März 2019 im Klavierhaus Klavins

Mittwoch, 27. März: Goldberg Variationen

Giorgio Lazzari

Giorgio Lazzari – Klavier

Programm

Johann Sebastian Bach: Aria mit verschiedenen Veränderungen –
Goldberg Variationen BWV 988

Vita

Der 18-jährige Pianist Giorgio Lazzari ist bereits als Solist und mit Orchester an vielen italienischen Orten aufgetreten und hat bei verschiedenen nationalen und internationalen Wettbewerben Spitzenpreise gewonnen. Besonders geschätzt wird er mit seinen Interpretationen von Beethoven, Bach, Schubert und Schumann.

Geboren in Bergamo begann Lazzari sein Studium bei Damiana Natali und wurde schnell in das Donizetti-Konservatorium in Bergamo aufgenommen, wo er sich gerade im letzten Jahr des Bachelor-Studiums bei Prof. Maria Grazia Bellochio befindet.

Er konzertierte häufig in Mailand, dort unter anderem für Fazioli Pianos, sowie in Städten wie Bobbio, Maccagno, Varenna, Alessandria und Sestri Levante. 2016 spielte er beim Eröffnungskonzert des Festival della Cultura di Bergamo mit großem Erfolg Bachs Konzert für 4 Klaviere und Streicher.

Bachs Goldberg-Variationen hat er im Fazioli Piano Showroom in Mailand mit großem Erfolg gespielt und wird sie in verschiedenen Konzerten dieser Saison präsentieren.

Lazzari arbeitete auch mit dem Komponisten und Dirigenten O. Cuendet an einigen der letzten Stücke des ungarischen Komponisten G. Kurtág.

Zu seinen Anerkennungen zählen erste Preise bei Wettbewerben wie dem Spoleto-Klavierwettbewerb, Concorso pianistico JS Bach di Sestri Levante, dem Europäischen Musikwettbewerb Città di Moncalieri und zweite Preise bei den Klavierwettbewerben Marco Bramanti und Concorso Pianistico Città di Albenga. In Deutschland machte er als Finalist des prestigeträchtigen Robert-Schumann-Wettbewerbs für junge Pianisten 2016 in Düsseldorf auf sich aufmerksam.

März 2019 im Klavierhaus Klavins

Samstag, 23. März: Moritz Preisler Trio

Moritz Preisler Trio

Moritz Preisler Trio

Moritz Preisler (Klavier)
David Helm (Kontrabass)
Jan Philipp (Schlagzeug)

Der Pianist Moritz Preisler erhielt zunächst eine klassische Klavierausbildung und beschäftigte sich vor allem mit Kammermusik und Liedbegleitung. Im Laufe der Zeit fing er an, sich immer mehr für Jazz und improvisierte Musik zu interessieren. Das mündete in einem Jazzklavierstudium an der Hochschule für Musik und Tanz Köln bei u. A. Sebastian Sternal, Hubert Nuss, Niels Klein und Paulo Álvares.

Im Mai 2017 gründete er dieses Trio mit zwei Freunden, die er im Studium an der Kölner Hochschule kennengelernt hatte. Hauptsächlich widmen sich die drei Musiker seinen Kompositionen.

Gelegentlich finden auch ausgewählte, für das Trio arrangierte Fremdkompositionen ihren Weg ins Repertoire der Band.

Die Stücke sind meistens lyrisch und eher komplex, bieten aber jedem der drei viel Gestaltungsspielraum. Inspirationsquellen sind z. B. Alban Berg, Maurice Ravel, Olivier Messiaen, Mozart Camargo-Guarnieri, Herbie Hancock, Craig Taborn oder Ornette Coleman.

