Vergangene Veranstaltungen

2017 | 2016 | 2015 | 2014 | 2013 | 2012 | 2011 | 2010 | 2009 | 2008 | 2007 | 2006 | 2005

Vergangene Veranstaltungen

Alle vergangenen Konzerte 2016

Sehr geehrter Besucher!

Hier finden Sie laufend aktualisiert, alle vergangenen Konzert-Highlights,
die wir in Bildern oder Presseartikel festhalten konnten.

Herzlichst,
Ihr Johannes Bauer

Klavierhaus Klavins Auguststr. 26-28 53229 Bonn Deutschland
Klavierhaus Klavins Auguststr. 26-28 53229 Bonn Deutschland
Klavierhaus Klavins Auguststr. 26-28 53229 Bonn Deutschland
Klavierhaus Klavins Auguststr. 26-28 53229 Bonn Deutschland
Klavierhaus Klavins Auguststr. 26-28 53229 Bonn Deutschland
Klavierhaus Klavins Auguststr. 26-28 53229 Bonn Deutschland
Klavierhaus Klavins Auguststr. 26-28 53229 Bonn Deutschland
Klavierhaus Klavins Auguststr. 26-28 53229 Bonn Deutschland
Klavierhaus Klavins Auguststr. 26-28 53229 Bonn Deutschland
Klavierhaus Klavins Auguststr. 26-28 53229 Bonn Deutschland
Klavierhaus Klavins Auguststr. 26-28 53229 Bonn Deutschland
Klavierhaus Klavins Auguststr. 26-28 53229 Bonn Deutschland
Klavierhaus Klavins Auguststr. 26-28 53229 Bonn Deutschland
Klavierhaus Klavins Auguststr. 26-28 53229 Bonn Deutschland
Klavierhaus Klavins Auguststr. 26-28 53229 Bonn Deutschland
Klavierhaus Klavins Auguststr. 26-28 53229 Bonn Deutschland
Klavierhaus Klavins Auguststr. 26-28 53229 Bonn Deutschland
Klavierhaus Klavins Auguststr. 26-28 53229 Bonn Deutschland
Klavierhaus Klavins Auguststr. 26-28 53229 Bonn Deutschland
Klavierhaus Klavins Auguststr. 26-28 53229 Bonn Deutschland
Klavierhaus Klavins Auguststr. 26-28 53229 Bonn Deutschland
Klavierhaus Klavins Auguststr. 26-28 53229 Bonn Deutschland
Klavierhaus Klavins Auguststr. 26-28 53229 Bonn Deutschland
Klavierhaus Klavins Auguststr. 26-28 53229 Bonn Deutschland
Klavierhaus Klavins Auguststr. 26-28 53229 Bonn Deutschland
Klavierhaus Klavins Auguststr. 26-28 53229 Bonn Deutschland
Klavierhaus Klavins Auguststr. 26-28 53229 Bonn Deutschland
Klavierhaus Klavins Auguststr. 26-28 53229 Bonn Deutschland
Klavierhaus Klavins Auguststr. 26-28 53229 Bonn Deutschland

Apr 12

 Melitta Bubalo

Mit 88 Tasten, da fängt das Leben an!

Schnupper-Workshop für reife Menschen

Mär 19

 Alexander Lifland

Tänze und Romanzen

Alexander Lifland und Thomas Weis

Mär 4

 Berthold Große und Oliver Drechsel

Porträtkonzert „Victor Bruns“

Berthold Große und Oliver Drechsel

Feb 27

 Victors Beach

Singer/Songwriter Konzert

Trio Victors Beach

Feb 25

Susanne Kessel

Klavierabend Susanne Kessel

"250 piano pieces for Beethoven"

Feb 13

 Herzstunden

Herzstunden

Maria Regina Heyne und Christina Bach

Jan 27

 Brigitte Molts

Romantisches Recital für Klavier und Flöte

Antonio Acunto und Brigitte Molt

Jan 26

 Battle Pieces

Nate Wooley’s Battle Pieces

In Situ Art Society presents

Jan 13

 Veltman und Stellmacher

Duo-Programm Viola und Klavier

Christiane Veltman und Marlies Stellmacher

Jan 16

 Menachem Har-Zahav

Piano Classics

Meisterpianist Menachem Har-Zahav



 

November 2016 im Klavierhaus Klavins

Donnerstag, 17. November: Thilo Wagner und Jean-Philippe Wadle

Thilo Wagner und Jean-Philippe Wadle

Konzertreihe PIANO-PIANO 2016: Teil 3

Thilo Wagner am Piano, begleitet von Jean-Philippe Wadle am Kontrabass

Vita

Der „höllisch swingende“ Klavierstil des in Stuttgart lebenden Pianisten Thilo Wagner gehört zum Besten, was die deutsche Jazzszene zu bieten hat. Seine hals-brecherischen Läufe mit traumwandlerischer „Punktlandung“, seine expressiven Balladen und die gewaltig groovenden Blueszitate verblüffen und begeistern das Publikum, wo immer er auftritt.

Thilo Wagner wuchs in Brühl auf und erlernte bereits mit 5 Jahren das Klavierspiel. Als seine ersten Worte nennen die Eltern „Papa Mama Tschäss“. Nach 12 Jahren klassischer Klavierausbildung in Karlsruhe gründete er bereits mit 18 Jahren sein erstes Trio. Der vor Kreativität sprühende Ausnahmepianist steht in der Tradition von Größen Erroll Garner und Oscar Peterson. Mittlerweile ist er seit vielen Jahren fester Bestandteil der europäischen Swingszene und auch über die deutschen Grenzen hinaus als Institution im Swingsektor bekannt. 1998 hat er denSolistenpreis des Jazzfestivals in Vienne (Frankreich) gewonnen, zudem ist er Ehrenbürger der Stadt New Orleans.

Tourneen führten ihn durch ganz Europa, Kanada, die USA sowie Südamerika und er ist mittlerweile auf mehr als 70 CDs und zwei Direktschnittplatten verewigt, die er mit großen Kollegen wie Billy Mitchell, Butch Miles, Slide Hampton, Art Farmer, Emil Mangelsdorff, Martin Drew oder Danny Moss einspielte. Als ständiger Tournee-Begleiter spielt er u.a. mit Jim Hall, Scott Hamilton, Clark Terry, Charly Antolini, Benny Waters, Peanuts Hucko, Ack Van Rooyen, Buddy DeFranco, Charlie Mariano und Ken Peplowski. Zudem ist er festes Mitglied des „Emil Mangelsdorff Quartett“, der „Allotria Jazzband“, der „New Frankfurt Jazz Connection“, „Centerpiece“, des „Bassface Swing Trio“, des „Barbara Bürkle & Thilo Wagner Duo – A Fine Romance“ und der „Frankfurt Jazz Bigband“.

Mehr über Thilo Wagner thilowagner-jazz.de


 

November 2016 im Klavierhaus Klavins

Samstag, 12. November: 40 Finger spielen Haydn und Beethoven

Christina Bach und Dorothea Schridde

40 Finger spielen Haydn und Beethoven

Christina Bach und Dorothea Schridde
Marc Jaquet und Berthold Wicke

In diesem Konzert stehen Haydns 100. Sinfonie, sowie Beethovens berühmte dritte Sinfonie "Eroica", in Bearbeitungen von Theodor Kirchner für 8 Hände an 2 Klavieren auf dem Programm.

Im 19. Jahrhundert war das Arrangieren größerer Opern und Sinfonien für das Klavier zu 4 oder 8 Händen durchaus populär. In einer Zeit, die weder Tonträger noch Radio kannte, konnten die kundigen Musikinteressenten mit Hilfe dieser Arrangements die neuen und alten orchestralen Meisterwerke zuhause kennenlernen und studieren. Entsprechend groß war damals die Nachfrage nach Bearbeitungen.

Christina Bach und Dorothea Schridde, sowie Marc Jaquet und Berthold Wicke präsentieren Ihnen an diesem Abend zwei in dieser Form heute fast vergessene, "historische" Vertonungen von Beethovens "Eroica" und Haydns "Militärsinfonie".

Vita

Christina Bach und Dorothea Schridde

Christina Bach hat ihre Liebe zur Kammermusik während des Studiums an der Musikhochschule Köln entdeckt und u.a. mit dem Alban-Berg-Quartett weiter entwickelt. In den letzten Jahrzehnten ist sie mit verschiedenen Ensembles deutschlandweit unterwegs gewesen. 1995 wurde ihr damaliges Trio con brio mit dem Schubert-Preises ausgezeichnet. Nach Stationen in London und Seattle ist das Rheinland nun wieder ihre (musikalische) Heimat. Christina lebt seit August 2013 wieder in Bonn und arbeitet als freischaffende Musikerin und Lehrerin. Mehr Info unter christinabach.com


Christina Bach und Dorothea Schridde

Dorothea Schridde absolvierte ihr Klavierstudium an der Kölner Musikhochschule. Neben Projekten mit Orchestern und Chören musiziert sie schwerpunktmäßig kammermusikalisch in verschiedenen Konstellationen. Dabei nehmen die Tastenkombinationen Klavier vierhändig, 2 Klaviere oder auch Klavier & Orgel den größten Raum ein. In Bonn unterrichtet sie seit vielen Jahren mit Begeisterung eine große Schar Klavierschüler jeden Alters. Mehr Info unter dorotheaschridde.de

Christina Bach und Dorothea Schridde lernten sich 2006 kennen. Seitdem hat sich eine fruchtbare Zusammenarbeit und Freundschaft entwickelt, die sich insbesondere in der gemeinsamen Begeisterung für Tangos am Klavier niederschlägt - sei es zu zweit an einem oder an zwei Klavieren.


Christina Bach und Dorothea Schridde

Berthold Wicke war von 1994-2016 Kantor der Bonner Lutherkirche. Er studierte Theologie in Wuppertal und Marburg sowie Philosophie und Kirchenmusik in Heidelberg und Köln. Berthold Wicke war Leiter des Bonner Jugendsinfonieorchesters, Cembalist der "Bonner Sinfonietta" sowie Pianist in verschiedensten Ensembles. Konzertreisen führten ihn ins europäische Ausland, nach Israle und in die USA. Mehr Info unter berthold-wicke.de


Christina Bach und Dorothea Schridde

Marc Jaquet ist seit 2016 Kantor der Bonner Lutherkirche. Er studierte Kirchenmusik in Köln und absolvierte sein Orgel-Konzertexamen in Lübeck. Von 2008-2016 war er Kantor der Reformationskirche in Köln-Bayenthal. 2011 gewann er den 1. preis beim Internationalen Orgelwettbewerb Zürich, 2014 erschien die CD "Flight", die er zusammen mit Heiner Wiberny, Solo-Saxophonist der WDR-Bigband aufnahm. Mehr Info unter marcjaquet.de


 

November 2016 im Klavierhaus Klavins

Donnerstag, 10. November: Romantischer Liederabend

Julian Kokott und Sibylle Wagner Julian Kokott, Sibylle Wagner

Den Kopf voll Poesie

Friedrich Rückert inspirierte mit seinen Dichtungen Komponisten der Romantik zu zahlreichen Liederzyklen und Vertonungen. Der junge Bonner Tenor Julian Kokott, Sibylle Wagner und Margarete Riedel präsentieren ein dem Dichter gewidmetes Programm mit Gedichtrezitationen und Liedern für Singstimme und Klavier von Clara und Robert Schumann sowie Max Reger.

So wie Rückert Robert Schumann zu über fünfzig Kompositionen anregte, so inspirieren die Klangskulpturen des italienischen Künstlers Marco Di Piazza Musiker zur Improvisation. Julian Kokott und Sibylle Wagner „bespielen“ in zwei Improvisationen die Skulptur „Paar“.

In der Pause werden Wein und Wasser angeboten.

Julian Kokott, Tenor
Sibylle Wagner, Klavier
Margarete Riedel, Rezitation


 

Oktober 2016 im Klavierhaus Klavins

Samstag, 29. Oktober: Benefizkonzert für „Musiker ohne Grenzen“

"On the sunny side of the street"

Freuen Sie sich auf ein abwechslungsreiches, unterhaltsames Programm: Musik im Grenzbereich zwischen Klassik und Jazz mit Liedern von S. Barber, Chansons von K.Weill u.a., Jazzstandards und eigenen Kompositionen. Das Programm wird gestaltet von den Künstlern Susanne John, Gesang und Florian Stricker, Piano, sowie dem Jazzpianisten Nicklas John mit seinem Quartett.

Die Organisation „Musiker ohne Grenzen“ begründet ein weltweites Netzwerk kreativer Musikprojekte, um die Lebenswirklichkeit in sozialen Brennpunkten zu verbessern. Nicklas John engagierte sich im Rahmen eines Freiwilligendienstes in einer Musikschule in Guayaquil, Ecuador. Mehr unter musikerohnegrenzen.de

Künstler

 Susanne John Susanne John, Gesang

Susanne John:
Studium Gesang, Klavier und Dirigieren an der Musikhochschule Heidelberg,
Leitung eines Gesangstudios in Bonn
Sängerin in Konzerten, Lieder - und Chansonsabenden
Mehr unter susanne-john.de


 Florian Stricker Florian Stricker, Piano

Florian Stricker:
Studium Klavier, Dirigieren und Cembalo an den Musikhochschulen Freiburg und Karlsruhe
Seit 2009 Dozent für Klavier an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg
Mehr unter flohmusik.de


 Nicklas John Nicklas John

Nicklas John:
Unterricht Jazzpiano bei Laia Genc und Norman Peplow
Ab Oktober Studium an der Folkwang-Universität in Essen
Pianist des RMS – Jazzorchesters Köln

Julius van Rhee (sax)

Aaron Weise (b)

Jan Helten (dr)

Termin 29. Oktober 2016
Einlass 18.30
Beginn 19.00
Eintritt Benefiz Spenden für Musiker ohne Grenzen

Veranstalter Susanne John

Unter Wegbeschreibung finden Sie einen Routenplaner für die Anfahrt.


 

Oktober 2016 im Klavierhaus Klavins

Freitag, 28. Oktober: 66. Kulturtisch

Marcus Schinkel

66. Kulturtisch mit Marcus Schinkel

Thema des Abends: „Aus meinem Leben als Jazz-Pianist“
Referent: Marcus Schinkel, vielseitiger Crossover-Pianist aus Bonn

Marcus Schinkel bereichert das Bonner Musikleben als vielseitiger Crossover-Pianist seit über 25 Jahren. Mit seinem Marcus Schinkel Trio hat er in zahlreichen Ländern innerhalb und außerhalb Europas Gastkonzerte gegeben. Er interpretiert Beethoven auf seine eigene, charakteristische Art und tritt auch in Oper und Theater auf. Mehrere CDs hat er bereits bespielt. Auf dem Kulturtisch berichtet Marcus Schinkel über sein buntes Leben als Musiker und präsentiert auf dem Flügel einige Kostproben seines Könnens. Mehr unter marcus-schinkel.de

Jeder, der Kultur hautnah erleben und aktiv mitgestalten möchte, ist herzlich zur Teilnahme am Kulturtisch eingeladen. Bei den Kulturtischtreffen, die jeweils am letzten Donnerstag im Monat stattfinden, spricht man gemeinsam in zwangloser Atmosphäre über aktuelle Themen des Kulturlebens in Bonn, Deutschland und Europa und freuen uns auf neue Begegnungen mit interessanten Menschen. Gerne können Sie diese Einladung auch an Ihre Freundinnen/Freunde und Bekannten weiterleiten. Wir freuen uns über zahlreiche Teilnehmerinnen/Teilnehmer.

