September 2019 im Klavierhaus Klavins

Samstag, 7. September: TOTENHAGEN

TOTENHAGEN

Jazz Quartett

Laura Totenhagen – Stimme
Felix Hauptmann – Piano
Stefan Schönegg – Kontrabass
Leif Berger – Schlagzeug

„Was für eine Stimme, fein, diskret, intim, und wie elegant sind die Arrangements. (…) Laura ist High End.“ (ZEIT-Magazin)
„Ein überragendes Talent“ (General-Anzeiger Bonn)
„Musik mit viel Herzblut“ (Kölner Stadt-Anzeiger)
„Gelassenheit, Intonationssicherheit und {...} spürbare Freude“ (Deutschlandfunk)

Die Songs handeln von Rebellion, Freundschaft, dem Gefühl, alles auf einmal machen zu wollen und keine Zeit für die kleinen Dinge des Lebens zu haben, es geht ums Loslassen und ums „Fliegen lernen“. In Totenhagens berührendem Gesang kommen die Melodien leicht, fließend und gleichsam erzählerisch daher. Eine junge Sängerin, von der noch einiges zu hören sein wird.

Vita

Laura Totenhagen

Als Oboistin im Bundesjugendorchester begann Laura Totenhagen ihren musikalischen Weg, im Bundesjazzorchester beeindruckte die Kölnerin in unterschiedlichen Projekten mit ihrer kraftvollen, reifen Stimme.

Seit 2013 beschreitet Laura mit ihrer eigenen Musik neue Wege: Die vier MusikerInnen - Laura Totenhagen (Stimme), Felix Hauptmann (Piano), Stefan Schönegg (Kontrabass) und Leif Berger (Schlagzeug)- präsentieren im Klavierhaus Klavins vor allen Dingen Eigenkompositionen Totenhagens.


 

August 2019 im Klavierhaus Klavins

Samstag, 31. August: Piano-Klassiker und Präsentation von 2 Alben

Piano-Klassiker und Präsentation von 2 Alben

Hermann von Asunción

Hermann von Asunción – Klavier

Hermann von Asunción präsentiert ein dreigegliedertes Programm: zunächst mit einem Klassik-Teil am Konzert-Flügel verschiedene Piano-Klassiker von Bach, Mozart, Beethoven, Schubert, Chopin. Danach präsentiert er sein Album „Piano-Heartbreakers“ sowie das Album „FutAreWe“.

Vita

Hermann von Asunción kommt aus Paraguay.

Er studierte in Aachen und lebt als freischaffender Musiker, Pianist, Komponist, Publizist und Autor in Bonn.

Internationale Veröffentlichungen sind das pianistische Album „Piano Heartbreakers“ und Friedensmusik mit seinem Album „Weltfrieden“ sowie das futuristische Album „FutAreWe“ in der natürlich-universellen Frequenz 432 Hz.


 

Juli 2019 im Klavierhaus Klavins

Freitag, 5. Juli: Beethoven, Mendelssohn, Debussy, Frühling …

Beethoven, Mendelssohn, Debussy, Frühling …

Triomane

Michael Neuhalfen – Klarinette
Bernhard Zapp – Violoncello
Victor Moser – Klavier

Triomane - bedeutet im übertragenen Sinne Trio "Hände"... Die Wege dieser drei Musiker kreuzten sich zu einem Zeitpunkt, da jeder bereits auf viele Jahre als ausgewiesener Solist und Musik-Pädagoge zurückblicken konnte.

Seit fünf Jahren spielen sie vor ausgewähltem Publikum ihre Programme. Das überwältigende Echo führte nun zu ihrer ersten CD Produktion.

Ihre Spielphilosophie basiert auf intensiver Arbeit an immer neuer Klanggestaltung,einvernehmlichem Musikverständnis und aufmerksamer Suche nach "vergessenen" Komponisten/innen...

Im Bewusstsein der Schlüssel-Stellung der besonderen Beziehung und Freundschaft zwischen Johannes Brahms und Klarinettisten Richard Mühlfeld und aller darauf folgenden Trio-Werke, sehen sie sich auch in der Fortsetzung dieser Tradition.

Im Sinne der wohlbekannten Wahrheit, daß der Weg das Ziel sei, sind ihnen die Proben oftmals wichtiger als die Konzerte. Das "Ego" verliert hier völlig an Bedeutung zugunsten einer bereichernden Begegnung dreier sehr unterschiedlicher Persönlichkeiten.

Diese Botschaft erreicht auch das Publikum.

Programm

1. Ludwig van Beethoven (1770 – 1827)
Trio op.11 für Klarinette, Violoncello und Klavier (1797)
Allegro con brio - Adagioconespressione - Allegretto

2. Felix Mendelssohn Bartholdy (1809 – 1847)
Sonate op. 58 für Violoncello und Klavier D - Dur
Allegro assai vivace - Allegretto scherzando - Adagio - Molto Allegro e vivace

~ Pause ~

3. Claude Debussy (1862 – 1918)
Premiere Rhapsodie für Klarinette und Klavier

4. Carl Frühling (1868 – 1937)
Trio op.40 für Klarinette, Violoncell und Pianoforte A - Moll
Mäßig schnell - Anmutig bewegt - Andante - Allegro vivace

Vita

Michael Neuhalfen

Michael Neuhalfen, in Bonn geboren, begann sein Studium in Düsseldorf bei Heinrich Hesse und Jürgen Baur und nahm an zahlreichen Meisterkursen teil. Unter anderem in der Meisterklasse von Guy Deplus, Gijs Karten, Hans Rudolf Stadler und Anthony Pay. Bemerkenswert ist der Tätigkeitsbereich von Michael Neuhalfen, der nicht nur als Solist und Dozent agiert, sondern sich auch der Orchesterarbeit widmet.

Michael Neuhalfen verfügt über vielfältige Orchester- und Ensembleerfahrung: als 1. Klarinettist im Beethovenorchester Bonn, im Chur Cölinischen Orchester, der heutigen klassische Philharmonie in Bonn, sowie als Gründungsmitglied von Bläserensembles der Jungen Sinfonie und als Leiter der Bonner Sinfonietta und des Mozart-Ensembles, mit dem er bereits in Madagaskar konzertierte.

