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Vergangene Veranstaltungen

Alle vergangenen Konzerte 2017

Sehr geehrter Besucher!

Hier finden Sie laufend aktualisiert, alle vergangenen Konzert-Highlights,
die wir in Bildern oder Presseartikel festhalten konnten.

Herzlichst,
Ihr Johannes Bauer

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Dezember 2017 im Klavierhaus Klavins

Donnerstag, 7. Dezember: Konzert mit Latin & Jazz

Heupel/Driesen/Lonardoni/Schneider

Werner Driesen – Piano
Andreas Lonardoni – Bass
Werner Neumann – Gitarre
Stephan Schneider – Schlagzeug

Das Quartett lädt an diesem Abend ein zu einem sommerlichen Konzert, in dem überwiegend Stücke dargeboten werden, die der Pianist der Gruppe im Laufe der Jahre während seiner regelmäßigen Aufenthalte in Rio de Janeiro geschrieben hat und die von dem schönen und „farbigen“ Ambiente der Stadt mit ihren Stränden und ihren grünen Hügel inspiriert sind. Ergänzt wird das Programm u.a. auch durch Titel anderer Komponisten aus der Stadt an Zuckerhut und Corcovado wie z.B. Antonio Carlos Jobim und Ivan Lins.


Vita

Werner Driesen

Werner Driesen, ein erfahrener und vielseitiger Jazz-Pianist, der sich aufgrund seiner – neben Köln/Bonn – weiteren Heimat Rio de Janeiro auch in der brasilianischen Klangwelt sehr zu Hause fühlt und an zahlreichen Konzerten und Sessions im In- und Ausland teilgenommen hat; schon in sehr jungen Jahren (Anfang 1970er) nach Ausbildung in Klassik und Jazz bei dem Komponisten und Pianisten Hans Ziegler u.a. mit Elis Regina und Jon Hendricks, später im Trio mit Gunnar Plümer und Michael Küttner, im Quartett mit Paul Shigihara, Andreas Lonardoni und Garcia Morales sowie mit Peter Fessler; ferner mit Patricia Cruz, Werner Neumann, André de Cayres, Michael Klaukien und Alex Gunia; in den letzten gut zehn Jahren in Rio de Janeiro u.a. im Trio mit Rodrigo Ferreira und Zaza Desiderio, aktuell (2017) im Quartett mit Matéus Schneider (git), Berval Moraes (b) und Victor Bertrami (dms).


Andreas Lonardoni

Seit seinem 14. Lebensjahr E-Bassist, erhielt Andreas Lonardoni 1980 ein Stipendium am Berklee College of Music in Boston/USA und schloss dort 1983 sein Studium ab. Danach zog er nach Köln und wirkte als E-Bassist auf über 250 CD’s in den unterschiedlichsten musikalischen Stilistiken mit, u.a. mit Charly Mariano, Peter Herbolzheimer, Rainer Brüninghaus, Wolfgang Dauner, Jasper van’t Hoff, Leni Stern, Don Menza, Chuck Findley, Peter Weniger, Frank Chastenier, Paul Shigihara, Christoph Spendel, Anne Haigis, Howard Carpendale, Roland Kaiser, Günther Noris, Peter Alexander, Paul Kuhn, Heino, Catherina Valente, Rene Kollo, Herman Prey, WDR Sinfonie Orchester, KölnBigBand u.v.a. Ab 1984 war er Dozent für E-Bass an der Musikhochschule Köln und hatte weitere Lehraufträge an der HFM Hanns Eisler und der HDK Berlin. 1985 begann er mit der Publikation von Musiklehrbüchern. Seit 2001 komponiert er zusammen mit seinem Partner Michael Klaukien ausschließlich Filmmusik. Zusammen haben sie bislang über 100 Filmmusiken u.a. für Krimis, Märchen, Serien, Event Movies, Komödien und Prime Time Dokus komponiert. Auch Titelmusiken und Filmsongs stammen aus der gemeinsamen Feder, von denen es einige auch in internationale Produktionen wie „House Of Cards“, „Sex And The City“, „Friends“ und „Keeping The Faith“ geschafft haben. Nach ca. 15 Jahren „Bühnenabstinenz“ geht es ab 2017 auch wieder zurück auf die Konzertbühne.

Mehr unter lonardoni.com


Werner-Neumann

Werner Neumann schloss sein Studium an der Hochschule für Künste in Arnheim (Jazzgitarre) sowie der Musikhochschule in Köln (Jazzgitarre) mit Diplom der Hochschulklasse und Konzertexamen ab. Zusätzlich hatte er Unterricht bzw. Workshops u.a. bei Pat Metheny, Atilla Zoller, Mick Goodrick, Scott Henderson, Frank Gambale, Michael Brecker, Hal Galper, Adam Nussbaum, David Liebmann und Robben Ford. Es folgten Lehraufträge an der Gutenberg-Universität Mainz (1995–1997), der Musikhochschule Köln (1997–2006) sowie der Universität der Künste Berlin (2003–2005). Im Dezember 2001 veröffentlichte er seine Gitarrenschule „Die Jazzmethode für Gitarre – Solo“ im Schott-Verlag Mainz. Im Jahre 2005 wurde er an die Hochschule für Musik und Theater Leipzig als Professor für Jazzgitarre berufen. Von 1996–1998 wirkte er bei Parlazzo (Medienshow auf WDR 3) mit Sabine Brandi und später Anne Will als Gitarrist und Komponist mit. Bei CD-, Rundfunk- und/oder Fernsehproduktionen arbeitete er ferner u.v.a. zusammen mit WDR-Bigband, Uli Beckerhoff Band, Kölner Saxophon Mafia, Drei vom Rhein, Anke Engelke, Christoph Spendel Group, Franck Band, Wolf Maahn, und Adam Nussbaum. Als Gitarrist, Komponist und Produzent wirkte er mit u.a. bei Plato und Pandorra (Zeichentrickfilm), als Gitarrist bei Der WiXXer (Kino), Axel (TV), Die Unschuld der Krähen (Kino), Die Wochenshow (TV), Ladykracher (TV), Ein fliehendes Pferd (Kino), Axel will´s wissen (TV), Morgenmagazin (TV), Ankes Muttertagsshow (TV), Gefangene (Kino), Bummm (Kino). Auf über 50 CD-Produktionen ist er als Leader, Co-Leader oder Sideman zu hören, hier u.v.a. mit Richie Beirach, Dennis Chambers, Mel Collins, Mighty Flea Connors, Keith Copeland, John Goldsby, Paul Kuhn, Max Mutzke, Simon Nabatov, Stefan Raab, John Stowell, Jiggs Whigham und Helmut Zerlett. Bis heute spielte er über 2500 Konzerte in ganz Europa, Aufrika, Zentral- und Südostasien, Nord- und Südamerika. Schließlich trat er auf zahlreichen Festivals auf, u.a. in Köln, Leverkusen, Moers, Oldenburg, Frankfurt, München, Berlin, Le Mans, Montreal, Toronto, New York, Chicago, Boston, Philadelphia, Jakarta, Fortaleza.

Mehr unter wernerneumann.com


Stephan Schneider

Seit 1979 ist Stephan Schneider als Musiker live und im Studio tätig. Erste professionelle Band war das Kölner Jazzquintett Welcome mit Henning Berg, Michael Villmow, Theo Kierdorf und Ira Coleman (später mit Tony Williams, Freddie Hubbard, heute mit Herbie Hancock, Sting etc). Mit der Gruppe NoNett erlangte er zweimal den Preis der dt. Schallplattenkritik; es folgte eine Tournee für das Goetheinstitut nach Rumänien, Ungarn, Jugoslawien. Mit der KölnBigBand gab es zwei CD-Produktionen und zahlreiche Auftritte im In und Ausland, u.a. mit Randy Brecker, Bendik Hofseth und vielen namhaften deutschen Musikern, z.B. Peter Weniger, Rüdiger Balldauf, Paul Heller. Ferner im Trio mit Norbert Scholly und Claus Fischer u.s.w.

Mehr unter stephanschneiderdrums.com

 

November 2017 im Klavierhaus Klavins

Donnerstag, 30. November: Jazzin' Bonn e.V. präsentiert im Klavierhaus die Jazzpiano-Reihe Piano - Piano mit hervorragenden Interpreten.

Stefan Ulbricht Stefan Ulbricht

Vita

Stefan Ulbricht, 1982 in Bonn geboren, entwickelte bereits mit 5 Jahren seine Vorliebe für Musik. Er begann mit Gitarrenunterricht, wechselte im Alter von 14 Jahren zum Klavier. 1997 wurde er durch eine TV-Sendung mit dem „Boogie und Blues Virus" infiziert.

Autodidaktisch beschäftigte er sich mit seinem bevorzugten Musikstil. Innerhalb kürzester Zeit lernte er auf Jam-Sessions viele bekannte Star-Musiker der Szene kennen. Ein besonders freundschaftliches Verhältnis verband ihn mit dem „Altmeister des Boogie" Leopold von Knobelsdorff, dem er viele musikalische Impulse verdankte.

Seit 1999 ist Stefan Ulbricht vielerorts musikalisch sehr aktiv. Referenzen sind: Hamburger Jazzmarathon 2002, Zukunftspreis 2006, Frankfurter Musikmesse, Pianistenfestival in Hamburg (u.a. mit Vince Weber, Gottfried Böttger, Frank Muschalle, Axel Zwingenberger) Medienkulturnacht in Bonn, Bonner Sommer, Boogie Woogie Konzertexpress mit Axel Zwingenberger, Boogie & Blues Festival mit Leopold von Knobelsdorff, Internationales Boogie Woogie Festival in Laroquebrou/Frankreich 2009, diverse Jazznights, regelmäßige Konzerte in Jazzclubs u.a. Dr. Jazz in Düsseldorf, unzählige Firmen- und Privatanlässe jeglicher Art.

Am 24. Oktober 2009 wurde Stefan Ulbricht mit dem German Boogie Woogie Award in der Kategorie Nachwuchspianist 2009 ausgezeichnet. Seit 2010 ist Stefan Ulbricht Organisator und Veranstalter der Siegburger Boogie & Jazz Night. Hierzu lädt er internationale Künstler aus der Szene ein.

Mehr über den Musiker unter stefanulbricht.de


Daniel Paterok Daniel Paterok

Daniel Paterok, geboren 1985, erhielt bereits mit 5 Jahren den ersten Klavierunterricht. Seit 1994 wurde er von dem renommierten Pianisten und Klavierpädagogen Prof. Gregor Weichert unterrichtet. Während der 11-jährigen klassischen Musikausbildung nahm er regelmäßig am Wettbewerb „Jugend Musiziert“ teil und erhielt mehrfach erste Preise auf Regional- und Landesebene. Mit 17 Jahren schließlich, während eines USA-Aufenthalts, sah er den Film „The Majestic“ und wurde daraufhin vom Boogie-Virus infiziert. Es folgte ein intensives Studium dieser Musik. Schnell wurden Bach, Beethoven und Mozart von Ammons, Johnson und Lewis abgelöst. Seine brillante Spielweise sowie eine kräftige linke Hand kombiniert mit dem Einfluss und der Inspiration der großen Boogiemeister führten zu seinem unverkennbaren Stil. So gelang es ihm, sich in der Boogie und Blues Szene schnell einen Namen zu machen. Der Tradition des klassischen Piano-Boogie der 1930er Jahre folgend, hatte er 2006 „Im Krug“ in Münster-Kinderhaus eine stets ausgebuchte und überregional bekannte Boogie- & Blues-Session ins Leben gerufen die letztendlich auch Austragungsort dieses CD Projekts geworden ist. Seit Mai 2008 veranstaltet er monatlich die Konzertreihe „Jazz um halb acht“ im Café Arte. Diese Reihe hat sich v.a. dem Traditional Jazz, Blues, Boogie und Swing der 30er / 40er Jahre verschrieben. Herausragende Musiker des Genres sind dort in unterschiedlichsten Formationen zu hören. Inzwischen ist Daniel Paterok nicht nur mit seinem Boogie Trio deutschlandweit zu hören. Mit über 100 Konzerten im Jahr, weit über die Grenzen der Bundesrepublik hinaus, hat er in diversen Bands von Soul bis New Orleans Jazz seine „Finger im Spiel“. Im Jahre 2011 hat Daniel seine erste live CD aufgenommen die im Februar 2012 erschienen ist. Im darauf folgenden Jahr erschien dann seine erste Studio Produktion. Die CD "Studio Sessions", die er in den Principal Studios zusammen mit Frank Konrad und Udo Schräder aufgenommen hat.

Mehr über den Musiker unter daniel-paterok.de


 

November 2017 im Klavierhaus Klavins

Samstag, 25. November: Trio-Abend

Yvonne Schabarum, Oboe
Audrey Luzignant, Fagott
Johannes Freiburg, Klavier

Programm

Michail I. Glinka (1804-1857)
Romance - Andante mosso
für Violine, Cello und Klavier

Modest Mussorgsky (1839-1881)
(Trans. von Alwin Schroeder)

Eine Träne für Fagott und Klavier

Carl Reinecke (1824-1910)
Trio a-moll für Klavier, Oboe und Horn op. 188
1. Allegro moderato
2. Scherzo: Molto vivace
3. Adagio
4. Finale: Allegro ma non troppo

~Pause~

Marina Dranishnikova (1929-1994)
Poem für Oboe und Klavier

Claude Debussy (1862-1918)
L´Isle joyeuse

Maurice Ravel (1875-1937)
(Trans. von Sol Schoenbach)

Alborada del Gracioso (aus "Miroirs")
für Fagott und Klavier

Francis Poulenc (1899-1963)
Trio für Klavier, Oboe und Fagott
1. Presto - Lent - Presto
2. Andante - Andante con moto
3. Rondo: Très vif

Vita

Yvonne Schabarum Yvonne Schabarum

Ihre musikalische Ausbildung begann Yvonne Schabarum an der Jugendmusikschule Wesseling in den Fächern Klavier und Oboe. Die künstlerische Reifeprüfung der Hochschule für Musik Köln legte sie in der Klasse von Bernd Holz (WDR Köln) und Volkmar Schöller (Dortmund) ab. Neben Tätigkeiten in den unterschiedlichsten Orchestern der Region war sie einige Jahre Mitglied des Kammerorchester unter den Linden (Berlin). Ebenfalls führt sie als Solistin Oboenkonzerte zu verschiedenen Anlässen auf. Dann entdeckte sie ihre Liebe zur Kammermusik, die sie vor allem im Ensemble oboepiano pflegt. Die reine Bläserkammermusik betreibt sie momentan nach Abstechern in Bläseroktett und - quintett im Trio d'Anges.

Seit nunmehr 20 Jahren betreut sie die umfangreiche Oboenklasse der Musikakademie der Deutschsprachigen Gemeinschaft, Belgien.


Audrey Luzignant Audrey Luzignant

Audrey Luzignant entstammt einer Musikerfamilie und studierte an den Konservatorien von Nizza und Lyon. Ihre Lehrer waren Amaury Wallez (Solo-Fagottist des Orchesters von Paris), Carlo Columbo (Solo-Fagottist der Oper in Lyon) und Jean Pignoly (Fagott-Professor in Lyon).

Als Absolventin des Conservatoire National de Lyon wirkte sie 2004 als Assistentin ihres Lehrers Jean Pignoly am Conservatoire National de Lyon. 2006 wurde sie als Lehrerin für Fagott und Kammermusik ans conservatoire de Le Havre benannt.

Seit 2011 ist sie Fagottlehrerin an der Musikakademie der Deutschsprachige Gemeinschaft und der Musikschule der UGDA in Luxemburg. Neben ihrer Unterrichtstätigkeit wirkt sie regelmäßig in verschiedenen Kammermusikensembles und als Verstärkung des Fagottregisters in diversen Orchestern.


Johannes Freiburg Johannes Freiburg

Johannes Freiburg studierte Klavier bei Prof. Gregor Weichert an der Hochschule für Musik Detmold (Abt. Münster). Seine Studien schloss er mit der künstlerischen Reifeprüfung sowie als Dipl. Musiklehrer ab. Den ersten Klavierabend gab er im Alter von 16 Jahren unter der Führung des Aachener Pianisten Heribert Koch. Teilnahme an zahlreichen Meisterkursen von Prof. Peter Feuchtwanger, Prof. Günther Rheinhold, Prof. Renate Kretschmar-Fischer, Annie Gicquel sowie private Fortbildungen im Privatinstitut für Pianistische Studien bei Ratko Delorko sind zu verzeichnen. Johannes Freiburg ist als Musikpädagoge im Raum Münster tätig und konzertiert regelmäßig als Pianist und Kammermusiker im In- und Ausland.