Eine Übersicht über die Themen der bisherigen Kulturtische findet sich in der Anlage oder unter artdialog-bonn.de.


 

Oktober 2016 im Klavierhaus Klavins

Donnerstag, 27. Oktober: The Wild Bunch

 The Wild Bunch band

The Wild Bunch

Martin Blume (DE): Schlagzeug
Wilbert de Joode (NL): Kontrabass
Matthias Schubert (DE): Saxophon
Eckard Vossas (DE): Synthesizer, Elektronik, Continuum Fingerboard, Kelstone

Spontan, expressiv, energiegeladen, mit Soundmaterie experimentierend, elektroakustisch. Nichts ist vorherbestimmt, determiniert. Die Herausforderung: der leere Raum, den es mit Klängen zu gestalten gilt. Vier Musiker, die nicht mehr und nicht weniger mitbringen als ihre jahrelange Erfahrung mit freier Improvisation und ihre individuellen Musiksprachen. Jeder der Vier hat seinem Instrument eine gänzlich eigene Dimension erschlossen, die ihn unverwechselbar macht. Wenn das Quartett zusammenkommt, wird die Musik in vielfältigen Strukturen mit offener Form zugleich neu erfunden als auch weitergeschrieben. Dann entfalten sich im Interagieren der Musiker Energiezustände unterschiedlichster Differenzierungen, Varianten, Klangüberlagerungen und Verweiszusammenhänge.

Vita

Martin Blume

Der Schlagzeuger und Komponist Martin Blume, geboren 1956 in Arnsberg/Westfalen, lebt seit 1976 in Bochum. Er arbeitet als Musiker und Komponist seit 1983 im internationalen Kontext der zeitgenössischen Avantgarde von Jazz, Improvisierter und Neuer Musik u.a. mit Musikern wie Peter Brötzmann, Peter Kowald, Johannes Bauer, Phil Minton, Lol Coxhill, John Butcher, Georg Gräwe, Jim Denley, Luc Houtkamp, Peter van Bergen, Phil Wachsmann, Mats Gustafsson, John Butcher, Joëlle Leandré ,Thomas Lehn, Xu Feng Xia, Ken Vandermark und Kent Kessler zusammen.

Seit 1988 leitet er hauptsächlich eigene Projekte, die ihn auf zahlreichen Konzerttourneen zu den weltweit wichtigsten Aufführungsorten und Festivals dieser Musik nach Holland, Belgien, Luxemburg, Frankreich, England, Dänemark, Norwegen, Schweiz, Österreich, Slowenien, Kroatien, Italien, Ungarn, Portugal, USA, Kanada und Australien führten.

Daneben gab es verschiedene nationale und internationale Rundfunk- und Hörspielproduktionen. Neben seiner Tätigkeit als Musiker ist er seit 1988 immer wieder als Organisator von Konzertreihen und Festivals avantgardistischer Musik im Ruhrgebiet, wie etwa dem Ruhr Jazz Festival oder "Open Systems" engagiert.
Mehr unter martinblume.de

Wilbert de Joode Foto: Cees van de Ven

Der holländische Bassist und Improvisationsmusiker Wilbert de Joode spielt seit 1982 Kontrabass. Angefangen hat er als Autodidakt auf seinem Instrument; seine herausragende, eigenständige Spielkunst führte aber schon bald zu zahlreichen Einladungen zu Projekten mit improvisierter Musik, Tanz und bildender Kunst. Inzwischen kann de Joode als einer der führenden Spezialisten auf dem Gebiet der kollektiven Improvisation und des Instant Composing angesehen werden.

Sein riesiges musikalisches Vokabular, seine Ausdrucksstärke und der spezielle Klang sowie die Verwendung von Darmsaiten sind dabei typisch. Diese Eigenschaften machen de Joode zu einem gefragten Bassisten in verschiedenen Gruppen auf der ganzen Welt und auch zu einer respektierten Quelle der Inspiration und zu einem Lehrer im Bereich der Improvisationsmusik.

Im Laufe seiner Karriere arbeitete de Joode mit Musikern wie Ab Bars, Eric Boeren, Han Bennink, Michael Moore und in weiteren Formationen wie der Bigband und dem Trio von Michiel Braam, verschiedenen Bands von Joost Buis, dem Trio Fuhler/Bennink/DeJoode, dem Chris Abelen Quintett, einem Trio mit Achim Kaufmann und Frank Gratkowski (gelegentlich mit Tony Buck zum Quartett ergänzt) und der Gruppe Intermission.

Weiterhin gab de Joode Konzerte als Solist und im Duo mit Tobias Delius und wirkte an Tanzprojekten von David Zambrano und Eileen Standley mit. Gerard Ammerlaan komponierte für ihn das Stück Common Sense für improvisierenden Kontrabass und Streichorchester, das er mehrfach mit dem Nederelands Jeugd StrijkOrkest unter Roland Kieft aufführte.
Mehr unter wilbertdejoode.me

Matthias Schubert

Der Saxophonist und Komponist Matthias Schubert wurde 1960 in Kassel geboren. Unterricht hatte Matthias Schubert bei Andy Scherer in der Schweiz und bei Herb Geller und Walter Norris in Hamburg. Im Lauf seiner Karriere erhielt er viele Auszeichnungen (u.a. Preis beim Wettbewerb der „International Jazz Federation“, Preisträger des renommierten Jazzpreises des Südwestfunks) und hatte neben seiner regen Konzerttätigkeit auch diverse Lehraufträge für Saxophon und Improvisation inne (GHK in Kassel, Hochschule für Musik und Theater in Hannover, Gastprofessor am Tianjin Conservatory of Music China).

Matthias Schubert spielte außer in eigenen Formationen (z.B. Matthias Schubert Quartett mit Simon Nabatov, Tom Rainey, Lindsey Horner) unter anderem in der Euro Jazz Big Band, der Graham Collier Band, der Marty Cook Band, dem Albert Mangelsdorff Quintett, Basslab, Jazzartrio, Gunter Hampel Duo und der Galaxy Dream Band, Duo Di Sax, den Jungle Pilots, dem Klaus König Orchester, der koreanischen Gruppe „Saul Nori“, Carl Ludwig Hübschs Longrun Developement of the Universe, Günter „Baby“ Sommer Projekt und im Scott Fields Ensemble.

Konzertreisen im Auftrag des Goethe Instituts führten ihn nach Portugal, Litauen, Polen, Rumänien, Slowakei, Tschechien, Bulgarien, Kroatien, Kanada, USA, Guinea, Elfenbeinküste, Australien und Neuseeland.
Mehr unter jazzpages.com/MatthiasSchubert

Eckard Vossas

Der Elektronikmusiker Eckard Vossas lebt in Bonn und hat dieses Quartett zusammengestellt, um seine musikalischen Ideen umzusetzen. Er pflegt einen eigenständigen Stil improvisierter elektronischer Musik auf der Suche nach organischen Sounds. Unterschiedlichstes synthetisches Klangmaterial wird sensibel mit den Fingern moduliert und so expressiv und lebendig gespielt wie natürliche Instrumente, mit denen diese Klangtransformationen oft in einen dynamischen Dialog treten. Er bewegt sich dabei in einem breiten Spektrum musikalischer Richtungen und Stile (von zeitgenössischer Musik über Free Jazz bis hin zum Rock), aber immer mit Schwerpunkt auf improvisierter Musik.

Neben rein elektronischen Solo-Auftritten spielt er in Projekten zusammen mit Scott Fields, Matthias Schubert, Robert Landfermann, Simon Nabatov, Philip Zoubek, Wilbert de Joode, Etienne Nillesen, Dominik Mahnig, Brad Henkel, Christian Lillinger und Achim Tang.


 

Oktober 2016 im Klavierhaus Klavins

Mittwoch, 26. Oktober: Klavierkonzert mit Akane Tanaka

 Akane Tanaka

Chopin - Programm mit zwei Klaviersonaten

3 Nocturnes Op.9
Etude Es dur Op.10-11 "Arpeggio"
Etude Ges dur Op.25-9 "Der Schmetterling"
Klaviersonate Nr.2 b moll Op.35 "Mit Trauermarsch"
Grand Valse brillante B dur Op.18
Klaviersonate Nr.3 h moll Op.58

Vita

Akane Tanaka wurde in Tochigi/Japan geboren. Die Pianistin belegte schon als Grundschülerin 1978 beim 32. nationalen Jugend-Musikwettbewerb in Japan den zweiten Platz. Darauffolgend zählte sie bei diesem Wettbewerb in der Kategorie der Oberschüler zu den Preisträgern. Bereits mit zwölf Jahren erhielt sie als bisher jüngste Musikerin den Preis des Tateshina Music Festivals.

Während ihres Studiums an der Universität der Künste (»Tōkyō Geidai«) in Tokio wurde Akane Tanaka mit dem Ataka-Preis ausgezeichnet und trat mit dem Philharmonie–Orchester der »Tōkyō Geidai« auf. 1987 erhielt sie den zweiten Preis sowie den Maeda-Preis beim japanischen Mozart-Wettbewerb in der Gruppe Soloklavier. Nach ihrem Abschluss an der Universität setzte sie ihre Ausbildung an der Hochschule für Musik und Theater in München in der Meisterklasse von Prof. Gerhard Oppitz fort. Anschließend erhielt sie Unterricht an der Universität Mozarteum in Salzburg bei Prof. Hans Leygraf. Mit der Unterstützung des Amtes für Kunst und Kultur in Japan gab sie 1993 ein Solokonzert in der »Tōkyō Bunka Kaikan«, einer bedeutenden Konzerthalle in Tokio. Dieser erfolgreiche Auftritt zog zahlreiche Engagements und Konzerte sowohl in Japan als auch in Deutschland nach sich. Im März 2008 kehrte sie nach 19-jährigem Aufenthalt in Deutschland nach Japan zurück. Sie war Schülerin bei Kazuhiko Nakajiama, Ryoko Fukazawa, Yukio Mijazaki, Haruko Kasama, Hiroshi Tamura und Gerhard Oppitz.

Zusätzlich zu ihrem künstlerischen Schaffen ist Akane Tanaka seit April 2009 als Lehrkraft für Musik an der Hakuoh University Ashikaga Senior High School und seit April 2011 als Dozentin an der Ueno-Gakuen-Musikhochschule tätig.


 

Oktober 2016 im Klavierhaus Klavins

Donnerstag, 20. Oktober: Philip Catherine und Martin Sasse

 Philip Catherine und Martin Sasse

Konzertreihe PIANO-PIANO 2016: Teil 2

Der belgische Ausnahmegitarrist Philip Catherine spielt im Duo mit einem der gefragtesten Jazzpianisten Deutschlands Martin Sasse. Am 20. Oktober präsentieren sie ihr gemeinsames Duoprogramm mit eigenen Stücken und Kompositionen von Cole Porter, Gershwin, Richie Beirach u.a. Eine intensive Begegnung zweier großartiger Musiker, die vor Spielfreude nur so sprühen.


Vita

Philip Catherine erhielt eine Reihe von Preisen als Jazzmusiker, so war er 1978 Künstler des Jahres der Deutschen Phono-Akademie, 1995 erhielt er den belgischen „Django d’Or“, 1998 den französischen „Django d’Or“. Er begleitete u.a. Stehane Grappelli, Dexter Gordon, Charles Mingus und spielte u.a. 6 LP’s mit Chet Baker ein, 3 mit Tom Harrell ein. Er ist einer der bekanntesten Jazzgitarristen der Welt.

Viele, viele Einspielungen als Solo,- Duo- oder Bandkünstler bereichern die Liste seine Plattenaufnahmen. Eines das ganz besonders herausragt, ist die Einspielung - Twin House - mit dem amerikanischen Ausnahmegitarristen Larry Coryell.

Mehr über Philip Catherine unter philipcatherine.com

Martin Sasse gehört seit vielen Jahren zu den bekanntesten Jazzpianisten in Deutschland. Hiervon zeugen CD-Produktionen, Tourneen, Festival und Fernsehauftritte u.a. mit Peter Bernstein, Vincent Herring, Al Foster Quartett, Brian Lynch, Gary Campbell, Jimmy Cobb, Dick Oatts, New York Voices, CharlieMariano, Hiram Bullock Band, Roberta Gambarini, Tierney Sutton Quartett, Dennis Mackrel, Lee Konitz, Steve Grossman u.v.a.

Für sein erstes Trio-Album "Here we come" erhielt er beste internationale Kritikenund war in amerikanischen und japanischen Radio-Playlists ganz oben vertreten. Für sein vorletztes Album „Good Times“ mit Charlie Mariano erhielt er den „Vierteljahrespreis der deutschen Schallplattenkritik“.

Im letzten Jahre präsentierte Sasse seine neue CD „Take the D-Train“ mit seinem Trio und Steve Grossman auf einer langen Tour durch Europa. 2016 erscheint der Jazzfilm „Blue“, der Martin Sasse u.a. in New York, Dubai, Tokio zeigt.

Mehr über Martin Sasse unter martinsasse.de.


 

Oktober 2016 im Klavierhaus Klavins

Dienstag, 18. Oktober: Vortrag von Kajo Kusen

Kajo Kusen

Kajo Kusen: Vortrag über seinen Besuch bei den zwei Palmblatt-Bibliotheken in Chennai (Indien)

Der Ur-Beueler Kajo Kusen besuchte in Indien zwei Palmblatt-Bibliotheken. Man las ihm dort sein ganzes bisheriges Leben vor, mit allen Höhen und Tiefen - die Trefferquote = 100 Prozent! Er erfuhr auf sein Verlangen sogar sein Todesjahr.

Zuhörerurteil: "Ein ungewöhnlich spannender Vortrag! Hätte ich doch bloß meine Verwandten, Bekannten, und Freunde mitgebracht!"


