1973 studierte er bei Siegfried Palm und Erling Blöndal-Bengtsson Violoncello, bei Jürg Baur und Hans Werner Henze Komposition, sowie mit dem Denhoff-Klaviertrio beim Amadeus-Quartett Kammermusik. Von 1976 bis 1980 war er Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes. 1984-85 Lehrauftrag für Tonsatz an der Universität Mainz. Heute lebt er als freischaffender Komponist und Cellist in Bonn. Dort war er von 1985-1992 Leiter des Akademischen Orchesters Bonn und zudem von 1992- 2008 als Cellist Mitglied des Ludwig-Quartett Bonn. Seit 1996 zudem engere Zusammenarbeit mit der Pianistin Birgitta Wollenweber als Duo.

Für sein kompositorisches Schaffen erhielt er zahlreiche Preise und Auszeichnungen. Zahlreiche CDs dokumentieren sein umfangreiches Oeuvre. Denhoffs Werke werden weltweit aufgeführt.

Im Jahr 2000 war Michael Denhoff Veranstalter der von ihm mit der Pianistin Susanne Kessel konzipierten, 50 Werkstattkonzerte umfassenden Reihe Jahr100KlavierStücke, die in Bonn stattfand und einen chronologischen Rückblick über die Klaviermusik des 20. Jahrhunderts bot.

so wie ein Gärtner
das Anwachsen der Klänge
bei Nacht bewundern

(Haiku von Michael Denhoff)

Susanne Kessel

Außergewöhnliche Konzert-Programme mit hohem persönlichen Engagement sind Kennzeichen der Bonner Pianistin Susanne Kessel. Rundfunk-, Film- und Fernsehaufnahmen, Klavierabende und Konzertreisen (Europa, USA) sowie mittlerweile zahlreiche Solo-CDs dokumentieren ihr Klavierspiel.

Eine Reihe großer Musikerpersönlichkeiten wie Peter Feuchtwanger, Aloys Kontarsky, Bozena Steinerova u.a. förderten das Klavierspiel Susanne Kessels, die an der Kölner Musikhochschule bei Pi-hsien Chen studierte. Sie besuchte Meisterkurse u.a. bei Pierre Laurent Aimard, Karl-Heinz Kämmerling, Rudolf Kehrer, Edith Picht-Axenfeld, Detlef Kraus, Daniel Blumenthal. Diese Vielfalt musikästhetischer Auffassungen ihrer Lehrer führte dazu, dass sich Susanne Kessel nie auf nur einen einzigen Stil festlegte und ihr Spiel als sehr experimentierfreudig und lebendig bezeichnet werden kann. Susanne Kessel spielte vielfach Uraufführungen zeitgenössischer Kompositionen; darunter auch Werke, die ihr gewidmet sind oder deren Entstehen sie angeregt hat.

Neben ihrer Tätigkeit als Konzertpianistin leitet Susanne Kessel eine private Klavierklasse in Bonn und ist Jury-Mitglied des Wettbewerbs “Jugend musiziert” auf Regional-, Landes- und Bundesebene.


Nähere Informationen zur Pianistin und zum Vi­o­lon­cel­listen finden Sie unter susanne-kessel.de und denhoff.de.

 

April 2015 im Klavierhaus Klavins

Freitag, 24. April: Romantisches Konzert

 Ingrid Wessels

Lieder von der Klassik bis in die 20er Jahre

Uli Keyl - Tenor
am Flügel - Ingrid Wessels


Nähere Informationen zur Pianistin Ingrid Wessels finden Sie unter ingrid-wessels.de.


 

April 2015 im Klavierhaus Klavins

Mittwoch, 22. April: Christine und Uwe Wasgindt

 Christine und Uwe Wasgindt

„Eine musikalische Reise von Bonn nach Paris“

Christine Wasgindt (Violine) und ihr Vater Uwe Wasgindt (Klavier) spielen Werke von L.v. Beethoven, R. Schumann, W.A. Mozart und C. Franck.


 

April 2015 im Klavierhaus Klavins

Samstag, 18. April: TANGO AND MORE II

 Bach und Schridde Christina Bach und Dorothea Schridde

Nach dem erfolgreichen Programm Tango and more… von Januar 2014 für Klavier 4-händig folgte der 2. Teil mit 2 Klavieren.

Christina Bach und Dorothea Schridde spielen das Konzert in c-moll von J.S. Bach, die äußerst selten aufgeführte Sonate von F. Poulenc, die Preludes von G. Gershwin, Le Grand Tango von A. Piazzolla und wieder 3 Tangos von Markus Horn.

Alles an 2 wunderbaren Flügeln im Klavierhaus Klavins.

Vitae

Christina Bach hat ihre Liebe zur Kammermusik während des Studiums an der Musikhochschule Köln entdeckt und u.a. mit dem Alban-Berg-Quartett weiter entwickelt. In den letzten Jahrzehnten ist sie mit verschiedenen Ensembles deutschlandweit unterwegs gewesen. 1995 wurde ihr damaliges Trio con brio mit dem Schubert-Preis ausgezeichnet. Nach Stationen in London und Seattle ist das Rheinland nun wieder ihre (musikalische) Heimat. Christina lebt mit Mann Peter, Sohn Joshua und Katze Bella seit August 2013 wieder in Bonn und arbeitet als freischaffende Musikerin.

Dorothea Schridde absolvierte ihr Klavierstudium an der Kölner Musikhochschule. Neben Projekten mit Orchestern und Chören musiziert sie schwerpunktmäßig kammermusikalisch in verschiedenen Konstellationen. Dabei nehmen die Tastenkombinationen Klavier vierhändig, 2 Klaviere oder auch Klavier & Orgel den größten Raum ein. In Bonn, wo sie mit ihrem Mann und ohne die inzwischen erwachsenen Kinder lebt, unterrichtet sie seit vielen Jahren mit Begeisterung eine große Schar Klavierschüler jeden Alters.

Christina Bach und Dorothea Schridde lernten sich 2006 kennen. Seitdem hat sich eine fruchtbare Zusammenarbeit und Freundschaft entwickelt, die sich insbesondere in der gemeinsamen Begeisterung für Tangos am Klavier niederschlägt - sei es zu zweit an einem oder an zwei Klavieren.


Nähere Informationen zu den Pianistinnen finden Sie unter christinabach.com und dorotheaschridde.de.