März 2019 im Klavierhaus Klavins

Donnerstag, 21. März: Klavierkonzert

Susana Gómez Vázquez

Susana Gómez Vázquez

Programm

Franz Schubert (1797–1828)____Sonate Es-Dur nr.8, op.122 / D568
1. Allegro moderato
2. Andante molto
3. Menuetto (allegretto) - Trio
4. Allegro moderato

György Ligeti (1923-2006)____Etude nr.10 „Zauberlehrling“

Enrique Granados (1867-1916)____aus dem Klavierzyklus „Goyescas“
Allegro de concierto
Quejas o la Maja y el Ruiseñor
El Pelele

Susana Gómez Vázquez (1995)____Ella

Alberto Ginastera (1916-1983)____Sonata nr.1, op.22
1. Allegro Marcato
2. Presto misterioso
3. Adagio molto appassionato
4. Ruvido ed ostinato

Vita

Susana Gómez Vázquez (Jahrgang 1995) absolviert aktuell den Masterstudiengang Klavier an der Musikhochschule Köln. Von 2013 bis 2017 studierte sie an der Royal Academy Of Music in London Klavier und Komposition mit dem Abschluss „Bachelors of Music with First Class Honours in piano performance“. 2017 bis 2018 studierte sie am Conservatori del Liceu de Barcelona, Abschluss Master of Music Performance. Konzertreisen führten sie durch Spanien, England, Italien, Frankreich und Deutschland.

Im Laufe der Jahre gewann sie etliche Preise sowohl für ihr Können auf dem Klavier als auch für ihre Kompositionen. Von 2012 bis 2017 unterrichtete sie privat und an verschiedenen Musikschulen in London und am Conservatorio de Música de Peñacorada, León. Zur Zeit unterrichtet sie an der privaten Musikschule „Gitarrenstudios Bonn“.

Mehr über die Pianistin unter susanagomezvazquez.com

März 2019 im Klavierhaus Klavins

Freitag, 15. März: The Wild Bunch

The Wild Bunch

The Wild Bunch

Martin Blume (DE): Schlagzeug
Scott Fields (US/DE): Gitarre
Simon Nabatov (RU/US/DE): Klavier
Matthias Schubert (DE): Saxophon
Eckard Vossas (DE): Synthesizer, Elektronik, Continuum Fingerboard, Kelstone

„Hochkomplexe Improvisationen von wilder Schönheit“

Fast genau ein Jahr nach ihrem letzten Auftritt im Klavierhaus Klavins gastiert diese Gruppe großartiger Musiker, die wild und unangepasst spielen, erneut in Bonn.

Die fünf Musiker verfolgen in diesem Projekt die Idee, den Horizont des musikalischen Universums potentieller Klangereignisse und ihrer spektralen Transformationen in einer expressiven und hochenergetischen Vermischung elektronischer Schwingungen mit den Klangmöglichkeiten „natürlicher“ Instrumente zu erweitern.

Ausgangspunkt der einzelnen Stücke sind auf der elektronischen Seite zufällig ausgewählte, vorgefundene oder vorprogrammierte Ready-Made Sounds, d.h. generierte oder kombinierte Strukturen aus synthetisierten Klangquellen oder Klangtransformationen, die so parametrisiert wurden, dass live über eine Vielzahl von Controllern die Sound-Charakteristiken drastisch verändert werden können. Ein Ready-Made Sound wird so zur Ursuppe eines sich in Echtzeit entwickelnden Spektrums von Klangereignissen und Klangfarben in der intensiven Interaktion der beteiligten Musiker. Jede Performance erforscht den dabei entstehenden musikalischen Raum, setzt sich spielerisch und experimentell mit den auftauchenden Klangstrukturen auseinander.

Diese Konstellation verspricht einen spannenden Abend mit erfrischend anderen Erfahrungen jenseits des Mainstreams.

Vitae

Martin Blume

Der 1956 in Arnsberg/Westfalen geborene und in Dortmund lebende Schlagzeuger Martin Blume arbeitet als Musiker und Komponist seit 1983 im internationalen Kontext der zeitgenössischen Avantgarde von Jazz, Improvisierter und Neuer Musik u.a. mit Musikern wie Alexander von Schlippenbach, Peter Brötzmann, Peter Kowald, Johannes Bauer, Phil Minton, Lol Coxhill, John Butcher, Georg Gräwe, Jim Denley, Luc Houtkamp, Peter van Bergen, Phil Wachsmann, Mats Gustafsson, John Butcher, Joëlle Leandré , Thomas Lehn, Xu Feng Xia, Ken Vandermark und Kent Kessler zusammen.