Mehr unter johannes-freiburg.de


Duo OboePiano

Das Duo OboePiano widmet sich in beständiger Zusammenarbeit der Pflege des bekannten und weniger bekannten Repertoires für Oboe und Klavier. Die dabei entstehenden Programme sind ebenso reizvoll wie ungewöhnlich. Resonanz bei Publikum und Presse bestätigt darüber hinaus das Konzept des Duos und geben Ansporn, die Zusammenarbeit und Kreativität weiter zu vertiefen. Dabei werden die Grenzen der klanglichen und virtuosen Möglichkeiten immer wieder ausgedehnt. Auch entstehen interessante neue Programme mit Dritten wie zum Beispiel mit Lektoren oder mit anderen Musikern. Mit Audrey Luzignant tritt das Duo erstmals gemeinsam auf.

Mehr unter oboepiano.de


 

November 2017 im Klavierhaus Klavins

Samstag, 18. November: Larissa Starozhilowa und Elena Satsukevych

„Russische Seele“

Larissa Starozhilowa überrascht mit seltenem Timbre Ihrer Contralto Stimme, die trotz besonderer „russischer“ Tiefe und Weichheit auch verspielte Leichtigkeit und Brillanz zeigt.

Nach einigen erfolgreichen Aufführungen in Mönchengladbach und Umgebung kommt das Programm „Russische Seele“ auch ins Klavierhaus Klavins. Im Konzert erklingen bekannte und weniger bekannte russische Lieder, Romanzen und Arien aus Opern von P.I. Tschaikowski, M.P. Mussorgski, N.A. Rimski-Korsakov, M.I. Glinka. Am Flügel begleitet talentierte Pianistin Elena Satsukevych.

Vita

Larissa Starozhilowa

Larissa Starozhilowa ist in Bishkek geboren. Schon in der Kindheit hat sie sich als sehr musikalisch begabt gezeigt. Ihre Gesangslehrerin war Dozentin Aleksandra Konowalowa. Schon in der Studienzeit begann Larissa mit ihrem breiten klassischen Repertoire erfolgreiche Solo-Konzerte zu gestalten. Den Feinschliff ihres Gesangsstils (Stimmlage Contralto, Mezzosopran, ) hat Larissa durch die Professorin Maja Markowna Puschkina (Moskauer Konservatorium) erhalten.

Im Jahr 2001 zog Larissa aus familiären Gründen nach Deutschland. Hier hat sie ihre musikalische Tätigkeit zunächst als Konzert- und Kammersängerin und danach auch als Chorleiterin und Gesangspädagogin weiter ausgeübt. Seit dem Jahr 2004 arbeitet Larissa als Chorleiterin und beschäftigt sich besonders mit dem Thema „Chorische Stimmbildung und a cappella Gesang“, das durch die Hauptthesen „Gesang ist die Sprache der Seele“ und „Physiologisch richtiges Singen – der Weg zu seelischer Harmonie“ geprägt ist.

Regelmäßig und mit Erfolg gibt die Sängerin Solokonzerte in Deutschland und im Ausland (Russland, Kirgisien). Zu ihrer Erfahrung zählen Kammer- und Chor-Projekte in den Niederlanden und in Frankreich. Ihr Repertoire umfasst eine große Bandbreite und ist ausgesprochen vielfältig. Es reicht von berühmten Werken russischer Volksmusik über Barockmusik und Klassik bis hin zum Jazz. Mehr unter larissa-star.de


Elena Satsukevych

Die gebürtige Ukrainerin Elena Satsukevych erhielt ihren ersten Klavierunterricht im Alter von 8 Jahren an der Musikschule in Lugansk. Neben zahlreichen Soloauftritten entwickelte sie schon zu Schulzeiten ein reges Interesse an Kammermusik und nahm als Pianistin an diversen Kammerensembleauftritten teil.

Nach dem Schulabschluss begann sie ihr Studium an der Musikfachhochschule in Lugansk. Im Anschluss daran setzte Elena Satsukevych ihre Ausbildung als Pianistin und Solistin an der Musikhochschule (Konservatorium) S. Prokofiev in Donetzk (UA) fort und begann zusätzlich eine Ausbildung zur Klavierlehrerin, Korrepetitorin und Kammerensemble-Pianistin.Seit Jahr 2005 lebt Elena in Deutschland. Elena ist eine erfolgreiche Musikerin und arbeitet als freischaffende Pianistin, Korrepetitorin und Pädagogin.



 

November 2017 im Klavierhaus Klavins

Freitag, 10. November: Herbstgesänge

Sibylle Wagner mit Boris Derow & Jakob Vad

Lied begegnet Oper

Lieder, Arien und Duette von Beethoven, Verdi, Puccini, Gounod und Carl Nielsen gesungen von dem kanadischen Tenor Boris Derow und dem dänischen Bariton Jakob Vad, der auch Lieder aus seiner Heimat mitbringt. Die jungen internationalen Künstler werden von Sibylle Wagner am Klavier begleitet. Bilder von Lidia Plajzer gehen in den Dialog mit der Musik.


Vita

Sibylle Wagner

An der Hochschule für Musik in München, ihrer Heimatstadt, studierte Sibylle Wagner Kirchenmusik und Orgel (Diethard Hellmann), Cembalo (Hedwig Bilgram) und Dirigieren (Rolf Reuter). Daran schloss sich eine weitere Ausbildung am Mozarteum Salzburg an, in historischer Aufführungspraxis bei Nicolas Harnoncourt, Orchesterleitung bei Michael Gielen und Chordirigieren bei Walter Hagen-Groll.

Ihre ersten Engagements führten sie an das Landestheater Salzburg und die Städtischen Bühnen Augsburg. Danach folgten Festverpflichtungen an der Hamburgischen Staatsoper und der Oper Bonn. In dieser Zeit entwickelte sich ihr Repertoire von der Vokalmusik der Renaissance, über Meisterwerke des Barock, der Wiener Klassik, den Opern von Wagner, Verdi, Puccini und Strauss bis zu Uraufführungen zeitgenössischer Bühnenwerke.

Als Dirigentin arbeitete sie mit dem Beethovenorchester Bonn, den Frankfurter Sinfonikern, den Brandenburger Symphonikern dem Nationaltheater Costanta und den Smetana Philharmonikern Prag zusammen. In dem Festival der Kammeroper Schloss Rheinsberg dirigierte Sibylle Wagner in der Spielzeit 2015 Giuseppe Verdis Oper „La Traviata“ in der Regie von Frank Matthus unter Mitwirkung der Preisträger des internationalen Sängerwettbewerbs.

Nähere Informationen zu der Musikerin unter sibyllewagner.de.


Boris Derow

Boris Derow re-entered the classical music scene as an operatic baritone, performing the role of Silvio in Mercury Opera's Pagliacci in 2008 and subsequently, Beppe/Arlecchino in New York City in 2010. Boris performed with Edmonton Opera as The Messenger in La Traviata, The Usher in Rigoletto, and the Herald in Otello. A transition into the tenor repertoire led him to performing Tinca in Il tabarro staged on the Edmonton Queen Riverboat, Goro in Madama Butterfly, the Lover and Ballad Singer in Il Tabarro with Calgary Concert Opera and many additional concert appearances in North America.

He maintains an active schedule as a professional conductor as well as tenor soloist. In 2015/16 Boris performed as associate conductor to Michael Zaugg of Pro Coro Canada in preparation for a choral recording and touring project entitled Resurrectional, comprised of over fifty male singers from multiple choirs hailing from North America and Europe. Boris is steadily adding new leading tenor roles to his repertoire. Current and upcoming engagements include performances with Opera Classica Europa in Germany as Alfredo in La Traviata, guest appearances in various concerts throughout Germany, 2017, Italian Singer in Der Rosenkavalier and Siegmund in Die Walkure 2018, in Calgary. He will return to Germany in 2018 to make his debut as Don José in Opera Classica Europa's production of Carmen.

He holds a Bachelor's Degree in Theology, spent two years at Brandon University as a Music major before embarking on his turn as a frontman for Fortune 500, a rock band that toured all over South East Asia.

Nähere Informationen zum Sänger unter borisderowtenor.com.


Jakob Vad

Jakob Vad began his singing studies at The Royal Conservatory in Copenhagen in 2006. After completing his bachelor, he was admitted to the Royal Opera Academy in Copenhagen, where he studied from 2009 to 2012. In 2014 he took further studies in Spain at Madrid Opera Studio with Maestro Theodore Coresi as main teacher.

Already in his early years while studying at the Royal Danish Music Academy, Jakob came to be in increasing demand as both concert singer and opera soloist, and he made his debut at the Royal Theatre in Copenhagen, aged 24, in the role Lakaj in Ariadne of Naxos in 2009. Jakob has performed opera roles in theatres home and abroad, including Papageno in Zauberflöte at Cuenca Opera in Spain, Albert in Werther in Russia at Irkutsk Opera Festival, Bretigny in Manon and Mephistopheles in Faust at Copenhagen Opera Festival, Seneca in L’incoronazione di Poppea at Funens Opera, Figaro in Nozze di Figaro and Guglielmo in Cosi fan Tutte at Hamburger Kammeroper, Germany, Leporello in Don Giovanni, Gregorio in Romeo and Juliette and several other roles at The Royal Theatre in Copenhagen.

Although doing the majority of his work within sacred music concerts and opera productions, Jakob has a love for songs and lied-cycles. He has sung Schuberts Winterreise and Myrthen Lieder by Schumann and regularly does concerts with Danish songs by Nielsen and Heise.

Jakob has received several grants and scholarships including the prestigious Richard Wagner Scholarship at the Bayreuth Festival and Van Hauns Prize. Copenhagen Opera Festival named Jakob Vad the Opera Talent of the Year, 2014.

Nähere Informationen zum Sänger unter jakobvad.dk.


 

Oktober 2017 im Klavierhaus Klavins

Donnerstag, 26. Oktober: Jazzin' Bonn e.V. präsentiert im Klavierhaus die Jazzpiano-Reihe Piano - Piano mit hervorragenden Interpreten.

Christoph Spendel Christoph Spendel

Vita

German born composer of TV and Film music, internationally acclaimed jazz pianist with a musical career that spans over four decades, recording and performing artist, professor at the University of Frankfurt - Christoph Spendel - started with classical piano at the age of 5. Inspired by the music of Oscar Peterson and Miles Davis, Christoph Spendel entered the Jazz scene 10 years later.

He gave his debut at the Berlin Philharmonic Hall in 1975 with the band Jazz Track and performed with German jazz-greats such as Albert Mangelsdorff and Klaus Doldinger. In 1992 he moved to the USA and became a member of the New York based band Special EFX. High on the agenda were performances at the legendary Blue Note Club, as well as concerts in Chicago, Los Angeles and Puerto Rico, etc. After returning to Germany he started his own projects with concerts around Europe as well as in Australia, Canada, Cuba, Russia and Israel.

While still in New York, he started producing music for renowned TV stations such as CNN and NBC, something he continued upon his return to Europe. His music, produced in his own studio has also been appreciated by German TV stations ARD, ZDF, ARTE – to name just a few.

Among his most recent credits is the work for the international operating 22D Music Company and ECO Media. For the last 30 Years he has been producing his own bands as well as other artists for Blue Flame Records. He works in his own studio and lives with his family in downtown Frankfurt am Main, Germany.

Mehr über den Musiker unter spendel.com

Kartenreservierung bei:

Klavierhaus Klavins (Tel. 0228 949260)
Jazzin' Bonn e.V. (Tel. 0228 461515)

Karten für Schwerbehinderte/Rollstuhlfahrer und deren Begleitperson sind nur über den Veranstalter unter jazzin-bonn@hotmail.com erhältlich.

In den Pausen werden Wein und nichtalkoholische Getränke angeboten.


 

Oktober 2017 im Klavierhaus Klavins

Donnerstag, 19. Oktober: Exploding Tickets

Exploding Tickets

Wilbert de Joode (NL): Kontrabass
Onno Govaert (NL): Schlagzeug
Simon Nabatov (RU/US/DE): Klavier
Matthias Schubert (DE): Saxophon
Eckard Vossas (DE): Synthesizer, Elektronik, Continuum Fingerboard, Kelstone

Dieses Konzert setzt die Begegnungen elektronischer Klangerzeugung mit Virtuosen auf herkömmlichen "akustischen" Instrumenten fort. Die internationale Formation "Exploding Tickets" verbindet freie Improvisation, innovative Spieltechniken und expressives Hochenergiespiel mit Elektronik. Den Kern von "Exploding Tickets“ bildet seit Jahren die Instrumentierung mit Saxophon, Bass, Schlagzeug und Instrumenten elektronischer Musik. Für dieses Konzert werden die klanglichen Möglichkeiten außerdem durch den brillanten Pianisten Simon Nabatov erweitert.

Eine spannende Konstellation fünf virtuoser Performer, die in Stücken mit offener Form einzigartige und vielfältige Klangstrukturen in einem Live-Setting erlebbar machen, darauf abzielend, die Flüchtigkeit, die grundsätzlich mit Musik verbunden ist, in nicht wiederholbare leidenschaftliche Wahrnehmungsmomente von hoher musikalischer Komplexität und spektraler Schönheit zu überführen.

Vita

Wilbert de Joode Wilbert de Joode

Der holländische Bassist und Improvisationsmusiker Wilbert de Joode spielt seit 1982 Kontrabass. Angefangen hat er als Autodidakt auf seinem Instrument; seine herausragende, eigenständige Spielkunst führte aber schon bald zu zahlreichen Einladungen zu Projekten mit improvisierter Musik, Tanz und bildender Kunst. Inzwischen kann de Joode als einer der führenden Spezialisten auf dem Gebiet der kollektiven Improvisation und des Instant Composing angesehen werden.

Sein riesiges musikalisches Vokabular, seine Ausdrucksstärke und der spezielle Klang sowie die Verwendung von Darmsaiten sind dabei typisch. Diese Eigenschaften machen de Joode zu einem gefragten Bassisten in verschiedenen Gruppen auf der ganzen Welt und auch zu einer respektierten Quelle der Inspiration und zu einem Lehrer im Bereich der Improvisationsmusik.

Im Laufe seiner Karriere arbeitete de Joode mit Musikern wie Ab Bars, Eric Boeren, Han Bennink, Michael Moore und in weiteren Formationen wie der Bigband und dem Trio von Michiel Braam, verschiedenen Bands von Joost Buis, dem Trio Fuhler/Bennink/DeJoode, dem Chris Abelen Quintett, einem Trio mit Achim Kaufmann und Frank Gratkowski (gelegentlich mit Tony Buck zum Quartett ergänzt) und der Gruppe Intermission.

Weiterhin gab de Joode Konzerte als Solist und im Duo mit Tobias Delius und wirkte an Tanzprojekten von David Zambrano und Eileen Standley mit. Gerard Ammerlaan komponierte für ihn das Stück Common Sense für improvisierenden Kontrabass und Streichorchester, das er mehrfach mit dem Nederelands Jeugd StrijkOrkest unter Roland Kieft aufführte.

Mehr unter wilbertdejoode.me


Onno Govaert Onno Govaert

Schon zu Schulzeiten musizierte der junge holländische Schlagzeuger Onno Govaert mit bekannten holländischen Jazz-Musikern wie Eric Vloeimans und Harmen Fraanje. Nach der Schule zog er nach Amsterdam, wo er sein Studium des Jazz-Schlagzeugs am Konservatorium Amsterdam 2009 cum laude abschloss.

Dort entwickelte er eine bemerkenswerte Art, Schlagzeug zu spielen, die in Rezensionen als innovativ, spektakulär, kompromisslos, "wie vom Teufel besessen" beschrieben wird.