 

April 2015 im Klavierhaus Klavins

Freitag, 17. April: Schillernder Abend im spanischen Kolorit für Klavier und Gitarre mit Studierenden der Klassen Prof. Sheila Arnold und Prof. Hubert Käppel; Special Guest: Flamencotänzerin Nati Blanco, Kastagnetten

Ein Italiener in Madrid

 Friday Night at 7 Friday Night at 7

Don Domingo Escarlate alias Domenico Scarlatti (26. Oktober 1685 in Neapel – 23. Juli 1757 in Madrid) am Hofe der Königin Maria Barbara von Spanien

Ein Kaleidoskop aus Elementen andalusischer Gesangs- und Instrumentalmusik bizarren Rhythmen und eigentümlicher Klaviereffekte.

Zigeunermusik mit dem rasselnden Feuerwerk der Kastagnetten, Rasgueado Klänge der Gitarren.

Klagende Gesänge und die Leidenschaft der Tänzer.

Fröhlichkeit und das Stampfen der Füße in ländlicher Ausgelassenheit.

Akrobatische Kunststücke am Klavier und überbordende Spielfreude

 Sheila Arnold Sheila Arnold

Sheila Arnold

„Wunder an Klangzauber und Farbigkeit gepaart mit einer souveränen Spielkultur.“
-SWR2 Klassikmarkt

Sheila Arnold gehört zu der Generation von Pianisten, die sich gleichermaßen auf dem modernen Konzertflügel wie auf dem Fortepiano zu Hause fühlen. Das symbiotische Verhältnis beider Instrumente zueinander ist für sie stetige Inspirationsquelle. Fragen der Klangästhetik und der „musikalischen Klangrede“ im Sinne historisch informierter Aufführungspraxis bilden ein wesentliches Element ihres Spiels und ihres Unterrichts.

Das Körperliche, die Atmung und der Resonanzbegriff auf der anderen Seite verhalten sich komplementär zum ersteren. Dabei umfasst ihr Repertoire den gesamten Bereich der Musik vom 18. Jahrhundert bis hin zu Uraufführungen zeitgenössischer Werke.

Ihr Erfolg beim Clara Haskil Wettbewerb und der Mozartpreis der Mozartgesellschaft Wiesbaden, der ihr im Rahmen des Internationalen Mozartwettbewerbs Salzburg verliehen wurde, spiegelte schon früh ihre besondere Affinität zu diesem Komponisten wider und deren Interpretation wurde stets von der internationalen Fachpresse sowie vom Konzertpublikum euphorisch aufgenommen.

Als Schülerin Prof. Heidi Köhlers und Prof. Karl-Heinz Kämmerlings konnte sie zahlreiche erste Preise und herausragende Erfolge bei nationalen und internationalen Wettbewerben verzeichnen und wurde mit vielen Stipendien und Auszeichnungen versehen, was zu einer ausgedehnten weltweiten Konzerttätigkeit führte, die seit frühester Jugend in Rundfunk-, Fernseh- und CD Produktionen dokumentiert.

Seit 2006 ist Sheila Arnold Professorin an der Hochschule für Musik und Tanz Köln.

Bei aller individueller Förderung ihrer StudentInnen ist ihr auch der Zusammenhalt innerhalb der Klasse wichtig. Die gemeinsame Beschäftigung mit einem Thema, das sämtliche Studiengänge miteinander verbindet, führt zu spannenden Ergebnissen. So brachten vor einiger Zeit StudentInnen des Lehramtsstudiengangs den Zyklus ENCHIRIDEON von Bernd Alois Zimmermann zur Aufführung. Nachdem sich nun die Gesamtheit der Klasse mit Studierenden der Studiengänge Lehramt, Jungstudium (Pre College Cologne), Bachelor und Master sich mit den Präludien und Fugen des Wohltemperierten Claviers Teil I und II von J. S. Bach beschäftig und im letzten Jahr sämtliche Préludes von Claude Debussy in vier Konzerten in Köln, Aachen und Bonn aufgeführt haben, widmen sie sich nun dem spektakulären Clavierwerk von Domenico Scarlatti. Dabei hatten sie auch die wunderbare Gelegenheit, mit dem renommierten Cembalisten Prof. Gerald Hambitzer zu arbeiten und wertvolle Einblicke in die spezifisch spanisch-italienische Stilistik und die historische Aufführungspraxis am Cembalo zu gewinnen. Mit diesem Programm werden sie in Holland, Belgien und Deutschland auftreten. Erstmalig werden sie fächerübergreifend mit Gitarristen der Klassen Prof. Hubert Käppel und Prof. Alexander-Sergei Ramirez und der Flamencotänzerin Nati Blanco auftreten, die mit ihren typisch spanischen Spieltechniken und Ausdrucksmitteln ein wesentliches Charakteristikum Scarlattis beleuchten werden.

Nähere Informationen zur Pianistin finden Sie unter sheila-arnold.de.

 Nati Blanco Nati Blanco

Nati Blanco

Nati Blanco entdeckte den Flamenco als eine der facettenreichsten Ausdrucksformen, ihr Inneres nach außen zu transportieren. Ihr femininer Tanzstil ist eine Symbiose aus ursprünglichem und modernem Flamenco. Emotionen setzt sie kunstvoll in ihrem Mienenspiel und ihrer Körperlichkeit um. Nati Blanco zeigt vollkommene Präsenz abgerundet mit Rhythmus, Leidenschaft und sinnlicher Eleganz.

Die Biografie Nati Blancos beinhaltet langjährige Aufenthalte in Spanien. Dort lebte und lernte sie den Flamenco und arbeitete als Flamencotänzerin. Erst 2009 kam sie nach Köln zurück, und tanzt seitdem in unterschiedlichen Formationen in ganz Deutschland und im Ausland.

Sie war Mitglied spanischer und deutscher Kompanien, wie der Compañía "Rosa Martínez" mit der sie unter anderen im Düsseldorfer Flamencofestival auftrat, der Flamencogruppe "Con Soniquete" mit dem jerezaner Sänger Paco Peña alias "Gasolina Hijo" mit dem sie durch Andalusien tourte, der Compañía "Concierto Andaluz" mit der sie in Ägypten gastierte oder der sevillanischen Flamenco Compañía "Mariposas sobre Llama" mit den Musikern und Ausnahmekünstlern Jesus Flores, David Marin und Paco Vega.

Nähere Informationen zur Tänzerin finden Sie unter natiblanco.com.