 

Oktober 2016 im Klavierhaus Klavins

Donnerstag, 6. Oktober: Jazz-Trio BILLMEN

 Jazz-Trio BILLMEN

„BILLMEN“ – Cooler Jazz aus Nordrhein-Westfalen

Manfred Billmann: Gesang/Klavier
Stefan Werni: Kontrabass
Peter Baumgärtner: Schlagzeug

Mit Gründung der Formation BILLMEN bereits im Jahr 2010 besinnen sich der Sänger und Pianist Manfred Billmann aus Brühl, der Kontrabassist Stefan Werni aus Recklinghausen sowie der Schlagzeuger Peter Baumgärtner aus Duisburg auf ihre ganz persönlichen musikalischen Wurzeln, den „West Coast Jazz“.

Manfred Billmann fühlt sich dabei in der Rolle des samtig klingenden, ausdrucksstarken Vokalisten bei Balladen, Swing- & Bossa Nova-Titeln ebenso wohl wie als elegant perlender Pianist einer swingenden Rhythmusgruppe. Sein unverwechselbarer Stil in der Tradition von Jazzgrößen wie Shirley Horn, Nat ’King’ Cole und einer im Trio konzertierenden Diana Krall ist in Deutschland nahezu einzigartig.

Im Zusammenspiel mit dem feinfühlig und dynamisch agierenden Peter Baumgärtner sowie dem virtuosen und klanglich druckvollen Stefan Werni präsentiert Manfred Billmann neu arrangierte Jazz-Standards in farbenreicher Klangvielfalt.

BILLMEN – das ist cooler „German Jazz“ auf höchstem Niveau und eine echte Bereicherung für die hiesige Jazzszene!

Die 2011 veröffentlichte, in der „Jazzthetik“ sowie anderen Print- und Online-Medien hochgelobte CD „Smooth Road“ (yvp-music) kann selbstverständlich im Anschluss an das Konzert erworben werden.

In der Pause - sowie vor und nach dem Konzert - werden Wein und nicht alkoholische Getränke angeboten.

Weitere Informationen unter peterbaumgaertner.com und manfredbillmann.de


 

September 2016 im Klavierhaus Klavins

Donnerstag, 29. September: Ulla Haesen mit Lula Galvão

Ulla Haesen mit Lula Galvão www.ulla-haesen.de

Bossanova & Samba do Rio de Janeiro

Ein besonderes Ereignis erwartet in der zweiten Hälfte des Jahres 2016 alle Liebhaber brasilianischer und hochklassig handgemachter Musik überhaupt. Der brasilianische Weltklassegitarrist Lula Galvão kommt auf Einladung der Bossa Nova-Sängerin und – Gitarristin Ulla Haesen nach Deutschland, um hier mit ihr eine Reihe von Konzerten zu geben und gemeinsam Aufnahmen für ihre gemeinsame neue CD zu machen.

„Mit Lula arbeiten zu dürfen, ist ein besonderes Geschenk“, sagt Ulla Haesen. Er gilt als einer der besten Gitarristen des Landes und wurde von der Fachzeitschrift „Guitar Player of Brazil“ zu den besten zehn Gitarristen in Brasilien gewählt.

Galvão ist ein ebenso begnadeter virtuoser Improvisator wie Komponist und Arrangeur. Seine musikalische Karriere begann er als Begleiter der Bossa Nova-Sängerin Rosa Passos, die auch Ulla Haesen maßgeblich beeinflusste. 16 CDs nahm er mit ihr zusammen auf, was seinen Ruf als herausragender Instrumentalist festigte und ihm einen festen Platz in der Bossa Nova- und Samba-Szene sicherte.

Mit ihren mittlerweile drei Alben „Love, Tears and Joy“, „Beleza“ und „Abre Alas“ hat Ulla Haesen sich einen Ruf als außergewöhnliche Musikerin erarbeitet. Ihre Liebe gilt nicht der wilden Samba, der ausgelassenen Lebensfreude, ihre Aufmerksamkeit gilt der „Saudade“, der Traurigkeit, der seelenvolle Tiefe, die im Blues Südamerikas, im Bossa Nova, ihre musikalische Erfüllung gefunden hat. Mit ihrer warmschmelzenden Stimme und ihrem ausgeprägten Rhythmusgefühl, das sie von brasilianischen Musikern gelernt hat, ist sie eine der aktuell führenden Bossa-Nova-Interpretinnen Europas.

Live in Concert zelebrieren Lula Galvão & Ulla Haesen, die sich vor einem Jahr während ihres Aufenthaltes in Rio de Janeiro kennenlernten, die Schönheit ausgewählter grandioser Bossanova-Kompositionen der brasilianischen Musikgeschichte.

Mehr über Ulla Haesen unter ulla-haesen.de


 

September 2016 im Klavierhaus Klavins

Montag, 26. September: Christine und Uwe Wasgindt

Christine und Uwe Wasgindt

Wolfgang Amadeus Mozart: Große Klavierkompositionen und zauberhaft lebendige und kantable Duos für Violine und Klavier an zwei Abenden. Johannes Brahms Violinsonate d-Moll op. 108 ergänzt das Kammermusikprogramm.

Programm

Sonaten für Violine und Klavier
KV 376
KV 454
Sonate für Violine und Klavier op. 108 d-Moll J. Brahms (als Kontrast)


Ausführende

Uwe Wasgindt - Piano
Christine Wasgindt - Violine

Die Musiker haben sich durch mehrere Konzerte am Ort bereits solistisch oderals Duo erfolgreich vorgestellt. Der Lübecker Pianist Wasgindt hat mit der zyklischen Aufführung sämtlicher Klaviersonaten in Freiburg und Hamburg seinerzeit hervorragende Kritiken sowohl in der Badischen Zeitung wie im Hamburger Abendblatt erhalten.

Mozart ist Mitte und Herz der Musik! Tauchen Sie ein in die Tiefe des Gemüts und der Empfindung und erfahren Sie den Spannungsbogen zwischen spielerischer Leichtigkeit und dramatischer Spannung bis zu abgründiger Dämonie.


 

September 2016 im Klavierhaus Klavins

Samstag, 24. September: Christine und Uwe Wasgindt

Christine und Uwe Wasgindt

Wolfgang Amadeus Mozart: Große Klavierkompositionen und zauberhaft lebendige und kantable Duos für Violine und Klavier an zwei Abenden. Johannes Brahms Violinsonate d-Moll op. 108 ergänzt das Kammermusikprogramm.

Programm

KV 180 - KV 179 Variationen
KV 284 "Dürnitz" - Sonate
Fantasie c-Moll KV 475 und Sonate c-Moll KV 457


Ausführende

Uwe Wasgindt - Piano
Christine Wasgindt - Violine

Die Musiker haben sich durch mehrere Konzerte am Ort bereits solistisch oderals Duo erfolgreich vorgestellt. Der Lübecker Pianist Wasgindt hat mit der zyklischen Aufführung sämtlicher Klaviersonaten in Freiburg und Hamburg seinerzeit hervorragende Kritiken sowohl in der Badischen Zeitung wie im Hamburger Abendblatt erhalten.

Mozart ist Mitte und Herz der Musik! Tauchen Sie ein in die Tiefe des Gemüts und der Empfindung und erfahren Sie den Spannungsbogen zwischen spielerischer Leichtigkeit und dramatischer Spannung bis zu abgründiger Dämonie.


 

September 2016 im Klavierhaus Klavins

Samstag, 17. September: Klavierduo Lotte Gaertig und Werner Niegl

Lotte Gaertig und Werner Niegl

Pianisten sind einsame Musiker. Böswillige sagen ihnen sogar eine gewisse Neigung zur Selbstherrlichkeit nach. Nur relativ selten sind zwei Spieler zu beobachten, die sich scheinbar freiwillig - auf engem Raum an einem Instrument sitzend - Tastatur und Pedal teilen. Das mag verwundern: Vermögen doch 4 Hände auf 88 Tasten die orchestralen Klangwelten des Klaviers noch intensiver und vielschichtiger auszuschöpfen als nur zwei.

Und so blieb es nicht beim spontanen Geklimper einer klavierspielenden Sängerin aus Bonn mit eines Musiklehrers aus Bad Honnef. Aus Freude über die fast sinfonischen Klangfarben des vierhändigen Klaviers musizieren Lotte Gaertig und Werner Niegl nun regelmäßig gemeinsam. Geradezu hartnäckig „erspielen“ sie sich unterschiedlichste Werke für Klavier zu vier Händen.

Am Samstag, den 17. September präsentieren sie ein vielseitiges und abwechslungsreiches Programm, das von Händel über Mozart, Schumann, Dvoràk bis zu Reinhold Moritzewitsch Glière reicht. 70 Min, ohne Pause.

Nähere Informationen über Lotte Gaertig finden Sie unter lottegaertig.de.

Programm

1. Georg Friedrich Händel (1685-1759)
Andante aus dem Orgelkonzert Nr.4, F-Dür, HWV 292
Arrangiert von Adolf Ruthardt (C.F.Peters Verlag 1928)

2. Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791)
Sonate für Klavier zu vier Händen, B-Dür, KV 358
1.Allegro 2.Adagio 3.Molto Presto

3. Robert Schumann (1810-1856): "Trauer" aus 12 vierhändige Klavierstücke, op.85,6
Robert Fuchs (1847-1927): Zwei Miniaturen Op.93, Nr.3 und 6

4. Reinhold Moritzewitsch Glière (1875-1956)
Aus: 24 Pièces faciles pour Piano à 4 mains, op.39 (1908)
Nr.1 Prélude, Nr.2 Valse, Nr.4 Menuetto, Nr.6 Mazurka, Nr.7 Feuillet d'album,
Nr.21 Intermezzo, Nr.10 Mélodie

5. Antonín Dvořák (1841-1904):
Tempo di minuetto, F-Dür, aus Slawische Tänze für Klavier zu vier Händen, op.46,4

6. Georg Friedrich Händel (1685-1759)
Aus dem Orgelkonzert Nr.1 G-Moll, HWV 289
Andante


 

September 2016 im Klavierhaus Klavins

Donnerstag, 15. September: Chris Hopkins und Bernd Lhotzky

 Chris Hopkins und Bernd Lhotzky

Virtuoser klassischer Jazz an zwei Flügeln

Chris Hopkins und sein langjähriger Duo-Partner Bernd Lhotzky bestreiten gemeinsam das erste Konzert der Konzertreihe Piano 2016, die aus drei Konzerten besteht.

Das Duo

Chris Hopkins und Bernd Lhotzky bilden seit nunmehr 20 Jahren ein kongeniales Gespann und zählen heute jeder für sich zu den weltweit führenden Vertretern des klassischen Jazz Pianos. Gemeinsam gründeten sie 1997 das international erfolgreiche und mehrfach preisgekrönte Quartett „Echoes of Swing“ und touren darüber hinaus regelmäßig als Solisten um den Globus. Die Begegnungen der beiden Virtuosen an zwei Flügeln - stets gewürzt mit einer humorvollen Moderation und spontanen Bühnenpräsentation - haben längst Kultcharakter. Neben allen wichtigen Stilen des Classic Jazz stand von Anfang an insbesondere das Harlem Stride Piano im Zentrum des gemeinsamen Interesses. Das Stride Piano ist ein klangfarbenreicher, vor Energie und Spielwitz überbordender Klavierstil, dabei höchst raffiniert, voller Nuancen und feiner Schattierungen. Vom Pianisten verlangt das absolute Stilsicherheit und ein Höchstmass an Instrumentenbeherrschung. An zwei Flügeln zelebriert, wird diese Musik zu einer kammermusikalischen Herausforderung ganz besonderer Art, der ein gewisser sportlicher Aspekt nicht abzusprechen ist. Neben den stilbildenden Kompositionen der Pioniere des Genres, stehen intelligente Bearbeitungen unzähliger Standards aus dem Great American Songbooks auf dem Programm, unvergessene Kompositionen großer Songwriter wie Cole Porter, George Gershwin oder Irving Berlin.

Eine besondere Spezialität des Tandems sind swingende, dabei immer geschmackvolle Bearbeitungen von Vorlagen aus der europäischen Klassik und Romantik. Auch in diesem Idiom kann bei allem gebotenen Respekt sehr wohl improvisiert werden. Damit setzen Bernd Lhotzky und Chris Hopkins auf ihre ganz eigene Art die Kunst der Transkription fort, die Ende des 19. Jahrhunderts von europäischen Meistern wie Sergei Rachmaninow, Franz Liszt oder Leopold Godowsky zu Perfektion getrieben wurden. Diese humorvolle und kreative Auseinandersetzung mit dem europäischen Repertoire stellt im klassischen Konzertbetrieb eine erfrischende Ausnahme dar.

Hier geht's zur Ticketbuchung adticket.de.

Karten für Schwerbehinderte/Rollstuhlfahrer und deren Begleitperson sind nur über den Veranstalter unter der Rufnummer 0228-949260 buchbar.

Vita

Bernd Lhotzky wurde 1970 in Tegernsee geboren. Heute gilt er weltweit als einer der kompetentesten Vertreter des klassischen Jazz-Pianos. Er wird regelmäßig zum „International Stride Piano Summit“ im Rahmen des Festivals „Jazz In July“ nach New York sowie zur „Arbors Records Jazz Party“ nach Clearwater, Florida eingeladen. Das Londoner Magazin "Piano" zeichnete Bernd Lhotzky neben Lang Lang, Grigory Sokolow und Keith Jarrett für eines der besten 10 Klavieralben des Jahres 2001 aus. Mit Dick Hyman spielte er das viel beachtete Album „Stridin’ The Classics“ ein. In jüngster Vergangenheit wurde ihm der „Prix de L’Académie du Jazz“, der Tassilo-Preis der Süddeutschen Zeitung sowie mehrfach der „Grand Prix du Disque de Jazz“ des Hot Club de France verliehen. Darüber hinaus schrieb Bernd Lhotzky die Soundtracks zu einigen deutschen Kurzfilmen.

Nähere Informationen über Bernd Lhotzky finden Sie unter lhotzky.com.

Chris Hopkins wurde 1972 in Princeton (New Jersey) geboren. Gleichermaßen versiert an Piano und Alt-Saxophon, zählt er zu den meistbeschäftigten Künstlern der internationalen Jazzszene. Unzählige Konzerte an der Seite von Größen wie Clark Terry, Harry „Sweets“ Edison, Bucky Pizzarelli, Scott Hamilton oder Butch Miles führten ihn durch ganz Europa, die USA, Japan, Australien und Neuseeland. Für Aufmerksamkeit der Fachpresse, insbesondere in Amerika, sorgte seine Duo-Einspielung „Teddy Wilson in 4 Hands“ mit Piano-Legende Dick Hyman. Das letzte Album „Message from Mars“ seines Ensembles „Echoes of Swing“ wurde unlängst mit dem „Preis der Deutschen Schallplattenkritik“ (Bestenliste) prämiert und erhielt in Paris den „Prix de L’Académie du Jazz“. Über seine rege Konzerttätigkeit hinaus wirkt Chris Hopkins seit 2005 als Jazz-Dozent an der Hochschule für Musik Köln und ist Pate des Projektes „Jedem Kind ein Instrument“.