Ebenfalls erfolgreich war er mit dem Bonner Bläserquintett, das den Bundespräsidenten auf Reisen nach China, Indonesien, Indien, Pakistan und USA begleitete.

Neben zahlreichen Tourneen wirkte Michael Neuhalfen bei vielfältigen Rundfunkaufnahmen, insbesondere des WDR, – ein Schwerpunkt war dabei die Neue Musik.

Seine künstlerischen Aktivitäten erstrecken sich auf die Kammermusik mit verschiedenen Jazzmusikern und seit 2008 mit dem Cellisten Bernhard Zapp und Pianisten Victor Moser.


Bernhard Zapp

Bernhard Zapp, in Ludwigshafen am Rhein geboren, hat bei Klaus Kanngiesser und Gerhard Mantel studiert. Er absolvierte Meisterkurse und studierte Phänomenologie der Musik bei Sergiu Celibidache. Seit 1983 ist er als Musikpädagoge tätig und hat seit 1986 eine Dozentur an der Musikakademie in Wiesbaden inne. Als Mitglied verschiedener Kammer- Ensembles, u. a. dem Arion Trio Frankfurt, dem Buchberger Quartett, dem HR-Ensemble für Neue Musik, dem Florilegium Musicum Frankfurt war er auf Konzerttourneen im In- und Ausland.

Orchestererfahrungen beim Hessischen Rundfunk und als Solocellist des Mainzer Domorchesters. Seit 2006 intensive Zusammenarbeit mit dem Jazzpianisten Gabriel Bock und dem Saxophonisten Thomas Bachmann. Freie Improvisationen, insbesondere in Verbindung mit Lesungen der Lyrikerin Ingritt Sachse. 2008 Gründung von "Triomane" mit Michael Neuhalfen, Klarinette, und Victor Moser, Klavier.


Victor Moser

Victor Moser wurde 1958 in Duschanbe, Hauptstadt der Republik Tadschikistan, geboren. Nach einem Jahr Vorschulunterricht begann er 1965 die musikalische Ausbildung an der Schule für Hochbegabte. 1976 siedelt er mit den Eltern nach Deutschland um. Dort beginnt er im gleichen Jahr das Studium in der Meisterklasse Prof. Tiny Wirtz an der Musikhochschule Köln. Nach dem Studium beginnt er selbstständige Tätigkeit als Lehrer, Solist und Kammermusiker. Seine Auftritte führen ihn nach Frankreich, Belgien, Italien, Griechenland, England, Ungarn, Österreich, Schweiz, Estland und Russland. Er nimmt Teil an Meisterkursen mit Prof. Tatjana Nikolajewa (Moskau) und Prof. Karl-Heinz Kämmerling (Hannover, Salzburg).

Die Zusammenarbeit mit der amerikanischen Sopranistin Ella Lee-Romani, die ihrerseits unter Dirigenten wie G.Solti und L.Bernstein gesungen hatte, machte ihn mit dem Opern-Arien, aber auch mit den Spirituals vertraut. Desweiteren führte er zusammen mit der österreichischen Mezzosopranistin Nathalie M. Vinzent unbekannte frühe Lieder von Richard Strauss, Felix Draesecke und der Bonner Komponistin Johanna Kinckel auf. Die Sopranistin Christina Kühne begleitete er mit Liedern von Gabriel Faure, Andre Previn und Bernhard Zapp. Mit der Sopranistin Tatjana Wischnewetskaja führt er die Romanzen von Nikolai Rimsky-Korsakow, Peter Tschaikowsky und Sergei Rachmaninow auf.

Neben der Betätigung im Köchlin-Trio mit Walter Schreiber, Violine (ehem. WDR, z.Z. Mitglied des Kölner Trios) und Andrew Joy, (Solo-Hornist des WDR), musizierte er mit Geigern und Geigerinnen wie Maxim Wengerow, Natalia Prischtschepenko (ehem. Artemis- Quartett), Aroa Sorin (Minquett-Quartett), Melina Mandozzi und Linus Roth. Mit dem Kammer-Ensemble "St.Petersberger Solisten" (Leitung Michail Gantwarg) trug er das Klavierkonzert d-moll von J.S.Bach vor.

Viele Jahre begleitete er Bühnenauftritte seiner Kinder Sophie, Adele, Alwin und Pauline. Auch die jüngsten Kinder Jan-Manuel und Florian Dominic nehmen seit ihrem dritten Lebensjahr an den Auftritten der Klavierschüler von Victor Moser teil.

In weiteren Besetzungen musiziert er mit Sergej Zakurin (Violine, ehem. Konzertmeister der Jungen Deutschen Philharmonie) und Dmitrij Gornowskij (Violoncello, Solist der Jungen Deutschen Philharmonie) im "Sternenburg Trio". Mit Bernhard Zapp (Violoncello) führte er Sonaten von G. Faure, C. Debussy und F. Poulenc auf. Mit dem Klarinettisten Michael Neuhalfen und Bernhard Zapp führt er im Klarinetten-Trio "Triomane" neben den Werken von L. v. Beethoven und J. Brahms Trios von A. v. Zemlinsky, W. Berger, R. Kahn, C. Frühling, E. Hartmann, M. Tajcevic und R. Muczinsky.


 

Juli 2019 im Klavierhaus Klavins

Mittwoch, 3. Juli: Kammerkonzert

Kammerkonzert

Das Ausbildungsmusikkorps der Bundeswehr

Thomas Möller – Klavier
Tobias Bredohl – Klavier

Programm

Alexej Gerassimez (*1987)
Solist: Feldwebel Stephan Krecklow
Piazonore

Paul Hindemith (1895-1963)
Solist: Feldwebel Fabian Barth
Sonate für Trompete und Klavier

Jan Koetsier (1911-2006)
Solist: Oberfeldwebel Florian Rödder
Allegro Maestoso

Eugen Bozza (1905-1991)
Solist: Feldwebel Niccòlo Welsch
Caprice

Philip Sparke (*1951)
Solist: Feldwebel Lukas Mauckner
Harlequin

 

Juni 2019 im Klavierhaus Klavins

Freitag, 14. Juni: Piano recital „250 piano pieces for Beethoven“ Vol. 7

Piano recital „250 piano pieces for Beethoven“ Vol. 7

Susanne Kessel

Susanne Kessel – Klavier

Veröffentlichungskonzert der Notenedition Vol. 7

Anlässlich des 250. Geburtstages Ludwig van Beethovens im Jahr 2020 leitet die Bonner Pianistin Susanne Kessel seit 2013 das internationale Kompositionsprojekt „250 piano pieces for Beethoven“.