 

April 2015 im Klavierhaus Klavins

Donnerstag, 16. April: Roland Vossebrecker

 Roland Vossebrecker

Programm

Bach:
WK I As-Dur-Präludium
WK I Cis-Dur-Präludium
WK I b-moll- Präludium
WK II cis-moll-Fuge

Vossebrecker: A-Dur-Sonatine
1.Agitato
2.Scherzo
3.Adagio
4.Scherzo da capo
5.Finale

Bach:
WK II Cis-Dur- Präludium
WK II cis-moll- Präludium
WK II Cis-Dur-Fuge
WK II E-Dur-Fuge

~ Pause ~

Vossebrecker: g-moll-Sonatine
1.Adagio
2.Scherzo
3.Finale

Bach:
WK I AEs-Dur- Präludium
WK I es-moll- Präludium
WK I Fis-Dur- Präludium
WK I A-Dur-Fuge

Vossebrecker: D-Dur-Sonatine
1.Adagio
2.Scherzo
3.Tranquillo
4.Finale

Vita

In seinem neuen Konzertprogramm kombiniert Roland Vossebrecker seine neuen Klaviersonatinen mit ausgewählten Charakterstücken aus dem „Wohltemperierten Klavier“ von Johann Sebastian Bach.

Seine Sonatinen – in A-Dur, g-moll und D-Dur- entstanden im Sommer 2014. Die Besonderheit dieser kleinen Sonaten besteht darin, dass alle (!) Sätze Kanons sind. Allerdings ist das „Kanonobjekt“, also das, was durch eine zweite Stimme imitiert wird, nicht wie gewöhnlich einstimmig, sondern selber (meist) bereits mehrstimmig oder akkordisch. Daraus ergibt sich eine spannende, polytonale Polyphonie...

Die Auswahl der Stücke aus dem „Wohltemperierten Klavier“ wird in ganz ungewohnter Zusammenstellung erklingen: nicht als die übliche Kombination von Präludium und Fuge in gleicher Tonart, sondern in freier Kombination, um die unterschiedlichen und vielfältigen Charaktere der Werke herauszustellen.

Bach einmal ganz ungewohnt und anregend!

Nähere Informationen zum Pianisten, Komponisten und Dirigenten finden Sie unter roland-vossebrecker.de.


 

April 2015 im Klavierhaus Klavins

Montag, 13. April: Pianokreise: Mitspiel-Experimente

 Pianokreise

Workshop

An vier bis sieben Klavieren kommen wir zusammen, um pianistische, in sich kreisende Stücke zu improvisieren. Getragen von rhythmisch-melodisch wiederkehrenden Strukturen (Loops) und einem gemeinsamen Puls wollen wir eintauchen in die kreisende Urform des gemeinsamen Musizierens.

Nach einer ersten Einspielsequenz und Austauschrunde nehmen wir uns ca. 50 Minuten Zeit, um ausschließlich Klavier zu spielen und zu lauschen, was für eine Musik entstehen möchte.











 Melitta Bubalo Melitta Bubalo

Das Projekt Pianokreise ist für Menschen,

- die Erfahrung mit Improvisation machen / ausbauen möchten.
- die experimentieren möchten.
- die sich nach schlichter Erfülltheit sehnen.
- die ohne Noten Klavier spielen möchten.
- die sich vom klassischen Klavierspiel-Anspruchsdenken lösen möchten

Musikalische Erfahrungen werden vorausgesetzt.

Unter Leitung von Melitta Bubalo, Pianistin, Klavierlehrerin, Künstlerin.

Nähere Informationen zur Künstlerin finden Sie unter melittabubalo.de.


 

März 2015 im Klavierhaus Klavins

Samstag, 28. März: Duo Appassionata

 Duo Appassionata Pervez Mody und Isabel Steinbach

„Perfekt aufeinander abgestimmt, höchst ausdrucksvoll und immer etwas verspielt…“ so der Generalanzeiger Bonn zum Duo Appassionata mit Isabel Steinbach, Violine und Pervez Mody Klavier.

Der im Klavierhaus Klavins schon als Solist und mit fulminanten Konzerten bekannte Pianist Pervez Mody präsentiert sich nun zum zweiten Mal mit seiner Violinpartnerin Isabel Steinbach bei Klavins mit einem abwechslungsreichen Programm, welches alle Facetten für Klavier und Geige zeigt.

Die Künstler bestechen mit äußerst harmonischem Zusammenspiel und begeistern ihr Publikum immer wieder mit leidenschaftlichem Spiel, gefühlvollen Interpretationen und einen sehr sympathischen Bühnenpräsenz.

Frau Steinbach erzielte bereits in jungen Jahren etliche Wettbewerbserfolge. Sie absolvierte an der Hochschule für Musik in Mainz ihr Studium mit den besten Abschlüssen und besuchte dabei regelmäßig Meisterklassen. Ihre ausgedehnte Konzerttätigkeit führt sie sowohl als Orchestermusikerin sowie auch als Kammermusikerin und Solistin zahlreicher Violinkonzerte mit Orchester durch In –und Ausland. Daneben unterrichtete sie bis 2006 an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Frankfurt sowie an der Hochschule für Musik in Mainz, leitet in Lahr und Bretten ein Violinstudio und ist regelmäßig als Jurymitglied bei Wettbewerben tätig.

Pervez Mody, geboren in Bombay, erhielt schon in jungen Jahren Ehrungen und zahlreiche Preise in diversen Wettbewerben und Konzerten. Nach seiner Ausbildung in Indien, seinem Studium als Stipendiat am berühmten Tschaikowsky-Konservatorium in Moskau absolvierte er an der Hochschule für Musik in Karlsruhe ein Aufbaustudium. Beide Studien beendete er ebenso wie sein Konzertexamen, seinen Abschluss in Kammermusik und Liedbegleitung mit höchsten Auszeichnungen. Er spielt in ganz Europa, Asien und Südamerika bei diversen Festivals und Konzerten solistisch sowie mit Orchester und in verschiedenen Kammermusikformationen, gibt selbst auch Meisterkurse in Indien, Argentinien und in Deutschland und war unter anderem Jurymitglied beim Internationalen Klavierwettbewerb in Huesca (Spanien). Pervez Mody macht solistisch zurzeit mit seiner in Prozess stehenden Einspielung des gesamten Klavierwerkes von Alexander Skrjabin bei der Fachwelt von sich reden.

Die CD des Duo Appassionatas „Skandinavische Romantik“ mit Sonaten von Christian Sinding, Niels Gade und Edvard Grieg wurde von der Fachwelt begeistert aufgenommen und speziell die Sonate Op. 73 von Christian Sinding als „Referenzaufnahme“ betitelt.

