Januar 2026 im Klavierhaus Klavins

Samstag, 24. Januar: Lieblingsstücke – Beliebte Meisterwerke der Klavierliteratur

Lieblingsstücke – Beliebte Meisterwerke der KlavierliteraturFoto: Malte Reiter

Menachem Har-Zahav

Menachem Har-Zahav – Klavier

Menachem Har-Zahav spielt u.a. die „Mondscheinsonate“ und Chopins „Romanze“

Über 1.000 Mal hat der amerikanische Pianist Menachem Har-Zahav, der seit 1998 in Deutschland zuhause ist, in den USA und in Europa bereits konzertiert. Lieblingsstücke auszusuchen ist da gar nicht mal so einfach. „Ich habe versucht, sowohl Favoriten des Publikums als auch einige Stücke, die mir selbst am Herzen liegen, in diesem Programm zusammenzufügen“, sagt er selbst dazu.

Am Samstag, dem 24. Januar um 18 Uhr können sich Zuschauer im Klavierhaus Klavins in Bonn-Beuel (Auguststr. 26-28) ein Bild davon machen. Hier ist er ein gern gesehener Gast, dessen ausgefeilte Interpretationen das Publikum schon mehrfach begeistert haben.

Ein virtuoser Künstler mit musikalischer Leidenschaft und Sensibilität

Menachem Har-Zahav hat sich in der Welt der klassischen Musik einen Namen gemacht. Sein emotionales und sensibles Klavierspiel und sein technischer Glanz beeindrucken und begeistern Musikliebhaber immer wieder. Die Westfälischen Nachrichten z.B. berichteten von „einer bemerkenswerten, formvollendeten Darbietung, wie man sie nicht oft erlebt“ und die NRZ beurteilte ihn als „perfekten romantischen Virtuosen, technisch brillant, ausdrucksstark, sensibel ohne falsche Sentimentalität“.

Familienfreundliche Eintrittspreise

Obwohl dies kein Kinderkonzert ist, soll Kindern, Jugendlichen und ihren Familien der Zugang zu klassischer Musik erleichtert werden, und so brauchen unter 18-Jährige nur 1 Euro zu bezahlen. Gleichzeitig erhalten bis zu zwei begleitende Erwachsene pro Familie Eintritt zum halben Preis.

Programm

Auf dem „Lieblingsstücke“ benannten Programm steht eine abwechslungsreiche Auswahl berühmter Werke aus Klassik, Romantik und Impressionismus. Das Publikum kann sich unter anderem auf Beethovens „Mondschein-Sonate“ und die „Romanze“ von Frédéric Chopin freuen.

Außerdem gibt es neben Werken von Johannes Brahms und Claude Debussy auch den fulminanten, hochvirtuosen „Totentanz“ von Franz Liszt zu hören, zu dessen Interpretation die Presse kommentierte: „Seine Präsentation ist so furios, dass es dem Publikum unter die Haut geht. Unruhe breitet sich im Saal aus. Das erlebt man nicht so oft. Ein grandioser Vortrag.“ (Michael Zerban, O-Ton)

K Menachem Har-Zahav, piano - promo trailer
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Termin 24. Januar 2026
Beginn 18:00 Uhr

Eintritt 25 € (1 € Kinder und Jugendliche / 12,50 € Begleitung Minderjähriger, max. 2 Personen)
Kartenreservierung Bei Eventim sowie in allen Vorverkaufsstellen, die dem Eventim-System angeschlossen sind und telefonisch unter 0151 / 28 442 449. Abendkasse ab 17:30h.

Veranstalter Weston Musikmanagement
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Anfahrt Adresse und Routenplaner finden Sie unter Wegbeschreibung

Klavierhaus Klavins Auguststr. 26-28 53229 Bonn Deutschland

Januar 2026 im Klavierhaus Klavins

Samstag, 31. Januar: Mythos Liebe

Mythos Liebe

Anja von der Lieth, Brunhilde Hackenbruch

Anja von der Lieth – Schauspielerin, Lyrik
Brunhilde Hackenbruch – Klavier

Was ist eigentlich Liebe?

Ist Liebe romantisch, einfach nur zauberhaft oder doch nur eine Illusion und schmerzhaft auf das Eigeninteresse der liebenden Person gerichtet? Ist Liebe irrational und unerklärlich oder leitet sie sich aus einer ganzheitlichen und intuitiven Erfahrung des einzelnen Menschen ab?