Seit 1988 leitet er hauptsächlich eigene Projekte, die ihn auf zahlreichen Konzerttourneen zu den weltweit wichtigsten Aufführungsorten und Festivals dieser Musik nach Holland, Belgien, Luxemburg, Frankreich, England, Dänemark, Norwegen, Schweiz, Österreich, Slowenien, Kroatien, Italien, Ungarn, Portugal, USA, Kanada und Australien führten. Daneben gab es verschiedene nationale und internationale Rundfunk- und Hörspielproduktionen. Neben seiner Tätigkeit als Musiker ist er seit 1988 immer wieder als Organisator von Konzertreihen und Festivals avantgardistischer Musik im Ruhrgebiet, wie etwa dem Ruhr Jazz Festival oder "Open Systems", engagiert.

Mehr über den Musiker unter martinblume.de


Scott Fields

Der Gitarrist Scott Fields arbeitet seit den 1970er Jahren als Musiker, zunächst in Chicago, später dann in ganz Nordamerika, Europa und Asien. Seine Musik wird dem Avantgarde-Jazz oder der Neuen Musik zugeordnet. Dabei versteht es Scott Fields mit ausgefeilten, eigenständigen und erweiterten Spieltechniken frei improvisierte mit komponierter Musik zu verbinden. Neben seiner Tätigkeit als Instrumentalist hat er auch zahlreiche Kompositionen geschaffen. Fields hat mehr als 30 CDs unter seinem Namen bei Labels wie Delmark, Clean Feed, NEOS, Music&Arts, NotTwo, Rouge Art, Between the Lines, Ayler und New World veröffentlicht.

Im Laufe seiner Karriere arbeitete Fields mit Musikern wie Hamid Drake, Jan Klare, Guerino Mazzola, Myra Melford, Larry Ochs, Jeff Parker, Matthias Schubert und Elliott Sharp zusammen. Derzeit lebt er in Köln und tritt mit seinen diversen Formationen (Beckett Project, String Feartet, Freetet) auf.

Mehr über den Musiker unter scottfields.com


Simon Nabatov

Der Pianist und Komponist Simon Nabatov wurde 1959 in Moskau geboren, studierte am Moskauer Konservatorium und setzte nach der Emigration seiner Familie nach New York 1979 seine Ausbildung dort an der Juilliard School of Music fort. Seine Aktivitäten umfassen Jazz, improvisierte, experimentelle Musik und Weltmusik. Der Pianist wurde 1987 mit dem Förderpreis des „National Endowment for the Arts“ ausgezeichnet. 1989 wurde er zum Preisträger des ersten „Martial Solal International Jazz Piano Competition“ in Paris. Simon Nabatov hat sich als international renommierter Spieler in Soloarbeiten sowie in zahlreichen Kollaborationen einen Namen gemacht, u.a. in kontinuierlicher Zusammenarbeit in Duos mit Steve Lacy, Nils Wogram, Matthias Schubert, Tom Rainey und Ernst Reijseger; in Quartetten von Ray Anderson, Arthur Blythe, Perry Robinson, Nils Wogram und Matthias Schubert; sowie mit der NDR Bigband und dem Klaus König Orchestra.

Seine eigenen Bands und Projekte umfassten, unter anderen, ein Trio mit den New Yorkern Drew Gress und Tom Rainey, das Quartett „Nature Morte“ mit Phil Minton, Nils Wogram und Frank Gratkowski, das Quintett „Roundup“ und ein Oktett. Zudem spielt Nabatov in Duos mit Tom Rainey, Matthias Schubert, Ernst Reijseger, Gareth Lübbe und Hayden Chisholm.