Nach Bonn-Beuel werden die beiden Musiker die Sonate Nr. 2 op. 12/2 von Ludwig van Beethoven, die Sonate op. 21 von Ernst von Donhaniy, die „Suite populaire espagnole“ von Manuel de Falla und Werke von Pablo de Sarasate mitbringen.

Änderungen vorbehalten.



Nähere Informationen und Hörproben unter duo-appassionata.de und pervez-mody.com.


 

März 2015 im Klavierhaus Klavins

Freitag, 27. März: Klavierabende mit Studierenden der Klasse Prof. Sheila Arnold

Jannik Truong und Jakob Sommer / Werke von W. A. Mozart, R. Schumann und M. Mussorgskiy

 Friday Night at 7 Friday Night at 7

Jakob Sommer

Jakob Sommer (geboren 1998) erhielt mit sechs Jahre seinen ersten Klavierunterricht an der Musikschule Moers bei Lydia Heinemann. Mit zwölf Jahren wurde er in das PCC-Jungstudium der Musikhochschule Köln für Musik und Tanz aufgenommen und erhielt seitdem Unterricht bei Prof. Josef-Anton Scherrer. 2011 studiert er in der Klasse von Prof. Sheila Arnold. Er besuchte Meisterkurse bei Prof. Heidi Köhler, Prof. Pierre-Laurent Aimard, Prof. Paulo Alvares und Tamara Stefanovich. Zu seinen Vorlieben gehört auch das Improvisieren am Klavier.

 Jakob Sommer Jakob Sommer

Sein Orchesterdebüt hatte Jakob Sommer im Alter von 13 Jahren mit dem Klangkraft-Orchester unter der Leitung von Tobias Füller im Theater Duisburg mit dem Klavierkonzert a-Moll von Edvard Grieg. Ausgezeichnet wurde Jakob Sommer unter anderen mit dem 1. Preis des Thürmer Klavierspiel-Wettbewerbs und dem 1. Preis des Van-Bremen-Klavierwettbewerbs. Er ist mehrfacher Preisträger des Wettbewerbs Jugend Musiziert, auch auf Bundesebene.

Bereits in jungen Jahren begann er öffentlich zu konzertieren. So war er bereits in Konzertsälen wie Laeizhalle Hamburg, Philharmonie Essen und im Bismarcksaal des WDR Köln zu hören.

Programm

Modest Mussorgskiy
Bilder einer Ausstellung

Einojuhani Rautavaara
Klaviersonate Nr.1 "Christus und die Fischer"

 Jannik Truong Jannik Truong

Jannik Truong

Jannik Truong, geboren im September 1998, besucht derzeit die 12. Klasse des Humboldt-Gymnasiums in Düsseldorf. Mit drei Jahren entdeckte er das Klavierspiel für sich. Erst mit elf Jahren beschloss er, diesen Weg intensiver weiterzuverfolgen und nahm Klavierunterricht bei Ayako Koyama. Seit 2013 im Pre-College Cologne immatrikuliert, ist er jetzt Jungstudent in der Klasse von Frau Professor Sheila Arnold.

Jannik gewann Preise beim Internationalen Hohenlimburger Klavierwettbewerb, beim Van Bremen Klavierwettbewerb und beim Rotary Klavierwettbewerb. Zuletzt hat er den internationalen Euregio Piano Award in der Kategorie B gewonnen.

Konzertauftritte erfolgten u.a. im Robert-Schumann-Saal in Düsseldorf, im Alfred-Krupp-Saal der Essener Philharmonie und im Wiener Saal in Salzburg.

Vor kurzem war er mit der Kammerphilharmonie Rhein-Erft unter der Leitung von Christian Letschert-Larsson mit dem Klavierkonzert in Es-Dur von Franz Liszt zu hören.

Neben der Musik interessiert sich Jannik für Naturwissenschaften und verbringt seine Zeit gerne mit dem Schachspiel.

Programm

Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791)
Klaviersonate Nr. 9 in D-Dur, K 311
1. Allegro con spirito
2. Andante con espressione
3. Rondeau

Robert Schumann (1810-1856)
Faschingsschwank aus Wien, op. 26
1. Allegro (Sehr lebhaft), B-Dur
2. Romanze (Ziemlich langsam), g-Moll
3. Scherzino, B-Dur
4. Intermezzo (Mit größter Energie), es-Moll
5. Finale (Höchst lebhaft), B-Dur


Nähere Informationen zur Pianistin Sheila Arnold finden Sie unter sheila-arnold.de.


 

März 2015 im Klavierhaus Klavins

Samstag, 21. März: August Macke - musikalisch

Autorin Iris Schürmann-Mock, Pianistin Ulla Pietruk und Flötistin Beate Dix-Schäfer sind: WortSpiel

August Macke - musikalisch

 WortSpiel WortSpiel

Wie malt man ein Stück von Johann Sebastian Bach? Und wie spielt man die Farben rot, gelb und blau auf dem Klavier? August Macke wusste wie das geht. Er konnte zwar keine Noten lesen, hatte aber er in seinem Leben und in seinem Werk eine tiefe innere Verbindung zur Musik.

In seinem Programm „August Macke – musikalisch“ zeigt das Trio WortSpiel den Maler von dieser unbekannten Seite. Mit Texten, Flötentönen und Klavierklängen erzählen die drei Künstlerinnen Anekdoten nach Noten: heiter und harmonisch, neugierig und nachdenklich, farbig und frech.

Die Autorin Iris Schürmann-Mock, die Pianistin Ulla Pietruk und die Flötistin Beate Dix-Schäfer haben bereits in mehreren Ensembles Text und Ton auf die Bühne gebracht. „August Macke – musikalisch“ ist ihr erstes gemeinsames Programm.


 

März 2015 im Klavierhaus Klavins

Donnerstag, 19. März: Deutsche Tonfilm-Evergreens und Schlager der 20er, 30er & 40er Jahre

Die Metropol Solisten

… in originalgetreuer Ensemble-Besetzung

„Das gibt’s nur einmal … “
sang Lilian Harvey 1931 in dem UFA-Film „Der Kongreß tanzt“. Da hatte sie recht. Die goldenen Zeiten deutscher Unterhaltungsmusik sind wirklich einmalig: Schlager voll Witz und Esprit mit einem Schuss Frivolität, andere voller Romantik, mit Melodien, wie sie in diesen Jahren den Komponisten und Textdichtern nur so aus der Feder flossen.

 Metropol Solisten

„ … das kommt nie wieder.“
Keine Sorge, da hatte Lilian Harvey Unrecht. Die Evergreens von damals sind heute so gefragt wie eh und je. Und es gibt auch heute noch Musiker, die Wert darauf legen, ihre Zuhörer gepflegt zu unterhalten. Ein solches Ensemble sind die METROPOL Solisten.

