Vergangene Veranstaltungen

2018 | 2017 | 2016 | 2015 | 2014 | 2013 | 2012 | 2011 | 2010 | 2009 | 2008 | 2007 | 2006 | 2005

Vergangene Veranstaltungen

Alle vergangenen Konzerte 2018

Sehr geehrter Besucher!

Hier finden Sie laufend aktualisiert, alle vergangenen Konzert-Highlights,
die wir in Bildern oder Presseartikel festhalten konnten.

Herzlichst,
Ihr Johannes Bauer

Klavierhaus Klavins Auguststr. 26-28 53229 Bonn Deutschland
Klavierhaus Klavins Auguststr. 26-28 53229 Bonn Deutschland
Klavierhaus Klavins Auguststr. 26-28 53229 Bonn Deutschland
Klavierhaus Klavins Auguststr. 26-28 53229 Bonn Deutschland
Klavierhaus Klavins Auguststr. 26-28 53229 Bonn Deutschland
Klavierhaus Klavins Auguststr. 26-28 53229 Bonn Deutschland
Klavierhaus Klavins Auguststr. 26-28 53229 Bonn Deutschland
Klavierhaus Klavins Auguststr. 26-28 53229 Bonn Deutschland
Klavierhaus Klavins Auguststr. 26-28 53229 Bonn Deutschland
Klavierhaus Klavins Auguststr. 26-28 53229 Bonn Deutschland
Klavierhaus Klavins Auguststr. 26-28 53229 Bonn Deutschland
Klavierhaus Klavins Auguststr. 26-28 53229 Bonn Deutschland
Klavierhaus Klavins Auguststr. 26-28 53229 Bonn Deutschland
Klavierhaus Klavins Auguststr. 26-28 53229 Bonn Deutschland
Klavierhaus Klavins Auguststr. 26-28 53229 Bonn Deutschland
Klavierhaus Klavins Auguststr. 26-28 53229 Bonn Deutschland
Klavierhaus Klavins Auguststr. 26-28 53229 Bonn Deutschland
Klavierhaus Klavins Auguststr. 26-28 53229 Bonn Deutschland
Klavierhaus Klavins Auguststr. 26-28 53229 Bonn Deutschland

 

September 2018 im Klavierhaus Klavins

Donnerstag, 20. September: Jazzin' Bonn e.V. präsentiert im Klavierhaus die Jazzpiano-Reihe Piano - Piano mit hervorragenden Interpreten.

Swingende Jazz-Duette an zwei Flügeln:

CHRIS HOPKINS meets his PIANO FRIENDS feat. Judy Carmichael (New York)

The Great American Songbook - and more! Von George Gershwin bis Duke Ellington

Lässig-elegant, mitreißend, unterhaltsam.

Vita

Chris Hopkins Chris Hopkins

Chris Hopkins, der in Princeton/New Jersey geborene Wahl-Deutsche, zählt mit seinem swingenden Stil längst zu den meistbeschäftigten Musikern der internationalen Jazz-Szene. Auch als Leiter seines Ensembles "Echoes of Swing" bekannt, räumte er zuletzt zahlreiche Auszeichnungen wie den „Preis der Deutschen Schallplattenkritik“ und den „Prix de L’Académie du Jazz (Paris)" ab. Unlängst wurde er als „Keeper of the Flame“ um seine Verdienste für den klassischen Jazz in Europa ausgezeichnet. Unzählige Tourneen und Festivals an der Seite von Größen wie Clark Terry, Harry „Sweets“ Edison, Bucky Pizzarelli, Scott Hamilton oder Butch Miles führten ihn durch ganz Europa, in die USA, nach Japan, Australien und Neuseeland.

Chris Hopkins verbindet mit einigen wenigen Pianisten auf der Welt eine besondere Leidenschaft für die Tradition des swingenden Jazz-Pianos von Fats Waller über Nat King Cole bis Erroll Garner und hat aufbauend auf seinen Idolen längst zu einer eigenen musikalischen Sprache gefunden. Weltweit gibt es heutzutage vielleicht ein gutes Dutzend Pianisten, welches die technisch äußerst anspruchsvolle Kunst dieses orchestralen Piano-Genres beherrscht, das gerade im Duo hochgradig kommunikative und magische Begegnungen entstehen lässt.

Jedes Jahr lädt Hopkins im Rahmen seiner "Piano-Friends"-Reihe einen neuen Gast von internationalem Format ein - diesmal den legendären amerikanischen Pianisten Mark Shane (Jg. 1946). Neben unzähligen weltweiten Engagements und CD-Aufnahmen trat Mark Shane u.a. als Solist beim legendären "50th Anniversary Benny Goodman Memorial Concert" in der Carnegie Hall und ist auf dem Grammy-gekrönten Soundtrack zu den Filmen “The Cotton Club” (mit Richard Gere) wie auch aktuell in Woody Allens “Café Society” zu hören.

Auf dem Programm stehen stilbildende Kompositionen der alten Meister sowie geschickt arrangierte Titel aus der Swingära und dem „Great American Song Book“ von George Gershwin bis Duke Ellington. Dabei geht es nicht um den nostalgisch verklärenden Rückblick, sondern um die zeitgemäße Fortführung dieser so faszinierenden pianistischen Kunstform, mit enormem Spielwitz und großer Freude an der brillanten und mitreißenden Improvisation.

Mehr über den Musiker unter hopkinsjazz.com


Mark Shane Judy Carmichael Foto: harbisontheatre.org

Die Grammy-nominierte Pianistin und Steinway-Künstlerin Judy Carmichael zählt zu den führenden Interpreten des Stride- und Swing Pianos. Niemand Geringeres als der große Bandleader Count Basie war so angetan von ihrem Spiel, dass er sie mit dem Spitznamen „Stride“ ehrte, kurz darauf spielte sie ihr vielbeachtetes Album mit dem legendären Basie-Gittaristen Freddie Green ein. Judy Carmichael konzertierte auf nahezu allen großen Festivals, in der New Yorker Carnegie Hall und gab Piano-Recitals für Rod Stewart, Robert Redford und Präsident Clinton. Darüber hinaus ist sie seit vielen Jahren Gastgeberin ihrer eigenen und überaus populären Radio-Show „Judy Carmichael’s Jazz Inspired“, zu der sie regelmäßig Talk-Gäste wie Tony Bennett begrüßt.

Mehr über die Musikerin unter judycarmichael.com


 

August 2018 im Klavierhaus Klavins

Freitag, 31. August: Lieder-Abend

Ulrich Schütte Bass-Bariton Trung Sam Klavier

Beethoven „An die ferne Geliebte“

Eisler/Fortner/Reutter HÖLDERLIN - Vertonungen

Franz Schubert Im Frühling / Im Grünen / Ganymed / Der Musensohn

Ulrich Schütte Bass-Bariton

Trung Sam Klavier


Vita

Ulrich Schütte Bass-Bariton Foto: ulrichschuette.de

Ulrich Schütte studierte an der Musikhochschule Köln Gesang. 1981 legte er seine künstlerische Reifeprüfung mit Auszeichnung ab. Seit 1995 ist er an dieser Hochschule als Dozent für Gesang tätig.

Durch Rundfunkproduktionen und Auftritte beim Fernsehen, sowie durch seine reichhaltige Konzerttätigkeit machte er sich einen Namen als Lied und Oratoriensänger über die Grenzen Deutschlands hinaus. Seine Konzerttourneen führten ihn ins europäische Ausland wo er u.a in der Tonhalle Zürich und im Musikverein Wien sang. In der Deutschen Botschaft in Stockholm gab der Sänger anlässlich der von Königin Silvia von Schweden gegründete World Childhood Foundation ein Benefiz-Konzert. Zum 150. Todestag von Heinrich Heine (2006) gastierte Ulrich Schütte mit Liederabenden in Paris.

Er trat zudem in Brasilien und in den USA auf. Dort präsentierte er "Die Winterreise" von Schubert. Diesen Zyklus sang er, begleitet von Michael Gees, auch in Wien sowie in Warschau und Krakau. Er gründete 1996 die Reihe "Pfingstkonzerte auf Schloss Hagerhof", die seitdem regelmäßig dort stattfinden.

Neben der "üblichen" romantischen Lied-Literatur überrascht Ulrich Schütte immer wieder mit neuen Programmen. So entdeckte er den (vergessenen) Johann Vesque von Püttlingen und führt seit 2004 die Werke wieder auf.

Ein Glücksfall bei der Suche nach Neuem ist der Fund eines Liederzyklus "Die 13 Monate", nach Gedichten von Erich Kästner, vertont von Edmund Nick. Die erstmalige Aufführung dieses Werkes für Klavier und Bass Bariton geht auf seine Initiative zurück.

Ulrich Schütte hat bislang 12 CDs eingespielt, u.a. die Winterreise mit Michael Gees und Die 13 Monate mit Gerold Huber am Klavier.