Neben Auftritten mit seinen regulären Ensembles - Cactus Truck, Stadhouders/Govaert/de Joode, Feecho - spielt er mit einem breiten Spektrum kreativer Musiker im Umfeld des Free Jazz und der Improvisationsmusik zusammen, darunter Ab Baars, Terri Ex, Andy Moore, Ken Vandermark, Theo Loevendie, Dave Rempis, Peter Jacquemyn, Joost Buis und Kaja Draksler.


Simon Nabatov Simon Nabatov

Der Pianist und Komponist Simon Nabatov wurde 1959 in Moskau geboren, studierte am Moskauer Konservatorium und setzte nach der Emigration seiner Familie nach New York 1979 seine Ausbildung dort an der Juilliard School of Music fort. Seine Aktivitäten umfassen Jazz, improvisierte, experimentelle Musik und Weltmusik. Der Pianist wurde 1987 mit dem Förderpreis des „National Endowment for the Arts“ ausgezeichnet. 1989 wurde er zum Preisträger des ersten „Martial Solal International Jazz Piano Competition“ in Paris. Simon Nabatov hat sich als international renommierter Spieler in Soloarbeiten sowie in zahlreichen Kollaborationen einen Namen gemacht, u.a. in kontinuierlicher Zusammenarbeit in Duos mit Steve Lacy, Nils Wogram, Matthias Schubert, Tom Rainey und Ernst Reijseger; in Quartetten von Ray Anderson, Arthur Blythe, Perry Robinson, Nils Wogram und Matthias Schubert; sowie mit der NDR Bigband und dem Klaus König Orchestra.

Seine eigenen Bands und Projekte umfassten, unter anderen, ein Trio mit den New Yorkern Drew Gress und Tom Rainey, das Quartett „Nature Morte“ mit Phil Minton, Nils Wogram und Frank Gratkowski, das Quintett „Roundup“ und ein Oktett. Zudem spielt Nabatov in Duos mit Tom Rainey, Matthias Schubert, Ernst Reijseger, Gareth Lübbe und Hayden Chisholm.

Nabatov hat zahlreiche Festivalauftritte, Konzerttourneen, Rundfunk-Produktionen und Workshops in über 60 Ländern der Welt absolviert. Zudem ist er auf ca. 70 CDs zu hören; darunter sind über 25 Veröffentlichungen unter eigenem Namen.

Mehr unter nabatov.com


Matthias Schubert Matthias Schubert

Der Saxophonist und Komponist Matthias Schubert wurde 1960 in Kassel geboren. Unterricht hatte Matthias Schubert bei Andy Scherer in der Schweiz und bei Herb Geller und Walter Norris in Hamburg. Im Lauf seiner Karriere erhielt er viele Auszeichnungen (u.a. Preis beim Wettbewerb der „International Jazz Federation“, Preisträger des renommierten Jazzpreises des Südwestfunks) und hatte neben seiner regen Konzerttätigkeit auch diverse Lehraufträge für Saxophon und Improvisation inne (GHK in Kassel, Hochschule für Musik und Theater in Hannover, Gastprofessor am Tianjin Conservatory of Music China).

Matthias Schubert spielte außer in eigenen Formationen (z.B. Matthias Schubert Quartett mit Simon Nabatov, Tom Rainey, Lindsey Horner) unter anderem in der Euro Jazz Big Band, der Graham Collier Band, der Marty Cook Band, dem Albert Mangelsdorff Quintett, Basslab, Jazzartrio, Gunter Hampel Duo und der Galaxy Dream Band, Duo Di Sax, den Jungle Pilots, dem Klaus König Orchester, der koreanischen Gruppe „Saul Nori“, Carl Ludwig Hübschs Longrun Developement of the Universe, Günter „Baby“ Sommer Projekt und im Scott Fields Ensemble.

Konzertreisen im Auftrag des Goethe Instituts führten ihn nach Portugal, Litauen, Polen, Rumänien, Slowakei, Tschechien, Bulgarien, Kroatien, Kanada, USA, Guinea, Elfenbeinküste, Australien und Neuseeland.

Mehr unter jazzpages.com


Eckard Vossas Eckard Vossas

Der Elektronikmusiker Eckard Vossas lebt in Bonn und hat dieses Ensemble zusammengestellt, um seine musikalischen Ideen umzusetzen. Er pflegt einen eigenständigen Stil improvisierter elektronischer Musik auf der Suche nach organischen Sounds. Unterschiedlichstes synthetisches Klangmaterial wird sensibel mit den Fingern moduliert und so expressiv und lebendig gespielt wie natürliche Instrumente, mit denen diese Klangtransformationen oft in einen dynamischen Dialog treten. Er bewegt sich dabei in einem breiten Spektrum musikalischer Richtungen und Stile (von zeitgenössischer Musik über Free Jazz bis hin zum Rock), aber immer mit Schwerpunkt auf improvisierter Musik.

Neben rein elektronischen Solo-Auftritten spielt er in Projekten zusammen mit Scott Fields, Matthias Schubert, Robert Landfermann, Simon Nabatov, Philip Zoubek, Wilbert de Joode, Etienne Nillesen, Dominik Mahnig, Brad Henkel, Christian Lillinger und Achim Tang.


 

Oktober 2017 im Klavierhaus Klavins

Dienstag, 10. Oktober: The Yamaha TransAcoustic Piano Experience

Marin Subasic & Dave Goodman

Entdecken Sie ein außergewöhnliches Instrument bei der Yamaha TransAcoustic Piano Experience.

Programm

19:00 Uhr - Empfang mit Getränken
19:30 Uhr - TransAcoustic Präsentation
20:15 Uhr - Spielen Sie das Instrument selbst an und sprechen Sie mit unseren Experten. Getränke und Häppchen.

Ein akustisches Piano mit Lautstärkeregelung oder ein digitales Piano mit Saiten? Yamahas neueste Entwicklung erweitert die Grenzen der Fantasie und erschließt eine ganz neue Welt an Möglichkeiten. TransAcousticTM ist der Name, den wir einem ganz neuen Pianotypus gegeben haben. Einfach gesagt: Er macht er den Resonanzboden zum Lautsprecher. Das bedeutet, dass jede Art von Klang durch die natürliche Resonanz der akustischen Anlage des Klaviers übertragen werden kann.

Da es sich um ein akustisches Piano mit echten Saiten und authentischer Resonanz handelt, eröffnet TransAcoustic eine ganz neue Dimension des Spielgefühls. Die natürlichen Schwingungen von Resonanzboden, Gehäuse und Saiten erwecken die Sample-Klänge mit brillantem Realismus zum Leben, wie es noch kein Instrument zuvor vermochte.

Mehr über den Singer-Songwriter und Gitarrist Dave Goodman unter dave-goodman.info


Yamaha SuperBooth 2017 Live Stream: Yamaha Transacoustic Piano & Reface's CS DX mit Marin Subasic:


 

September 2017 im Klavierhaus Klavins

Donnerstag, 28. September: Jazzin' Bonn e.V. präsentiert im Klavierhaus die Jazzpiano-Reihe Piano - Piano mit hervorragenden Interpreten.

CHRIS HOPKINS meets his PIANO FRIENDS feat. Mark Shane (New York)

>The Great American Songbook - and more!<
von George Gershwin bis Duke Ellington

Lässig-elegant, mitreißend, unterhaltsam.

Chris Hopkins Chris Hopkins

Chris Hopkins, der in Princeton/New Jersey geborene Wahl-Deutsche, zählt mit seinem swingenden Stil längst zu den meistbeschäftigten Musikern der internationalen Jazz-Szene. Auch als Leiter seines Ensembles "Echoes of Swing" bekannt, räumte er zuletzt zahlreiche Auszeichnungen wie den „Preis der Deutschen Schallplattenkritik“ und den „Prix de L’Académie du Jazz (Paris)" ab. Unlängst wurde er als „Keeper of the Flame“ um seine Verdienste für den klassischen Jazz in Europa ausgezeichnet. Unzählige Tourneen und Festivals an der Seite von Größen wie Clark Terry, Harry „Sweets“ Edison, Bucky Pizzarelli, Scott Hamilton oder Butch Miles führten ihn durch ganz Europa, in die USA, nach Japan, Australien und Neuseeland.

Chris Hopkins verbindet mit einigen wenigen Pianisten auf der Welt eine besondere Leidenschaft für die Tradition des swingenden Jazz-Pianos von Fats Waller über Nat King Cole bis Erroll Garner und hat aufbauend auf seinen Idolen längst zu einer eigenen musikalischen Sprache gefunden. Weltweit gibt es heutzutage vielleicht ein gutes Dutzend Pianisten, welches die technisch äußerst anspruchsvolle Kunst dieses orchestralen Piano-Genres beherrscht, das gerade im Duo hochgradig kommunikative und magische Begegnungen entstehen lässt.

Jedes Jahr lädt Hopkins im Rahmen seiner "Piano-Friends"-Reihe einen neuen Gast von internationalem Format ein - diesmal den legendären amerikanischen Pianisten Mark Shane (Jg. 1946). Neben unzähligen weltweiten Engagements und CD-Aufnahmen trat Mark Shane u.a. als Solist beim legendären "50th Anniversary Benny Goodman Memorial Concert" in der Carnegie Hall und ist auf dem Grammy-gekrönten Soundtrack zu den Filmen “The Cotton Club” (mit Richard Gere) wie auch aktuell in Woody Allens “Café Society” zu hören.

Auf dem Programm stehen stilbildende Kompositionen der alten Meister sowie geschickt arrangierte Titel aus der Swingära und dem „Great American Song Book“ von George Gershwin bis Duke Ellington. Dabei geht es nicht um den nostalgisch verklärenden Rückblick, sondern um die zeitgemäße Fortführung dieser so faszinierenden pianistischen Kunstform, mit enormem Spielwitz und großer Freude an der brillanten und mitreißenden Improvisation.

Mehr über den Musiker unter hopkins.de


Mark Shane Mark Shane

Mark Shane’s jazz piano is firmly rooted in a tradition established by jazz piano masters: James P. Johnson, Fats Waller, Teddy Wilson, Count Basie, Earl Hines, Nat Cole and Art Tatum. While developing his solo style, Mark Shane served an extended tenure as house pianist in New York’s “Eddie Condon’s” jazz club, adding a distinctive new piano voice to the Condon tradition of hot ensemble playing. Shane has played with Benny Goodman, Buck Clayton, Buddy Tate and many other all star bands.

Mark Shane has been featured on radio and television jazz special broadcasts and has appeared as a featured soloist at major jazz festivals worldwide. Shane has toured for Columbia Artists and with the Smithsonian Jazz Repertory Ensemble. Featured in the 50th anniversary Benny Goodman memorial concert in Carnegie Hall, Shane has played on the Grammy Award winning soundtracks for the film “The Cotton Club”. Other film work includes: “Brighton Beach Memoirs”, “Working Girl”, “The Aviator” and Woody Allan’s “Café Society”, in which Shane’s piano is featured throughout the film. Shane played piano for the HBO TV series “Boardwalk Empire“ and for HBO’s upcoming “The Wizard of Lies”. At Carnegie Hall’s 100th Anniversary celebration, Shane accompanied hosts Beverly Sills and Barbara Walters. Mark Shane’s piano is featured regularly with Grammy Award winning singer Cat Russell. Shane has played a royal command performance of Duke Ellington’s “The Queen’s Suite” for HRH Princess Anne in London’s Festival Hall.

Mark Shane has played for presidential Inaugural Balls in Washington, DC, for openings and fund raising events at major libraries, museums and cultural centers throughout the United States, and at Lincoln Center’s “Midsummer Nights’ Swing” concerts.

Named to the Steinway international roster of piano artists, Mark Shane has been called “...one of the great accompanists of his time..” (Mississippi Rag). Shane’s piano reflects a true sense of living jazz history and continues a tradition of deep swing and lyrical melodic improvisation which is Classic Jazz Piano, America’s unique musical contribution to world culture.

Mehr über den Musiker unter shanepianojazz.net


 

September 2017 im Klavierhaus Klavins

Freitag, 22. September: Jazzin' Bonn e.V. präsentiert im Klavierhaus die Jazzpiano-Reihe Piano - Piano mit hervorragenden Interpreten.

Pianola Guys

Jan Luley & Tom McDermott die "Pianola Guys"

Swing, Boogie Woogie und mehr

Die Geschichte des Jazz in New Orleans ist nicht zuletzt von den Pianisten der Stadt entscheidend geprägt worden. Diese organisierten, komponierten und arrangierten, spielten in Barrelhouses, Bars und Bordellen, konnten aber auch ein großes Publikum in Konzerthäusern begeistern. Jan Luley wie auch Tom McDermott gehören zu den Pianisten, die die gesamte Tradition des New Orleans Pianos in ihren Fingern haben. Alleine und gemeinsam an zwei Instrumenten erwecken sie die Musik von James Booker, Jelly Roll Morton, Louis Moreau Gottschalk und anderen zum Leben und bewegen sich stilsicher zwischen Ragtime, Stride, Swing, New Orleans Rhythm’n’Blues und südamerikanischen Rhythmen. Dazu verknüpfen sie ihre Musik mit unterhaltsamen Anekdoten und historischen Informationen über die Stücke, Pianisten und die Entwicklung des Jazz.

Tom McDermott und Jan Luley spielen den Piano-Sound von New Orleans durch die Jahrhunderte - fantastische, mitreißende Klaviermusik von zwei herausragenden Pianisten auf zwei Mal 88 Tasten.

Mehr über die Musiker unter janluley.de und mcdermottmusic.com.


 

September 2017 im Klavierhaus Klavins

Mittwoch, 13. September: Tschechischer Abend

Monika Tschurl, Klavier & Michael Dartsch, Violine

Monika Tschurl, Klavier
Michael Dartsch, Violine

Der Abend mit tschechischer Kammermusik vereint Werke von zwei der bedeutendsten Komponisten des Landes. In der Musik des Romantikers Antonín Dvořák finden sich immer wieder Anklänge an böhmische Volksmusik. Leoš Janáček, der dreizehn Jahre nach Dvořák geboren wurde, schlägt bereits modernere Töne an. In seine beeindruckende Violinsonate fließt die Auseinandersetzung des Komponisten mit dem Ersten Weltkrieg ein.

Programm

Antonín Dvořák: Romantische Stücke op. 75 für Klavier und Violine
Leoš Janáček: Sonate für Violine und Klavier
Antonín Dvořák: Sonate F-Dur op. 57 für Violine und Klavier

Vita

Monika Tschurl, Klavier und Michael Dartsch, Violine konzertieren seit vielen Jahren zusammen. Seit längerer Zeit legen sie ihren künstlerischen Schwerpunkt auf die Literatur für Violine und Klavier und präsentieren diese in Duo-Recitals. Ihre Konzerttätigkeit führte sie u.a. nach Österreich und Ungarn, wo sie im Schloss Esterházy, der historischen Wirkungsstätte Joseph Haydns, gastierten und an die Alte Musikakademie Budapest (Franz-Liszt-Museum) eingeladen wurden. In den Doppelkonzerten für Violine, Klavier und Orchester von Joseph Haydn und Wolfgang Amadeus Mozart (Rekonstruktion) traten sie gemeinsam als Solisten auf.

2004 erschien bei Telos eine CD des Duos mit Werken Joseph Haydns, zu der die Neue Musikzeitung (nmz) das „lebendige, klar artikulierte Spiel der gut harmonierenden Partner“ herausstellte. Das Repertoire der beiden Künstler umfasst bekannte Werke der Duo-Literatur, u.a. von Mozart, Beethoven, Schubert, Schumann, Brahms, Dvořák, Grieg oder Kreisler, daneben aber auch seltener gespielte Werke des 20. Jahrhunderts wie die Sonaten von Elgar, Janáček und Poulenc, sowie ausgesprochene Raritäten wie Sonaten Joseph Haydns und Romanzen Clara Schumanns. Außerdem beschäftigten sie sich intensiv mit der historisch informierten Aufführungspraxis und besuchten Meisterkurse bei der Spezialistin für historische Tasteninstrumente Prof. Christine Schornsheim.

Mehr Info unter duo-tschurl-dartsch.de


 

September 2017 im Klavierhaus Klavins

Samstag, 9. September: Marielen Laufenberg-Simmler und Margarete Riedel

Marielen Laufenberg-Simmler Margarete Riedel Marielen Laufenberg-Simmler, Klavier
Margarete Riedel, Sprecherin

"Der Dichter spricht"

Tondichtungen u.a. von L. van Beethoven, F.Schubert und R.Schumann, Balladen aus drei Jahrhunderten.