Nabatov hat zahlreiche Festivalauftritte, Konzerttourneen, Rundfunk-Produktionen und Workshops in über 60 Ländern der Welt absolviert. Zudem ist er auf ca. 70 CDs zu hören; darunter sind über 25 Veröffentlichungen unter eigenem Namen.

Mehr über den Musiker unter nabatov.com


Matthias Schubert

Der Saxophonist und Komponist Matthias Schubert wurde 1960 in Kassel geboren. Unterricht hatte Matthias Schubert bei Andy Scherer in der Schweiz und bei Herb Geller und Walter Norris in Hamburg. Im Lauf seiner Karriere erhielt er viele Auszeichnungen (u.a. Preis beim Wettbewerb der „International Jazz Federation“, Preisträger des renommierten Jazzpreises des Südwestfunks) und hatte neben seiner regen Konzerttätigkeit auch diverse Lehraufträge für Saxophon und Improvisation inne (GHK in Kassel, Hochschule für Musik und Theater in Hannover, Gastprofessor am Tianjin Conservatory of Music China).

Matthias Schubert spielte außer in eigenen Formationen (z.B. Matthias Schubert Quartett mit Simon Nabatov, Tom Rainey, Lindsey Horner) unter anderem in der Euro Jazz Big Band, der Graham Collier Band, der Marty Cook Band, dem Albert Mangelsdorff Quintett, Basslab, Jazzartrio, Gunter Hampel Duo und der Galaxy Dream Band, Duo Di Sax, den Jungle Pilots, dem Klaus König Orchester, der koreanischen Gruppe „Saul Nori“, Carl Ludwig Hübschs Longrun Developement of the Universe, Günter „Baby“ Sommer Projekt und im Scott Fields Ensemble.

Konzertreisen im Auftrag des Goethe Instituts führten ihn nach Portugal, Litauen, Polen, Rumänien, Slowakei, Tschechien, Bulgarien, Kroatien, Kanada, USA, Guinea, Elfenbeinküste, Australien und Neuseeland.

Mehr über den Musiker unter jazzpages.com/MatthiasSchubert


Eckard Vossas

Der Elektronikmusiker Eckard Vossas lebt in Bonn und hat dieses Quartett zusammengestellt, um seine musikalischen Ideen umzusetzen. Er pflegt einen eigenständigen Stil improvisierter elektronischer Musik auf der Suche nach organischen Sounds. Unterschiedlichstes synthetisches Klangmaterial wird sensibel mit den Fingern moduliert und so expressiv und lebendig gespielt wie natürliche Instrumente, mit denen diese Klangtransformationen oft in einen dynamischen Dialog treten. Er bewegt sich dabei in einem breiten Spektrum musikalischer Richtungen und Stile (von zeitgenössischer Musik über Free Jazz bis hin zum Rock), aber immer mit Schwerpunkt auf improvisierter Musik.

Neben rein elektronischen Solo-Auftritten spielt er in Projekten zusammen mit Scott Fields, Matthias Schubert, Robert Landfermann, Simon Nabatov, Philip Zoubek, Wilbert de Joode, Etienne Nillesen, Dominik Mahnig, Martin Blume, Brad Henkel, Christian Lillinger und Achim Tang.


März 2019 im Klavierhaus Klavins

Samstag, 9. März: Thimo Niesterok’s Cologne Clambake

Thimo Niesterok

Thimo Niesterok’s Cologne Clambake

Thimo Niesterok (Trompete, Kornett)
Heiko Bidmon (Klarinette, Saxophon)
Jerry Lu (Klavier)
Stefan Rey (Bass)
Niklas Walter (Drums)

Tradition und Aktualität – geht das zusammen?

Die Band Cologne Clambake des Trompeters Thimo Niesterok beantwortet diese Frage mit einem klaren Ja! Wenn bei - mit Verlaub - heißestem Swing kein Fuß still stehen bleibt und die aus früheren Zeiten gewohnte Portion Blues erklingt, die nicht einfach Töne, sondern zu Tönen gemachte Seufzer, Jauchzer oder Schreie sind, dann ist die Frage nach der Aktualität schon beantwortet:

Denn Swing passiert einfach, und wer sich mitreißen lässt, erlebt seine volle Wucht und Stärke und geht am Ende des Abends mit Sicherheit federnden Schrittes nach Hause – vielleicht sogar tanzend.