Mehr unter ulrichschuette.de


Trung Sam Klavier Foto: trungsam.com

Als Sohn vietnamesischer Einwanderer in Essen geboren, schloss Trung Sam seine Ausbildung an den Musikhochschulen in Wien und Karlsruhe mit Auszeichnung ab. Stand schon vor seinem Studium das Kunstlied ganz im Fokus seiner Arbeit, ist Trung Sam mittlerweile einer der versiertesten und gefragtesten Liedbegleiter seiner Generation.

Die Presse lobt seinen magischen Klavierklang und sein außergewöhnliches Einfühlungsvermögen für Atem, Phrasierungen und Farben, was ihn zu einem beliebten Partner für Sänger macht.

Das „Göttinger Tageblatt“ schrieb nach einem Liederabend: „...Trung Sam: perfekter Partner...technisch präzise, mit hoher Anschlagskultur und bezauberndem Farbenreichtum.“

Liederabende mit Sängern wie Christoph Prégardien, Roman Trekel, Christian Elsner, Susanna Martin, Britta Stallmeister, Lisa Wedekind, Thaisen Rusch, Julian Freibott, Falko Hönisch, Konstantin Wolff u.v.a. führen den Pianisten durch ganz Europa zu berühmten Festivals wie der Schubertiade Schwarzenberg, den Niedersächsischen Musiktagen Hannover, dem Beaminster Festival England, den Weingartner Musiktagen, den Ludwigsburger Schlossfestspielen; weitere Liederabende gab er an wichtigen Orten wie in der Sinfonie Bamberg, Konzerthaus Berlin, Philharmonie Essen, Schloss Ettlingen, Liederhalle Stuttgart, Opéra de Lille, Paris, Musikverein Wien, Tonhalle Zürich u.a.

Mehrere Auszeichnungen zeugen von seiner außergewöhnlichen Begabung als Liedbegleiter:

„Liedpreis“ des Kultusministerium Schleswig-Holsteins 2005 & 2006, „Thomas-Wiese-Förderpreis“ für Liedbegleitung 2005 & 2006, "Preis für die beste Liedbegleitung beim Joseph-Suder-Liedwettbewerb", „Liedbegleiter des Jahres 2007“ des Kulturfonds Baden sowie 1. Preis des Deutschen Musikwettbewerbs Berlin 2007 in der Kategorie "Liedbegleitung" und Aufnahme in die „Bundesauswahl Konzerte junger Künstler“. Studio- wie auch Live-Aufnahmen verschiedener Liederabende wurden wiederholt von Rundfunkanstalten wie dem SWR, BR, HR, NDR, Deutschlandradio und Radio France mehrfach gesendet. CD-Aufnahmen sind bei den Labels „Harmonia Mundi France“ und „Carus-Verlag“ erschienen.

Neben seiner aktiven Konzerttätigkeit gibt er Meisterkurse für Liedinterpretation über Europa hinaus auch in Asien und ist Dozent an den Musikhochschulen in Bremen und Würzburg.

Mehr unter trungsam.com


 

August 2018 im Klavierhaus Klavins

Donnerstag, 30. August: Klavierabend Susanne Kessel

Cover des Notenbandes 4 von 10
Klavierabend mit Susanne Kessel und vielen weiteren Künstlern

Veröffentlichungskonzert des Notenbandes Vol. 5 „250 piano pieces for Beethoven“

Persönlich zu Gast sind zahlreiche Komponisten des Notenbandes Vol. 5:

Wolfgang Fuhr (DE), Alexandros Georgiadis (GR), Gonzalo Gimenez (AR/NL), Georg Gräwe (DE), Leon Gurvitch (BY/DE), Friedrich Jäcker (DE), Elias Jurgschat (DE), Jan Mannee (NL), Gwyn Pritchard (UK), Johannes Schropp (DE), Nikolas Sideris (GR/UK), Pierre Thilloy (FR), Khadija Zeynalova (AZ/DE) u.a.

Notenpaten Vol. 5 erhalten in diesem Konzert ihre Einzeldrucke.

Mehr zu den beteiligten Künstlern unter 250-piano-pieces-for-beethoven.com/noteneditionen/#5


 

Juli 2018 im Klavierhaus Klavins

Donnerstag, 12. Juli: Sommerkonzert „60 Jahre Bossa Nova“

Helô Tenório

Aus Rio de Janeiro

Erste Meilensteine der „Bossa Nova“, eines neuen brasilianischen Musikstils, der in Rio de Janeiro geboren wurde und rasch die ganze Welt eroberte, waren eine 78-RPM-Singleplatte von João Gilberto mit den Titeln „Chega de Saudade“ (von Antonio Carlos Jobim) und „Bim Bom“ (von ihm selbst), die im Juli 1958 erschien, sowie sein Album „Desafinado“ (November 1958). Weitere Erfolge waren das Album „Chega des Saudade“ und der preisgekrönte Film „Orfeu Negro“ u.a. mit dem Titel „A Felicidade“ im Jahre 1959. Der Konzertabend mit diesen und vielen anderen „Hits“ des Bossa Nova anlässlich seines „60. Geburtstags“ wird von dieser Gruppe aus Rio de Janeiro und Köln/Bonn gestaltet:

Helô Tenório – Gesang

Eine Sängerin, Pianistin und Komponistin aus Rio de Janeiro, die zunächst ein Studium des lyrischen Gesangs an der Bundesuniversität in Rio de Janeiro abgeschlossen hat; danach studierte sie – gefördert durch eine Stipendium der brasilianischen Regierung – Jazz-Gesang an der West Virginia University, USA.

Zu Beginn ihrer Karriere trat sie als lyrische Sängerin in zahlreichen Theatern und Opern auf. Während ihres Aufenthalts in den USA im Jahre 2011 spielte sie – inspiriert durch die großen Jazz-Big Bands, Soul, Gospel und Blues – in zahlreichen amerikanischen Städten.

Zurück in Brasilien trat sie auch dort mit verschiedenen Big Bands auf. 2014 unternahm sie ihre erste Reise nach Europa und spielte u.a. in Köln, Frankfurt a. M. und Prag. 2015 reiste sie nach Italien und verbrachte einige Zeit in Perugia/Umbrien, um am „Umbria Jazz Festival“ sowie an Jazz-Clinics des Berklee College of Music teilzunehmen; danach spielte sie noch in München, Berlin und auf dem Rückweg nach Brasilien in Portugal.

2016 gründete sie ihren Internationalen Kurs für Gesang „Brasil and Jazz Vocal Sessions“ und reiste wieder nach Italien (Sizilien), wo sie diesem Kurs durchführte, der in den italienischen Medien auf große Beachtung stieß. Derzeit arbeitet sie an ihren beiden Produktionen „Afroaméricas“ und „Latin Duo“.

Weitere Einzelheiten unter helotenorio.com

Mateus Schneider – Gitarre

Mateus Schneider

Ein Gitarrist und Komponist aus Rio de Janeiro, der alle Stilarten des Jazz und klassische Musik wie auch die vielseitigen Rhythmen der brasilianischen Musik beherrscht. Er absolvierte ein Studium der Jazz-Gitarre mit einem Abschluss als Bachelor sowie ein Aufbaustudium der Komposition für Filmmusik am „Conservatório Brasileiro de Música“.

Ferner nahm er an diversen Master-Klassen von Gitarristen teil wie z.B. Frank Gambale, Paul Gilbert und Nelson Faria. Außerdem absolvierte er den Online-Kurs „Introduction to Music Production“ des Berklee College of Music und nahm Unterrichte bei renommierten Weltklasse-Musikern wie z.B. dem Akkordeonisten Marcelo Caldi, dem klassischen Gitarristen Humberto Amorim, dem Komponisten Marcos Nogueira und dem Jazz-Gitarristen Nicholas Llerandi. Er spielte an der Seite zahlreicher Künstler wie z.B. Victor Biglione, Guga Mendonça und Sérgio Chiavazzoli.

Im Oktober 2017 leitete er in Rio de Janeiro eine Serie von Konzerten mit dem renommieren deutschen Jazz-Schlagzeuger Michael Küttner. Auch komponierte er einige Musikstücke für verschiedene Filmproduktionen, u.a. für den Kurzfilm „Aqueronte“, der auf dem Festival „Rio 72 Stunden“ prämiert wurde.