Wir machen Musik …
… und bringen Ihnen die Schlagererfolge der 20er, 30er und 40er Jahre originalgetreu zurück. Ganz gleich, ob Sie das kokette „Fräul’n Helen“ baden seh’n oder mit den „Capri-Fischern“ sehnsuchtsvoll gen Süden schweifen: Eines ist sicher …

… da geht Ihnen der Hut hoch …
… oder auch der Zylinder. Reisen Sie mit den METROPOL Solisten Erster Klasse in die Zeiten unvergessener Melodien. Begegnen Sie unterwegs Komponisten wie Peter Kreuder, Theo Mackeben, Gerhard Winkler, Michael Jary und vielen anderen.

Für eine Nacht voller Seligkeit …
… ganz gleich zu welchem Anlass: Wir sorgen dabei gerne für Unterhaltung mit Niveau.

Besetzung

Cordula Clausen. Klavier
Johannes Zink. Gitarre, Banjo, Gesang
Michael Neusser. Schlagzeug, Gesang
Michael Schöneich. Kontrabass
Jörg Kuhfuss. Trompete, Gesang

Nähere Informationen zu den Solisten finden Sie unter metropolsolisten.de.


 

März 2015 im Klavierhaus Klavins

Sonntag, 15. März: Chansons und Balladen

 Ruth Zetzsche und Werner Fürst

Ruth Zetzsche (Gesang) und Werner Fürst (Piano)

Die Liebe ist ein beherrschendes Thema in Literatur und Musik. Kaum ein Dichter oder Komponist griff nicht zur Feder, um Freud’ und Leid des Liebeslebens in all seinen Facetten Ausdruck zu verleihen. So konnte Ruth Zetzsche aus einem nahezu unendlichen Fundus von Liedern und Gedichten schöpfen – Kunstwerken, in denen die Sängerin auch ihre eigenen Gefühle so ausgedrückt fand, wie sie es selbst nicht besser hätte sagen können.

Nicht umsonst sind viele der Lieder in diesem Programm – ob von Edith Piaf, Friedrich Hollaender oder Barbra Streisand – Gassenhauer geworden. Diesen Kompositionen stellt Ruth Zetzsche gesprochene Balladen gegenüber. Auch diese sind zum Teil gute Bekannte – seien es Wilhelm Buschs Gedanken über die „Liebe, sagt man schön und richtig...“ oder Erich Kästners „Sachliche Romanze“. Aber auch weniger geläufige, höchst amüsante Köstlichkeiten hat Ruth Zetzsche aufgestöbert. Geschichten werden erzählt, die eine Vielzahl von Bildern vor dem inneren Auge des Zuhörers entstehen lassen.

„Von der ersten Minute an ist spürbar: Die Künstlerin lebt die Texte, die sie spricht, die Worte, die sie singt.“
(Kölnische Rundschau)

Am Klavier begleitet ebenso sensibel wie eindringlich der Pianist Werner Fürst.

Freuen Sie sich daher auf eine wunderbare Mischung aus Komposition und Dichtkunst, in der Verstand und Gefühl gleichermaßen berührt werden.

Programm

  1. Milord (Marguerite Monnot)
  2. Augen in der Großstadt (Kurt Tucholsky)
  3. Liebe, sagt man schön und richtig (Wilhelm Busch)
  4. Frühlingsmärchen (Spielt ein Neger auf der Flöte Palestrina) (Georg Kreisler)
  5. Drei Tulpen, die steh’n auf dem Feld (Manfred Schmitz)
  6. Liebesprobe (Adelbert von Chamisso)
  7. Ich bin von Kopf bis Fuß auf Liebe eingestellt (Friedrich Hollaender)
  8. Heut’ Abend lad ich mir die Liebe ein (Nico Dostal)
  9. Ein Jüngling liebt ein Mädchen (Heinrich Heine)
  10. Puttin’ on the Ritz (Irving Berlin)
  11. Die Kleptomanin (Friedrich Hollaender)
  12. Brigitte B. (Frank Wedekind)
  13. Between yesterday and tomorrow (Michel Legrand)
  14. Ballade vom stillen Mädchen (Richard Dehmel)
  15. La vie en rose (Louiguy)
  16. Waldemar (Michael Jary)
  17. Die Liebe (Wilhelm Busch)
  18. Leider nur eine schlechte Kopie (Heinz Gietz)
  19. Sachliche Romanze (Erich Kästner)
  20. Ne me quitte pas (Jacques Brel)
  21. Happy End (Kurt Tucholsky)
  22. Nur nicht aus Liebe weinen (Theo Mackeben)
  23. Padam…Padam…(Norbert Glanzberg)

Nähere Informationen zur Sängerin finden Sie unter ruthzetzsche.de.

Im Übrigen können Sie sich gerne vorab mit Hörproben einen Eindruck über die Künstlerin verschaffen.


 

März 2015 im Klavierhaus Klavins

Samstag, 7. März: Kammerkonzert mit Werken von: A. Schnittke, A. Pärt, G. Kantscheli und A. Piazzolla

Programm

Das Programm schließt ganz verschiedene Aspekte der Zeit, vom Rückblick in die Vergangenheit bis zur Auseinandersetzung mit Zeitgeschichte ein, sodass ein zwar meditatives, aber dennoch abwechslungsreiches Ganzes entsteht.

JALFRED SCHNITTKE (1934-1998)
Suite im alten Stil (1972)

Pastorale
Ballett
Menuett
Fuge
Pantomime

ARVO PÄRT(1935)
Für Alina (1976)
für Klavier
Spiegel im Spiegel (1978)

ASTOR PIAZZOLLA (1921-1992)
Soledad (1959)

GIJA KANTSCHELI (1935)
Statt eines Tango (1998)
Piano Version
Time… and again (1996) für Violine und Klavier
"Was ich euch hier schreibe-Gott weiß,dass ich nicht lüge" (Gal 1,20)

 Tatiana Kozlova

Tatiana Kozlova (Klavier)

Tatiana Kozlova ist internationale Preisträgerin des Londoner Klavierwettbewerbs, des Maria-Judina-Klavierwettbewerbs in St. Petersburg und Wettbewerbs "Muse von St. Petersburg" ausgeschrieben vom Oberbürgermeister der Stadt St. Petersburg, mehrfache Stipendiatin verschiedener Stiftungen. Sie hat zwei Konzertexamina mit Auszeichnung abgeschlossen, sowohl am Staatlichen N. Rimsky-Korsakov Konservatorium in St. Petersburg bei Prof. G. Fedorova als auch an der Musikhochschule Köln bei Prof. V. Lobanov.