Klavier: Marielen Laufenberg-Simmler
Lesung: Margarete Riedel

Vita

Marielen Laufenberg-Simmler studierte in Mainz Musik (Hauptfach Klavier) und Germanistik. Im Rahmen ihrer Lehrtätigkeit an Bochumer Gymnasien leitete sie Schulchöre und -orchester und gestaltete Konzertaufführungen. Seit etwa 15 Jahren tritt sie solistisch und kammermusikalisch auf, u.a. mit Plarent Kazani (Violine), Elisabeth Schaffmeister (Klavier) und von 2008 bis 2014 mit Richard Klemm im Klavierduo Bonum.

Margarete Riedel studierte Pädagogik in Dortmund. Dort absolvierte Sie die Sprechausbildung bei Prof. Höffe. In Bonn hatte sie Unterricht bei der Schauspielerin und Sprachpädagogin Erna Dietrich. Am TPZ Köln erfolgte ihr Abschluss als Theaterpädagogin im Jahre 2004.


 

Juni 2017 im Klavierhaus Klavins

Mittwoch, 28. Juni: Kammerkonzert – Musik für Solisten und Klavier

BWKorps in der Tonhalle Düsseldorf

Ausbildungsmusikkorps der Bundeswehr

Studierende der Robert-Schumann-Hochschule für Musik in Düsseldorf / Angehörige des Ausbildungsmusikkorps der Bundeswehr präsentieren Werke vom Barock bis zur Moderne.

Bei den Solisten handelt es sich gleichzeitig um Studierende der Robert-Schumann-Hochschule für Musik Düsseldorf, die sich im Rahmen ihres Bachelor-Studiums mit diesem Kammerkonzert auf ihre anstehenden Prüfungen vorbereiten.

An diesem Abend werden unter Anderem Werke für Trompete und Klavier, Schlagzeugensemble sowie für Fagott und Klavier zu hören sein.

Das Ausbildungsmusikkorps der Bundeswehr ist die zentrale Ausbildungsstätte des Militärmusikdienstes der Bundeswehr. Hier werden bis zu 140 junge Musikerinnen und Musiker in vier Jahren zum professionellen Orchestermusiker/In ausgebildet. Seit nunmehr über 30 Jahren findet diese Ausbildung in enger Zusammenarbeit mit der Robert-Schumann-Hochschule für Musik Düsseldorf statt.

Nähere Informationen zu dem Ausbildungsmusikkorps finden Sie unter militaermusik.bundeswehr.de/portal/a/milmus/.


 

Mai 2017 im Klavierhaus Klavins

Mittwoch, 31. Mai: Kammerkonzert – Musik für Solisten und Klavier

BWKorps in der Tonhalle Düsseldorf

Ausbildungsmusikkorps der Bundeswehr

Studierende der Robert-Schumann-Hochschule für Musik in Düsseldorf / Angehörige des Ausbildungsmusikkorps der Bundeswehr präsentieren Werke vom Barock bis zur Moderne.

Bei den Solisten handelt es sich gleichzeitig um Studierende der Robert-Schumann-Hochschule für Musik Düsseldorf, die sich im Rahmen ihres Bachelor-Studiums mit diesem Kammerkonzert auf ihre anstehenden Prüfungen vorbereiten.

An diesem Abend werden unter Anderem Werke für Trompete und Klavier, Schlagzeugensemble sowie für Fagott und Klavier zu hören sein.

Das Ausbildungsmusikkorps der Bundeswehr ist die zentrale Ausbildungsstätte des Militärmusikdienstes der Bundeswehr. Hier werden bis zu 140 junge Musikerinnen und Musiker in vier Jahren zum professionellen Orchestermusiker/In ausgebildet. Seit nunmehr über 30 Jahren findet diese Ausbildung in enger Zusammenarbeit mit der Robert-Schumann-Hochschule für Musik Düsseldorf statt.

Nähere Informationen zu dem Ausbildungsmusikkorps finden Sie unter militaermusik.bundeswehr.de/portal/a/milmus/.


 

Mai 2017 im Klavierhaus Klavins

Montag, 29. Mai: Klavierabend „Der jugendliche Beethoven“ mit Werken von Beethoven und Schönberg

Katja Stellmacher Katja Stellmacher

Die außerordentliche musikalische Begabung Beethovens wurde früh von seinem Vater erkannt und gefördert. Anders als Mozart wurde ihm zwar kein Ruhm als Wunderkind zuteil, obwohl auch er mit 7 Jahren zum erstes Mal als Klavierspieler in Erscheinung trat. Das 1934 wiederentdeckte Klavierkonzert des 14-Jährigen steht noch unter dem Einfluss Johann Christian Bachs sowie seines Lehrers Christian Gottlob Neefe, lässt aber sein beachtliches pianistisches Können und erste individuelle Ansätze als Komponist erkennen. 10 Jahre später hat Beethoven seinen Personalstil erheblich weiterentwickelt, ohne dass sein jugendliches Feuer erloschen wäre. Dies belegt die Klaviersonate Opus 2 Nr. 2 auf eindrucksvolle Weise.

Arnold Schönbergs Klavierstücke Opus 19 bilden eine Station des Wegs vom spätromantischen Frühwerk zum 12-tönigen Reifestil des Wiener Komponisten und Musiktheoretikers.

Programm

Ludwig van Beethoven (1770-1827)
Sonate A-Dur Opus 2 Nr. 2 (1795)
1. Allegro vivace
2. Largo appassionato
3. Scherzo (Allegretto)
4. Rondo (Grazioso)

Arnold Schönberg (1874-1950)
6 kleine Klavierstücke Opus 19 (1913)
1. Leicht, zart
2. Langsam
3. Sehr langsam
4. Rasch, aber leicht
5. Etwas rasch
6. Sehr langsam

Ludwig van Beethoven (1770-1927)
Konzert Es-Dur für Klavier und kleines Orchester (1784)
(Fassung für 2 Klaviere)
1. Allegro moderato
2. Larghetto
3. Rondo (Allegretto)

Vita

Katja Stellmacher wurde 2002 in Troisdorf geboren. Mit knapp vier Jahren erhielt sie ihren ersten Klavierunterricht und begann schon früh, in Schülerkonzerten und kleinen Vorspielen aufzutreten. Katja besucht zurzeit die neunte Klasse des Gymnasiums zum Altenforst in Troisdorf und absolvierte Meisterkurse bei Josef Anton Scherrer, Manfred Aust, André Sebald und Andreas Frölich in Klavier und Kammermusik. Außerdem singt sie schon viele Jahre im Chor und begann vor einem Jahr neben der Schule mit der kirchenmusikalischen C-Ausbildung und erhält seitdem auch Orgel- und Gesangsunterricht. Sie ist mehrfache Preisträgerin bei Jugend musiziert, sowohl auf Regional-, Landes- als auch auf Bundesebene.

Thomas Lachmann, geboren 1962 in Köln, wirkt nach Studien in Klavier (Prof. Klaus Oldemeyer), Musikpädagogik und Germanistik als Klavierlehrer, Pianist, Theatermusiker und Verwaltungsmitarbeiter.

Marlies Stellmacher studierte an den Musikhochschulen Köln (Prof. Klaus Oldemeyer) und Dortmund und legte 1997 die „Künstlerische Reifeprüfung“ ab. Seit ihrem 16. Lebensjahr besucht sie Klavier-Meisterkurse des Londoner Professors Peter Feuchtwanger. Kammermusik-Meisterkurse (Prof. Edith Picht-Axenfeld; Prof. Roland Pröll) und Cembalostudien ergänzten ihre Ausbildung. Sie nahm am internationalen Bach-Wettbewerb in Saarbrücken teil und konzertiert solistisch und kammermusikalisch im In- und Ausland. 2001 war sie Mitbegründerin der Konzertreihe „Musik in Troisdorfer Häusern“. Neben der kammermusikalischen Zusammenarbeit mit dem Geiger Alexander Yakoniuk gibt sie seit einigen Jahren regelmäßig Duo-Abende mit der Bratschistin Christiane Veltman, in denen die Verbindung von neuen Solowerken mit romantischer Kammermusik eine besondere Rolle spielt. Marlies Stellmacher ist freiberuflich als Klavierlehrerin in Troisdorf tätig.


 

Mai 2017 im Klavierhaus Klavins

Sonntag, 28. Mai: Susanne Kessel

Konzert „250 piano pieces for Beethoven” mit Werken norwegischer und deutscher Komponisten

Programm

Ein besonderes Projekt zum Beethoven-Jubiläum 2020 hat die Bonner Pianistin Susanne Kessel ins Leben gerufen. Anlässlich des 250. Geburtstages Ludwig van Beethovens hat sie Komponisten aus aller Welt eingeladen - und tut dies noch bis zum Jahr 2020 -, Klavierstücke zu komponieren, die sich auf Beethoven und sein Werk beziehen. Susanne Kessel erteilt dazu persönliche Kompositionsaufträge an Komponisten der Neuen Musik, der Bereiche Jazz, Pop, Filmmusik und andere.

Alle Uraufführungen der „piano pieces“ spielt Susanne Kessel in Beethovens Geburtsstadt. Mehr dazu im Internet unter 250-piano-pieces-for-beethoven.com

Anlässlich des Konzerts für die Deutsch-Norwegische Gesellschaft e. V. Bonn, spielt Susanne Kessel Klavierstücke aus diesem Kompositionsprojekt, und zwar Werke der Norweger Gisle Kverndokk, Knut Vaage und Mark Rayen Candasamy. Dazu kommen Stücke der Deutschen Moritz Eggert, Mike Herting, Kai Schumacher und anderer, ferner Klavierwerke Ludwig van Beethovens.

Susanne Kessel

Vita

Außergewöhnliche Konzert- und CD-Programme mit hohem persönlichem Engagement sind Kennzeichen der Pianistin Susanne Kessel. Ihre zahlreichen Solo-CDs erhalten in der internationalen Fachpresse große Anerkennung. Sie spielt Konzerte in Europa und USA.

Sie studierte an der Kölner Musikhochschule bei Pi-hsien Chen, nachdem sie bereits früh von Aloys Kontarsky und Peter Feuchtwanger gefördert wurde. Sie ist Preisträgerin verschiedener Wettbewerbe, etwa des Internationalen Schubert-Wettbewerbs. Neben dem klassischen Repertoire spielt Susanne Kessel Klavierliteratur des 20. und 21. Jahrhunderts, darunter viele Uraufführungen von Werken, die ihr gewidmet sind bzw. deren Entstehen sie angeregt hat. Susanne Kessel unterrichtet eine private Klavierklasse in Bonn.

„One of the most ambitious contemporary music projects in recent years.“ Das International Piano Magazine, United Kingdom, über Susanne Kessels Projekt


 

Mai 2017 im Klavierhaus Klavins

Mittwoch, 24. Mai: DREIKLANG

DREIKLANG

Van Hoc Hoang, Horn
Christine Wasgindt, Violine
Uwe Wasgindt, Klavier

spielen Werke von Wolfgang Amadeus Mozart, Edvard Grieg und Johannes Brahms

Programm

Wofgang Amadeus Mozart (1756-1791)
Sonate für Violine und Klavier A-Dur KV 305
1.Allegro di molto
2.Thema con Variazioni- Andante grazioso

Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791)
Sonate für Violine und Klavier e-moll KV 304
1. Allegro
2. Tempo di menuetto

Edvard Grieg (1843-1907)
Sonate für Violine und Klavier Nr. 2 G-Dur op. 13
1. Lento doloroso-Allegro vivace
2. Allegretto tranquillo
3. Allegro animato

~Pause~

Johannes Brahms (1833-1897)
Trio für Klavier, Violine und Horn Es-Dur op. 40

1. Andante
2.Scherzo: Allegro
3. Adagio mesto
4. Finale: Allegro con brio

Vita

Van Hoc Hoang

Van Hoc Hoang ist in Singapore geboren und aufgewachsen. Sein Hornstudium absolvierte er in den USA an der Hartt School of Music, Conneticut bei David Jolley und an der Longy School of Music, Boston bei James Sommerville wo er 2001 mit dem Master of Music abschloss.

Anschließend kam er nach Deutschland und studierte Horn an der Musikhochschule Frankfurt am Main bei Sibylle Mahni, Erich Penzel und Esa Tapani. Orchesterdiplom 2008. Von 2002-2007 war er Mitglied des Singapore Symphony Orchestra. 2010 erhielt er einen Zeitvertrag am Staatstheater Stuttgart.

Sein Interesse am Naturhorn wurde in Frankfurt geweckt, so daß er von 2013-2016 noch einen Masterstudiengang "Historische Interpretationspraxis-Naturhorn" an der Musikhochschule Frankfurt bei Ulrich Hübner absolvierte.

Van Hoc Hoang hat als Aushilfe gespielt im Hessischen Staatstheater Wiesbaden, der Oper Frankfurt, im SWR Sinfonieorchester u.A.

Als Naturhornist spielt er bei MusicAterna, Perm, Russland; Das Neue Orchester Köln (Christoph Spering), Hamburger Barockorchester, L`arte del mondo und Collegium Cartusian Köln.

Christine Wasgindt Christine Wasgindt (Violine), Uwe Wasgindt (Klavier)

Christine Wasgindt wurde in Hamburg geboren und erhielt ihren ersten Geigenunterricht im Alter von 7 Jahren. Nachdem sie zunächst von Mitgliedern der Hamburger Philharmoniker (Christopher Hogan, Ernesto Mampaey und Wilfried Laatz) ausgebildet wurde studierte sie Violine bei Prof. Christiane Edinger und Prof. Maria Egelhof an der Musikhochschule Lübeck; außerdem Kammermusik bei Prof. Walter Levin und Henry Meyer (La Salle Quartett).

Nach ihrem Abschluß mit Musikpädagogischen und Orchester-Diplom absovierte sie ein Aufbaustudium in Österreich bei Prof. Helfried Fister und legte ihre Künstlerische Reifeprüfung 2005 in Mainz ab. Seit 2012 studiert sie außerdem Barockvioline bei Thomas Pietsch in Frankfurt am Main. Nach Verträgen am Theater Osnabrück, im Beethoven Orchester Bonn, beim Südwestdeutschen Rundfunk und in der Württembergischen Philharmonie Reutlingen arbeitet sie mittlerweile als freischaffende Violinistin.

Neben ihren solistischen und kammermusikalischen Aktivitäten spielt sie regelmäßig in Orchestern wie den Stuttgarter Philharmonikern, der Neuen Philharmonie Westfalen, der Philharmonie Südwestfalen u.A. Sie ist Mitglied des Göttinger Barockorchesters und des Neuen Orchesters Köln.

Tourneen führten sie durch Europa, Japan, Südamerika (2011), Südafrika (2016) und China (2017).

Uwe Wasgindt begann in frühester Jugend mit dem Klavierspiel und spielte sein erstes Solo-Recital im Alter von 15 Jahren mit Werken von Bach und Hindemith.

Nach dem Abitur studierte er Klavier und Gesang in Freiburg und Hamburg, u.A bei Edith Picht-Axenfeld und Ines Leuwen. Meisterkurse absolvierte er bei Hans Laygraf, Richard Beckmann, Halina Czerna-Stefanska und Eliza Hansen. Er war Stipendiat des Evangelischen Studienwerks Villigst.

Höhepunkt seiner solistischen Tätigkeit umfassen einen Mozart-Sonaten-Zyklus in Hamburg und im historischen Kaufhaussaal in Freiburg i.B., wo sämtliche Mozart Klaviersonaten aufgeführt wurden.

Weitere Schwerpunkte seines musikalischen Wirkensbilden Solo- und Kammermusikabende des klassisch-romantischen Repertoires mit Werken von Beethoven, Brahms, Chopin, Mussorgsky und Debussy.


 

Mai 2017 im Klavierhaus Klavins

Mittwoch, 17. Mai: Kammerkonzert – Musik für Solisten und Klavier

BWKorps in der Tonhalle Düsseldorf

Ausbildungsmusikkorps der Bundeswehr

Studierende der Robert-Schumann-Hochschule für Musik in Düsseldorf / Angehörige des Ausbildungsmusikkorps der Bundeswehr präsentieren Werke vom Barock bis zur Moderne.

