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Herzlichst,
Ihr Johannes Bauer

Dezember 2023 im Klavierhaus Klavins

Samstag, 16. Dezember: Sounds of Ukraine: Violina Petrychenko, Klavier

Sounds of Ukraine: Violina Petrychenko, Klavier

ZUSATZKONZERT -- Ukrainische Weihnachten

Violina Petrychenko – Klavier

Das fünfte Konzert des Festivals Sounds of Ukraine ist der Weihnachtszeit gewidmet. Weihnachten ist die märchenhafte Zeit, auf die wir uns alle freuen. Die Ukraine hat eine große Anzahl von Weihnachtsritualen und Liedern. Dieses Konzert wird verschiedene Arrangements für das Klavier beinhalten.

Die Kompositionen zeichnen sich durch ihre tiefe emotionale Ausdruckskraft und ihre einzigartige Interpretation des Weihnachtsthemas aus. Jeder Komponist bringt seine individuelle musikalische Handschrift ein und erschafft ein vielschichtiges Klangbild, das die Magie und den Zauber der Weihnachtszeit einfängt.

Das Programm eröffnet mit dem zauberhaften Zyklus "Lieder der Winternacht" des tschechischen Komponisten V. Novák, in dem sich Kontraste zu einer Einheit vereinen - der mondlichtdurchflutete Nacht und die stürmische, märchenhafte Atmosphäre des Weihnachtsfestes sowie die fröhliche Karnevalsstimmung. Vasil Barvinsky, ein Schüler von V. Novák, schuf seinen eigenen unverwechselbaren Zyklus von Bearbeitungen ukrainischer Weihnachtslieder, der einen einzigartigen Beitrag zur Entwicklung der ukrainischen Musiktradition darstellt. Seine Bearbeitungen vermitteln die Größe und Schönheit der ukrainischen Volksmusik und hinterlassen unvergessliche Eindrücke bei den Zuschauern und Zuhörern.

Die Bedeutung des Märchens in der Weihnachtszeit liegt darin, dass es uns in eine Welt des Wunders, der Magie und unvorhersehbarer Abenteuer entführt. Durch die Märchenfiguren und Ereignisse haben wir die Möglichkeit, dem Alltag zu entfliehen und in eine verzauberte Welt einzutauchen, in der jeder Wunsch in Erfüllung gehen kann. Das Märchen von Silvestrov ist besonders sanft, zart und gutmütig und enthüllt einen einzigartigen künstlerischen Kosmos, der in der Lage ist, Herzen und Seelen zu erwärmen.

Mykola Dremlyuga, ein talentierter Musiker und Komponist, schuf Werke verschiedener Genres, darunter sinfonische Stücke, Kammermusik und wunderschöne Lieder. Zwei bemerkenswerte Juwelen seiner Arbeit sind die eigenständigen Präludien aus dem Zyklus "Winter", die im Programm erklingen, sowie das hoffnungsvolle und lebensbejahende Stück "Frühlingslied". Diese musikalischen Meisterwerke entführen uns in eine Welt bezaubernder Klänge und offenbaren die Schönheit und Erhabenheit dieser Jahreszeiten in einzigartigen Melodien.

Programm

Vítězslav Novák (1870-1949)

Songs of Winter Nights, op. 30

1. Song on moonlit night: Andante amoroso
2. Song on stormy night: Allegro tempestoso
3. Song on Christmas night: Andante misterioso
4. Song on carnival night: Allegro burlesco, rubato

Vasyl Barvinsky (1888-1963)

Kolyadki (Ukrainische Weihnachtslieder)

Anatoliy Kos-Anatolsky (1909-1983)

5 Walzer "Schneeflöckchen"

Valentyn Silvestrov (1937)

Märchen

Mykola Dremlyuga (1917-1998)

Präludien aus dem Zyklus „Winter“

C-dur
Fis-dur
Poeme in a-moll
Vesnyanka

Vita

Violina Petrychenko

Violina Petrychenko

ZUSATZKONZERT

Violina Petrychenko kommt aus der Ukraine. Sie wurde in Saporischschja als Kind einer Musikerfamilie geboren , wo sie bereits mit 6 Jahren mit dem Klavierspiel begann.

Am Musikgymnasium in Saporoschje studierte sie in den Hauptfächern Klavier und Musikwissenschaft. Dabei lag ihr anfänglicher Schwerpunkt mehr im wissenschaftlichen Bereich. In diesem Zusammenhang nahm sie an internationalen Konferenzen teil, aber auch an Klavierwettbewerben.

Mit 12 Jahren war sie Teilnehmerin am Internationalen Prokofiev Wettbewerb und mit 16 Jahren wurde ihre erste theoretische Arbeit herausgegeben. Beide Diplome bestand sie mit Auszeichnung.

Trotzdem begann Violina ein Studium an der Nationalen Tschaikowsky-Musikakademie der Ukraine (Kiew) im Hauptfach Klavier. Seit 2007 studierte sie an die Hochschule für Musik »FRANZ LISZT« Weimar und dann an der Hochschule für Musik und Tanz Köln bei Prof. Jacob Leuschner weiterhin Klavier.

Violina vervollständigt nun ihr Studium in der Klasse von Prof. Evgueni Sinaiski an der Folkwang Universität der Künste in Essen. Ausserdem nahm sie an Meisterkursen bei Peter Nagy, Ferenz Rados, Jeffry Swann, Evgeny Skovorodnikov, Bernd Götzke, Konrad Elser und Pierre-Laurent Aimard teil.

Zudem erhielt Violina zahlreiche Auszeichnungen, Stipendien und Förderpreise, u.a. von der Gesellschaft der Freunde und Förderer der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar, der Neuen Liszt Stiftung Weimar, Klassik Stiftung Weimar, Anna-Ruths Stiftung, der Stadt Köln,Werner Richard – Dr. Carl Dörken Stiftung und Theodor-Rogler Stiftung.

Für besondere akademische und künstlerische Leistungen erhielt sie den DAAD-Preis, Folkwang-Preis in der Sparte Musik, bei Rosario Marciano Wettbewerb wurde sie mit einem Diplom ausgezeichnet, beim Medenuswettbewerb erhielt sie Publikumpreis.

Dabei kann die Künstlerin auf eine sehr aktive Konzerttätigkeit zurückblicken. Konzertreisen führten sie durch Deutschland, Holland, Frankreich, Österreich, Spanien, Tschechien und in der Ukraine.Violina hat mehrmals für Deutschlandradio Kultur sowie Radio und Fernsehen MDR und WDR gespielt. Sie spielte bei mehreren Festivals (u.a Bayreuther Klavierfestival, Euro Music Festival, Rösrath Klavierfestival, Klangwelten (Bad Ahrweiler), Alt Kainacher Musiktage (Österreich), Euregio Festival (Deutschland) Palermo Classica (Italien) . Vom Museum für Lackkunst (BASF) zu Münster wurde Violina Petrychenko 2016 mit einer eigenen Konzertreihe vorgestellt.

Einen großen Teil ihrer Konzerte spielt sie auch als Kammermusikpartnerin und Liedbegleiterin, sie gründete mit der Saxofonistin Kirstin Niederstraßer im Jahr 2011 das Duo Kiol. Violina Petrychenko spielt in den Kammermusikensembles Duo Adamé (Klarinette, Klavier) und Trio Sérénade (Klarinette, Violine, Klavier).

Ausserdem befasst sie sich zusäztlich mit historischen Tasteninstrumenten. Es findet den Ausdruck bei zahlreichen Konzerten (u.a Stadtschloss und Franz Liszt Wohnhaus in Weimar, Schlossmuseum in Sondershausen)

Violina stellt sich in die Tradition der ukrainischen Kultur und sucht sie zu popularisieren. Bislang hat sie drei CDs eingespielt.

2014 erschien ihre Solo-CD bei ARS mit Klavierwerken von A.Skrjabin und Ersteinspielungen des ukrainischen Komponisten V.Kosenko. Die CD erhielt hohes Kritikerlob und gab Anlass zu weiterer Erforschung der ukrainischen klassischen Musik: Im November 2015 ist ihre CD »Ukrainian Moods« erschienen. Seit 2016 beschäftigt sie sich mit dem Werk von Vasyl Barvinsky und sieht ihre Mission darin, seinen Namen wieder bekannt zu machem.

Im Jahr 2017 erschien die CD „The Silenced Voice of Vasyl Barvinsky“, die erste Einspielung seiner Klavierwerke. Zu seinem Jubiläumsjahr 2018 hat sie eine Reihe von Konzerten in Europa und in der Ukraine gegeben. So spielte sie in der Nationalphilharmonie Lemberg, Nationalphilharmonie Khmelnytskyi, Nationalphilharmonie Ivano-Frankivsk, in der Czernowitzer Philharmonie, in der National Oper in Lemberg. Einige Konzerte wurden mit der Unterstützung Ukrainischer Konsulate in Deutschland und Frankreich gegeben. Für die Popularisierung der Ukrainischen Kultur und der Musik von Vasyl Barvinsky hat sie eine offizielle Danksagung vom Generalkonsulat der Ukraine bekommen.

Neben ihrer Tätigkeit als Konzertpianistin leitet Violina Petrychenko eine private Klavierklasse in Köln und ist Jury-Mitglied des internationalen Klavierwettbewerbs moderner Musik „CONCOURS – FESTIVAL RÉPERTOIRE PIANISTIQUE MODERNE“


Termin 16. Dezember 2023
Beginn 18:00 Uhr

Eintritt
Kartenreservierung Siehe Link bei "Mehr unter"

Veranstalter Violina Petrychenko
Mehr unter

Anfahrt Adresse und Routenplaner finden Sie unter Wegbeschreibung

Klavierhaus Klavins Auguststr. 26-28 53229 Bonn Deutschland

Dezember 2023 im Klavierhaus Klavins

Freitag, 15. Dezember: Sounds of Ukraine: Violina Petrychenko, Klavier

Sounds of Ukraine: Violina Petrychenko, Klavier

AUSVERKAUFT -- Ukrainische Weihnachten

Violina Petrychenko – Klavier

Das Konzert ist ausverkauft. Wegen der hohen Nachfrage bietet Violina Petrychenko ein Zusatzkonzert am 16. Dezember um 18.00 Uhr bei uns an.

Das fünfte Konzert des Festivals Sounds of Ukraine ist der Weihnachtszeit gewidmet. Weihnachten ist die märchenhafte Zeit, auf die wir uns alle freuen. Die Ukraine hat eine große Anzahl von Weihnachtsritualen und Liedern. Dieses Konzert wird verschiedene Arrangements für das Klavier beinhalten.

Die Kompositionen zeichnen sich durch ihre tiefe emotionale Ausdruckskraft und ihre einzigartige Interpretation des Weihnachtsthemas aus. Jeder Komponist bringt seine individuelle musikalische Handschrift ein und erschafft ein vielschichtiges Klangbild, das die Magie und den Zauber der Weihnachtszeit einfängt.

Das Programm eröffnet mit dem zauberhaften Zyklus "Lieder der Winternacht" des tschechischen Komponisten V. Novák, in dem sich Kontraste zu einer Einheit vereinen - der mondlichtdurchflutete Nacht und die stürmische, märchenhafte Atmosphäre des Weihnachtsfestes sowie die fröhliche Karnevalsstimmung. Vasil Barvinsky, ein Schüler von V. Novák, schuf seinen eigenen unverwechselbaren Zyklus von Bearbeitungen ukrainischer Weihnachtslieder, der einen einzigartigen Beitrag zur Entwicklung der ukrainischen Musiktradition darstellt. Seine Bearbeitungen vermitteln die Größe und Schönheit der ukrainischen Volksmusik und hinterlassen unvergessliche Eindrücke bei den Zuschauern und Zuhörern.

Die Bedeutung des Märchens in der Weihnachtszeit liegt darin, dass es uns in eine Welt des Wunders, der Magie und unvorhersehbarer Abenteuer entführt. Durch die Märchenfiguren und Ereignisse haben wir die Möglichkeit, dem Alltag zu entfliehen und in eine verzauberte Welt einzutauchen, in der jeder Wunsch in Erfüllung gehen kann. Das Märchen von Silvestrov ist besonders sanft, zart und gutmütig und enthüllt einen einzigartigen künstlerischen Kosmos, der in der Lage ist, Herzen und Seelen zu erwärmen.

Mykola Dremlyuga, ein talentierter Musiker und Komponist, schuf Werke verschiedener Genres, darunter sinfonische Stücke, Kammermusik und wunderschöne Lieder. Zwei bemerkenswerte Juwelen seiner Arbeit sind die eigenständigen Präludien aus dem Zyklus "Winter", die im Programm erklingen, sowie das hoffnungsvolle und lebensbejahende Stück "Frühlingslied". Diese musikalischen Meisterwerke entführen uns in eine Welt bezaubernder Klänge und offenbaren die Schönheit und Erhabenheit dieser Jahreszeiten in einzigartigen Melodien.

Programm

Vítězslav Novák (1870-1949)

Songs of Winter Nights, op. 30

1. Song on moonlit night: Andante amoroso
2. Song on stormy night: Allegro tempestoso
3. Song on Christmas night: Andante misterioso
4. Song on carnival night: Allegro burlesco, rubato

Vasyl Barvinsky (1888-1963)

Kolyadki (Ukrainische Weihnachtslieder)

Anatoliy Kos-Anatolsky (1909-1983)

5 Walzer "Schneeflöckchen"

Valentyn Silvestrov (1937)

Märchen

Mykola Dremlyuga (1917-1998)

Präludien aus dem Zyklus „Winter“

C-dur
Fis-dur
Poeme in a-moll
Vesnyanka

Vita

Violina Petrychenko

Violina Petrychenko

Violina Petrychenko kommt aus der Ukraine. Sie wurde in Saporischschja als Kind einer Musikerfamilie geboren , wo sie bereits mit 6 Jahren mit dem Klavierspiel begann.

Am Musikgymnasium in Saporoschje studierte sie in den Hauptfächern Klavier und Musikwissenschaft. Dabei lag ihr anfänglicher Schwerpunkt mehr im wissenschaftlichen Bereich. In diesem Zusammenhang nahm sie an internationalen Konferenzen teil, aber auch an Klavierwettbewerben.

Mit 12 Jahren war sie Teilnehmerin am Internationalen Prokofiev Wettbewerb und mit 16 Jahren wurde ihre erste theoretische Arbeit herausgegeben. Beide Diplome bestand sie mit Auszeichnung.

Trotzdem begann Violina ein Studium an der Nationalen Tschaikowsky-Musikakademie der Ukraine (Kiew) im Hauptfach Klavier. Seit 2007 studierte sie an die Hochschule für Musik »FRANZ LISZT« Weimar und dann an der Hochschule für Musik und Tanz Köln bei Prof. Jacob Leuschner weiterhin Klavier.

Violina vervollständigt nun ihr Studium in der Klasse von Prof. Evgueni Sinaiski an der Folkwang Universität der Künste in Essen. Ausserdem nahm sie an Meisterkursen bei Peter Nagy, Ferenz Rados, Jeffry Swann, Evgeny Skovorodnikov, Bernd Götzke, Konrad Elser und Pierre-Laurent Aimard teil.

Zudem erhielt Violina zahlreiche Auszeichnungen, Stipendien und Förderpreise, u.a. von der Gesellschaft der Freunde und Förderer der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar, der Neuen Liszt Stiftung Weimar, Klassik Stiftung Weimar, Anna-Ruths Stiftung, der Stadt Köln,Werner Richard – Dr. Carl Dörken Stiftung und Theodor-Rogler Stiftung.

Für besondere akademische und künstlerische Leistungen erhielt sie den DAAD-Preis, Folkwang-Preis in der Sparte Musik, bei Rosario Marciano Wettbewerb wurde sie mit einem Diplom ausgezeichnet, beim Medenuswettbewerb erhielt sie Publikumpreis.

Dabei kann die Künstlerin auf eine sehr aktive Konzerttätigkeit zurückblicken. Konzertreisen führten sie durch Deutschland, Holland, Frankreich, Österreich, Spanien, Tschechien und in der Ukraine.Violina hat mehrmals für Deutschlandradio Kultur sowie Radio und Fernsehen MDR und WDR gespielt. Sie spielte bei mehreren Festivals (u.a Bayreuther Klavierfestival, Euro Music Festival, Rösrath Klavierfestival, Klangwelten (Bad Ahrweiler), Alt Kainacher Musiktage (Österreich), Euregio Festival (Deutschland) Palermo Classica (Italien) . Vom Museum für Lackkunst (BASF) zu Münster wurde Violina Petrychenko 2016 mit einer eigenen Konzertreihe vorgestellt.

Einen großen Teil ihrer Konzerte spielt sie auch als Kammermusikpartnerin und Liedbegleiterin, sie gründete mit der Saxofonistin Kirstin Niederstraßer im Jahr 2011 das Duo Kiol. Violina Petrychenko spielt in den Kammermusikensembles Duo Adamé (Klarinette, Klavier) und Trio Sérénade (Klarinette, Violine, Klavier).

Ausserdem befasst sie sich zusäztlich mit historischen Tasteninstrumenten. Es findet den Ausdruck bei zahlreichen Konzerten (u.a Stadtschloss und Franz Liszt Wohnhaus in Weimar, Schlossmuseum in Sondershausen)

Violina stellt sich in die Tradition der ukrainischen Kultur und sucht sie zu popularisieren. Bislang hat sie drei CDs eingespielt.