Weitere Einzelheiten unter mateus-schneider.com

Werner Driesen – Piano

Ein erfahrener und vielseitiger Jazz-Pianist, der sich aufgrund seiner – neben Köln/Bonn – weiteren Heimat Rio de Janeiro auch in der brasilianischen Klangwelt sehr zu Hause fühlt und an zahlreichen Konzerten und Sessions im In- und Ausland teilgenommen hat; schon in sehr jungen Jahren (Anfang 1970er) nach Ausbildung in Klassik und Jazz bei dem Komponisten und Pianisten Hans Ziegler u.a. mit Elis Regina und Jon Hendricks, später im Trio mit Gunnar Plümer und Michael Küttner, im Quartett mit Paul Shigihara, Andreas Lonardoni und Garcia Morales sowie mit Peter Fessler; ferner mit Patricia Cruz, Werner Neumann, André de Cayres, Michael Klaukien und Alex Gunia; in den letzten gut zehn Jahren in Rio de Janeiro u.a. im Trio mit Rodrigo Ferreira und Zaza Desiderio, aktuell (2018) im Quartett mit Matéus Schneider (git), Facundo Estefanell (b) und Luizinho Sobral (dms) sowie Helô Tenorio (voc).

Michael Heupel – Flöten

Nach Studium der Querflöte an der Hochschule für Musik in Köln bei Herrn Prof. Karl Heinz Ulrich sammelte er reiche Erfahrungen zwischen Jazz und Neuer Improvisierter Musik: Zusammenarbeit mit Sam Rivers auf den Tagen für Neue Musik in Donaueschingen, Solokonzerte mit eigenen Kompositionen, Kurse für außergewöhnliche Spieltechniken und Improvisation an verschiedenen Musikhochschulen Deutschlands.

1990 gründete er sein eigenes Quartett, mit dem er u.a. für das Goethe-Institut Gastspiele in Australien und Neuseeland gab. Tourneen mit dem Gitarristen Uwe Kropinski führten ihn in verschiedene Länder Ostafrikas, zusammen mit dem Vibraphonisten Stefan Bauer bereiste er West Afrika von der Elfenbeinküste bis Nigeria. Mit seinem Soloprogramm gastierte er auf den Festivals in Montreal und Toronto sowie in Khartoum/Sudan. Als Mitglied bei Norbert Stein’s Pata Masters unternahm er mit diesem Ensemble zahlreiche Reisen nach Brasilien, Australien, Indonesien und Marokko.

Die eigens für ihn gebaute Subkontrabassflöte sorgt immer wieder für großes Aufsehen, seine außergewöhnlichen Spieltechniken auf dieser und auf den anderen vier Instrumenten der Querflötenfamilie (Piccolo-, Alt-, Bass- und Konzertflöte) ziehen seine Zuhörer unwillkürlich in ihren Bann.

Andreas Lonardoni – Bass

Andreas Lonardoni

Seit seinem 14. Lebensjahr E-Bassist, erhielt er 1980 ein Stipendium am Berklee College of Music in Boston/USA und schloss dort 1983 sein Studium ab. Danach zog er nach Köln und wirkte als E-Bassist auf über 250 CD’s in den unterschiedlichsten musikalischen Stilistiken mit, u.a. mit Charly Mariano, Peter Herbolzheimer, Rainer Brüninghaus, Wolfgang Dauner, Jasper van’t Hoff, Leni Stern, Don Menza, Chuck Findley, Peter Weniger, Frank Chastenier, Paul Shigihara, Christoph Spendel, Anne Haigis, Howard Carpendale, Roland Kaiser, Günther Noris, Peter Alexander, Paul Kuhn, Heino, Catherina Valente, Rene Kollo, Herman Prey, WDR Sinfonie Orchester, KölnBigBand u.v.a.

Ab 1984 war er Dozent für E-Bass an der Musikhochschule Köln und hatte weitere Lehraufträge an der HFM Hanns Eisler und der HDK Berlin. 1985 begann er mit der Publikation von Musiklehrbüchern.

Seit 2001 komponiert er zusammen mit seinem Partner Michael Klaukien ausschließlich Filmmusik. Zusammen haben sie bislang über 100 Filmmusiken u.a. für Krimis, Märchen, Serien, Event Movies, Komödien und Prime Time Dokus komponiert. Auch Titelmusiken und Filmsongs stammen aus der gemeinsamen Feder, von denen es einige auch in internationale Produktionen wie „House Of Cards“, „Sex And The City“, „Friends“ und „Keeping The Faith“ geschafft haben. Nach ca. 15 Jahren „Bühnenabstinenz“ ging es 2017 auch wieder zurück auf die Konzertbühne.

Weitere Einzelheiten unter lonardoni.com

Stephan Schneider – Schlagzeug

Seit 1979 ist er als Musiker live und im Studio tätig. Erste professionelle Band war das Kölner Jazzquintett Welcome mit Henning Berg, Michael Villmow, Theo Kierdorf und Ira Coleman (später mit Tony Williams, Freddie Hubbard, heute mit Herbie Hancock, Sting etc).

Mit der Gruppe NoNett erlangte er zweimal den Preis der dt. Schallplattenkritik; es folgte eine Tournee für das Goetheinstitut nach Rumänien, Ungarn, Jugoslawien. Mit der KölnBigBand gab es zwei CD-Produktionen und zahlreiche Auftritte im In und Ausland, u.a. mit Randy Brecker, Bendik Hofseth und vielen namhaften deutschen Musikern, z.B. Peter Weniger, Rüdiger Balldauf, Paul Heller. Ferner im Trio mit Norbert Scholly und Claus Fischer … u.s.w.

Weitere Einzelheiten unter stephanschneiderdrums.com


 

Juni 2018 im Klavierhaus Klavins

Mittwoch, 13. Juni: Ausbildungsmusikkorps der Bundeswehr

Ausbildungsmusikkorps

„Musikstudenten in Uniform“

Studierende der Robert-Schumann-Hochschule für Musik in Düsseldorf / Angehörige des Ausbildungsmusikkorps der Bundeswehr präsentieren Werke vom Barock bis zur Moderne.

Das Ausbildungsmusikkorps der Bundeswehr ist die zentrale Ausbildungsstätte des Militärmusikdienstes der Bundeswehr. Hier werden bis zu 140 junge Musikerinnen und Musiker in vier Jahren zum professionellen Orchestermusiker/In ausgebildet. Seit nunmehr über 30 Jahren findet diese Ausbildung in enger Zusammenarbeit mit der Robert-Schumann-Hochschule für Musik Düsseldorf statt.

Nähere Informationen zu dem Ausbildungsmusikkorps finden Sie unter kommando.streitkraeftebasis.de

Programm

Carl Maria von Weber (1786-1826)
“Grand Duo concertante” Es-Dur, 0p.48

1.Allegro con fuoco
2.Andante con moto
3.Rondo: Allegro
Solistin: Feldwebel Nina Tappert

Ronald Binge (1910-1979)
Concerto for alto saxophone

1.Allegro Spirituoso
2.Romance
3.Rondo
Solistin: Feldwebel Mathias Teiwes

Kenny G (1956)
“Loving You”
Solistin: Feldwebel Fabio Siegemund

~Pause~

Otto Nicolai (1810-1849)
Concertino für Trompete und Orchester

Solist: Feldwebel Marius Minke

Stjepan Sulek (1914-1986)
Sonata “Vox Gabrieli“ Für Posaune und Klavier

Solist: Feldwebel Theresia Wittenzellner

Pedro Iturralde (1929)
Pequena Czardas

Solisten:
Feldwebel Fabio Siegemund
Feldwebel Mathias Teiwes
Feldwebel Maike Siegemund
Feldwebel Fabienne Abel

Klavier: Thomas Möller, Tobias Bredohl


 

Juni 2018 im Klavierhaus Klavins

Samstag, 9. Juni: Benefizkonzert für "Musiker ohne Grenzen“

Musiker ohne Grenzen Nicklas John und Band

Ein musikalisch grenzenloser Abend mit Klassik und Jazz

"Musiker ohne Grenzen begründet ein weltweites Netzwerk kreativer Musikprojekte, um Menschen einander näher zu bringen und ihnen unabhängig von ihrer Lebenssituation einen Zugang zur Musik zu ermöglichen. Musik überwindet Grenzen." (Musikerohnegrenzen.de)

Nicklas John engagierte sich nach seinem Abitur in einem Projekt von „ Musiker ohne Grenzen“ in Guayaquil, Ecuador. Hier unterrichtete er in einer Musikschule. Inzwischen studiert er Jazz-Klavier an der Folkwang Universität der Künste in Essen, am heutigen Abend ist er mit seinem Trio zu Gast.

Einen klassischen Teil des Abends gestalten die Sängerin Susanne John und der Pianist Tobias Krampen.