Bei den Solisten handelt es sich gleichzeitig um Studierende der Robert-Schumann-Hochschule für Musik Düsseldorf, die sich im Rahmen ihres Bachelor-Studiums mit diesem Kammerkonzert auf ihre anstehenden Prüfungen vorbereiten.

An diesem Abend werden unter Anderem Werke für Trompete und Klavier, Schlagzeugensemble sowie für Fagott und Klavier zu hören sein.

Das Ausbildungsmusikkorps der Bundeswehr ist die zentrale Ausbildungsstätte des Militärmusikdienstes der Bundeswehr. Hier werden bis zu 140 junge Musikerinnen und Musiker in vier Jahren zum professionellen Orchestermusiker/In ausgebildet. Seit nunmehr über 30 Jahren findet diese Ausbildung in enger Zusammenarbeit mit der Robert-Schumann-Hochschule für Musik Düsseldorf statt.

Nähere Informationen zu dem Ausbildungsmusikkorps finden Sie unter militaermusik.bundeswehr.de/portal/a/milmus/.


 

Mai 2017 im Klavierhaus Klavins

Freitag, 12. Mai: Deutsch-­Pop verschmilzt mit Filmmusik

Martin Herzberg

Vita

Martin Herzberg macht bewegende Klaviermusik zum Davonträumen, zum Nachdenken und sich Dahintreiben lassen. Beeinflusst wurde er von Komponisten wie Ludovico Einaudi oder Yann Tiersen, die mit ihrer Filmmusik zu „Ziemlich Beste Freunde“ und „Die Fabelhafte Welt der Amelie“, ein breites Publikum für diese besondere Art der Klaviermusik begeisterten. Doch er bringt seine nun ganz eigene Note ein und fusioniert bewegende Filmmusik mit eingängigen Popelementen und deutschem Gesang. Deshalb braucht Martins Musik keinen Film um zu berühren, denn sie klingt wie der Soundtrack zum eigenen Leben.

Bekannt wurde Martin durch „die richtigen Entscheidungen, für die richtigen Menschen“, wie er sagt. Er studierte Musikwissenschaft in Berlin und promovierte zum Thema „Musiker im Wettbewerb um Aufmerksamkeit im Internet“. Anschließend setze er das gelernte in die Tat um und wandte sich seinen besten Freunden und Kollegen zu um mit Ihnen gemeinsam zu überlegen, wie man seine Musik auf die Bühnen dieser Welt bekommen kann. Er engagiert eine Konzertmanagerin und lässt sich von befreundeten Gastmusikern am Cello und Saxophon unterstützen. Er schnappt sich seinen Buddelkastenfreund und Kameramann und dreht mit ihm zusammen Musikvideos die ins Herz gehen. 3 Jahre später hat er bereits über 10 Millionen Plays auf YouTube, 20.000 Facebookfans und die Möglichkeit in ganz Deutschland Konzertsäle zu füllen.

Bestellen Sie die Tickets hier: reservix.de

Mehr über den Musiker unter martinherzberg.com



 

Mai 2017 im Klavierhaus Klavins

Donnerstag, 11. Mai: Klavierrezital mit Evgenia Nekrasova

Evgenia Nekrasova

"Frauen Komponieren"

Werke von F.Mendelssohn-Hensel, C.Wieck-Schumann, E.Andree

Vita

Evgenia Nekrasova (Klavier) wurde in Minsk in einer Musikerfamilie geboren. Mit sechs begann sie Klavier zu spielen. In den Jahren 1984 bis 1995 besuchte sie das Republikanische Lehrkomplex Gymnasium-College an der Hochschule für Musik in Minsk.

Ihre Ausbildung setzte sie an dem St.-Petersburger Staatlichen Konservatorium fort, und schloß sie im Jahr 2000 mit einem Diplom ab. In den Jahren 2002-2005 folgte das Studium an der Kölner Musikhochschule (Abschluss: Diplom mit Auszeichnung), wo sie 2007 auch das Aufbaustudium Konzertexamen erfolgreich abgeschlossen hat.

Evgenia ist Preisträgerin bei mehreren nationalen und internationalen Klavierwettbewerben und DAAD-Stipendiatin(2003-2005). Sie tritt regelmäßig solo, in Begleitung von Orchester und auch als Kammermusikerin in Deutschland, Frankreich und Weißrussland auf. Ihr Repertoire reicht von Barockmusik bis zur Musik der Moderne.

Die Pianistin ist Mitglied des „Ensemble Ars Millennium“.

Mehr unter evgenianekrasova.de

Programm

Fanny Mendelssohn Hensel (1805-1847)

Aus: Vier Lieder für das Pianoforte Op.8 (1850)
Nr.1 h-Moll, Allegro moderato

Vier Lieder für das Pianoforte Op.2 (1846)
Nr.1 G-Dur, Andante
Nr.2 h-Moll, Andante con moto
Nr.3 E-Dur, Allegretto grazioso
Nr.4 A-Dur, Allegro molto vivace

Aus: Vier Lieder für das Pianoforte Op.8 (1850)
Nr.2 a-Moll, Andante con espressione

Aus: Vier Lieder für das Pianoforte Op.6 (1847)
Nr.3 Fis-Dur, Andante cantabile
Nr.4 a-Moll „Il Saltarello Romano“, Allegro molto

~Pause~

Clara Wieck-Schumann (1819-1896)

Romance H-Dur, Andante con sentimento aus: Quatre Pieces Caracteristiques Op.5

Elfrida Andree (1841-1929)

Tonbilder Op.4
„Auf dem Wasser“
„Kindermenuett“
„Der Abend“

Amy Beach (1867-1944)

Four Sketches Op.15
„In Autumn“
„Phantoms“
„Dreaming“
„Fire-flies“

Lili Boulanger (1893-1918)

Trois Morceaux Pour Piano (1914)
„D'un Vieux Jardin“
„D'un Jardin Clair“
„Cortege“


 

Mai 2017 im Klavierhaus Klavins

Samstag, 6. Mai: Solorecital mit Violina Petrychenko

Violina Petrychenko Photo: Mischa Blank

Solorecital "Klang der Romantik" mit Werken von: Beethoven, Schubert und Barvinsky

Programm:

Ludwig van Beethoven (1770-1827)
An die ferne Geliebte (1816) Transkription Franz Liszt

Vasyl Barvinsky (1888-1963)
3 Präludien (1908)
e-moll, Fis-dur, g-moll.

Klavierzyklus „Liebe“
1. Einsamkeit. Leid der Liebe
2. Serenade.
3. Schmerz. Kampf. Triumph der Liebe

~Pause~

Franz Schubert (1797-1828)
Impromptus für Klavier op.142 D 935 (1827)
f-moll, As-dur, B-dur, f-moll

Vita

Violina Petrychenko kommt aus der Ukraine. Sie wurde in Saporoschje als Kind einer Musikerfamilie geboren, wo sie bereits mit 6 Jahren mit dem Klavierspiel begann. Am Musikgymnasium in Saporoschje studierte sie in den Hauptfächern Klavier und Musikwissenschaft. Mit 12 Jahren war sie Teilnehmerin am Internationalen Prokofiev Wettbewerb und mit 16 Jahren wurde ihre erste theoretische Arbeit herausgegeben.

Violina begann ein Studium an der Nationalen Tschaikowsky-Musikakademie der Ukraine (Kiew) im Hauptfach Klavier. Seit 2007 studierte sie an die Hochschule für Musik »FRANZ LISZT« Weimar und dann an der Hochschule für Musik und Tanz Köln bei Prof. Jacob Leuschner weiterhin Klavier.

Violina vervollständigt nun ihr Studium in der Klasse von Prof. Evgueni Sinaiski an der Folkwang Universität der Künste in Essen. Ausserdem nahm sie an Meisterkursen bei Peter Nagy, Ferenz Rados, Jeffry Swann, Evgeny Skovorodnikov, Bernd Götzke, Konrad Elser und Pierre-Laurent Aimard teil.

Zudem erhielt Violina zahlreiche Auszeichnungen, Stipendien und Förderpreise. Konzertreisen führten sie durch Deutschland, Holland, Frankreich, Österreich, Spanien, Tschechien und in der Ukraine.Violina hat mehrmals für Deutschlandradio Kultur sowie Radio und Fernsehen MDR und WDR gespielt. Sie spielte bei mehreren Festivals (u.a Bayreuther Klavierfestival, Euro Music Festival, Rösrath Klavierfestival, Klangwelten (Bad Ahrweiler), Alt Kainacher Musiktage (Österreich).

Ausserdem befasst sie sich zusäztlich mit historischen Tasteninstrumenten. Es findet den Ausdruck bei zahlreichen Konzerten (u.a Stadtschloss und Franz Liszt Wohnhaus in Weimar, Schlossmuseum in Sondershausen).

Violina stellt sich in die Tradition der ukrainischen Kultur und sucht sie zu popularisieren. 2014 erschien ihre Solo-CD bei ARS mit Klavierwerken von A.Skrjabin und Ersteinspielungen des ukrainischen Komponisten V.Kosenko. Die CD erhielt hohes Kritikerlob und gab Anlass zu weiterer Erforschung der ukrainischen klassischen Musik: Im November 2015 ist ihre CD »Ukrainian Moods« erschienen.

Neben ihrer Tätigkeit als Konzertpianistin leitet Violina Petrychenko eine private Klavierklasse in Köln und ist Jury-Mitglied des internationalen Klavierwettbewerbs moderner Musik „CONCOURS – FESTIVAL RÉPERTOIRE PIANISTIQUE MODERNE“.

Mehr über die Künstlerin unter violina-petrychenko.de


 

April 2017 im Klavierhaus Klavins

Samstag, 29. April: Stefan Hellings

Stefan Hellings

Programm:

Johann Sebastian Bach (1685 -1750)
Partita Nr. 1 B-Dur BWV 825

Ludwig van Beethoven (1770 1827)
Sonate c-moll op.13
"Grande Sonate pathétique"

~Pause~

Sergei Rachmaninow (1873 - 1943)
8 Préludes aus op. 23 und op.32

Vita

Stefan Hellings wurde in Holzheim bei Neuss geboren und studierte in der Klavierklasse von Boguslaw Jan Strobel am damaligen Robert-Schumann-Institut der Musikhochschule Rheinland in Düsseldorf. 1982 erhielt er beim internationalen Klavierwettbewerb „G.B. Viotti“ in Vercelli ein Diplom, beim Hochschulwettbewerb für Klavier des Robert-Schumann-Institutes gewann er den 2. Preis. In Meisterkursen bei Adam Harasiewicz und Pavel Gililov konnte er sein musikalisches Verständnis vertiefen. 1986 legte Stefan Hellings die Künstlerische Reifeprüfung mit der Note „sehr gut“ ab. 1987 folgte der Abschluß der Staatlichen Prüfung für Musikschullehrer für das Fach Klavier. Seit 1989 lehrt Stefan Hellings an der Musikschule des Kölner Domchores deren stellvertretender Leiter er seit 2010 ist.


 

April 2017 im Klavierhaus Klavins

Samstag, 1. April: Holger Queck

Holger Queck

"Frühlingserwachen"

In seinem neuen Programm “Frühlingserwachen” bringt Sänger und Pianist Holger Queck die Musik dem Publikum ganz nahe mit den schönsten klassischen Melodien von Mozart (Zauberflöte), Grieg (In der Halle des Bergkönigs) und Verdi (Gefangenenchor) - Mitsummen erlaubt! Unerhörtes zu den Komponisten und zu berühmten Premieren, von Lampenfieber und Theaterglück erzählt uns der weitgereiste Musiker, der ganz nebenbei seine Zuhörer mit viel Humor in einen veritablen Chor verwandelt.

Neben allerhand heißem Tastenzauber gibt es für Musicalfans Leckerbissen aus Evita, Cats und My Fair Lady.

Vita

Holger Queck studierte klassischen Gesang und Klavier an der Musikhochschule Köln. Als musikalischer Leiter des Helios-Theaters Köln entwickelte er als Multi-Instrumentalist ein ganz eigenes "Cross-Over". An der Alanus-Hochschule Alfter wirkte er viele Jahre als Pianist und Dozent. Seine besondere Begabung führte ihn 19 Länder auf drei Kontinenten. Im Sommer 2016 war er musikalischer Leiter der Burgfestspiele Mayen. Heute lebt und arbeitet er im Zehnthof in Sinzig, wo er mit weiteren MusikerInnen ein freies Musiktheaterensemble aufbaut: das dramulettOrchester.

Mehr unter holgerqueck.de


 

März 2017 im Klavierhaus Klavins

Freitag, 24. März: Ensemble flavier und der Komponist Kent Gabler

Europäische Flötenmusik der Romantik

Das Ensemble flavier entführt Sie in die geheimnisvolle Zeit der Romantik. Erfreuen Sie sich an den gefühlvollen und abwechslungsreichen Klängen der Sonaten und Suiten für Flöte und Klavier. Die Musik schließt dem Menschen ein unbekanntes Reich auf. Begeben Sie sich mit uns auf den Weg in die Traum- und Fantasiewelten der Komponisten. Lauschen Sie den Flötentönen des Hirtengottes Pan, der sich unsterblich in die Nymphe Syrinx verliebt hat und lassen Sie sich vom Klang der Flöte treiben.

Es erklingen Werke von Charles Widor, Jules Mouquet, Gabriel Fauré, George Enescu und Carl Reinecke.

Eine ganz besondere Freude ist, dass es an diesem Abend zu einer Welturaufführung kommen wird: Der amerikanische Komponist Kent Gabler hat sieben Variationen für Flöte und Klavier über das Thema „Love is here to stay“ von George Gershwin geschrieben. Die Kompositionen wurden erst kürzlich fertiggestellt und sind speziell für das Ensemble flavier und diesen Abend entstanden.

Vita

Jana Mosemann Jana Mosemann (Flöte)

Die Flötistin Jana Mosemann studierte in Dresden bei Prof. Arndt Schöne undin Rostock bei Dr. Anja Setzkorn-Krause, wo sie ihr Studium mit dem Konzertexamen abschloss. Sie war Stipendiatin der Doms-Stiftung, nahm an Meisterkursen bei namhaften Flötisten wie Michael Kofler, Gaby Pas-Van Riet, Robert Aitken u.a. teil. 2007 wurde sie Preisträgerin des Rostocker HMT-Musikpreises in der Wertungskategorie „Kammermusik“ sowie Sonderpreisträgerin für die beste Interpretation eines nach 1950 komponierten Werkes. Als Solistin konzertierte sie bei den Mecklenburger Festspielen und spielte als Orchestermusikerin mehrere Jahre als Aushilfe im Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin und außerdem in der Norddeutschen Philharmonie Rostock, dem Kölner Kammerorchester und der Klassischen Philharmonie Bonn.


Thomas Hinz Thomas Hinz (Klavier)

Der Pianist Thomas Hinz studierte an der Robert Schumann Hochschule in Düsseldorf Klavier bei Prof. Barbara Szczepanska und Prof. Georg Friedrich Schenck sowie Liedbegleitung bei Prof. Christian de Bruyn. Er nahm an Meisterkursen bei Thomas Quasthoff und Klaus Hellwig teil. Im Rahmen seiner umfangreichen Konzerttätigkeit mit den Schwerpunkten Liedbegleitung und Kammermusik konzertierte er unter anderem in der Tonhalle Düsseldorf und dem Konzerthaus Dortmund. Er ist offizieller Liedbegleiter bei internationalen Liedwettbewerben wie "La Voce“ (Bayerischer Rundfunk) und "Giulio Perotti" (Uckermünde). Darüber hinaus hält Thomas Hinz einen Lehrauftrag für vokale Korrepetition an der Hochschule für Musik und Theater Rostock inne.


Kent Gabler Kent Gabler (In der Mitte)

Kent Gabler wurde am 10. September 1941 in New York geboren. Er studierte an der High School of Music and Art in New York und an der Manhattan School of Music in den Hauptfächern Klavier und Komposition bei Ludmila Ulehla, Heide Hermanns, Leon Kushner und Ada Kopitz-Korf. 1980 kam Kent Gabler nach Deutschland und arbeitete unter anderem an den Theatern Freiburg und Darmstadt. Seit 2011 lebt er in Sankt Augustin.