2014 erschien ihre Solo-CD bei ARS mit Klavierwerken von A.Skrjabin und Ersteinspielungen des ukrainischen Komponisten V.Kosenko. Die CD erhielt hohes Kritikerlob und gab Anlass zu weiterer Erforschung der ukrainischen klassischen Musik: Im November 2015 ist ihre CD »Ukrainian Moods« erschienen. Seit 2016 beschäftigt sie sich mit dem Werk von Vasyl Barvinsky und sieht ihre Mission darin, seinen Namen wieder bekannt zu machem.

Im Jahr 2017 erschien die CD „The Silenced Voice of Vasyl Barvinsky“, die erste Einspielung seiner Klavierwerke. Zu seinem Jubiläumsjahr 2018 hat sie eine Reihe von Konzerten in Europa und in der Ukraine gegeben. So spielte sie in der Nationalphilharmonie Lemberg, Nationalphilharmonie Khmelnytskyi, Nationalphilharmonie Ivano-Frankivsk, in der Czernowitzer Philharmonie, in der National Oper in Lemberg. Einige Konzerte wurden mit der Unterstützung Ukrainischer Konsulate in Deutschland und Frankreich gegeben. Für die Popularisierung der Ukrainischen Kultur und der Musik von Vasyl Barvinsky hat sie eine offizielle Danksagung vom Generalkonsulat der Ukraine bekommen.

Neben ihrer Tätigkeit als Konzertpianistin leitet Violina Petrychenko eine private Klavierklasse in Köln und ist Jury-Mitglied des internationalen Klavierwettbewerbs moderner Musik „CONCOURS – FESTIVAL RÉPERTOIRE PIANISTIQUE MODERNE“


Termin 15. Dezember 2023
Beginn 19:00 Uhr

Eintritt
Kartenreservierung keine / nur Abendkasse

Veranstalter Violina Petrychenko
Mehr unter

Anfahrt Adresse und Routenplaner finden Sie unter Wegbeschreibung

Klavierhaus Klavins Auguststr. 26-28 53229 Bonn Deutschland

Dezember 2023 im Klavierhaus Klavins

Donnerstag, 14. Dezember: Jazzin' Bonn: Piano Piano 23, Teil 3

Jazzin' Bonn: Piano Piano 23, Teil 3

Paolo Alderighi und Stephanie Trick

Paolo Alderighi – Piano
Stephanie Trick – Piano

Bereits 2019 im Rahmen unserer Reihe Piano Piano, erfreute uns das Klavier-
Duo Paolo Alderighi und Stephanie Trick mit einem denkwürdigen wunderschönen Klavierabend.

Wir freuen uns sehr, dieses Duo in diesem Jahr erneut präsentieren zu können.

Das vierhändige Jazz-Klavier-Duo spielt die Songs der Swing-Zeit, ebenso Ragtime und Blues. Paolo Alderighi (I) und Stephanie Trick (US) lernten sich 2008 beim alljährlichen Gipfeltreffen der Jazzpianisten in Boswil AG kennen und beschlossen, zusammen zu spielen, obwohl sich ihre Stilvorlieben stark unterscheiden. Unterdessen sind die beiden verheiratet und bieten als magisches Klavier-Duo eine grossartige, frische und berauschende Show zu vier Händen. Sie haben bereits etliche Solo-CDs eingespielt. 2014 haben die beiden das Album "Sentimental Journey" aufgenommen und im Herbst 2015 “Double Trio Live”.

Vitae

Paolo Alderighi

Paolo erhielt sein Klavierdiplom am G. Verdi-Konservatorium von Milano im Jahr 2000 und studierte daraufhin noch Wirtschaft mit dem Spezialgebiet Kunst, Kultur und Medien, Diplom 2005 an der Bocconi Universität (Milano). Seit 1996 tourt Paolo durch viele Länder inklusive Japan, Australien, USA und spielt mit den berühmtesten Jazzmusikern rund um den Globus; diese aufzuführen, ergäbe eine lange Liste.

Paolos Schwerpunkte liegen bei Erroll Garner, Earl Hines und Teddy Wilson, wo Stephanie‘s
bei Fats Waller, James P. Johnson, Albert Ammons liegen. Inzwischen sind viele neue Arrangements für dieses ungewöhnliche Duo entstanden. Tourneen haben sie nach Asien, Europa und USA geführt.


Stephanie Trick

Stephanie Trick begann mit fünf Jahren, klassisches Piano zu lernen. Im Studium spezialisierte sie sich dann auf Jazz. Sie gilt als Spezialistin für den Stride-Piano Stil, den Fats Waller von den Ragtime-Ursprüngen zum Swing-Stil weiterentwickelte. Der Jazz Kritiker Jack Rumme schrieb einmal «Sie dominiert praktisch das Feld des Stride Piano».


Termin 14. Dezember 2023
Beginn 19:30 Uhr

Eintritt
Kartenreservierung Jazzin’ Bonn e.V. 0228/949260. Abendkasse ab 19.00 Uhr

Veranstalter Jazzin' Bonn e.V.
Mehr unter

Anfahrt Adresse und Routenplaner finden Sie unter Wegbeschreibung

Klavierhaus Klavins Auguststr. 26-28 53229 Bonn Deutschland

Dezember 2023 im Klavierhaus Klavins

Samstag, 9. Dezember: Trio-Abend

Trio-Abend
Ursprungstermin
war 22. Okt.

Trio Cascades

Wolfgang Peternell – Klavier
Katrina Schulz – Violine
Alexander Mrowka – Violoncello

Die „Armenischen Totenlieder“ von Volker Felgenhauer sind ein Herzensprojekt des Trio Cascades. Inspiriert vom literarischen Werk Armin T. Wegners setzt das Stück dem Schicksal des armenischen Volkes zu Beginn des 20. Jahrhunderts ein Denkmal.

Die programmatischen Sätze „Blutgericht“, „Gesang des Verurteilten“ und „Todesreigen armenischer Mädchen“ bilden das dramatische Epizentrum des Werks. Zwei „Epitaphien“ umrahmen die Mittelsätze als Prolog und Epilog.

Im „Gesang“ und im „Todesreigen“ schildert Felgenhauer Seelenzustände im Angesicht menschlicher Grausamkeit. Das „Blutgericht“ – heute zusammen mit den beiden Epitaphien zu hören – ist eine musikalisch-emotionale Grenzerfahrung. Brutale Rhythmik und sinfonisch überhöhter Trioklang symbolisieren eine Todesmaschinerie. Kammermusikalisch reduziert tritt der einzelne Mensch ihr entgegen. Eingeleitet von einem schmerzlich-abstrakten Klaviereinwurf führt die Coda den Satz in die musikalische und menschliche Katastrophe.

Im „Epitaph I“, dem Prolog, verwandelt sich nachdenkliche Erinnerung in Trauer und mündet unter Klavier-Donnergrollen in die Realität des Blutgerichts. Reflexion dann im „Epitaph II“ am Schluss der Totenlieder: Zunächst wird das Donnergrollen aufgegriffen, bevor die Trauermelodik des ersten Epitaphs zurückkehrt und am Ende stille Einsamkeit bleibt.

„Musik kommt aus der Stille und führt in die Stille“ – ein Aphorismus von Alfred Brendel, der exemplarisch auf Felgenhauers Totenlieder zutrifft. Die besondere Stille, in die Felgenhauer sein Publikum nach dem „Epitaph II“ entlässt, wirft die Frage auf, ob Musik nach diesem Stück – wenigstens im selben Konzert – noch möglich ist. Man kann in der Grundstimmung des Epitaph II eine Antwort finden: Wo es Erinnerung und Trauer gibt, da gibt es auch Menschlichkeit.
Das dionysisch-übermütige Trio des 18-jährigen Debussy und Beethovens Trio op. 1 Nr. 1 als sein apollinisches Gegenstück zeigen dann zwei ganz andere Seiten des Menschlichen. Debussy beginnt sein Trio noch nachdenklich-impressionistisch, steigert den ersten Satz zu großer Leidenschaft, gönnt ihm einen überwältigend-pathetischen Mittelteil und lässt in mystisch verklingen. Ein zauberhaft-verträumtes, luftiges Scherzo und eine innige Ballade mit leidenschaftlich aufbegehrendem Mittelteil folgen. Das Finale schließlich führt ein dunkel-nebulöses Thema ein, vermischt es mit tänzerischen Elementen, stellt ihm ein romantisches Cello-Thema zur Seite und verglüht in einer großen Apotheose.

Die Lebensfreude in Beethovens Es-Dur-Trio, dem ersten Werk, das ihm eine Opus-Zahl wert ist, ist ganz aufgehoben in der klassischen Form. Der brillant-selbstbewusste erste Satz enthält großzügige lyrische Passagen. Geradezu zwingend schließt sich ein inniger langsamer Satz an, der die lyrischen Elemente des ersten Satzes transzendiert und in dem sich Beethoven schon als der große Adagio-Komponist präsentiert. Nicht minder logisch reiht sich das Scherzo ein. Aus einer leisen, spannungsvoll-vibrierenden Grundstimmung schwingt es sich zu immer virtuoseren Sphären auf. Beethoven fasst im Finale die Stimmungen des Werks mit viel Witz zusammen. Dieses Meisterwerk kennt das Dämonische im Menschen noch nicht.

Programm

Volker Felgenhauer (*1965)

aus: Armenische Totenlieder
Epitaph I
Blutgericht
Epitaph II

Claude Debussy (1862 - 1918)
Premier Trio en Sol (1880)
Andantino con moto allegro
Scherzo - Intermezzo
Andante espressivo
Finale - Appassionato

Ludwig van Beethoven (1770 - 1827)
Klaviertrio Nr. 1 Es-Dur
Allegro
Adagio cantabile
Scherzo - Allegro assai
Finale - Presto

Termin 9. Dezember 2023Ursprungstermin war der 22. Oktober 2023
Beginn 19:00 Uhr

Eintritt
Kartenreservierung keine / nur Abendkasse

Veranstalter Wolfgang Peternell

Anfahrt Adresse und Routenplaner finden Sie unter Wegbeschreibung

Klavierhaus Klavins Auguststr. 26-28 53229 Bonn Deutschland

Dezember 2023 im Klavierhaus Klavins

Donnerstag, 7. Dezember: Weihnachtskonzert der DFG Bonn e.V.

Weihnachtskonzert der DFG Bonn e.V.

David Leonhard, Klavier & Felix Koch, Posaune

David Leonhard – Klavier
Felix Koch – Posaune

Programm

Jean Sibelius (1865 - 1957)

13 Stücke für Klavier Op. 76

Nr. 2: Etüde
Nr. 3: Carillon
Nr. 10: Elegiaco

David Leonhard, Klavier


Lars-Erik Larsson (1908 - 1986)

Concertino für Posaune und Klavier Op. 45 No 7

1. und 2. Satz

David Leonhard, Klavier und Felix Koch, Posaune


Franz Schubert (1797 - 1828)

Sonate in Es-Dur, Op. 122 (D. 568)

2. Andante molto
3. Menuetto. Allegretto
4. Allegro moderato

David Leonhard, Klavier


David Leonhard (* 1999)

"Perlviolett"
"Nebel"

David Leonhard, Klavier


Pause


Auswahl finnischer Weihnachtslieder

von Jean Sibelius, Vilhelm Sefve, Otto Kotilainen, R. Raala etc.

Vitae

David LeonhardFoto: Sarah Alice Labude

David Leonhard

David Leonhard wurde 1999 in Wien geboren und spielt Klavier, seitdem er vier Jahre alt ist. Seine Schwerpunkte liegen im Bereich der Klassik und Romantik mit einigen Abstechern in die Moderne. Neben dem Klavierunterricht nahm David ab einem Alter von zwölf Jahren Unterricht in Musiktheorie und Komposition. Außerdem komponierte er seitdem mehrere Stücke für Klavier und Kammermusik, teils im Rahmen von Kooperationen und Workshops an der Musikschule in Münster. Darüber hinaus kreiert David auch elektronische Musik, die sich am ehesten Musikgenres wie ambient oder cinematic zuordnen lässt. David absolviert derzeit an der Universität Bonn den Master of Sciences in Astrophysik. Klavier und Komposition bilden jedoch weiterhin wichtige Elemente in seinem Leben


Felix KochFoto: Felix Koch

Felix Koch

Felix Koch, geboren 2002 in Willich bei Düsseldorf. Mit 5 Jahren erster Posaunen-Unterricht beim Vater. 2018/19 Jungstudent bei Prof. Matthias Gromer, dann Musik-gymnasium Schloss Belvedere in Weimar und Unterricht bei Prof. Christian Sprenger. Felix gewann in seiner Schulzeit mehrere Preise beim Bundeswettbewerb von Jugend musiziert und gewann im innerschulischen Wettbewerb der Klasse 11 den 3. Preis. Felix spielte bereits Konzerte mit: dem Bundesjugend-orchester, der Sächsischen Bläserphilharmonie Bad Lausick, den Düsseldorfer Sinfonikern und der Staatsoper Hamburg. Seit dem Wintersemester 2022/23 studiert er Posaune in Düsseldorf bei seinem alten Lehrer Prof. Matthias Gromer. Im August 2023 gewann Felix das Probespiel zum Akademisten an der Staatskapelle Halle (Saale) und ist dort heute als Posaunist im Orchester tätig.
(Foto Felix Koch)


Termin 7. Dezember 2023
Beginn 19:00 Uhr

Eintritt
Kartenreservierung keine / nur Abendkasse

Veranstalter DFG Bonn e.V.

Anfahrt Adresse und Routenplaner finden Sie unter Wegbeschreibung

Klavierhaus Klavins Auguststr. 26-28 53229 Bonn Deutschland

Dezember 2023 im Klavierhaus Klavins

Samstag, 2. Dezember: Heute Abend: Lola Blau

Heute Abend: Lola Blau

Ein Musical für eine Schauspielerin von Georg Kreisler

Christiane Klimt – Darstellerin
Klaus Desch – Piano

Regie: Babette Dörmer
Originalverlag: Josef Weinberger ltd.
Bühnenvertrieb: Musik und Bühne Verlagsgesellschaft mbH Wiesbaden

“Heute Abend: Lola Blau“ erzählt die Geschichte einer jüdischen Schauspielerin in der Zeit des Anschlusses Österreichs an Nazi-Deutschland im Jahr 1938. Voller Vorfreude sieht sie ihrem ersten Theaterengagement in Linz entgegen. Doch der Einmarsch Hitlers zwingt sie, in die Schweiz zu fliehen, wo sie sich als Sängerin in Cabarets durchschlägt, bevor sie die dortige Fremdenpolizei zur unerwünschten Person erklärt.
Lola gelingt es, eine Einreisegenehmigung in die USA zu erhalten. Dort wird sie zum gefeierten, aber einsamen Star. Nach Kriegsende kehrt sie in das Land zurück, das einst ihre Heimat war, und muss feststellen, das Leben dort ist vom toleranten Miteinander weiter entfernt als je zuvor.

Das Musical für eine Schauspielerin umfasst eine Spannweite von virtuoser Komödie bis zur berührenden Tragödie.

Seit der Uraufführung 1971 in Wien hat das Ein-Personen-Stück Heute Abend: Lola Blau bis heute nichts von seiner Aktualität verloren. Dem großen Komponisten, Chansonnier, Kabarettisten und Dichter Georg Kreisler (1922–2011) ist es gelungen, in einem auf den ersten Blick unterhaltsamen Musical bitterböse Kritik an den politischen Zuständen zu üben und einen ungeschminkten Blick auf die Situation der Künstler in der Zeit des Dritten Reichs zu ermöglichen. Kreisler, Sohn eines jüdischen Rechtsanwalts, der 1938 selbst aus Wien emigrieren musste, schrieb zu seinem Werk:

„Lola Blau ist die Geschichte einer Ohnmacht. Lola steht dem Antisemitismus ebenso ratlos ohnmächtig gegenüber wie dem eigenen Judentum. Sie ist ohnmächtig gegen die sturen Schweizer, wütet ohnmächtig gegen die Sex-Karriere in Amerika, und zum Schluss ist sie wieder ohnmächtig gegen die österreichischen Ewig-Gestrigen. Sie will eigentlich nichts als ein bisschen tanzen und singen und ihrem Publikum Freude machen. Aber sie muss einsehen, dass es nichts nützt, nur einen kleinen bescheidenen Platz an der Sonne erhaschen zu wollen. Jeder Mensch muss vor allem versuchen, die Hindernisse, die die Sonne verstellen, für sich und seine Mitmenschen aus dem Weg zu räumen.“

Termin 2. Dezember 2023
Beginn 19:30 Uhr

Eintritt
Kartenreservierung b.doermer[æt]web.de

Veranstalter Babette Dörmer

Anfahrt Adresse und Routenplaner finden Sie unter Wegbeschreibung

Klavierhaus Klavins Auguststr. 26-28 53229 Bonn Deutschland

Dezember 2023 im Klavierhaus Klavins

Freitag, 1. Dezember: Esbjörn Svensson Tribute Concert

Esbjörn Svensson Tribute Concert

i.s.t.

Stephanie Troscheit – Klavier
Fritz Roppel – Bass
Stephan Schneider – Schlagzeug

Das Trio ist eine im Herbst 2021 gegründete Formation, die sich dem melodiösen Jazz widmet. Die Besetzung spielt Kompositionen von Esbjörn Svensson, Avishai Cohen, Martin Tingvall und anderen zeitgenössischen Jazzmusikern.