Mehr unter musikerohnegrenzen.de

Mitwirkende:

Nicklas John - p
Michael Knippschild - dr
Luca Müller - b

Susanne John - Sopran
Tobias Krampen - Piano


 

Mai 2018 im Klavierhaus Klavins

Sonntag, 27. Mai: Klavierquintett TreFonti

Klavierquintett TreFonti

"Schubertango"

Cordula Clausen (Klavier)
Jakobus Bönisch (Violine)
Constanze Hetke (Viola)
Monika Recker-Johnson (Violoncello)
Xiomara Escalona (Kontrabass)

Ansässig an den drei Flussläufen Rhein, Sieg und Ahr haben sich die fünf Musiker Cordula Clausen (Klavier), Jakobus Bönisch (Violine), Constanze Hetke (Viola), Monika Recker-Johnson (Violoncello) und Xiomara Escalona (Kontrabass) zum Klavierquintett TreFonti zusammengefunden.

Inspiriert vom verbindenden Element des Wassers haben sie Franz Schuberts Forellenquintett A-Dur op.posth. 114 D 667 für das Konzert im Klavierhaus Klavins am 27.5.2018 ausgewählt. Durch seinen heiteren, unbeschwerten Grundton, den Reichtum an musikalischen Einfällen und die außergewöhnliche Besetzung mit der Betonung der tiefen Register gehört das Forellenquintett auch heute noch zu den beliebtesten Kammermusikwerken.

Schuberts berühmtem Lied von der Forelle verdankt das 5-sätzige Klavierquintett seinen Namen, wobei der 4. Satz das Herzstück bildet. Hier wird die Forellen-Melodie fantasiereich variiert, durch wechselnde Instrumentenkombinationen in unterschiedliche Klangfarben getaucht und virtuos umspielt.

Werke von Astor Piazzolla (1921-1992), arrangiert für Quintett-und Triobesetzung stehen im Mittelpunkt des zweiten Programmteils. Die Rhythmen des Tango Nuevo erzählen mal feurig, leidenschaftlich, mal melancholisch und sehnsuchtsvoll von Leid, Lust und Liebe.

Mehr über das Ensemble „Tre Fonti“ in der General-Anzeiger lesen


 

Mai 2018 im Klavierhaus Klavins

Mittwoch, 23. Mai: Ivan Ilić

Ivan-Ilic

Programm

Haydn
Capriccio in G major

Beethoven
Sonata opus 13 "Pathétique"

Reicha
10 Etudes, opus 97

Eine Konzert- & Dokumentarfilmreihe an den Wirkungsstätten von Anton Reicha

Während die musikalische Welt im Jahr 2020 mit Feierlichkeiten zu Beethovens 250. Geburtstag gesättigt wird, erlebt auch dessen Freud und Zeitgenosse, der tschechische Komponist Anton Reicha (1770–1836), eine Renaissance. Der wegweisende Pianist Ivan Ilić spielt im Rahmen seiner fünf Alben umfassenden Serie Reicha Rediscovered (Chandos Records) zahlreiche Soloklavierwerke Reichas erstmalig ein. Auf den viel beachteten ersten Ableger wird im September 2018 das zweite Album der Reihe mit den Etüden op. 97 folgen.

Das Projekt wird außerdem von einer vierteiligen Dokumentationsreihe über Reicha und dessen Klaviermusik begleitet. Die Dreharbeiten fanden in Berlin und drei weiteren Städten statt, die Reichas musikalischen Weg weithin geprägt haben: Bonn, Hamburg und Wien. In den Filmen wird sich der charismatische Ivan Ilić diesem vergessenen Kapitel der Musikgeschichte annehmen. Begleitende Konzertauftritte in Berlin, Bonn und Wien im Mai 2018 werden dabei nicht nur die Klaviermusik Reichas ins Licht rücken, sondern auch seine Verbindung zur deutschsprachigen Welt herausstellen.

Anton Reicha wurde in Prag geboren und ging im Alter von 15 Jahren nach Bonn, wo er Freundschaft mit Beethoven schloss. Genau wie diesen zog es Reicha anschließend nach Wien, um Unterricht bei Joseph Haydn zu nehmen. In seinem letzten Wohnort, Paris, stieg er zu einem der gefragtesten Professoren des renommierten Conservatoires auf – Berlioz, Liszt, Franck, Gounod und viele mehr zählten dort zu seinen Schülern. Durch das wunderbare Spiel und den faszinierenden Erläuterungen von Ivan Ilić will Reicha Rediscovered die vergessene Klaviermusik im Kontext von Reichas außergewöhnlicher Biographie neu erlebbar machen.

Reicha ist heute vor allem für seinen Beitrag zum Repertoire für Bläserquintett ein Begriff. Weniger bekannt ist hingegen sein umfangreiches Werk für Soloklavier, von dessen Großteil bislang keine Aufnahmen existierten. Zahllose Manuskripte verkümmerten in der französischen Bibliothèque Nationale bis zu ihrer jüngsten Veröffentlichung. Diese Erstaufnahmen zeigen einen maßgebenden, stileigenen Reicha, dessen Klavierwerke zugleich unser Verständnis von Haydn, Beethoven und ihren Zeitgenossen ergänzen und bereichern.

Ivan Ilić ist ein „abenteuerlustiger Pianist“, der „Musik von ihrer intelligenten Seite her mag“ (The New Yorker). Sein Repertoire reicht von Leopold Godowskys hochvirtuosen Chopin-Etüden bis zur abstrakten Ruhe eines Morton Feldman. Wenn er nicht auf Konzerttour ist, koproduziert er Kurzfilme, schreibt Musiktexte für Gramophone, das BBC Music Magazine und Music & Literature oder erarbeitet fünfstündige Sendungen für das Radio Télévision Suisse. Sein Anspruch, Komponisten in all ihrer Komplexität zu verstehen und dieses Wissen einer breiten Hörerschaft verständlich zu vermitteln, macht ihn in der internationalen Musiklandschaft zu einer einzigartigen Erscheinung.

Mehr unter ivancdg.com


 

Mai 2018 im Klavierhaus Klavins

Mittwoch, 16. Mai: Ausbildungsmusikkorps der Bundeswehr

Ausbildungsmusikkorps

„Musikstudenten in Uniform“

Studierende der Robert-Schumann-Hochschule für Musik in Düsseldorf / Angehörige des Ausbildungsmusikkorps der Bundeswehr präsentieren Werke vom Barock bis zur Moderne.

Das Ausbildungsmusikkorps der Bundeswehr ist die zentrale Ausbildungsstätte des Militärmusikdienstes der Bundeswehr. Hier werden bis zu 140 junge Musikerinnen und Musiker in vier Jahren zum professionellen Orchestermusiker/In ausgebildet. Seit nunmehr über 30 Jahren findet diese Ausbildung in enger Zusammenarbeit mit der Robert-Schumann-Hochschule für Musik Düsseldorf statt.

Nähere Informationen zu dem Ausbildungsmusikkorps finden Sie unter kommando.streitkraeftebasis.de

Programm

Carl Reinecke (1824-1910)
Konzert für Flöte und Orchester, D-Dur

1.Allegro molto moderato
2.Lento e mesto
Solistin: Feldwebel Conny Melzer

Paul Hindemith (1895-1963)
Sonate für Trompete und Klavier

1.Mit Kraft
2.Mäßig bewegt
3.Trauermusik
Solistin: Carolin Seelhof

Allan Stephenson (1949)
Concertino für Piccoloflöte

Solistin: Feldwebel Conny Melzer

~Pause~

Siegfried Fink (1928-2006)
Trommel Suite

1.Intrada
2.Toccata
3.Mista
4.Cadenza
5.Marcia
Solist: Feldwebel Johannes Koch

Philip Sparke (1951)
Pantomime

Solist: Feldwebel Johannes Mimler

Alexander Arutjunjan (1920-2012)
Konzert für Trompete und Orchester

Solist: Feldwebel Stefan Knäbel

Klavier: Kazuyuki Ogimoto, Wolfgang Wiechert


 

Mai 2018 im Klavierhaus Klavins

Sonntag, 6. Mai: Jazz-Quartett Ler.Che

Ler.che

LER.CHE – Rumänischer Jazz

Das Jazz-Quartett Ler.Che verkörpert die moderne Interpretation rumänischer Folklore im zeitgenössischen Gewand.

LER.CHE ist zugleich der musikalische Ausdruck eines stolzen rumänischen Vogels, der erwartungsvoll und neugierig eine neue Welt erkundet, der aber auch gleichzeitig entschlossen ist, die heimischen Wurzeln beizubehalten.

Tatsächlich haben die vier Musiker in ihren Eigenkompositionen und innovativen Arrangements ausgewählter traditioneller Lieder etwas ganz Neues erschaffen: rumänischen Jazz. Das Ergebnis ist eine einzigartige Ansammlung moderner Musik, die über die Grenzen von Genre und Geographie hinausgeht.