In Form persönlich erteilter Kompositionsaufträge lud Susanne Kessel 250 Komponisten verschiedener musikalischer Genres dazu ein. Als „work in progress“ entsteht bis zum Jahr 2020 eine Sammlung neuer Klavierstücke zeitgenössischer Komponisten der Bereiche Neue Musik, Jazz, Pop, Filmmusik u.a., die sich auf Ludwig van Beethoven und seine Musik beziehen.

Susanne Kessel spielt die Uraufführungen aller „piano pieces“ in öffentlichen Konzerten in der Beethovenstadt Bonn, anschließend auch in andern Städtenund Ländern, sowie eine Auswahl in Rundfunk- und CD-Aufnahmen.

Alle Klavierstücke werden in einer Notenedition im Londoner Verlag Editions Musica Ferrum veröffentlicht und so der internationalen Musikwelt zugänglich gemacht.

Persönlich zu Gast sind die Komponisten:
Christian Banasik, Thomas Blomenkamp, Mogens Christenes, Silvio Foretic, Rüdiger Gönnert, Mark Hendriks, Hans-Michael Rummler, Ivan Sokolov, James Wilding, Albrecht Zummach.

 

Mai 2019 im Klavierhaus Klavins

Donnerstag, 16. Mai: Beethoven & Improvisationen

Beethoven & Improvisationen

Luis Berra und Sue Schlotte

Luis Berra – Klavier
Sue Schlotte – Cello

Mit den Kompositionen „Ancestral Dances“, die 2018 auf CD erschienen sind, hat der Pianist Luis Berra eine berührende, wildzarte Musik geschaffen. Sie bildet den Ausgangspunkt in diesem Konzert. Die Cellistin Sue Schlotte taucht mit ihrem Cello in die Klänge ein. Warme, stimmnahe Töne gesellen sich zu den Klavierklängen. Ein Dialog beginnt. Unbekanntes darf entstehen: im Sinne Ludwig van Beethovens: „...allein Freiheit, Weitergehen ist in der Kunstwelt, wie in der ganzen großen Schöpfung Zweck...“ Plötzlich erklingt Beethovens Musik: Sätze der Sonate in A-Dur für Cello und Klavier. Offen ist, was danach geschieht – eine Reise ins Unerwartete, zu der die beiden Musiker ihr Publikum einladen.

Vita

Luis Berra

Mehr erfahren: www.facebook.com/berraluis/


Sue Schlotte

Mehr erfahren: www.sueschlotte.de/


 

Mai 2019 im Klavierhaus Klavins

Samstag, 11. Mai: Frühlingskonzert

Frühlingskonzert

Christine und Uwe Wasgindt

Christine Wasgindt – Cello
Uwe Wasgindt – Klavier

Christine Wasgindt (Violine) und Uwe Wasgindt (Klavier) spielen Werke von Ludwig van Beethoven, Franz Schubert und Sergei Prokofjew.

Programm

Ludwig van Beethoven (1770—1827)
Sonate F-Dur, Opus 24 für Klavier und Violine, „Frühlingssonate“

1. Allegro
2. Adagio molto espressivo
3. Scherzo-Allegro molto
4. Rondo-Allegro ma non troppo

Franz Schubert (1797—1828)
Sonate A-Dur, DV 574 für Violine und Klavier

1. Allegro moderato
2. Scherzo. Presto-Trio
3. Andantino
4. Allegro vivace

Pause

Sergei Prokofjew (1891—1953)
Sonate nr.2 in D-Dur für Violine und Klavier, Opus 94

1. Moderato
2. Presto
3. Andante
4. Allegro con brio

Vita

Christine Wasgindt

Christine Wasgindt wurde in Hamburg geboren und erhielt ihren ersten Geigenunterricht im Alter von 7 Jahren. Nachdem sie zunächst von Mitgliedern der Hamburger Philharmoniker ausgebildet wurde, studierte sie Violine bei Prof. Christiane Edinger und Prof. Maria Egelhof an der Musikhochschule Lübeck; außerdem Kammermusik bei Prof. Walter Levin und Henry Meyer (La Salle Quartett). Nach ihrem Abschluß mit Musikpädagogischen und Orchester-Diplom absolvierte sie ein Aufbaustudium in Österreich bei Prof. Helfried Fister und legte ihre Künstlerische Reifeprüfung 2005 in Mainz ab. Seit 2012 studiert sie außerdem Barockvioline bei Thomas Pietsch in Frankfurt am Main. Nach Verträgen am Theater Osnabrück, im Beethoven Orchester Bonn, beim Südwestdeutschen Rundfunk und in der Württembergischen Philharmonie Reutlingen arbeitet sie mittlerweile als freischaffende Violinistin.

Neben ihren solistischen und kammermusikalischen Aktivitäten spielt sie regelmäßig in Orchestern wie den Stuttgarter Philharmonikern, der Neuen Philharmonie Westfalen, der Philharmonie Südwestfalen u.a. Sie ist Mitglied des Göttinger Barockorchesters und des Neuen Orchesters Köln.

Tourneen führten sie durch Europa, Japan, Südamerika (2011), Südafrika (2016) und China (2017).


Uwe Wasgindt

Uwe Wasgindt begann in frühester Jugend mit dem Klavierspiel und spielte sein erstes Solo-Recital im Alter von 15 Jahren mit Werken von Bach und Hindemith.

Nach dem Abitur studierte er Klavier und Gesang in Freiburg und Hamburg, u.a bei Edith Picht- Axenfeld und Ines Leuwen. Meisterkurse absolvierte er bei Hans Laygraf, Richard Beckmann, Halina Czerna-Stefanska und Eliza Hansen. Er war Stipendiat des Evangelischen Studienwerks Villigst.