Nähere Informationen über Chris Hopkins finden Sie unter hopkins.de.


 

September 2016 im Klavierhaus Klavins

Freitag, 2. September: Exploding Tickets

Exploding Tickets

Exploding Tickets

Etienne Nillesen: Snare Drum & Becken
Matthias Schubert: Saxophon
Achim Tang: Bass
Philip Zoubek: Klavier
Eckard Vossas: Synthesizer, Electronics, Continuum Fingerboard, Kelstone

Ein Jahr nach ihrem ersten Auftritt im Klavierhaus Klavins werden die "Exploding Tickets" den Konzertsaal erneut in ein Labor expressiver, energiegeladener Klangfarbenexperimente verwandeln.

Die Formation "Exploding Tickets" verbindet freie Improvisation, innovative Spieltechniken und Hochenergiespiel mit Elektronik und elektronischen Instrumenten. Den Kern von "Exploding Tickets“ bildet seit Jahren die Instrumentierung mit Saxophon, Bass, Schlagzeug und Instrumenten elektronischer Musik. Für dieses Konzert werden die klanglichen Möglichkeiten außerdem durch Philip Zoubek am Klavier erweitert. Eine spannende Konstellation von fünf virtuosen Performer, die zusammen einzigartige und vielfältige Strukturen in einem Live-Setting erlebbar machen: die spontane Kommunikation elektronischer mit natürlicher Klangerzeugung, in der eine Welt des Klangs durch verschiedene Perspektiven, Stile und expressive, kraftvolle, leidenschaftliche Klangkombinationen erschlossen wird.

Vita

Etienne Nillesen Foto Peter Tümmers

Der Niederländer Etienne Nillesen ist ein viel gefragter Schlagzeuger der deutschen kreativen Musikszene mit regelmaßigen Auftritten in Europa, Asien, Amerika und Afrika. Sein Fokus liegt auf der Improvisation. Mit Rhythmen, die von Neuer Musik, Jazz und Weltmusik geprägt sind, zeigt er die Vielfalt und Möglichkeiten seines Instrumentes auf. In seinen Solokonzerten sowie in vielen Formationen spielt er häufig nur eine (manchmal präparierte) Snare Drum und ein Becken mit allerlei Arten von Stöcken, Spielzeug, Glocken, Bögen und anderen Utensilien, und erzeugt damit ungewöhnliche akustische Sounds. Sein Interesse an den verschiedenen Formen von Musik gab ihm die Gelegenheit, mit vielen Künstlern wie Simon Nabatov, Ernst Reijseger, Rudi Mahall, Claudio Puntin, Philip Zoubek, Sebastian Gramss, Carl Ludwig Hübsch, Florian Weber, Eivind Aarset, Robert Landfermann u.a. auf Festivals und in Clubs auf der ganzen Welt aufzutreten.

Seit 2012 ist er Professor für Jazz-Schlagzeug am ArtEZ Institute of the Arts in Arnhem/Niederlande.

Mehr unter etiennenillesen.com.

Matthias Schubert

Der Saxophonist und Komponist Matthias Schubert wurde 1960 in Kassel geboren. Unterricht hatte Matthias Schubert bei Andy Scherer in der Schweiz und bei Herb Geller und Walter Norris in Hamburg. Im Lauf seiner Karriere erhielt er viele Auszeichnungen (u.a. Preis beim Wettbewerb der „International Jazz Federation“, Preisträger des renommierten Jazzpreises des Südwestfunks) und hatte neben seiner regen Konzerttätigkeit auch diverse Lehraufträge für Saxophon und Improvisation (GHK in Kassel, Hochschule für Musik und Theater in Hannover, Gastprofessor am Tianjin Conservatory of Music China).

Matthias Schubert spielte außer in eigenen Formationen (z.B. Matthias Schubert Quartett mit Simon Nabatov, Tom Rainey, Lindsey Homer) unter anderem in der Euro Jazz Big Band, der Graham Collier Band, der Marty Cook Band, dem Albert Mangelsdorff Quintett, Basslab, Jazzartrio, Gunter Hample Duo und der Galaxy Dream Band, Duo Di Sax, den Jungle Pilots, dem Klaus König Orchester, der koreanischen Gruppe „Saul Nori“, Carl Ludwig Hübschs Longrun Developement of the Universe, Günter „Baby“ Sommer Projekt und im Scott Fields Ensemble.

Konzertreisen im Auftrag des Goethe Instituts führten ihn nach Portugal, Litauen, Polen, Rumänien, Slowakei, Tschechien, Bulgarien, Kroatien, Kanada, USA, Guinea, Elfenbeinküste, Australien und Neuseeland.

Mehr unter wikipedia.org/wiki/Matthias_Schubert.

Achim Tang

Der deutsche Bassist und Komponist Achim Tang ist auf dem Gebiet des Jazz, der Improvisationsmusik und der Weltmusik aktiv. Darüberhinaus geht er intensiv diversen künstlerisch inspirierten musikpädagogischen Tätigkeit nach.

Bass spielt er seit 1984. Nach einem Studium der klassischen Musik absolvierte er ab 1987 ein Studium an der Jazzabteilung der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Graz (bei Wayne Darling), das er mit einem Konzertdiplom mit Auszeichnung abschloss.

Seit 1993 wirkt er als freischaffender Musiker. Sein innovativer Umgang mit seinem Instrument ermöglichte ihm eine stilübergreifende Zusammenarbeit mit unterschiedlichsten MusikerInnen der aktuellen Musikszene (u. a. mit Marc Ducret, Stoyan Yankulov, Wolfgang Puschnig, Joachim Kühn, Linda Sharrock, Patrice Héral, Guy Klucevsek, Anatoly Vapirov, Jay Clayton, Deepak Ram, Max Nagl, Dominique Pifarély und David Tronzo), die Teilnahme an vielen internationalen Festivals (unter anderem in Deutschland, Frankreich, USA, Korea, China, Skandinavien, Tschechien, Polen) und zahlreiche CD-Veröffentlichungen. Dazu kommen eigene Projekte sowie Kompositionen für Tanz-, Theater- und Filmmusik.

2011 arbeitete Achim Tang als "Improviser In Residence" für ein Jahr in Moers.

Mehr unter achimtang.com.

Philip Zoubek

Der in Köln lebende Pianist und Komponist Philip Zoubek wurde 1978 in Tulln, Niederösterreich, geboren. Er studierte Jazz-Klavier in Wien und Köln. Kaum ein anderer lotet so weitgehend die Klangvielfalt des Klaviers aus, was ihm zum Ausnahmepianisten sowohl unter den österreichischen Improvisatoren als auch innerhalb der Kölner Szene macht. Auffallend ist sein hochenergetisches, die Grenzen des Pianos auslotendes Spiel, zu dem auch Präparationstechniken und Aktionen im Inneren des Instruments gehören.

Er ist Mitglied in Formationen mit Frank Gratkowski, Wilbert de Joode, Thomas Lehn, Clayton Thomas, Paul Lytton und vielen anderen. Als Solist gab er Konzerte u. a. im Konzerthaus Wien, in der Philharmonie Luxemburg, auf dem Moersfestival, Ullrichsberger Kaleidophon, GetItLouder Festival Shanghai/Beijing.

Mehr unter philipzoubek.com.

Eckard Vossas

Der Elektronikmusiker Eckard Vossas lebt in Bonn und hat dieses Projekt initiiert, um seine musikalischen Ideen umzusetzen. Er pflegt einen eigenständigen Stil improvisierter elektronischer Musik auf der Suche nach organischen Sounds. Unterschiedlichstes synthetisches Klangmaterial wird sensibel mit den Fingern moduliert und so expressiv und lebendig gespielt wie natürliche Instrumente, mit denen diese Klangtransformationen oft in einen dynamischen Dialog treten. Er bewegt sich dabei in einem breiten Spektrum musikalischer Richtungen und Stile (von zeitgenössischer Musik über Free Jazz bis hin zum Rock), aber immer mit Schwerpunkt auf improvisierter Musik.

Neben rein elektronischen Solo-Auftritten spielt er in Projekten zusammen mit Scott Fields, Matthias Schubert, Robert Landfermann, Simon Nabatov, Philip Zoubek, Wilbert de Joode, Etienne Nillesen, Dominik Mahnig, Brad Henkel, Christian Lillinger und Achim Tang.


 

August 2016 im Klavierhaus Klavins

Mittwoch, 31. August: JAZZPRIX Quintett

 Jazzprix Quintett JAZZPRIX Quintett

Mit Swing, Bebop, Latin und gefühlvollen Balladen verzaubert JAZZPRIX das Publikum und nimmt es mit auf eine wunderbare Reise durch die Welt des Jazz! Die Sängerin Heike Kraske übernimmt mit ihrer leichtfüßigen, beseelten Stimme die Reiseleitung. Begleitet wird sie von den erfahrenen Musikern Stephen Aschenbrenner (Sax/Flöte), Volker Venohr (Schlagzeug), Rolf von Ameln (Piano) und Ralph Kleine-Tebbe (Kontrabass).

Vita

Heike Kraske wirkt mit ihrer beseelten, leichtfüßigen Stimme bereits in verschiedensten Formationen mit. Darunter sind überregional bekannte Größen wie Willy Ketzer, Pablo Paredes sowie die Grammy-Preisträger Jens Neufang, Klaus Osterloh und Rolf Römer. Neben ausdrucksstarken und inspirativ vorgetragenen Melodien überzeugt sie ihr Publikum mit Phrasierungen im Scatgesang. Ihre Ausbildung erhielt sie von den international bekannten Jazzgrößen Susanne Schneider und Norbert Gottschalk.

Rolf von Ameln ist ein Meister der Tasten und entlockt ihnen mit virtuoser Leichtigkeit bezaubernde Klänge. Er arrangiert mit großer Hingabe die Musiktitel des Quartetts. Damit ist er das musikalische Herz des Ensembles. Ganz nach seinem Motto: Jazz ist ein Lebensgefühl. Nach dem Studium im Bereich der klassischen Klavierausbildung an den Musikhochschulen Aachen und Köln absolvierte er erfolgreich das Studium der Kirchenmusik. Seinem Herzenswunsch folgend, schloss er seine Ausbildung mit dem Studium des Jazz bei Kurt Edelhagen ab.

Ralph Kleine-Tebbe am Bass blickt auf eine langjährige Begleitung national und international renommierter Solisten wie Ben Webster, Dexter Gordon, Gitte Henning und vielen anderen zurück. Er ist auf zahlreichen Studio-, Funk- und Fernsehaufnahmen sowie CDs zu hören.

Volker Venohr am Schlagzeug ist neben seinen herausragenden musikalischen Fähigkeiten ein talentierter Organisator. Er studierte u.a. in Maastricht, an der EZW-Fakultät in Köln und ergänzte seine Fertigkeiten durch Privatunterricht bei renommierten Schlagzeugern. Seine musikalische Leidenschaft bringt er in verschiedenen Formationen wie auch in der ERFT-STAR BigBand ein.

Stephan Aschenbrenner wirkt seit über 25 Jahren als Profi-Musiker in unzähligen Bands, mit den unterschiedlichsten Stilistiken und Besetzungen mit. Ob als Gastsolist in Big-Bands oder Gospel-Chören, in Musicals oder Theaterproduktionen oder natürlich als gefragter Saxophonist in Jazzbands.


 

August 2016 im Klavierhaus Klavins

Donnerstag, 4. August: Sommerkonzert mit Musik aus Brasilien

Samba Jazz Clube

Besetzung

Morgana Moreno (Flöte),
João Luis Nogueira (Gitarre),
André de Cayres (Bass)
Matheus Chamma (Schlagzeug)
sowie als Gast Werner Driesen (Klavier)

Das brasilianische Quartett spielt moderne und auch tanzbare brasilianische Instrumentalmusik. Dabei wird die improvisatorische Freiheit des Jazz mit dem vielfältigen Rhythmen Brasiliens kombiniert. Im Repertoire sind im Wesentlichen Eigenkompositionen, aber auch Stücke vom Hermeto Pascoal, Guinga und Milton Nascimento. Im Rahmen der Veranstaltungsreihe jazztube-bonn.de hat die Gruppe den ersten Platz belegt und stand im Pantheon Theater vor ausverkauftem Haus!

Vita

Morgana Moreno

Die brasilianische Flötistin und Komponistin Morgana Moreno absolvierte am 21.03.2016 ihr Master Examenskonzert für Flöte im Kölner Loft. Sie lebt seit drei Jahren in Düsseldorf und hat in Köln an der Hochschule für Tanz und Musik studiert. Morgana Moreno stammt aus Salvador de Bahia, eine der Hochburgen der Choro-Musik. Sie hat sich in Brasilien, seit sie 12 Jahre alt war, mit Choro, der Musica Nordestina und anderen regionalen Stilen beschäftigt. Ihre Liebe zur der überaus reichen Musiktradition Brasiliens traf dann in Köln auf den Jazz. Morgana möchte keine rein brasilianische Musik machen, sondern spielt einen ganz eigenen Mix aus Jazz und verschiedenen Stilen der Musik Brasiliens.


João Luis Nogueira Foto Robert Cifarelli

Der brasilianische Gitarrist, Sänger, Komponist und Arrangeur João Luis Nogueira aus Minas Gerais studierte an der renommierten Folkwang Universität der Künste in Essen Jazzgitarre. In Brasilien mit vielen Preisen als Gitarrist ausgezeichnet trat er auf großen Festivals in Belo Horizonte und Belem auf. 2012 spielte und arrangierte er für das Großprojekt „Brasilien – Ruhrgebiet“ der Duisburger Philharmoniker. Er nahm CD´s in Brasilien und Europa auf, in Deutschland u.a. für das renommierte Label Enja. Er arbeitet u.a. mit Musikern wie Tony Lakatos, Zelia Fonseca, Marcio Tubino und Julia Ribas zusammen.


André de Cayres

André de Cayres kommt aus São Paulo und arbeitet seit dem 17. Lebensjahr als Profimusiker. Vor 20 Jahren kam er nach Deutschland, um zu studieren. Abschluss an der Kölner Musikhochschule (Jazz E-Bass und Musikpädagogik) sowie an der Folkwang Universität der Künste in Essen (Jazz Kontrabass) – beides mit der besten Note. Sehr aktiv in der Jazz-, Latin- und Weltmusik Szene. Zu hören auf über 40 CD Produktionen. Gespielt und aufgenommen hat er u.a. mit Kamal Ben Hitchan, Terence N'Gassa, Alex Gunia, Tony Lakatos, Kim Bart, Paulo Morello, Matthias Schriefel, Viviane de Farias, Reiner Witzel, Frank Sackenheim, Claus Osterloh und aus Brasilien Arthur Maia, Carlos Malta, Simoninha und Max De Castro.