Besetzung:

Ana Maria Leistikow (aka Astatine) – Gesang
Norman Peplow – Klavier
Stefan Rey – Kontrabass
Thomas Esch – Schlagzeug & Percussion

Stilrichtiung: Weltmusik trifft Modern Jazz

VIta

Astatine

Nach dem Abschluss ihres Studiums Gesang in Braila (RO) machte Astatine die Ausbildung zur Koloratursopranistinn und war Teilnehmerin von verschiedenen internationalen Jazz Workshops. In ihrer mehr als 15-jährigen Bühnenerfahrung sind auch zahlreiche Auftritte mit den renomierten Jazz Grössen wie u.a. Roby Lacatos, Tcha Limberger, Martin Gjakonovski und Marcus Schinkel.

Mehr unter astatine.de


Norman Peplow studierte Jazz-Klavier und -Komposition an den Musikhochschule Köln und Enschede (NL). Seit vielen Jahren ist er neben der Aktivität in der Jazzszene vor allem auch in der nationalen Weltmusik-Szene präsent. Konzerte und Tourneen auf führten ihn auf weltweite Festivals, wie z.B. das Borneo Jazz Festival in Malaysia, das Ollin Kan Festival in Mexiko-City, Kopenhagen Jazz-Festival, Jazz-Festival Porto Palermo und viele weitere. Regelmäßig gastiert er dort mit namhaften Künstlern und Projekten aus vielseitigen Genres wie etwa: Klazz Brothers, INDIA, Miguel „Angá“ Díaz, Matthias Schriefl, Orquesta Guayacán und dem Sinfonieorchester Bursa (TK), Panagiotis Andreou, dem Zirkus Roncalli und vielen weiteren. In seiner Laufbahn hat er bereits einige Musikpreise, wie etwa den holländischen 'ArtEZ Holland Casino Jazz Competition' und den 'Prix du Port' music competition for excellent talent, gewinnen können.

Stefan Rey begann schon als Jugendlicher mit dem Jazz-Kontrabassspiel. Früh war er bei diversen Wettbeweben erfolgreich, unter anderem gewann er den Solistenpreis des „MeerJazz Big Band Concours“ und wurde 2016 zur Endrunde des internationalen Jazz Bass Wettbewerbs beim BassEU Kongress in Prag eingeladen. 2014 schloss er sein Studium an der Hochschule für Musik in Köln bei Dietmar Fuhr und Dieter Manderscheid im Fach Jazz-Kontrabass mit Bestnote ab. Er ist fester Bestandteil diverser Bands unter anderem bei Erna Rot, dem Hot Club de Cologne und als Bandleader bei Radius und hat bei zahlreichen CD-Produktionen mitgewirkt.

Bereits als Jugendlicher erhielt Thomas Esch den 1. Preis in der Schlagzeug Solowertung bei Jugend musiziert und gewann mit der BigBand der Kunst- und Musikschule der Stadt Brühl unter Leitung von Elmar Frey den bundesweiten Contest Jupiter Wind Cup sowie den WDR Jazzpreis. Später studierte er Jazz-Drums und Percussion an der Hochschule für Musik und Tanz Köln. Seine Konzertaktivitäten führten ihn bisher nach China, Tunesien, Polen, BeNeLux, Frankreich, Italien, Österreich und durch die gesamte Republik. Er war bereits mit großartigen Künstlern wie Matt Brewer, Joe Sanders, Matt Mitchell, Kenny Wesley, Stefano Battaglia, Kris Bowers, Bruno Müller, Andy Haderer, Pablo Held und Heiner Wiberny zu hören. Seine stilistische Bandbreite zeigt sich in der Vielseitigkeit seiner musikalischen Projekte. Die zuletzt erschienenen CDs mit der Global-Rap-Formation WADUH!, dem Stephan Becker Trio und The Keys Project wurden in der Presse äusserst positiv rezensiert. Die CD „Urban Poems“ wurde im März 2013 im NDR und „Klangbild“ im Februar 2013 im Deutschlandfunk als Jazz CD der Woche vorgestellt.


 

Mai 2018 im Klavierhaus Klavins

Mittwoch, 2. Mai: Klaviertrio "Puck" mit Marcus Schinkel

Puck

Verspielte Variationen mit Jubilaren

PRELUDES, BAGATELLEN, IMPROVISATIONEN VON UND ZU MOZART, DEBUSSY UND MOZART

Das unorthodoxe Klaviertrio ‘Puck' hat den Bonner Jazz-Pianisten Marcus Schinkel zu Gast bei seiner Premiere im Klavierhaus Klavins! Bagatellen und Variationen von Beethoven, Préludes von Debussy und ein kleiner Ausflug zu Mozart mischen sich mit den Arrangements des vielseitigen Jazzpianisten. Neben eigenen Kompositionen wird aus dem Werk von Ludwig van Beethoven, Wolfgang Amadeus Mozart und Claude Debussy vorgetragen. Spezialität von 'Puck' ist zudem die Improvisation: Kadenzen zwischen den einzelnen Programmpunkten werden von den Musikern frei extemporiert. Auch wenn Ausgangspunkt zweifellos die klassische Musik ist, wird sich dem Publikum ein bunter Strauß verschiedener Musik-Spielarten präsentieren.

Marcus Schinkel, Klavier
Frank Geuer, Kontrabass
Casper Hesprich, Violine
Herr Puck, Klavier


 

April 2018 im Klavierhaus Klavins

Samstag, 28. April: Ein Opern-Crashkurs für Paare und Singles

Diana Petrova, Triin Maran, Denis Ivanov

Opera Kompakt - Wir sind Frauen!

Ein Opern-Crashkurs für Paare und Singles
Mit Diana Petrova (Sopran), Triin Maran (Mezzosopran), Denis Ivanov (Klavier)

Im neuen Format „Opera kompakt“ stellen die Musiker ihre liebsten Arien und Duette aus bekannten Opern, Operetten und Musical vor. Schwesterlich teilen sie alles - auch die Arien. Und gehen gemeinsam der Frage auf den Grund, ob Frauenpower und Solidarität wirklich existieren oder sich direkt in Luft auflösen, sobald ein charmanter Prinz auf einem edlen Ross daher kommt.

Fragen über Fragen: Wer bekommt den Prinzen, wer das Ross? Und wer trifft es am Ende besser? Wie man weiß, sind wir Frauen Engel und wenn man uns die Flügel bricht, fliegen wir trotzdem weiter – meist auf einem Besen! Wir sind ja schließlich flexibel...

Vita

Diana Petrova

Diana Petrova wurde in St. Petersburg geboren und studierte Gesang an das Konservatorium Rimsky-Korsakow sowie an der Züricher Hochschule der Künste. Sie ist die Preisträgerin des internationalen Gesangswettbewerbs "Antonin Dvořák" (Tschechei) und Gewinnerin des ersten Preises am Internationalen Festival für Geistliche Musik "Mahutny Bosha" (Weißrussland). Ihr Operndebüt gab Diana Petrova im Jahr 2002 am Operntheater Rimsky-Korsakow in St. Petersburg, wo sie als Susanna, Belinda und Rosina zu hören war. Weitere Konzertengagements führten sie nach Europa, wo sie am Theater Biel-Solothurn und „Classic Openair“ in Solothurn, an der „Opéra de Fribourg“ und an den "St.Galler Festspielen" gastierte. In der Spielzeit 2008-2010 gehörte Diana Petrova als Solistin zum Ensemble des "Musiktheater Im Revier" (Gelsenkirchen), wo sie u.a. als Cunegonde ("Candide" / Bernstein) und Konstanze ("Die Entführung aus dem Serail") zu hören war, sowie als Zerbinetta ("Ariadne auf Naxos" / Strauss) und als Königin der Nacht („Zauberflöte“ / Mozart). Seit 2010 ist sie freiberuflich als Konzertsängerin, Chorleiterin und Gesangspädagogin tätig.

Mehr über die Sängerin unter dianapetrova.de


Triin Maran Foto: actorsphotography.de

Die Altistin Triin Maran wurde in Estland und absolvierte an der Heino-Eller-Musikschule in Tartu von 1995 bis 1999 eine Ausbildung in der Gesang- und Opernklasse. Von 1999 bis 2001 studierte sie an der Opernschule der Estnischen Musikakademie. In Deutschland setze Triin Maran 2001 ihr Gesangsstudium an der Hochschule für Musik Karlsruhe im Fach „Konzert und Lied“ und von 2005 bis zum erfolgreichen Abschluss 2008 an der Hochschule für Musik Saar im Fach „Oper und Konzert“ fort. Triin Maran hatte mehrfach Engagements in namhaften professionellen Chören, so im WDR- Rundfunkchor u.a. mit Stefan Parkmann und Esa-Pekka Salonen, dem Chorus Musicus Köln mit Christoph Spering, Ivor Bolton und dem Chamber Choir of Europe mit Trevor Pinnock und Nicol Matt sowie in Opernchören der Theater Bonn, Wuppertal und Koblenz. Verpflichtungen als Solistin führten sie an die Kammeroper Köln, die sie als Klärchen in Benetzkys „Im weißen Rössl“, als Hexe in Humperdincks „Hänsel und Gretel“, als Tisbe in Rossinis „Aschenputtel“ . In der Spielzeit 2011/12 war sie am Papageno-Musiktheater im Frankfurter Palmengarten zu erleben und seit 2009 ist sie Mitglied der Opernwerkstatt am Rhein. Seit 2015 ist Triin Maran als Ward-Methode Lehrerin in mehreren Grundschulen tätig und festes Mitglied der SingPause in Düsseldorf.