Dieser Swing wird von Thimo Niesterok’s Cologne Clambake mit großer Spielfreude auf die Bühne gebracht, verpackt in Werken von Sidney Bechet bis Cole Porter, hauptsächlich jedoch in Eigenkompositionen des Bandleaders, die in dieser Tradition stehen.

Für diese Band und das aktuelle Album „First Clambake“ konnte der Student der Kölner Musikhochschule vier der führenden Instrumentalisten der Swing-Szene in NRW gewinnen.

Mehr über den Musiker unter thimo-niesterok.de

Februar 2019 im Klavierhaus Klavins

Dienstag, 26. Februar: Klavierkonzert

Ekaterine Khvedelidze
Ekaterine Khvedelidze – Klavier

Am 26. Februar gastiert die georgische Pianistin Ekaterine Khvedelidze mit ihrem aktuellem Solo-Programm, welches sie u.a. auch Ende März in der Elbphilharmonie spielen wird.

Im Fokus stehen dabei romantische Klavierstücke von Frederic Chopin, Alexander Nikolajewitsch Skrjabin und César Franck. Bei dem Stück von César Franck handelt es sich um eine einzigartige Transkription ihres langjährigen Lehrmeisters und Mentors Igor Zhukov.

Programm

Chopin: 24 Préludes op. 28
Skrjabin: 24 Préludes op. 11
zum Schluss: César Franck/Igor Zhukov: Prélude, Fugue et Variation

Vita

Die georgische Pianistin Ekaterine Khvedelidze begann das Klavierspiel im Alter von fünf Jahren. Ihre außergewöhnliche künstlerische Entwicklung führte sie 1996 mit der georgischen Klavierpädagogin Medea Gamsakhurdia zusammen, bei der sie an der Musikhochschule ihrer Heimatstadt eine pianistische Ausbildung erhielt. Im Anschluss an ihr Diplom führten sie ein weitergehendes Studium an der Musikhochschule in Detmold und Moskau.

Seit 2004 ist sie Meisterschülerin von ihrem derzeitigen Mentor und Förderer Igor Zhukov, einem der bedeutendsten Vertreter der älteren russischen Pianistengeneration und seinerseits Schüler des legendären Heinrich Neuhaus und letzter persönlicher Repräsentant von dessen maßstabsetzender Ausbildungstradition. Wichtige Anregungen erhielt sie darüber hinaus auf zahlreichen Meisterkursen bei international renommierten Musikerpersönlichkeiten wie Vitaly Margulis, Peter Feuchtwanger, Andras Schiff Bruno Canino und John Perry.

Ekaterine Khvedelidze beeindruckt seit Jahren ihre Zuhörer mit ihrer unvergleichlichen Art, mit jedem Ton tief in die Seele der Musik einzudringen, jeder Phrase natürlichen Atem zu verleihen. In ihrem beseelten, Farben und phantasiereichen Spiel treten der bloße Notentext, das Instrument, ihre selbstverständliche Virtuosität als „Medium“ hinter der eigentlichen Substanz der Musik zurück und geben den Blick frei auf tiefere Schichten musikalischen Erlebens.

Ein besonderes Engagement ihres gleichermaßen kraftvollen wie eindringlich sensiblen Spiels gilt dabei den Werken der russischen Spätromantik eines Alexander Scriabin oder Nikolai Medtner, dessen zu Unrecht nahezu unbekannten Klavierwerke immer wieder für große Überraschungen in ihren begeisternden Klavierabenden führen.