Werner Driesen

Werner Driesen ist ein erfahrener und vielseitiger Jazz-Pianist, der sich aufgrund seiner – neben Köln/Bonn – weiteren Heimat Rio de Janeiro auch in der brasilianischen Klangwelt sehr zu Hause fühlt und an zahlreichen Konzerten und Sessions im In- und Ausland teilgenommen hat; schon in sehr jungen Jahren (Anfang 1970er) nach Ausbildung in Klassik und Jazz bei dem Komponisten und Pianisten Hans Ziegler u.a. mit Elis Regina und Jon Hendricks, später im Trio mit Gunnar Plümer und Michael Küttner sowie auch mit Peter Fessler, Paul Shigihara, Andreas Lonardoni und Garcia Morales; ferner mit Patricia Cruz, Werner Neumann, André de Cayres, Michael Klaukien und Alex Gunia; in den letzten zehn Jahren in Rio de Janeiro u.a. mit Alfonso Claudio (in Brasilien bekannt als „AC-Jazz“), Rodrigo Ferreira und Zaza Desiderio.


Geboren in 1991 in Sao Paulo hat Matheus Chamma bereits als Zehnjähriger angefangen Schlagzeug zu spielen. Mit Fünfzehn hat er schon die erste Konzerte als Profi gespielt und studierte dann zwei Jahre an dem renommierten „Conservatório de Tatuí“ im Bundesstaat São Paulo, der bekanntesten Musikhochschule in Brasilien. Anfang des Jahres 2016 entschied er sich nach Deutschland zu gehen, um seine musikalischen Horizont zu erweitern und dort zu versuchen Jazz zu studieren. In Deutschland hat er sofort Anschluss zur Musikszene gefunden und angefangen mit verschiedenen Bands zu spielen.



 

Juli 2016 im Klavierhaus Klavins

Sonntag, 3. Juli: Couleurs musicales

Trio-Farrenc

Arnim Klüser - Flöte │ Ulrike Tiedemann - Violoncello │ Beatrix Ebersberg – Klavier

Programm

Ignaz Pleyel: Sonate C-Dur op. 16 Nr.2
Claude Debussy: Klaviertrio G-Dur
Philippe Gaubert: Trois Aquarelles
Louise Farrenc: Trio e-Moll op.45


Vita

Das Trio Farrenc ist nach der französischen Pianistin, Komponistin, Musikwissenschaftlerin und Professorin am Pariser Konservatorium Louise Farrenc benannt. Louise Farrenc (1804-1875) komponierte Klavierwerke, Sinfonien sowie Kammermusikwerke. Zu ihren Lebzeiten waren ihre Werke sehr verbreitet und die Komponistin genoss hohes Ansehen. Nach ihrem Tod gerieten Farrencs Werke in Vergessenheit und wurden erst 1995 wieder verlegt.

Arnim Klüser: Jungstudium an der Hochschule für Musik und Tanz Köln bei Prof. Ulrich. Studium Querflöte an den Musikhochschulen Würzburg bei Prof. Gunther Pohl und Aachen bei Prof. Ricarda Bröhl mit den Abschlüssen Instrumentalpädagogik, Orchesterklasse und Konzertexamen. Studium Traversflöte an der Musikhochschule Duisburg bei Lawrence Dean (künstlerischer Abschluss). Weitere Studien bei Prof. Barthold Kuijken. Als Flötist ist er in unterschiedlichen Orchestern und Ensembles tätig sowie als Dirigent von Blasorchestern. Arnim Klüser leitet den Fachbereich Blasinstrumente an der Fritz-Busch-Musikschule Siegen und hat einen Lehrauftrag für Querflöte an der Universität Siegen.

Ulrike Tiedemann: Jungstudium an der Hochschule für Musik und Tanz Köln bei Prof. Ingrid Frohmüller-Seidel . Studium Violoncello bei Prof. Ingrid Frohmüller-Seidel und Allgemeine Musikerziehung. Kammermusikstudien bei Mitgliedern des Amadeus Quartetts, Prof. Primos Novsak (Basel), Prof. Siegfried Palm (Köln) und Prof. Uzi Wiesel (Tel-Aviv). Als Solistin und in verschiedenen Kammermusikbesetzungen – z.B. im Duo mit der Pianistin Beatrix Ebersberg und im Duo Cellcanto mit Gunther Tiedemann – konzertiert sie im In- und Ausland. Ulrike Tiedemann ist Professorin für Elementare Musikpädagogik an der Hochschule für Musik Saar und Dozentin für Violoncello, Elementare Musikpraxis und Ensemblearbeit an der Rheinischen Musikschule Köln.

Beatrix Ebersberg: Studium im Fach Klavier an der Hochschule für Musik und Tanz Köln bei Prof. Günter Ludwig mit den Abschlüssen Instrumentalpädagogik und Künstlerische Reife. Meisterkurse unter anderem bei den Professoren György Sebök, Tatiana Nikolaiewa und Karl-Heinz Kämmerling. Kammermusikunterricht beim Amadeus Quartett, Prof. Boris Pergamenschikow und Prof. Primos Novsak. Stipendium des Deutschen Akademischen Austauschdienstes für die Sommerakademie am Mozarteum in Salzburg. Neben regelmäßiger Konzerttätigkeit als Solistin und Kammermusikerin wirkte sie bei Rundfunk- und Fernsehaufnahmen des WDR mit und war als Korrepetitorin bei internationalen Meisterkursen tätig. Beatrix Ebersberg leitet den Fachbereich Tasteninstrumente an der Musikschule der Bundesstadt Bonn und hat einen Lehrauftrag für Klavier an der Universität Siegen.


 

Juni 2016 im Klavierhaus Klavins

Sonntag, 26. Juni: Siebenbürgische Begegnungen

Carmen Daniela Carmen Daniela, "Siebenbürgische Begegnungen"

Kammermusik - Klavier – Kompositionswettbewerb für Kinder und Jugendliche

Vom 24. bis 29. Juni führt der Verein zur Förderung von künstlerischen Veranstaltungen das NRW-Landesprojekt "Siebenbürgische Begegnungen" durch. Dabei handelt es sich um Musikveranstaltungen, Vorträge und um einen Wettbewerb für junge talentierte Musiker und auch für erwachsene Hobbymusiker (siebenbürgische, rumänische und deutsche Bürger musizieren gemeinsam). Auch alle anderen, Kinder, Jugendliche und Erwachsene unabhängig von Staatsbürgerschaft und Alter, sind eingeladen, aktiv oder passiv mitzumachen.

Die alte Kulturtradition, welche die Siebenbürger auch heute noch pflegen, wuchs über Jahrhunderte in einer deutsch-rumänischen Symbiose gemeinsam heran, sodass Tradition, Religion, Riten und Geschichte beider Völker sich in deren Kultur stets widerspiegeln. Der freie Eintritt erlaubt es Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen, ob jung oder alt, vor allem aber kinderreichen Familien, an den Veranstaltungen teilzunehmen.

Mehr Information zum Projekt (PDF): Siebenbürgische Begegnungen


 

Juni 2016 im Klavierhaus Klavins

Samstag, 25. Juni: Musik und Poesie

Marielen Laufenberg-Simmler und Margarete Riedel Marielen Laufenberg-Simmler, Klavier
Margarete Riedel, Sprecherin

Mit einem Programm, das Gedichte von Mascha Kaleko und Klaviermusik von Bach bis Satie enthält, möchten Marielen Laufenberg-Simmler und Margarete Riedel ihre Freude an klassischer Musik und Gedichten mit ihren Zuhörern teilen.

Marielen Laufenberg-Simmler (Klavier) und Margarete Riedel (Sprecherin) kennen sich seit der ersten Klasse (firstclass 1954). Seit 2004 gestalten sie gemeinsam musikalisch-poetische Programme. Mit großem Erfolg waren sie u.a. zweimal zu Gast beim SommerNachtsTraum im Kreuzgang des Bonner Münsters und im Leoninum Bonn.

Vita

Marielen Laufenberg-Simmler studierte in Mainz Musik (Hauptfach Klavier) und Germanistik. Im Rahmen ihrer Lehrtätigkeit an Bochumer Gymnasien leitete sie Schulchöre und -orchester und gestaltete Konzertaufführungen. Seit etwa 15 Jahren tritt sie solistisch und kammermusikalisch auf, u.a. mit Plarent Kazani (Violine), Elisabeth Schaffmeister (Klavier) und von 2008 bis 2014 mit Richard Klemm im Klavierduo Bonum.

Margarete Riedel studierte Pädagogik und unterrichtete als Grund- und Hauptschullehrerin. Zusätzlich machte sie am Theater-pädagogischen Zentrum Köln eine Ausbildung zur Theaterpädagogin. Seit 2001 hält sie literarische Lesungen.


 

Juni 2016 im Klavierhaus Klavins

Freitag, 17. Juni: Bernardel Quartett

 Bernardel Quartett Bernardel Quartett

Von Menuett bis Tango – eine vergnügliche Reise durch die Jahrhunderte

Natalia Glombik-Kadlubicki (Violine)
Annette Scherer (Violine)
Maria Zemlicka (Viola)
Ines Maxelon (Violoncello)

Programm

A. Corelli (1653-1713)
La Follia

Thema mit XV Variationen

J. Haydn (1732-1809)
Menuet

aus Divertimento D-Dur Op.2 Nr.5

L. van Beethoven (1770-1827)
Scherzo
Menuetto

aus Streichquartett Op.18 Nr.4

A. Glazounov (1865-1936)
Orientale

aus Fünf Noveletten für Streichquartett Op.15

F. Kreisler (1875-1962)
Schön Rosmarin

J. Strauss Jr. (1825-1899)
Künstlerleben

A. Borodin (1833–1887)
Polovetzer Tanz aus Fürst Igor

M. Mores (*1918)
Cafetin de Buenos Aires
Cristal

C. Gardel (1890-1935)
La Mariposa

P. Grainger (1882-1961)
Molly on the shore

(Irish Reel)

Vita

Das Quartett hat seinen Namen nach der Geigenbauerfamilie Bernardel (nachweislich seit 1802). Leon Bernardel (geb.1853) lernte Geigenbau in Mirecourt und kam 1870 nach Paris. 1898 eröffnete er seine eigene Werkstatt. 1900 bekam er auf der Weltausstellung eine Medaille verliehen.

Das Violoncello des Quartetts ist von Leon Bernardel aus dem Jahre 1910.

Die vier Künstlerinnen des Ensembles sind sowohl seit Jahren als professionelle Musikerinnen in verschiedenen Orchestern des Rheinlandes als auch im Bereich der Musikpädagogik tätig. Natalia Glombik-Kadlubicki ist seit 2009 Konzertmeisterin im Sinfonieorchester Ruhr. Sie haben sich 1999 als Streichquartett zusammengeschlossen.

Der besondere kammermusikalische Klang geprägt durch ihre gegensätzlichen Temperamente und die schwungvolle Musizierfreude, wurde zum Hauptanliegen des Bernardel Quartetts. Diese so entstandene homogene Einheit ist in Kammermusikabenden und Kirchenkonzerten zu hören. Um die musikalische Palette zu bereichern erweitert das Ensemble gelegentlich die Besetzung und wird dann zum Quintett z.B.: Boccherini-Streichquintett, Mozart-Klarinettenquintett, Schumann-Klavierquintett.

Das Repertoire reicht
von
Klassik (Boccherini, Haydn, Mozart, Mendelssohn, Glazounow, Reger)
über
Salonmusik (Walzer, Tangos, italienische Canzonetten…)
bis hin zu
Unterhaltungsmusik (Pop, Jazz...)

Nähere Informationen zu dem Quartett finden Sie unter bernardel-quartett.de.


 

Juni 2016 im Klavierhaus Klavins

Mittwoch, 15. Juni: Kammerkonzert – Musik für Solisten und Klavier

 BWKorps in der Tonhalle Düsseldorf

Ausbildungsmusikkorps der Bundeswehr

Studierende der Robert-Schumann-Hochschule für Musik in Düsseldorf / Angehörige des Ausbildungsmusikkorps der Bundeswehr präsentieren Werke vom Barock bis zur Moderne.

Bei den Solisten handelt es sich gleichzeitig um Studierende der Robert-Schumann-Hochschule für Musik Düsseldorf, die sich im Rahmen ihres Bachelor-Studiums mit diesem Kammerkonzert auf ihre anstehenden Prüfungen vorbereiten.

An diesem Abend werden unter Anderem Werke für Trompete und Klavier, Schlagzeugensemble sowie für Fagott und Klavier zu hören sein.

Das Ausbildungsmusikkorps der Bundeswehr ist die zentrale Ausbildungsstätte des Militärmusikdienstes der Bundeswehr. Hier werden bis zu 140 junge Musikerinnen und Musiker in vier Jahren zum professionellen Orchestermusiker/In ausgebildet. Seit nunmehr über 30 Jahren findet diese Ausbildung in enger Zusammenarbeit mit der Robert-Schumann-Hochschule für Musik Düsseldorf statt.

Nähere Informationen zu dem Ausbildungsmusikkorps finden Sie unter militaermusik.bundeswehr.de/portal/a/milmus/.


 

Mai 2016 im Klavierhaus Klavins

Samstag, 28. Mai: Italienischer Opernabend „Buon core“

Liudmila Lokaichuk, llja Lapich, Sibylle Wagner

Liudmila Lokaichuk (Sopran)
Ilja Lapich (Bariton)
Sibylle Wagner (Klavier)

Unter dem Motto „Buon core“ aus Giacchino Rossinis Oper „La Scala di seta“ singen internationale junge angehende Opernstars, Preisträger der Kammeroper Schloss Rheinsberg begleitet von Sibylle Wagner. Lassen Sie sich mit Arien und Duetten aus berühmten Opern von Wolfgang Amadeus Mozart, Giachino Rossini und Giuseppe Verdi in eine italienische Opernwelt entführen.


Vita

 Liudmila Lokaichuk, llja Lapich, Sibylle Wagner

An der Hochschule für Musik in München, ihrer Heimatstadt, studierte Sibylle Wagner Kirchenmusik und Orgel (Diethard Hellmann), Cembalo (Hedwig Bilgram) und Dirigieren (Rolf Reuter). Daran schloss sich eine weitere Ausbildung am Mozarteum Salzburg an, in historischer Aufführungspraxis bei Nicolas Harnoncourt, Orchesterleitung bei Michael Gielen und Chordirigieren bei Walter Hagen-Groll.

Ihre ersten Engagements führten sie an das Landestheater Salzburg und die Städtischen Bühnen Augsburg. Danach folgten Festverpflichtungen an der Hamburgischen Staatsoper und der Oper Bonn. In dieser Zeit entwickelte sich ihr Repertoire von der Vokalmusik der Renaissance, über Meisterwerke des Barock, der Wiener Klassik, den Opern von Wagner, Verdi, Puccini und Strauss bis zu Uraufführungen zeitgenössischer Bühnenwerke.