Mehr über die Sängerin unter triinmaran.eu


Denis Ivanov

Denis Ivanov absolvierte St.Petersburger Konservatorium Rimsky-Korsakow als Pianist und machte Aufbaustudium bei Prof. Detlef Kaiser an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden. Er ist Preisträger des „D. Schostakowitsch“ und „N. Rubinstein“ Klavierwettberwerbs in Russland, sowie des Internationalen Wettbewerbs FLAME und „Concours musical de France“ in Paris. Die Konzerten führten ihn zu den Festspielen „Concerti del Tempietto“ (Italien), „Moulin d’Ande“ und „ Musiques et Cultures“ (Frankreich), „Schwäbischer Musiksommer“ (Deutschland) oder „Giocoso“ (Österreich). Als Solist trat er mit Orchestern wie Mariinsky Theatre Orchestra, Ploiesti Philarmonic Orchestra, Philarmonie Südwestfalen, The Cologne Academy, „ Sinfonietta“ Dresden auf. Denis Ivanov ist künstlerischer Leiter des internationalen Klavierwettbewerbes „Music Masters Interprètes“ in Paris.

Mehr über den Musiker unter denis-ivanov.com


 

April 2018 im Klavierhaus Klavins

Freitag, 13. April: Sabine Eichner mit Ivan Sokolov

Sabine Eichner Ivan Sokolov

AM ANFANG WAR DIE FRAU

Wegbereiterin oder Wegbegleiterin der Muskgenies?

Am 13. April wird Sabine Eichner einen Konzertabend zum Thema "die Frau als Gefährtin berühmter Musker" veranstalten. Die Sopranistin war bereits mehrfach zu Gast im Klavierhaus Klavins. Gemeinsam mit Ivan Sokolov, Professor am Moskauer Konservatorium, gestaltete sie Abende mit Werken von Debussy und Faure.

An diesem Tag werden Texte UND Lieder zu Gehör gebracht: Rachmaninoff, Brahms, Mahler, nicht zuletzt Wagner- sie alle waren inspiriert und beeinflusst von bedeutenden Frauen und mussten sich zum Teil auch mit deren musikalischem Schaffen vergleichen lassen. Besonders im Falle Mahlers führte das oft zu grossen Problemen - im Konzert kommen denn auch Alma und Gustav Mahler zu Wort. Ein weiterer Programmpunkt werden die Wesendocklieder von Richard Wagner sein.

In der Literatur boomt die Korrespondenz zwischen Liebespaaren der Weltgeschichte... kann eine Künstlerliebe besondere Akzente setzen oder ist es ein Fest der eigenen Eitelkeiten? Welche Rolle hatten die Frauen als intellektuelle Gefährtinnen der Musiktitanen?

Das Programm wird moderiert von Antonina Eichner, die Texte und Briefe zum Thema präsentieren wird.

Mehr unter sabine-eichner.de und wikipedia.org/wiki/Ivan_Sokolov


 

März 2018 im Klavierhaus Klavins

Donnerstag, 22. März: The Wild Bunch

The Wild Bunch

Martin Blume (DE): Schlagzeug
Simon Nabatov (RU/US/DE): Klavier
Matthias Schubert (DE): Saxophon
Eckard Vossas (DE): Synthesizer, Elektronik, Continuum Fingerboard, Kelstone

Die Erforschung der Interferenzen zwischen Naturklang und elektronisch bearbeitetem oder synthetisiertem Material gehört zum sowohl ästhetisch avanciertesten wie intellektuell anregendsten, was die europäische Improvisationsmusik in den letzten Jahren hervorgebracht hat. Genau diese spezielle Welt des Klangs loten die vier Musiker grenzüberschreitend in vielfältigen Strukturen mit offener Form aus, gestützt auf ihre jahrelange Erfahrung mit freier Improvisation und ihre individuellen Musiksprachen. Das ihren Instrumenten angestammte Vokabular wird dabei durch unorthodoxe und ungewöhnliche Spielweisen erweitert. Das internationale Ensemble nimmt keinerlei Rücksicht auf Topoi aus dem Jazzbereich oder aus der Pop- bzw. Avantgarde-Elektronik. Gerade das führt zu spannender, intensiver Interaktion, organisch, ungemein aufregend und inspiriert.

Vita

Martin Blume Foto: nrwjazz

Der 1956 in Arnsberg/Westfalen geborene und in Dortmund lebende Schlagzeuger Martin Blume arbeitet als Musiker und Komponist seit 1983 im internationalen Kontext der zeitgenössischen Avantgarde von Jazz, Improvisierter und Neuer Musik u.a. mit Musikern wie Alexander von Schlippenbach, Peter Brötzmann, Peter Kowald, Johannes Bauer, Phil Minton, Lol Coxhill, John Butcher, Georg Gräwe, Jim Denley, Luc Houtkamp, Peter van Bergen, Phil Wachsmann, Mats Gustafsson, John Butcher, Joëlle Leandré , Thomas Lehn, Xu Feng Xia, Ken Vandermark und Kent Kessler zusammen.

Seit 1988 leitet er hauptsächlich eigene Projekte, die ihn auf zahlreichen Konzerttourneen zu den weltweit wichtigsten Aufführungsorten und Festivals dieser Musik nach Holland, Belgien, Luxemburg, Frankreich, England, Dänemark, Norwegen, Schweiz, Österreich, Slowenien, Kroatien, Italien, Ungarn, Portugal, USA, Kanada und Australien führten.

Daneben gab es verschiedene nationale und internationale Rundfunk- und Hörspielproduktionen. Neben seiner Tätigkeit als Musiker ist er seit 1988 immer wieder als Organisator von Konzertreihen und Festivals avantgardistischer Musik im Ruhrgebiet, wie etwa dem Ruhr Jazz Festival oder "Open Systems" engagiert.

Mehr unter martinblume.de


Simon Nabatov Foto: nrwjazz

Der Pianist und Komponist Simon Nabatov wurde 1959 in Moskau geboren, studierte am Moskauer Konservatorium und setzte nach der Emigration seiner Familie nach New York 1979 seine Ausbildung dort an der Juilliard School of Music fort. Seine Aktivitäten umfassen Jazz, improvisierte, experimentelle Musik und Weltmusik. Der Pianist wurde 1987 mit dem Förderpreis des „National Endowment for the Arts“ ausgezeichnet. 1989 wurde er zum Preisträger des ersten „Martial Solal International Jazz Piano Competition“ in Paris. Simon Nabatov hat sich als international renommierter Spieler in Soloarbeiten sowie in zahlreichen Kollaborationen einen Namen gemacht, u.a. in kontinuierlicher Zusammenarbeit in Duos mit Steve Lacy, Nils Wogram, Matthias Schubert, Tom Rainey und Ernst Reijseger; in Quartetten von Ray Anderson, Arthur Blythe, Perry Robinson, Nils Wogram und Matthias Schubert; sowie mit der NDR Bigband und dem Klaus König Orchestra.

Seine eigenen Bands und Projekte umfassten, unter anderen, ein Trio mit den New Yorkern Drew Gress und Tom Rainey, das Quartett „Nature Morte“ mit Phil Minton, Nils Wogram und Frank Gratkowski, das Quintett „Roundup“ und ein Oktett. Zudem spielt Nabatov in Duos mit Tom Rainey, Matthias Schubert, Ernst Reijseger, Gareth Lübbe und Hayden Chisholm.

Nabatov hat zahlreiche Festivalauftritte, Konzerttourneen, Rundfunk-Produktionen und Workshops in über 60 Ländern der Welt absolviert. Zudem ist er auf ca. 70 CDs zu hören; darunter sind über 25 Veröffentlichungen unter eigenem Namen.

Mehr unter nabatov.com


Matthias Schubert Foto: nrwjazz

Der Saxophonist und Komponist Matthias Schubert wurde 1960 in Kassel geboren. Unterricht hatte Matthias Schubert bei Andy Scherer in der Schweiz und bei Herb Geller und Walter Norris in Hamburg. Im Lauf seiner Karriere erhielt er viele Auszeichnungen (u.a. Preis beim Wettbewerb der „International Jazz Federation“, Preisträger des renommierten Jazzpreises des Südwestfunks) und hatte neben seiner regen Konzerttätigkeit auch diverse Lehraufträge für Saxophon und Improvisation inne (GHK in Kassel, Hochschule für Musik und Theater in Hannover, Gastprofessor am Tianjin Conservatory of Music China).