Höhepunkt seiner solistischen Tätigkeit umfassen einen Mozart-Sonaten-Zyklus in Hamburg und im historischen Kaufhaussaal in Freiburg i.B., wo er sämtliche Mozart Klaviersonaten aufführte. Weitere Schwerpunkte seines musikalischen Wirkens bilden Solo- und Kammermusikabende des klassisch-romantischen Repertoires mit Werken von Beethoven, Brahms, Chopin, Mussorgsky und Debussy.


 

März 2019 im Klavierhaus Klavins

Mittwoch, 27. März: Goldberg Variationen

Goldberg Variationen

Giorgio Lazzari

Giorgio Lazzari – Klavier

Programm

Johann Sebastian Bach: Aria mit verschiedenen Veränderungen – Goldberg Variationen BWV 988.

Vita

Der 18-jährige Pianist Giorgio Lazzari ist bereits als Solist und mit Orchester an vielen italienischen Orten aufgetreten und hat bei verschiedenen nationalen und internationalen Wettbewerben Spitzenpreise gewonnen. Besonders geschätzt wird er mit seinen Interpretationen von Beethoven, Bach, Schubert und Schumann.

Geboren in Bergamo begann Lazzari sein Studium bei Damiana Natali und wurde schnell in das Donizetti-Konservatorium in Bergamo aufgenommen, wo er sich gerade im letzten Jahr des Bachelor-Studiums bei Prof. Maria Grazia Bellochio befindet.

Er konzertierte häufig in Mailand, dort unter anderem für Fazioli Pianos, sowie in Städten wie Bobbio, Maccagno, Varenna, Alessandria und Sestri Levante. 2016 spielte er beim Eröffnungskonzert des Festival della Cultura di Bergamo mit großem Erfolg Bachs Konzert für 4 Klaviere und Streicher.

Bachs Goldberg-Variationen hat er im Fazioli Piano Showroom in Mailand mit großem Erfolg gespielt und wird sie in verschiedenen Konzerten dieser Saison präsentieren.

Lazzari arbeitete auch mit dem Komponisten und Dirigenten O. Cuendet an einigen der letzten Stücke des ungarischen Komponisten G. Kurtág.

Zu seinen Anerkennungen zählen erste Preise bei Wettbewerben wie dem Spoleto-Klavierwettbewerb, Concorso pianistico JS Bach di Sestri Levante, dem Europäischen Musikwettbewerb Città di Moncalieri und zweite Preise bei den Klavierwettbewerben Marco Bramanti und Concorso Pianistico Città di Albenga. In Deutschland machte er als Finalist des prestigeträchtigen Robert-Schumann-Wettbewerbs für junge Pianisten 2016 in Düsseldorf auf sich aufmerksam.


 

März 2019 im Klavierhaus Klavins

Samstag, 23. März: Moritz Preisler Trio

Moritz Preisler Trio

Moritz Preisler Trio

Moritz Preisler – Klavier
David Helm – Kontrabass
Jan Philipp – Schlagzeug

Der Pianist Moritz Preisler erhielt zunächst eine klassische Klavierausbildung und beschäftigte sich vor allem mit Kammermusik und Liedbegleitung. Im Laufe der Zeit fing er an, sich immer mehr für Jazz und improvisierte Musik zu interessieren. Das mündete in einem Jazzklavierstudium an der Hochschule für Musik und Tanz Köln bei u. A. Sebastian Sternal, Hubert Nuss, Niels Klein und Paulo Álvares.

Im Mai 2017 gründete er dieses Trio mit zwei Freunden, die er im Studium an der Kölner Hochschule kennengelernt hatte. Hauptsächlich widmen sich die drei Musiker seinen Kompositionen.

Gelegentlich finden auch ausgewählte, für das Trio arrangierte Fremdkompositionen ihren Weg ins Repertoire der Band.

Die Stücke sind meistens lyrisch und eher komplex, bieten aber jedem der drei viel Gestaltungsspielraum. Inspirationsquellen sind z. B. Alban Berg, Maurice Ravel, Olivier Messiaen, Mozart Camargo-Guarnieri, Herbie Hancock, Craig Taborn oder Ornette Coleman.

 

März 2019 im Klavierhaus Klavins

Donnerstag, 21. März: Klavierkonzert

Klavierkonzert

Susana Gómez Vázquez

Susana Gómez Vázquez – Klavier

Programm

Franz Schubert (1797—1828)
Sonate Es-Dur nr.8, Opus 122 / D568

1. Allegro moderato
2. Andante molto
3. Menuetto (allegretto) — Trio
4. Allegro moderato

György Ligeti (1923—2006)
Etude nr.10 „Zauberlehrling“

Enrique Granados (1867—1916)
aus dem Klavierzyklus „Goyescas“

Allegro de concierto
Quejas o la Maja y el Ruiseñor
El Pelele

Susana Gómez Vázquez (1995)
Ella

Alberto Ginastera (1916—1983)
Sonata nr.1, Opus 22

1. Allegro Marcato
2. Presto misterioso
3. Adagio molto appassionato
4. Ruvido ed ostinato

Vita

Susana Gómez Vázquez (Jahrgang 1995) absolviert aktuell den Masterstudiengang Klavier an der Musikhochschule Köln. Von 2013 bis 2017 studierte sie an der Royal Academy Of Music in London Klavier und Komposition mit dem Abschluss „Bachelors of Music with First Class Honours in piano performance“. 2017 bis 2018 studierte sie am Conservatori del Liceu de Barcelona, Abschluss Master of Music Performance. Konzertreisen führten sie durch Spanien, England, Italien, Frankreich und Deutschland.

Im Laufe der Jahre gewann sie etliche Preise sowohl für ihr Können auf dem Klavier als auch für ihre Kompositionen. Von 2012 bis 2017 unterrichtete sie privat und an verschiedenen Musikschulen in London und am Conservatorio de Música de Peñacorada, León. Zur Zeit unterrichtet sie an der privaten Musikschule „Gitarrenstudios Bonn“.