Anja von der Lieth (Schauspielerin, Lyrik) und Brunhilde Hackenbruch (Amateur-Pianistin, Klavier) begeben sich in einem musikalisch literarischen Dialog in das Spannungsfeld des „Mythos Liebe“

Programm

Lyrik

„Tango“
(Anna Depenbusch, deutsche Liedermacherin)

„Und du suchst noch überall, alles, was mal von mir war“
(Lied von Zartmann, deutscher Popsänger und Rapper)

„Was ist Liebe?“
(Anja Leser von Philosophie.ch)

„Mein Herz“ & „An die Geliebte“
(Rainer Maria Rilke, österreichischer Lyriker)

„Nora oder ein Puppenheim“
(Henrik Ibsen, norwegischer Dramatiker und Lyriker)

„Weil du nicht da bist“
(Mascha Keléko, deutschsprachige Dichterin)

„Ich wär Goethes dickere Hälfte“ aus:
„Wenn du geredet hättest Desdemona“
(Christine Brückner, deutsche Schriftstellerin)

„Durcheinander“
(Erich Fried, österreichischer Lyriker)

„Liebe meines Lebens“
(Philipp Poisell, deutscher Liedermacher)

Klavier

Frédéric Chopin (1810 – 1849)
Préludes, Op. 28 No. 20

Libertango by Astor Piazolla (1921 – 1992)

Claude Debussy (1862 – 1918)
Pièce pour le vêtement du blessé, L.133

Craig Armstrong (*1959)
Glasgow Love Theme (aus: „Tatsächlich Liebe“)

Edvard Grieg (1843 – 1907)
Lyrische Stücke, Elegie Op. 47, No. 7 "Poco Andante"

Alexander Skrjabin (1871 – 1915)
Préludes Op.11 - No. 4 in e-moll

Michael Gore (*1951)
Ralph And Monty (Dressing Room Piano, aus: „Fame“)

Frédéric Chopin (1810 – 1849)
Préludes, Op. 28 No. 7

Frédéric Chopin (1810 – 1849)
Préludes, Op. 28 No. 15

Johann Sebastian Bach (1685 – 1750)
Praeludium No1, BWV 46
(Das Wohltemperierte Klavier)

Termin 31. Januar 2026
Beginn 17:00 Uhr

Eintritt Frei, Spenden erbeten
Kartenreservierung keine / nur Abendkasse

Veranstalter Anja von der Lieth, Brunhilde Hackenbruch

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Klavierhaus Klavins Auguststr. 26-28 53229 Bonn Deutschland

Februar 2026 im Klavierhaus Klavins

Donnerstag, 26. Februar: Lorenzo Petrocca Trio + Sologitarre

Lorenzo Petrocca Trio + Sologitarre

Lorenzo Petrocca Trio

Lorenzo Petrocca – Gitarre
Axel Kühn – Bass
Lars Binder – Schlagzeug

Im süditalienischen Crotone 1964 geboren, ist Lorenzo Petrocca ein Musterbeispiel für Integration. Er war fünfzehn Jahre alt, als seine Familie ins Schwäbische übersiedelte und schon zwei Jahre später wurde er württembergischer Jugendmeister im Boxen. Neben dem Sport flammte aber sein Interesse für die Musik auf und bald schon spielte er in italienischen Tanzbands mit. Er war gerade 20, da war er in Soul- und Funkbands gemeinsam mit US-Soldaten dabei und mit 25 entdeckte er den Jazz. Seither, sein halbes Leben, hat sich der Gitarrist der swingenden Jazzmusik verschrieben.

In den 90er Jahren spielte er bei verschiedenen Swing-Formationen, wie z.B. Charly Höllering All Stars, Alexander Katz Swing Management, Oskar Klein Young Lions of Jazz, Charly Antolini oder der LE BIG BAND.

1995 entstand sein Debütalbum Insieme, an dem der Harmonikaspieler Bruno De Filippi mitwirkte.

Im April 2001 erhielt Petrocca nach einwöchiger Tour durch Louisiana die Ehrenbürgerschaft der Stadt New Orleans.

2011 wurde sein Album My Music, auf dem ausschließlich Eigenkompositionen zu hören sind, mit dem Preis „Archtop-Germany CD des Jahres 2011“ ausgezeichnet.

2016, 2019, 2024 wurden sein Alben "live in studio", Ho soul mio" und "Nessun dorma" für die Bestenliste des Preises der Deutschen Schallplattenkritik nominiert.