Neben ihrer musikalischen Zusammenarbeit mit dem Orchester der Nationen unter der Leitung von Justus Franz konzertierte sie auch als Solistin mit dem Staatlichen Sinfonieorchester St. Petersburg unter der Leitung von Vassily Petrenko.

Sie hat zahlreiche Recitals in Russland, Deutschland, Italien, Spanien, Großbritannien, Österreich, Bulgarien und in der Schweiz gespielt, trat als Solo- und Kammermusikerin in bedeutenden Konzertsälen auf, u. a. in Le Ciminiere in Catania, in der staatlichen Philharmonie und Kapelle von St. Petersburg, in der Tonhalle Düsseldorf, im Gürzenich, im Funkhaus des WDR in Köln und nahm an internationalen und nationalen Festivals teil ( „14. und 15. Kampener Literatur-Musiksommer“, “Dmitri-Schostakowitsch–Festival“, “Festival der Nationen“, “10.Lerbache Musiktage“, “Musicastello“, “Catania musica estate“ ). Es gibt diverse Rundfunksendungen und Schallplattenproduktionen von ihr im In- und Ausland.

 Berta Metz-Kukuk

Berta Metz-Kukuk (Violine/Viola)

Berta Metz-Kukuk stammt aus Österreich. Nach einem Studium der Altphilologie und der Anglistik erhielt sie ihre musikalisch-künstlerische Ausbildung an den Musikhochschulen in Graz (Prof. Walter Klasinc) und Köln (Prof. Max Rostal). Sie war langjähriges Mitglied des Gürzenich-Orchesters Köln, spielte danach 2 Jahre mit Aushilfsvertrag im Gewandhausorchester Leipzig, wohin sie aus privaten Gründen gezogen war. Seit 1997 ist sie Mitglied der Düsseldorfer Symphoniker, wo sie sich neben ihrer Unterrichtstätigkeit an der Universität und der Musikhochschule Köln (Lehraufträge für Violine und Viola) besonders für die Jugendarbeit einsetzt. So hat sie eine Kammermusikakademie für Kinder ins Leben gerufen, die als Ferienprogramm der Tonhalle angeboten wird und ist Mitbetreuerin des Kinderorchesters der Tonhalle. Ihre eigene Kammermusiktätigkeit umfaßt Besetzungen vom Duo bis zum Quintett, sowie Konzerte mit Musik und Textrezitationen.

Nähere Informationen zur Pianistin Tatiana Kozlova finden Sie unter tatiana-kozlova.de.


 

Februar 2015 im Klavierhaus Klavins

Samstag, 28. Februar: Konzert

 Meike Krautscheid

Vita

Meike Krautscheid lebt in Köln und ist als Musikerin, Komponistin, Bandleaderin und Dozentin tätig. Ihr Jazz-Kontrabass Studium an der Hochschule für Musik und Tanz Köln bei Prof. Dieter Manderscheid absolvierte sie mit Bestnote. Zusätzlich erhält Meike Krautscheid Unterricht bei Michael Schneider, dem Solo- Kontrabassisten der Heidelberger Philharmoniker, sowie bei ihrer Kontrabass- Ikone François Rabbath in Paris. Konzerttourneen führten sie unter anderem nach England, Tschechien, Ungarn, Kroatien, Korea, China, Russland, Italien und in die Niederlande. 2003 war sie als jüngste Teilnehmerin Preisträgerin des nationalen SchoolJam-Wettbewerbs mit der Band Missing Literacy und bei Jugend Musiziert mit der Rockband Meddows. Zwei 1. Preise bei Jugend Jazzt Rheinland-Pfalz erhielt Meike Krautscheid 2009 in der Sparte Solo-Kontrabass und ein Jahr später mit ihrem eigenen Ensemble beim Combowettbewerb. 2011 war sie Finalistin der Audition des European Youth Orchestra. Seit ihrem Solo-Auftritt auf RTL ist Meike Krautscheid im gesamten deutschsprachigen Raum bekannt.​ Im ELPH Media Verlag ist 2013 ihr Debüt »du erinnerst dich​« erschienen.

Meike Krautscheid ist schwer verliebt in Mr. Big, das Instrument ihres Lebens. Egal wo sie hingeht, er ist immer an ihrer Seite. Der Bemerkung »Junge Frau, hätten Sie mal lieber Piccoloflöte gelernt« entgegnet sie lächelnd, denn nichts kann ihr Herz mehr erfüllen als Stunden mit ihrem Kontrabass zu spielen. Mit ihrem Solo- Programm lässt es Meike Krautscheid genussvoll auf der Bühne knistern, das Publikum ist gefangen von ihrer Leidenschaft, von groovenden Basslines, atmosphärischen Klängen und einer berührenden Stimme.


Nähere Informationen zu Musikerin finden Sie unter meike-krautscheid.de.


 

Februar 2015 im Klavierhaus Klavins

Sonntag, 22. Februar: Chansonabend

 Tine Mai

Tine Mai & Band „Chanson Deluxe“

Das ist: Ein bisschen Chanson, etwas Pop, eine Prise Jazz, musikalisches Augenzwinkern und ganz viel Gefühl. Überraschend, witzig, erfrischend ehrlich!

Es war längst überfällig, dass die Sängerin und Songwriterin Christine Gogolin ihr ganz eigenes Programm auf die Bühne stellt. Unter dem Namen „Tine Mai“ (Tine von Christine und Mai lag nahe, erblickte sie doch im Wonnemonat Mai das Licht der Welt) singt und plaudert sich die Vollblutkünstlerin durch die großen und kleinen, die lustigen und nachdenklichen Geschichten, die das Leben eben so schreibt. Nicht immer autobiografisch, aber immer sehr persönlich, trifft bei Tine Mai der Begriff „Tagebuchmusik“ wohl am besten den Kern der Sache. Über Jahre textete Christine Gogolin alias Tine Mai für Firmen, Bühnenshows und Künstlerkollegen. Sie fängt mit ihren Reimen selbst noch das hüpfendste Komma ein, spielt mit Redewendungen, schöpft kurzerhand Worte neu und findet witzige und wunderschöne Bilder für Stimmungen und Situationen. Sie gewinnt dem Leben die komische Seite ab, ohne dabei jemals oberflächlich zu sein.