Mehr erfahren: www.susanagomezvazquez.com/


 

März 2019 im Klavierhaus Klavins

Freitag, 15. März: The Wild Bunch

The Wild Bunch

The Wild Bunch

Martin Blume (DE) – Schlagzeug
Scott Fields (US/DE) – Gitarre
Simon Nabatov (RU/US/DE) – Klavier
Matthias Schubert (DE) – Saxofon
Eckard Vossas (DE) – Synthesizer, Elektronik, Continuum Fingerboard, Kelstone

„Hochkomplexe Improvisationen von wilder Schönheit“

Fast genau ein Jahr nach ihrem letzten Auftritt im Klavierhaus Klavins gastiert diese Gruppe großartiger Musiker, die wild und unangepasst spielen, erneut in Bonn.

Die fünf Musiker verfolgen in diesem Projekt die Idee, den Horizont des musikalischen Universums potentieller Klangereignisse und ihrer spektralen Transformationen in einer expressiven und hochenergetischen Vermischung elektronischer Schwingungen mit den Klangmöglichkeiten „natürlicher“ Instrumente zu erweitern.

Ausgangspunkt der einzelnen Stücke sind auf der elektronischen Seite zufällig ausgewählte, vorgefundene oder vorprogrammierte Ready-Made Sounds, d.h. generierte oder kombinierte Strukturen aus synthetisierten Klangquellen oder Klangtransformationen, die so parametrisiert wurden, dass live über eine Vielzahl von Controllern die Sound-Charakteristiken drastisch verändert werden können. Ein Ready-Made Sound wird so zur Ursuppe eines sich in Echtzeit entwickelnden Spektrums von Klangereignissen und Klangfarben in der intensiven Interaktion der beteiligten Musiker. Jede Performance erforscht den dabei entstehenden musikalischen Raum, setzt sich spielerisch und experimentell mit den auftauchenden Klangstrukturen auseinander.

Diese Konstellation verspricht einen spannenden Abend mit erfrischend anderen Erfahrungen jenseits des Mainstreams.

Vita

Martin Blume (DE)

Der 1956 in Arnsberg/Westfalen geborene und in Dortmund lebende Schlagzeuger Martin Blume arbeitet als Musiker und Komponist seit 1983 im internationalen Kontext der zeitgenössischen Avantgarde von Jazz, Improvisierter und Neuer Musik u.a. mit Musikern wie Alexander von Schlippenbach, Peter Brötzmann, Peter Kowald, Johannes Bauer, Phil Minton, Lol Coxhill, John Butcher, Georg Gräwe, Jim Denley, Luc Houtkamp, Peter van Bergen, Phil Wachsmann, Mats Gustafsson, John Butcher, Joëlle Leandré , Thomas Lehn, Xu Feng Xia, Ken Vandermark und Kent Kessler zusammen.

Seit 1988 leitet er hauptsächlich eigene Projekte, die ihn auf zahlreichen Konzerttourneen zu den weltweit wichtigsten Aufführungsorten und Festivals dieser Musik nach Holland, Belgien, Luxemburg, Frankreich, England, Dänemark, Norwegen, Schweiz, Österreich, Slowenien, Kroatien, Italien, Ungarn, Portugal, USA, Kanada und Australien führten. Daneben gab es verschiedene nationale und internationale Rundfunk- und Hörspielproduktionen. Neben seiner Tätigkeit als Musiker ist er seit 1988 immer wieder als Organisator von Konzertreihen und Festivals avantgardistischer Musik im Ruhrgebiet, wie etwa dem Ruhr Jazz Festival oder "Open Systems", engagiert.

Mehr erfahren: martinblume.de/


Scott Fields (US/DE)

Der Gitarrist Scott Fields arbeitet seit den 1970er Jahren als Musiker, zunächst in Chicago, später dann in ganz Nordamerika, Europa und Asien. Seine Musik wird dem Avantgarde-Jazz oder der Neuen Musik zugeordnet. Dabei versteht es Scott Fields mit ausgefeilten, eigenständigen und erweiterten Spieltechniken frei improvisierte mit komponierter Musik zu verbinden. Neben seiner Tätigkeit als Instrumentalist hat er auch zahlreiche Kompositionen geschaffen. Fields hat mehr als 30 CDs unter seinem Namen bei Labels wie Delmark, Clean Feed, NEOS, Music&Arts, NotTwo, Rouge Art, Between the Lines, Ayler und New World veröffentlicht.

Im Laufe seiner Karriere arbeitete Fields mit Musikern wie Hamid Drake, Jan Klare, Guerino Mazzola, Myra Melford, Larry Ochs, Jeff Parker, Matthias Schubert und Elliott Sharp zusammen. Derzeit lebt er in Köln und tritt mit seinen diversen Formationen (Beckett Project, String Feartet, Freetet) auf.

Mehr erfahren: www.scottfields.com/


Simon Nabatov (RU/US/DE)

Der Pianist und Komponist Simon Nabatov wurde 1959 in Moskau geboren, studierte am Moskauer Konservatorium und setzte nach der Emigration seiner Familie nach New York 1979 seine Ausbildung dort an der Juilliard School of Music fort. Seine Aktivitäten umfassen Jazz, improvisierte, experimentelle Musik und Weltmusik. Der Pianist wurde 1987 mit dem Förderpreis des „National Endowment for the Arts“ ausgezeichnet. 1989 wurde er zum Preisträger des ersten „Martial Solal International Jazz Piano Competition“ in Paris. Simon Nabatov hat sich als international renommierter Spieler in Soloarbeiten sowie in zahlreichen Kollaborationen einen Namen gemacht, u.a. in kontinuierlicher Zusammenarbeit in Duos mit Steve Lacy, Nils Wogram, Matthias Schubert, Tom Rainey und Ernst Reijseger; in Quartetten von Ray Anderson, Arthur Blythe, Perry Robinson, Nils Wogram und Matthias Schubert; sowie mit der NDR Bigband und dem Klaus König Orchestra.