2024 wurde seine Aktuelle SOLO CDs "My Foolish Heart" Lorenzo Petrocca – Gitarre für Bestenliste des Preises der Deutschen Schallplattenkritik nominiert.

Termin 26. Februar 2026
Beginn 19:30 Uhr

Eintritt Gäste JazzinBonn € 20,00 / Mitglieder JazzinBonn € 18,00
Kartenreservierung jazzin-bonn[æt]hotmail.com oder Telefon 0228-949260, Büro Schweitzer

Veranstalter JazzinBonn e.V.
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Klavierhaus Klavins Auguststr. 26-28 53229 Bonn Deutschland

Februar 2026 im Klavierhaus Klavins

Samstag, 28. Februar: Konzert mit Klavier und Synthesizern

Konzert mit Klavier und Synthesizern

Konstantin Kopenhagen

Konstantin Kopenhagen – Klavier und Synthesizer

Der Musiker und Komponist Konstantin Kopenhagen ist bekannt dafür, mit seinen Kompositionen und Improvisationen im neoklassischen und filmmusikalischen Stil sein Publikum in den Bann zu ziehen.

Als Pianist benutzt er nicht nur ein Piano, sondern auch Synthesizer, Drumcomputer und Looper, um seinen musikalischen Ideen Ausdruck, Tiefe und einen außergewöhnlichen Klang zu verleihen.

Konstantin Kopenhagen verarbeitet mit seiner Musik Gefühle und Erinnerungen und erzählt Geschichten aus dem Leben, die unmittelbar auf besonderer Art und Weise nachempfunden werden können.

Programm

Teil 1
Verschiedene Stücke und Improvisationen von Konstantin Kopenhagen.

-- Pause --

Teil 2
Verschiedene Stücke und Improvisationen von Konstantin Kopenhagen.

K Konstantin Kopenhagen - Resurrection (Live)
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Termin 28. Februar 2026
Beginn 19:30 Uhr

Eintritt Frei, Spenden erbeten
Kartenreservierung keine / nur Abendkasse

Veranstalter Konstantin Kopenhagen
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März 2026 im Klavierhaus Klavins

Freitag, 6. März: Klänge der ukrainischen Seele

Klänge der ukrainischen Seele

Trio Ukraina

Yulia Parnes – Gesang
Iryna Dusheiko – Gesang
Yana Andrushchenko – Gesang

Die 3 Sängerinnen mit klassischer Ausbildung begeistern das Publikum durch eindrucksvolle Stimmen und mit tief emotionalen Liedern aus der Ukraine – traditionell, klassisch, modern –, und aus weiteren Ländern wie Georgien, Italien, Griechenland. Sie verbinden mit großer Hingabe die Gemeinsamkeiten der musikalischen Kulturen mit eigenen, außergewöhnlichen und dreistimmigen Arrangements. Ihre Musik bewegt und belebt, stimmt traurig und macht mutig.

Programm

Ein festliches A-cappella-Programm voller Wärme und Licht

Vitae

Yulia Parnes

Yulia Parnes

Yulia Parnes ist in Moskau geboren und aufgewachsen. Mit Auszeichnung schloss sie ihr Studium an der Moskauer Ippolitov-Ivanov-Musikhochschule als Konzertsängerin, Chordirigentin und Gesangslehrerin ab. Ihre ersten Erfahrungen sammelte die Künstlerin am Bolschoi Theater in Moskau. Anschließend war sie jahrelang Solistin des Staatlichen Kammerchors unter der Leitung von Valerij Poljanskij und des Ensembles «Madrigal» mit dem Schwerpunkt mittelalterlicher Musik. Mit beiden Kollektiven tratt Yulia Parnes in vielen Musikmetropolen der Welt auf. Seit 2004 lebt die Sängerin in Bonn und ist weiterhin eine stark gefragte Solistin. Ihr breitgefächertes Repertoire reicht vom Barock bis zur Moderne.


Iryna Dusheiko

Iryna Dusheiko

Iryna Dusheiko ist in Kiew, in der Ukraine geboren und aufgewachsen. Als international anerkannte Chordirigentin leitet sie seit über 22 Jahren die Chorkapella «Dnipro» an der T. Schewchenko Universität in Kiew. Mit dem Kollektiv war sie mehrmals zu Gast bei verschiedenen Festivals in Deutschland, Frankreich, Italien, Slowakei, Polen, Weißrussland, Ecuador und Litauen. Wegen der russischen Invasion in der Ukraine lebt und arbeitet Iryna Dusheiko seit März dieses Jahres in Bonn.