Anlässlich des 15. Todestags von Esbjörn Svensson spielt die Formation eine Reihe von Tribute-Konzerten, bei denen die erste Hälfte des Programms ausschließlich aus Stücken von Svensson besteht.

Sämtliche eigenen Stücke des Trios sind Kompositionen der Pianistin Stephanie Troscheit. Sie orientieren sich an ihren Vorbildern und ihrer eigenen musikalischen Vergangenheit. Viele Stücke weisen eine für den skandinavischen Jazz typische Melodiösität auf und nehmen Anleihen an Elementen der Popmusik.

Freuen Sie sich auf ein Konzert mit ansteckender Spielfreude.

Termin 1. Dezember 2023
Beginn 19:30 Uhr

Eintritt
Kartenreservierung keine / nur Abendkasse

Veranstalter Stephanie Troscheit
Mehr unter

Anfahrt Adresse und Routenplaner finden Sie unter Wegbeschreibung

Klavierhaus Klavins Auguststr. 26-28 53229 Bonn Deutschland

November 2023 im Klavierhaus Klavins

Freitag, 24. November: Eine musikalische Reise nach Norwegen, Polen und Russland

Eine musikalische Reise nach Norwegen, Polen und Russland

Liederabend

Jana Chagalova – Gesang
Alina Bemert – Klavier

Wir freuen uns Ihnen ein faszinierendes Programm aus romantischen Liedern des norwegischen Komponisten Edvard Grieg, sowie den weniger bekannten Liedern des Klaviervirtuosen Frederik Chopin, verfeinert mit den Romanzen der beiden bedeutenden russischen Komponisten Peter I. Tschaikowski und Sergej Rachmaninoff begleiten zu dürfen. Das Programm widmet sich dem Thema Liebe und Verlust.

Das Duo Jana Chagalova (Sopran) und Alina Bemert (Klavier) entstand schon vor einigen Jahren in der in Köln und Bonn ansässigen Musikschule Emotio, wo beide als leidenschaftliche Dozentinnen tätig sind. Sie vereint viel: beide haben eine Emigration aus Russland hinter sich - beide studierten an der Hochschule für Musik Köln – beide haben bewusst den Weg der Pädagogik bevorzugt – beide begleiten viele Schüler durch die wunderbare Welt der Musik – bei beiden sind die Schüler Wettbewerbspreisträger – beide lieben es zu musizieren und legen ihr ganzes Herz in die authentische Interpretation.
Sie lieben die Musik und besonders die Gattung Lied – eine Miniatur, die die mannigfaltigsten Themen intensiv beleuchtet. Jedes einzelne Wort und jede musikalische Phrase erhalten hier eine Bedeutung und Atmosphäre. Und dies vermittelt das Duo besonders emotional in Ihren Liederabenden.

Werden Sie ein Teil davon!

Termin 24. November 2023
Beginn 19:00 Uhr

Eintritt
Kartenreservierung keine / nur Abendkasse

Veranstalter Jana Chagalova

Anfahrt Adresse und Routenplaner finden Sie unter Wegbeschreibung

Klavierhaus Klavins Auguststr. 26-28 53229 Bonn Deutschland

November 2023 im Klavierhaus Klavins

Donnerstag, 23. November: Jazzin' Bonn: Piano - Piano 23, Teil 2

Jazzin' Bonn: Piano - Piano 23, Teil 2Stefan Ulbricht

Stefan Ulbricht und Friedrich zur Heide, Boogie Piano

Stefan Ulbricht – Piano
Friedrich zur Heide – Piano

Vitae

Stefan Ulbricht

Viele musikalische Impulse verdankt er dem leider verstorbenen Altmeister des Boogie Woogie Leopold von Knobelsdorff, mit dem er lange Jahre freundschaftlich verbunden war.

Inzwischen ist Stefan Ulbricht ein gefragter Pianist und hat in zahlreichen Konzerten in ganz Deutschland, den USA und europaweit u.a. die Bühne mit seinen Vorbildern wie Axel Zwingenberger, Vince Weber, Frank Muschalle, Jörg Hegemann und vielen anderen geteilt.

Im Jahre 2009 wurde er in Bremen mit dem German Boogie Woogie Award „Pinetop“ als bester Nachwuchspianist ausgezeichnet.

Das Publikum begeistert er durch Virtuosität und sein variantenreiches Spiel.

Basierend auf dem klassischen Boogie Woogie und Blues der 30er, 40er und 50er Jahre verleiht er mit exzellenter Technik, Fingerfertigkeit und Improvisationsvermögen auch eigenen Kompositionen und stilfremden Stücken den typischen Groove.


Friedrich zur HeideFriedrich zur Heide

Friedrich zur Heide

Friedrich ist schon in jungen Jahren viel herumgekommen. Aber es begann natürlich alles zuhause, so auch seine Musiklaufbahn, die er neben seinem Beruf betreibt. Im elterlichen Haus in Bremen stand ein verwaistes Klavier, das seinen Entdeckerdrang reizte. Musik aus dem Radio gab es kaum, Konserven wurden nicht abgespielt, und so war er auf die Besuche zahlreicher Pianisten aus der deutschen und internationalen Bluesgemeinde angewiesen, denen er auf die Finger sah: Christian Rannenberg, Frank Muschalle, Joachim Schumacher, Henning Pertiet, Marc Galperin, Ulli Kron usw.

Richtigen Musikunterricht hat Friedrich nie erhalten, und so musste er die Tastatur ohne Notenkenntnisse erkunden. Dabei kommt er oft zu ganz neuen Themen und Variationen, nicht selten unmittelbar auf der Bühne, und das hat gestandene Vokalisten wie Angela Brown, Inga Rumpf, Big Joe Duskin und B. J. Crosby zum spontanen Mitsingen inspiriert. Auftritte gab es inzwischen in aller Welt: Istanbul, Cincinnati, Paris, London, Prag, sogar in China und Mauretanien.

Blues, Boogies, Balladen – das sind Friedrichs Vorlieben. Er spielt gerne solo, aber auch im Duett und mit kleiner Besetzung. Manchmal packt er sogar seine Mundharmonikas aus. Lassen Sie sich überraschen.


Termin 23. November 2023
Beginn 19:30 Uhr

Eintritt
Kartenreservierung Jazzin’ Bonn e.V. 0228/949260. Abendkasse ab 19.00 Uhr

Veranstalter Jazzin' Bonn e.V.

Anfahrt Adresse und Routenplaner finden Sie unter Wegbeschreibung

Klavierhaus Klavins Auguststr. 26-28 53229 Bonn Deutschland

November 2023 im Klavierhaus Klavins

Samstag, 18. November: Clara & Robert Schumann, Johannes Brahms

Clara & Robert Schumann, Johannes Brahms

"Ménage-à-trois" - Daniel Höhr, Klavier

Daniel Höhr – Klavier

Als im Jahre 1853 sich der zwanzigjährige, damals noch weitgehend unbekannte Johannes Brahms bei den Schumanns in Düsseldorf vorstellte, ist Clara Schumann, Pianistin und Komponistin von Weltrang, sofort Feuer und Flamme für den jungen Musiker aus Hamburg. Es entwickelte sich sofort eine innige Freundschaft zwischen den Schumanns und Brahms, vor allem zwischen Clara und dem 14 Jahre jüngeren Hamburger Komponisten. Vielleicht gingen die beiden auch ein Liebesverhältnis ein; da sie in späteren Jahren ihre Briefe vernichteten, wird man es wohl nie erfahren. Robert Schumann starb am 29. Juli 1856 in der Anstalt für Behandlung und Pflege von Gemütskranken und Irren von Dr. Franz Richarz in Endenich bei Bonn, Clara überlebte ihn um 40 Jahre. Brahms starb 1897, ein Jahr nach Claras Tod.

Neben Robert Schumanns Waldzenen Op. 82 (1848/1849) spielt Daniel Höhr Schumanns letztes Werk vor dessen Einlieferung in die Anstalt in Endenich. Das Thema mit Variationen in Es-Dur WoO 24, die sogenannten Geistervariationen, komponierte er im Februar 1854 während eines, wahrscheinlich durch die Folgen der Syphilis verursachten, psychischen Zusammenbruchs. Robert Schumann wähnte sich in jenen Tagen von Geistern umgeben, die ihm teils „wundervolle“, teils „gräßliche“ Musik darboten. In der Nacht vom 17. auf den 18. Februar glaubte er, von den Geistern Schuberts und Mendelssohns ein choralartiges Thema zu hören, das er sich sogleich aufschrieb (tatsächlich verwendete er das Thema schon in seinem ein Jahr zuvor entstandenen Violinkonzert). Wenige Tage später komponierte er die Variationen darüber. Am Morgen des 27. Februar, am Rosenmontag, verließ er in Pantoffeln und Morgenmantel bekleidet das Haus in der Bilker Straße in Düsseldorf, ging auf die Oberkasseler Brück und stürzte sich in den Rhein. Er wurde gerettet und nach Hause gebracht. Kurz darauf ließ er sich in die Anstalt nach Endenich einliefern. Nach seinem Tod hütete Clara Schumann die Geistervariationen wie einen Schatz und verbot deren Veröffentlichung. Erst seit 1995 liegen sie in einer zuverlässigen Urtextausgabe vor.

Nach Schumanns Einlieferung in die Endenicher Anstalt Anfang März 1854 ließ sich Johannes Brahms in Düsseldorf nieder, wo er die Haushaltsführung der Schumanns übernahm und in Claras Auftrag geschäftliche Angelegenheiten erledigte. Clara durfte Robert bis zwei Tage vor seinem Tod nicht besuchen. Brahms allerdings konnte ihn sehen und vermittelte zwischen Clara und Robert. In dieser Zeit begann er, tiefe Gefühle für Clara zu entwickeln. Unter diesem Eindruck entstanden im Sommer 1854 die Balladen Op. 10. Sie sind Brahms‘ lebenslangem Freund Julius Otto Grimm gewidmet. Als er ihn über die Widmung in Kenntnis setzte, schrieb ihm Grimm zurück: „Aber hat Frau Schumann auch die Widmung genehmigt? Denn eigentlich gehören die Balladen ihr.“

Die erste der Drei Romanzen Op. 21 von Clara Schumann entstand am 2. April 1855 nach einem Ausflug, den sie mit Johannes Brahms nach Köln unternahm. Sie hörten Beethovens Missa Solemnis und bestaunten den (damals noch unfertigen) Dom. Am Nachmittag fuhr Brahms nach Endenich, um dort Schumann zu besuchen. Clara kehrte nach Düsseldorf zurück, um eine Romanze als Geburtstagsgeschenk für Brahms zu komponieren. „Sie ist aber recht traurig in der Stimmung; ich war’s so sehr als ich sie schrieb,“ notierte sie in ihr Tagebuch. Zu Brahms‘ Geburtstag am 7. Mai schenke sie ihm die Romanze in einer Reinschrift auf einem Schmuckblatt mit der Widmung Meinem lieben Freund Johannes Brahms componirt den 2ten April 1855. Eine zweite Abschrift auf einem ähnlichen Schmuckblatt mit der Widmung Dem geliebten Manne am 8ten Juni 1855 (Robert Schumanns Geburtstag) befindet sich im Robert-Schumann-Haus Zwickau. Das gesamte Werk, die Drei Romanzen Op. 21, widmete Clara Schumann dann aber doch Johannes Brahms.

Programm

Robert Schumann (1810 - 1856)

Waldszenen Op. 82

1. Eintritt
2. Jäger auf der Lauer
3. Einsame Blumen
4. Verrufene Stelle
5. Freundliche Landschaft
6. Herberge
7. Vogel als Prophet
8. Jagdlied
9. Abschied

Thema mit Variationen WoO 24 ("Geistervariationen")

-- Pause --

Johannes Brahms (1833 - 1897)

Balladen Op. 10

1. Andante (nach der schottischen Ballade "Edward" in Herders "Stimmen der Völker")
2. Andante. Espressivo e dolce
3. Intermezzo: Allegro
4. Andante con moto

Clara Schumann (1819 - 1896)

Drei Romanzen Op. 21

1. Andante
2. Allegretto
3. Agitato

Vita

Daniel HöhrFoto: Ralf Klein

Daniel Höhr

Daniel Höhr, geboren 1973 in Troisdorf, ist mit einigen Unterbrechungen seit drei Jahrzehnten am liebsten als Solist aber gelegentlich auch als Kammermusiker, Liedbegleiter und Orchestermusiker auf den Bühnen kleinerer Konzertsäle unterwegs. In seinen oft thematisch gestalteten Programmen finden sich nicht nur Werke seiner Lieblingskomponisten Beethoven, Brahms, Schumann und Liszt sondern auch selten Gespieltes in zum Teil ungewöhnlicher Besetzung. So wirkte er 2009 bei Uraufführungen von Werken Markus Grünters mit, spielte 2013 zusammen mit Axel Wilberg Kammermusik für Harmonium und Klavier von Sigfrid Karg-Elert (1877 – 1933) und gab 2014 den selten zu hörenden und erst vor wenigen Jahrzehnten der Öffentlichkeit zugänglich gemachten Klavierzyklus Das Jahr von Fanny Hensel (1805 – 1847). Am 11. Dezember 2021 führte er in Sankt Augustin die Vexations von Erik Satie in einer sechzehnstündigen Soloperformance als Spendenmarathon zugunsten der Seenotrettungsorganisation United4Rescue auf. Sein Album Innocence & Experience mit Klaviermusik von Schumann und Brahms erschien 2021 auf seinem eigenen Label serioso und wurde vom Kölner Stadt-Anzeiger als „ausgefeiltes, überzeugende Debut“ gelobt.

Der Sankt Augustiner Musiker begann im Alter von acht Jahren mit dem Klavierspiel. Seine Lehrer waren Norbert Schmitz-Witter, Markus Grünter, Eleonora Sauer, Christa Hahn, Prof. Peter Florian (Osnabrück) und Gotthard Kladetzky (Köln). Seinen ersten Soloabend gab der mehrfache Preisträger bei „Musizierende Jugend im Rhein-Sieg-Kreis“ und „Jugend Musiziert“ 1993 mit u.a. Mussorgskys Bilder einer Ausstellung im Klavierhaus Klavins in Bonn-Beuel. Neben seinen musikalischen Aktivitäten wirkte er auch gelegentlich bei künstlerisch-literarischen Projekten mit, wie beim Renga-Projekt From Sea to Sea (2009) und Wall Flowers | Flores Muri (2013) des schottischen Künstlers Alec Finlay.


K Drei Romanzen Op. 28: Romanze Nr. 2 Fis-Dur (Innocence & Experience)
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Termin 18. November 2023
Beginn 19:30 Uhr

Eintritt
Kartenreservierung keine / nur Abendkasse

Veranstalter Daniel Höhr
Mehr unter

Anfahrt Adresse und Routenplaner finden Sie unter Wegbeschreibung

Klavierhaus Klavins Auguststr. 26-28 53229 Bonn Deutschland

Oktober 2023 im Klavierhaus Klavins

Montag, 30. Oktober: Dialoge

DialogeFoto: Ellen Schmauss

Liederabend: Pejačević, Wagner und Bonis

Kyra Steckeweh – Klavier
Hanna Roos – Mezzosopran

Im Lied führen Text und Musik eine Art Gespräch. Doch hinter diesen Kompositionen stehen oft ganz reale Dialoge, die spannende Einblicke in die Entstehungsgeschichte der Werke gewähren. Hanna Roos (Mezzosopran) und Kyra Steckeweh (Klavier) zeigen in ihrem Programm "Dialoge" diese vielschichtigen Beziehungen zwischen Text und Musik, zwischen Dichter und Komponist auf. Sie moderieren ihren Liederabend und lassen das Publikum hinter die Kulissen der Werke sehen. Dadurch wird der intime Charakter der Gattung „Lied" noch besser erfahrbar und man kann die persönliche Dimension dieser Werke erfassen.

Die Pianistin Kyra Steckeweh ist in Bonn aufgewachsen und studierte gemeinsam mit der Mezzosopranistin Hanna Roos an der Hochschule für Musik Freiburg. Seit ihrer Studienzeit sind Roos und Steckeweh ein Lied-Duo, das jeden Konzertabend zu einem spannenden Erlebnis machen möchte.

Termin 30. Oktober 2023
Beginn 19:00 Uhr

Eintritt
Kartenreservierung keine / nur Abendkasse

Veranstalter Kyra Steckeweh & Hanna Roos

Anfahrt Adresse und Routenplaner finden Sie unter Wegbeschreibung

Klavierhaus Klavins Auguststr. 26-28 53229 Bonn Deutschland

Oktober 2023 im Klavierhaus Klavins

Donnerstag, 26. Oktober: Jazzin' Bonn: Piano - Piano 23, Teil 1

Jazzin' Bonn: Piano - Piano 23, Teil 1

Matthias Seuffert und Christof Sänger

Christof Sänger – Piano
Matthias Seuffert – Klarinette, Saxofon

Im freien, spontanen Zusammenspiel begeben sich Christof Sänger (p) und Matthias Seuffert (cl, sax) auf eine Reise durch die verschiedenen Regionen der Jazzwelt. Inspiriert vom New Orleans Jazz und Swing über klassischen Bebop hin zu moderneren Spielweisen, teils mit karibischen Anklängen, erkunden sie ein breites Spektrum an Repertoire inklusive eigener Kompositionen.