 

März 2017 im Klavierhaus Klavins

Freitag, 17. März: Johannes Krampen und Katja Küppers

Johannes Krampen und Katja Küppers

Frühlingsklänge

Insgesamt 9 Sonaten für Violine und Klavier schrieb Ludwig van Beethoven. Die beiden vielleicht bekanntesten Sonaten darunter sind die "Frühlingssonate" und die „Kreutzersonate". Der Beiname "Frühlingssonate" stammt nicht von Beethoven, sondern ergab sich im Laufe der Zeit von selbst: beschreibt er doch treffend den Charakter dieses unbeschwerten und frohen Stückes.

Auch die nur wenig später komponierte "Kreutzersonate" ist ein Werk überbordender Spielfreude und Energie. Das dreisätzige Werk widmete Beethoven dem Violinvirtuosen Rodolphe Kreutzer, der es aber selbst nie aufführte und gar als unspielbar bezeichnete. Heute gehört die Sonate, die sowohl dem Geiger als auch dem Pianisten ein Höchstmaß an Virtuosität abverlangt, zu den meist gespielten und beliebtesten Violinsonaten. Ergänzt wird das Programm durch Robert Schumanns zauberhafte „Fantasiestücke".

Ausführende:

Johannes Krampen, Violine
Katja Küppers, Klavier

Programm

Ludwig v. Beethoven (1770-1827):
Sonate Nr. 5 F-Dur op.24 „Frühlingssonate"

Allegro
Adagio molto espressivo
Scherzo. Allegro molto
Rondo. Allegro ma non troppo

Robert Schumann (1810-1856):
Fantasiestücke op.73

Zart und mit Ausdruck
Lebhaft, leicht
Rasch und mit Feuer

~Pause~

Ludwig van Beethoven (1770-1827):
Sonate Nr. 9 A-Dur op.47 „Kreutzersonate""

Adagio sostenuto – Presto
Andante con variazioni
Presto

Vita

Johannes Krampen erhielt seinen ersten Violin-Unterricht mit 5 Jahren bei der Pädagogin Barbara Reuter- Rau. Sie begleitete und prägte ihn musikalisch fast 15 Jahre. Unter ihrer Leitung gewann er mehrere erste, zweite und dritte Bundespreise bei Wettbewerben von Jugend musiziert - in Solo- und Kammer- musikwertungen.

Es folgten Studien bei Prof. Ulf Hoelscher und in der Solistenklasse von Prof. Peter Daniel. Weitere musikalische Impulse erhielt er durch Meisterkurse bei Yfrah Neaman, Guenther Höller, Franzjosef Maier und Tabea Zimmermann. Darüber hinaus nahm er an der Dirigentenausbildung bei Prof. Hans-Dieter Hauschild teil. Im Laufe seiner jungen Karriere durfte er schon einige Orchester dirigieren.

Nach seiner Ausbildung folgten viele Engagements als Konzertmeister in großen Musicalproduktionen am Theater des Westens in Berlin sowie am Apollo- und Palladiumtheater in Stuttgart für die Firma Stage Entertainment. Eigeninitiativen, wie z. B. die Gründung und Organisation des Orchesters Carl-Robert Helg- Ensemble zeigen die Offenheit des engagierten Musikers, stets nach neuen Wegen der Präsentation klassischer Musik zu suchen. Hierfür wurden Johannes Krampen und Carl-Robert Helg im Jahr 2000 mit dem Europäischen Kulturpreis ausgezeichnet. Seit 1998 ist er regelmäßiges Mitglied und Konzertmeister der Heidelberger Sinfoniker sowie Gründungsmitglied und Konzertmeister des Mannheimer Mozartorchesters, welches 2010 in der Kategorie Best Orchestral Performance für den Grammy nominiert wurde. Seine Konzerte und Engagements als Kammermusiker und Solist haben ihn u.a. nach Frankreich, Portugal, Italien, Norwegen, Schweden, Mexiko, Russland und Japan geführt. 2013 erschien sein Debüt-Album Violosophy vol.one – modern music in post modern times. Mehr unter violosophy.com

 

Katja Küppers erhielt ihren ersten Klavierunterricht im Alter von sechs Jahren in ihrer Heimatstadt Göttingen. Zu ihren Lehrern zählten Gerrit Zitterbart und später Karl-Heinz Kämmerling in Hannover. Nach dem Abitur studierte sie Klavier bei Ralf Nattkemper an der Hochschule für Musik in Hamburg sowie bei Aquiles Delle-Vigne an der renommierten "Ecole Normale de Musique Alfred-Cortot" in Paris. Während ihres Studiums gewann sie Preise bei Klavierwettbewerben in Paris und Haguenau. Meisterkurse bei Homero Francesch, Bernard Ringeissen und Fausto Zadra rundeten ihre musikalische Ausbildung ab. Seit 1997 arbeitet sie als Korrepetitorin und Orchestermusikerin an großen Musicaltheatern in Stuttgart, Berlin und Hamburg. Daneben widmet sie sich intensiv der Kammermusik. So konzertierte sie u.a. jahrelang mit den bekannten Percussionisten Katarzyna Mycka und Franz Bach im Trio. Konzerte führten sie nach Frankreich, Österreich, Polen, Ungarn, Italien, Belgien und in die Schweiz. Die Kombination ihrer klassischen Musikausbildung mit der jahrelangen Erfahrung im Bereich der Popularmusik machen sie auch zur idealen Interpretin für Neue Musik. So spielte sie Werke des deutschen Komponisten Alexander Schätzle sowie des kanadischen Komponisten John Thrower auf CD ein. Gemeinsam mit dem Geiger Johannes Krampen sucht sie nach neuen Wegen, insbesondere die Neue Musik des 20.Jahrhunderts einem breiteren Publikum zugänglich zu machen.

Katja Küppers ist Gründerin und Organisatorin des zweimal jährlich in Stuttgart stattfindenden internationalen Klavierkurses mit dem Dozenten Volker Ziemendorff, einem Kurs, der sich überwiegend mit den technischen Grundlagen der Scaramuzza-/Zadra-Technik befasst und sowohl professionellen Musikern als auch ambitionierten Laien offen steht.


 

März 2017 im Klavierhaus Klavins

Samstag, 11. März: „En dehors“ - Klaviermusik von Mel Bonis und Lili Boulanger

Kyra Steckeweh

Vita

Die in Bonn geborene Pianistin Kyra Steckeweh konzertiert als Kammermusikpartnerin, Liedbegleiterin und solistisch regelmäßig in verschiedenen deutschen Städten.

Als Solistin befasst sich Kyra Steckeweh neben dem Standardrepertoire für ihr Instrument mit der wenig bekannten Musik von Komponistinnen. Hierfür arbeitet sie teilweise mit Autographen, da zuverlässige Notenausgaben nicht immer verfügbar sind. Die Musik von Frauen als Teil des kulturellen Erbes wahrnehmbar zu machen, ist ein großer Ansporn für die rege Konzerttätigkeit der Pianistin.

Anfang 2016 erscheint ihre Solo-CD „En dehors“ mit Klavierwerken von Mélanie Bonis und Lili Boulanger.

Der Titel ist Programm: im alltäglich gesprochenen Französisch bedeutet „en dehors“ so viel wie „außerhalb“, doch als musikalischer Fachbegriff meint er „herausragend“ und lässt z.B. eine Melodie gegenüber anderen besonders hervorstechen. Für die Musik von Mel (eigentlich Mélanie) Bonis und Lili Boulanger gilt Ähnliches. Sie befindet sich außerhalb des üblichen Kanons der Klavierliteratur und ist zugleich herausragend gut.

„Femmes de Légènde“ ist eine Sammlung von faszinierenden Charakterstücken überschrieben, die Frauengestalten aus Mythologie oder Literatur gewidmet ist. Die Stücke entstanden von 1898 bis 1913 und geben Einblick in die stilistische Vielfalt der Komponistin Mélanie Bonis. Das Variationswerk „Thème et Variations“ von Lili Boulanger entstand im Jahre 1915 und wurde erst lange nach ihrem Tod Anfang der 1980er Jahre wiederentdeckt. Über ihr eigenes Thema schreibt Lili Boulanger acht klanglich hochinteressante Variationen, die das Klavier zum Teil an die Grenzen seines Klangvolumens führen.

Redezeit mit Kyra Steckeweh auf WDR 5: wdr.de

Weitere Informationen unter kyrasteckeweh.de


 

März 2017 im Klavierhaus Klavins

Freitag, 10. März: „Mozart und Beethoven“

Mozart Beethoven

Arien, Duette und Ensembles von Mozart und Beethoven

Evgeniia Selina, Sopran
Magdalena Kalinowska, Sopran
Giancarlo Paola, Tenor
Rainer Mesecke, Bass
Musikalische Leitung und Klavier: Sibylle Wagner

Die Internationale Musiktheater Akademie unter der Leitung von Sibylle Wagner widmet sich am 21. April 2017 um 19:00 Uhr im LVR- LandesMuseum Wolfgang Amadeus Mozarts Meisterwerk Don Giovanni in deutscher Sprache, wie sie Ludwig van Beethoven gekannt und erlebt hat. Der Abend im Klavierhaus Klavins ist der Auftakt zu diesem Opernabend mit Arien, Duetten und Ensembles aus der Zeit von Mozart und von Ludwig van Beethoven.

Weitere Informationen unter sibyllewagner.de


 

März 2017 im Klavierhaus Klavins

Mittwoch, 8. März: Duo Monika Tschurl & Michael Dartsch mit Trung Sam

Brahms für Violine und Klavier

Trung Sam und Monika Tschurl, Klavier
Michael Dartsch, Violine und Rezitation

Als Brahms sein Requiem Op.45 in der Fassung für 4 Hände fertigstellte, schrieb er in einem Brief: „Die Hölle ist absolviert. Ich habe mich der edlen Beschäftigung hingegeben, mein unsterbliches Werk auch für vierhändige Seelen genießbar zu machen. Jetzt kann es nicht untergehen. Übrigens ist es ganz vortrefflich geworden.“

Darüber hinaus ist diese Fassung des Requiems auch nahezu unbekannt. Ein Grund mehr, sich dieser Aufgabe zu stellen, dachten sich die Pianisten Trung Sam und Monika Tschurl. Michael Dartsch wird die biblischen Texte rezitieren, sodass Text und Musik unabhängig voneinander auf fast meditative Art genossen werden können.

Zwei innige und tiefgründige Spätwerke aus Brahms´ Feder führen auf das Requiem hin: Die Violinsonate in A-Dur op. 100 und sein letztes Klavierwerk, die Klavierstücke op. 119.

Programm

Joh. Brahms: Sonate Nr.2 für Violine und Klavier A-Dur op.100
Joh. Brahms: Vier Klavierstücke op. 119
Joh. Brahms: Requiem op. 45 (Fassung zu vier Händen)

Vita

 Trung Sam Trung Sam

Als Sohn vietnamesischer Einwanderer in Essen geboren, schloss Trung Sam seine Ausbildung an den Musikhochschulen in Wien und Karlsruhe mit Auszeichnung ab. Stand schon vor seinem Studium das Kunstlied ganz im Fokus seiner Arbeit, ist Trung Sam mittlerweile einer der versiertesten und gefragtesten Liedbegleiter seiner Generation.

Die Presse lobt seinen magischen Klavierklang und sein außergewöhnliches Einfühlungsvermögen für Atem, Phrasierungen und Farben, was ihn zu einem beliebten Partner für Sänger macht.

Liederabende mit Sängern wie Christoph Prégardien, Roman Trekel, Christian Elsner, Susanna Martin, Britta Stallmeister, Lisa Wedekind, Thaisen Rusch, Julian Freibott, Falko Hönisch, Konstantin Wolff u.v.a. führen den Pianisten durch ganz Europa zu berühmten Festivals wie der Schubertiade Schwarzenberg, den Niedersächsischen Musiktagen Hannover, dem Beaminster Festival England, den Weingartner Musiktagen, den Ludwigsburger Schlossfestspielen; weitere Liederabende gab er an wichtigen Orten wie in der Sinfonie Bamberg, Konzerthaus Berlin, Philharmonie Essen, Schloss Ettlingen, Liederhalle Stuttgart, Opéra de Lille, Paris, Musikverein Wien, Tonhalle Zürich u.a.

Mehrere Auszeichnungen zeugen von seiner außergewöhnlichen Begabung als Liedbegleiter: „Liedpreis“ des Kultusministerium Schleswig-Holsteins 2005 & 2006, „Thomas-Wiese-Förderpreis“ für Liedbegleitung 2005 & 2006, "Preis für die beste Liedbegleitung beim Joseph-Suder-Liedwettbewerb", „Liedbegleiter des Jahres 2007“ des Kulturfonds Baden sowie 1. Preis des Deutschen Musikwettbewerbs Berlin 2007 in der Kategorie "Liedbegleitung" und Aufnahme in die „Bundesauswahl Konzerte junger Künstler“.

Neben seiner aktiven Konzerttätigkeit gibt er Meisterkurse für Liedinterpretation über Europa hinaus auch in Südkorea und ist Dozent an den Musikhochschulen in Bremen und Würzburg.

Weitere Informationen unter trungsam.com


Monika Tschurl und Michael Dartsch Monika Tschurl und Michael Dartsch

Monika Tschurl, Klavier und Michael Dartsch, Violine konzertieren seit vielen Jahren zusammen. Seit längerer Zeit legen sie ihren künstlerischen Schwerpunkt auf die Literatur für Violine und Klavier und präsentieren diese in Duo-Recitals. Ihre Konzerttätigkeit führte sie u.a. nach Österreich und Ungarn, wo sie im Schloss Esterházy, der historischen Wirkungsstätte Joseph Haydns, gastierten und an die Alte Musikakademie Budapest (Franz-Liszt-Museum) eingeladen wurden. In den Doppelkonzerten für Violine, Klavier und Orchester von Joseph Haydn und Wolfgang Amadeus Mozart (Rekonstruktion) traten sie gemeinsam als Solisten auf.

2004 erschien bei Telos eine CD des Duos mit Werken Joseph Haydns, zu der die Neue Musikzeitung (nmz) das „lebendige, klar artikulierte Spiel der gut harmonierenden Partner“ herausstellte. Das Repertoire der beiden Künstler umfasst bekannte Werke der Duo-Literatur, u.a. von Mozart, Beethoven, Schubert, Schumann, Brahms, Dvořák, Grieg oder Kreisler, daneben aber auch seltener gespielte Werke des 20. Jahrhunderts wie die Sonaten von Elgar, Janáček und Poulenc, sowie ausgesprochene Raritäten wie Sonaten Joseph Haydns und Romanzen Clara Schumanns.

Außerdem beschäftigten sie sich intensiv mit der historisch informierten Aufführungspraxis und besuchten Meisterkurse bei der Spezialistin für historische Tasteninstrumente Prof. Christine Schornsheim.

Weitere Informationen unter duo-tschurl-dartsch.de


 

März 2017 im Klavierhaus Klavins

Samstag, 4. März: Susanne Kessel

Susanne Kessel

Feierliche Veröffentlichung von Band 3 der Notenedition

Susanne Kessel, Klavier und Moderation

In Anwesenheit des Verlegers Nikolas Sideris (Editions Musica Ferrum, London)
Uraufführungen der piano pieces von:
Dom Aiken (US), Dave Gross (US), Keith Perreur-Lloyd (UK/FR), Gene Pritsker (US), Vincent Royer (FR/DE) sowie Aufführungen vieler weiterer piano pieces aus Band 3.

Persönlich zu Gast im Konzert sind die Komponisten:
Dom Aiken (USA), Sidney Corbett (US/DE), Jaap Cramer (NL), Erik Janson (DE), Albena Petrovitch-Vratchanska (BG/LX), Martin Christoph Redel (DE), Vincent Royer (FR/DE), Valentin Ruckebier (DE), Klaus Runze (DE), Kai Schumacher (DE), Christoph Theiler (DE/AT), Lars Werdenberg (CH) und viele andere.

Die Notenpaten (Band 3) des Patenschaftsprojektes der „Bürger für Beethoven“ erhalten in diesem Konzert ihre Einzeldrucke.

„250 piano pieces for Beethoven“

Ludwig van Beethoven zu Ehren organisiert die Bonner Pianistin Susanne Kessel seit 2013 ein internationales Kompositionsprojekt.