Yana Andrushchenko

Yana Andrushchenko

Yana Andrushchenko ist in der Ukraine in Kiew geboren und aufgewachsen. Yana ist die jüngste Sängerin in unserem Trio «Ukraina». Sie ist sehr talentiert und vielversprechend. Mit ihrer kristallklaren Stimme unterstützte Yana längere Zeit die Chorkapelle «Dnipro» sowie auch Chor den «Yaroslavna». Nach der russischen Invasion in der Ukraine ist Yana Andrushchenko nach Bonn geflüchtet und ist eine unverzichtbare Stimme des Trio „Ukraine“ geworden.


Termin 6. März 2026
Beginn 19:00 Uhr

Eintritt frei, Spenden willkommen
Kartenreservierung keine / nur Abendkasse

Veranstalter Trio „Ukraina“
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Klavierhaus Klavins Auguststr. 26-28 53229 Bonn Deutschland

März 2026 im Klavierhaus Klavins

Freitag, 20. März: Winterreise

Winterreise

Sabine Eichner, Jan-Niklas Niehaus

Sabine Eichner – Contraalt
Jan – Niklas Niehaus – Klavier
Jürgen Fehring – Schauspiel

„Die Winterreise“ kennt man, sie ist einer der bekanntesten Liedzyklen überhaupt.
Bereits 2005 hatten sich Sabine Eichner und Ivan Sokolov gefragt, warum die zwei von Wilhelm Müller verfassten Gedichtzyklen überhaupt als „ein“ Werk aufgeführt wurden und warum niemand bisher eine andere Fassung gesungen hat. Beim Konzert im Gustav Lübcke Museum Hamm 2005 setzten sie diese Idee in die Tat um.

Inzwischen hat der Bärenreiter-Verlag eine neue Ausgabe der Lieder veröffentlicht, die dem Umstand Rechnung trägt, dass die „Winterreise“ so, wie wir sie kennen, nicht von Schubert angedacht war. Schubert ging 1827 davon aus, er habe mit den ersten zwölf Gedichten alle Lieder des Müllerzyklus vertont, später entdeckte er einen Gedichtband mit weiteren 12 Gedichten, die er dann auch noch auskomponierte.

Wenn man dieses Material von 24 Gedichten in eine entsprechende Reihenfolge bringt, entsteht entweder der resignierte Protagonist oder der Künstlermensch, der eine Reise nach innen unternimmt, die schmerzlich verläuft, jedoch zum ernsten Bekenntnis, der Kunst und nur der Kunst dienen zu wollen, führt.

Und in der Tat entsteht ein differenziertes Bild des Protagonisten, der sich bewusst für seine Kunst entscheidet, unabhängig davon, ob ihn dies vom bürgerlichen Leben und seinen Existenzperspektiven ausschliesst oder nicht.

Der Künstler erscheint als sehr vielschichtiger Charakter, und es erhellt sich, warum Schubert selbst diese Lieder als seine ihm wichtigsten bezeichnete.

Programm

Franz Schubert (1797 – 1828)
„Winterreise“ op.89 D 911

Vita

Sabine Eichner

Sabine Eichner war bereits mehrfach zu Gast im Klavierhaus Klavins, sie führte u.a. 2007 Werke französischer und russischer Komponisten gemeinsam mit Ivan Sokolov auf.

2017 gab sie ein Konzert mit Werken von Grieg und Brahms.

Die „ Winterreise“ liegt der Künstlerin besonders am Herzen. Je nach Anordnung der einzelnen Lieder ergibt sich ein immer neues Bild des Protagonisten. Die Motivik und ihre Variation in den verschiedenen Stücken ist besonders kohärent : Form und Inhalt sind kongenial ineinander verwoben.

Sabine Eichner hat bereits mehrere CDs aufgenommen, die zwei neuesten erschienen im September 2025.