Matthias Schubert spielte außer in eigenen Formationen (z.B. Matthias Schubert Quartett mit Simon Nabatov, Tom Rainey, Lindsey Horner) unter anderem in der Euro Jazz Big Band, der Graham Collier Band, der Marty Cook Band, dem Albert Mangelsdorff Quintett, Basslab, Jazzartrio, Gunter Hampel Duo und der Galaxy Dream Band, Duo Di Sax, den Jungle Pilots, dem Klaus König Orchester, der koreanischen Gruppe „Saul Nori“, Carl Ludwig Hübschs Longrun Developement of the Universe, Günter „Baby“ Sommer Projekt und im Scott Fields Ensemble.

Konzertreisen im Auftrag des Goethe Instituts führten ihn nach Portugal, Litauen, Polen, Rumänien, Slowakei, Tschechien, Bulgarien, Kroatien, Kanada, USA, Guinea, Elfenbeinküste, Australien und Neuseeland.

Mehr unter jazzpages.com/MatthiasSchubert


Eckard Vossas Foto: nrwjazz

Der Elektronikmusiker Eckard Vossas lebt in Bonn und hat dieses Quartett zusammengestellt, um seine musikalischen Ideen umzusetzen. Er pflegt einen eigenständigen Stil improvisierter elektronischer Musik auf der Suche nach organischen Sounds. Unterschiedlichstes synthetisches Klangmaterial wird sensibel mit den Fingern moduliert und so expressiv und lebendig gespielt wie natürliche Instrumente, mit denen diese Klangtransformationen oft in einen dynamischen Dialog treten. Er bewegt sich dabei in einem breiten Spektrum musikalischer Richtungen und Stile (von zeitgenössischer Musik über Free Jazz bis hin zum Rock), aber immer mit Schwerpunkt auf improvisierter Musik.

Neben rein elektronischen Solo-Auftritten spielt er in Projekten zusammen mit Scott Fields, Matthias Schubert, Robert Landfermann, Simon Nabatov, Philip Zoubek, Wilbert de Joode, Etienne Nillesen, Dominik Mahnig, Martin Blume, Brad Henkel, Christian Lillinger und Achim Tang.


 

März 2018 im Klavierhaus Klavins

Mittwoch, 14. März: Oliver Leue Trio

Oliver Leue (Klavier)
Peter Kahlenborn (Schlagzeug)
Fritz Roppel (Kontrabass / E-Bass)

Das Trio spielt an diesem Abend u.a. Kompositionen aus dem American Songbook. Darüber hinaus auch eigene Kompositionen und weitere Songs, die Überraschung sein dürfen.


Vita

Oliver Leue

Der Jazzpianist Oliver Leue konzertierte schon während seiner Studienzeit (1986-91) in unterschiedlicher Besetzung auf verschiedenen Bühnen. Konzerte und Auftritte bei Festivals in Deutschland, Belgien, Niederlande und der Tschechischen Republik gehören dazu. Danach führt ihn seine Konzerttätigkeit bis nach China (2007).

Zur Jahrtausendwende liegt der musikalischer Fokus im Bereich der elektronischen Musik. Unter dem Aliasnamen ''Creek Off'' wird experimentiert.

Martin Laurentius (Jazz thing) schreibt dazu : ''Sie offenbart vielmehr eine ureigene, persönliche Sprache, mit der Oliver Leue eloquent seine Geschichten erzählt – gleichsam ein moderner Griot am Keyboard und Computer.''

In Zusammenarbeit, u.a. mit Barbara Lipinska-Leidinger und Hanno Brühl, komponierte Oliver Leue die Musik für verschiedene Dokumentar-und Ausstellungsfilme. Weitere Werke sind im Verlag und auf CD erschienen.

Oliver Leue ist Dozent in der Jazz-Abteilung der Musikschule der Bundesstadt Bonn. 2017 wurde die Jazz-Abteilung mit dem “WDR-Jazzpreis” ausgezeichnet.

Mehr unter oliverleue.de


Peter Kahlenborn

Peter Kahlenborn ist auf verschiedenen CDs des Gitarristen Axel Hagen (NL) gemeinsam mit Jazzlegenden wie Lee Konitz und Chuck Israels zu hören, unterrichtete Jazz-Schlagzeug an der Johannes Gutenberg Universität Mainz und lebt heute als Schlagzeug-Coach und Jazzmusiker in Köln.

Nach mehreren Jahren intensiven Engagements im Bereich Kulturpolitik und Musikvermittlung ist er seit 2013 zunehmend wieder als Musiker aktiv. Sein neues Trio findet in der Szene schnell Beachtung. Das belegen u.a. Einladungen zu »Winterjazz« und dem »Klaeng« Festival. Aktuelle Projekte sind neben dem »Peter Kahlenborn Trio« das Duo »Anthakarana« gemeinsam mit dem Kölner Pianisten Pablo Held (Upcoming CD).

Mehr unter peterkahlenborn.de


Fritz Roppel

Fritz Roppel ist seit vielen Jahren in der Kölner und Bonner Musik-Szene aktiv. Er wirkt in verschiedensten Formationen, Bands, Orchestern und Musical-Produktionen als Begleiter und Solist mit.

Seine vielseitigen spielerischen Fähigkeiten stellte er u.a. in der Arbeit mit Tango Fuego, Charlie Mariano, dem Marcus Schinkel Trio, Jennifer Rush, Manteca, George Whitty und Ernie Watts unter Beweis.

Mehr unter superstrings.eu


 

März 2018 im Klavierhaus Klavins

Samstag, 10. März: Duo Constanza e Zucchina

Gerhilde Zuck, Constanze Ferenčik-Lauer

Gerhilde Zuck (Querflöte)
Constanze Ferenčik-Lauer (Klavier)

An diesem Abend stellt sich das Duo mit einem kontrastreichen Programm vor, vom jugendlichen unbeschwerten W.A. Mozart über das sowohl hochvirtuose als auch sensible Werk „Trockene Blumen“ von Franz Schubert, folkloristische und temperamentvolle spätromantische Anklänge von François Borne und Lothar Kempter sowie die tonmalerische, delikat rhythmische, vom Gesang einer speziellen Schwalbengattung inspirierte Sonate für Flöte und Klavier von Bohuslav Martinu.

Beide Musikerinnen verbindet seit ihrer gemeinsamen Studienzeit eine langjährige Freundschaft und künstlerische Zusammenarbeit. Ob abendfüllende Recitals mit Werken aus mehreren Stilepochen oder musikalische Umrahmung von Feiern, das Duo Constanza e Zucchina hält ein umfangreiches und abwechslungsreiches Repertoire bereit.

Programm

Wolfgang Amadeus Mozart (1756–1791)
Sonate F-Dur für Flöte und Klavier, KV 13

Allegro – Andante – Menuetto primo e secondo

Lothar Kempter (1844–1918)
Capriccio für Flöte und Klavier op. 32

Franz Schubert (1797–1828)
Introduktion / Variationen über ein Thema “Ihr Blümlein alle“ aus den Müllerliedern op. 25
für Flöte und Klavier

~Pause~

Bohuslav Martinu (1890–1959)
Erste Sonate für Flöte und Klavier (1945)

Allegro moderato –Adagio – Allegro poco moderato

François Borne (1840–1920)
Carmen Fantaisie brillante pour flûte e piano

Vita

Gerhilde Zuck ist in der Pfalz beheimatet. Nach ihrem Studium an der Musikhochschule Heidelberg-Mannheim bei Prof. Joachim Starke und weiterführenden Studien in Karlsruhe bei Wilm Coolen führten sie zahlreiche Konzerte mit verschiedenen Kammermusikensembles und Orchestern unter anderem nach Polen, Russland, Schweden und Kanada. Meisterkurse absolvierte sie bei Peter-Lukas Graf, Robert Dick und Geoffrey Gilbert. Schon während ihres Studiums begann sie ihre Lehrtätigkeit an der Städtischen Musikschule Frankenthal, wo sie bis heute die Fächer Flöte, Kammermusik und Ensemble unterrichtet. Daneben ist sie regelmäßig als Musiklehrerin an Allgemeinbildenden Schulen tätig.

Constanze Ferenčik-Lauer lebt im Köln-Bonner Raum und ist unter anderem tätig als Pianistin des Klaviertrios „Rhenus Trio“ mit Karel Walravens und Elisabeth Quint, als Liedbegleiterin und Korrepetitorin, sowie als Musikpädagogin in Troisdorf. Die gebürtige Ludwigshafenerin absolvierte ihr Klavierstudium bei Prof. Paul Dan an der Staatlichen Hochschule für Musik Heidelberg-Mannheim und schloss nach einem weiteren Aufbaustudium mit der Künstlerischen Reifeprüfung. Meisterkurse besuchte sie u.a. bei Menahem Pressler, Vitalij Margulis, Karl-Heinz Kämmerling und Jürgen Uhde. Seit Jahren konzertiert sie in verschiedenen Städten solistisch und in kammermusikalischer Besetzung.