Als Dirigentin arbeitete sie mit dem Beethovenorchester Bonn, den Frankfurter Sinfonikern, den Brandenburger Symphonikern dem Nationaltheater Costanta und den Smetana Philharmonikern Prag zusammen. In dem Festival der Kammeroper Schloss Rheinsberg dirigierte Sibylle Wagner in der Spielzeit 2015 Giuseppe Verdis Oper „La Traviata“ in der Regie von Frank Matthus unter Mitwirkung der Preisträger des internationalen Sängerwettbewerbs.

Nähere Informationen zu der Dirigentin Sibylle Wagner finden Sie unter sibyllewagner.de.


 

Mai 2016 im Klavierhaus Klavins

Samstag, 21. Mai: Konzertabend "Flieder-Märchen"

 Elena Gontscharova und Andreas Orwat

Der Konzertabend "Flieder-Märchen" bietet einen beschwingten Dialog des Duos
Elena Gontscharova, Sopran
und
Andreas Orwat, Piano
mit einem Querschnitt aus Werken bekannter Komponisten vom Barock bis zum 20. Jahrhundert.

Ein Abend voller schwungvoller Erinnerungen und bezaubernder Frühlingsstimmung.

Nähere Informationen zu den Musikern finden Sie unter andreas-orwat.de.


 

Mai 2016 im Klavierhaus Klavins

Mittwoch, 18. Mai: Kammerkonzert – Musik für Solisten und Klavier

BWKorps in der Tonhalle Düsseldorf

Ausbildungsmusikkorps der Bundeswehr

Studierende der Robert-Schumann-Hochschule für Musik in Düsseldorf / Angehörige des Ausbildungsmusikkorps der Bundeswehr präsentieren Werke vom Barock bis zur Moderne.

Bei den Solisten handelt es sich gleichzeitig um Studierende der Robert-Schumann-Hochschule für Musik Düsseldorf, die sich im Rahmen ihres Bachelor-Studiums mit diesem Kammerkonzert auf ihre anstehenden Prüfungen vorbereiten.

An diesem Abend werden unter Anderem Werke für Trompete und Klavier, Schlagzeugensemble sowie für Fagott und Klavier zu hören sein.

Das Ausbildungsmusikkorps der Bundeswehr ist die zentrale Ausbildungsstätte des Militärmusikdienstes der Bundeswehr. Hier werden bis zu 140 junge Musikerinnen und Musiker in vier Jahren zum professionellen Orchestermusiker/In ausgebildet. Seit nunmehr über 30 Jahren findet diese Ausbildung in enger Zusammenarbeit mit der Robert-Schumann-Hochschule für Musik Düsseldorf statt.

Nähere Informationen zu dem Ausbildungsmusikkorps finden Sie unter militaermusik.bundeswehr.de/portal/a/milmus/.


 

Mai 2016 im Klavierhaus Klavins

Mittwoch, 11. Mai: Duo Ulla Haesen & Wilhelm Geschwind feat. Joscho Stephan

 Ulla Haesen Ulla Haesen (Foto: Nelson Faria)

Das Duo Ulla Haesen (voc., g) und Wilhelm Geschwind (b) bietet gemeinsam mit Gastmusiker Joscho Stephan (g) ein Programm mit Musik und mehr rund um das Gefühl der Menschen am Zuckerhut.

Man kann sich Brasilien politisch, historisch, kulturgeschichtlich oder wie auch immer nähern, begreifen wird man das Lebensgefühl der rund 200 Millionen Einwohner des Landes dadurch kaum. Man kann aber auch versuchen, eine Tür aufzumachen, die geradewegs ins künstlerische Herz Brasiliens führt, um zumindest ein wenig zu erahnen, wie tief und reich allein das Lebensgefühl der Brasilianer am Zuckerhut in Rio de Janeiro ist, das sich im Samba, im Bossa Nova, in der melancholischen Tiefe der „Saudade“, der Sehnsucht oder der „Tristeza“, der Traurigkeit, einen Ausdruck geschaffen hat, für den auch sensible Europäer empfänglich sind.

Das Konzert wird mit einer Auswahl an Proseccos und feurigen Weinen begleitet. Weine von WeinCabinet Briem


Ulla Haesen Wilhelm Geschwind

In ihrer langjährigen Zusammenarbeit mit brasilianischen Musikern hat sich die Deutsch-Finnin Ulla Haesen einen direkten Zugang zu dieser Musik erarbeitet. Längst steht ihr Name für authentischen, hochklassigen Bossa Nova. Ihre feinfühligen Interpretationen werden dabei selbst im Ursprungsland mit Begeisterung aufgenommen. Dabei ist es gerade ihre sehr reduzierte und sparsame musikalische Stilistik, mit der sie sich den großen Komponisten wie Joyce Moreno, Carlos Lyra oder Ivan Lins nähert, durch die sie die Essenz dieser einzigartigen Musik freilegt.

Gemeinsam mit dem Bassisten Wilhelm Geschwind, der seinen Sechssaiter-Bass sowohl begleitend als auch als Melodieinstrument einsetzt, gestaltet die Sängerin und Gitarristin Ulla Haesen in ihrem neuen Programm „Beleza Do Brasil“ (Die Schönheit Brasiliens), ein äußerst intensives Musikerlebnis, das die Zuhörer ohne musikalische Redundanz geradewegs die tiefe Leidenschaft und berauschende Lebensfreude der brasilianischen Seele offenbart.

 Ulla Haesen Joscho Stephan (Foto: Thomas Eder)

Ein ganz besonderes Erlebnis bietet der Auftritt des Duos gemeinsam mit dem bekannten Jazzgitarristen Joscho Stephan. Stephan, der international vor allem als einer der virtuosesten Vertreter des Gypsy-Swing gefeiert wird, zeigt in diesem Trio, dass er auch in der brasilianischen Musik zu Hause ist und diese kongenial zu bereichern weiß. Die drei Musiker bieten bei ihrem Auftritt keinesfalls eine Fusion aus unterschiedlichen Stilrichtungen, sondern bleiben dem Samba und Bossa Nova treu.


 

April 2016 im Klavierhaus Klavins

Mittwoch, 27. April: Kammerkonzert – Musik für Solisten und Klavier

 BWKorps in der Tonhalle Düsseldorf

Ausbildungsmusikkorps der Bundeswehr

Studierende der Robert-Schumann-Hochschule für Musik in Düsseldorf / Angehörige des Ausbildungsmusikkorps der Bundeswehr präsentieren Werke vom Barock bis zur Moderne.

Bei den Solisten handelt es sich gleichzeitig um Studierende der Robert-Schumann-Hochschule für Musik Düsseldorf, die sich im Rahmen ihres Bachelor-Studiums mit diesem Kammerkonzert auf ihre anstehenden Prüfungen vorbereiten.

An diesem Abend werden unter Anderem Werke für Trompete und Klavier, Schlagzeugensemble sowie für Fagott und Klavier zu hören sein.

Das Ausbildungsmusikkorps der Bundeswehr ist die zentrale Ausbildungsstätte des Militärmusikdienstes der Bundeswehr. Hier werden bis zu 140 junge Musikerinnen und Musiker in vier Jahren zum professionellen Orchestermusiker/In ausgebildet. Seit nunmehr über 30 Jahren findet diese Ausbildung in enger Zusammenarbeit mit der Robert-Schumann-Hochschule für Musik Düsseldorf statt.

Nähere Informationen zu dem Ausbildungsmusikkorps finden Sie unter militaermusik.bundeswehr.de/portal/a/milmus/.


 

April 2016 im Klavierhaus Klavins

Samstag, 9. April: Wiener Klassik und meditative Musik des 20. Jahrhunderts

 Christine und Uwe Wasgindt

Christine Wasgindt, Violine
Uwe Wasgindt, Klavier

spielen Werke von Franz Schubert, Ludwig van Beethoven, Arvo Pärt und Claude Debussy.

Vita

Das seit Jahren bestens aufeinander eingespielte Duo bestreitet seit 2005 eine eigene Konzertreihe im Konzertsaal der " Villa Jebsen" in Lübeck und hatte in Lübeck in jüngster Zeit auch Auftritte im Kulturzentrum Essigfabrik, im Marstall u.A.

2013 umrahmte das Duo die Abschlußveranstaltung des Tandem Projekts der evangelischen Studienstiftung Villigst in Schwerte musikalisch.

Aufgrund des großen Erfolges wurden sie daraufhin für 2014 eingeladen in der Reihe "Schwerter Sommerkonzerte" ein Konzert zu spielen. Dies ist der 2. Auftritt von Christine Wasgindt, Violine und Uwe Wasgindt, Klavier im Klavierhaus Klavins.


 

April 2016 im Klavierhaus Klavins

Dienstag, 12. April: Schnupper-Workshop für reife Menschen

 Melitta Bubalo

Mit 88 Tasten, da fängt das Leben an!

Klavier spielen ist leichter als Sie denken. Erfüllen Sie sich einen lang gehegten Wunsch. In zwei Stunden bekommen Sie einen fröhlichen Einstieg in die Welt des Klavierspielens. Tasten Sie sich vor. Die Klavierlehrerin Melitta Bubalo nimmt Sie an die Hand.

Für maximal 8 Teilnehmer
Anmeldeschluß: 9.4.2016 bei Melitta Bubalo: Tel.: (0228) 184 68 58

Nähere Informationen zur Pianistin finden Sie unter melittabubalo.de.


 

März 2016 im Klavierhaus Klavins

Samstag, 19. März: Tänze und Romanzen

 Alexander Lifland Alexander Lifland

Alexander Lifland (Violine)

Thomas Weis (Klavier)

Programm

Bela Bartok “Rumänische Volkstänze” für Violine und Klavier
Thomaso Vitali (arr. Charlier)‚ Chaconne‘ für Violine und Klavier
Antonin Dvorak (arr. Fritz Kreisler) Slawische Tänze Op.46 Nr.2 und op.72 Nr.2

Frédéric Chopin – Prélude, Opus 45
Fritz Kreisler- Rachmaninov – Liebesleid

Sergej Rachmaninoff‚ ‘Romaze‘ op.6 Nr.1 Für Violine und Klavier
Sergej Prokofiev (arr. D. Gryuness)‚ ‘Romeo und Julia‘ ‘Montague und Caulet’ Tanz der Brautjungfern
Johaness Brahms arr. F.Kresler‚ ‘Ungarische Tänte‚ Nr.16 Nr.5

Vita

Seit 2010 ist Alexander Lifliand festes Mitglied der 1. Violinengruppe des Beethoven Orchesters Bonn. Zuvor hatte ihn sein beruflicher Werdegang u. a. zu den Münchner Philharmonikern und dem Gewandhausorchester Leipzig sowie als 1. Konzertmeister zum Orchester des Landestheaters Coburg geführt. In dieser Funktion trat er auch mehrfach solistisch in Erscheinung.

Der 1982 in Irkutsk (Russland) geborene Musiker absolvierte sein Studium an der Musikakademie Tel Aviv sowie an der Hochschule für Musik und Theater Hannover. Wichtige künstlerische Anregungen brachten ihm Meisterkurse bei namhaften Violinisten, wie Itzhak Perlman, Zahkar Bron und Ida Haendel. Eine besonders enge Zusammenarbeit bestand außerdem mit Professor Arthur Zissermann, Schüler des legendären Stoljarski.

Alexander Lifliand war mehrfach Preisträger bei Streicherwettbewerben des Konservatoriums und der Musikakademie Tel Aviv. Im Jahr 2001 konnte er den ersten Preis des Klezmerwettbewerbs in Safed gewinnen. Als Solist spielte er u. a. mit dem Israelischen Kammerorchester, den Orchestern von Jerusalem, Haifa und Rishon leZion sowie mit der Jenaer Philharmonie. Seit 2013 sind einige seiner Aufnahmen auf Youtube eingestellt.



 

März 2016 im Klavierhaus Klavins

Freitag, 4. März: Porträtkonzert „Victor Bruns“

Programm

Victor BRUNS (1904-1996) Sonate Nr.1
- Allegro non troppo
- Andante tranquillo
- Allegretto grazioso

Eugène BOZZA (1905-1991) Récit, Sicilienne et Rondo

Victor BRUNS Fünf Stücke op.12 (1939) Uraufführung
1. Andantino
2. Humoresk
3. Ruhige Weise
4. Expromt
5. Rondo

~Pause~

Victor BRUNS Sonate Nr.2 op.45 (1969)
- Allegro non troppo
- Andante tranquillo
- Allegro vivo

Victor BRUNS (1904-1996) Valse grazioso o.op. für Klavier

Astor PIAZZOLLA (1921-1992) Grand Tango

Vita

 Berthold Große Berthold Große

Seit 2010 ist Berthold Große, aufgewachsen in einer Musikerfamilie, erhielt im Alter von fünf Jahren Blockflötenunterricht in Nordhausen (Thüringen), mit acht Jahren Klavierunterricht und mit 11 Jahren den ersten Fagottunterricht an der Musikschule Sondershausen bei Wilhelm Barthels (†), dem Solofagottist des Loh-Orchesters Sondershausen. Von ihm vorbereitet, errang er 1986 ein Diplom (4.Platz) beim „Zentralen Treffen der jungen Talente” der Deutschen Demokratischen Republik.

1988 nahm Berthold Große sein Musikstudium an der Hochschule für Musik “Franz Liszt” in Weimar bei Manfred Beyer, dem stellv. Solofagottist der Staatskapelle Weimar auf. Von 1995 bis 1998 studierte er dann im Aufbaustudium an der Weimarer Musikhochschule “Franz Liszt” bei Georg Klütsch, ehemals Solofagottist der Bamberger Symphoniker und heute Professor an der Hochschule für Musik und Tanz in Köln.

Bereits während der Studienzeit war Berthold Große in zahlreichen Orchestern aktiv: er war Solofagottist des Schleswig-Holstein-Musikfestivalorchesters und danach dauerhaftes Mitglied der Kammerphilharmonie des Schleswig-Holstein-Musikfestivals. Aushilfsverträge führten ihn damals zum Loh-Orchester Sondershausen, zum Stadttheater Nordhausen, zur Philharmonie Suhl, zum Theater Erfurt, zur Staatskapelle Weimar, zur Philharmonie Essen, zum Sinfonieorchester Wuppertal und zum Gürzenich-Orchester Köln.

Berthold Große ist Gründungsmitglied des „Mozart-Sextett´s Weimar“ und wurde 1993 als dessen Mitglied Stipendiat des Deutschen Musikrates. Er pflegt rege Kammermusikarbeit mit diesem und anderen Ensembles und ist engagiert in der Interpretation des solistischen Fagott-Repertoires. Darüber hinaus hat er zahlreiche Solokonzert mit verschiedenen Orchestern, z.B. der Philharmonie Suhl, der Staatskapelle Weimar, des Orchesters der Stadt Thessaloniki (Griechenland) oder des Residenzorchesters Meiningen und Loh Orchester Sondershausen gespielt.