Vitae

Christof Sänger

Christof Sänger

Pianist Christof Sänger, geboren 1962, Träger des Hessischen Jazzpreises 2021, machte 1989 als Finalist des »Concours International de Piano Jazz« international auf sich aufmerksam.
Solotourneen durch Lateinamerika, USA und Kanada (Montreal Jazz Festival) folgten. Nach dem
"Preis der deutschen Schallplattenkritik" für seine Debüt CD, machte er in New York CD
Aufnahmen mit Al Foster, Georg Mraz. 1999 wurde Sänger Mitglied des Ernie Watts Quartetts,
mit dem er ab 2001 mehrere CDs veröffentlichte. Nachdem er 2003 Solokonzerte in Japan
gegeben hatte, gründete er nun mit zwei in Japan bekannten Jazzern eine weitere Version
seines Trio-Konzepts. Das letzte Konzert der Japan-Tournee wurde in Tokio mitgeschnitten. Er
spielte u.a. mit Branford Marsalis, Sheila Jordan, Harvie Swartz, Richie Cole, Jimmy Woode,
Hermeto Pascoal, Martial Solal, HR-Jazzensemble und der Barrelhouse Jazzband . »Seine
frappierende Technik, nie Selbstzweck, sondern immer künstlerisch konsequent dosiert, sucht
ihresgleichen und erinnert in ihrer Akkuratesse gelegentlich an Martial Solal«, so Martin Kunzler
im Jazz-Lexikon (rororo 2002).


Matthias Seuffert

Über Klarinettist/Saxophonist Matthias Seuffert, Baujahr 1971, schreibt Jürgen Wölfer in Jazz in Deutschland: Das Lexikon+ (Hannibal, 2008): "Der zunächst dem traditionellen Jazz verbundene Seuffert wendete sich immer mehr dem Mainstreamjazz zu und zeigt sich auch moderneren Sounds gegenüber aufgeschlossen." Kritiker Scott Yanow wählte die CD "When Louis Met Bix" als Nummer eins seiner Jazzis Top Ten For 2016. Auszeichnung als "Keeper of the Flame" (Jazzclub Osnabrück, 2018), Kompositionen und Arrangements für Film und BBC (Buck Clayton Legacy Band, 2011). Er spielte auf beiden Seiten des Atlantiks u.a. mit Harry Allen, Patrick Artero, Dan Barrett, Gene "Mighty Flea" Connors, Sir John Dankworth, Red Holloway, Jon-Erik Kellso, Eddie Locke, Keith Nichols, Bent Persson, Scott Robinson, Randy Sandke, Warren Vaché, Roy Williams, Jimmy Woode, der Barrelhouse Jazzband, dem Frank Muschalle Trio, der Chris Barber Big Band, Musikern der HR- und BBC-Big Bands und seiner Stammband Born To Swing!. Im Jazz Journal International, Januar 2008, schreibt Martin Richards über ihn: "His ´leader´ session at the first Norwich Jazz Party […] was for me one of the highlights in an event which brimmed over with excellence."


Termin 26. Oktober 2023
Beginn 19:30 Uhr

Eintritt
Kartenreservierung Jazzin’ Bonn e.V. 0228/949260. Abendkasse ab 19.00 Uhr

Veranstalter Jazzin' Bonn e.V.

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Klavierhaus Klavins Auguststr. 26-28 53229 Bonn Deutschland

September 2023 im Klavierhaus Klavins

Dienstag, 26. September: Ausflüge: Autorenlesung und Musik

Ausflüge: Autorenlesung und Musik

Johannes Balve und Oliver Leue

Johannes Balve – Autor
Oliver Leue – Klavier

Der Jazz-Pianist Oliver Leue und der Autor Johannes Balve laden zu musikalischen und lyrischen Ausflügen ins Klavierhaus Klavins ein. Oliver Leue ist hier mit seinem Jazz-Trio schon bekannt. Johannes Balve hat bei dem Berliner Verlag PalmPress gerade einen Gedichtband mit dem Titel „Ausflüge“ veröffentlicht.

Vitae

Johannes Balve

Johannes Balve

Dr. Johannes Balve (Prof. emerit. der Universität Kanazawa, Japan), ist Autor, Germanist und Bildungsforscher. Er lehrte seit 1990 an deutschen und ausländischen Universitäten deutsche Sprache und Literaturwissenschaft. Seine Forschungsschwerpunkte waren u.a.: Romantheorie des frühen 20. Jahrhunderts, Metapherntheorien, kulturelle Lernstile und Hochschulentwicklung. Während des Erdbebens am 11.3.2011 lebte er in Tokio, später in Kanazawa. Aus privaten Gründen gab er 2013 den Lehrstuhl an der Universität Kanazawa auf und zog wieder nach Deutschland. Er arbeitete weiterhin für die Kanazawa Universität als Berater, unterrichtete in Berlin und Brandenburg an Schulen und Hochschulen, arbeitete als Gutachter an einem internationalen Forschungsinstitut. Seine wissenschaftlichen Aufsätze sind in verschiedenen deutschen und internationalen Fachzeitschriften erschienen. Er schrieb mehrere Bücher, darunter eine Einführung in die Literatur- und Sprachgeschichte. Er verfasste Reportagen über Japan für überregionale Tageszeitungen. Als Autor schrieb er Kinderbücher, Erzählungen, Gedichte und einen Roman.


Oliver Leue

Oliver Leue

Schon während seines Jazzpiano-Studiums im holländischen Hilversum 1986 bis 1991 stand Oliver Leue auf den Bühnen verschiedener Clubs und Festivals wie zum Beispiel in Deutschland und Belgien, den Niederlanden und der Tschechischen Republik.

Nach seiner Rückkehr nach Bonn komponierte er Musik für verschiedene Dokumentarfilme und Ausstellungen.

Festivals: R(h)einkultur Bonn, Jazz en bloc Festival Oldenburg, Winterjazz Köln.
2007 spielte Leue mit dem Trio Planet B eine Tournee in China.

Seit 2010 ist er als freiberuflicher Jazzpianist oftmals in der vitalen Musikszene Bonns und Kölns zu erleben.


Termin 26. September 2023
Beginn 19:30 Uhr

Eintritt
Kartenreservierung keine / nur Abendkasse

Veranstalter Johannes Balve, Oliver Leue

Anfahrt Adresse und Routenplaner finden Sie unter Wegbeschreibung

Klavierhaus Klavins Auguststr. 26-28 53229 Bonn Deutschland

September 2023 im Klavierhaus Klavins

Freitag, 22. September: Swingende Jazz-Duette an zwei Flügeln

Swingende Jazz-Duette an zwei Flügeln

Chris Hopkins Meets His Piano Friends feat. Ehus Asherie

Chris Hopkins – Piano
Ehud Asherie – Piano

Improvisierte Kabinettstückchen
von George Gershwin bis Duke Ellington

Lässig-elegant, mitreißend, unterhaltsam.

Programm

Chris Hopkins, vielfach mit Preisen ausgezeichnet, verbindet mit einigen wenigen Pianisten auf der Welt eine besondere Leidenschaft für die Tradition swingenden Jazz-Pianos von Fats Waller über Nat King Cole und Erroll Garner bis Oscar Peterson und hat aufbauend auf seinen Idolen längst zu einer eigenen musikalischen Sprache gefunden. Ingesamt gibt es heutzutage vielleicht zwei Dutzend Pianisten, welches die technisch äußerst anspruchsvolle Kunst dieses orchestralen Piano-Genres beherrscht, das gerade im Duo hochgradig kommunikative und magische Begegnungen entstehen lässt. Jedes Jahr lädt Hopkins zu Konzerten einen neuen Gast von internationalem Format ein – diesmal den israelisch-stämmigen New Yorker Tasten-Virtuosen Ehud Asherie.

Auf dem Programm stehen stilbildende Kompositionen der alten Meister sowie geschickt arrangierte Titel des „Great American Song Book“ von George Gershwin bis Duke Ellington, wobei das stilistisch umfangreiche Repertoire von Blues bis Bebop, von Ragtime über Swing bis hin zu Jazz-Adaptionen klassischer Werke reicht. Dabei geht es den zwei Pianisten nicht um den nostalgisch verklärenden Rückblick, sondern um die zeitgemäße Fortführung dieser so faszinierenden pianistischen Kunstform, mit enormem Spielwitz und großer Freude an der brillanten und mitreißenden Improvisation.

Chris Hopkins, der in Princeton/New Jersey geborene Wahl-Deutsche, zählt mit seinem melodischen, swingenden Stil zu den meistbeschäftigten Musikern der internationalen Jazz-Szene. Zuletzt räumte er zahlreiche Auszeichnungen wie den „Preis der Deutschen Schallplattenkritik“ und den „Prix de L’Académie du Jazz (Paris)“ ab. Unlängst wurde er als „Keeper of the Flame“ um seine Verdienste für den klassischen Jazz in Europa ausgezeichnet und erhielt im Essener Grillo-Theater den begehrten "Jazz-Pott" als "Best progressive Artist" in einer Reihe mit Nils Wogram und Paul Kuhn. Über 4000 Konzerte und Festivals an der Seite von Größen wie Clark Terry, Harry „Sweets“ Edison, Bucky Pizzarelli, Scott Hamilton oder Butch Miles führten ihn durch ganz Europa, in die USA, nach Japan, Australien und Neuseeland. Spielorte umfassen die Elbphilharmonie, die Berliner Philharmonie oder das legendäre New Yorker 92nd Street Y. Neben seiner Konzerttätigkeit ist Chris Hopkins seit 2005 Jazz-Dozent an der Hochschule für Musik Köln.

Pressestimmen

"Two men with left hands like God - a close knit duo of mutual fans who took obvious pleasure in each other’s keyboard tour-de-forces". All About Jazz New York

"Unerreichte Vielfalt, Eleganz und Artistik".Süddeutsche Zeitung

"Heitere Respektlosigkeit vor der technischen Schwierigkeit - Pianogipfel im Sturm erstürmt". Erlanger Nachrichten

"Kissenschlacht mit Tasten und Notenschlüsseln - das mit Abstand beste Konzert im Ingolstädter Audi-Forum". Donaukurier

Vitae

Chris Hopkins

Chris Hopkins

Chris Hopkins wurde 1972 in Princeton (New Jersey) geboren. Gleichermaßen versiert an Piano und Alt-Saxophon, zählt er zu den meistbeschäftigten Künstlern der internationalen Jazzszene - nicht zuletzt als Leiter des seit 20 Jahre lang in unveränderter Besetzung bestehenden Ensembles "Echoes of Swing", das für seinen innovativen Umgang mit der Jazz-Tradition international Beachtung fand.

Über 4000 Konzerte an der Seite vieler Jazz-Stars - unter ihnen Clark Terry, Harry "Sweets" Edison, Louie Bellson, Scott Hamilton, Butch Miles, Paul Kuhn, Hazy Osterwald, Till Brönner, Jackie Williams, Bucky Pizzarelli, Peanuts Hucko, Marty Grosz, Jake Hanna, Greetje Kauffeld, Joe Wilder, Bob Wilber, Warren Vaché, Kenny Davern, Gene ’Mighty Flea’ Connors, Bill Ramsey, Dan Barrett, Nicki Parrott oder auch renommierten europäischen Bandleadern wie Frank Roberscheuten, Engelbert Wrobel und Antti Sarpila u.v.a. - führten ihn durch ganz Europa, die USA, Japan, Australien und Neuseeland.

Neben über 40 bisher erschienenen Tonträgern legte Chris Hopkins mit "Daybreak" ein Solo Album auf dem amerikanischen Label "Arbors Records" vor, das vom französischen Magazin „Jazz Classic“ als eine der 10 besten Erscheinungen des Jahres gewertet wurde. Sein Piano Duo-Album mit dem legendären US-Pianisten Dick Hyman (Jg. 1927, u.a. Filmmusik-Komponist für Woody Allen) „Teddy Wilson in 4 Hands“ wurde im US-Magazin "Downbeat" mit 4 Sternen ausgezeichnet ("Top contender for Best Paino Album of the Year"). Die CD „Message from Mars“ seines Quartetts „Echoes of Swing“ wurde mit dem „Preis der Deutschen Schallplattenkritik“ prämiert und erhielt in Paris den begehrten „Prix de L’Académie du Jazz“. "Echoes of Swing" sind seit 2013 beim weltweit aktiven und renommierten Plattenlabel "ACT Music" unter Vertrag und haben dort bislang die fünf erfolgreichen Alben "Blue Pepper", "Dancing", "Bix - A Tribute to Bix Beiderbecke", "Travelin’ - Celebrating 20 Years on Tour" sowie "Winter Days at Schloss Elmau" vorgelegt.
Besondere Höhepunkte von Chris Hopkins Karriere bilden seine Einladungen in die USA, so z.B. als Solist zum "International March of Jazz" in Clearwater, Florida - dem weltweit größten und wichtigsten Festival seiner Art (1998, 2002, 2003, 2004 sowie 2010). Hier hatte er Gelegenheit auf die letzten Jazz-Stars der Swing-Ära wie Buddy DeFranco, Flip Phillips, Ruby Braff, Joe Bushkin, Benny Waters, Jerry Jerome, George Masso, Peter Appleyard, Milt Hinton, Jack Lesberg und Ralph Sutton zu treffen. Es folgen regelmäßig weitere Einladungen zu renommierten internationalen Jazz-Festivals wie z.B. zum "Jazz at Lake Chautauqua"-Festival in Western Upstate New York, zur "Swinging Jazz Party" in Blackpool oder zum Kobe Jazz-Festival nach Japan. Weitere Stationen umfassen unzählige Kammermusiksäle, Jazzclubs oder auch Auftrittsorte wie die Kaufmann Concert Hall (New York City), das Konzerthaus am Gendarmenmarkt (Berlin), die Toppan Hall (Tokio), das KKL Luzern, das Prinzregententheater und den Herkulessaal in München, das Waiheke Island of Jazz - Festival (Neuseeland), das Konzerthaus Dortmund, die Philharmonie Luxemburg, das Rheingau Musik Festival, Schloss Elmau, die Hamburger Musikhalle, die Elb Philharmonie, das Ascona Jazz Festival am Lago Maggiore, die Jahrhunderthalle Bochum uva.
Nachdem Chris Hopkins bereits in 2013 um seine Verdienste für den klassischen Jazz in Europa als "Keeper of the Flame" geehrt wurde, erhielt er 2017 im Essener Grillo-Theater den begehrten "Jazz-Pott"-Award als „best progressive artist“, der seit 20 Jahren innovative Jazzmusiker würdigt, darunter bisher solch unterschiedliche Künstler wie Paul Kuhn oder Nils Wogram.

Über seine rege Konzerttätigkeit hinaus wirkt Chris Hopkins seit 2005 als Jazz-Dozent an der Hochschule für Musik Köln.

Mehr erfahren: hopkinsjazz.com


Ehud Asherie

Ehud Asherie was born in Israel in 1979. He lived in Italy for six years before moving with his family to New York at the age of nine. As a child, he took piano lessons, but his real interest in playing began when, at fourteen, he discovered Smalls jazz club in Greenwich Vil¬lage. On weekends, he would stay at the club from ten at night to six in the morning, listening to the headliners and playing in the late¬night jam sessions.

Ehud studied with the late Frank Hewitt, an influential pianist he met at Smalls. Soon, he was performing with other Small regulars, includ¬ing the late Jimmy Lovelace. At the same time, he began leading the jam sessions on Sunday nights. Ehud was first featured at Smalls in 1999, initially with the Grant Stewart quartet and then as a headliner with his own trio. Shortly thereafter, he started a two-year engage¬ment at the Rainbow Room, where he played six nights a week with his Trio 65.

Ehud has performed with such jazz notables as Harry Allen, Peter Bernstein, Joe Cohn, Eric Alexander, Ryan Kisor, Jesse Davis, Clark Terry, Roy Ayers, Bobby Durham, Jane Monheit and Bob Mover. He has toured across the world, appearing at clubs and festivals in Brazil, England, Italy, Serbia, Slovenia and South Korea. Ehud continues to be a regular at Smalls and other clubs in New York such as Smoke, Fat Cat, St. Nickʼs Pub and the Blue Note.

Ehudʼs first CD as leader was Trio65, released by NuJazzCity in 2001. This recording includes bass player Joseph Lepore and drummer Tommaso Cappellato and features the music of Billy Strayhorn. Since then Ehud has recorded two CDs with Grant Stewart, Tenor and Soul and Estate, released by Video Arts Music.

Recently, Ehud has been collaborating with the Brazilian guitarist Vinício "Bina" Coquet. Their first CD together, Samba de Gringo (Urban Jungle Records), is a collection of original compositions and Brazilian tunes with Ehud playing the Hammond B3 organ. A second CD will be released in 2007. Ehudʼs current project as leader is a CD of original music and jazz standards for the Posi-Tone label.

Ehud Asherie, "a master of swing and stride" (The New Yorker) is an innovative jazz pianist who integrates the dynamic rhythms of of stride-style piano with the melodic and harmonious inventiveness of bebop. Born in Israel in 1979, Ehud lived in Italy for six years before moving with his family to New York at the age of nine. He began playing piano as a child, but his passion for jazz was sparked at fourteen, when he was taken to Smalls Jazz Club in Greenwich Village. Throughout his teenage years, Ehud was a fixture at Smalls every weekend, when he would stay at the club from ten at night until six in the morning, listening to the headliners and playing in the late-night jam sessions.