 

Februar 2018 im Klavierhaus Klavins

Freitag, 23. Februar: Benefizkonzert für Oxfam

Roland Vossebrecker

Roland Vossebrecker, Klavier

Alle Spenden gehen an die Hilfsorganisation Oxfam.
Nothilfe: Hungerkatastrophe in Ostafrika

Programm

Johann Sebastian Bach
Fünf ausgewählte Charakterstücke aus
„Das Wohltemperierte Klavier“

Johannes Brahms
Vier Klavierstücke aus op. 76

Roland Vossebrecker
Drei Sonatinen in Kanonform

Konzerte gegen den Hunger

Der Bergisch Gladbacher Komponist und Pianist Roland Vossebrecker engagiert sich seit einigen Jahren mit Benefizkonzerten für die Entwicklungshilfe-Organisation Oxfam.

Im vergangenen Winter spielte er erstmals eine größere Serie von Benefizkonzerten und erzielte dabei ein Spendenergebnis von über 8.800,- €. Vossebrecker erklärt dazu:

„Die großartige Arbeit von Oxfam auf den Gebieten der nachhaltigen Entwicklungshilfe, der Katastrophenhilfe und der politischen Kampagnen für eine gerechtere Welt ohne Hunger und Armut hat mich überzeugt, in Zukunft regelmäßig Benefizkonzerte für Oxfam zu spielen.“

Seine neue Konzertreihe umfasst mindestens 21 Konzerte, u. a. in Köln, Düsseldorf, Essen, Bonn, Frankfurt, Hamburg und Berlin. Vossebrecker wird wieder Spenden für Oxfam sammeln, die dieses Mal der Nothilfe zur Hungerkatastrophe in Ostafrika direkt zugute kommen.

Auf seinem Programm werden neben eigenen Kompositionen auch Werke von J.S.Bach und J.Brahms stehen.

Mehr über den Musiker unter roland-vossebrecker.de


 

Januar 2018 im Klavierhaus Klavins

Samstag, 27. Januar: Meisterpianist Menachem Har-Zahav spielt Chopin-Hommage

Menachev Har-Zahav

Auf seiner aktuellen Tour mit neuer CD-Veröffentlichung gastiert Meisterpianist Menachem Har-Zahav auch bei uns in der Region. Ausnahmekünstler Har-Zahav, der hier die Freunde virtuoser und ausdrucksstarker Klaviermusik bereits mehrfach begeistert hat, präsentiert diesmal das Programm „Hommage an Chopin“, einen abwechslungsreichen Querschnitt aus Werken des beliebten romantischen Komponisten Frédéric Chopin. Zu hören sind so am Samstag, dem 27. Januar ein Walzer, eine Nocturne, Polonaisen, Etüden und ein Scherzo gefolgt von der wunderschönen Romanze aus dem Klavierkonzert Nr. 1 und der Sonate Nr. 2 in b-moll mit dem berühmten Trauermarsch. Insgesamt ist es ein sehr unterhaltsames Programm geworden, das beim Publikum sehr gut ankommt.

Von Menachem Har-Zahavs Interpretationen voller Gefühl, Esprit und Temperament sind Publikum und Presse regelmäßig begeistert: Die NRZ z.B. beurteilte ihn als „perfekten romantischen Virtuosen, technisch brillant, ausdrucksstark, sensibel ohne falsche Sentimentalität“. Seiner musikalischen Aussagekraft und seiner „ans Wahnwitzige reichenden Technik“ verdankt er die Bezeichnungen als Weltklasse- und Starpianist. Dabei ist die Virtuosität nie Selbstzweck, sondern sie wird eingesetzt, um transparente Klangbilder im Dienste der Musik zu schaffen.

Vita

Menachem Har-Zahav ist als Solist mit und ohne Orchesterbegleitung international aufgetreten. Nachdem ihm bereits früh Lehraufträge an Hochschulen in den USA übertragen wurden, verbrachte er drei Jahre in England für weitere Studien. Inzwischen lebt er in Deutschland und widmet sich ganz dem Konzertieren. Seine zahlreichen Gastspiele in Deutschland führten ihn u.a. in die Tonhalle Düsseldorf, den Gasteig München, die Laeisshalle Hamburg und das Beethovenhaus Bonn. Im europäischen Ausland hat er in den Niederlanden, der Schweiz, England und Italien gespielt.

Mehr unter menachem-har-zahav.com


 

Januar 2018 im Klavierhaus Klavins

Freitag, 12. Januar: Arien Duette Götterdämmerung

Satu-Kristina Vesa, Petri Vesa, Sibylle Wagner

Arien und Duette von Verdi, Puccini und vor allem Richard Wagner gesungen von Satu-Kristina Vesa, Sopran und Petri Vesa, Tenor. Musikalische Leitung und Klavier, Sibylle Wagner.


Vita

Sibylle Wagner Sibylle Wagner

An der Hochschule für Musik in München, ihrer Heimatstadt, studierte Sibylle Wagner Kirchenmusik und Orgel (Diethard Hellmann), Cembalo (Hedwig Bilgram) und Dirigieren (Rolf Reuter). Daran schloss sich eine weitere Ausbildung am Mozarteum Salzburg an, in historischer Aufführungspraxis bei Nicolas Harnoncourt, Orchesterleitung bei Michael Gielen und Chordirigieren bei Walter Hagen-Groll.

Ihre ersten Engagements führten sie an das Landestheater Salzburg und die Städtischen Bühnen Augsburg. Danach folgten Festverpflichtungen an der Hamburgischen Staatsoper und der Oper Bonn. In dieser Zeit entwickelte sich ihr Repertoire von der Vokalmusik der Renaissance, über Meisterwerke des Barock, der Wiener Klassik, den Opern von Wagner, Verdi, Puccini und Strauss bis zu Uraufführungen zeitgenössischer Bühnenwerke.

Als Dirigentin arbeitete sie mit dem Beethovenorchester Bonn, den Frankfurter Sinfonikern, den Brandenburger Symphonikern dem Nationaltheater Costanta und den Smetana Philharmonikern Prag zusammen. In dem Festival der Kammeroper Schloss Rheinsberg dirigierte Sibylle Wagner in der Spielzeit 2015 Giuseppe Verdis Oper „La Traviata“ in der Regie von Frank Matthus unter Mitwirkung der Preisträger des internationalen Sängerwettbewerbs.


Satu-Kristina Vesa Satu-Kristina Vesa

Dramatic soprano Satu-Kristina Vesa (nee Jaatinen)qualified as an a musician at the Lahti Institute of Music and Drama where she studied under Sirkka Parviainen. She spent 2009-2010 studying in Vienna with Professor Franz Lukasovsky and in spring 2016 finished her studies with best possible score in her diploma concert (Sibelius Academy Department of Voice with Anssi Hirvonen) in the opera programme (Master of music).

Satu-Kristina Vesa has played an active part Lahti Opera and done a number of roles in student productions and professional productions as a guest artist (e.g. Leonora in Verdi's Il Trovatore, Santuzza and Lola in Mascagni´s Cavalleria rusticana, Orpheus in Gluck´s Orfeus). In spring of 2009 she appeared in Ooppera Skaala production ot A madrigal opera by Philip Glass that was also recorded ny the request of the composer himself (Orange Mountain). She has done roles in FNO and Savonlinna Opera Festival.

The soloist of many works for the church (such as Rossini: Stabat Mater, Verdi: Requiem), Satu Kristina Vesa has appeared at the Lahti Operetta Festival and as a soloist with the Lahti Symphony Orchestra, Lahti Opera Choir, Sibelius Academy Orchestra, Kuopio City Orchestra and Helsinki Philharmonic Orchestra.

She was one of 6 finalists in international Sibelius singing competition in October 2011 and had a special price in Lappeenranta national competition in 2006.


Petri Vesa Petri Vesa

Tenor Petri Vesa qualified as a Master of Music at Sibelius Academy, where he studied under Anssi Hirvonen (opera, 2014). He has also a degree from Jyväskylä Polytechnic university (musician, 2009). Petri has also studied in Weimar (Franz Liszt Academy of Music) and attended many masterclasses during his studies (e.g. Martin Katz, Ashley Stafford, Mikko Franck and Rilla Kyykkä from FNO).

Petri Vesa has a versatile voice suitable for different kind of styles from baroque to modern music. He has performed in many world premieres in Finnish modern music (e.g. Jouko Linjama songs 2014).

In addition to skills in baroque style church music, he has also done many opera roles in Finland and Estonia.