Von 1991 bis zur Auflösung des Orchesters 1997 aus kulturpolitischen Gründen war Berthold Große Solofagottist der “Thüringen Philharmonie Suhl”. Anschließend war er von 1998 bis 2000 Solofagottist des Landestheaters/Landeskapelle Eisenach und danach Solofagottist der Düsseldorfer Symphoniker (Orchester der Deutschen Oper am Rhein).

Seit 2002 ist Berthold Große in Stockholm am Royal Opera Orchestra engagiert, zunächst als stellvertretender Solofagottist, seit 2007 als erster Solofagottist. Darüber hinaus ist er gern gesehener Gast bei verschiedenen namhaften skandinavischen Orchestern wie den Osloer Philharmonikern, den Göteborger Sinfonikern, dem Sinfonieorchester Norrköping oder dem nordschwedischen „Kammerorkester Norrbotten“, einem der wenigen Orchester Europas die Konzerte sogar nördlich des Polarkreises spielen!

 Oliver Drechsel Oliver Drechsel

Oliver Drechsel ist einer der vielfältigsten Musiker seiner Generation. Neben solistischer wie kammermusikalischer Konzerttätigkeit im In- und Ausland, Jurytätigkeit und einem Lehrauftrag an der Hochschule für Musik Köln ist er auch mit CD-Einspielungen, als Verfasser musikalischer Schriften, Herausgeber wissenschaftlicher Noteneditionen sowie als Komponist erfolgreich.

Ausgezeichnet als „Best of NRW“-Pianist, gibt Oliver Drechsel Soloabende, widmet sich aber noch intensiver der Kammermusik, z.B. mit Dagmar Spengler (Solocellistin Staatskapelle Weimar), Gernot Süßmuth (Konzertmeister Staatskapelle Weimar), Andreas Herkenrath (Solofagottist Klassische Philharmonie Bonn), Berthold Große (Solofagottist Königliche Oper Stockholm) und Philipp Hoferichter (Tenor, Oper Köln).

Für einen Pianisten seines Jahrgangs hat Oliver Drechsel eine erstaunliche Anzahl an CDs veröffentlicht, die neben großem Anklang in der Fachpresse auch mit Preisen ausgezeichnet wurden. Mit dem Klavier-Gesamtwerk von Jürg Baur (1918-2010) gab er 1998 sein CD-Debut, für welches er den Förderpreis der Sparkassen-Kulturstiftung Rheinland erhielt.

Ein Schwerpunkt ist seit einigen Jahren die Wiedergabe von Klaviermusik des 18. und 19. Jahrhunderts auf historischen Originalinstrumenten. So entsteht zurzeit die Gesamtaufnahme des Klavierwerks von Friedrich Kiel auf einem oberschlägigen Hammerflügel von Theodor Stöcker, wie ihn Kiel selbst besaß. Für die Einspielung von Vol.1 des Klavierwerks von Johann Christian Heinrich Rinck erhielt Oliver Drechsel den Stern des Monats 6/2003 der Zeitschrift Fono Forum, außerdem waren diese CD sowie Vol.2 Teil des Sonderpreises des Deutschen Musikeditions-Preises 2004.

Als Autor beschäftigte sich Oliver Drechsel mit Leben und Werk von Jürg Baur, im Auftrag der Arbeitsgemeinschaft für rheinische Musikgeschichte gab er in der Reihe „Denkmäler rheinischer Musik“ die Klavierwerke von Johann Wilhelm Wilms inklusive CD heraus. Es folgen im Laufe des Jahres wissenschaftliche Ausgaben von Klavierwerken der Komponisten Christian Gottlob Neefe und Ferdinand Hiller.

Als Komponist erhielt Oliver Drechsel 1997 und 2007 den 1. Preis des Int. Kompositionswettbewerbs Siegburg, zuletzt für „Drei Lieder für Singstimme und Streichquartett“ nach Gedichten seiner Frau. Seine Komposition „Der Urton“ für Streich- und Bläserquintett nach gleichnamigem Gedicht von Christian Morgenstern wurde von Mitgliedern des Gürzenich-Orchesters Köln 2003 in der Kölner Philharmonie uraufgeführt.

Seine musikalische Ausbildung mit frühen Wettbewerbserfolgen absolvierte Oliver Drechsel bis zur Hochschulreife bei seiner Mutter, der Konzertpianistin Ruth Drechsel-Püster. Anschließend studierte er an der Hochschule für Musik Köln bei Roswitha Gediga und bis zum Konzertexamen in der Meisterklasse von Pavel Gililov.

Meisterkurse bei Karl-Heinz Kämmerling, Peter Feuchtwanger und dem Alban-Berg-Quartett rundeten seine künstlerische Ausbildung ab.

Weitere Informationen unter odrechsel.de


 

Februar 2016 im Klavierhaus Klavins

Samstag, 27. Februar: Trio Victors Beach

 Victors Beach

Jasmin Victor (voice/piano)
Jessica Puth (bass/guitar/cello)
Frank Knüttel (drums/percussion/special effects)
...and friends...


 

Februar 2016 im Klavierhaus Klavins

Donnerstag, 25. Februar: Klavierabend Susanne Kessel

Susanne Kessel

"250 piano pieces for Beethoven"

Susanne Kessel spielt Uraufführungen der "piano pieces" von Ivo van Emmerik (NL), Mike Garson (USA), Robert HP Platz (GER), Claudio Puntin (CH/GER), Markus Reuter (GER), Klaus Runze (GER), Mateo Soto (ES), Knut Vaage (NOR).

Und Klavierwerke von Ludwig van Beethoven.

Folgende Komponisten sind live zu Gast im Konzert: Ivo van Emmerik, Dennis Kuhn, Robert HP Platz, Claudio Puntin, Markus Reuter, Knut Vaage, Lars Werdenberg.

In Zusammenarbeit mit "Bürger für Beethoven"
Mit freundlicher Unterstützung von "Roisdorfer Mineralquellen"

Karten an der Abendkasse

Vita

Außergewöhnliche Konzert-Programme mit hohem persönlichen Engagement sind Kennzeichen der Bonner Pianistin Susanne Kessel. Rundfunk-, Film- und Fernsehaufnahmen, Klavierabende und Konzertreisen (Europa, USA) sowie mittlerweile zahlreiche Solo-CDs dokumentieren ihr Klavierspiel.

Eine Reihe großer Musikerpersönlichkeiten wie Peter Feuchtwanger, Aloys Kontarsky, Bozena Steinerova u.a. förderten das Klavierspiel Susanne Kessels, die an der Kölner Musikhochschule bei Pi-hsien Chen studierte. Sie besuchte Meisterkurse u.a. bei Pierre Laurent Aimard, Karl-Heinz Kämmerling, Rudolf Kehrer, Edith Picht-Axenfeld, Detlef Kraus, Daniel Blumenthal. Diese Vielfalt musikästhetischer Auffassungen ihrer Lehrer führte dazu, dass sich Susanne Kessel nie auf nur einen einzigen Stil festlegte und ihr Spiel als sehr experimentierfreudig und lebendig bezeichnet werden kann. Susanne Kessel spielte vielfach Uraufführungen zeitgenössischer Kompositionen; darunter auch Werke, die ihr gewidmet sind oder deren Entstehen sie angeregt hat.

1993 war Susanne Kessel Preisträgerin des Internationalen Schubert-Wettbewerbs. Weitere Preise, Stipendien und Auszeichnungen folgten.

Als Solistin gastierte sie bei zahlreichen Festivals, wie z.B. Berliner Festspiele, Schleswig-Holstein-Musikfestival, Internationales Beethovenfest, Myrkir Musikdagar, c/o-pop-Festival, Art Cologne u.v.a.

Susanne Kessel spielte vielfach Uraufführungen zeitgenössischer Kompositionen; darunter auch Werke, die ihr gewidmet sind oder deren Entstehen sie angeregt hat.

Im Jahr 2000 veranstaltete sie gemeinsam mit Michael Denhoff die vielbeachtete Bonner Konzertreihe „Jahr-100-Klavier-Stücke“: 50 Konzerte, in denen mehr als 40 Pianisten die Klaviermusk des 20. Jahrhunderts vorstellten.

Susanne Kessel unternimmt regelmäßig längere Konzertreisen, über die sie anschließend im Rundfunk berichtet. Die beiden letzten Reisen nach Kalifornien und Island mündeten in einer engen Zusammenarbeit mit dort lebenden Komponisten.

Neben ihrer Tätigkeit als Konzertpianistin leitet Susanne Kessel eine private Klavierklasse in Bonn und ist Jury-Mitglied des Wettbewerbs “Jugend musiziert” auf Regional-, Landes- und Bundesebene.

Weitere Informationen unter: susanne-kessel.de und 250 piano pieces for Beethoven.


 

Februar 2016 im Klavierhaus Klavins

Samstag, 13. Februar: Herzstunden

 Christina Bach Christina Bach (Klavier)

Ein Abend rund um die Liebe- fast zum Valentinstag

Herzstunden ist ein erfrischendes, witziges, trauriges, tiefgründiges, herziges und vor allem kurzweiliges Programm rund um die Liebe. Es erklingen bekannte und weniger bekannte Lieder und Klassiker von Clara und Robert Schumann, Felix Mendelssohn, Johannes Brahms, Theo Mackeben, George Gershwin u.a. begleitet von charmanten Moderationen.

Vita

Christina Bach hat ihre Liebe zur Kammermusik während des Studiums an der Musikhochschule Köln entdeckt und u.a. mit dem Alban-Berg-Quartett weiter entwickelt. In den letzten Jahrzehnten ist sie mit verschiedenen Ensembles deutschlandweit unterwegs gewesen. 1995 wurde ihr damaliges Trio con brio mit dem Schubert-Preises ausgezeichnet. Nach Stationen in London und Seattle ist seit 2013 Bonn nun wieder die (musikalische) Heimat der freischaffenden Künstlerin. Mehr über Christina Bach unter christinabach.com

 Maria Regina Heyne Maria Regina Heyne (Sopran)

Maria Regina Heyne, Sopran, geboren in Aachen, studierte an den Musikhochschulen Aachen, Köln und Stuttgart bei Frau Prof. Elisabeth Ksoll, Frau Prof. Liselotte Hammes und Frau Prof. Hanna Liska-Aurbacher. Außerdem bildete sie sich durch Meisterkurse bei Edith Matthis, Barbara Schlick und Kurt Widmer weiter.

Nachdem Maria Regina Heyne zunächst am Theater Aachen als Solistin engagiert war, ist sie nun freischaffend als Konzertsängerin tätig. Außerdem arbeitet sie als Stimmbildnerin mit verschiedenen Chören zusammen und gibt privaten Gesangsunterricht.


 

Januar 2016 im Klavierhaus Klavins

Mittwoch, 27. Januar: Romantisches Recital für Klavier und Flöte

 Brigitte Molts

Klavier: Antonio Acunto
Flöte: Brigitte Molt

Programm

F. Chopin (1810-1849)
Ballade opus 23

S. Rachmaninov (1873-1943)
Preludes Nr. 4, 2 Op. 23

F. Chopin (1810-1849)
Scherzo Op. 31

~Pause~

R. Schumann (1810- 1856)
Fantasiestücke op. 73 Nr.1 für Flöte und Klavier
Zart und mit Ausdruck

J. Brahms (1833 – 1897)
Sonata Nr.1 f-moll, op. 120 für Flöte und Klavier
Allegro appassionata
Andante un poco adagio
Allegretto grazioso
Vivace

Vita

Brigitte Molt studierte an der Hochschule für Musik Köln bei Prof. Ulrich. Danach bei Prof. Möhring und machte Meisterkurse bei Aurèle Nicolet und James Galway. Danach langjährige Lehrtätigkeit und leitende Stellung im Fachbereich Bläser an der Musikschule der Stadt Bonn.

Sie gründete das Gedok-Quartett Köln für Flöte, Violine, Viola und Violoncello mit Christine Kontarsky, Sigrid Hofmann und Heinke Müller-Scheffbuch. Zahlreiche Solo-Konzerte mit Orchester und Kammermusik-Konzerte spielte sie in Deutschland, Frankreich, England, Italien, Israel, Westafrika und Süd-Amerika. Ihre besondere Liebe gehört der Kammermusik. 

Antonio Acunto wurde in Italien auf Ischia geboren. Er studierte am Konservatorium S.Pietro a Majella in Neapel und am Konservatorium G.B. Martini in Bologna, machte ein hervorragendes Abschlussdiplom und gab sein Debut beim Festival Bologna Sogna mit den Preludes op.23 von Rachmaninov.

Ab 1990 studierte er bei der berühmten russischen Pianistin Tatiana Nikolayewa am Mozarteum in Salzburg und hat während dieser Zeit an den Meisterkursen von Alfons Kontarsky und Sergej Doresky teilgenommen. Seit 1998 perfektionierte er sein Konzertrepertoire, vor allem die romantischen Werke von Chopin, Liszt und Schumann, bei Noretta Conci Leech, einer ehemaligen Schülerin von Michelangeli.

2007 wurde Antonio ausgezeichnet mit dem Domenico Rea Preis für seine Chopin CD und gehörte zu den Top Ten der italienischen Zeitung Il Manifesto. An amerikanischen Universitäten in Italien gibt er Einführungskurse in Musik und Literatur verbunden mit Gesprächskonzerten z. B. an der Harding University in Florenz, am Trinity College in Rom und der California University in Bologna. Ein Konzert im Juni 2008 wurde von SKY Denaro TV aufgenommen.

Kammermusik spielt er zusammen mit der Flötistin Brigitte Molt, mit dem Schriftsteller Arnold Stadler gab er ein Konzert mit Lesungen. Eine Ausstellung des Fotografen Timm Rautert im Landesmuseum Bonn eroffnete er mit einem Konzert, und die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel kam in Ischia in den Genuss eines Privatkonzerts.

Weitere Informationen unter antonioacunto.com


 

Januar 2016 im Klavierhaus Klavins

Dienstag, 26. Januar: Nate Wooley’s Battle Pieces

 Battle Pieces

In Situ Art Society presents The Dissonant Series 26

Battle Pieces ist ein neues Projekt des Trompeters und Komponisten Nate Wooley. Der Name Battle Pieces bezeichnet für Wooley kleine Kompositionen für drei Musiker. Das vierte Mitglied des Quartetts übernimmt jeweils die Rolle des Improvisateurs, sodass ein Teil jeden Stücks determiniert bleibt, ein Teil freiförmig und vor Ort, im Laufe des Spielens stattfindet. Improvisation trifft Komposition und aleatorische Verfahren in einem spannenden Format, das jedem Musiker unendlich viele Möglichkeiten und Freiraum erlaubt.