In Form persönlicher Kompositionsaufträge lädt sie Komponisten aus aller Welt und verschiedener musikalischer Genres dazu ein. Als „work in progress“ entsteht bis zum Jahr 2020 eine Sammlung neuer Klavierstücke zeitgenössischer Komponisten der Bereiche Neue Musik, Jazz, Filmmusik u.a., die sich auf Ludwig van Beethoven und seine Musik beziehen.

Susanne Kessel spielt die Uraufführungen aller „piano pieces“ in öffentlichen Konzerten in der Beethovenstadt Bonn, sowie eine Auswahl in Rundfunk- und CD-Aufnahmen.

Alle Klavierstücke werden in einer Notenedition im Londoner Verlag Editions Musica Ferrum veröffentlicht und so der internationalen Musikwelt zugänglich gemacht.


 

März 2017 im Klavierhaus Klavins

Freitag, 3. März: The Wild Bunch

The Wild Bunch

Martin Blume (DE): Schlagzeug
Scott Fields (US/DE) – Gitarre
Simon Nabatov (RU/US/DE): Klavier
Matthias Schubert (DE): Saxophon
Eckard Vossas (DE): Synthesizer, Elektronik, Continuum Fingerboard, Kelstone

Dieses Konzert setzt die Begegnungen elektronischer Klangerzeugung mit improvisierenden Virtuosen auf herkömmlichen "akustischen" Instrumenten fort. Die in der Szene der Avantgarde- und Improvisationsmusik wohlbekannten Musiker, die alle einen eigenständigen, individuellen und unverkennbaren Umgang mit ihren Instrumenten pflegen, loten im freien Zusammenspiel neue, ungewöhnliche und ungewohnte Klangkombinationen aus.

Die Elektronik erweitert einerseits das musikalische Repertoire, andererseits treten synthetische Sounds in einen fruchtbaren Disput mit den Möglichkeiten „natürlicher“ Instrumente, um in Stücken mit offener Form einzigartige und vielfältige Strukturen in einem Live-Setting erlebbar zu machen, darauf abzielend, die Flüchtigkeit, die grundsätzlich mit Musik verbunden ist, in nicht wiederholbare Wahrnehmungsmomente von großer Komplexität und rauer Schönheit zu überführen.


Pressebericht über das Konzert hier lesen

Vita

Martin Blume

Der 1956 in Arnsberg/Westfalen geborene und in Dortmund lebende Schlagzeuger Martin Blume arbeitet als Musiker und Komponist seit 1983 im internationalen Kontext der zeitgenössischen Avantgarde von Jazz, Improvisierter und Neuer Musik u.a. mit Musikern wie Peter Brötzmann, Peter Kowald, Johannes Bauer, Phil Minton, Lol Coxhill, John Butcher, Georg Gräwe, Jim Denley, Luc Houtkamp, Peter van Bergen, Phil Wachsmann, Mats Gustafsson, John Butcher, Joëlle Leandré , Thomas Lehn, Xu Feng Xia, Ken Vandermark und Kent Kessler zusammen.

Seit 1988 leitet er hauptsächlich eigene Projekte, die ihn auf zahlreichen Konzerttourneen zu den weltweit wichtigsten Aufführungsorten und Festivals dieser Musik nach Holland, Belgien, Luxemburg, Frankreich, England, Dänemark, Norwegen, Schweiz, Österreich, Slowenien, Kroatien, Italien, Ungarn, Portugal, USA, Kanada und Australien führten.

Daneben gab es verschiedene nationale und internationale Rundfunk- und Hörspielproduktionen. Neben seiner Tätigkeit als Musiker ist er seit 1988 immer wieder als Organisator von Konzertreihen und Festivals avantgardistischer Musik im Ruhrgebiet, wie etwa dem Ruhr Jazz Festival oder "Open Systems" engagiert.

Mehr unter martinblume.de

Scott Fields Foto: Stefan Postius

Der Gitarrist Scott Fields arbeitet seit den 1970er Jahren als Musiker, zunächst in Chicago, später dann in ganz Nordamerika, Europa und Asien. Seine Musik wird dem Avantgarde-Jazz oder der Neuen Musik zugeordnet. Dabei versteht es Scott Fields mit ausgefeilten, eigenständigen und erweiterten Spieltechniken frei improvisierte mit komponierter Musik zu verbinden. Neben seiner Tätigkeit als Instrumentalist hat er auch zahlreiche Kompositionen geschaffen. Fields hat mehr als 30 CDs unter seinem Namen bei Labels wie Delmark, Clean Feed, NEOS, Music&Arts, NotTwo, Rouge Art, Between the Lines, Ayler und New World veröffentlicht.

Im Laufe seiner Karriere arbeitete Fields mit Musikern wie Hamid Drake, Jan Klare, Guerino Mazzola, Myra Melford, Larry Ochs, Jeff Parker, Matthias Schubert und Elliott Sharp zusammen. Derzeit lebt er in Köln und tritt mit diversen eigenen Formationen auf.

Mehr unter scottfields.com

Simon Nabatov

Der Pianist und Komponist Simon Nabatov wurde 1959 in Moskau geboren, studierte am Moskauer Konservatorium und setzte nach der Emigration seiner Familie nach New York 1979 seine Ausbildung dort an der Juilliard School of Music fort. Seine Aktivitäten umfassen Jazz, improvisierte, experimentelle Musik und Weltmusik. Der Pianist wurde 1987 mit dem Förderpreis des „National Endowment for the Arts“ ausgezeichnet. 1989 wurde er zum Preisträger des ersten „Martial Solal International Jazz Piano Competition“ in Paris. Simon Nabatov hat sich als international renommierter Spieler in Soloarbeiten sowie in zahlreichen Kollaborationen einen Namen gemacht, u.a. in kontinuierlicher Zusammenarbeit in Duos mit Steve Lacy, Nils Wogram, Matthias Schubert, Tom Rainey und Ernst Reijseger; in Quartetten von Ray Anderson, Arthur Blythe, Perry Robinson, Nils Wogram und Matthias Schubert; sowie mit der NDR Bigband und dem Klaus König Orchestra.

Seine eigenen Bands und Projekte umfassten, unter anderen, ein Trio mit den New Yorkern Drew Gress und Tom Rainey, das Quartett „Nature Morte“ mit Phil Minton, Nils Wogram und Frank Gratkowski, das Quintett „Roundup“ und ein Oktett. Zudem spielt Nabatov in Duos mit Tom Rainey, Matthias Schubert, Ernst Reijseger, Gareth Lübbe und Hayden Chisholm.

Nabatov hat zahlreiche Festivalauftritte, Konzerttourneen, Rundfunk-Produktionen und Workshops in über 60 Ländern der Welt absolviert. Zudem ist er auf ca. 70 CDs zu hören; darunter sind über 25 Veröffentlichungen unter eigenem Namen.

Mehr unter www.nabatov.com

Matthias Schubert

Der Saxophonist und Komponist Matthias Schubert wurde 1960 in Kassel geboren. Unterricht hatte Matthias Schubert bei Andy Scherer in der Schweiz und bei Herb Geller und Walter Norris in Hamburg. Im Lauf seiner Karriere erhielt er viele Auszeichnungen (u.a. Preis beim Wettbewerb der „International Jazz Federation“, Preisträger des renommierten Jazzpreises des Südwestfunks) und hatte neben seiner regen Konzerttätigkeit auch diverse Lehraufträge für Saxophon und Improvisation inne (GHK in Kassel, Hochschule für Musik und Theater in Hannover, Gastprofessor am Tianjin Conservatory of Music China).

Matthias Schubert spielte außer in eigenen Formationen (z.B. Matthias Schubert Quartett mit Simon Nabatov, Tom Rainey, Lindsey Horner) unter anderem in der Euro Jazz Big Band, der Graham Collier Band, der Marty Cook Band, dem Albert Mangelsdorff Quintett, Basslab, Jazzartrio, Gunter Hampel Duo und der Galaxy Dream Band, Duo Di Sax, den Jungle Pilots, dem Klaus König Orchester, der koreanischen Gruppe „Saul Nori“, Carl Ludwig Hübschs Longrun Developement of the Universe, Günter „Baby“ Sommer Projekt und im Scott Fields Ensemble.

Konzertreisen im Auftrag des Goethe Instituts führten ihn nach Portugal, Litauen, Polen, Rumänien, Slowakei, Tschechien, Bulgarien, Kroatien, Kanada, USA, Guinea, Elfenbeinküste, Australien und Neuseeland.

Mehr unter jazzpages.com/MatthiasSchubert

Eckard Vossas

Der Elektronikmusiker Eckard Vossas lebt in Bonn und hat dieses Quartett zusammengestellt, um seine musikalischen Ideen umzusetzen. Er pflegt einen eigenständigen Stil improvisierter elektronischer Musik auf der Suche nach organischen Sounds. Unterschiedlichstes synthetisches Klangmaterial wird sensibel mit den Fingern moduliert und so expressiv und lebendig gespielt wie natürliche Instrumente, mit denen diese Klangtransformationen oft in einen dynamischen Dialog treten. Er bewegt sich dabei in einem breiten Spektrum musikalischer Richtungen und Stile (von zeitgenössischer Musik über Free Jazz bis hin zum Rock), aber immer mit Schwerpunkt auf improvisierter Musik.

Neben rein elektronischen Solo-Auftritten spielt er in Projekten zusammen mit Scott Fields, Matthias Schubert, Robert Landfermann, Simon Nabatov, Philip Zoubek, Wilbert de Joode, Etienne Nillesen, Dominik Mahnig, Brad Henkel, Christian Lillinger und Achim Tang.


 

Februar 2017 im Klavierhaus Klavins

Samstag, 11. Februar: Günter Schweig und Thomas Seidensticker

Günter Schweig und Thomas Seidensticker

Der Gurkendoktor in Wort und Klang

„Eines Tages in den Sommerferien wurde der Gurkendoktor auf der Hauptstraße von einem Laster überfahren und starb. Aber Günter fand, dass es nicht gut gewesen wäre, den Leuten zu verraten, dass das wohl kein Zufall gewesen war.“

In beschreibender Prosa zeichnet Schweig das Bild eines sensiblen Jungen auf der Suche nach dem Verständnis der kosmischen Komplexität. Auf seiner Suche gerät Günter durch den frühen Tod des besten Freundes und andere schicksalhafte Begebenheiten an seine Grenzen und sieht sich gezwungen, seinen provinziellen Lebensentwurf gründlich zu überdenken. Das Spektrum der Texte reicht von der nicht bloß scheinbaren Idylle bis zum erschütternden Vexierbild.

Untermalt wird die Lesung mit klassischer Klaviermusik von Schubert, Chopin und Brahms, gespielt von Thomas Seidensticker.


 

Februar 2017 im Klavierhaus Klavins

Donnerstag, 9. Februar: Fällt heute leider aus!

Jonas Stuppin und Heike Duncker Foto: Rendel Freude

Jonas Stuppin (E-Gitarre)
Heike Duncker (Schlagzeug)

Heike Duncker (Schlagzeug) und Jonas Stuppin (Gitarre) bewegen sich zusammen in einer Musik zwischen Improvisation und Komposition. Im Mittelpunkt steht die Kommunikation auf deren Grundlage immer wieder neue Wege und Möglichkeiten entstehen. Von abstrakten Klangbildern bis zu rockigen Grooves kann, aber muss nicht alles möglich sein. Das Duo besteht seit 2014.

Mehr über die Musiker unter heike-duncker.de und jonasstuppin.de

Die CD "Trikosmos"

Der Reiz der Duobesetzung an sich liegt in dieser besonderen Offenheit. Nur zwei Instrumente und zwei Musiker auf Augenhöhe – das bietet Chancen für einen freien Ideenfluss und gute kommunikative Reibung. Die Bonner Schlagzeugerin Heike Duncker und der Gitarrist Jonas Stuppin, die sich als Duo den Bandnamen "Ohne Titel" gegeben haben, wissen diese Potenziale zur Entfaltung zu bringen. Auf ihrer CD mit dem vielsagenden Titel „Trikosmos“ kommunizieren die beiden in einer wohlkalkulierten, ja fast aufgeräumten Dramaturgie.

Bewusst wird dabei jeweils eine freie Improvisation einem auskomponierten Stück gegenüber gestellt.Beide wissen, Räume auszufüllen, Impulse zu setzen, die Kunst der plausiblen Rhetorik zu entfalten. Wohldosiert und in jedem Moment überraschend ist die Mixtur aus abstrakten Klängen, rhythmischen Strukturen und konkreten Bezugspunkten. Jonas Stuppin lässt aus der Übertragungskette aus Gitarrensaiten, Effektgeräten und Verstärker eine vielgestaltige, gerne etwas rauhe Klangpalette hervorgehen. Das evoziert breitwandige Soundbretter ebenso wie singende Phrasen, wenn es gerade angesagt ist. Heike Dunckers instrumentales Spektrum ist nicht minder vielgestaltig. Sie ist auf ihrem Schlagwerk überall in diesem Kosmos präsent. Sie setzt Impulse kommentierend und verdichtend ein – dabei setzt der geschickte Einsatz heller und dunkler Klangfarben auf den Trommeln durchaus melodische Wirkungen frei. Also wird auch das Schlagzeug im zum Leadinstrument. Die Stücke auf der Platte folgen ganz unterschiedlichen Ansätzen: Fast nocturnohaft wirkt der Opener vor allem atmosphärisch. Collagenhaft und verspielt gehen swingende Jazzfiguren und rockige Riffs nicht selten eine Art Dialektik miteinander ein und auch freejazziger Eruptionen müssen natürlich von Zeit zu Zeit sein. Verblüffend immer wieder, wie sich Gitarre und Schlagzeug in regelrecht polyphoner Linie vereinen. Und so mancher Part könnte – um diese Hör-Entdeckungsreise energetisch abzurunden - jeder Noiserock oder Alternative-Band zur Ehre gereichen.


 

Februar 2017 im Klavierhaus Klavins

Samstag, 4. Februar: Duo Maria Regina Heyne und Christina Bach

Jahreszeiten Seasons Saisons

Freuen Sie sich auf einen Abend mit Liedern rund um das Thema Jahreszeiten. Hören Sie das Erwachen des Frühlings, lauschen Sie milden Sommerabenden, lassen Sie im Herbst den Regen niederrauschen und den Winter mit seiner Kälte Einzug halten mit bekannten und weniger bekannten Liedern von der Romantik über die 20-er Jahre bis heute...

Das Duo Maria Regina Heyne und Christina Bach moderiert den kurzweiligen Abend in seiner gewohnt charmanten und lockeren Art.

Vita

Jonas Stuppin und Heike Duncker

Christina Bach hat ihre Liebe zur Kammermusik während des Studiums an der Musikhochschule Köln entdeckt und u.a. mit dem Alban-Berg-Quartett weiter entwickelt. In den letzten Jahrzehnten ist sie mit verschiedenen Ensembles deutschlandweit unterwegs gewesen. 1995 wurde ihr damaliges Trio con brio mit dem Schubert-Preises ausgezeichnet. Nach Stationen in London und Seattle ist seit 2013 Bonn nun wieder die (musikalische) Heimat der freischaffenden Künstlerin. Mehr über Christina Bach unter christinabach.com

Mehr über Christina Bach unter christinabach.com


Jonas Stuppin und Heike Duncker

Maria Regina Heyne, Sopran, geboren in Aachen, studierte an den Musikhochschulen Aachen, Köln und Stuttgart bei Frau Prof. Elisabeth Ksoll, Frau Prof. Liselotte Hammes und Frau Prof. Hanna Liska-Aurbacher. Außerdem bildete sie sich durch Meisterkurse bei Edith Matthis, Barbara Schlick und Kurt Widmer weiter.

Nachdem Maria Regina Heyne zunächst am Theater Aachen als Solistin engagiert war, ist sie nun freischaffend als Konzertsängerin tätig. Außerdem arbeitet sie als Stimmbildnerin mit verschiedenen Chören zusammen und gibt privaten Gesangsunterricht.