It was at Smalls that Ehud met his first jazz teacher and mentor, the late Frank Hewitt. Soon, he was performing with other regulars from Smalls, including the late Jimmy Lovelace, and began leading the Sunday night jam sessions. Ehud was first featured at Smalls in 1999 with the Grant Stewart quartet, and then as a headliner with his own trio. Shortly thereafter, his trio started a two-year engagement at the Rainbow Room, where he played six nights a week with his own trio.

Ehud’s talent and versatility is illustrated by the broad range of musicians with whom he has worked, including: Howard Alden, Eric Alexander, Harry Allen, Roy Ayers, Peter Bernstein, Joe Cohn, Jesse Davis, Bobby Durham, Vince Giordano, Wycliffe Gordon, Scott Hamiton, Ryan Kisor, Jane Monheit, Bob Mover, Ken Peplowski, and Clark Terry. In addition to being a regular at Smalls and other New York venues, including the Blue Note, Fat Cat, Jazz at Lincoln Center, Kitano, and Smoke, he has toured clubs and festivals around the world, including Brazil, England, Italy, Serbia, Slovenia and South Korea.

While his live performances are an excellent arena in which to witness Ehud’s improvisational skills, he has also produced diverse, excellent studio recordings. Since 2001, when his trio recorded a full-length tribute to the music of Billy Strayhorn, Ehud has recorded eight albums: three as a leader, including two trio records and one quintet, two collaborations under the name "Bina and Ehud" with Brazilian guitarist Vinício "Bina" Coquet, two as a member of the Grant Stewart quintet, and one with Korean guitarist CJ Kim. His most recent project, playing in a quartet with tenor saxophonist Harry Allen, will be released soon on Posi-Tone.

Mehr erfahren: ehudpiano.com


K Ehud Asherie plays the Maple Leaf Rag by Scott Joplin
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Termin 22. September 2023
Beginn 19:30 Uhr

Eintritt
Kartenreservierung Reservix-Hotline: 0761-88849999 Sowie alle Reservix+AdTicket VVK-Stellen

Veranstalter Chris Hopkins
Mehr unter

Anfahrt Adresse und Routenplaner finden Sie unter Wegbeschreibung

Klavierhaus Klavins Auguststr. 26-28 53229 Bonn Deutschland

September 2023 im Klavierhaus Klavins

Donnerstag, 21. September: Kontrabass Solo

Kontrabass Solo

Christian Hinz

Christian Hinz – Kontrabass

Die Besucher erwartet ein einprägsamer und außergewöhnlicher Soloabend. Sie erleben den Kontrabass auf eine wahrscheinlich so noch nie gehörte Weise und Vielfalt.

Programm

Christian Hinz präsentiert auf dem Kontrabass eigene Arrangements moderner klassischer Komponisten und Eigenkompositionen, wobei es auch Raum für Improvisation gibt. Mit seinem Programm führt er den Zuhörer mit unterschiedlichen musikalischen Einflüssen aus verschiedenen Kulturen auf eine abwechslungsreiche Reise.

Vita

Christian Hinz

Christian Hinz

Ursprünglich klassisch ausgebildet, wurde Christian Hinz später Schüler des französischen Virtuosen François Rabbath in Paris, der ihn in seiner „Nouvelle Technique de la Contrebasse“ unterrichtete.

Auf dem Kontrabass spielt er in einer eigens von ihm eingeführten Quint-/Quartstimmung.
Die Stimmung in C-,G-,d-,g-,c- verleiht dem Instrument einen größeren Tonumfang und neue Ausdrucksmöglichkeiten.

Unorthodoxe Spieltechniken und neue experimentelle Klänge dienen stets melodischen, sowie rhythmischen Strukturen und erweitern die Fähigkeiten des Soloinstrumentes.


Termin 21. September 2023
Beginn 19:30 Uhr

Eintritt
Kartenreservierung keine / nur Abendkasse

Veranstalter Christian Hinz
Mehr unter

Anfahrt Adresse und Routenplaner finden Sie unter Wegbeschreibung

Klavierhaus Klavins Auguststr. 26-28 53229 Bonn Deutschland

September 2023 im Klavierhaus Klavins

Freitag, 15. September: "Ack Värmeland, du sköna": Musik aus Schweden

"Ack Värmeland, du sköna": Musik aus SchwedenFoto: Patric Prager

Theo Palm, Klavier

Theo Palm – Klavier

Musik aus Schweden von J. H. Roman, L. Valborg-Aulin, W. Peterson-Berger und Improvisationen über Volkslieder.

Programm

Das Programm widmet sich der schwedischen Musik. Neben Kompositionen von Johan Helmich Roman (1694-1758), Laura Valborg Aulin (1860-1928) und Wilhelm Peterson-Berger (1867-1942) spielt Theo Palm eigene Improvisationen über schwedische Volkslieder.

Johan Helmich Roman (1694-1758):
Sonate C-Dur (Allegro – Larghetto – Allegro)

Laura Valborg Aulin (1860-1928):
Romanza, opus 8 Nr.1
Fantasi, opus 8 Nr.7

Theo Palm: Improvisationen über schwedische Volklieder:
Ack, Värmeland, du sköna (Ach, Värmelnad, du schönes)
Fjäriln vingad sys på Haga (Schmetterling auf leichten Flügeln) / Carl Michael Bellman Som Stjärnan uppå himmelen (Wie sich der Stern am Himmelszelt)

Wilhelm Peterson-Berger (1867-1942):
Värmlandspolska
Vestgötapolska
Ölandspolska

Theo Palm: Improvisationen über schwedische Volklieder:
Lugn vilar sjön (Still ruht der See)
Kom, kom fager ungersven (Komm, schöner junger Mann)
Bort allt vad oro gör (Fort, was uns Unruh macht) / Carl Michael Bellman

Wilhelm Peterson-Berger (1867-1942):
Jänta å ja
Ebba Brahes polska
Polska från Nerike

Theo Palm: Improvisationen über schwedische Volklieder:
Uti vår hage (In unserm Walde)
Om dagen vid mitt arbete (Des Tags bei meiner Arbeit)
Vaggvisan (Wiegenlied) / Carl Michael Bellman

Wilhelm Peterson-Berger (1867-1942):
Polska från Blekinge
Svensk halling
Östergotapolska

Theo Palm: Improvisationen über schwedische Volklieder:
Kristallen den fina (Kristall, du mein feines)
Så lunka vi så småningom (So trotten wir gemach und fromm) / Carl Michael Bellman Vila vid denna källa (Weile an dieser Quelle) / Carl Michael Bellman
Vem kan segla förutan vind? (Wer kann segeln ganz ohne Wind?)

Vita

Theo Palm

begann mit sieben Jahren Klavier zu spielen, im Alter von elf kam dann die Orgel hinzu.
Nach dem Abitur studierte er an der Staatl. Hochschule für Musik in Köln (Kirchenmusik und Klavier). Nach zehnjähriger Tätigkeit als Dozent an verschiedenen Musikschulen arbeitet er als selbstständiger Musikpädagoge, Pianist, Organist und Cembalist. Seit dem Jahr 2000 existiert das Liedduo mit der Altistin Anna Fischer, gemeinsam mit ihr entstand 2017 eine CD mit Werken von Max von Schillings und 2021 eine CD mit eigenen Werken.
Als Solist und Begleiter im Kammermusik-, Chor- und Liedbereich gab und gibt er Konzerte in Deutschland, den Niederlanden, Belgien, Frankreich, der Schweiz, Italien und Ungarn. Dazu kamen Rundfunk- und CD-Aufnahmen, sowie Meisterkurse u.a. bei Martin Weyer, Sarah Walker, Ingeborg Danz, Irwin Gage und Esther de Bros. Kompositionen, vor allem Unterrichtsliteratur für Klavier, sind in den Verlagen Bosworth und Pianodidact erschienen. Seit 2020 ist er außerdem Musikalischer Leiter am „Kleinen Theater Bonn Bad-Godesberg“

Mehr erfahren: www.t-palm.de


Termin 15. September 2023
Beginn 19:30 Uhr

Eintritt
Kartenreservierung keine / nur Abendkasse

Veranstalter Theo Palm
Mehr unter

Anfahrt Adresse und Routenplaner finden Sie unter Wegbeschreibung

Klavierhaus Klavins Auguststr. 26-28 53229 Bonn Deutschland

September 2023 im Klavierhaus Klavins

Donnerstag, 14. September: O’Holiday – The Curious Sisterhood of Anita O’Day and Billie Holiday

O’Holiday – The Curious Sisterhood of Anita O’Day and Billie Holiday

Shaunette Hildabrand und Mátyás Bartha

Shaunette Hildabrand – Gesang
Mátyás Bartha – Piano

Das heutige Programm konzentriert sich auf zwei der größten Jazzsänger, die trotz ihrer unterschiedlichen ethnischen Herkunft ähnliche Wege auf dem Weg zum Ruhm eingeschlagen haben. Als Vorreiter in Ton und Timing waren sie wegweisend für die nachfolgenden Generationen von Jazzsängern. Die amerikanische Sängerin Shaunette Hildabrand beherrscht ein großes und ungewöhnliches Repertoire von fantastischen Songs, fernab von allen Sängerinen-Klischees. Sie singt auf ihre eigene, persönliche Art mit Einflüssen von vielen großen Sängerinnen. Sie swingt beachtlich, phrasiert hervorragend und singt absolut sauber und geschmackvoll. Der junge und aufstrebende ungarische Mátyás Bartha absolvierte sein Studium bei Olaf Polziehn an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Graz, Österreich und hat bereits mit international anerkannten Künstlern wie Sheila Jordan und Kevin Mahogany gespielt. Seit 2015 ist Bartha ein wichtiger Teil der Jazzszene in Wien und seine Projekte sind ein Beweis für seinen hohen Respekt vor jeder Art von Musik und sein Ziel, traditionellen Jazz mit anderen Genres zu verbinden.

Vitae

Shaunette Hildabrand

Shaunette Hildabrand schloss 1985 ihr Studium an der Midwestern State Universität, Texas, mit Magna cum laude ab und setzte ihr Gesangsstudium in New York bis zu ihrem Umzug nach Europa 1991 fort. Sie ist als Jazz Sängerin wie als klassische Interpretin unterwegs, hat sich aber vor allem in der europäischen Jazz Szene einen Namen gemacht. Neben ihrem Engagement als Sängerin in “Frank Roberscheuten Hiptett” und dem “Echoes of Swing Orchester” gründete Shaunette kürzlich ein Trio unter ihrem eigenen Namen. In ihrer Karriere hat sie mit Musikern wie Franz Jackson, Truck Parham, Scott Hamilton, Harry Allen, Eddie Locke and Hazy Osterwald auf größeren Jazz-Festivals in Europa zusammengespielt und ist auf verschiedenen Aufnahmen mit führenden europäischen Traditional-Jazz-Musikern zu hören. Die kürzlich erschienene Publikation “Growing up with Jazz” (Oxford University Press) enthält ein Interview mit Shaunette, neben Musikern wie Eubie Blake und Jane Monheit. Sie gibt Meisterklassen und Workshops für Jazz und für klassische Musik in Europa und den Vereinigten Staaten.

Shaunette hat sich sehr intensiv mit Billie Holiday und ihre ganzen Art zu singen beschäftigt und kommt dem sehr nahe. Dadurch hat sie immens viel gelernt; u.a. beherrscht sie ein großes und ungewöhnliches Repertoire von fantastischen Songs, fernab von allen Sängerinnen-Klischees. Mittlerweile hat sie sich allerdings von diesem ersten großen Vorbild gelöst und singt einfach natürlich auf ihre eigene, persönliche Art mit Einflüssen auch von vielen anderen großen Sängerinnen. Sie swingt beachtlich, phrasiert hervorragend und singt absolut sauber und geschmackvoll.

Mehr erfahren: www.shaunettehildabrand.com


Mátyás Bartha

Mátyás Bartha

The young and upcoming pianist Mátyás Bartha has performed with internationally recognized artists including Sheila Jordan, Kevin Mahogany, Jim Rotondi, Scott Robinson and Don Menza.

Bartha began playing the piano at age eight in Hungary in his hometown, Szentendre. He completed his studies with Olaf Polziehn at the University of Music and Performing Arts in Graz, Austria. There he also had the chance to study with Stjepko Gut, Michael Abene, Dena DeRose and Renato Chicco.

​After university, Bartha spent time in New York City playing piano with jazz musicians such as David Wong and Pat O’Leary. Rossano Sportiello, Michael Kanan, Ray Gallon and Steve Ash became his mentors.

As a young talent, Bartha was twice selected to the Generations in Frauenfeld, Switzerland, He had the chance to study and play with David Hazeltine, Louis Hayes, Peter Washington, Mark Turner and Alex Sipiagin.

Since 2015, Bartha has been an important member of the Vienna jazz scene, where he performs with Martin Breinschmid, Mario Gonzi, Herbert Swoboda and Dorretta Carter. He recorded an album with the Croatian jazz singer Daniel Cacija that led to an international tour including venues such as Smalls in New York City, Jamboree in Barcelona, Bratislava Jazz Days and Jazzkeller in Frankfurt.

Bartha’s projects are evidence of his high respect for all music and his aim to connect traditional jazz with other genres.

Mehr erfahren: www.matyasbartha.com


Termin 14. September 2023
Beginn 19:30 Uhr

Eintritt
Kartenreservierung Jazzin’ Bonn e.V. 0228/949260. Abendkasse ab 19.00 Uhr

Veranstalter Jazzin' Bonn e.V.
Mehr unter

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Klavierhaus Klavins Auguststr. 26-28 53229 Bonn Deutschland

September 2023 im Klavierhaus Klavins

Samstag, 2. September: September appassionato: Klavierkonzert zu 4 Händen

September appassionato: Klavierkonzert zu 4 Händen

Duo Emotion

Léa-Yoana Adam, Klavier
Denis Ivanov, Klavier

Programm

Carl Czerny (1791-1857)
Ouverture caractéristique et brillant h-moll, op. 54 

Fanny Hensel-Mendelssohn (1805 - 1847)
Drei Stücke zu vier Händen

Gabriel Fauré (1845-1924)
3 Stücke aus der « Dolly Suite », op. 56
- Berceuse
- Le jardin
- Le pas espagnol 

Fazil Say (* 1970)
Winter Morning in Istanbul, op. 66 

Pause

Bedřich Smetana (1824-1884)
Die Moldau 

Sergei Rachmaninov (1873-1943)
2 Präludien op. 23 Vokalise 

Franz Liszt (1811 - 1886)
Ungarische Rhapsodie Nr. 2

Vitae

Léa-Yoana Adam, Klavier

Die preisgekrönte gebürtige Rumänin Léa-Yoana Adam hat einen reichen, komplexen und atypischen musikalischen Hintergrund, der es ihr ermöglicht hat, sich einen Platz in der Welt der klassischen Musik auf internationaler Ebene zu  verschaffen. Die brillante Pariser Pianistin unternahm mehrjährige Tourneen als Solistin und Dirigentin in Frankreich und im Ausland (Rumänien, Österreich, Deutschland, Italien, Lettland, USA...)

Léa-Yoanna Adam ist die Gründungspräsidentin der Academy of Musical Artists (A.D.A.M.), unter deren Schirmherrschaft sie Konzerte, Wettbewerbe, Festivals und Meisterkurse organisiert, um talentierten jungen Musikern mit Rat und Tat zur Seite zu stehen.


Denis Ivanov, Klavier

Denis Ivanov ist ein vielseitiger Musiker. Er tritt sowohl als Solist wie auch und Kammermusikpartner in ganz Europa, auch in Russland und Japan.

Denis Ivanov spielt im Duo "Borisowitch & Jhang», im Trio «Gegenwind» und im «A-Trio». Mit seiner ehemaligen Lehrerin Léa-Yoanna Adam bildet er das Klavierduo «Emotion». Dieses Klavierduo erntete bei uns auch stehende Ovationen. Er ist auch ein gefragter Pianist bei Klavierkonzerten.


Termin 2. September 2023
Beginn 19:30 Uhr

Eintritt
Kartenreservierung keine / nur Abendkasse

Veranstalter Michael Agi

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Klavierhaus Klavins Auguststr. 26-28 53229 Bonn Deutschland

August 2023 im Klavierhaus Klavins

Freitag, 18. August: Jazzkonzert

Jazzkonzert

Session 5

Jörg Kaufmann – Saxophon
Axel Dorner – Trompete
Oliver Leue – Klavier
Christian Kussmann – Bass
Stephan Schneider – Schlagzeug

Die fünf Musiker aus dem Köln-Bonner Raum treffen sich schon seit längerer Zeit und improvisieren unvoreingenommen durch die weite Welt der Jazzmusik. Vom Bebop bis zu den viel Raum bietenden Kompositionen eines Kenny Wheeler, hier darf alles gespielt werden.

Vitae

Jörg Kaufmann

Jörg Kaufmann

Jörg Kaufmann war unter anderem Student von von Jiggs Whigham, Manfred Schoof, Axel Jungbluth, Rainer Brüninghaus, James Towsey, Wolfgang Engstfeld und Jesse Bennett.