Termin 20. März 2026
Beginn 19:30 Uhr

Eintritt 15,00 €
Kartenreservierung Vorverkauf: Sabine Eichner
Tel.: 0162 8783593

Veranstalter Sabine Eichner

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Klavierhaus Klavins Auguststr. 26-28 53229 Bonn Deutschland

April 2026 im Klavierhaus Klavins

Samstag, 18. April: Klavier solo

Klavier solo

Pervez Mody

Pervez Mody – Klavier

Programm

Louis M. Gottschalk (1829 – 1869)
The Union Op. 49 (Concertparaphrase on National Airs)
Ojos Criollos Op. 37
Le Bananier Op. 5

Heitor Villa Lobos (1887 – 1959)
aus Bachianas Brasileiras Nr. 4
- Prelude
- Aria

Manuel de Falla (1876 – 1946)
Fantasia Baetica (Andalusian Fantasie)
Danza Ritual del Fuego (Feuertanz)

— Pause —

Franz Liszt (1811 – 1886)
Sonate h-Moll (aus Grandes études de Paganini, S.141)
Nr. 3 La Campanella

Vita

Pervez Mody

Der virtuose Konzertpianist erfuhr als höchstbegabtes Kind bereits im Alter von vier Jahren in Mumbai/Indien seine erste pianistische Förderung und Ausbildung bei seinen Lehrerinnen Frau Feroza Dubash Labonne und Frau Farida Dubash, die ihn in seinen musikalischen Interpretationen und seinem Verständnis für die klassische Musik stark prägten. Schon in jungen Jahren hatte er zahlreiche Konzertauftritte, gewann etliche Preise in verschiedensten Musikwettbewerben , bevor er als Stipendiat am Tschaikovsky-Konser- vatorium in Moskau bei Professor Margarita Fyodorova sein Studium aufnahm. Sie brachte ihm insbesondere die Werke von Alexander Skrjabin nahe.

Seine Studien als Stipendiat in Moskau sowie an der Musikhochschule in Karlsruhe bei Frau Professor Fanny Solter und Herrn Professor Miguel Proenca schloss er mit dem Diplom „Master of fine Art“, dem „Konzertexamen“ als Solist, sowie für Kammermusik und Liedbegleitung mit höchsten Auszeichnungen hervorragend ab.

Meisterklassen absolvierte er unter Prof. Sontraud Speidel und Prof. Eduardo Hubert. Pervez Mody folgte Einladungen als Jurymitglied bei Klavierwettbewerben und unterrichtete selbst Meisterklassen in Argentinien, Indien und Deutschland. Er war einige Jahre sehr erfolgreich als Lehrbeauftragter an der Musikhochschule Karlsruhe, an der Jugendmusikschule Lahr und in seinem privaten Klavierstudio tätig und führte etliche Schüler zu nationalen und internationalen Wettbewerbs- und Konzerterfolgen.

Er folgte Einladungen zu Konzerten und Festivals in Europa, Asien und Südamerika solistisch mit und ohne Orchester sowie in diversen Kammermusikformationen, Pervez Mody wird bei Rundfunk und Fernsehen gesendet und steht zur Zeit für das Label Thorofon recordings in der Einspielung des gesamten Klavierwerkes von Alexander Skrjabin. Er wird für seine Interpretationen von der Fachwelt hoch gelobt und zu den ersten Skrjabin-Interpreten eingereiht. Volume 4 von „Pervez Mody plays Scriabin“ war gelistet zum „Preis der deutschen Schallplattenkritik“, wobei er mit weiteren Einspielungen und bei Konzerten jedoch eindrucksvoll zeigt, dass er auch andere Kompo- nisten fantastisch zu interpretieren versteht. Er ist immer wieder gern gehörter Gast in diversen Radiosendungen.

Im Jahr 2020 entstand ein preisdotierter Konzertfilm im Rahmen des Online-Festivals „WeLive“ mit Herrn Mody.

Pervez Mody zeichnet neben seiner brillanten Virtuosität sein emotionales, fantasievolles und differenziertes Spiel, verbunden mit einem sehr individuellen Zugang zur Musik, und einer großartigen Bühnenpräsenz aus. So bescheinigt ihm auch Martha Argerich seit seinem Mitwirken bei „Martha Argerich & friends“: „...Pervez Mody ist ein außergewöhnlicher Musiker und ein einzigartiger Künstler...“.