Mehr über die Musikerin unter ekaterine.de

Februar 2019 im Klavierhaus Klavins

Samstag, 9. Februar: Klassisches Konzert

Khachaturian Trio

Das Khachaturian-Trio

Armine Grigoryan, Klavier
Karen Shahgaldyan, Violine
Karen Kocharyan, Violoncello

Programm

S. Rachmaninov - Elegiac Trio no.2 op.9 in D Minor
A. Shor - Pieces for piano trio
A. Khachaturian - Transcriptions from „Gayane“ and „Spartacus“ ballets.

Vitae

Das Khachaturian-Trio wurde 1999 gegründet. Es trat in den USA, Mittel- und Südamerika, in der Schweiz, in Großbritannien, Kanada, Deutschland, Österreich, Spanien, Japan, China, Libanon, Bulgarien, Malta, der Tschechischen Republik, Australien, Moldawien, Georgien, Litauen, Lettland, Russland und Armenien auf.

Sie spielten in solchen Hallen wie Musikverein, Wien, Laeiszhalle Hamburg, Gewandhaus Leipzig, Gasteig-Philharmonie München, Purcell Room London, Suntory Hall Tokio und Koerner Hall in Toronto. Das Trio hat an zahlreichen renommierten Festivals teilgenommen, darunter das Festival de las Artes (Costa Rica), das Festival International Cervantino (Mexiko), das „Russische Kammermusikfest“ in Hamburg und das Internationale Musikfestival Malta. Die Auftritte des Trios wurden häufig im Fernsehen und Radio gesendet. Die Musiker nahmen neun CDs auf, die der armenischen und russischen Musik gewidmet sind, darunter eine CD mit Musik von Khachaturian und dem maltesischen Komponisten Alexey Shor, die von Sony veröffentlicht wurde, eine Mono-CD von Alexander Arutyunyans Musik, eine Doppel-CD, die der Kammermusik von Aram Khachaturian gewidmet ist. Trios von Tschaikowsky, Arenski (D Minor), Babadjanyan, Schostakovich (E Minor), eine CD mit der Musik von modernen armenischen Komponisten (Adjemian, Babayan, Chaushian) sowie zwei CDs mit den berühmtesten armenischen Klassikstücken.

2008 erhielt das Trio den Namen eines herausragenden armenischen Komponisten Aram Khachaturian.

2010 gründeten die Musiker zusammen mit Wohltäter Assadour Guselian, einem engen Freund von Aram Khachaturian, die Classical Music Development Foundation (Stiftung für die Entwicklung der klassischen Musik), womit sie ihre Bildungs- und Wohltätigkeitsaktivitäten verbessern und erweitern konnten.

Die Kritiker haben die virtuosen Auftritte des Khachaturian Trios für den subtilen Sinn für Stil, wärmsten Klang, brillante und tiefe Musikalität hoch gelobt. Die Mitglieder des Trios beteiligen sich an pädagogischen Aktivitäten, indem sie Meisterkurse in Musikschulen in verschiedenen Regionen Armeniens geben.

Das Trio arbeitet eng mit zeitgenössischen Komponisten zusammen. Es hat eine Reihe ihrer neuen Werke vorgetragen. Die Mitglieder des Trios sind drei etablierte und hoch angesehene Kammermusiker. Das Repertoire des Trios umfasst eine breite Palette von Musikstilen.
Das Trio arbeitet gut mit Aram Khachaturians Hausmuseum in Eriwan zusammen, das als „Laboratorium“ für Musiker des Trios bezeichnet werden kann. Die Musiker nahmen hier ihre CDs auf, ihre Konzerte finden hier regelmäßig statt, sowie mehrere Bildungsprojekte, die von Musikern des Trios inspiriert wurden.

Mehr über die Musiker unter khachaturiantrio.com

Februar 2019 im Klavierhaus Klavins

Freitag, 8. Februar: Benefizkonzert für Oxfam

Roland Vossebrecker
Roland Vossebrecker, Klavier

Programm

Johann Sebastian Bach
Ausgewählte Charakterstücke aus
„Das Wohltemperierte Klavier“

Johannes Brahms
Vier Klavierstücke

Roland Vossebrecker
Drei Sonatinen in Kanonform

Konzerte gegen den Hunger

Der Bergisch Gladbacher Komponist und Pianist Roland Vossebrecker engagiert sich seit einigen Jahren mit Benefizkonzerten für die Entwicklungshilfe-Organisation Oxfam.