In den Jahren 1983-1999 erfolgten zahlreiche Tourneen und Produktionen, unter anderem mit Supersession, Alphonse Mouzon, Bob Mintzer, Slide Hampton, Pete York, Bobby Shew, Peter Herbolzheimer, Danny Gottlieb, John Scofield, Matthias Rüegg, Billy Cobham, Axel Fischbacher und vielen anderen.

Von 2000 bis 2008 war Jörg Kaufmann festes Mitglied der SWR Big Band und hatte dort Gelegenheit, mit zahlreichen Künstlern internationalen Formats zusammenzuarbeiten: Sammy Nestico, Bob Florence, Bob Curnow, Toshiko Akyioshi, Don Menza oder Rob Mc Connel. Besonders intensiv war in dieser Zeit auch die Zusammenarbeit mit Paul Kuhn, Hugo Strasser und Max Greger.

Seit 2003 arbeitet Kaufmann regelmäßig mit der Organistin Barbara Dennerlein zusammen.


Axel Dorner

Axel Dorner

Axel Dorner wuchs im Schwarzwald auf und sammelte erste Jazzerfahrungen in der Tübinger Jazzszene.

1983 begann er ein Studium am Jazzseminar der Musikhochschule Köln bei Manfred Schoof und Jiggs Whigham.

Er spielte unter anderem in der Gunter Hampel Band ,Alexander von Schlippenbachs
Berlin Orchester, Köln Big Band, Peter Feil Sextett und Concertband.

1988 gründete er mit dem Saxofonisten Jan von Klewitz die Band Inner Circle sowie später das Axel Dorner Quartett mit Olaf Polziehn, Christian Ramond und Felix Astor.


Oliver Leue

Oliver Leue

Schon während seines Jazzpiano-Studiums im holländischen Hilversum 1986 bis 1991 stand Oliver Leue auf den Bühnen verschiedener Clubs und Festivals wie zum Beispiel in Deutschland und Belgien, den Niederlanden und der Tschechischen Republik.

Nach seiner Rückkehr nach Bonn komponierte er Musik für verschiedene Dokumentarfilme und Ausstellungen.

Festivals: R(h)einkultur Bonn, Jazz en bloc Festival Oldenburg, Winterjazz Köln.
2007 spielte Leue mit dem Trio Planet B eine Tournee in China.

Seit 2010 ist er als freiberuflicher Jazzpianist oftmals in der vitalen Musikszene Bonns und Kölns zu erleben.


Christian Kussmann

Christian Kussmann

Christian Kussmann hat in Mannheim und Wien Jazz- und Popularmusik studiert und ist seitdem in verschiedenen Besetzungen mit musikalischen Schwerpunkten in World Music und Jazz aktiv.
Aktuell konzentriert er sich zunehmend auf eigene Projekte.


Stephan Schneider

Stephan Schneider

Stephan Schneider, geb 1959 startete mit 6 Jahren zunächst mit klassischer Violine bevor er mit 12 Jahren seine Leidenschaft für das Schlagzeug entdeckte.

Bereits 1979 begann er seine berufliche Laufbahn als Schlagzeuger in verschiedenen Ensembles mit Konzerten und Schallplattenaufnahmen im Umfeld der Kölner Jazz Haus Initiative, war im Auftrag des Goethe Institut international unterwegs und erhielt 2 mal den Preis der deutschen Schallplattenkritik.

Er arbeitete aber ebenso bis heute im Bereich Weltmusik, Rock, Gospel und Popularmusik. Seit Mitte der 1980er Jahre lebt er im RheinSiegKreis.


Termin 18. August 2023
Beginn 19:30 Uhr

Eintritt
Kartenreservierung keine / nur Abendkasse

Veranstalter Oliver Leue
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Klavierhaus Klavins Auguststr. 26-28 53229 Bonn Deutschland

Juni 2023 im Klavierhaus Klavins

Freitag, 2. Juni: Neue Musik, freie Improvisation und Modern Jazz

Neue Musik, freie Improvisation und Modern Jazz

Moritz Preisler Trio

Moritz Preisler – Piano
Jan Blikslager – Bass
Mathieu Clement – Schlagzeug

Das Trio um den Kölner Pianisten Moritz Preisler arbeitet seit 2017 zusammen.
Ausgangspunkt sind die Kompositionen des Namensgebers, die im Kollektiv erarbeitet, bearbeitet und arrangiert werden. Die Band verbindet dabei vor Allem Elemente aus Jazz, Improvisierter Musik, zeitgenössischer komponierter Musik sowie spätromantischer und moderner klassischer Musik.

Das Ergebnis ist eine eigenwillige, mitreißende, surreale und bizarr schöne Klangkunst, die sich eigentlich nur fassen lässt, wenn man sie live im Moment ihrer Entstehung hört.

Das Debüt-Album „Raureif“ ist am 22. Februar 2022 bei Klaeng Records erschienen und wurde von der Presse hoch gelobt.

PRESSE:

„eine ganz besondere Poesie“
(Martin Laurentius / Jazzthing)

„hochintelligente Machart, Leichtigkeit und Tiefe dieses jungen Trio. Diese Musik experimentiert so filigran mit ihrer historischen Substanz, der sie sich natürlich stellen muss. Darin zu sein und gleichzeitig zu entkommen ist so schwer. Aber es gelingt erstaunlich und wunderbar.
(Martin Hufner / nmz - neue musikzeitung)

„Begegnung von Neuer Musik, freier Improvisation und Modern Jazz. Abstrakt, angulär und doch merkwürdig verspielt und lyrisch.
(Niklas Wandt / WDR 3 Jazz)

„Überhaupt haben die drei Musiker in ihrer gemeinsamen Arbeit seit 2017 zu einer schönen Synthese aus Unschärfe und Prägnanz gefunden. Noch ein akustisches Pianotrio also. Dieses hat einen eigenen Ansatz, der über CD-Länge trägt in einer schönen Dramaturgie.“
(Ulrich Steinmetzger / Jazzpodium)

„Originell und stilistisch vielseitig. Dank des Talents des Leaders erhält diese Musik eine neue, surreale und inspirierende Qualität.“
(Jacek Brun / Jazz-Fun)

K Moritz Preisler Trio - Raureif
Fullscreen

Termin 2. Juni 2023
Beginn 19:30 Uhr

Eintritt
Kartenreservierung keine / nur Abendkasse

Veranstalter Moritz Preisler
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Klavierhaus Klavins Auguststr. 26-28 53229 Bonn Deutschland

Mai 2023 im Klavierhaus Klavins

Donnerstag, 25. Mai: Jazz Trio Abend

Jazz Trio Abend

Oliver Leue Trio

Oliver Leue – Klavier
Fritz Roppel – Kontrabass
Peter Kahlenborn – Schlagzeug

Das Jazztrio spielt Kompositionen des Pianisten Oliver Leue und improvisiert über verschiedene Jazzstandards. Darüber hinaus erklingen auch freie Improvisationen, ohne stilistische Vorgaben. Harmonie, Melodie und Rhythmus entwickeln sich hier erst im Moment des Zusammenspiels.

Vitae

Oliver Leue

Schon während seines Jazzpiano-Studiums im holländischen Hilversum 1986 bis 1991 stand Oliver Leue, 1962 in Bonn geboren, auf den Bühnen verschiedener Clubs und Festivals wie zum Beispiel in Deutschland und Belgien, den Niederlanden und der Tschechischen Republik.

Nach seiner Rückkehr nach Bonn komponierte er Musik für verschiedene Dokumentarfilme und Ausstellungen. Festivals: R(h)einkultur Bonn, Jazz en bloc Festival Oldenburg, Winterjazz Köln. 2007 spielte Leue mit dem Trio Planet B eine Tournee in China.

Unter seinem Aliasnamen „Creek Off“ konzentriert er sich auch auf das Komponieren elektronischer Musik. „Darin offenbart Oliver Leue eine ureigene, persönliche Sprache, mit der er eloquent seine Geschichten erzählt – gleichsam ein moderner Griot am Keyboard und Computer“, schrieb der Musikjournalist Martin Laurentius.

Seit 2010 ist er als freiberuflicher Jazzpianist oftmals in der vitalen Musikszene Bonns und Kölns zu erleben. Zudem arbeitet er in Bonn als Pädagoge für Jazzklavier – unter anderem als Dozent an der Jazzabteilung der „Ludwig van Beethoven Musikschule Bonn“, die 2017 mit dem WDR Jazzpreis ausgezeichnet worden ist.


Fritz Roppel

Fritz Roppel

Fritz Roppel ist seit vielen Jahren in der Kölner und Bonner Musik-Szene aktiv. Er wirkt in verschiedenen Formationen, Bands, Orchestern und Musical-Produktionen als Begleiter und Solist mit.

Seine vielseitigen spielerischen Fähigkeiten stellt er u.a. in der Arbeit mit Tango Fuego, Charlie Mariano, dem Marcus Schinkel Trio, Jennifer Rush, Manteca, George Whitty und Ernie Watts unter Beweis.


Peter Kahlenborn

Peter Kahlenborn

Eine kommunikative Spielhaltung, stilistische Offenheit, klangliche Vielfalt und ein voller, warmer Ton sind charakteristisch für den Schlagzeuger Peter Kahlenborn. Fantasievoll vermischt er auf persönliche Art Jazz, Rock, Neue-Musik Elemente und archaische Klänge zu einem authentischen Sound.

Er macht Theatermusik, experimentiert mit verschiedenen Musikstilen von Frei Improvisierter Musik bis zu ethnischer Musik, und Bandformaten vom Trio bis zur Big Band.

Musik-Projekte in den Niederlanden, den USA, Belgien, Frankreich, Polen, Mexiko, Dänemark, Marokko und Zypern.

Festivals u.a. North Sea Jazzfestival, Euro Jazz Mexico City, »Jazzbez« Lviv (UA), dem Giving Voice Festival Wroclaw (PL), Jazzfestival Burghausen, Rudolstadt Musikfestival, Cologne Jazz Night, Klaeng Festival, Winterjazz, Musiknacht Köln und Holstebro Jazz Festival (DNK). Fernseh- und Radioproduktionen für den WDR, SWR, HR, ZDF, den Deutschlandfunk und Radio Bremen.


Termin 25. Mai 2023
Beginn 19:30 Uhr

Eintritt
Kartenreservierung keine / nur Abendkasse

Veranstalter Oliver Leue

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Klavierhaus Klavins Auguststr. 26-28 53229 Bonn Deutschland

Mai 2023 im Klavierhaus Klavins

Freitag, 12. Mai: Konzerte für Klimagerechtigkeit: Benefizkonzert für Oxfam

Konzerte für Klimagerechtigkeit: Benefizkonzert für Oxfam

Roland Vossebrecker, Klavier

Komponist und Pianist Roland Vossebrecker – Klavier

Der Bergisch Gladbacher Musiker Roland Vossebrecker engagiert sich seit einigen Jahren mit Benefizkonzerten für die Entwicklungshilfe-Organisation Oxfam.

Mit seinen Konzert-Projekten hat er bereits über 117.000 € für Oxfam eingespielt. Vossebrecker erklärt dazu:

Die großartige Arbeit von Oxfam auf den Gebieten der nachhaltigen Entwicklungshilfe, der Katastrophenhilfe und der politischen Kampagnen für eine gerechte Welt ohne Hunger und Armut hat mich überzeugt, in Zukunft regelmäßig Benefizkonzerte für Oxfam zu spielen.

Jahrzehntelang sind weltweit große Fortschritte im Kampf gegen den Hunger erreicht worden. Der Klimawandel droht diese positive Entwicklung zunichtezumachen: Der Hunger auf der Welt nimmt wieder zu! Daher möchte ich die Spenden meiner neuen Konzertreihe den Klima- und Ressourcenschutz-Projekten von Oxfam zugutekommen lassen.

Zur ohnehin dramatischen Lage wird die Ernährungssituation vieler armer Länder des globalen Südens durch den entsetzlichen Krieg in der Ukraine noch verschärft. Hilfe zu leisten ist also nötiger denn je.

Im Frühjahr 2023 wird die sechste Konzertreihe für Oxfam stattfinden, mit zahlreichen Konzerten u. a. in Berlin, Kassel, Gütersloh, Essen, Bonn und Bergisch Gladbach. Vossebrecker wird dabei wieder Spenden sammeln, die Hilfsprojekten von Oxfam direkt zugutekommen werden. Alle bei den Konzerten gesammelten Spenden gehen ohne Abzug an Oxfam! Die Kosten des Konzertreihe trägt der Musiker selbst.

Er versteht seine Benefizkonzerte als politisches Zeichen gegen Fremdenfeindlichkeit, Rassismus und nationalen Egoismus, vor allem aber auch als einen Beitrag zur Klimagerechtigkeit Die Spenden werden Menschen zugutekommen, die am wenigsten zum Klimawandel beigetragen haben, aber am meisten darunter leiden.

Im Juni 2022 gründete Vossebrecker zusammen mit engagierten Freund*innen die Initiative Klimagerecht Leben, eine Einladung, den Begriff der „Klimagerechtigkeit“ ernst und wörtlich zu nehmen und das eigene Leben daraufhin auszurichten.

Programm

Komponist und Pianist Roland Vossebrecker spielt sein größtes Klavierwerk

„Ein Klavierbuch 2004“

„…ein abenteuerliches Musikerlebnis: raffiniert, virtuos, berührend, aber auch humorvoll und immer spannend.“

Termin 12. Mai 2023
Beginn 19:30 Uhr

Eintritt
Kartenreservierung keine / nur Abendkasse

Veranstalter Roland Vossebrecker
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Klavierhaus Klavins Auguststr. 26-28 53229 Bonn Deutschland

Mai 2023 im Klavierhaus Klavins

Samstag, 6. Mai: Internationaler Meisterkurs Bonn: Interpretative Geheimnisse der Musik

Internationaler Meisterkurs Bonn: Interpretative Geheimnisse der Musik

Piano/Piano-Duo/Chamber Music

Maestra Carmen Daniela

Piano/Piano-Duo/Chamber Music
Interpretative Geheimnisse der Musik

Förderkurs für junge Talente, Laienmusiker und Lehrende.
Teilnahmeberechtigung ist nicht von Alter oder Nationalität abhängig
Participation is not subject to age or nationality

Samstag, 06.05.2023, 15.00 Uhr - 19.00 Uhr
Sonntag, 07.05.2023, 10.00 Uhr - 19.00 Uhr

Anmeldung bis 04.05.2023. Anmeldeformulare bei uns im Klavierhaus Klavins.

Email: info[æt]int.mus.fest[æt]gmail.com, Telefon: + 49 151 1560 5004

Termin 6. Mai 2023
Beginn 15:00 Uhr

Eintritt
Kartenreservierung keine / nur Abendkasse

Veranstalter Verein zur Förderung künstlerischer Veranstaltungen e.V. Internationale Musikfestwochen

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Klavierhaus Klavins Auguststr. 26-28 53229 Bonn Deutschland

April 2023 im Klavierhaus Klavins

Freitag, 28. April: für Instrumentalspieler

für Instrumentalspieler

: Musik-Workshop Improvisation

Melitta Bubalo

Mitspiel-Experimente mit und ohne Spielregeln.
Dieser Workshop möchte Zugänge zum Musizieren ohne Noten eröffnen.

Für Menschen mit und ohne Improvisationserfahrung.
Für Jugendliche und Erwachsene.

Basale Grundlagen im Spiel des eigenen Instrumentes werden vorausgesetzt.
Bei Unsicherheiten diesbezüglich einfach anrufen.

Gruppengröße: drei bis acht Musizierende
Teilnahmebetrag: 35 Euro
Infos/Anmeldung: Melitta Bubalo, Tel.: (0228) 1 84 68 58 / post[æt]melittabubalo.de

Termin 28. April 2023
Beginn 19:30 Uhr

Eintritt
Kartenreservierung Teilnahme nur mit Voranmeldung

Veranstalter Melitta Bubalo
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Klavierhaus Klavins Auguststr. 26-28 53229 Bonn Deutschland

April 2023 im Klavierhaus Klavins

Donnerstag, 27. April: CD Release Konzert - "Quiet Fortitude”

CD Release Konzert - "Quiet Fortitude”

Karolina Strassmayer & Drori Mondlak - KLARO!

Karolina Strassmayer – Altsaxophon, Flöte
Drori Mondlak – Schlagzeug
Hans Vroomans – Piano
Jos Machtel – Bass

KLARO! verbindet die Lyrik der europäischen Klassik und Folklore mit der rhythmischen
Kraft des amerikanischen Jazz und der harmonischen Raffinesse der zeitgenössischen
Musik. Der musikalische Bogen spannt sich von kraftvoll, spritzigen Grooves zu poetischen
Balladen und explosivem Swing. Egal in welchem Genre sich die Musiker von KLARO!
bewegen, ihre Musik ist stets voller Passion, Neugier und Lebenslust.

Programm

Gemeinsam präsentieren die vier unbändigen Klangmaler Karolina Strassmayers neue
Kompositionen und Improvisationen, stets geprägt von lyrischer Schönheit, nahezu
telepathischer Kommunikation und rhythmischem Drive.

"This international quartet’s blend of consistent quality and adventurousness give it
staying power. It is one of the most interesting small groups at work today.”