Tine Mai ist eine Künstlerin, die mit allen musikalischen Wassern gewaschen ist. Durch ihre fundierte Ausbildung, ihre jahrelange Bühnenerfahrung, ihren Humor und ihre Schlagfertigkeit ist sie jeder Situation gewachsen. Sie moderiert, singt und spielt sich mühelos durch jedes Thema und trifft immer den richtigen Ton. Für ihr Programm, das ausschließlich aus eigenen Songs besteht, fand sie in dem Pianisten Daniel Sebastian Hohberg den kongenialen Partner, nach dem sie schon seit langem gesucht hatte. Seine einfühlsamen Harmonien vermögen das auszudrücken, was zwischen ihren Textzeilen steht. Mal swingig- bluesig, dann wieder ganz reduziert balladesk, sind ihre gemeinsamen Titel eindeutig ohrwurmverdächtig.

Tine Mai spricht aus was andere nur denken, ohne dabei den Mund zu voll zu nehmen.

PRÄDIKAT: NEU*FRECH*ECHT*GUT

Nähere Informationen zur Sängerin finden Sie unter tinemai.de.


 

Februar 2015 im Klavierhaus Klavins

Samstag, 7. Februar: Zum 100. Todesjahr von Alexander Skrjabin

 Pervez Mody

Programm

Alexander Skrjabin (1872 – 1915)
Preludien op. 15
Nr. 1 Andante
Nr. 2 Vivo
Nr. 3 Allegro Assai
Nr. 4 Andantino
Nr. 5 Andante
2 Preludien op.27
2 Mazurken op.40

Frédéric Chopin (1872 – 1915)
Walzer op.70 nr.1
Walzer nr.14 posthum
Fantasie op.49

~ Pause ~

Alexander Skrjabin
Fantasie Op. 28
2 Tänze op. 73
3 Etüden aus op. 8
Nr. 2 a capriccio, con forza
Nr. 4 Piacevole
Nr. 5 Brioso
Etüden aus op.42
Nr. 2 in fis-Moll
Nr. 3 Prestissimo in Fis-Dur

Frédéric Chopin
Etüde op. 10 Nr. 1
Etüde op. 25 Nr. 1
Scherzo Nr. 3 op. 39

Vita

Pervez Mody „…ein sprühender Virtuose mit Gefühl und Gespür, der lodert in der Musik…“ (BZ)

Alexander Skrjabin (1872-1915) ist unter den Klavierkomponisten am Übergang der Spätromantik zur Neuen Musik eine Ausnahmeerscheinung, die Pianisten und Hörer immer wieder aufs Neue fasziniert. Innovation, musikalische Ausdruckskraft, Sensibilität und tänzerische Leichtigkeit sowie pianistische Extreme machen Skrjabin-Werke zu einem besonderen Erlebnis, insbesondere wenn diese von einem Pianisten präsentiert werden, der sich seit Jahren so intensiv mit den Werken dieses extravaganaten Komponisten befasst wie Pervez Mody.

Am Samstag, dem 7. Februar ist der aus Indien stammende Pianist ab 19 Uhr zum wiederholten Male bei uns zu Gast. Mody arbeitet zurzeit mit dem Label Thorofon an einer CD-Einspielung des gesamten Klavierwerkes des Komponisten und mit den bisher erschienen vier Alben der acht bis neun CDs umfassenden Edition wird Pervez Mody zu den ersten Skrjabin-Interpreten eingereiht. Martha Argerich zeigte sich nach einem Auftritt Modys „fasziniert von seinem kraftvollen Gefühlsausdruck, der Art und Weise wie er Scriabins Leidenschaft, Verzückung, subtile Erotik und Andeutungen vermittelt.“ Für das Konzert kündigt Pervez Mody nicht nur einen Querschnitt von den frühen bis zu den späten Werken Skrjabins an, sondern auch Werke von Frédéric Chopin, als dessen verlängerter Arm Skrjabin mit seinen Frühwerken gilt.

Pervez Mody war Stipendiat am renommierten Tschaikovsky-Konservatorium in Moskau, an der Musikhochschule in Karlsruhe legte er sein Konzertexamen ab und hatte dort gleichzeitig auch einen Lehrauftrag. Er gab Meisterklassen in Argentinien, Indien und Deutschland und ist mit und ohne Orchester weltweit bei Konzerten, Festivals und im Rundfunk gefragt.

Nähere Informationen zum Pianisten finden Sie unter pervez-mody.com.


 

Januar 2015 im Klavierhaus Klavins

Samstag, 31. Januar: Klavierkonzert Uwe Wasgindt

 Uwe Wasgindt

Der Lübecker Pianist spielt ein musikalisch reichhaltiges und technisch überaus anspruchsvolles Programm:

Johann Sebastian Bach französische Suite Nr. 1 d-Moll entstand während seiner Köthener Zeit um 1722. Die höfisch elegante Musik stilisierte die Tänze des Barock und setzte einen neuen Standard des Instrumentalspiels.

Wolfgang Amadeus Mozart komponierte die Sonate F-Dur, KV 280 im Jahr 1774. Seine feingliedrige, quirlige Komposition der frühen Klassik wirkt durch ihre kontrastreichen Sätze.

Ludwig van Beethovens Sonate op 101 A- Dur öffnet das Tor zu Beethovens Spätstil, hochromatische Verinnerlichung einerseits, strenger Kontrapunkt und Verdichtung der motivischen Arbeit andererseits.

In den Konzertetüden op. 25 bildet Frédéric Chopin seine Virtuosität zur Vollendung aus und verbindet sie mit seiner typischen Klangpoesie.

Uwe Wasgindt blickt auf eine langjährige solistische Konzerttätigkeit zurück. Sein Repertoire reicht von Bach bis zur klassischen Moderne. Er fühlt sich in besonderer Weise der Kammermusik verpflichtet.


 

Januar 2015 im Klavierhaus Klavins

Samstag, 17. Januar: I Got Rhythm – Klavierhommage an George Gershwin

 Menachem Har-Zahav

Meisterpianist Menachem Har-Zahav gastierte wieder

Keinesfalls verpassen sollten Freunde virtuoser und ausdrucksstarker Klaviermusik das nächste Gastspiel des Meisterpianisten Menachem Har-Zahav im Klavierhaus Klavins. Har-Zahav, der hier bereits mehrfach begeisterte, präsentiert diesmal ein spannendes jazziges Programm, das ganz dem Werk des großen George Gershwin gewidmet ist und daher den Titel trägt: „I Got Rhythm – Eine Klavierhommage an George Gershwin“. So werden u.a. beliebte und bekannte Klassiker wie die „Rhapsody in Blue“ und „Ein Amerikaner in Paris“ ebenso zu hören sein wie das „Gershwin Songbook“ mit zeitlosen Hits wie „I Got Rhythm“ und „The Man I Love“.