Mit seinen Konzert-Projekten hat er in der Vergangenheit bereits über 31.000 € für Oxfam eingespielt. Vossebrecker erklärt dazu: „Die großartige Arbeit von Oxfam auf den Gebieten der nachhaltigen Entwicklungshilfe, der Katastrophenhilfe und der politischen Kampagnen für eine gerechtere Welt ohne Hunger und Armut hat mich überzeugt, in Zukunft regelmäßig Benefizkonzerte für Oxfam zu spielen.“
Seine neue Konzertreihe umfasst voraussichtlich 30 Konzerte, u. a. in Aachen, Köln, Duisburg, Essen, Bonn, Frankfurt, Hamburg und Berlin. Vossebrecker wird dabei wieder Spenden sammeln, die Nothilfe-Projekten von Oxfam direkt zugute kommen werden. Alle bei den Konzerten gesammelten Spenden gehen ohne Abzug an Oxfam!

Auf seinem Programm stehen neben eigenen Kompositionen auch Werke von Johann Sebastian Bach und Johannes Brahms.
Neben seiner Tätigkeit als Musiker engagiert sich Roland Vossebrecker im Bildungswerk Stanislaw Hantz in der Bildungsarbeit zur Holocaust-Thematik. Er organisiert und leitet Bildungsreisen nach Oswiecim/Auschwitz, sowie nach Lodz (Ghetto Litzmannstadt, Vernichtungslager Kulmhof/Chelmno).

Bei seinem Konzerten wird Vossebrecker daher auch über den Zusammenhang von Gedenk-Kultur und Verantwortung für die Gegenwart sprechen. Er versteht seine Benefizkonzerte auch als politisches Zeichen gegen Fremdenfeindlichkeit, Rassismus und nationalen Egoismus.

Mehr über den Musiker unter roland-vossebrecker.de

Februar 2019 im Klavierhaus Klavins

Freitag, 1. Februar: Stilmixturen der Moderne: von Poulenc bis Tango

Christina Bach und Dorothea Schridde

Christina Bach und
Dorothea Schridde

Ein Abend an zwei Klavieren mit dem Klavierduo

Schon die Sonate für 2 Klaviere von F. Poulenc (1953) erscheint wie ein Mosaik verschiedenster Stilelemente der Klaviergeschichte.

Eine anders gelagerte Mixtur begegnet uns in einer Sammlung farbiger facettenreicher Stücke mit poetischen Titeln von Mia Brentano, genannt HIDDEN SEA: Jazz, Pop, Minimalmusic … Lassen Sie sich überraschen!

Tangos konzertant lassen die Klaviere schlussendlich in all ihren Farben klingen.

Programm

Sonate für 2 Klaviere (1953) von Francis Poulenc
Christina’s World
Early Birds
Misty Morning
A Storm is Coming
On the Train to Maine aus HIDDEN SEA von Mia Brentano
Memoria
Tormenta
Tren a Constitucion 3 Tangos von Markus Horn

Im Anschluss laden wir wieder zu Wein, Knabbereien und Gesprächen ein.

Vitae

Christina Bach hat ihre Liebe zur Kammermusik während des Studiums an der Musikhochschule Köln entdeckt und u.a. mit dem Alban-Berg-Quartett weiter entwickelt. In den letzten Jahrzehnten ist sie mit verschiedenen Ensembles deutschlandweit unterwegs gewesen. 1995 wurde ihr damaliges Trio con brio mit dem Schubert-Preis ausgezeichnet. Nach Stationen in London und Seattle ist das Rheinland nun wieder ihre (musikalische) Heimat. Christina lebt in Bonn und arbeitet als freischaffende Musikerin, Klavierlehrerin und Musiklehrerin an einer Bonner Grundschule.