Seine eigenen Bands und Projekte umfassten, unter anderen, ein Trio mit den New Yorkern Drew Gress und Tom Rainey, das Quartett „Nature Morte“ mit Phil Minton, Nils Wogram und Frank Gratkowski, das Quintett „Roundup“ und ein Oktett. Zudem spielt Nabatov in Duos mit Tom Rainey, Matthias Schubert, Ernst Reijseger, Gareth Lübbe und Hayden Chisholm.

Nabatov hat zahlreiche Festivalauftritte, Konzerttourneen, Rundfunk-Produktionen und Workshops in über 60 Ländern der Welt absolviert. Zudem ist er auf ca. 70 CDs zu hören; darunter sind über 25 Veröffentlichungen unter eigenem Namen.

Mehr erfahren: www.nabatov.com/


Matthias Schubert (DE)

Der Saxofonist und Komponist Matthias Schubert wurde 1960 in Kassel geboren. Unterricht hatte Matthias Schubert bei Andy Scherer in der Schweiz und bei Herb Geller und Walter Norris in Hamburg. Im Lauf seiner Karriere erhielt er viele Auszeichnungen (u.a. Preis beim Wettbewerb der „International Jazz Federation“, Preisträger des renommierten Jazzpreises des Südwestfunks) und hatte neben seiner regen Konzerttätigkeit auch diverse Lehraufträge für Saxofon und Improvisation inne (GHK in Kassel, Hochschule für Musik und Theater in Hannover, Gastprofessor am Tianjin Conservatory of Music China).

Matthias Schubert spielte außer in eigenen Formationen (z.B. Matthias Schubert Quartett mit Simon Nabatov, Tom Rainey, Lindsey Horner) unter anderem in der Euro Jazz Big Band, der Graham Collier Band, der Marty Cook Band, dem Albert Mangelsdorff Quintett, Basslab, Jazzartrio, Gunter Hampel Duo und der Galaxy Dream Band, Duo Di Sax, den Jungle Pilots, dem Klaus König Orchester, der koreanischen Gruppe „Saul Nori“, Carl Ludwig Hübschs Longrun Developement of the Universe, Günter „Baby“ Sommer Projekt und im Scott Fields Ensemble.

Konzertreisen im Auftrag des Goethe Instituts führten ihn nach Portugal, Litauen, Polen, Rumänien, Slowakei, Tschechien, Bulgarien, Kroatien, Kanada, USA, Guinea, Elfenbeinküste, Australien und Neuseeland.

Mehr erfahren: jazzpages.com/MatthiasSchubert/


Eckard Vossas (DE)

Der Elektronikmusiker Eckard Vossas lebt in Bonn und hat dieses Quartett zusammengestellt, um seine musikalischen Ideen umzusetzen. Er pflegt einen eigenständigen Stil improvisierter elektronischer Musik auf der Suche nach organischen Sounds. Unterschiedlichstes synthetisches Klangmaterial wird sensibel mit den Fingern moduliert und so expressiv und lebendig gespielt wie natürliche Instrumente, mit denen diese Klangtransformationen oft in einen dynamischen Dialog treten. Er bewegt sich dabei in einem breiten Spektrum musikalischer Richtungen und Stile (von zeitgenössischer Musik über Free Jazz bis hin zum Rock), aber immer mit Schwerpunkt auf improvisierter Musik.

Neben rein elektronischen Solo-Auftritten spielt er in Projekten zusammen mit Scott Fields, Matthias Schubert, Robert Landfermann, Simon Nabatov, Philip Zoubek, Wilbert de Joode, Etienne Nillesen, Dominik Mahnig, Martin Blume, Brad Henkel, Christian Lillinger und Achim Tang.


 

März 2019 im Klavierhaus Klavins

Samstag, 9. März: Thimo Niesterok’s Cologne Clambake

Thimo Niesterok’s Cologne Clambake

Thimo Niesterok’s Cologne Clambake

Thimo Niesterok – Trompete, Kornett
Heiko Bidmon – Klarinette, Saxofon
Jerry Lu – Klavier
Stefan Rey – Bass
Niklas Walter – Drums

Tradition und Aktualität – geht das zusammen?

Die Band Cologne Clambake des Trompeters Thimo Niesterok beantwortet diese Frage mit einem klaren Ja! Wenn bei - mit Verlaub - heißestem Swing kein Fuß still stehen bleibt und die aus früheren Zeiten gewohnte Portion Blues erklingt, die nicht einfach Töne, sondern zu Tönen gemachte Seufzer, Jauchzer oder Schreie sind, dann ist die Frage nach der Aktualität schon beantwortet:

Denn Swing passiert einfach, und wer sich mitreißen lässt, erlebt seine volle Wucht und Stärke und geht am Ende des Abends mit Sicherheit federnden Schrittes nach Hause – vielleicht sogar tanzend.

Dieser Swing wird von Thimo Niesterok’s Cologne Clambake mit großer Spielfreude auf die Bühne gebracht, verpackt in Werken von Sidney Bechet bis Cole Porter, hauptsächlich jedoch in Eigenkompositionen des Bandleaders, die in dieser Tradition stehen.

Für diese Band und das aktuelle Album „First Clambake“ konnte der Student der Kölner Musikhochschule vier der führenden Instrumentalisten der Swing-Szene in NRW gewinnen.

 

Februar 2019 im Klavierhaus Klavins

Dienstag, 26. Februar: Klavierkonzert

Klavierkonzert

Ekaterine Khvedelidze

Ekaterine Khvedelidze – Klavier

Am 26. Februar gastiert die georgische Pianistin Ekaterine Khvedelidze mit ihrem aktuellem Solo-Programm, welches sie u.a. auch Ende März in der Elbphilharmonie spielen wird.

Im Fokus stehen dabei romantische Klavierstücke von Frederic Chopin, Alexander Nikolajewitsch Skrjabin und César Franck. Bei dem Stück von César Franck handelt es sich um eine einzigartige Transkription ihres langjährigen Lehrmeisters und Mentors Igor Zhukov.