Von Menachem Har-Zahavs Interpretationen voller Gefühl, Esprit und Temperament sind Publikum und Presse regelmäßig begeistert: Die NRZ z.B. beurteilte ihn als „perfekten romantischen Virtuosen, technisch brillant, ausdrucksstark, sensibel ohne falsche Sentimentalität“. Seiner musikalischen Aussagekraft und seiner „ans Wahnwitzige reichenden Technik“ verdankt er die Bezeichnungen der Presse als Weltklasse- und Starpianist. Dabei ist die Virtuosität nie Selbstzweck, sondern sie wird eingesetzt, um transparente Klangbilder im Dienste der Musik zu schaffen.

Zu Menachem Har-Zahavs Konzert haben Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren freien Eintritt. Dahinter steht sein Wunsch, gerade der Jugend einen Anreiz geben, seine Klavierkonzerte zu besuchen, um ihnen die Gelegenheit zu bieten, zu erleben, dass Komponisten durch die musikalischen Epochen hinweg spannende Musik geschrieben haben, die auch heute noch mitreißt.

Menachem Har-Zahav ist als Solist mit und ohne Orchesterbegleitung international aufgetreten. Nachdem ihm bereits früh Lehraufträge an Hochschulen in den USA übertragen wurden, verbrachte er drei Jahre in England für weitere Studien. Inzwischen lebt er in Deutschland und widmet sich ganz dem Konzertieren.


Nähere Informationen zum Pianisten finden Sie unter menachem-har-zahav.com.


 

Januar 2015 im Klavierhaus Klavins

Montag, 19. Januar: Verklungene Stimmen – Tenöre der Vergangenheit

 Verklungene Stimmen

Ferdinand Kösters (Vorsitzender der Opernfreunde Bonn)

präsentiert Große Sänger der Vergangenheit


 

Januar 2015 im Klavierhaus Klavins

Freitag, 23. Januar: Klavierabende mit Studierenden der Klasse Prof. Sheila Arnold

 Friday Night at 7 Friday Night at 7

Programm:

J.S. Bach
Partita Nr. 5, G-Dur, BWV 429

1. Praeambulum
2. Allemande
3. Corrente
4. Sarabande
5. Tempo de Minuetta
6. Passepied
7. Gigue

C. Debussy
Images I

1. Reflets dans l'eau
2. Hommage à Rameau
3. Mouvement

L. v. Beethoven
Variationen über ein eigenes Thema, F-Dur, op. 34

F. Chopin
Ballade Nr. 4, f-moll, op. 52

 Sheila Arnold Knut Hanssen

Knut Hanssen

Knut Hanßen, geboren 1992 in Köln, erhielt seinen ersten Klavierunterricht mit sechs Jahren an der Musikschule Duisburg. 2003 wechselte er als Jungstudent an die Robert-Schumann-Hochschule in Düsseldorf zu Thomas Leander. Seit dem Abitur studiert er an der Hochschule für Musik und Tanz Köln bei Sheila Arnold. Impulse für seine pianistische Ausbildung erhielt er in Meisterkursen bei Georg Steinschaden, Konstanze Eickhorst, Manfred Aust, Carmen Piazzini, Lars Vogt, Ferenc Rados und Karl-Heinz Kämmerling. Neben regelmäßigen Konzerten, u.a. an der Robert-Schumann-Hochschule, bei der Köhler-Osbahr-Stiftung, der „Matinee junger Künstler" in Bonn und den Duisburger Philharmonikern absolvierte er zahlreiche Wettbewerbe. Er erhielt erste Preise beim Bundeswettbewerb Jugend musiziert, bei der Köhler-Osbahr-Stiftung zur Förderung von Kunst und Wissenschaft in Duisburg sowie beim Van-Bremen Klavierwettbewerb in Dortmund. Im vergangenen Jahr spielte er das zweite Klavierkonzert von Ludwig van Beethoven in der Oper Köln sowie im Schloss Nassau im Rahmen des Kultursommers Rheinland-Pfalz. Knut Hanßen ist Stipendiat der Konrad-Adenauer-Stiftung, der Stiftung Yehudi Menuhin Live Music Now Köln e.V., des Kölner Richard-Wagner-Verbandes und der Studienstiftung des deutschen Volkes.

 Sheila Arnold Sheila Arnold

Sheila Arnold

Herausragende Erfolge bei Internationalen Wettbewerben wie dem Mozartwettbewerb in Salzburg oder dem Concours Clara Haskil sowie zahlreiche Stipendien und Auszeichnungen wie der Mozartpreis der Mozartgesellschaft Wiesbaden 1995 trugen zu Sheila Arnolds ausgedehnter Konzerttätigkeit bei. Sheila Arnold spielt sie außer in Europa regelmäßig in den USA, dem Nahen und Fernen Osten. Sie wird zu zahlreichen internationalen Festivals eingeladen und spielt mit namhaften Orchestern.

Geboren in Tiruchirapalli, Süd-Indien, wuchs Sheila Arnold in Deutschland auf. Ihre Lehrer waren Prof. Heidi Köhler und Prof. Karl-Heinz Kämmerling. Musikalische Vorstellungen resultieren zudem aus ihrer Arbeit mit unterschiedlichen Pianisten wie Imogen Cooper, Elisabeth Leonskaja, Ferenc Rados oder Lev Naumow.

Ihre kammermusikalischen Begegnungen mit den Geigerinnen Latica Honda-Rosenberg, Isabelle Faust, den Klarinettisten Nina Janssen und Ralph Manno, dem Fagottisten Sergio Azzolini, dem Hornisten Wilhelm Bruns, dem Cellisten Guido Schiefen, dem Schauspieler Bernt Hahn oder dem Gitarristen Alexander-Sergei Ramirez sind ihr menschlich wie musikalisch bereichernde Inspiration.

Seit vielen Jahren befasst sich Sheila Arnold zusätzlich mit historischen Tasteninstrumenten, besonders mit Fortepianos von 1790 bis heute. So war sie in Kempen 2006 als „Artist in Residence“ in verschiedenen Besetzungen am Fortepiano sowie solistisch am modernen Konzertflügel zu hören. Ein besonderer Schwerpunkt ihres Repertoires liegt bei den Werken W. A. Mozarts.