Dorothea Schridde absolvierte ihr Klavierstudium an der Kölner Musikhochschule. Neben Projekten mit Orchestern und Chören musiziert sie schwerpunktmäßig kammermusikalisch in verschiedenen Konstellationen. Dabei nehmen die Tastenkombinationen Klavier vierhändig, 2 Klaviere oder auch Klavier & Orgel den größten Raum ein. In Bonn unterrichtet sie seit vielen Jahren mit Begeisterung eine große Schar Klavierschüler jeden Alters.

Christina Bach und Dorothea Schridde lernten sich 2006 kennen. Seitdem hat sich eine fruchtbare Zusammenarbeit und Freundschaft entwickelt, die sich insbesondere in der gemeinsamen Begeisterung für Tangos am Klavier niederschlägt - sei es zu zweit an einem oder an zwei Klavieren.

Januar 2019 im Klavierhaus Klavins

Freitag, 25. Januar: Sabine Eichner, Don Bernardo, Ivan Sokolov

Am Anfang war die Frau

AM ANFANG WAR DIE FRAU

Sabine Eichner, Gesang, Rezitation und Tanz
Don Bernardo, Tanz
Ivan Sokolov, Klavier

musizieren die Wesendonck-Lieder von Richard Wagner und den Zyklus „Haugtussa“ von Edvard Grieg sowie nordische Klavierstücke von Ivan Sokolov.

JOHANN SEBASTIAN BACH: Toccata und Fuge in d-moll getanzt wird die Toccata und Fuge von Bach in d-moll

Mehr unter sabine-eichner.de und wikipedia.org/wiki/Ivan_Sokolov

Januar 2019 im Klavierhaus Klavins

Samstag, 19. Januar: Klassik-Highlight: Meisterpianist Menachem Har-Zahav spielt Mondschein-Sonate

Menachem Har-Zahav

Klassik-Highlight: Meisterpianist Menachem Har-Zahav spielt Mondschein-Sonate

Auf seiner Tour mit neuer CD-Veröffentlichung gastiert Meisterpianist Menachem Har-Zahav auch bei uns in der Region. Ausnahmekünstler Har-Zahav, der hier die Freunde virtuoser und ausdrucksstarker Klaviermusik bereits mehrfach begeistert hat, präsentiert mit Beethovens Mondschein-Sonate und weiteren berühmten Werken von Johnannes Brahms (1833-1897), Sergei Rachmaninoff (1873-1943) und Domenico Scarlatti (1685-1757) einen abwechslungsreichen Querschnitt durch die Klavierliteratur.

Vita

Von Menachem Har-Zahavs Interpretationen voller Gefühl, Esprit und Temperament sind Publikum und Presse regelmäßig begeistert: Die NRZ z.B. beurteilte ihn als „perfekten romantischen Virtuosen, technisch brillant, ausdrucksstark, sensibel ohne falsche Sentimentalität“. Seiner musikalischen Aussagekraft und seiner „ans Wahnwitzige reichenden Technik“ verdankt er die Bezeichnungen als Weltklasse- und Starpianist. Dabei ist die Virtuosität nie Selbstzweck, sondern sie wird eingesetzt, um transparente Klangbilder im Dienste der Musik zu schaffen.

Menachem Har-Zahav ist als Solist mit und ohne Orchesterbegleitung international aufgetreten. Nachdem ihm bereits früh Lehraufträge an Hochschulen in den USA übertragen wurden, verbrachte er drei Jahre in England für weitere Studien. Inzwischen lebt er in Deutschland und widmet sich ganz dem Konzertieren. Seine zahlreichen Gastspiele in Deutschland führten ihn u.a. in die Tonhalle Düsseldorf, den Gasteig München, die Laeiszhalle Hamburg und das Beethovenhaus Bonn. Im europäischen Ausland hat er in den Niederlanden, der Schweiz, England und Italien gespielt.

Mehr unter menachem-har-zahav.com