Programm

Chopin: 24 Préludes Opus 28
Skrjabin: 24 Préludes Opus 11
César Franck/Igor Zhukov: Prélude, Fugue et Variation

Vita

Die georgische Pianistin Ekaterine Khvedelidze begann das Klavierspiel im Alter von fünf Jahren. Ihre außergewöhnliche künstlerische Entwicklung führte sie 1996 mit der georgischen Klavierpädagogin Medea Gamsakhurdia zusammen, bei der sie an der Musikhochschule ihrer Heimatstadt eine pianistische Ausbildung erhielt. Im Anschluss an ihr Diplom führten sie ein weitergehendes Studium an der Musikhochschule in Detmold und Moskau.

Seit 2004 ist sie Meisterschülerin von ihrem derzeitigen Mentor und Förderer Igor Zhukov, einem der bedeutendsten Vertreter der älteren russischen Pianistengeneration und seinerseits Schüler des legendären Heinrich Neuhaus und letzter persönlicher Repräsentant von dessen maßstabsetzender Ausbildungstradition. Wichtige Anregungen erhielt sie darüber hinaus auf zahlreichen Meisterkursen bei international renommierten Musikerpersönlichkeiten wie Vitaly Margulis, Peter Feuchtwanger, Andras Schiff Bruno Canino und John Perry.

Ekaterine Khvedelidze beeindruckt seit Jahren ihre Zuhörer mit ihrer unvergleichlichen Art, mit jedem Ton tief in die Seele der Musik einzudringen, jeder Phrase natürlichen Atem zu verleihen. In ihrem beseelten, Farben und phantasiereichen Spiel treten der bloße Notentext, das Instrument, ihre selbstverständliche Virtuosität als „Medium“ hinter der eigentlichen Substanz der Musik zurück und geben den Blick frei auf tiefere Schichten musikalischen Erlebens.

Ein besonderes Engagement ihres gleichermaßen kraftvollen wie eindringlich sensiblen Spiels gilt dabei den Werken der russischen Spätromantik eines Alexander Scriabin oder Nikolai Medtner, dessen zu Unrecht nahezu unbekannten Klavierwerke immer wieder für große Überraschungen in ihren begeisternden Klavierabenden führen.

Mehr erfahren: www.ekaterine.de/


 

Februar 2019 im Klavierhaus Klavins

Samstag, 9. Februar: Klassisches Konzert

Klassisches Konzert

Khachaturian-Trio

Armine Grigoryan – Klavier
Karen Shahgaldyan – Violine
Karen Kocharyan – Violoncello

Das Khachaturian-Trio wurde 1999 gegründet. Es trat in den USA, Mittel- und Südamerika, in der Schweiz, in Großbritannien, Kanada, Deutschland, Österreich, Spanien, Japan, China, Libanon, Bulgarien, Malta, der Tschechischen Republik, Australien, Moldawien, Georgien, Litauen, Lettland, Russland und Armenien auf.

Sie spielten in solchen Hallen wie Musikverein, Wien, Laeiszhalle Hamburg, Gewandhaus Leipzig, Gasteig-Philharmonie München, Purcell Room London, Suntory Hall Tokio und Koerner Hall in Toronto. Das Trio hat an zahlreichen renommierten Festivals teilgenommen, darunter das Festival de las Artes (Costa Rica), das Festival International Cervantino (Mexiko), das „Russische Kammermusikfest“ in Hamburg und das Internationale Musikfestival Malta. Die Auftritte des Trios wurden häufig im Fernsehen und Radio gesendet. Die Musiker nahmen neun CDs auf, die der armenischen und russischen Musik gewidmet sind, darunter eine CD mit Musik von Khachaturian und dem maltesischen Komponisten Alexey Shor, die von Sony veröffentlicht wurde, eine Mono-CD von Alexander Arutyunyans Musik, eine Doppel-CD, die der Kammermusik von Aram Khachaturian gewidmet ist. Trios von Tschaikowsky, Arenski (D Minor), Babadjanyan, Schostakovich (E Minor), eine CD mit der Musik von modernen armenischen Komponisten (Adjemian, Babayan, Chaushian) sowie zwei CDs mit den berühmtesten armenischen Klassikstücken.

2008 erhielt das Trio den Namen eines herausragenden armenischen Komponisten Aram Khachaturian.

2010 gründeten die Musiker zusammen mit Wohltäter Assadour Guselian, einem engen Freund von Aram Khachaturian, die Classical Music Development Foundation (Stiftung für die Entwicklung der klassischen Musik), womit sie ihre Bildungs- und Wohltätigkeitsaktivitäten verbessern und erweitern konnten.

Die Kritiker haben die virtuosen Auftritte des Khachaturian Trios für den subtilen Sinn für Stil, wärmsten Klang, brillante und tiefe Musikalität hoch gelobt. Die Mitglieder des Trios beteiligen sich an pädagogischen Aktivitäten, indem sie Meisterkurse in Musikschulen in verschiedenen Regionen Armeniens geben.

Das Trio arbeitet eng mit zeitgenössischen Komponisten zusammen. Es hat eine Reihe ihrer neuen Werke vorgetragen. Die Mitglieder des Trios sind drei etablierte und hoch angesehene Kammermusiker. Das Repertoire des Trios umfasst eine breite Palette von Musikstilen.
Das Trio arbeitet gut mit Aram Khachaturians Hausmuseum in Eriwan zusammen, das als „Laboratorium“ für Musiker des Trios bezeichnet werden kann. Die Musiker nahmen hier ihre CDs auf, ihre Konzerte finden hier regelmäßig statt, sowie mehrere Bildungsprojekte, die von Musikern des Trios inspiriert wurden.

Programm

S. Rachmaninov: Elegiac Trio no.2 Opus 9 in D-Minor
A. Shor: Pieces for piano trio
A. Khachaturian: Transcriptions from „Gayane“ and „Spartacus“ ballets

 

Februar 2019 im Klavierhaus Klavins

Freitag, 8. Februar: Benefizkonzert für Oxfam

Benefizkonzert für Oxfam

Roland Vossebrecker

Roland Vossebrecker – Klavier

Konzerte gegen den Hunger

Der Bergisch Gladbacher Komponist und Pianist Roland Vossebrecker engagiert sich seit einigen Jahren mit Benefizkonzerten für die Entwicklungshilfe-Organisation Oxfam.