Nate Wooley spielte seit dem dreizehnten Lebensjahr professionell Trompete, zunächst in der Gruppe seines Vaters. Nach dem Studium in Colorado trat er mit Musikern wie Anthony Braxton, Paul Lytton, John Zorn, Fred Frith und Marilyn Crispell auf. Weiterhin spielte er mit Bob Rainey, Alessandro Bosetti, Fritz Welch, Herb Robertson, Kevin Norton, Tony Malaby, Randy Peterson, Scott Rosenberg, Chris Speed, Andrew D’Angelo, Tim Barnes, Okkyung Lee und Assif Tsahar. Neben Auftritten als Soloimprovisator leitet Wooley das Trio Blue Collar (mit Steve Swell und Tatsuya Nakatani), das Nate Wooley Quartett (mit Matt Moran, Reuben Radding und Take Toriyama) und das Nate Wooley Quintett und spielt im Projekt Attack/Adorn/Decay.

Nach ihrem Abitur 1989 zog Ingrid Laubrock nach Großbritannien, wo sie bis 2009 lebte. In London erhielt sie Saxophonunterricht bei Jean Toussaint und wirkte bald im Musikerkollektive F-IRE mit. Sie ist eine gefragte Gastsolistin und hat mit Tyshawn Sorey, Django Bates’ Human Chain, The Continuum Ensemble and vielen anderen zusammengearbeitet. 2009 zog sie nach Brooklyn, wo sie schnell Fuß fasste und mit ihren Bands Anti-House und Ubatuba die Yorker Szene bereichert. Sie spielt ausserdem in LARK, Haste, Paradoxical Frog, Anthony Braxtons Falling River Music Quartet, Nonet and 12+1tet, Tom Rainey Trio und Obbligato, Content Provider von Andrew Drury, Mary Halvorson Septet, Kris Davis Quintet und Assemblée von Luc Ex.

Bis 1994 studierte Sylvie Courvoisier Musik an den Konservatorien von Montreux (Jazz) und Lausanne (Klassik). 1998 zog sie nach Brooklyn, wo sie seitdem lebt. Sie arbeitete mit Musikern wie John Zorn, Yusef Lateef, Tony Oxley, Tim Berne, Joey Baron, Joëlle Léandre, Herb Robertson, Butch Morris, Evan Parker, Mark Dresser, Ellery Eskelin, Lotte Anker, Fred Frith, Michel Godard, Tomazs Stanko zusammen. Gegenwärtig leitet sie das Quintett Lonelyville und Ihr Trio mit Kenny Wollesen und Drew Gress. Sie tritt regelmässig im Duo mit ihrem Gatten, dem Violinisten Mark Feldman, auf und ist Mitglied von Mephista, einem Improvisationstrio mit Ikue Mori und Susie Ibarra.

Matt Moran erwarb 1995 den Master in Jazz-Komposition am New England Conservatory, wo er bei Joe Maneri studierte. Er ist einer der stillen Helden des Vibraphons, wobei bei ihm dieses Instrument mit Mikrotönen schimmert oder manchmal wie ein analoger Synthesizer klingt. Er arbeitete in den Bands von Paul Flaherty, Ellery Eskelin, Mat Maneri, Theo Bleckmann, Daniel Levin, William Parker und Nate Wooley sowie als Musiker und Arrangeur im Claudia Quintet mit John Hollenbeck und in der Band Sideshow, außerdem als Perkussionist mit mehreren Balkan-Folkbands.

Weitere Informationen zu den Musikern unter natewooley.com, ingridlaubrock.com und sylviecourvoisier.com
 

Januar 2016 im Klavierhaus Klavins

Mittwoch, 13. Januar: Duo-Programm Viola und Klavier

 Veltman und Stellmacher

Als Duo arbeiten Christiane Veltman (Viola) und Marlies Stellmacher (Klavier) seit 2013 zusammen.

Ein besonderes Anliegen ist es ihnen, Konzert-Programme mit Gegenüberstellungen von klassisch-romantischem Repertoire und zeitgenössischer Musik in klar nachvollziehbarer und sich ergänzender Weise zu erstellen.

Vita

Christiane Veltman studierte Viola an den Musikhochschulen Hamburg und Freiburg, bevor sie am Rotterdamer Konservatorium bei Vladimir Mendelssohn ihr Studium mit dem Konzertexamen abschloss. Es folgten ein Kammermusikstudium beim Amadeus-Quartett an der Kölner Musikhochschule und an der Folkwang-Hochschule Essen in der Klasse von V. Mendelssohn. Während des Studiums war sie Mitglied der Jungen Deutschen Philharmonie und wirkte u.a. im Ensemble Oriol Berlin und in der Deutschen Kammerphilharmonie mit. Sie spielte 5 Jahre im Orchester der Beethovenhalle Bonn, bevor sie 1993 nach Brüssel ging, wo sie bis 1998 Mitglied des Philharmonischen Orchesters des Belgischen Rundfunks war. Stets widmete sie sich daneben intensiv der Kammermusik, sowohl der historischen Aufführungspraxis – bereits während des Studiums erhielt sie entscheidende Impulse durch Thomas Hengelbrock bei gemeinsamen Projekten – als auch der zeitgenössischen Musik. Seit 1992 ist sie Mitglied in dem von ihr mitgegründeten Ensemble TRA I TEMPI (www.traitempi.de), mit dem sie zahlreiche Konzerte mit Uraufführungen sowie Rundfunk- und CD-Aufnahmen machte, seit 2010 gehört sie auch dem ensemble reflexion k (www.ensemble-reflexionk.de), dem nördlichsten Ensemble in Deutschland für Neue Musik, an. Als Gast wirkt sie immer wieder in verschiedenen Ensembles für Neue und für Alte Musik mit. Konzertreisen führten sie durch ganz Europa, Nord- und Südamerika.

Marlies Stellmacher wurde 1967 in Düsseldorf geboren. Sie studierte an den Musikhochschulen Köln (Prof. Klaus Oldemeyer) und Dortmund und legte 1997 die „Künstlerische Reifeprüfung“ ab. Seit ihrem 16. Lebensjahr besucht sie Klavier-Meisterkurse des Londoner Professors Peter Feuchtwanger. Cembalostudien und Meisterkurse für Kammermusik (Prof. Edith Picht-Axenfeld, Prof. Roland Pröll) ergänzten ihre Ausbildung. Sie nahm am internationalen Bach-Wettbewerb in Saarbrücken teil und konzertiert solistisch und kammermusikalisch im In- und Ausland. 2001 war sie Mitbegründerin der Konzertreihe „Musik in Troisdorfer Häusern“. Neben der kammermusikalischen Arbeit mit der Bratschistin Christiane Veltman spielt sie mit der Pianistin Hiroko Nakano („Duo Classico“) und mit dem Geiger Alexander Yakoniuk zusammen. Marlies Stellmacher ist freiberuflich als Klavierlehrerin in Troisdorf tätig.

Programm

Joseph Joachim (1831-1907)
Hebräische Melodien op.9 für Viola und Klavier

György Ligeti (1923-2006)
Musica ricercata (1951-1953) für Klavier

Michael Veltman (*1960)
„dhA“ (2013) für Viola solo

Robert Schumann (1810-1856)
Adagio und Allegro op.70 für Viola und Klavier

Friedrich Jaecker (*1950)
aus „Sand. Verwischte Spuren“ für Viola (2014)

Johannes Brahms (1833-1897)
Sonate für Viola und Klavier f-Moll op.120, Nr.1

Diesem Programm mit Kammermusikwerken für Viola und Klavier von Robert Schumann, Joseph Joachim und Johannes Brahms, die eine enge Freundschaft miteinander verband, stehen Solowerke von György Ligeti, Friedrich Jaecker und Michael Veltman gegenüber.

1854 schrieb Joseph Joachim seine drei Hebräischen Melodien für Viola und Klavier nach Eindrücken der Gedichte „Hebrew Melodies“ von Lord Byron, die er Johannes Brahms widmete - möglicherweise angeregt durch Robert Schumann, der ein großer Bewunderer von Byrons Gesängen war.

Robert Schumann schrieb sein Adagio und Allegro op.70 im Jahr 1849 (im Original für Horn und Klavier), in einer Schaffensperiode, in der zahlreiche Kammermusikstücke in kurzer Folge entstanden, u.a. seine 3 Fantasiestücke op.73 für Klarinette und Klavier, die fünf Stücke im Volkston für Violoncello und Klavier op.102 und die 3 Romanzen für Oboe und Klavier op.94.

Im Sommer 1894, drei Jahre vor seinem Tod, schrieb Johannes Brahms seine zwei Sonaten op.120 für Klarinette und Klavier für den Klarinettisten der Meininger Hofkapelle, Richard Mühlfeld.

Er selbst richtete diese zwei Werke auch für Bratsche und Klavier ein. Im Frühjahr 1895 erschienen beide Fassungen zusammen im Druck.

Der Zyklus Musica ricercata für Klavier, bestehend aus 11 Stücken von György Ligeti entstand in den Jahren 1951-1953. Er entstand aus Experimenten mit minimalistischen Strukturen von Rhythmus und Klang, „um sozusagen eine Neue Musik aus dem Nichts heraus zu bauen“ (Ligeti). Im ersten Stück wird ein einziger Ton verwendet, zu dem am Ende noch ein Ton hinzukommt, im zweiten besteht die Musik aus drei Tönen, im dritten aus vier, bis zu zwölf Tönen im elften Stück.

Friedrich Jaecker, studierte u.a. Komposition bei György Ligeti an der Hamburger Musikhochschule. Seit 1980 ist er an der Kölner Musikhochschule Professor für Tonsatz. Neben dem eigenen Komponieren beschäftigt er sich seit vielen Jahren intensiv mit dem Oeuvre des italienischen Komponisten Giacinto Scelsi. 2013, ein Vierteljahrhundert nach dessen Tod, hat er Scelsis ‚Gesammelte Schriften’ in zwei Bänden unter dem Titel „Die Magie des Klangs“ in der Edition MusikTexte auf Deutsch herausgegeben. Das kleine Stück für Viola solo entstand im Rahmen einer gemeinsam mit Michael Veltman entwickelten Performance für die Kölner Musiknacht 2014.

Michael Veltman studierte zunächst Kirchenmusik an der Kölner Musikhochschule, anschließend Orgel (Konzertreife) in Paris und Saarbrücken bei Daniel Roth und Komposition bei Friedrich Jaecker an der Kölner Musikhochschule. Von 1985 – 1991 war er Kantor der ev. Schlosskirche der Universität Bonn. Seit 1991 ist er Kantor an St. Hippolytus, Troisdorf. Als Komponist war er 1993 zu Gast beim “International Youth Music Forum” Kiev/Ukraine. 1998 wurde seine Komposition “Könnt alle Welt auch sehn…” für das XXth International Festival of New Music “Manuel Enriquez” in Mexiko-City ausgewählt. Ebenfalls 1998 erschien eine Portrait-CD mit Kammermusik bei „hänssler“. 1991 gründete er das Ensemble TRA I TEMPI für Neue Musik, dessen künstlerischer Leiter er ist und mit dem er zahlreiche Projekte im Bereich der Neuen Musik realisierte. Seit 2005 gestaltet er mit TRA I TEMPI die Konzertreihe „Erlebnis Neue Musik“ im Theater im Ballsaal Bonn. In seiner Komposition „dhA“ widmet er sich dem fragilen Spiel mit Flageoletttönen, um seine Vorstellung von einem Eindringen in das Eigenleben der Töne umzusetzen.


 

Januar 2016 im Klavierhaus Klavins

Samstag, 16. Januar: Meisterpianist Menachem Har-Zahav gastiert

 Menachem Har-Zahav

Keinesfalls verpassen sollten Freunde virtuoser und ausdrucksstarker Klaviermusik das nächste Gastspiel des Meisterpianisten Menachem Har-Zahav am Samstag, dem 16. Januar um 19 Uhr im Klavierhaus Klavins (Auguststr. 26-28) in Bonn-Beuel. Ausnahmekünstler Har-Zahav, der hier bereits mehrfach begeisterte, präsentiert diesmal das Programm „Piano Classics“, einen abwechslungsreichen Querschnitt aus Romantik, Impressionismus und Moderne mit Meisterwerken von Frédéric Chopin, Johannes Brahms, Claude Debussy, Maurice Ravel, Michail Glinka, Sergei Rachmaninoff und George Gershwin. Zu hören sind so z.B. „L'Alouette“ („Die Lerche“) von Glinka/Balakirew, Ravels „Jeux d'eau“, die „Ballade in g-moll“ von Chopin, Debussys „Claire de lune“ und „L’Isle Joyeuse“, von Brahms die „Klavierstücke Op. 119“ und Gershwins „Rhapsody in Blue“.

Von Menachem Har-Zahavs Interpretationen voller Gefühl, Esprit und Temperament sind Publikum und Presse regelmäßig begeistert: Die NRZ z.B. beurteilte ihn als „perfekten romantischen Virtuosen, technisch brillant, ausdrucksstark, sensibel ohne falsche Sentimentalität“. Seiner musikalischen Aussagekraft und seiner „ans Wahnwitzige reichenden Technik“ verdankt er die Bezeichnungen als Weltklasse- und Starpianist. Dabei ist die Virtuosität nie Selbstzweck, sondern sie wird eingesetzt, um transparente Klangbilder im Dienste der Musik zu schaffen.

Menachem Har-Zahav ist als Solist mit und ohne Orchesterbegleitung international aufgetreten. Nachdem ihm bereits früh Lehraufträge an Hochschulen in den USA übertragen wurden, verbrachte er drei Jahre in England für weitere Studien. Inzwischen lebt er in Deutschland und widmet sich ganz dem Konzertieren. Seine zahlreichen Gastspiele in Deutschland führten ihn u.a. in die Tonhalle Düsseldorf, den Gasteig München, die Laeisshalle Hamburg und das Beethovenhaus Bonn. Im europäischen Ausland hat er in den Niederlanden, der Schweiz, England und Italien gespielt.

Freier Eintritt für Kinder

Zu Menachem Har-Zahavs Konzert haben Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren freien Eintritt. Dahinter steht sein Wunsch, gerade der Jugend einen Anreiz geben, klassische Konzerte zu besuchen. Er selbst sagt dazu: „Ich finde es schade, dass so viele Kinder und Jugendliche klassische Musik als altmodisch und langweilig ansehen. Ich möchte ihnen die Gelegenheit bieten, zu erleben, dass Komponisten durch die musikalischen Epochen hinweg spannende Musik geschrieben haben, die auch heute noch mitreißt.“


Nähere Informationen zum Pianisten finden Sie unter menachem-har-zahav.com.