-Doug Ramsey - Rifftides, Arts Journal

Vitae

Karolina Strassmayer

Von den Lesern des amerikanischen Jazzmagazins Downbeat wurde die
Ausnahmemusikerin Karolina Strassmayer mehrmals unter die weltweit fünf besten
Altsaxophonisten gewählt. Sie erspielte sich eine ausgezeichnete Reputation in der New
Yorker Jazzszene und ist seit 2004 die erste Frau in der mit mehreren Grammys
ausgezeichneten WDR Big Band Köln.

Doug Ramsey schreibt, “one of the most interesting alto saxophonists of her generation,
Strassmayer has absorbed, internalized and personalized what John Coltrane gave to jazz
and often evokes him purely on the power of her tone and inflection.”


Drori Mondlak

Drori Mondlak ist einer der herausragenden Jazz-Schlagzeuger und Bandleader. Seine
eklektische Arbeit in mehr als zwanzig Jahren in New York haben Mondlak mit Jazzgrößen
wie Frank Foster, Joe Williams, Chris Potter und Ernestine Anderson zusammengeführt.
Mondlak ist auch in der europäischen Jazzszene angekommen und spielte mit Lee Konitz,
Sonny Fortune, Barbara Dennerlein, David Friedman, Lynne Arriale und Nicolas Simion.

“A drummer of extreme subtlety and melodic refinement that reminds me of Roy Haynes in
his best moments.”
- Arnaldo Desouterio .


Hans Vroomans

Der holländische Pianist Hans Vroomans ist nicht nur Mitglied des mit zahlreichen
Grammys ausgezeichneten Metropole Orkest, sondern auch ein äußerst gefragter Begleiter,
zuletzt mit Al Jarreau, Ivan Lins und John Scofield. Außerdem gehört er zur Fakultät des
Konservatoriums von Amsterdam und gibt weltweit Workshops und Meisterkurse.


Jos Machtel

Der holländische Bassist Jos Machtel war bis 2018 Mitglied des Brussels Jazz Orchestra
und spielte mit Gästen wie Maria Schneider, Dave Liebman, Kenny Wheeler, Joe Lovano
und den Brüsseler Philharmonikern. Er ist in ganz Europa und in den Vereinigten Staaten
aufgetreten und ist Professor an der Luca School of Arts in Louvain in Belgien.


Termin 27. April 2023
Beginn 19:30 Uhr

Eintritt
Kartenreservierung Jazzin’ Bonn e.V. 0228/949260. Abendkasse ab 19.00 Uhr

Veranstalter Jazzin' Bonn e.V.
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Klavierhaus Klavins Auguststr. 26-28 53229 Bonn Deutschland

März 2023 im Klavierhaus Klavins

Donnerstag, 16. März: Jazzin' Bonn

Jazzin' BonnScott Hamilton

Scott Hamilton mit dem Martin Sasse Trio

Scott Hamilton – Saxophon
Martin Sasse Trio

Mit seinem Trio ist Martin Sasse heute Abend mit einem der letzten Weltstars des
Swingsaxophons zu hören: Scott Hamilton.

Vitae

Scott Hamilton

Scott Hamilton ist einer der letzten Weltstars des Swingsaxophons. Hamilton spielte im Orchester von Benny Goodman, nahm Schallplatten mit Al Cohn, Gerry Mulligan, Woody Herman, Red Norvo u.v.a. auf. Scott Hamiltons eigene Alben erscheinen auf dem berühmten Label Concord Records. Sein Stil ist beeinflusst von Ben Webster und Don Byas und orientiert sich an den klassischen Swing-und Mainstream-Saxophonisten wie Coleman Hawkins, Lester Young und Zoost Sims.

Mehr erfahren: www.scotthamiltonsax.com


Martin Sasse TrioMartin Sasse

Martin Sasse Trio

Martin Sasse hat im Laufe seiner Bühnenkarriere mit nahezu allen Legenden im internationalen Jazz zusammengearbeitet, darunter Al Foster, Jimmy Cobb, Steve Grossman und Lee Konitz, und zählt lange schon selbst zu den herausragenden Jazz-Pianisten in Europa. Zu seinen regelmäßigen Partnern gehören Philip Catherine, Peter Bernstein, Harry Allen und Scott Hamilton. Er hat 12 Alben unter eigenem Namen veröffentlicht und spielt als Gast auf zahllosen Aufnahmen und bei Konzerten weltweit. Sasse hat auf allen wichtigen Festivals gespielt, auch mit Weltstars wie Bobby McFerrin, Tommy Emmanuel und Sting. Konzertreisen führten ihn bis nach Japan, China, die USA und Ägypten.

Mehr erfahren: martinsasse.de


Termin 16. März 2023
Beginn 19:30 Uhr

Eintritt
Kartenreservierung Jazzin’ Bonn e.V. 0228/949260. Abendkasse ab 19.00 Uhr

Veranstalter Jazzin' Bonn e.V.
Mehr unter

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Klavierhaus Klavins Auguststr. 26-28 53229 Bonn Deutschland

März 2023 im Klavierhaus Klavins

Donnerstag, 2. März: Jazzin' Bonn

Jazzin' Bonn

Heiner Wiberny and Friends

Heiner Wiberny – Saxophon
Tobias Weindorf – Piano
Paul G. Ulrich – Bass/Vocals
Marcel Wasserfuhr – Drums

Fast drei Jahrzehnte lang war Heiner Wiberny eine Säule der WDR-Bigband Köln als international renommierter Lead-Altist ebenso wie als Solist mit weitem stilistischem Horizont. Sein unverwechselbarer, ausdrucksstarker Ton ist sein Markenzeichen; sein klangfarbenreiches Spiel ist maßgeblich vom Jazz geprägt, lässt aber auch Einflüsse der Weltmusik und der zeitgenössischen Musik durchschimmern. Er war und ist – neben der WDR-Bigband – ein gefragter Solist in den verschiedensten Musikensembles und Orchestern.

In dem Ensemble Heiner Wiberny & Friends widmet er sich nun mit langjährigen Kollegen dem Musizieren in Quartettbesetzung. Wenn diese vier Musiker aufeinandertreffen, ist Spielfreude, Musikalität und Virtuosität auf höchstem Niveau garantiert. Neben ausgesuchten Jazzstandards präsentiert das Quartett auch bekannte Eigenkompositionen von Heiner Wiberny, Tobias Weindorf und Mike Herting.

Termin 2. März 2023
Beginn 19:30 Uhr

Eintritt
Kartenreservierung Jazzin’ Bonn e.V. 0228/949260. Abendkasse ab 19.00 Uhr

Veranstalter Jazzin' Bonn e.V.
Mehr unter

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Klavierhaus Klavins Auguststr. 26-28 53229 Bonn Deutschland

Februar 2023 im Klavierhaus Klavins

Donnerstag, 23. Februar: Klavierabend

Klavierabend

Jan-Manuel und Victor Moser

Jan-Manuel Moser
Victor Moser

Programm

Peter Tschaikowsky (1840-1893)
"Nußknacker" Suite (Arr. von Nicolas Economou)

Maurice Ravel (1875-1937)
La Valse

-- Pause --

Sergej Rachmaninow (1873-1943)
Suite für 2 Klaviere Nr. 1 Op. 5

Victor Moser
Walzer für Jan-Manuel

Vitae

Jan-Manuel Moser

Jan-Manuel Moser ist in Bonn geboren. Er spielt seit seinem 3-ten Lebensjahr Klavier unter der Anleitung seines Vaters. Er ist mehrfacher Preisträger von Jugend Musiziert in Fächern Klavier Solo und Kammermusik. Seit Jahren arbeitet er mit seinem Vater speziell am Repertoire für 4 Hände und für 2 Klaviere. Zur Zeit entsteht ein Werk unter der Feder von Victor Moser, welches Jan-Manuel gewidmet sein wird. Ein Satz aus diesem Werk kommt bei diesem Konzert zur Aufführung.

Zur Zeit macht er sein Praktikum bei Jügendbauhütten der Deutschen Stiftung Denkmalschutz bei der Instandsetzung der beschädigten Häuser in Ahrweiler und in Dernau.


Victor Moser

Victor Moser ist in Duschanbe, Tadschikistan, als Sohn deportierter Ukraine-Deutschen gebohren. Dort begann er sein Studium am Lyzeum für Hochbegabte. Seit der Übersiedelung der Famiöie nach Estland 1969 setzte er seine Studien zuletzt in der Musikfachschule Tallinn fort. Nach der Übersiedelung der Familie nach Deutschland 1976 studierte er Klavier Meisterklasse an der Musikhochschule Köln. Das Studium schloß er mit dem Prädikat "Sehr gut" ab.

Victor Moser arbeitete Zusammen mit vielen Sängern, unter Anderem mit der amerikanischen Sopranistin Ella Lee-Romani, die die Uraufführung der Lieder von Benjamin Britten sang und mit Georg Solti und Leonard Bernstein zusammenarbeitete. Er arbeitete in verschiedenen kammermusikalischen Formationen mit Musikern des WDR und des Bonner Philharmonischen Orchesters zusammen. Mit ehemaligen Mitgliedern der Philharmonie Leningrag spielte er im "Sternenburg" Klaviertrio. Als Klavierbegleiter arbeitete er mit Maxim Wengerow, Misha Nodelmann (Konzertmeister Neue Philharmonie Westfalen), Natalia Prischtschepeneko (Artemis Quartett), Aroa Sorin (Minquette Quartqtt), Melina Mandozzi, u. s. w. Im "Triomane" Trio spielte er mit Michael Neuhalfen und Bernhard Zapp alle wesentlichen Klarinettentrios. Als Solist spielte er mit den St. Petersburger Solisten. Mit seinen Kindern Sophie, Adele, Alwin und Pauliene war er zu Gast bei verschiedenen Fernsehsendungen. Für die Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft spielete er mehrere Uraufführungen. Seine Konzerte führten ihn nach Griechenland, Österreich, Italien, Estland, Russland, Belgien, Frankreich, Niederlande und England.


Termin 23. Februar 2023
Beginn 19:30 Uhr

Eintritt
Kartenreservierung keine / nur Abendkasse

Veranstalter Victor Moser

Anfahrt Adresse und Routenplaner finden Sie unter Wegbeschreibung

Klavierhaus Klavins Auguststr. 26-28 53229 Bonn Deutschland

Februar 2023 im Klavierhaus Klavins

Samstag, 18. Februar: Klavier-Recital

Klavier-RecitalFoto: Ralf Klein
Termin fällt aus

Daniel Höhr

Daniel Höhr – Klavier

Programm

Ludwig van Beethoven (1770 – 1827)
Klaviersonate Nr. 8 in c-moll Op. 13 (Grand Sonate Pathétique)

Gustav Mahler (1860 – 1911)
„Adagietto“ aus der 5. Sinfonie (arr. Otto Singer)

Modest Mussorgsky (1839 – 1881)
Bilder einer Ausstellung

Vita

Daniel Höhr

Daniel Höhr, geboren 1973 in Troisdorf, ist mit einigen Unterbrechungen seit drei Jahrzehnten am liebsten als Solist aber gelegentlich auch als Kammermusiker, Liedbegleiter und Orchestermusiker auf den Bühnen kleinerer Konzertsäle unterwegs. In seinen oft thematisch gestalteten Programmen finden sich nicht nur Werke seiner Lieblingskomponisten Beethoven, Brahms, Schumann und Liszt sondern auch selten Gespieltes in zum Teil ungewöhnlicher Besetzung. So wirkte er 2009 bei Uraufführungen von Werken Markus Grünters mit, spielte 2013 zusammen mit Axel Wilberg Kammermusik für Harmonium und Klavier von Sigfrid Karg-Elert (1877 – 1933) und gab 2014 den selten zu hörenden und erst vor wenigen Jahrzehnten der Öffentlichkeit zugänglich gemachten Klavierzyklus Das Jahr von Fanny Hensel (1805 – 1847). Am 11. Dezember 2021 führte er in Sankt Augustin die Vexations von Erik Satie in einer sechzehnstündigen Soloperformance als Spendenmarathon zugunsten der Seenotrettungsorganisation United4Rescue auf. Sein Album Innocence & Experience mit Klaviermusik von Schumann und Brahms erschien 2021 auf seinem eigenen Label serioso und wurde vom Kölner Stadt-Anzeiger als „ausgefeiltes, überzeugende Debut“ gelobt.

Der Sankt Augustiner Musiker begann im Alter von acht Jahren mit dem Klavierspiel. Seine Lehrer waren Norbert Schmitz-Witter, Markus Grünter, Eleonora Sauer, Christa Hahn, Prof. Peter Florian (Osnabrück) und Gotthard Kladetzky (Köln). Seinen ersten Soloabend gab der mehrfache Preisträger bei „Musizierende Jugend im Rhein-Sieg-Kreis“ und „Jugend Musiziert“ 1993 mit u.a. Mussorgskys Bilder einer Ausstellung im Klavierhaus Klavins in Bonn-Beuel. Daniel Höhr studierte Anglistik und katholische Theologie in Deutschland und Großbritannien, arbeitete 24 Jahre hauptberuflich als Englisch- und Lateinlehrer in der Erwachsenenbildung und als Übersetzer. Seit 2022 ist er im Klavierhaus Klavins in Bonn-Beuel als Assistent der Geschäftsführung tätig. Neben seinen musikalischen Aktivitäten wirkte er auch gelegentlich bei künstlerisch-literarischen Projekten mit, wie beim Renga-Projekt From Sea to Sea (2009) und Wall Flowers | Flores Muri (2013) des schottischen Künstlers Alec Finlay.

Mehr erfahren: www.danielhoehrklavier.de


K Robert Schumann, "In der Nacht" (Fantasiestücke Op. 12 Nr. 5)
Fullscreen

Termin 18. Februar 2023Termin fällt ersatzlos aus
Beginn 19:30 Uhr

Eintritt
Kartenreservierung keine

Veranstalter Daniel Höhr

Anfahrt Adresse und Routenplaner finden Sie unter Wegbeschreibung

Klavierhaus Klavins Auguststr. 26-28 53229 Bonn Deutschland

Februar 2023 im Klavierhaus Klavins

Samstag, 11. Februar: "Wir laden gern uns Gäste ein"

"Wir laden gern uns Gäste ein"

Lieder & Gedichte

Maria Regina Heyne – Sopran
Christina Bach – Klavier

Ein Abend mit köstlichen Liedern und weinseligen Gedichten rund um das Thema Essen, Trinken, Feiern.

Freuen Sie sich auf einen Abend mit Liedern und Gedichten, die von den Tücken einer Einladung erzählen. Lassen Sie sich unterhalten mit bekannten und weniger bekannten Liedern von der Romantik über die 20-er Jahre bis heute......Das Duo Maria Regina Heyne (Sopran) und Christina Bach (Klavier) moderiert den Abend in seiner gewohnt charmanten Art.

Vitae

Maria Regina HeyneMaria Regina Heyne, Sopran

Maria Regina Heyne

Maria Regina Heyne, Sopran, geboren in Aachen, studierte an den Musikhochschulen Aachen, Köln und Stuttgart bei Frau Prof. Elisabeth Ksoll, Frau Prof. Liselotte Hammes und Frau Prof. Hanna Liska-Aurbacher. Außerdem bildete sie sich durch Meisterkurse bei Edith Matthis, Barbara Schlick und Kurt Widmer weiter.

Nachdem Maria Regina Heyne zunächst am Theater Aachen als Solistin engagiert war, ist sie nun freischaffend als Konzertsängerin tätig.

Außerdem unterrichtet sie Gesang, seit 2018 an der Musikschule Aachen, und betreut verschiedene Chöre als Stimmbildnerin.


Christina BachChristina Bach, Klavier

Christina Bach

Christina Bach studierte an der Musikhochschule Köln Klavier und musikalische Früherziehung. Kammermusik wurde zu ihrer Leidenschaft. So war sie Mitglied des „Trio Con Brio“, dem „Kölner Klaviertrio“ und anderen renommierten Ensembles. 1995 machte sie eine Konzertreise in die USA und gewann im selben Jahr den Schubertpreis der Deutschen Schubert Gesellschaft.

Derzeit arbeite Christina Bach als freischaffende Klavierlehrerin und an der GGS Ennertschule als Musiklehrerin.


Termin 11. Februar 2023
Beginn 19:00 Uhr

Eintritt
Kartenreservierung keine / nur Abendkasse

Veranstalter Christina Bach

Anfahrt Adresse und Routenplaner finden Sie unter Wegbeschreibung

Klavierhaus Klavins Auguststr. 26-28 53229 Bonn Deutschland

Februar 2023 im Klavierhaus Klavins

Freitag, 10. Februar: ...Drei Herzen im Einklang

...Drei Herzen im Einklang

Gesangs-Trio Ukraina

Yulia Parnes – Gesang
Iryna Dusheiko – Gesang
Yana Andrushchenko – Gesang

Das Trio "Ukraina" ist ein kreativer musikalischer Zusammenschluss von Gleichgesinnten. Das sind drei Herzen, die im gleichen Rhythmus schlagen, ein Klangkörper, ein gemeinsamer Atemzug. Das Trio "Ukraina" bringt Herzen schnell zum Schlagen und den Kopf zum Nachdenken und Schweigen.

Programm

Das Trio "Ukraina" bietet ein breites Repertoire an musikalischen Werken auf hohem professionellem Niveau, vom Barock bis zur Moderne.