Termin 18. April 2026
Beginn 19:30 Uhr

Eintritt € 20,00 / erm. € 15,00 für Schüler/Studenten u. Behinderte; bis 14 Jahre frei
Kartenreservierung Vorverkauf über styrnol[æt]klassik-life.de oder Tel.: 0172 7171286 & Tickets an der Abendkasse

Veranstalter Klassik Life
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Klavierhaus Klavins Auguststr. 26-28 53229 Bonn Deutschland

Oktober 2026 im Klavierhaus Klavins

Freitag, 9. Oktober: Filmmusik von Hans Zimmer am Klavier

Filmmusik von Hans Zimmer am Klavier

Jonas Becker

Klavier

Am Freitag, dem 09. Oktober, können Sie im Klavierhaus Klavins einen Klavierabend der besonderen Art erleben: Die Filmmusik von Hans Zimmer, gespielt von Jonas Becker. Musikbegeisterte, Klavierliebhaber und Filmenthusiasten allen Alters sind eingeladen, sich auf eine nie dagewesene Interpretation bewegender Momente der Filmgeschichte zu freuen. Das Repertoire bedient sich dabei einer breiten Auswahl bedeutender Werke des zweifachen Oscar-Preisträgers und reicht von Klassikern der späten 80er-Jahre, wie Rain Man, über Filme wie Der König der Löwen, Gladiator, Fluch der Karibik, Inception und Interstellar, bis hin zu seinem letzten großen Erfolg mit Dune - Part 2 zu Beginn 2024. Kommen Sie mit auf eine Reise durch über 35 Jahre Filmmusik und genießen Sie mitreißende Geschichten und Emotionen auf 88 Tasten.

Hans Zimmer zählt mit seiner Musik für über 150 Filme zu den erfolgreichsten Komponisten unserer Zeit. Der in Frankfurt am Main geborene Deutsch-Amerikaner war bereits seit Beginn der 1980er-Jahre gemeinsam mit Stanley Myers an der Vertonung verschiedener Filme beteiligt. Sein großer Durchbruch gelang ihm im Jahr 1988 mit der Filmmusik für Barry Levinsons Rain Man, welche ihm seine erste Oscar-Nominierung bescherte; elf weitere sollten folgen. In den 1990er-Jahren überzeugte Zimmer vor allem durch seine innovative Kombination aus Orchester und Synthesizer, mit welcher er zu einem neuartigen Stil der Actionfilm-Vertonung beitrug. 1994 schrieb er die Musik zu Disneys Der König der Löwen und gewann im Jahr darauf seinen ersten Oscar in der Kategorie Beste Filmmusik.

In den 2000er- und 2010er-Jahren schuf Zimmer, beginnend mit Ridley Scotts Gladiator, eine Vielzahl filmmusikalischer Meilensteine, deren Popularität bis heute anhält. Gemeinsam mit Regisseur Christopher Nolan setzte der Komponist neue Maßstäbe: Batman Begins markierte 2005, gefolgt von The Dark Knight im Jahr 2008, den Start einer neuen Ära der Action- und Comic-Verfilmungen. Mit Inception und Interstellar sicherte sich das Duo aus Meister-Regisseur und Star-Komponist 2010 und 2014 mit zwei in Science-Fiction und Action gebetteten Charakter-Dramen einen Platz unter den ganz Großen Hollywoods. Daneben komponierte Hans Zimmer für Filme wie Der letzte Samurai, King Arthur, Ron Howards Der Da Vinci Code oder Guy Richies Sherlock Holmes, aber auch für Animationsfilme wie Madagascar, Kung Fu Panda oder Rango. Die größte Bekanntheit erlangte der Komponist wahrscheinlich durch seine Zusammenarbeit mit Gore Verbinski an dessen Fluch der Karibik-Trilogie. Im Jahr 2022 erhielt Zimmer seinen zweiten Oscar für die Filmmusik zu Denis Villeneuves Dune.

Seit 2016 tritt der Filmkomponist gemeinsam mit befreundeten Musikerinnen und Musikern weltweit auf und präsentiert seine Musik live vor Publikum. Dabei steht er nicht etwa als Dirigent vor Orchester und Band, sondern spielt als teil dieser mal Klavier, mal Gitarre oder Banjo. Hans Zimmers Musik und sein Stil sind aus der Filmwelt nicht mehr wegzudenken und beeinflussen seit über 35 Jahren den Klang Hollywoods. Er selbst ist zum Weltstar gereift und begeistert jedes Jahr Millionen Menschen im Kino oder auf der Bühne.

Termin 9. Oktober 2026
Beginn 19:00 Uhr

Eintritt VVK: ab € 12,00 / AK ab € 15,00
Kartenreservierung www.jonas-becker-music.com

Veranstalter Jonas Becker
Mehr unter

Anfahrt Adresse und Routenplaner finden Sie unter Wegbeschreibung

Klavierhaus Klavins Auguststr. 26-28 53229 Bonn Deutschland
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