Mit seinen Konzert-Projekten hat er in der Vergangenheit bereits über 31.000 € für Oxfam eingespielt. Vossebrecker erklärt dazu: „Die großartige Arbeit von Oxfam auf den Gebieten der nachhaltigen Entwicklungshilfe, der Katastrophenhilfe und der politischen Kampagnen für eine gerechtere Welt ohne Hunger und Armut hat mich überzeugt, in Zukunft regelmäßig Benefizkonzerte für Oxfam zu spielen.“
Seine neue Konzertreihe umfasst voraussichtlich 30 Konzerte, u. a. in Aachen, Köln, Duisburg, Essen, Bonn, Frankfurt, Hamburg und Berlin. Vossebrecker wird dabei wieder Spenden sammeln, die Nothilfe-Projekten von Oxfam direkt zugute kommen werden. Alle bei den Konzerten gesammelten Spenden gehen ohne Abzug an Oxfam!

Auf seinem Programm stehen neben eigenen Kompositionen auch Werke von Johann Sebastian Bach und Johannes Brahms.
Neben seiner Tätigkeit als Musiker engagiert sich Roland Vossebrecker im Bildungswerk Stanislaw Hantz in der Bildungsarbeit zur Holocaust-Thematik. Er organisiert und leitet Bildungsreisen nach Oswiecim/Auschwitz, sowie nach Lodz (Ghetto Litzmannstadt, Vernichtungslager Kulmhof/Chelmno).

Bei seinem Konzerten wird Vossebrecker daher auch über den Zusammenhang von Gedenk-Kultur und Verantwortung für die Gegenwart sprechen. Er versteht seine Benefizkonzerte auch als politisches Zeichen gegen Fremdenfeindlichkeit, Rassismus und nationalen Egoismus.

Programm

Johann Sebastian Bach
Ausgewählte Charakterstücke aus
„Das Wohltemperierte Klavier“

Johannes Brahms
Vier Klavierstücke

Roland Vossebrecker
Drei Sonatinen in Kanonform

 

Februar 2019 im Klavierhaus Klavins

Freitag, 1. Februar: Stilmixturen der Moderne: von Poulenc bis Tango

Stilmixturen der Moderne: von Poulenc bis Tango

Christina Bach und Dorothea Schridde

Christina Bach – Klavier
Dorothea Schridde – Klavier

Ein Abend an zwei Klavieren mit dem Klavierduo

Schon die Sonate für 2 Klaviere von F. Poulenc (1953) erscheint wie ein Mosaik verschiedenster Stilelemente der Klaviergeschichte.

Eine anders gelagerte Mixtur begegnet uns in einer Sammlung farbiger facettenreicher Stücke mit poetischen Titeln von Mia Brentano, genannt HIDDEN SEA: Jazz, Pop, Minimalmusic … Lassen Sie sich überraschen!

Tangos konzertant lassen die Klaviere schlussendlich in all ihren Farben klingen.

Christina Bach und Dorothea Schridde lernten sich 2006 kennen. Seitdem hat sich eine fruchtbare Zusammenarbeit und Freundschaft entwickelt, die sich insbesondere in der gemeinsamen Begeisterung für Tangos am Klavier niederschlägt - sei es zu zweit an einem oder an zwei Klavieren.

Programm

Sonate für 2 Klaviere (1953) von Francis Poulenc
Christina’s World
Early Birds
Misty Morning
A Storm is Coming
On the Train to Maine aus HIDDEN SEA von Mia Brentano
Memoria
Tormenta
Tren a Constitucion 3 Tangos von Markus Horn

Im Anschluss laden wir wieder zu Wein, Knabbereien und Gesprächen ein.

Vita

Christina Bach hat ihre Liebe zur Kammermusik während des Studiums an der Musikhochschule Köln entdeckt und u.a. mit dem Alban-Berg-Quartett weiter entwickelt. In den letzten Jahrzehnten ist sie mit verschiedenen Ensembles deutschlandweit unterwegs gewesen. 1995 wurde ihr damaliges Trio con brio mit dem Schubert-Preis ausgezeichnet. Nach Stationen in London und Seattle ist das Rheinland nun wieder ihre (musikalische) Heimat. Christina lebt in Bonn und arbeitet als freischaffende Musikerin, Klavierlehrerin und Musiklehrerin an einer Bonner Grundschule.


Dorothea Schridde absolvierte ihr Klavierstudium an der Kölner Musikhochschule. Neben Projekten mit Orchestern und Chören musiziert sie schwerpunktmäßig kammermusikalisch in verschiedenen Konstellationen. Dabei nehmen die Tastenkombinationen Klavier vierhändig, 2 Klaviere oder auch Klavier & Orgel den größten Raum ein. In Bonn unterrichtet sie seit vielen Jahren mit Begeisterung eine große Schar Klavierschüler jeden Alters.


 

Januar 2019 im Klavierhaus Klavins

Freitag, 25. Januar: Am Anfang war die Frau

Am Anfang war die Frau

Sabine Eichner, Don Bernardo, Ivan Sokolov

Sabine Eichner – Gesang, Rezitation und Tanz
Don Bernardo – Tanz
Ivan Sokolov – Klavier

Programm

Richard Wagner: Wesendonck-Lieder

Edvard Grieg: Zyklus „Haugtussa“

Ivan Sokolov: Nordische Klavierstücke

Johann Sebastian Bach: Toccata und Fuge in d-moll (getanzt)

 

Januar 2019 im Klavierhaus Klavins

Samstag, 19. Januar: Meisterpianist spielt Mondschein-Sonate

Meisterpianist spielt Mondschein-Sonate

Menachem Har-Zahav

Menachem Har-Zahav – Klavier

Auf seiner Tour mit neuer CD-Veröffentlichung gastiert Meisterpianist Menachem Har-Zahav auch bei uns in der Region. Ausnahmekünstler Har-Zahav, der hier die Freunde virtuoser und ausdrucksstarker Klaviermusik bereits mehrfach begeistert hat, präsentiert mit Beethovens Mondschein-Sonate und weiteren berühmten Werken von Johnannes Brahms (1833—1897), Sergei Rachmaninoff (1873—1943) und Domenico Scarlatti (1685—1757) einen abwechslungsreichen Querschnitt durch die Klavierliteratur.


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