Vitae

Yulia Parnes

Yulia Parnes ist in Moskau geboren und aufgewachsen. Mit Auszeichnung schloss sie ihr Studium an der Moskauer Ippolitov-Ivanov-Musikhochschule als Konzertsängerin, Chordirigentin und Gesangslehrerin ab. Ihre ersten Erfahrungen sammelte die Künstlerin am Bolschoi Theater in Moskau. Anschließend war sie jahrelang Solistin des Staatlichen Kammerchors unter der Leitung von Valerij Poljanskij und des Ensembles «Madrigal» mit dem Schwerpunkt mittelalterlicher Musik. Mit beiden Kollektiven tratt Yulia Parnes in vielen Musikmetropolen der Welt auf. Seit 2004 lebt die Sängerin in Bonn und ist weiterhin eine stark gefragte Solistin. Ihr breitgefächertes Repertoire reicht vom Barock bis zur Moderne.


Iryna Dusheiko

Iryna Dusheiko ist in Kiew, in der Ukraine geboren und aufgewachsen. Als international anerkannte Chordirigentin leitet sie seit über 22 Jahren die Chorkapella «Dnipro» an der T. Schewchenko Universität in Kiew. Mit dem Kollektiv war sie mehrmals zu Gast bei verschiedenen Festivals in Deutschland, Frankreich, Italien, Slowakei, Polen, Weißrussland, Ecuador und
Litauen. Wegen der russischen Invasion in der Ukraine lebt und arbeitet Iryna Dusheiko seit März dieses Jahres in Bonn.


Yana Andrushchenko

Yana Andrushchenko ist in der Ukraine in Kiew geboren und aufgewachsen. Yana ist die jüngste Sängerin in unserem Trio «Ukraina». Sie ist sehr talentiert und vielversprechend. Mit ihrer
kristallklaren Stimme unterstützte Yana längere Zeit die Chorkapelle «Dnipro» sowie auch Chor den «Yaroslavna». Nach der russischen Invasion in der Ukraine ist Yana Andrushchenko nach Bonn geflüchtet und ist eine unverzichtbare Stimme des Trio "Ukraine" geworden.


Termin 10. Februar 2023
Beginn 19:00 Uhr

Eintritt
Kartenreservierung Karten an der Abendkasse

Veranstalter Trio "Urkaina"

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Klavierhaus Klavins Auguststr. 26-28 53229 Bonn Deutschland

Februar 2023 im Klavierhaus Klavins

Samstag, 4. Februar: Recital: I love Chopin

Recital: I love Chopin

Antonio Acunto

Antonio Acunto – Klavier

Programm

Frédéric Chopin (1810 - 1849)

Balladen
Op. 23
Op. 38
Op. 47
Op. 52

Nocturne Op. 72. Nr. 1

Klaviersonate Nr. 3 h-Moll op. 58

Allegro maestoso
Scherzo: Molto vivace
Largo
Finale: Presto, ma non tanto

Vita

Antonio Acunto

Antonio Acunto wurde in Italien auf Ischia geboren. Er studierte am Konservatorium S.Pietro a Majella in Neapel und am Konservatorium G.B. Martini in Bologna, machte ein hervorragendes Abschlussdiplom und gab sein Debut beim Festival Bologna Sogna mit den Preludes op. 23 von Rachmaninoff.

Ab 1990 studierte er bei der berühmten russischen Pianistin Tatiana Nikolayewa am Mozarteum in Salzburg und hat während dieser Zeit an den Meisterkursen von Alfons Kontarsky und Sergej Doresky teilgenommen. Seit 1998 perfektionierte er sein Konzertrepertoire vor allem die romantischen Werke von Chopin, Liszt und Schumann bei Noretta Conci Leech in London, einer ehemaligen Schülerin von Michelangeli.

In Europa gibt er regelmässig Konzerte als Solist und in kammermusikalischer Besetzung unter anderem im Mozarteum in Salzburg, in der Gesellschaft für Musikfreunde in Wien, in Konzerthaus in Berlin und im Chelsea Arts Club in London.

1997 spielte er beim Schleswig-Holstein Festival verschiedene Konzerte (Schloss Emkendorf, Kiel, Flensburg, Gluecksburg, Neumünster), und machte beim Sender Freies Berlin eine CD Aufnahme mit Werken von Mozart , Liszt und Rachmaninoff. 2004 folgte eine weitere CD Aufnahme mit den 4 Scherzi von Chopin im Herbert-von-Karaja- Saal der Universität der Künste, Berlin.

2007 wurde er ausgezeichnet mit dem Domenico-Rea-Preis für seine Chopin-CD und gehörte zu den Top Ten der italienischen Zeitung Il Manifesto.

An amerikanischen Universitäten in Italien gibt er Einführungskurse in Musik und Literatur verbunden mit Gesprächskonzerten z. B. an der Harding University in Florenz, am Trinity College in Rom und der California University in Bologna. Ein Konzert im Juni 2008 wurde von SKY Denaro TV aufgenommen.

Kammermusik spielt er zusammen mit der Flötistin Brigitte Molt. Mit dem Schriftsteller Arnold Stadler gab er ein Konzert mit Lesungen. Eine Ausstellung des Fotografen Timm Rautert im Landesmuseum Bonn eroeffnete er mit einem Konzert.

Im Jahr 2010 trat er mit Konzerten in Konstanz, Memmingen , Heilbronn, Wuppertal, Klagenfurt, Graz, Aachen, Florenz , Ischia und Rimini auf.

In 2011 stand Konzerte in Memmingen, Bonn, Stuttgart, Konstanz und Wuppertal auf dem Programm. Am 17. Oktober 2011 hat im Deutschen Bundestag in Bonn zu einer Lesung der Nobelpreisträgerin für Literatur, Herta Müller, Werke von Schubert und Chopin gespielt.

Im Jahr 2012 gab er Konzerte in Italien (Turin, Florenz, Rom, Venedig) und in Deutschland.

Im Jahr 2013 spielte er in Italien im Teatro Cucinelli von Villa Solomeo (Perugia),in der Demidow-Kapelle in Florenz und in Deutschland (Memmingen, Köln,Bonn u.a.)

Im November 2013 machte er eine CD mit den Vier Balladen von Chopin und dem ersten Buch der Preludes von Debussy.

Im Juni 2014 hat er in Wien am Italienischen Kultur- Institut und in der Gesellschaft für Musiktheater mit grossem Erfolg gespielt. Auch in diesem Jahr gab er Konzerte in Konstanz, Köln, Bonn, Ischia und Florenz .

Im Jahr 2015 spielte er das Chopin-Konzert op. 11 mit Orchester in der Trinitatiskirche in Bonn und Recitals u.a. im Memminger Kreuzherrnsaal, Circolo di Montecitorio in Rom. Im November und Dezember 2015 war er Stipendiat der Brahms-Gesellschaft in Baden-Baden, wo er “ Artist in Residence” war.

Im Januar 2016 hat Antonio Acunto ein Benefizkonzert im Konzerthaus am Gendarmenmarkt in Berlin gespielt. 2016 haben Rede Globo TV Brasil’ und ARD Deutschland++ eine Reportage über sein künstlerisches Leben gemacht.

Für Bundeskanzlerin a. D. Angela Merkel und musikbegeisterte Freunde und Gäste in Ischia gibt er regelmäßig Privatkonzerte in seinem Haus .


Termin 4. Februar 2023
Beginn 19:30 Uhr

Eintritt
Kartenreservierung keine / nur Abendkasse

Veranstalter Antonio Acunto
Mehr unter

Anfahrt Adresse und Routenplaner finden Sie unter Wegbeschreibung

Klavierhaus Klavins Auguststr. 26-28 53229 Bonn Deutschland

Januar 2023 im Klavierhaus Klavins

Donnerstag, 26. Januar: Beethoven und die tiefen Holzbläser

Beethoven und die tiefen Holzbläser

Trio-Konzert

Thomas Meyer – Klarinette
Andreas Herkenrath – Fagott
Oliver Drechsel – Klavier

Als die „tiefen Holzbläser“ bezeichnet man die Klarinetten und die Fagotte. Zusammen mit dem Pianisten Oliver Drechsel aus Monheim am Rhein musizieren die Bonner Musiker Thomas Meyer (Klarinette) und Andreas Herkenrath (Fagott) Werke von Ludwig van Beethoven, Emil Hartmann und Michail Glinka sowie eine erst vor wenigen Monaten fertiggestellte Komposition von Oliver Drechsel als Bonner Erstaufführung.

Programm

Ludwig van Beethoven (1770-1827)
Sextett op. 81b (arr. Ernst Naumann)
Allegro con brio
Adagio
Rondo. Allegro

Emil Hartmann (1836-1896)
Serenade A-Dur op. 24
Idylle, Andante - Allegro
Romanze, Andante
Rondo-Finale. Allegro

Ludwig van Beethoven (1770-1827)
Duo Nr. 3 B-Dur für Klarinette und Fagott WoO 27
Allegro sostenuto
Aria con Variazioni, Andantino con moto

Oliver Drechsel (*1973)
Encore op. 51 für Klarinette, Fagott und Klavier (Bonner Erstaufführung)

Mikhail Glinka (1804-1857)
Trio pathétique d-Moll für Klarinette, Fagott und Klavier
Allegro moderato
Scherzo. Vivacissimo
Largo
Allegro con spirito

Vitae

Thomas Meyer

Thomas Mayer studierte in Köln und Aachen und schloss sein Studium 1994 mit dem Konzertexamen ab. Seither ist er als freischaffender Klarinettist vielbeschäftigt: Mit dem Zephyros-Bläsertrio wirkte er von 1994 bis 1997 bei den Salzburger Festspielen mit, außerdem gastierte er mehrmals als Solist bei der Luxembourg Sinfonietta. Mit zeitgenössischen Werken war er solistisch in Konzerten der Isang-Yun-Gesellschaft Berlin und des Penderecki-Festivals Münster 2006 zu hören. Er ist langjähriger Soloklarinettist des neuen Rheinischen Kammerorchesters, als solcher auch bei den Frankfurter Sinfonikern, der Deutschen Philharmonie Merck aktiv und musiziert regelmäßig im Sinfonieorchester Aachen.


Andreas Herkenrath

Andreas Herkenrath studierte in Köln Fagott in der Soloklasse bei Prof. Rainer Schottstädt, gleichzeitig die Fächer Schulmusik und Mathematik, schloss sein Instrumentalstudium „mit Auszeichnung“ ab, absolvierte mit großem Erfolg die Staatsexamina in den Fächern Musik und Mathematik wie auch das Konzertexamen im Fach Fagott. Gleich nach dem Konzertexamen war Andreas Herkenrath zehn Jahre lang Dozent für Fagott an der Hochschule für Musik Köln und wirkte in dieser Zeit bei zahlreichen Konzerten und Opernaufführungen des Kölner Gürzenich-Orchesters und des Staatsorchesters „Rheinische Philharmonie“ Koblenz mit. Heute ist Andreas Herkenrath als Solo-Fagottist in hauptsächlich vier Sinfonieorchestern tätig, Klassische Philharmonie Bonn, Neues Rheinisches Kammerorchester Köln, Sinfonietta Köln und Frankfurter Sinfoniker, und unterrichtet seine beiden Fächer Musik und Mathematik am Bonner Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasium, „EMA“, wo er auch die Leitung der Sinfonieorchester innehat und den musischen Schwerpunkt koordiniert. Er ist Gründungsmitglied dreier Kammermusikensembles, „TonArtEnsemble“, „Mozart Ensemble Bonn“, „Ensemble d’accord“, und ist, über seine unterrichtende und am Fagott musizierende Tätigkeit hinaus, Komponist zahlreicher kammermusikalischer Werke, für Gesangsstimme, für Holzblasinstrumente und für Klavier. Bereits 1996 erhielten seine Werke „Sonate für Fagott und Klavier“, „Bassoon meets Jazz“ und das „Duettino“ einen 1. internationalen Kompositionspreis. Zurzeit sind mehrere Kompositionen gleichzeitig in Arbeit.


Oliver Drechsel

Oliver Drechsel, Konzertpianist und Lehrbeauftragter für Klavier an der Hochschule für Musik und Tanz Köln ist einer der vielfältigsten Musiker seiner Generation. Neben seiner Konzert- und Lehrtätigkeit ist er auch mit zahlreichen CD-Produktionen, als Verfasser musikalischer Schriften, Herausgeber wissenschaftlicher Noteneditionen sowie als Komponist erfolgreich. Darüber hinaus ist er künstlerischer Leiter zweier Konzertreihen. Als Komponist erhielt Oliver Drechsel in den Jahren 1997 und 2007 den 1. Preis des Internationalen Kompositionswettbewerbs Siegburg, 2013 dort den Sonderpreis des Vereins der Humperdinck-Freunde. Seine Komposition „Der Urton“ wurde durch Mitglieder des Gürzenich-Orchesters Köln in der Kölner Philharmonie uraufgeführt. Im internationalen Kompositionswettbewerb „Das neue sorbische Lied“ des ORB erhielt Oliver Drechsel einen 3. Preis. 2018 entstand auf Einladung der Bonner Pianistin Susanne Kessel „Dreaming of E.“, zu deren internationalem Kompositionsprojekt „250 piano pieces for Beethoven“. Seine musikalische Ausbildung mit frühen Wettbewerbserfolgen erhielt Oliver Drechsel bis zur Hochschulreife von seiner Mutter, der Konzertpianistin Ruth Drechsel-Püster, danach studierte er Klavier an der Hochschule für Musik Köln bei Roswitha Gediga-Glombitza und in der Meisterklasse von Pavel Gililov, bis zum Konzertexamen, über das der zuständige Dekan, Klaus Oldemeyer, schrieb: „Das Konzertexamen des Pianisten Oliver Drechsel hat sich mir unauslöschlich eingeprägt: gehörte es doch nach meiner Einschätzung zu den künstlerisch eigenständigsten, niveauvollsten und überzeugendsten Veranstaltungen dieser Art an unserer Hochschule überhaupt“.


Termin 26. Januar 2023
Beginn 19:00 Uhr

Eintritt
Kartenreservierung keine / nur Abendkasse

Veranstalter Andreas Herkenrath

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Klavierhaus Klavins Auguststr. 26-28 53229 Bonn Deutschland

Januar 2023 im Klavierhaus Klavins

Samstag, 21. Januar: Klavier-Highlight: Drei Concerti in einem Konzert

Klavier-Highlight: Drei Concerti in einem KonzertMenachem Har-Zahav

Meisterpianist Menachem Har-Zahav

Menachem Har-Zahav – Klavier

Ausnahmekünstler Har-Zahav, der Freunde virtuoser und ausdrucksstarker Klaviermusik regelmäßig begeistert, präsentiert am Samstag, dem 21. Januar um 18:00 Uhr im Klavierhaus Klavins in Bonn-Beuel (Auguststr. 26-28) die besondere Gelegenheit, die Soloarrangements dreier Konzerte für Klavier und Orchester in einem Programm zu erleben. Vorgetragen werden das Klavierkonzert Nr. 1 von Frédéric Chopin, George Gershwins "Rhapsody in Blue" und ein Überraschungsstück von Franz Liszt, das aufgrund der großen Virtuosität, die es erfordert, nur sehr selten in Konzertsälen zu hören ist.

Menachem Har-Zahavs Interpretationen voller Gefühl, Esprit und Temperament werden immer wieder mit ausgezeichneten Rezensionen belohnt. Die Westfälischen Nachrichten z.B. berichteten von "einer bemerkenswerten, formvollendeten Darbietung, wie man sie nicht oft erlebt" und die NRZ beurteilte ihn als "perfekten romantischen Virtuosen, technisch brillant, ausdrucksstark, sensibel ohne falsche Sentimentaliät". Seiner musikalischen Aussagekraft und seiner "ans Wahnwitzige reichenden Technik" verdankt er die Bezeichnungen als Weltklasse- und Starpianist. Dabei ist die Virtuosität nie Selbstzweck, sondern sie wird eingesetzt, um transparente und nuancierte Klangbilder im Dienste der Musik zu schaffen.

Menachem Har-Zahav ist als Solist mit und ohne Orchesterbegleitung international aufgetreten. Nach zahlreichen Konzerten und frühen Lehraufträgen an Hochschulen in den USA verbrachte er drei Jahre in England für weitere Studien. Inzwischen lebt er in Deutschland und widmet sich ganz dem Konzertieren. Seine zahlreichen Gastspiele führten ihn u.a. in die Tonhalle Düsseldorf, den Gasteig München und die Laeiszhalle Hamburg. Im europäischen Ausland spielte er bereits in England, Italien, der Schweiz und den Niederlanden.

Eintritt für Kinder und Jugendliche nur 1 Euro

Zu Menachem Har-Zahavs Konzerten zahlen Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren einen stark reduzierten Eintrittspreis von einem Euro. Dahinter steht sein Wunsch, gerade der Jugend einen Anreiz zu geben, klassische Konzerte zu besuchen. Er selbst sagt dazu: "Ich finde es schade, dass so viele Kinder und Jugendliche klassische Musik als altmodisch und langweilig ansehen. Ich möchte ihnen die Gelegenheit bieten, zu erleben, dass Komponisten durch die musikalischen Epochen hinweg spannende Musik geschrieben haben, die auch heute noch mitreißt."

Termin 21. Januar 2023
Beginn 18:00 Uhr

Eintritt
Kartenreservierung Bei Eventim oder telefonisch unter 0151 / 28 442 449.

Veranstalter Weston Musikmanagement
Mehr unter

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Klavierhaus Klavins Auguststr. 26-28 53229 Bonn Deutschland
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