 

Januar 2017 im Klavierhaus Klavins

Samstag, 28. Januar: Roland Vossebrecker

Roland Vossebrecker Roland Vossebrecker, Klavier

Benefizkonzert für Oxfam

zugunsten von „Making Change“, Zivilgesellschaftliches Engagement gegen Gewalt gegen Frauen in Südafrika

Programm

Sonatinen in Kanonform
von Roland Vossebrecker

Ausgewählte Charakterstücke
aus Johann Sebastian Bachs
„Das Wohltemperierte Klavier“

Oxfam unterstützt und stärkt Frauen in vielen Ländern der sogenannten Dritten Welt. Diese Hilfe kommt in besonderem Maße den Familien und Dorfgemeinschaften zugute. Beispielhaft dafür ist das Projekt Making Change.

Im “Making Change”-Projekt arbeitet Oxfam mit seiner südafrikanischen Partnerorganisation Rape Crisis Cape Town Trust. Ziel des Projektes ist, die Hilflosigkeit und das Schweigen bezüglich erschreckend hoher Vergewaltigungsraten in Südafrika zu überwinden. Die Bevölkerung und insbesondere Jugendliche sollen ermutigt werden, sich aktiv für die Sicherheit in ihrem Umfeld und eine veränderte öffentliche Wahrnehmung von sexualisierter Gewalt einzusetzen und sich auf Ebene der zuständigen Behörden für ihre Belange Gehör zu verschaffen, so dass Gesetze effektiver umgesetzt werden. Helfen Sie mir, zu helfen!

Weitere Informationen unter oxfam.de

Informationen über den Musiker unter roland-vossebrecker.de


 

Januar 2017 im Klavierhaus Klavins

Donnerstag, 19. Januar: Konzert „Die Welt des Kinos“

Heupel/Gunia/Driesen/de Cayres/Küttner

Michael Heupel (Flöten)
Alex Gunia (Gitarren)
Werner Driesen (Piano)
André de Cayres (Bass)
Michael Küttner (Schlagzeug)

Die Gruppe lädt an diesem Abend ein zu dieser Reise zur Welt des Kinos mit dem Ziel Hollywood und seinen unvergesslichen Filmmusik-Titeln. Nach dem 1. Weltkrieg begann Hollywood sich in der Kinowelt herauszuheben, indem es zahlreiche bedeutende Filme produzierte und zum bedeutendsten Filmzentrum der Welt wurde. Zusammen mit dieser "Fracht" an Filmen kamen die großartigen Musik-Titel, die nicht nur ihre eigenen Epochen kennzeichneten, sondern auch zu Wendepunkten der Geschichten unserer Leben wurden. Seien Sie also mit dabei, um sich an diesem Abend an Erfolge zu erinnern und zu genießen wie z.B. "As Time Goes By", "Night and Day" und "My Favorite Things" sowie weitere "Hits" zu Ehren des Kinos.

Vita

Michael Heupel

Michael Heupel kommt aus Bonn, studierte Flöte an der Hochschule für Musik in Köln bei Herrn Prof. Ullrich und sammelte reiche Erfahrungen zwischen Jazz und Neuer Improvisierter Musik: Zusammenarbeit mit Sam Rivers auf den Tagen für Neue Musik in Donaueschingen, Solokonzerte mit eigenen Kompositionen, Kurse für außergewöhnliche Spieltechniken und Improvisation an verschiedenen Musikhochschulen Deutschlands. 1990 gründete er sein eigenes Quartett, mit dem er u.a. für das Goethe-Institut Gastspiele in Australien und Neuseeland gab. Tourneen mit dem Gitarristen Uwe Kropinski führten ihn in verschiedene Länder Ostafrikas, zusammen mit dem Vibraphonisten Stefan Bauer bereiste er West Afrika von der Elfenbeinküste bis Nigeria. Mit seinem Soloprogramm gastierte er auf den Festivals in Montreal und Toronto sowie in Khartoum/Sudan. Als Mitglied bei Norbert Stein´s Pata Masters unternahm er mit diesem Ensemble zahlreiche Reisen nach Brasilien, Australien, Indonesien und Marroko. Die eigens für ihn gebaute Subkontrabassflöte sorgt immer wieder für großes Aufsehen, seine außergewöhnlichen Spieltechniken auf dieser und auf den anderen vier Instrumenten der Querflötenfamilie (Piccolo-, Alt-, Bass- und Konzertflöte) ziehen seine Zuhörer unwillkürlich in ihren Bann. Mehr unter wikipedia.org/wiki/Michael_Heupel


Alex Gunia

Nach Studium der Musik am Berklee College of Music von 1985 bis 1989 baute Alex Gunia ab 1990 AtM-Production auf, ein Tonstudio mit angeschlossenem Verlag und Plattenlabel. Daneben arbeitete er als Gitarrist, Produzent und Komponist für namhafte Plattenlabels, Fernsehsender, Werbeagenturen und Filmproduktionsunternehmen. Von 1998 bis 2006 war er auch als Autor für das Fachmagazin "Gitarre und Bass" tätig. Die Zusammenarbeit mit Jean-Paul Bourelly für das Matalex-Album Freedom 1999 führte zur Rückbesinnung auf einen freieren Sound mit hohen Improvisationsanteilen. 2001 war er Mitgründer des Labels JazzSick Records, wo er auch eigene Produktionen veröffentlichte. Nach einer Beschäftigung mit norwegischer Improvisationsmusik zog er 2007 nach Oslo, wo er sechs Jahre als Musiker, Musikwissenschaftler und Veranstalter tätig war und u.a. das Projekt „300 acting spaces“ durchführte, das Impulse in der kulturpolitischen Debatte um die inhaltliche Freiheit der Kunst im Zusammenhang mit der fortschreitenden Gentrifizierung Oslos setzte. Seit 2011 gehörte er als Ass. Professor im Bereich Live Electronics zum Lehrkörper der Norwegischen Musikhochschule Oslo. Zurück in Köln im Jahre 2015 ist er auch als bildender Künstler mit Ausstellungen tätig. Mehr unter alexgunia.com


Werner Driesen

Werner Driesen ist ein erfahrener und vielseitiger Jazz-Pianist, der sich aufgrund seiner – neben Köln/Bonn – weiteren Heimat Rio de Janeiro auch in der brasilianischen Klangwelt sehr zu Hause fühlt und an zahlreichen Konzerten und Sessions im In- und Ausland teilgenommen hat; schon in sehr jungen Jahren (Anfang 1970er) nach Ausbildung in Klassik und Jazz bei dem Komponisten und Pianisten Hans Ziegler u.a. mit Elis Regina und Jon Hendricks, später im Trio mit Gunnar Plümer und Michael Küttner sowie auch mit Peter Fessler, Michael Heupel, Paul Shigihara, Andreas Lonardoni und Garcia Morales; ferner mit Patricia Cruz, Werner Neumann, André de Cayres, Michael Klaukien und Alex Gunia; in den letzten zehn Jahren in Rio de Janeiro u.a. mit Alfonso Claudio (in Brasilien bekannt als „AC-Jazz“), Rodrigo Ferreira und Zaza Desiderio.


Andre de Cayres

André de Cayres kommt aus São Paulo und arbeitet seit dem 17. Lebensjahr als Profimusiker. Vor gut 20 Jahren kam er nach Deutschland, um zu studieren und erlangte einen Abschluss an der Kölner Musikhochschule (Jazz E-Bass und Musikpädagogik) sowie auch an der Folkwang Hochschule Essen (Jazz Kontrabass) – beides mit der besten Note. Er ist sehr aktiv in der Jazz-, Latin- und Weltmusik Szene und zu hören auf über 40 CD Produktionen. Gespielt und aufgenommen hat er u.a. mit Kamal Ben Hitchan, Terence N'Gassa, Alex Gunia, Tony Lakatos, Kim Bart, Paulo Morello, Matthias Schriefel, Viviane de Farias, Reiner Witzel, Frank Sackenheim, Claus Osterloh und aus Brasilien Arthur Maia, Carlos Malta, Simoninha und Max De Castro. Mehr unter andrédecayres.com


Michael Küttner Foto: P.Nimsky

Michael Küttner studierte Klassik und neue Musik an der Hochschule für Musik in Köln (1974-79), Jazz in am Berklee College in Boston/USA (1979-80) und afrikanische Musik bei Mustapha Tettey Addy in Accra/Ghana (1981). Alle diese Einflüsse formten seinen ungewöhnlichen interdisziplinären Stil. Durch seine langjährige Arbeit mit Peter Gigers legendärer „Family of Percussion“ und durch seine nun schon 30 jährige, legendäre Zusammenarbeit mit dem Gitaristen Michael Sagmeister wurde er international bekannt und geschätzt. Er spielte auf zahllosen Internationalen Festivals auf der ganzen Welt und trat mit vielen namhaften Musikern auf wie z.B. Albert Mangelsdorff, Wolfgang Dauner, Charlie Mariano, Steve Swallow, Trilok Gurtu, Maria João, Sheila Jordan, Kenny Wheeler, Nana Vasconcelos, Markus Stockhausen, Lee Konitz, Pat Martino u.v.a. Für das Goethe Institut spielte er Tourneen in Marokko, Tunesien, Algerien, Senegal, Elfenbeinküste, Ghana, Togo, Nigeria, Kamerun, Zaire, Kasachstan, Kirkisien, Pakistan, Indien, Vietnam, Kambodia, Myan Mar (Birma), Thailand, Malaysia, Singapur, Indonesien, Philippinen, Sri Lanka, Kroatien, Litauen und Ungarn. Er spielte über 50 CD´s ein und wirkte an unzähligen Radioproduktionen mit. Seit 1989 hat er einen Lehrauftrag an der Kölner Musikhochschule und seit 2000 ist er Professor für Jazzdrums an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Mannheim. Mehr unter michael-kuettner.com


 

Januar 2017 im Klavierhaus Klavins

Samstag, 14. Januar: Meisterpianist Menachem Har-Zahav spielt „Russische Romantiker“

Menachev Har-Zahav

Keinesfalls verpassen sollten Freunde virtuoser und ausdrucksstarker Klaviermusik das nächste Gastspiel des Meisterpianisten Menachem Har-Zahav im Klavierhaus Klavins. Ausnahmekünstler Har-Zahav, der hier bereits mehrfach begeistert hat, präsentiert diesmal das Programm „Russische Romantiker“, einen abwechslungsreichen Querschnitt aus Werken der russischen romantischen Komponisten Peter Tschaikowski, Sergei Rachmaninoff, Alexander Scriabin, Mili Balakirew und Sergei Ljapunow. Zu hören sind so z.B. Tschaikowskis „Dumka“, „Islamey“ von Balakirew und die zweite Sonate von Rachmaninoff.

Von Menachem Har-Zahavs Interpretationen voller Gefühl, Esprit und Temperament sind Publikum und Presse regelmäßig begeistert: Die NRZ z.B. beurteilte ihn als „perfekten romantischen Virtuosen, technisch brillant, ausdrucksstark, sensibel ohne falsche Sentimentalität“. Seiner musikalischen Aussagekraft und seiner „ans Wahnwitzige reichenden Technik“ verdankt er die Bezeichnungen als Weltklasse- und Starpianist. Dabei ist die Virtuosität nie Selbstzweck, sondern sie wird eingesetzt, um transparente Klangbilder im Dienste der Musik zu schaffen.

Menachem Har-Zahav ist als Solist mit und ohne Orchesterbegleitung international aufgetreten. Nachdem ihm bereits früh Lehraufträge an Hochschulen in den USA übertragen wurden, verbrachte er drei Jahre in England für weitere Studien. Inzwischen lebt er in Deutschland und widmet sich ganz dem Konzertieren. Seine zahlreichen Gastspiele in Deutschland führten ihn u.a. in die Tonhalle Düsseldorf, den Gasteig München, die Laeisshalle Hamburg und das Beethovenhaus Bonn. Im europäischen Ausland hat er in den Niederlanden, der Schweiz, England und Italien gespielt.

Freier Eintritt für Kinder

Zu Menachem Har-Zahavs Konzert haben Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren freien Eintritt. Dahinter steht sein Wunsch, gerade der Jugend einen Anreiz geben, klassische Konzerte zu besuchen. Er selbst sagt dazu: „Ich finde es schade, dass so viele Kinder und Jugendliche klassische Musik als altmodisch und langweilig ansehen. Ich möchte ihnen die Gelegenheit bieten, zu erleben, dass Komponisten durch die musikalischen Epochen hinweg spannende Musik geschrieben haben, die auch heute noch mitreißt.“

Reservierungen jederzeit möglich unter der telefonischen Hotline: 0151 / 28 442 449. Abendkasse ab 18:30h. Freie Platzwahl.

Weitere Informationen unter menachem-har-zahav.com


 

Januar 2017 im Klavierhaus Klavins

Mittwoch, 11. Januar: Konzertabend mit Hayoung Kim und Friederike Horz

Hayoung Kim (Klavier solo)
Friederike Horz (Harfe solo)

Programm

Johann Sebastian Bach (1685-1750)
Präludium u. Fuge a-moll, BWV 889

Joseph Haydn (1735- 1809)
Sonata Nr. 31 in As-Dur, Hob.V.XVI-46
1. Allegro moderato, 2. Adagio, 3. Presto

Robert Schumann (1810-1856)
Fantasie in C-Dur, op.17
1. Durchaus phantastisch und leidenschaftlich vorzutragen

Sergej Rachmaninow (1873-1943)
Etude-tableau in cis-moll, op.33, Nr. 9

Sergej Prokofieff (1891-1953)
“Teuflische Einflüsterungen”, op. 4, Nr. 4

Antonio de Cabezón (1510-1566)
Pavane and Variations, Harfe

Lucas Ruiz de Ribayaz (17. Jhd.)
Hachas, Harfe

Philipp Jacob Mayer (1737-1819)
Sonate in g-Moll
Andante, un poco Allegro, Harfe

John Thomas (1826-1913)
The Minstrel’s Adieu to his Native Land, Harfe

David Watkins (*1925)
Fire Dance, Harfe

Vita

Hayoung Kim wurde 1999 in Südkorea geboren. Sie erhielt ihre musikalische Ausbildung bis zur 8. Klasse an der Seoul Yewon Art Mittelschule. Als sie in der Grundschule war, gewann sie viermal den „Goldenen Preis“ beim Han Yang Wettbewerb/Seoul und den 3. Preis beim Wettbewerb von Wooin Art Hall/Seoul. Als sie in der Mittelschule war, gewann sie den 1. Preis in ihrer Altersgruppe beim Hyperion Chamber National Competition/Seoul. Im Heimatland war es eine besondere Ehre, in der Art Hall/Seoul zu spielen.
Zurzeit ist Hayoung Schülerin in der 11. Klasse an der Internationalen Schule Düsseldorf und Jungstudentin an der Robert Schumann Musikhochschule Düsseldorf bei Frau Sumija Park und in Bonn bei Rose Marie Zartner. Sie spielte im Jugendkonzert im Klavierhaus Klavins und trat auch mit einigen Solorecitas in der Trinitatiskirche Bonn auf. Zur Eröffnung der Beethovenfeste 2014 und 2015 spielte sie Beethoven und Haydn, 2016 bereits im Rahmen des Beethovenfestes Robert Schumann. Im November 2014 gewann Hayoung den 2. Preis beim 12. „Westfälischen van Bremen Klavierwettbewerb Dortmund“, im Januar 2015 den 2. Preis beim „Grotrian Steinweg Klavierspielwettbewerb Braunschweig“.
Mit dem heutigen Programm bereitet sich Hayoung für die Aufnahmeprüfung an der Karlsruher Musikhochschule vor.

Friederike Horz fand mit neun Jahren zu ihrem Instrument, der Harfe, und wird seitdem von Konstanze Jarczyk unterrichtet. Bereits nach drei Jahren nahm sie zum ersten Mal am Wettbewerb „Jugend musiziert“ in der Kategorie Harfe-Solo Teil und erreichte einen zweiten Preis auf Bundesebene. Seit dem letzten Jahr ist sie Stipendiatin der Studien vorbereitenden Ausbildung an der Musikschule Bonn und hat seitdem auch Unterricht in den Fächern Klavier und Harmonielehre.
In diesem Jahr hat sie mit ihrem eigenen Ensemble in der Kategorie Alte Musik bei „Jugend musiziert“ teilgenommen und einen ersten Preis im Bundeswettbewerb erzielt. Im Moment bereitet sie sich auf den Wettbewerb vor, der in diesem Jahr stattfinden wird.